Ihre Meinung ist gefragt! – Umfrage zur Einführung der neuen Lernplattform ILIAS

Dienstag, 29. Juli 2014 | Autor/in: und 

In einem zweijährigen Umstellungsprozess hat die Servicestelle E-Learning ILIAS als neue zentrale Lernplattform der Universität eingeführt. Die bisherige Plattform CampusOnline wird zum Wintersemester 2014/15 endgültig abgestellt.

Zum Abschluss der Projektlaufzeit interessiert uns, wie sich der Umstellungsprozess für Sie, als Lehrende, Studierende und Mitarbeitende der Uni Freiburg gestaltet hat: Wie haben Sie von der Umstellung erfahren, wie hilfreich war für Sie das Schulungs- und Supportprogramm der Servicestelle E-Learning? Wie zufrieden sind Sie mit ILIAS als Lernplattform?

Um dies herauszufinden haben wir eine kleine Umfrage für alle Mitglieder und Angehörigen der Universität Freiburg erstellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Fragebogen zur Einführung der Lernplattform ILIAS auszufüllen, um uns im Bewertungsprozess der Umstellungsphase zu unterstützen.

Zugriff auf die Umfrage haben Sie hier:

https://ilias.uni-freiburg.de/goto.php?target=svy_248536

Hinweis:

Die Bearbeitung der Umfrage nimmt etwa 10-15 Minuten in Anspruch.
Es werden in der Umfrage keine Daten abgefragt, die Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen. Die Auswertung der Daten erfolgt ausschließlich in aggregierter Form.

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Lehrepreis der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften

Mittwoch, 26. März 2014 | Autor/in: und 

VWL_Fachschaft

„Durch den Lehrepreis der Fachschaft wurde die Qualität der Lehre zum Gespräch unter den Dozenten gemacht.“ Dr. Steffen Minter

Am 5.3.2014 fand die feierliche Preisverleihung des 1. Lehrepreises der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften statt. Die Idee hinter dem Preis ist es, neben den Lehreevaluationen der Fakultät, eine rein von studentischer Seite konzipierte und dokumentierte Abstimmung anzubieten. Besonders herausragende Leistungen in der Lehre werden dann mit einem von der Fachschaft gestellten Preis gewürdigt. Vom groben Konzept bis zur Preisverleihung am 05. März haben wir uns jetzt ein ganzes Semester mit diesem Projekt beschäftigt. Planung und Durchführung wurden hierbei komplett von einer fachschaftsinternen Arbeitsgruppe übernommen.

Die Onlineabstimmung verlief ohne Probleme und wir konnten in knapp zwei Wochen weit über 500 Stimmen sammeln. In einer Auswertungsrunde wurden dann die Preisträger ausgewählt. Der Lehrepreis gliedert sich in drei Kategorien auf:

Der Dozentenpreis soll hervorragende Dozenten und ihr Engagement würdigen. Kriterien sind das Auftreten in Vorlesungen, Didaktik und Rhetorik sowie der Umgang mit den Studierenden. Dieser Preis wurde im ersten Jahr gleich doppelt vergeben. Dr. Minter stach im Bachelor Bereich mit seinen mathematischen Einführungsveranstaltungen hervor, Dr. Kis-Katos wurde für ihr Engagement von den Master Studierenden ausgezeichnet:

Preistraeger_Minter„In den großen Einführungsveranstaltungen ist es mir wichtig, möglichst alle Studierenden mitzunehmen. Ich möchte den Studienanfängern zeigen, dass Mathe nichts ist, wovor man Angst haben muss. Ich freue mich über das Vertrauen von Seiten des Dekans und der Fakultät, die großen Veranstaltungen zu halten und dass diese Entscheidung durch den Lehrepreis bestätigt wird.“
Dr. Steffen Minter weiter…

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Neue Technologien und ihr sinnvoller Einsatz in der Lehre

Donnerstag, 5. Dezember 2013 | Autor/in: , und 

SMILE im Einsatz

Foto: C. Hermann

Vergangene Woche hat Prof. Becker im Interview erklärt, was sich hinter seinem IDA-Projekt SMILE verbirgt: Smartphones in der Lehre, um in Massenveranstaltungen eine bessere Interaktion zwischen Dozenten und Studierenden zu ermöglichen. Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Stand und wie Sie das Projekt durch die Teilnahme an einer Online-Befragung voran bringen können.

Darin sind sich alle einig: Der Einsatz von „mobilen“ Classroom-Response-Systemen (CRS) kann nicht alleine zu mehr Interaktion, oder gar zu einer höheren Lernleistung in Massenlehrveranstaltungen führen. Es braucht vor allem durchdachte didaktische Konzepte, die diese technischen Hilfsmittel sinnvoll in die Lehre einbinden – und mutige Dozierende. Die gibt es an der Universität Freiburg: Das elektronische Abstimmungssystem SMILE wird nicht nur zum wiederholten Male in Lehrveranstaltungen des Instituts für Informatik eingesetzt sondern seit einigen Tagen auch im Audimax – dem größten Hörsaal der Universität. Lehramtsstudierende hatten erstmals am Dienstag die Möglichkeit mit ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop ein Live-Feedback an den Dozenten abzugeben und beantworteten Multiple-Choice Fragen zu den Themen Lernen, Gedächtnis & Co.

Herausforderungen im Einsatz von SMILE

Die Konstruktion von lernzielorientierten Multiple-Choice Fragen ist aber nur eine von vielen Herausforderungen, denen Lehrende im Einsatz von SMILE oder anderen Classroom-Response-Systemen begegnen (werden). Darüber hinaus muss der Lehrende auch adäquat auf die Rückmeldungen der Studierenden reagieren können und sein Verhalten bzw. seinen Vortrag entsprechend anpassen. Nur dann kann der Einsatz eines solchen Systems von den Studierenden akzeptiert und als Mehrwert erkannt werden.

Letztendlich muss jeder Lehrende sein eigenes „didaktisches SMILE-Konzept“ entwerfen – angepasst auf die (Lern-)Ziele und Inhalte der Veranstaltung – aber auch unter Berücksichtigung der eigenen Ressourcen.
Ein Anfang ist es, sich zunächst die folgende Frage zu stellen:  weiter…

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | 2 Kommentare Hier wird schon diskutiert

Wie sieht die Uni Freiburg in 10 Jahren aus? Ein Video-Podcast der Abteilung Lehrentwicklung

Freitag, 19. Juli 2013 | Autor/in:

Lehrevaluation ist kein Selbstzweck! Sie ist vielmehr eine gemeinsame Initiative zur konstruktiven Gestaltung einer zeitgemäßen universitären Zukunft und ein Arbeitsbereich voller innovativer Neuerungen, der sich im ständigen Wandel befindet. Lehrveranstaltungsevaluation, Studienqualitätsmonitoring und Evaluationsberichte – Da kann schnell die Gesamtperspektive aus dem Blick geraten. Wie soll die Zukunft unserer Universität aussehen? Und was können Studierende fernab der standardisierten Evaluationspfade tun, um die Lehrqualität in Ihren Fachbereichen nachhaltig zu verbessern?

Im Zuge der Vorbereitungen zur Befragung aller Studierenden hat die Abteilung Lehrentwicklung verschiedene Personen der Universität Freiburg (vom Rektor bis ASTA, zentral bis dezentral) gefragt, was sie von der Befragung der Studierenden erwarten, wie sie das Projekt finden und welche Ergebnisse für den jeweiligen Fachbereich, bzw. Arbeitsbereich von hohem Interesse sind (Link zum Podcastportal der Uni). Und da man die verschiedenen Akteure der universitären Lehre ja nicht ständig vor der Kamera hat, haben wir auch gleich gefragt, wie die Universität und die akademische Lehre in 10 Jahren aussehen könnten. Das Spektrum der Erwartungen und Wünsche ist vielschichtig. Führen Qualitätssicherungsmaßnahmen zu einer immer feineren Ausdifferenzierung des Studienangebots? Und wie können kooperative Lernformen einer immer heterogeneren Zusammensetzung der Studierendenschaft gerecht werden? Eines scheint sicher: Die Universität Freiburg im Jahr 2023 ist anders. Doch sehen Sie selbst:

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Bei all den mannigfaltigen Prognosen scheint eines gewiss: Eine Zukunft der Universität ohne Studierende ist kaum vorstellbar. Aber was können Studierende eigentlich heute schon tun, um die Lehrqualität ihrer Studienfächer zu verbessern und somit die Zukunft der Universität aktiv mitzugestalten? Natürlich haben wir auch diese Frage an unsere InterviewpartnerInnen gestellt:

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Die Zukunft liegt also in greifbarer Nähe und die Möglichkeiten für den einzelnen Studenten und die einzelne Studentin, die Lehrqualität positiv zu beeinflussen, scheinen geradezu unerschöpflich. So bleibt zu hoffen, dass es durch gemeinsame konstruktive Zusammenarbeit aller Mitglieder der Universität gelingt, die Qualität akademischer Lehre nachhaltig zu sichern und stetig weiterzuentwickeln. Packen wir’s an!

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Premiere! Erste hochschulweite Befragung der Lehrenden an der Universität

Dienstag, 4. Juni 2013 | Autor/in:

Haben Sie sich als Dozentin oder Dozent schon mal gefragt, warum Studierende während des Studiums des Öfteren nach ihrer Meinung gefragt werden (Lehrveranstaltungsevaluationen, Studierendensurveys oder Absolvent/innenbefragung), Sie aber noch nie? Dabei sind Sie es doch, die nahezu täglich Lehre durchführen! Wir, die Abteilung Lehrentwicklung, finden diese Frage berechtigt, weshalb wir in diesem Jahr die erste Befragung der Lehrenden an der Universität durchführen. Selbstverständlich fragen wir nicht nur, um gefragt zu haben.

Logo_LEHWir sind überzeugt davon, dass viele wichtige Aspekte, die für die Gesamtbewertung des Lehr- und Studienangebots relevant sind, am besten aus der Perspektive der Lehrenden eingeschätzt werden können: Wo sehen Lehrende die Stärken und Schwächen der Lehre an der Universität? Wo wünschen sich Lehrende mehr oder bessere Unterstützung und an welchem Punkt wünschen Sie sich die viel zitierte „Freiheit von Forschung und Lehre“? Es geht also einerseits um die Arbeitssituation und Lehrpraxis Freiburger Dozenten (von der Professorin bis zum Lehrbeauftragten in der Promotionsphase), andererseits auch um wichtige Zukunftsthemen wie die Internationalisierung der Hochschule, eine immer heterogenere Studierendenschaft und den damit verbunden Anforderungen an die universitäre Lehre.

Damit betritt die Universität Neuland. Umfragen gibt es inzwischen zwar wie Sand am Meer und an verschiedenen Universitäten des Landes werden auch vereinzelt Umfragen unter Dozierenden durchgeführt, doch mit dieser ersten Befragung der Lehrenden möchte die Universität ausloten, ob dieses Instrument dauerhaft als Teil der Qualitätssicherung und -entwicklung sinnvoll ist.

Als wir im Herbst letzten Jahres mit der Vorbereitung der Befragung und der Erstellung des Fragebogens begannen, wurde unter anderem schnell klar, dass dieses Projekt auch auf Skepsis und Zweifel seitens der Befragten stoßen weiter…

Thema: Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar

„Du kannst uns mal die Meinung sagen!“ – Befragung der Studierenden 2013

Montag, 27. Mai 2013 | Autor/in: und 

Nun ist es soweit: Unsere Briefe sind losgeschickt, unser Fragebogen ist online, unsere Plakate hängen und eigentlich klingt das überschaubar, doch hinter dieser Befragung haben viele fleißige Personen eine Menge an Arbeit geleistet, um diese Befragung möglich zu machen! Für die logistische Meisterleistung, 23.000 Briefe zeitgenau zu kuvertieren und zur Post zu bringen seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten der Caritas hier dankend erwähnt.

Seit heute Morgen ist der Fragebogen online und sieht gar hervorragend aus, wie wir finden:

Screenshot_HIS

Der Fragebogen bietet, neben Frageblöcken zum Studienverlauf, zur Betreuungssituation und zur Lehrqualität im jeweiligen Studienfach, auch freiburgspezifische Fragen zur Arbeit der zentralen und dezentralen Einrichtungen, des Studentenwerks und der studentischen Gremien (Fachschaften). Ergänzend zur Lehrveranstaltungsevaluation in den einzelnen Fächern, zielt die Befragung der Studierenden auf weitere, über die einzelne Lehrveranstaltung hinausreichende Inhalte.

Wir wollen den einzelnen Fachbereichen und administrativen Stellen die Ergebnisse der Befragung zur konstruktiven Weiterentwicklung des eigenen Studien- und Lehrangebots zur Verfügung stellen. Um eine fachbereichsspezifische weiter…

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Die Ruhe vor dem Sturm!

Dienstag, 21. Mai 2013 | Autor/in:

Es ist „Pfingstpause“ an der Uni Freiburg. Für gewöhnlich geht’s da etwas ruhiger zu, zumindest finden keine regulären Lehrveranstaltungen statt und wer kann, flüchtet vor diesem regnerischen Frühling in wärmere Gefilde.

briefe_400Doch abgesehen von sicher nicht wenigen Universitätsmitgliedern, die diese Pause für all ihre liegengebliebenen Todo’s und Tasks nutzen, läuft auch die Abteilung Lehrentwicklung auf Hochtouren. Grund dafür ist der Start der sogenannten Feldphase zweier wichtiger Projekte. Im Rahmen des „Studienqualitätsmonitorings“ starten Ende Mai und Anfang Juni zwei hochschulweite  Befragungen. Am 27.05. werden alle rund 23.000 Studierenden der Universität zur Befragung der Studierenden eingeladen und am 03.06. schließlich alle rund 2.000 Lehrenden der Universität. So ein Start ins ‚soziale‘ Feld ist naturgemäß mit viel Vorbereitung und Aufregung verbunden. Für beide Befragungen werden die TeilnehmerInnen persönlich eingeladen – unsere Abteilung ist in den Poststellen der Uni inzwischen gut bekannt, vielleicht auch berüchtigt. Außerdem müssen natürlich die Werbetrommel gedreht, Datenschutzkonzepte erarbeitet und Fragebögen optimiert werden. Schief gehen kann viel – darf aber nichts, denn der Erfolg unserer Projekte hängt maßgeblich von einer regen Teilnahme aller Studierenden bzw. Lehrenden ab!

Während in der Abteilung Lehrentwicklung also die Vorbereitung auf Hochtouren läuft, hoffen wir auf einen kräftigen „Ansturm“ der Onlinefragebögen von Juni bis Juli!

Weitere Infos: http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/befragungen

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Jede Stimme zählt

Freitag, 22. Februar 2013 | Autor/in:

Abstimmgeräte (auch TED-Systeme genannt) können verwirrend vielseitig eingesetzt werden, treten in zahlreichen technischen Erscheinungsformen auf und sind nicht einmal billig.

Wir reduzieren das Thema hier mal auf 3 + 1 + 0.

3 Funktionen

  • Aktivieren der Lernenden – Damit die Lehr-Lern-Situation nicht nur durch Zuhören der Studierenden geprägt ist, kann ein Abstimmsystem ein niederschwelliges Hilfsmittel sein, um Studierende zum Handeln zu bewegen. Selbst eine geringe Steigerung des Aktivitätslevels kann schon zu einer Verbesserung der Lernleistung führen.
  • Motivieren der Lernenden – Die Teilnahme an Abstimmungen oder Umfragen kann neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Lernstoff auch lernförderliche Motivationseffekte haben, wenn folgende Gedanken produziert werden: „Ich kann das ja!“, „Das habe ich verstanden!“ oder „Ich bin ja besser als der Durchschnitt!“. Und wenn das Ganze als stimmungsaufhellender Quiz gestaltet wird, werden diese Gedanken vielleicht sogar laut ausgerufen.
  • Rückmeldefunktion – Lehrende können im Laufe einer Veranstaltung durch das Abstimmsystem erfassen, wer noch bei der Sache ist und wie gut die bisherigen Lernstoffe verstanden wurden.

abstimmgeraeteIn allen drei Anwendungsfällen können Verständnisfragen, Meinungen oder Stimmungen und die Erinnerungsleistung abgefragt werden. Dabei müssen sich die Fragen nicht unmittelbar auf den Lernstoff beziehen, sondern können auch den Kontext (Zufriedenheit) bzw. Vorwissen abfragen. Und je nach gewünschtem Effekt kann zu Beginn, während oder am Ende einer Lehrveranstaltung das System eingesetzt werden.

Einige der Vorteile liegen auf der Hand:  weiter…

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