Mein ILIAS-Tagebuch (3) – Kollaboratives Arbeiten mit Wikis

Donnerstag, 11. April 2013 | Autor/in:

Mein ILIAS-Tagebuch (3) – Kollaboratives Arbeiten mit Wikis

Dr. Kristin Kupfer hat als eine von mehreren Pilottestern die Lernplattform ILIAS im Wintersemester 2012/3 für ihre Lehrveranstaltung „Protest und Widerstand in der VR China“ genutzt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Ein „Wiki“ als Element ist auf ILIAS schnell angelegt (s. Beitrag Nr. 2) – und mit seinem Icon in Form eines geschwungenen „W“ über einen Füller macht es sich auf der Kursstartseite überaus elegant.  „Hey, hey, Wiki“ summe ich und schaue auf die freie weiße Fläche. Was nun? Ich beginne mir wie der kleine Wikingerjunge Wiki auf der Suche nach einer Lösung die Nase zu reiben. Und schnipp, „ich hab`s“! Ich muss das Wiki als Baumstruktur denken. Auf der ersten Seite, meinem Stamm,  lege ich jeden mir wichtigen Hauptaspekt als Unterseite an. Das sind die ersten Abzweigungen vom Stamm, also die erste Unterebene (oder auch zweite Gesamtebene). Auf den Unterseiten kann ich dann wiederum weitere Unterseiten anlegen um die Hauptaspekte zu verästeln. Je nach Anzahl der Unterebenen bzw. Verästelungen kann es hilfreich sein sich die Struktur aufzuschreiben bzw. aufzumalen. Ich habe es bei einer Unterebene belassen.

Dann ist alles ganz leicht. Auf der Startseite des Wiki wechsele ich mit Klick auf „Bearbeiten“ in der Querleiste in den nun schon sehr vertrauten Bearbeitungsmodus. Nach Klick auf den schraffierten langen Querbalken füge ich ein neues Textfeld ein („Text einfügen“). Auf meiner ersten Unterseite sollen die Studierenden Definitionen zu relevanten Begriffen eintragen. Damit es nicht nur ein Wort, sondern wirklich eine Unterseite wird, muss das Wort „Definitionen“ weiter…

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Übersetzen mal anders: Translation on Wikipedia

Mittwoch, 10. April 2013 | Autor/in: , , und

Im Rahmen des IDA-Projekts „Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien“ öffneten Alison Nagel und Kai Woodfin ihre Lehrveranstaltung „Translation on Wikipedia“ für Lehrerinnen und Lehrer. Hier erzählen Sie von ihren Erfahrungen:

Langfristige Weiterführung des IDA-Projekts
Geplant ist weiterhin die Verbindung eines Moduls des universitär gestützten Teils der Lehrerausbildung am Englischen Seminar der Universität Freiburg mit fachwissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten für Lehrer. Es soll regelmäßig zunächst ein (Haupt-) Seminar als Wahlpflichtveranstaltung angeboten werden. In einer zweiten Phase wäre aus unserer Sicht die sinnvollste Lösung die, dass in der Lehrerschaft eine eigene Gruppe Lehrende in der Fortbildung geschaffen wird mit ggf. bis zum völligen Sabbatical reduziertem Deputat, die sich wie etwa in Australien an den Hochschulen für ein ganzes Fortbildungssemester einschreiben und eine entsprechende Anzahl von Veranstaltungen belegten.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des IDA-Projekts

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Mein ILIAS-Tagebuch (2) – Offline-Online: Sitzungen mit ILIAS vor- und nachbereiten

Mittwoch, 27. März 2013 | Autor/in:

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Dr. Kristin Kupfer hat als eine von mehreren Pilottestern die Lernplattform ILIAS im Wintersemester 2012/3 für ihre Lehrveranstaltung „Protest und Widerstand in der VR China“ genutzt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Die Pflichtlektüre für die Lehrveranstaltungen habe ich also auf ILAS hochgeladen und mit entsprechenden Arbeitsanweisungen versehen (siehe Beitrag Nr. 1)  Gut, denken Sie, das reicht mir. Das dachte ich zwischenzeitlich auch. Aber wenn schon eine neue Plattformen nutzen, dann doch auch einige ihrer neuen Möglichkeiten, oder? Selbst ohne ein Forum, ein Wiki oder ähnliches in Angriff nehmen zu wollen, bietet ILIAS einige Möglichkeiten Sitzungen vor- oder nachzubereiten und das Lernen online mit dem Lernen offline zu verknüpfen.

Eine meiner ersten Ideen war: warum die Pflichtlektüre nicht mal online gemeinsam lesen und übersetzen bzw. mit Anmerkungen versehen? Es könnte doch motivierend sein, gemeinsam und für alle sichtbar an einem Text zu arbeiten. Gemeinesame Arbeit ist geteilte Arbeit. Die Vokabeln (oder Informationen), die die einen nachgeschlagen und eingestellt  haben, müssen die anderen dann nicht noch mal nachschlagen. Dafür können sie etwas anderes beitragen. In der Sitzung können wir dann alle gemeinsam auf den Text zurückgreifen und ihn diskutieren.

Tolle Idee, denke ich, aber wie setze ich das nun um? Da gab es noch nicht das neue ILIAS-Element „Etherpad“.  Schnell merke ich, es ist hilfreich, weiter…

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E-Learning Qualifizierungsprogramm – ein Erfahrungsbericht

Dienstag, 19. März 2013 | Autor/in:

Dr. María Matilde Bartolomé Rodríguez nimmt aktuell am E-Learning Qualifizierungsprogramm der Servicestelle E-Learning teil und erzählt hier von Ihren Eindrücken und Projektplänen.

Aus welchem Fachbereich der Uni kommen Sie und welche Kurse unterrichten Sie?
Ich mache Grundlagenforschung in der Inneren Medizin II, bin von Haus aus Biologin und beschäftige mich hauptsächlich mit den Besonderheiten der Insulin vermittelten Signaltransduktion in der Leber-Zelle.
Ab nächstem Semester werde ich ein neues Seminar für Studierende der Medizin und Molekularen Biologie anbieten: „Ermöglichen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung eine Personalisierung in der Medizin?“

Welche Erfahrungen haben Sie bereits vor dem Qualifizierungsprogramm mit E-Learning Methoden gemacht?
In der Lehre keine, ich habe aber schon verschiedene Methoden in der Forschung angewandt.

Warum nehmen Sie am E-Learning Qualifizierungsprogramm teil?
Für die neue Vorlesung möchte ich neue Wege in der Inneren Medizin wagen.

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E-Learning Qualifizierungsprogramm

Welche Inhalte fanden Sie im E-Learning Qualifizierungsprogramm bis jetzt am hilfreichsten?
Die Verwendung von Wikis, die Durchführung von Internet-Konferenzen, aber vor allem die Konzeption der verschiedenen Module, die für für eine e-Learning Veranstaltung notwendig sind, welche komplett andere Herausforderungen für die Lehrende bringen als Präsenz-Veranstaltungen. Allgemein steckt in der Vorbereitung einer solchen Veranstaltung viel mehr Zeit, vor der Vorlesung muss alles penibel vorbereitet werden. Die Spontanität, die in der Präsenzlehre möglich ist, geht durch das Internet verloren, einfach aus dem Grund, dass der Lehrende weiter…

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IDA-Preisträger und Preisträgerinnen 2013 gekürt

Mittwoch, 16. Januar 2013 | Autor/in:

Nun ist es amtlich: Die Preisträger und Preisträgerinnen des Instructional Development Awards (IDA) des Jahres 2013 stehen fest. Jedes der drei Projekte wird mit 70.000€ gefördert.

IMG_0149_kleinDen Preis für die Profillinie „Innovationen in Staatsexamens-Studiengängen“, finanziert aus dem Qualitätspakt Lehre, geht an Prof. Dr. Kerstin Krieglstein und Dr. Björn Spittau (Institut für Anatomie und Zellbiologie) für ihr Projekt „Radiologie im Präparierkurs – E-learning-basierte angewandte Anatomie für Klinik und Praxis“. Ziel des Projekts ist es, den anatomischen Unterricht im Präparierkurs durch die radiologische Anatomie zu erweitern. Dies erleichtert den Studierenden, ihr Anatomiewissen bei der Interpretation weiter…

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Handy-Ladeadapter hat neuen Besitzer gefunden!

Freitag, 20. Juli 2012 | Autor/in:

Glückliche Gewinnerin der Preisfrage im Beitrag “Einmal Wiki à la RZ bitte – Teil II” ist Kristin Kupfer – herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe Sie haben viel Spaß mit dem USB-Universal-Ladeadapter für Ihr Handy!

Aus der zurückhaltenden Resonanz auf die Preisfrage schließe ich, dass nächstes Mal ein attraktiverer Preis gewünscht wird ;-) – Vorschläge sind willkommen!

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Einmal Wiki à la RZ bitte – Teil II

Donnerstag, 19. Juli 2012 | Autor/in:

Was kann unser Wiki alles?

Wenn Sie bei uns ein Wiki beantragen, bekommen Sie ein vollwertiges Wiki, welches den Funktionalitäten von Wikipedia in fast nichts nachsteht. Die Software, die hier in unserer Wikifarm eingesetzt wird, kommt aus dem Bereich der Open Source Software und heißt dokuwiki. Nun kann man zu Recht fragen, worin sich die verschiedenen Wikisysteme eigentlich unterscheiden?

Allen Wikis liegt natürlich die eine gemeinsame Wikiphilosophie zu Grunde: jeder soll möglichst einfach seine Gedanken und sein Wissen online präsentieren und mit anderen teilen können, niederschwellig, schnell und unkompliziert. Genau wie Menschen verschiedene Ausdrucksformen, z.B. in der Literatur gefunden haben, gibt es auch verschiedene Herangehensweisen und Eingabesprachen in der Biosphäre der Wikis: manche setzen auf WYSWIG-Editoren, manche auf gemeinsame Eingabesprachen wie Creole oder Textile und manche, wie dokuwiki und auch das mediawiki (Software hinter Wikipedia), auch noch auf eine eigene Sprache.

Preisfrage:

Wie würde wohl “//dieser Text//” auf der Wikiseite aussehen?

Schreiben Sie einen Kommentar mit der richtigen Antwort und gewinnen Sie einen weiter…

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Einmal Wiki à la RZ bitte – Teil I

Mittwoch, 18. Juli 2012 | Autor/in:

Wikis, so der landläufige Glaube, funktionieren doch nur wenn man unter 25, netz-hyperaffin und technik-fixiert ist. Falsch. Und zwar gleich in allen Punkten, zumindest, wenn man an der Uni Freiburg lehrt.

Wikis gehören schon seit 3 Jahren fest zum Angebot der Servicestelle E-Learning. Wikis bereichern die Lehre durch ihre Lernerorientierung und fördern sowohl das selbstgesteuerte Lernen als auch die Interaktion/Kooperation der Studierenden untereinander. Wir als Servicestelle unterstützen und beraten Sie auf Anfrage hierbei bei der technischen und didaktischen Integration eines Wikis in Ihr individuelles Lehr- Lernkonzept.
Mit einer kurzen E-Mail an wiki@rz.uni-freiburg.de oder einem Anruf unter 203-4600 ist schon der erste Schritt getan, was folgt, könnte ein Telefonat, ein persönliches Treffen, das gemeinsame Anpassen des Veranstaltungskonzeptes, die Erarbeitung einer guten Struktur des Wikis und der Workflows darin, die Einrichtung des gewünschten Wikis, eine Einführung für die Studierenden oder auch die Begleitung der Lehrveranstaltung durch eines unserer Teammitglieder sein.

Erfolgsfaktoren von Wikis in der Lehre

Hier ein Ausschnitt aus meinem Online-Vortrag:

Der wichtigste Schritt bei der Umsetzung ist nicht die technische Einrichtung oder gar das Schulen der Studierenden. Der wichtigste Schritt fängt weiter…

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Wikis in der Lehre: Erste Schritte

Mittwoch, 11. Juli 2012 | Autor/in: und

Vielen Dank an die Umfrageteilnehmer von letzer Woche! Die meisten von Ihnen denken, dass sich der Aufwand lohnen würde, den der Einsatz von Wikis in der Lehre mit sich bringt oder haben selbst schon positive Erfahrungen mit dieser Lehrform gemacht.
Nachdem wir die Einsatzmöglichkeiten und den zeitlichen Aufwand diskutiert haben, ist das Ziel der Beiträge von dieser und nächster Woche, Ihnen Ideen zu geben, wie man an die Umsetzung eines Lehrkonzepts mit Wiki herangehen könnte (s.u.) und welche Unterstützung Ihnen dabei die Servicestelle E-Learning bietet.

Haben Sie schon mit Wikis in der Lehre gearbeitet? Schreiben Sie uns Ihre Tipps für die didaktische Konzeption und Umsetzung! 

Beispiel MediaeWiki: Interview mit Bent Gebert

Wie gehen eigentlich Studierende mit dieser besonderen Lehrform um und welchen Herausforderungen müssen sie sich dabei stellen?

Motivation, soziale Dynamik, unterschiedliche Arbeitsformen: Herr Gebert, wie haben die Studierenden auf das Kurskonzept mit MediaeWiki reagiert? (01:39 min)

Gemeinsam Texte schreiben: Arbeiten die Studierenden mit- oder gegeneinander? weiter…

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Wikis in der Lehre: Zeitlicher Aufwand

Donnerstag, 5. Juli 2012 | Autor/in: und

Letzte Woche haben wir über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wikis in der Lehre gesprochen. Stehen diese Vorteile aber auch im Verhältnis zum Aufwand, den man betreiben muss, um in einer Lehrveranstaltung mit einem Wiki arbeiten zu können?

Was denken Sie?

Abstimmungsergebnisse

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Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Haben Sie Fragen oder Bedenken, was den technischen und organisatorischen Aufwand angeht? Schreiben Sie einen Kommentar!

Beispiel MediaeWiki: Interview mit Bent Gebert

Neben der eigenen Einarbeitung in das System, gilt es auch die Studierenden mit weiter…

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