Gewonnen – Ars legendi Rechtswissenschaften

Freitag, 20. Mai 2016 | Autor/in:

Herr Prof. Dr. Roland Hefendehl überzeugte mit seinem Engagement in der Lehre und erhält den diesjährigen „Ars legendi – Fakultätenpreis Rechtswissenschaften„. In diesem Beitrag gibt er einen Einblick in sein Projekt.jurcoach

Das Jurastudium gilt als hart und unberechenbar. Die Studierenden müssen sich ein gewaltiges dogmatisches Grundgerüst erarbeiten, das es am Ende ihres Studiums im Rahmen des Staatsexamens auf einige unbekannte Fälle anzuwenden gilt. Viele Studierende verlieren im Laufe Ihres Studiums das Vertrauen, dies ohne externe Hilfe – die gewerblichen Repetitorien – bewältigen zu können.

Möglicherweise haben die juristischen Fakultäten diese Ängste lange Zeit nicht ernst genug genommen. Roland Hefendehl & Team setzen diesem Manko die beiden Grundprinzipien der Kommunikation & Interaktion nicht nur bei den Präsenzveranstaltungen, sondern auch bei ihrem begleitenden E-Learning-Angebot entgegen. Auf der Website https://strafrecht-online.org kommentieren die Studierenden die Unterrichtsmaterialien jeweils exakt an der Stelle, an der sie nicht weiterkommen. Sie chatten mit dem Lehrstuhlteam und diskutieren über aktuelle kriminalpolitische Fragestellungen. Und werden sich dabei gewiss: Es funktioniert, mit meinem Wissen kann ich mich fundiert in gesellschaftspolitische Diskussionen einschalten.

Die Lernplattform Jurcoach (https://strafrecht-online.org/jurcoach) hilft das erlernte Wissen im Klausurkontext zu wiederholen und auf Fälle anzuwenden. Es werden dabei exakt die Schritte simuliert, die es während einer Übung oder im Examen bei der Falllösung zu durchlaufen gilt und die man nicht häufig genug trainieren kann. Das Programm liefert unmittelbar eine Auswertung step by step. Ein Problemfeld-Wiki kann als Trainingspartner bei der Falllösung oder zur systematischen Wiederholung herangezogen werden, ein Multiple-Choice-Test lockt, das Wissen abschließend einmal auf den Prüfstand zu stellen.

Alle Elemente von strafrecht-online und von Jurcoach sind dabei so programmiert, dass sie seitens der Studierenden problemlos ergänzt werden können. Die technische Infrastruktur bietet die Voraussetzung einer Zwischenspeicherung im Backend, nach einem kurzen Check wird der neue Vorschlag online gestellt. Das Team möchte hierüber die Studierenden animieren, ihre eher klassische Rolle der Konsumierenden aufzugeben und zu Mitwirkenden zu werden. Denn es bereitet nicht nur Spaß, selbst Teil des Ganzen zu sein, sondern schafft zusätzliche Lerneffekte und vergrößert die Lernplattform zum Nutzen der anderen.

Gefördert werden soll dies durch eine große Benutzerfreundlichkeit, eine ansprechende grafische Gestaltung und die Gewissheit, dass jeder Vorschlag eines Users Diskussionsprozesse in Gang bringt.

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Wissen im Prozess – Impressionen aus zwei Projektseminaren

Mittwoch, 9. April 2014 | Autor/in: , und 

Im Rahmen des IDA-Projekts „Wissen im Prozess – Kollaborativ erstellte Online-Publikationen von Studierenden“ führten Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét und Prof. Dr. Bent Gebert an den Universitäten Freiburg und Konstanz in ihren jeweiligen Fachgebieten Seminare durch, in denen Studierende mithilfe von Wikis und Etherpads gemeinsam Texte erstellen, diskutieren und weiterentwickeln.

Die Inhalte und Ziele des Projekts wurden bereits in der Impulswerkstatt Lehrqualität vorgestellt. In diesem Beitrag soll es darum gehen, Impressionen aus den Seminaren einzufangen. Hierzu wurden Studierenden vor Beginn des Sommersemesters 2013 zu ihren Vorerfahrungen und Erwartungen bezüglich der Seminarinhalte und -form befragt. In Feedbackrunden wurde zum Abschluss der Seminare evaluiert, was erreicht wurde, was gut gelungen ist, was eher ungewohnt und vielleicht auch schwierig war.

In der Kunstgeschichte erstellten Studierende gemeinsam ein Glossar zu den Schlüsselbegriffen der Kunstgeschichte, in der Germanistik wurde historisches, kulturelles und literaturwissenschaftliches Wissen zum „Ich-Erzählen“ im Mittelalter in Wiki-Artikeln abgebildet. Für beide Seminare gilt, es gibt nicht nur einen Autor je Artikel, sondern alle Teilnehmer/innen sind dafür verantwortlich, dass am Ende ein Gruppenergebnis vorliegt und erarbeitete Themen und Ergebnisse für weitere Studierendengenerationen verfügbar sind.

In den folgenden zwei Videobeiträgen erfahren Sie, mit welchen Vorerfahrungen und Erwartungen die Studierenden in Freiburg und in Konstanz in das Sommersemester 2013 starteten. (Die Zeichnungen wurden von Nora Bergner erstellt.)

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Wie in den Interviews zu hören ist, wurden die Seminare mit viel Neugier begonnen, sowohl in Bezug auf inhaltliche Aspekte als auch in Hinblick auf die kollaborative Arbeitsform. weiter…

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Die Lernplattform ILIAS im Online-Vortrag

Montag, 10. März 2014 | Autor/in: und 

Im Wintersemester stellte Marko Glaubitz von der Servicestelle E-Learning die neue Lernplattform der Uni Freiburg vor. In seinem Online-Vortrag zeigte er viele praktische Beispiele und ging darauf ein, welche Möglichkeiten ILIAS mit Wikis, Foren, Blogs und Abstimmungen für die aktive Zusammenarbeit unter Studierenden bietet. Hier gelangen Sie zur Aufzeichnung des halbstündigen Vortrags: https://connect.ruf.uni-freiburg.de/p7748skcmrd/

Screenshot_Aufzeichnung_ILIAS_klein

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Instructional Development Award Preisträger Schreurs-Morét, Hubert und Gebert – Teil 1

Montag, 13. Januar 2014 | Autor/in: , , und 

Vor Kurzem haben uns die IDA Preisträger Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét, Prof. Dr. Hans W. Hubert und Prof. Dr. Bent Gebert einen ersten Einblick in ihr Projekt „Wissen im Prozess – Kollaborativ erstellte Online-Publikationen von Studierenden“ ermöglicht (Blogbeitrag). In einem zweiteiligen Interview lassen uns die Professoren jetzt an der Entstehung der Projektidee Anteil haben und erzählen von persönlichen Überzeugungen und Erfahrungen in der Lehre (Teil 2).

Was hat Sie zu der Projektidee inspiriert?

uni'lernen-2012_Mediae_WikiAnna Schreurs-Morét: Eigene erste Erfahrungen mit einem Wiki in einer Übung: Begeisterung über die hohe Motivation und die deutlich gesteigerten Leistungen, Verzweiflung über Manches, das dabei nicht so rund lief. Und dann – in einem Artikel im uni’lernen-Magazin (s. links) – der Hinweis auf Bent Gebert mit seinem ähnlichen, aber sehr viel avancierteren Projekt. Wir konnten uns zunächst über unsere Erfahrungen austauschen und gerieten dann schnell in das Fahrwasser der Antragstellung zu einem ausgeweiteten Projekt …

Bent Gebert: In Vorgesprächen stellten Anna Schreurs-Morét und ich fest, dass wir trotz unterschiedlicher Fachdisziplinen gemeinsame Ziele verfolgen: Wir suchten in kunstgeschichtlichen und literaturwissenschaftlichen Seminarveranstaltungen kooperatives Lernen, Forschen und Schreiben zu stimulieren, indem wir mit den Teilnehmern/innen Wiki-Artikel erarbeiteten und diskutierten. Wir hatten ähnliche Erfahrungen gesammelt und bemerkt, welche Leistungsanreize und Leistungssteigerungen diese Pilotveranstaltungen freisetzten. Ähnlich hatten wir aber auch die Herausforderungen erlebt, die mit den technischen Anforderungen der Wiki-Arbeit, der didaktischen Planung von forschenden Lernprozessen und natürlich der wissenschaftlichen Qualitätssicherung von kollaborativem Wissen verbunden sind. Der Erfolg der Probeversuche ermutigte uns, hier weiter zu gehen. weiter…

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Gemeinsam öffentliche Ressourcen in und für die Geisteswissenschaften erstellen

Mittwoch, 18. Dezember 2013 | Autor/in: , , und 

Im Rahmen des IDA-Projekts „Wissen im Prozess – Kollaborativ erstellte Online-Publikationen von Studierenden“ führen Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét und Prof. Dr. Bent Gebert derzeit an den Universitäten Freiburg und Konstanz in ihren jeweiligen Fachgebieten Seminare durch, in denen Studierende mithilfe von Wikis und Etherpads gemeinsam Texte erstellen, diskutieren und weiterentwickeln.
Was genau im Rahmen dieses Projekts erarbeitet wird und welche Ziele dahinter stehen, wird in diesem Beitrag von den beteiligten Professoren vorgestellt.

Materialien zur Nachnutzung durch andere Studierende (Zeichnung Nora Bergner)

Materialien zur Nachnutzung durch andere Studierende (Zeichnung Nora Bergner)

In dem Projekt „Wissen im Prozess“ beschäftigen wir uns mit kollaborativ erstellten Artikeln von Studierenden, die in eine Online-Publikation münden sollen. Virtuelle Kollaborationswerkzeuge wie z.B. Wikis bieten neue Arbeitsformen auch für die Hochschullehre an, deren Fokus auf der gemeinsamen Leistung eines Personenkreises – in unserem Fall Studierenden – liegt. Diese Leistungen landen hierbei nach Abschluss des Seminars nicht irgendwo in einer Schublade, sondern sollen im Internet für definierte Personenkreise, unter Umständen auch für die gesamte Welt, zugänglich sein. Daraus ergibt sich ein ganz besonderer Anreiz für die Studierenden, sich aktiv an den Erarbeitungs- und Schreibprojekten zu beteiligen. Dies bedeutet aber auch, dass das  gemeinsam erarbeitete Wissen gesichert, bewertet und ggfs. weiterentwickelt werden muss, um den wissenschaftlichen Kriterien einer Online-Publikation zu genügen.

Projekt-Wiki der Germanistik (SoSe 2013)

Projekt-Wiki der Germanistik (SoSe 2013)

Wir verfolgen in unserem Projekt demnach mehrere Fragen. Zum einen interessiert uns, welche Auswirkungen der Einsatz von virtuellen Kollaborationswerkzeugen auf das didaktische Konzept einer Lehrveranstaltung hat. Wie binde ich beispielsweise die Arbeit in einem Wiki gewinnbringend in meine Seminarplanung ein? Werden kollaborative Arbeiten in der Leistungsbeurteilung berücksichtigt, wenn ja, wie? Zum anderen stellt sich die Frage, welche Kriterien ein Text bzw. ein Artikel erfüllen muss, um der Wissenschaftlichkeit gerecht zu werden, die sich je nach Fachkontext in verschiedenen Standards bzw. Gewichtungen ausprägt. weiter…

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E-Lunch am 30.10.13: Die neue Lernplattform ILIAS

Montag, 28. Oktober 2013 | Autor/in:

ILIAS Logo WebILIAS hat als neue Lernplattform der Uni Freiburg bereits einen fulminanten Start hingelegt. Über 2/3 aller Studierenden und Lehrenden haben sich zumindest schon einmal eingeloggt. Wenn wir am Mittwoch mit dem E-Lunch loslegen, werden wir wahrscheinlich schon die 20000 (in Worten: zwanzigtausend) Nutzer Schallmauer durchbrochen haben. Wahnsinn.

In diesem E-Lunch werden wir einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten von ILIAS geben und auch ein paar praktische Beispiele anschauen. Wir werden vor allem erkunden, welche Möglichkeiten ILIAS für die aktive Zusammenarbeit von Studierenden z.B. durch Wikis, Foren, Blogs und Abstimmungen bietet und wie einfach diese in ILIAS in die eigenen Kurse einbindbar sind. Egal also, ob Sie das Feuer der Begeisterung für ILIAS schon gepackt hat oder nicht: dieser E-Lunch weckt den Geschmack auf mehr und wirkt hoffentlich als Inspiration für Ihre E-Learning Ideen und Lehrkonzepte.

Ich würde mich besonders freuen, wenn Sie ihre Fragen und E-Learning Ideen mitbringen würden und freue mich auf eine kreative und spannende Diskussion.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, wie Sie eigentlich zum E-Lunch kommen! Ganz einfach, folgen Sie vertrauensvoll diesem Link:

https://connect.ruf.uni-freiburg.de/e-lunch

Bis Mittwoch um 13:30 also!

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Hey hey Wiki! Doku- und ILIAS-Wiki im Vergleich

Mittwoch, 3. Juli 2013 | Autor/in:

Immer mehr Lehrende an der Uni Freiburg setzen in ihren Lehrveranstaltungen Wikis als Werkzeuge für das kollaborative Arbeiten ein. Gemeinsam schreiben Studierende online Texte, erstellen Glossare, hinterlegen Protokolle, übersetzen Artikel etc. pp. Das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ist vielfältig und reicht von seminarinternen geschlossenen bis hin zu weltweit lesbaren Wikis.

Die Servicestelle E-Learning bietet seit mittlerweile vier Jahren einen Wiki-Service an, über den sich Lehrende ein eigenes DokuWiki einrichten lassen können. Erfolgreich – denn dieser wird rege genutzt! Mit der Einführung der neuen Lernplattform ILIAS ist nun eine Konkurrenz hinzugekommen: Denn ILIAS bietet ebenfalls ein tolles Wiki an, das sich gut für den Einsatz in der Lehre eignet.

„Was ist der Unterschied zwischen den beiden Wikis? Welches ist besser? Welches eignet sich für meine Lehrveranstaltung?“ – werden wir seitdem oft gefragt. Nun, das kommt darauf an, wofür man das Wiki verwenden möchte. Aber der Reihe nach.

Zunächst einmal der Hauptunterschied:

Dokuwiki ist eigenständig – ILIAS-Wiki ist in die Lernplattform integriert
Das Dokuwiki ist ein eigenständiges System mit eigenem Anmeldeverfahren und eigener Nutzer- und Zugriffsverwaltung. Der Lehrperson stehen im Admin-Bereich recht umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, in die man sich allerdings erst ein bisschen einarbeiten muss. Das DokuWiki ist so einstellbar, dass nur bestimmte Personen lesen und schreiben dürfen, theoretisch kann man es aber auch für die ganze Welt öffnen.

Das ILIAS-Wiki ist in die Lernplattform ILIAS integriert und kann z. B. innerhalb einer Lehrveranstaltung oder Gruppe angelegt werden. Für die Anmeldung bei ILIAS wiederum ist ein Uni-Account erforderlich. Das Wiki ist von außerhalb der Universität derzeit nicht zugreifbar, es kann nur von den Kursteilnehmer/innen bearbeitet werden. Lehrende haben aber die Möglichkeit, mit uns zusammen den Kreis der potenziellen Wiki-Mitwirkenden auf die gesamte Universität auszuweiten.

Das ILIAS-Wiki hat für Studierende den Vorteil, dass sie sich weiter…

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Mein ILIAS-Tagebuch (3) – Kollaboratives Arbeiten mit Wikis

Donnerstag, 11. April 2013 | Autor/in:

Mein ILIAS-Tagebuch (3) – Kollaboratives Arbeiten mit Wikis

Dr. Kristin Kupfer hat als eine von mehreren Pilottestern die Lernplattform ILIAS im Wintersemester 2012/3 für ihre Lehrveranstaltung „Protest und Widerstand in der VR China“ genutzt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Ein „Wiki“ als Element ist auf ILIAS schnell angelegt (s. Beitrag Nr. 2) – und mit seinem Icon in Form eines geschwungenen „W“ über einen Füller macht es sich auf der Kursstartseite überaus elegant.  „Hey, hey, Wiki“ summe ich und schaue auf die freie weiße Fläche. Was nun? Ich beginne mir wie der kleine Wikingerjunge Wiki auf der Suche nach einer Lösung die Nase zu reiben. Und schnipp, „ich hab`s“! Ich muss das Wiki als Baumstruktur denken. Auf der ersten Seite, meinem Stamm,  lege ich jeden mir wichtigen Hauptaspekt als Unterseite an. Das sind die ersten Abzweigungen vom Stamm, also die erste Unterebene (oder auch zweite Gesamtebene). Auf den Unterseiten kann ich dann wiederum weitere Unterseiten anlegen um die Hauptaspekte zu verästeln. Je nach Anzahl der Unterebenen bzw. Verästelungen kann es hilfreich sein sich die Struktur aufzuschreiben bzw. aufzumalen. Ich habe es bei einer Unterebene belassen.

Dann ist alles ganz leicht. Auf der Startseite des Wiki wechsele ich mit Klick auf „Bearbeiten“ in der Querleiste in den nun schon sehr vertrauten Bearbeitungsmodus. Nach Klick auf den schraffierten langen Querbalken füge ich ein neues Textfeld ein („Text einfügen“). Auf meiner ersten Unterseite sollen die Studierenden Definitionen zu relevanten Begriffen eintragen. Damit es nicht nur ein Wort, sondern wirklich eine Unterseite wird, muss das Wort „Definitionen“ weiter…

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Übersetzen mal anders: Translation on Wikipedia

Mittwoch, 10. April 2013 | Autor/in: , , und 

Im Rahmen des IDA-Projekts „Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien“ öffneten Alison Nagel und Kai Woodfin ihre Lehrveranstaltung „Translation on Wikipedia“ für Lehrerinnen und Lehrer. Hier erzählen Sie von ihren Erfahrungen:

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Langfristige Weiterführung des IDA-Projekts
Geplant ist weiterhin die Verbindung eines Moduls des universitär gestützten Teils der Lehrerausbildung am Englischen Seminar der Universität Freiburg mit fachwissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten für Lehrer. Es soll regelmäßig zunächst ein (Haupt-) Seminar als Wahlpflichtveranstaltung angeboten werden. In einer zweiten Phase wäre aus unserer Sicht die sinnvollste Lösung die, dass in der Lehrerschaft eine eigene Gruppe Lehrende in der Fortbildung geschaffen wird mit ggf. bis zum völligen Sabbatical reduziertem Deputat, die sich wie etwa in Australien an den Hochschulen für ein ganzes Fortbildungssemester einschreiben und eine entsprechende Anzahl von Veranstaltungen belegten.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des IDA-Projekts

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Mein ILIAS-Tagebuch (2) – Offline-Online: Sitzungen mit ILIAS vor- und nachbereiten

Mittwoch, 27. März 2013 | Autor/in:

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Dr. Kristin Kupfer hat als eine von mehreren Pilottestern die Lernplattform ILIAS im Wintersemester 2012/3 für ihre Lehrveranstaltung „Protest und Widerstand in der VR China“ genutzt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Die Pflichtlektüre für die Lehrveranstaltungen habe ich also auf ILAS hochgeladen und mit entsprechenden Arbeitsanweisungen versehen (siehe Beitrag Nr. 1)  Gut, denken Sie, das reicht mir. Das dachte ich zwischenzeitlich auch. Aber wenn schon eine neue Plattformen nutzen, dann doch auch einige ihrer neuen Möglichkeiten, oder? Selbst ohne ein Forum, ein Wiki oder ähnliches in Angriff nehmen zu wollen, bietet ILIAS einige Möglichkeiten Sitzungen vor- oder nachzubereiten und das Lernen online mit dem Lernen offline zu verknüpfen.

Eine meiner ersten Ideen war: warum die Pflichtlektüre nicht mal online gemeinsam lesen und übersetzen bzw. mit Anmerkungen versehen? Es könnte doch motivierend sein, gemeinsam und für alle sichtbar an einem Text zu arbeiten. Gemeinesame Arbeit ist geteilte Arbeit. Die Vokabeln (oder Informationen), die die einen nachgeschlagen und eingestellt  haben, müssen die anderen dann nicht noch mal nachschlagen. Dafür können sie etwas anderes beitragen. In der Sitzung können wir dann alle gemeinsam auf den Text zurückgreifen und ihn diskutieren.

Tolle Idee, denke ich, aber wie setze ich das nun um? Da gab es noch nicht das neue ILIAS-Element „Etherpad“.  Schnell merke ich, es ist hilfreich, weiter…

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