„Neue“ Fragen an die „Alten“

Donnerstag, 23. April 2015 | Autor/in:

Vom 24. bis 27. Februar 2015 fand im brandenburgischen Wildau die Jahrestagung des deutschlandweiten Kooperationsprojekts Absolventenstudien (KOAB) sowie ein Kick-Off-Workshop zur kommenden Befragungsphase im Wintersemester 2015/16 statt. Veranstaltet wurden beide Tagungen vom International Center for Higher Education Research Kassel (INCHER) in Zusammenarbeit mit dem Gastgeber, der 1991 thwgegründeten TH Wildau. Nachdem sich die Universität Freiburg nach erfolgreichem Abschluss der vergangenen Befragungsphase entschieden hat, im WS 2015/16 erneut alle Absolvent_innen eines Jahrgangs zu befragen, markiert der als Projektinformations- und Vorbereitungstreffen konzipierte Kick-Off Workshop den Beginn der neuen Befragungsphase. Die ersten eineinhalb Tage standen folglich ganz im Zeichen der Planung für die anstehende Befragung der Absolvent_innen im kommenden Wintersemester. Zahlreiche Fragen zu den Inhalten des Fragebogens, zum konkreten Vorgehen bei der Recherche nach den aktuellen Adressen der Absolvent_innen und zum Datenschutz wurden diskutiert. Auch gelang es den Mitarbeiter_innen des INCHER-Kassel, die Brücke zu übergeordneten Themen zu schlagen. So wurden der bisherige Projektverlauf und geplante Forschungsfragestellungen ebenso thematisiert, wie die Bedeutung von Absolventenstudien für die Hochschulentwicklung im Allgemeinen. Mit dem Ende des Vormittags und einem kurzen Ausblick auf das Datenmanagement, das unsere Abteilung vor allem im Frühjahr und Sommer 2016 beschäftigen wird, ging der Kick-Off Workshop am Mittwoch fließend in die Jahrestagung des Kooperationsprojekts Absolventenstudien über. Nach einer kurzen Begrüßung durch Prof. Dr. Ungvari, dem Präsidenten der Technischen Hochschule Wildau, und dem Direktor des Incher Kassel Prof. Dr. Georg Krücken, gab letztgenannter einen umfassenden Überblick über Stand und Perspektiven des KOAB-Projektes. Weitere Themen waren die Frage nach einem Zusammenhang zwischen der Bearbeitungsdauer eines Fragebogens und der Anzahl an Dropouts sowie die Entwicklung von Gütekriterien für den KOAB-Fragebogen. Besonders der zweitgenannte Punkt ist für die Universität Freiburg als teilnehmende Hochschule von besonderem Interesse. Denn nur wenn die Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität im Fragebogen gewährleistet sind, kann mit Sicherheit von einer hohen Qualität der erhobenen Daten ausgegangen werden. Da die Überprüfung der Gütekriterien von Fragebögen einen aufwendigen und zeitintensiven wissenschaftlichen Prozess darstellt, ist mit Ergebnissen erst ab Frühjahr 2016 zu rechnen.

Auch während der nächsten beiden Tage standen die zahlreich stattfindenden Vorträge und Panels einerseits im Zeichen von Themen, die den konkreten Befragungsprozess und das Befragungsinstrument betreffen. Besonders spannend erschien in diesem Zusammenhang die vorgestellte Schwerpunktsetzung für die kommende Absolvent_innenbefragung im Bereich „Soziale Ungleichheit“ und die damit einhergehenden negeneration HAuen Fragebogeninhalte. Andererseits stand die Frage im Mittelpunkt, wie die im Kooperationsprojekt erhobenen Befragungsdaten sowohl in der Hochschuladministration als auch in der Hochschulforschung genutzt werden können. So wurden von Projektkoordinator_innen aus verschiedenen Hochschulen Anwendungsbeispiele für die Befragungsdaten im Kontext von Career-Service und Qualitätsentwicklung vorgestellt. Aber auch die Mitarbeiter_innen des INCHER-Kassel nutzen die Gelegenheit, ihre Projekte aus dem Bereich der Hochschulforschung vorzustellen und auf die Wichtigkeit einer breiten und fundierten Datenbasis als Grundlage für eine erfolgreiche und erkenntnisbringende Forschung hinzuweisen. Interessierten sei in diesem Zusammenhang der von Choni Flöther und Georg Krücken in diesem Jahr herausgegebene Sammelband „Generation Hochschulabschluss: Vielfältige Perspektiven auf Studium und Berufseinstieg“ zur Lektüre empfohlen.

Rückblickend waren beide Tagungen vor allem durch ihren perspektivischen und thematischen Doppelcharakter gewinnbringend. Es wurden sowohl konkrete inhaltliche und methodische Fragen zur Durchführung einer Absolventenbefragung diskutiert und beantwortet, als auch ein horizonterweiternder Blick auf Stand, Trends und Möglichkeiten wissenschaftlicher Absolventenforschung ermöglicht. Besonders anregend und spannend war jedoch der Austausch mit vielen der 90 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Hochschulen Deutschlands. Die Tagung bot eine seltene Gelegenheit, landesweit Kontakte zu WissenschaftlerInnen und HochschulmitarbeiterInnen zu knüpfen, die im Bereich Absolventenforschung arbeiten. Es konnten nicht nur Erfahrungen zum konkreten Vorgehen vor und während der Feldphase oder zur Berichtserstellung sondern auch so mancher kleine Trick und Kniff für die statistische Datenauswertung ausgetauscht werden.

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E-Learning-Fachtagungen DeLFI und HDI – Programm, Frühbucherrabatt und Kinderbetreuung

Donnerstag, 24. Juli 2014 | Autor/in:

Vom 15. -17.9.2014 findet im KG1 der Uni Freiburg die Fachtagung e-Learning in der Informatik  (DeLFI) sowie am 15./16.9. die Fachtagung zur Hochschuldidaktik der Informatik (HDI) statt.

Programmhdi-delfi1014
Die DeLFI 2014 startet am 15.9.14 mit vier Workshops zu den Themen „Blended-Learning in Masterstudiengängen“, „Learning Analytics“, „Mobile Learning“ und „Spiele und Spielelemente in Lernkontexten“.

Es folgt am 16. und 17.9.14 ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Forschungs-, Anwendungs- und Industriebeiträgen, die sich mit dem Einsatz von neuen Technologien in Lehr-/Lernszenarien beschäftigen. Den Beginn macht Prof. Dr. Schulmeister mit seiner Keynote „Was wir über das Lernverhalten unserer Studierenden wissen. Welche Faktoren beeinflussen den Lernerfolg?“ Das vollständige Programm finden Sie unter http://www.delfi2014.de/programm.

Parallel zur DeLFI findet am 15. und 16.9. die HDI 2014 (Fachtagung zur Hochschuldidaktik der Informatik) statt. Das Programm finden Sie unter http://wwwswt.informatik.uni-rostock.de/HDI2014/

Anmeldung und Frühbucherrabatt
Anmeldungen zur DeLFI und HDI sind online bis zum 30. August 2014 möglich. Bis zum 31.7. gibt es noch den deutlich vergünstigten Frühbucherrabatt.

Kinderbetreuung
Wir bieten bei Bedarf an allen drei Tagen eine Kinderbetreuung an. Die Betreuung übernehmen Babysitterinnen der Kinderfee. Der Kinderspielraum liegt direkt neben den Veranstaltungsräumen. Sollten Sie Kinderbetreuung benötigen, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung mit an. Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um den genauen Zeitraum abzusprechen.

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Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring auf der BMBF-Fachkonferenz zur Studieneingangsphase

Donnerstag, 12. Juni 2014 | Autor/in:

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Viele Projekte im Qualitätspakt Lehre zielen auf die Optimierung der Studieneingangsphase, also den Übergang ins Studium und das erste Studienjahr. Weil in dieser Phase entscheidende Weichen für ein erfolgreiches Studium gestellt werden, haben zahlreiche Projekte im Qualitätspakt Lehre zu diesem Thema bereits konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt – genau wie unser Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring, das zahlreiche Mentoringmaßnahmen betreut, die junge Menschen am Anfang ihres Studiums unterstützen.
Deshalb fuhren wir (Harald Wohlfeil für die Abteilung Lehrentwicklung und ich für das Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring) motiviert nach Köln, um uns gemeinsam mit ca. 200 Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland vom 22.05. – 23.05.2014 auf der Fachtagung des Qualitätspakts Lehre zum Themenbereich „Übergang ins Studium und Studieneingangsphase“ intensiv mit den konkreten Herausforderungen, der Wirksamkeit der eingesetzten Instrumente und den künftigen Anforderungen auseinanderzusetzen.
IMG_20140523_110426_400Und natürlich folgten wir gerne der Einladung des BMBF, unser Kompetenznetzwerk bei der Posterausstellung und im Tagungsreader vorzustellen und darüber miteinander ins Gespräch zu kommen.
Nach einleitenden Worten und Impulsvorträgen ging es dann zur intensiven Gruppenarbeit in einzelne Workshops. Sehr schön war in meinem ersten Workshop „Wir probieren`s miteinander – Orientierung in der ersten Studienphase“, dass es neben mir weitere Mentoring-Aktive gab, die Studierende in dieser zentralen Erfahrungsstufe unterstützen. Moderiert von Dr. Asta von Schröder (Leuphana Universität Lüneburg) diskutierten wir in Kleingruppen verschiedene Konzepte und Einzelmaßnahmen, die Studierende an der Hochschule bei der fachlichen Orientierung und akademischen Sozialisation unterstützen, mit folgenden Leitfragen:  weiter…

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DelFI-Workshops: Call for Papers

Donnerstag, 15. Mai 2014 | Autor/in:

DeLFI2014Auf der eLearning Fachtagung Informatik – der DeLFI 2014 in Freiburg – wird es nicht nur jede Menge interessante Vorträge geben, sondern am 15.9.2014 auch sechs ganztägige Workshops.

Für die Workshops läuft derzeit der Call for Papers. Je nach Workshop ist die Deadline zwischen dem 16. und 30. Juni 2014. Wir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick über die Themen. Auf den Webseiten der Veranstaltenden finden Sie jeweils weitere detaillierte Informationen.

Wir – als Mitorganisator/innen der Tagung – sind gespannt auf interessante Einreichungen und freuen uns natürlich auch über eine Beteiligung der Freiburger Hochschulen!

Automatische Bewertung von Programmieraufgaben
Das Ziel des Workshops ist es, den Dialog über die technische Entwicklung von Systemen zur automatischen Bewertung von Programmieraufgaben mit einer fundierten und umfassenden Bestandsaufnahme über existierende didaktische Einsatzszenarien zu verbinden. Die Veranstaltenden erhoffen sich über die Beiträge und Diskussionen eine Weiterentwicklung didaktischer Konzepte zum Einsatz von automatischen Bewertungssystemen für Programmieraufgaben. Weitere Infos: http://www.ostfalia.de/cms/de/ecult/WorkshopABP2014.html

Michael Striewe (Universität Duisburg-Essen)
Uta Priss (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Frist für die Einreichung eines Beitrags (max. 8 Seiten): 16.6.14 verlängert: 23.06.2014

Blended-Learning in Master- und Weiterbildungsangeboten: Szenarien und Supportstrukturen
Ziel des Workshops ist es, Akteure aus Hochschulen und (Weiter-) Bildungsinstitutionen zusammenzubringen und Erfahrungen und Untersuchungen weiter…

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Jetzt online: Vortrag zu Problemorientiertem Lernen von Prof. Dr. Wim Gijselaers

Dienstag, 25. Februar 2014 | Autor/in:

Screenshot_PBL_VortragEnde Januar haben wir Ihnen an dieser Stelle den Vortrag „Principles of Problem-Based Learning (PBL) in Higher Education: How PBL can meet changing educational demands” von Prof. Dr. Wim Gijselaers (Universität Maastricht) angekündigt.
All diejenigen, die nicht daran teilnehmen konnten, haben nun die Möglichkeit, die Aufzeichnung des Vortrags anzusehen.

Prof. Gijselaers geht darin auf das Konzept des Problembasierten Lernens, die Entscheidung für und Implementierung des Ansatzes an der Universität Maastricht ein, was Lehrenden durchaus auch vor Herausforderungen gestellt hat.
Zudem zeigt er anhand einiger Beispiele die Vielfalt, mit der Problembasiertes Lernen konkret in Modulen und Veranstaltungen an der Universität Maastricht umgesetzt wird.

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Die LEARNTEC 2014 steht vor der Tür!

Dienstag, 28. Januar 2014 | Autor/in:

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Foto: KMK/BEHRENDT&RAUSCH

Nächste Woche findet die diesjährige LEARNTEC statt – eine Fachmesse für Lernen mit IT. Neben 210 Ausstellern erwarten die Besucher vom 04. bis 06. Februar auch über 100 Fachvorträge zum Thema E-Learning. Alle weiteren Infos auf http://www.learntec.de/.

Wer plant die Messe zu besuchen und würde auf der Impulswerkstatt gerne von den dort vorgestellten Trends und Ideen für die Lehre berichten?

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Vortrag und Workshop – Problemorientiertes Lernen

Dienstag, 21. Januar 2014 | Autor/in:

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In der Impulswerkstatt Lehrqualität wurde schon häufiger das Konzept des Problemorientierten Lernens aufgegriffen, sei es in einer kurzen, konzeptionellen Einführung oder mit Praxisbeispielen, wie Problemorientiertes Lernen an unserer Universität konkret umgesetzt wird.

Gefördert durch den Stifterverband (Programm „Lehren – Lecturer“) finden Anfang Februar zwei Veranstaltungen zu diesem Thema statt.

Vortrag – „Principles of Problem-Based Learning (PBL) in Higher Education: How PBL can meet changing educational demands” – (05.02.2014)
Prof. Dr. Wim Gijselaers wird am 05.02.2014, 18.00-20.00 Uhr c.t. (Großer Saal im Haus „Zur lieben Hand“), einen Einblick in die Entwicklung und Prinzipien des Problembasierten Lernens geben.
In seinem Vortrag geht Prof. Gijselaers (Universität Maastricht; eine der führende Lehruniversität, die den PBL Ansatz implementiert hat) darauf ein, wie Problembasiertes Lernen in die Lehrpraxis integriert werden kann sowie welche Chancen und Herausforderungen, gerade in einer sich verändernden Hochschullandschaft, bestehen.
Abschließend wird der Vortrag auch darauf eingehen, wie E-Learning-Elemente sinnvoll und unterstützend in problembasierte Lehre einfließen können.

Workshop – „Problem-based Learning – A key to facilitate students‘ learning” – (06.02.2014)
Am Tag darauf (06.02.2014, 9.00-17.00 Uhr) wird Prof. Gijselaers einen ganztägigen, praxisorientierten Workshop durchführen, der interessierten Lehrenden die Möglichkeit bietet, das Prinzip des PBL auf die eigene, aktuelle Lehre hin anzuwenden und offene Fragen und Herausforderungen zu klären. Dabei wird sowohl bearbeitet wie dem Ansatz folgend Lehrveranstaltungen geplant, angemessene Lernumgebung gestaltet als auch wie Lernmaterialien hierfür entwickelt werden sollten.

Im Gegensatz zum Vortrag ist die Teilnehmerzahl für den Workshop beschränkt, weshalb eine Anmeldung vorausgesetzt wird. Wenn Sie an dem Workshop teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an mich (silke.weiss@hdz.uni-freiburg.de).

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DeLFI 2014 – Die E-Learning Fachtagung Informatik

Montag, 16. Dezember 2013 | Autor/in:

DeFLI FlyerDie DeLFI ist eine ganz besondere Tagung: Sie beschäftigt sich aus Perspektive der Informatik mit dem Thema E-Learning und schafft es dabei, ein breites, vielfältig interessiertes Publikum anzuziehen. Seit 2003 gibt es die Tagungsreihe mit ihren aktuellen und informativen Beiträgen aus Forschung und Praxis.

Wir freuen uns sehr, dass wir – die Servicesstelle E-Learning – die 12. DeLFI gemeinsam mit der Hochschule Offenburg organisieren dürfen und sie sogar an der Universität Freiburg stattfinden wird! Vom 15. – 17.9.2014 dreht sich in den Hörsälen des KGI alles um die Wechselwirkungen zwischen Lehr-/Lernprozessen und neuen Technologien. Es werden Forschungs-, Anwendungs- und Industriebeiträge vorgestellt, die die Vielfalt der Informatik im E-Learning aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Der Call for Papers für die DeLFI 2014 ist nun eröffnet. Bis zum 14.02.2014 besteht die Möglichkeit, Workshop-Vorschläge einzureichen, bis zum 16.03.2014 Beiträge, Demos und Poster. Das Themenspektrum ist äußerst vielfältig und umfasst z. B.

  • Softwarewerkzeuge und Technologien für E-Learning
  • Architekturen und Interoperabilität von E-Learning-Systemen
  • Learning Analytics
  • Massive Open Online Courses (MOOCs)
  • Mobile & Augmented Reality Learning
  • Game-based Learning
  • Kooperatives / kollaboratives Lernen
  • Datenschutz und Sicherheit im E-Learning

Das komplette Themenspektrum kann unter www.delfi2014.de/call-for-papers nachgelesen werden. Dort finden sich auch die Bedingungen für die Beitragseinreichung. Im Programmkomitee befinden sich übrigens fast alle, die Rang und Namen im Bereich E-Learning haben. Das wird sich sicher auf die Qualität der Beiträge niederschlagen.

Es wäre natürlich schön, wenn auch aus der Universität Freiburg einige Beiträge auf der DeLFI 2014 präsentiert werden. Wenn Sie also zum Thema E-Learning bzw. Lehren und Lernen mit Unterstützung digitaler Medien forschen oder ein interessantes Lehrprojekt mit Studierenden durchgeführt haben, reichen Sie einen Beitrag ein.

Unter www.delfi2014.de finden Sie weitere Informationen zur Tagung. Auf Twitter gibt es zudem kurze News (#DeLFI2014).

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Mitbringsel von der GMW 2013: Neue Technologien für die Lehre

Mittwoch, 9. Oktober 2013 | Autor/in:

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Geschafft! Der Vortrag über die Impulswerkstatt ist gehalten und die GMW Tagung so schnell schon wieder vorbei! Ich persönlich habe davon vor allem drei Dinge mit nachhause nehmen können:
Zuerst einmal mehr Selbstvertrauen, was Vorträge in einem solchen Rahmen angeht :-), dann natürlich viele interessante Themen für die Impulswerkstatt und schließlich einige neue Kontakte, von denen wir hier hoffentlich bald lesen werden!

Was ich Ihnen mitbringen möchte, ist ein Blick auf die aktuellen Trends in den Lehr- und Lerntechnologien (siehe unten Infografik von OnlineDegrees.org). Das New Media Consortium bringt jedes Jahr den Horizon Report heraus: Eine Einschätzung darüber, welche neuen Technologien die Lehre in den nächsten Jahren beeinflussen werden. In seiner Keynote auf der GMW Tagung ging Larry Johnson, Chief Executive Officer des New Media Consortium, nicht nur auf die neuen Trends ein, sondern sprach auch über den sogenannten Hype Cycle von Gartner, der die öffentliche Aufmerksamkeit bei der Einführung einer neuen Technologie darstellt:

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Welche der neuen Trends werden es wohl nach dem ersten Tal bis auf das Plateau der Produktivität schaffen? Massive Open Online Courses (MOOCs), die gerade in aller Munde sind, Apps für Smartphones, die auch an der Uni Freiburg schon in großen Vorlesungen eingesetzt werden, Game-Based-Learning oder Learning Analytics – wir dürfen gespannt sein! Möchten Sie einen Tipp abgeben? Schreiben Sie einen Kommentar!

Mehr Infos:

Öffnen Sie den vollständigen Artikel, um die Infografik über die aktuellen Trends in den Lehr- und Lerntechnologien anzuzeigen:  weiter…

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Betreutes Lernen: Nein Danke!? – Eindrücke von der Programmkonferenz zum “Qualitätspakt Lehre”

Mittwoch, 25. September 2013 | Autor/in:

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„Dieses Formular hat mir meine Mutter aber nicht mitgegeben!“ Nein, solch eine Antwort möchte man von einem Erstsemester lieber nicht hören. Schließlich sind wir hier nicht mehr in der Schule – oder?

Wenn man sich das Programm der Konferenz zum Qualitätspakt Lehre anschaut, fällt auf, dass viele Hochschulen aktuell mit zahlreichen Beratungs- und Betreuungsangeboten versuchen, den Übergang von der Schule in die Uni zu erleichtern (mehr dazu im ersten Teil des Mitbringsels) und auch an unserer Uni gibt es Bestrebungen in dieser Richtung, wie z.B. das Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring, das sich kürzlich auf der Impulswerkstatt vorgestellt hat. Mancherorts geht man noch weiter und bezieht Eltern mit speziellen Informationstagen in die Studienwahl ihrer Kinder ein. Doch auch schon auf der Konferenz kamen bei einer Plenumsdiskussion kritische Stimmen dazu auf und irgendwann fiel das Stichwort „betreutes Lernen“, das ich hier zur Diskussion stellen möchte.

Ich frage mich: Tun wir uns und den Studierenden mit diesen Angeboten tatsächlich etwas Gutes? Wie können wir erwarten, dass Studierende selbständig Denken und Handeln lernen, wenn wir ihnen alles vorsetzen wie in der Schule? Und die andere Frage, die ich mir stelle: Sollte ein gewisses Maß an Selbständigkeit nicht als Studienvoraussetzung gefordert werden können?

Ein Argument, das in diesem Zusammenhang häufig genannt wird, ist dass sich die Studierendenschaft verändert hat. Studierende sind heute nicht immer volljährig, manche kommen aus bildungsfernen Familien, haben Migrationshintergrund oder kein Abitur. Sollten diesen Studierenden nicht dieselben Chancen geboten werden, wie dem Studenten, der auf eine lange Ahnengalerie von Rechtsanwälten oder Ärzten zurückblicken kann? Natürlich! Aber wie kann die Universität diesen unterschiedlichen Anforderungen Rechnung tragen ohne ihre eigenen Ansprüche zu verleugnen?

Sie sehen, ich bin etwas hin- und hergerissen, was dieses Thema angeht und würde gerne wissen, wie Sie das sehen! Schreiben Sie einen Kommentar und diskutieren Sie mit!

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