Veranstaltung: Zukunft Digitale Lehre Baden-Württemberg

Mittwoch, 2. August 2017 | Autor/in:

Mit einem umfangreichen Programm lädt das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) am 21. und 22.9.2017 nach Offenburg ein, um gemeinsam die hochschulartenübergreifende Weiterentwicklung der akademischen Lehre zu diskutieren. Die Veranstaltung „Zukunft Digitale Lehre BW“ greift den aktuellen Diskurs darüber auf, wie akademische Bildungsangebote den digitalen Wandel abbilden können, welche Entwicklungserfordernisse sich damit für die Hochschullehre ergeben und welche kooperativen Ansätze für einen Einbezug digitaler Medien in die Hochschullehre diskutiert werden.

Angesprochen sind alle Interessierten am Prozess der Digitalisierung der Lehre, insbesondere Lehrende, Studierende sowie Mitarbeitende in Hochschulverwaltungen (insbes. in Hochschulleitungen, E-Learning-Zentren, Lehrzentren, Didaktikzentren, Rechenzentren, Bibliotheken, Medienzentren, Sprachzentren, in der Lehr- und Organisationsentwicklung, im Qualitätsmanagements, u.v.m.).

Das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) ist ein Zusammenschluss von 49 staatlichen Hochschulen Baden-Württembergs zur kooperativen Weiterentwicklung der digitalen gestützten Hochschullehre. Die Universität Freiburg ist Teil des Netzwerkes.

Veranstaltungsdaten:

Donnerstag, 21. September 2017, 10:15 – 17:30 (Empfang ab 9:30 Uhr)

Freitag, 22. September 2017, 9:00 – 13:00 Uhr (Empfang ab 9:00 Uhr)

Hochschule Offenburg, Campus Offenburg, Gebäude D

Weitere Infos und Anmeldung auf der Veranstaltungswebsite

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Call for Papers: 16. Internationale ILIAS Conference 2017

Donnerstag, 13. April 2017 | Autor/in:

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg richtet am 14. und 15. September 2017 die 16. Internationale ILIAS-Konferenz mit freundlicher Unterstützung des ILIAS open source e-Learning e.V. aus.

Seit 2013 ist ILIAS die zentrale Lernplattform der Universität Freiburg. Nahezu 100% der Studierenden nutzen die Plattform im Laufe ihres Studiums, der Großteil der Lehrenden stellt darüber Materialien online. Auch wenn Einsatzszenarien jenseits der reinen Materialdistributionl bisher noch überschaubar sind, gibt es doch inzwischen eine Reihe von Lehrprojekten und -Szenarien, in denen weitere Funktionen von ILIAS in ein didaktisches Konzept integriert und gemeinsam mit den Studierenden ausprobiert wurden. Seien es (Selbst-)Tests, interaktive Videos, Kollaborationstools, Live-Votings oder E-Portfolios in Ergänzung zur Präsenzlehre bzw. in Flipped-Classroom-Konzepten – das Spektrum ist breit und die Erfahrungen vielfältig.

Mit dem Call for Papers für die ILIAS Conferenz sind alle ILIAS-Anwenderinnen und Anwender sowie E-Learning-Interessierte herzlich eingeladen, mit wissenschaftlichen Beiträgen oder Erfahrungen aus der Praxis, mit einer Präsentation oder einem Workshop zum Programm der Konferenz beizutragen.

Zu folgenden Themenschwerpunkten können wissenschatfliche Beiträge und Beiträge aus der Praxis eingereicht werden:

  • Open Educational Resources: Was muss bei der Bereitsstellung und Verwendung von OER beachtet werden? Welche technischen, rechtlichen und didaktischen Implikationen gibt es? Wie motiviert man Autorinnen und Autoren, eigene Inhalte zu veröffentlichen? Und wie organisiert und unterstützt man das?
  • Training und Personalentwicklung: Gesucht werden Beiträge zum Thema Fort- und Weiterbildungen an Hochschulen und im betrieblichen Sektor. Welche Online- und Blended Learning Konzepte bewähren sich für Weiterbildungsformate (Stichwort „Lebenslanges Lernen“)? Welche Werkzeuge von ILIAS und welche Konzepte zur Betreuung der Teilnehmenden an Distance Learning Fortbildungen haben sich bewährt? Skill- und Kompetenzmanagement in Unternehmen und Betrieben: Anforderungen an das Zusammenspiel zwischen Lernplattform und HR-Management
  • Lernerfolge und Kompetenzorientierung: Wie lassen sich Lernerfolge sichern und messen (Stichwort Learning Analytics)? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen kompetenzorientierter Lernszenarien? Von welchen erfolgreichen Projekten kann man sich etwas abschauen?
  • Videobasiertes Lernen: Wie werden Videos in Lehr- und Lernszenarien bereits erfolgreich eingesetzt? Welche Forschungen gibt es dazu und wie kann ILIAS für videobasiertes Lernen genutzt werden? Welche Anforderungen stellt der Einsatz von videobasierten Lehr- und Schulungsmaterialien an die Lehrenden und Trainer und wie können diese technisch und didaktisch unterstützt werden? Video-Management/Umgang mit hohem Datenvolumen/Streaming-Lösungen: Welche Beispiele für Videomanagement und Schnittstellen zwischen ILIAS und externen Videoplattformen bestehen?
  • E-Learning-Innovationen: In diesem Slot ist Raum für innovative Ideen, Projekte und Diskussionen aus einem breiten Themenspektrum

Beiträge können in folgenden Formaten eingereicht werden:

Vortrag (30′): Stellen Sie Ihr Thema in einer 20- bis 25-minütigen Präsentation vor und diskutieren Sie noch etwa 5 Minuten mit den Anwesenden im Raum. Alle Vorträge im großen Konferenzraum werden simultan übersetzt (Deutsch → Englisch bzw. Englisch → Deutsch).
Workshop (90′): Nach einem Impulsvortrag sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein Thema erarbeiten und abschließend ein Ergebnis formulieren.
Hands-on-Tutorial (90′): Ziel dieses Formats ist es, den Teilnehmenden ein bestimmtes Feature oder ein bestimmtes Vorgehen näher zu bringen. Idealerweise werden die Teilnehmenden dabei aktiv eingebunden.
Best Practice Space (90′): Zu einem Thema werden mehrere Erfahrungsberichte vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Der Call for Papers ist offen bis zum 30. April 2017, 24 Uhr. Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag hier ein: » Call for Papers 2017 (Registrierung bzw. Anmeldung am ILIAS-Community-Server erforderlich).

Eine Entscheidung über Ihre Einreichung teilen wir Ihnen bis zum 15. Mai 2017 mit.

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Symposium „Erfolgreich erklären?!“

Montag, 27. März 2017 | Autor/in:

Fragt man Schülerinnen und Schüler, was eine gute Lehrkraft auszeichnet, nennen diese zumeist die Fähigkeit, gut erklären zu können. Doch was zeichnen verständliche und lernförderliche Erklärung aus? Worauf sollten Lehrkräfte achten, wenn Sie Erklärungen für Schülerinnen und Schüler formulieren? Was zeichnet das Erklären in den verschiedenen Disziplinen aus? Diesen und weiteren Fragen ging das viertägige Symposium unter dem Titel „Erfolgreich erklären?! – Perspektiven und Herausforderungen in der Forschungsarbeit“ vom 6. bis 9. März 2017 in den Räumlichkeiten der Universität Freiburg nach.

Insgesamt 16 Doktoranden und Doktorandinnen aus 12 Fachbereichen und 4 Universitäten, die sich in ihren Promotionen mit dem komplexen Themenschwerpunkt „Erklären“ auseinandersetzen, nahmen an der Veranstaltung teil. In mehreren Gesprächsrunden und Präsentationen diskutierten die Nachwuchswissenschaftler/-innen über Bestandteile und Bedingungen einer erfolgreichen Erklärung im schulischen Kontext und tauschten sich zu ihren jeweiligen Forschungsvorhaben bezüglich Methodik und theoretischer Fundierung aus. Auf fachlicher Seite konnten Prof. Dr. Nückles, Prof. Dr. Wittwer (Universität Freiburg) und Junior-Professor Dr. Lachner (Universität Tübingen) für Vorträge gewonnen werden. In den Vorträgen referierten sie über Merkmale und Arten von Erklärungen, gewährten einen Einblick in den bisherigen Forschungsstand und gaben den Forschern und Forscherinnen neue Impulse für ihre Arbeiten mit.
Initiiert und organisiert wurde das Symposium von Mona Weinhuber (Promotionskolleg CURIOUS, Universität Freiburg), Christina Ehras (Projekt FALKE, Universität Regensburg) und Teresa Connolly (Universität Mainz). Aufgrund der positiven Resonanz zur Möglichkeit des intensiven Austauschs zwischen den Forschenden des gleichen Themengebiets, sowie der Vernetzung über Fachdisziplinen und methodologische Zugänge hinweg, soll die Veranstaltung im nächsten Jahr ausgebaut und wiederholt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Erziehungswissenschaft.

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Tagung: (Weiter) Bildung in der digitalen Welt

Donnerstag, 22. Dezember 2016 | Autor/in:

Die Servicestelle E-Learning veranstaltet im Rahmen des BMBF Projektes offene Hochschulen „Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung“  am 07. April 2017 im historischen Peterhofkeller der Universität Freiburg ein EduCamp zum Thema „(Weiter) Bildung in der digitalen Welt. Neue Lehr- & Lernkonzepte an Hochschulen“.

Ein EduCamp ist eine spezielle Form des BarCamps – eine offene Tagung –  auf der sich die Teilnehmenden über neue, innovative sowie Best Practice Formen und Methoden des Lehrens & Lernens auf einer Augenhöhe austauschen können. In Freiburg soll der inhaltliche Schwerpunkt auf dem Einsatz von Medien in der Lehre & beim Lernen an Hochschulen in der wissenschaftlichen Weiterbildung aber auch in der grundständigen Lehre gesetzt werden.

Die Teilnahme ist natürlich kostenlos und für Speis & Trank wird gesorgt sein.

Anmeldung bis zum 07. März 2017.

Hintergrund:

Das Land Baden-Württemberg hat sich einer hochschulübergreifenden Digitalisierungsoffensive verschrieben, wobei es unter anderem gilt die digitale Infrastruktur für Forschung und Lehre weiter zu stärken. In Zukunft sollen die Chancen der Digitalisierung besser genutzt werden, um die Spitzenstellung der baden-württembergischen Hochschulen zu sichern und weiter auszubauen.

Seit 2012 wurde zudem durch die Reform des Landeshochschulrechts der Übergang vom Beruf zur Hochschule erleichtert.

Unstrittig ist, dass die wissenschaftliche Weiterbildung in Zeiten des demografischen Wandels, des lebenslangen Lernens, des Fachkräftemangels aber auch in der Flüchtlingsdebatte eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Die Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT sieht ferner für die Sicherung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg einen aktiven Austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen als unerlässlich an.

Im Rahmen dessen wächst das Angebot an flexiblen, vor allem an berufsbegleitenden Studien- & Weiterbildungsangeboten, wobei man es hier mit stark heterogenen Zielgruppen zu tun hat, für die neue medien-didaktische Ansätze entwickelt werden müssen. Zeit- und ortsunabhängiges Lernen durch Online- und Blended Learning-Angebote stellen hier teilnehmenden- und praxisorientierte Lösungen dar.

Lösungen, welche allerdings natürlich auch neue Fragen aufwerfen. Wie z.B.:

– Wie flexibel müssen Blended Learning Formate konzipiert sein, so dass sie auch effizient zu nutzen sind?
– Welche Rolle wird Mobile Learning  in Zukunft an Hochschulen zukommen?
– Welche Ressourcen und Unterstützungen sind von Nöten um Blended Learning Angebote nachhaltig in die Hochschulstrukturen implementieren zu können?
– Inwiefern verändert sich durch den Input neuer didaktischer Lehr- & Lernmethoden in der wissenschaftlichen Weiterbildung auch die grundständige Lehre?
– Welche Rolle spielt Digitalisierung in der Hochschullehre aktuell und wohin könnte die Reise gehen?
– Inwiefern kann die wissenschaftliche Weiterbildung eine Rolle bei der Qualifizierung von Flüchtlingen für den Arbeitsmarkt spielen?
– Welcher Ansätze und Aktivitäten bedarf es, um sowohl das traditionelle Universitätslehrpersonal als auch externe Partner und deren Expertise (Teaching Professionals) in die wissenschaftliche Weiterbildung einzubinden?
– Welche didaktischen Formate unterstützen die interaktive/gemeinschaftliche und aktivierende Auseinandersetzung der Teilnehmenden und Lehrenden mit fachlichen Inhalten?
– Wie können mithilfe der wissenschaftliche Weiterbildung neue innovative Kooperationen zwischen Hochschulen und der Industrie 4.0 geschaffen werden?

Falls Dich diese und weitere Fragen auch interessieren;
Du in der wissenschaftlichen Weiterbildung tätig bist;
oder vielleicht gerade selbst gerade an einer Weiterbildung teilnimmst oder teilgenommen hast;
Dich das Thema Digitalisierung der Hochschulen interessiert;
Du Dich über neue medien-didaktische Lehr- & Lernkonzepte austauschen möchtest;
Du Studierender, eine Lehrperson oder vielleicht in der Industrie 4.0 tätig bist,

dann mach Dich am 07. April 2017 auf dem Weg in den historischen Peterhofkeller nach Freiburg und tausch Dich mit uns aus.

Wir freuen uns auf Dich!

Weitere Infos findest Du auf unserer Homepage

auf Twitter Hashtag: #Fredu17

und natürlich auf facebook

 

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Einblicke in den Tag des Lernens und Lehrens

Mittwoch, 14. Dezember 2016 | Autor/in:

Am 18.11.16 fand der erste Tag des Lernens und Lehrens an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt.

Nach der Begrüßung durch den Rektor Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer und einer Einführung zum „erfolgreich Lernen – erfolgreich Lehren“ durch Prorektorin für Studium und Lehre Frau Prof. Dr. Besters-Dilger, startete Prof. Renkl mit dem ersten Impulsvortrag „Aktives Lernen fördern! – Wie man das nicht machen sollte“.

Das Motto „erfolgreich Lernen – erfolgreich Lehren“ wurde von den Referenten und Teilnehmenden mit anschaulichen Beiträgen in Workshops und Diskussionen aufgenommen sowie mit Praxisbeispielen belebt. Die Tatsache, dass eine Lehrende ihre Lehrveranstaltung mit der Postersession der Tagung kombinierte, zeigt exemplarisch nicht nur die Vielseitigkeit in der Lehre, sondern auch das Engagement der Lernenden und Lehrenden an unserer Uni.

Als große Bereicherung wurde die Expertise von internen und externen Dozierenden vor Ort erlebt. Die aktuellen Entwicklungen der Lehr- und Lernforschung wurden von Prof. Dr. Tremp (Pädagogische Hochschule Zürich), Dipl.-Päd. Miller (Universität Duisburg-Essen),  Prof. Dr. Nückles (Universität Freiburg),  Dr.  Mann (Universtät Freiburg) und der FRAUW thematisiert. Diese wurden durch aktuelle Praxisbeispiele der Universität von Dr. Gehring, Prof. Dr. Paal, Frau Couné und Dr. Schubert begleitet.  Einen weiteren Input brachte der Impulsvortrag von Prof. Dr. Schulmeister (Universität Hamburg) „Über die Anwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lehrerfolg“. Ein interessanter Aspekt stellte auch die Meinungsabfrage des Auditoriums durch eine TED-Umfrage dar. In dem „Streitgespräch: Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen?“ konnten die Studentischen Vertreter den Akteuren in der Lehre ihre Sichtweise kundtun.

Diese Vorträge stehen nun auf dem Videoportal zur Verfügung:

Impulsvortrag 1: „Aktives Lernen fördern! – Wie man das (nicht) machen sollte“

Prof. Dr. Alexander Renkl / Universität Freiburg

 

 

 

 

Impulsvortrag 2: „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“

Prof. Dr. Rolf Schulmeister / Universität Hamburg

 

 

 

 

Streitgespräch: „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen?“

Ingolf Baur, Prof. Dr. Georg Brunner, Christian Kröper, Prof. Dr. Alexander Renkl, Porf. Dr. Rolf Schulmeister und  Sebastian Gräber (v.l.n.r)

Als Fazit der Tagung kann von einer gelungenen Veranstaltung gesprochen werden. Die positive Resonanz, die auch in der Evaluation durch den ZES festgehalten wurde, zeigt sich in den Äußerungen einer regelmäßigen Wiederholung dieser Tagung sowie einem weiteren Einsatz für die Vernetzung der Lehrenden und Lernenden.

Vielen Dank an alle Akteure und Teilnehmenden des Tag des Lernens und Lehrens!

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Kolibris, Orchideen,… – die Zukunft der Kleinen Fächer

Mittwoch, 30. November 2016 | Autor/in:

paphiopedilum_venusschuhDie Kleinen Fächer – auch als Kolibris oder Orchideen bezeichnet – sind am 12.12.16 Thema der Tagung „Studium und Lehre in den Kleinen Fächern: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen“.

Der Dialog zur Lehre der German U15 zusammen mit der Universität Freiburg findet in der Aula im KG I von Uhr 11:00 – 16:00 statt.

Zur Erinnerung ein Auzug aus dem Programm:

  • Prof. Dr. Markus Hilgert: „Schön, aber nutzlos? Universitäre Lehre als Motor für die gesellschaftliche Relevanz und Zukunftsfähigkeit Kleiner Fächer“
  • Kleine Fächer: Strukturmodelle in der Lehre
  • Prof. Dr. Maarten J.F.M. Hoenen: „Warum sind Kleine Fächer eigentlich ein Problem?“
  • Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dieter Imboden, Prof. Dr. Uwe Schmidt und Prof. Dr. Dr. Andreas Barner: „Mehr als nur Köpfe zählen: Kriterien für die Qualität von Studium und Lehre in den Kleinen Fächern“
  • Moderation: Jan-Martin Wiarda

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten.

Eine Anmeldung ist bis zum 03.12.16 per E-Mail an geschaeftsstelle@german-u15.de möglich.

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Last Call: Workshop-Anmeldung für Tag des Lernens und Lehrens am 18.11.2016

Montag, 31. Oktober 2016 | Autor/in:

Tag des Lernens und Lehrens - ProgrammflyerAm 18.11.16 findet der Tag des Lernens und Lehrens in der Aula KG I von Uhr 9:00 – 17:00 statt.

Umrahmt von Vorträgen zu „Aktives Lernen fördern! – wie man das (nicht) machen sollte“ und „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“ sowie dem Streitgespräch „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen“  gibt es neben einer Posterausstellung auch insgesamt sechs Workshops zum Lernen und Lehren. In diesen wird eine Themenvielfalt von Forschungsorientiertem Studium, Service Learning, Lernstrategien, Flipped Classroom, Heterogenität sowie englischsprachiger Lehre geboten.

Aufgepasst, wer sich bis jetzt noch nicht zu den Workshops angemeldet hat, kann sich nur noch auf eine begrenzte Anzahl an Plätzen bis spätestens zum 04.11.16 anmelden.

Weitere Details zum Tag des Lernens und Lehrens sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite der Lehrentwicklung: www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/tdll2016

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Mit Ideen auftauchen

Mittwoch, 19. August 2015 | Autor/in: und 

Seerosen-PM

Sommerpause – Ferienzeit – 08/15 – Wer hat da nicht Lust auch abzutauchen?… und dann mit ein paar neuen Ideen wieder „auftauchen“.

 

Als Anreiz für Ideenaustausch in der Lehre sind folgende Informationen zu sehen:

Veranstaltung für Lehrende: Neue Lehrmethoden und aktivierende Lehre in den MINT-Fächern

Unter dem Motto „MI(N)TTendrin – Lehre im Dialog“ findet am 24. Und 25. September 2015 das 2. Symposium zur Didaktik in den MINT Fächern an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm statt.
In 21 Workshops und 24 Kurzvorträgen sowie auf Postern berichten Akteure aus den Mint-Fächern über ihre Erfahrungen mit Lehre, die das Engagement der Studierenden fördert, aber auch die typischen Schwierigkeiten der Studierenden berücksichtigt.
Die Tagung ist besonders für Lehrende interessant, die sich für Peer Instruction, Just-in-Time-Teaching oder andere lernorientierten Konzepten interessieren.
Veranstaltet wird die Tagung durch das Qualitätspakt Lehre geförderte Verbundprojekt „Hochschuldidaktik –Department für die MINT-Fächer (kurz: HD MINT). Die Tagungsteilnahme ist kostenlos.

Veranstaltung für MINT-Lehramtsstudierende

Der Kongress „MINT Zukunft schaffen“ findet am 11.11.2015 in Friedrichshafen für Lehrkräfte, Fachpersonal von Kindertageseinrichtungen, Eltern und Jugendliche statt. Als Thema gilt es die Facetten der MINT Bereiche aufzuzeigen. Ein vielfältiges Programm mit Workshops, Vorträge, Lehrerfortbildungen, Austauschforen etc. erwartet die Teilnehmenden im Dornier Museum, Zeppelin Museum und ZF Friedrichshafen AG. Weitere Informationen gibt es unter www.suedwestmetall.de oder bei Frau Gabriele Waizenegger. Die Tagungsteilnahme ist kostenlos.

Veranstaltung zur Gestaltung von Anerkennungs- und Anrechnungsprozessen

„Mit Lernergebnissen arbeiten: Grundlagen für Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen schaffen“ lädt das Projekt „nexus“ der Hochschulrektorenkonferenz zusammen mit der BTU Cottbus-Senftenberg zu einer Tagung ein.  Am 10. und 11. September 2015 steht die Optimierung der Anerkennungs- und Anrechnungspraxis von Leistungen an Hochschulen im Mittelpunkt. Angesprochen werden die Hochschulangehörigen, die sich in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre und der Anerkennungspraxis von Leistungen engagieren. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Programm.

 

 

 

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Von Fach zu Fach und von der Spitze in die Breite – Fachtagung „Lehr- und Lernformen“ des Qualitätspakt Lehre

Freitag, 17. Juli 2015 | Autor/in:

Leipzig - vor der Nikolaikirche Foto: Krämer-McCaffery

Leipzig – vor der Nikolaikirche Foto: Krämer-McCaffery

Um die 270 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland trafen sich am 25. und 26. Juni  zur jährlichen Qualitätspakt Lehre-Fachkonferenz „Lehr- und Lernformen“  in Leipzig. Vom QPL-Projekt „Windows für Higher Education“ der Uni Freiburg nahmen Simon Büchner vom University College Freiburg und ich an der Tagung teil, ebenfalls aus Freiburg anwesend war Marianne Giesler aus der medizinischen Fakultät für das Verbundvorhaben „Kompetenzorientiert lernen, lehren und prüfen in der Medizin“.
Wie der Titel der Konferenz „Lehr- und Lernformen“ schon sagt, wurde auf  der Tagung thematisiert, durch welche (innovativen) Lehrformate die Lernprozesse bei den Studierenden optimal angeregt werden können. Da diese Prozesse in verschiedenen Fächern auch unterschiedlich ablaufen können, gab es am ersten Tag Workshops für den fachspezifischen Einsatz von Lehr- und Lernformen. Mich interessierte bei dieser Konferenz besonders, welche Lehr- und Lernformate gerade in den „Massenfächern“ wie Jura oder VWL hilfreich sein könnten, so hatte ich mich für den Workshop 5 für die Fächergruppen „Rechts- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ eingetragen. Geleitet wurde der Workshop von Prof. Dr. Isabell von Ackeren (die auch die „Keynote“ an diesem Tag hielt), Prof. Erwin Amann und Patrick Hintze. In drei Praxisbeispielen  wurde insbesondere die Rolle von „Blended-Learning“-Ansätzen  dargestellt.
Besonders fasziniert hat mich das Beispiel von Prof. Amann aus den Wirtschaftswissenschaften (Duisburg-Essen), der es auch in einer Massenvorlesung von über 500 Studierenden mit einem Mix aus diversen Instrumenten schafft, die Studierende zu aktivieren und besonders für das Selbstlernen zu motivieren. Er setzt z.B. Einstiegsvideos ein, die auch schon vor der Vorlesung verfügbar sind, um die Heterogenität der Studierenden hinsichtlich ihrer Vorkenntnisse etwas abzumildern. Durch regelmäßige, freiwillige und individualisierte Online-Testate mit Feedbackfunktion, mit denen die Studierenden Bonuspunkte zur Verbesserung ihrer Note bekommen können, werden die Studierenden zum regelmäßigen Lernen aktiviert und bekommen Feedback zu ihrem Lernstand, wodurch sich auch die Ergebnisse der Abschlussklausur deutlich verbessern. Durch Tutoren (und auch dem Lehrenden) moderierte Facebookgruppen  sorgen für Diskussionsmöglichkeiten und bieten Anregung und Unterstützung. Insgesamt für mich ein Beispiel dafür, dass  die Motivierung und Aktivierung der Studierenden auch bei großen Lehrveranstaltungen möglich ist!

Leipzig- QPL-Visualisierung5
Am zweiten Tag der Tagung ging es mehr um fächerübergreifende Themen wie z.B. das Thema Qualitätsstandards und Lehrevaluation oder wie die Verbindung zwischen Theorie und Praxis gelingt. In meinem Workshop wurde die Thematik „Vom Einzelfall in die Fläche – welche Strategien unterstützen die Einführung und Verbreitung neuer Lehr-/Lernformen“ unter der Moderation  von Dr. Angela Kuonath und Julia Specht (die ebenfalls ihr Projekt vorstellten)  von der Ludwig-Maximilians-Universität München diskutiert. Dabei wurde ersichtlich, dass es viele Stellschrauben sind, die die Verbreitung von neuen Lehr-/Lernformen fördern, wie z.B.

– Die Rahmenbedingungen: wie z.B. die strategische Ausrichtung der Hochschule

– Die Einbindung der Studierenden, die bei der Einführung neuer Lehr-/Lernformen informiert werden müssen, und bei denen eventuell auch Widerstände überwunden werden müssen

– Die Lehrenden, die u.a. Wertschätzung und Rückhalt , aber auch Anreiz- und Unterstützungssysteme  und nicht zuletzt Vorbilder benötigen, um neue Formen der Lehre auszuprobieren
Die Ergebnisse nicht nur dieses Workshops sondern der gesamten Tagung haben mich darin bestätigt, dass die  Lehrentwicklung an der Universität Freiburg auf einem guten Weg ist, aber auch, dass wir auch noch ganz viel Potential haben, mehr zu tun.  Ich persönlich bin auf jeden Fall sehr motiviert, dieses Potential noch besser auszuschöpfen und  mich dafür zu engagieren, dass  gute Beispiele im Bereich Lehre und Lernen noch mehr den Weg „von der Spitze in die Breite finden“.

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„Neue“ Fragen an die „Alten“

Donnerstag, 23. April 2015 | Autor/in:

Vom 24. bis 27. Februar 2015 fand im brandenburgischen Wildau die Jahrestagung des deutschlandweiten Kooperationsprojekts Absolventenstudien (KOAB) sowie ein Kick-Off-Workshop zur kommenden Befragungsphase im Wintersemester 2015/16 statt. Veranstaltet wurden beide Tagungen vom International Center for Higher Education Research Kassel (INCHER) in Zusammenarbeit mit dem Gastgeber, der 1991 thwgegründeten TH Wildau. Nachdem sich die Universität Freiburg nach erfolgreichem Abschluss der vergangenen Befragungsphase entschieden hat, im WS 2015/16 erneut alle Absolvent_innen eines Jahrgangs zu befragen, markiert der als Projektinformations- und Vorbereitungstreffen konzipierte Kick-Off Workshop den Beginn der neuen Befragungsphase. Die ersten eineinhalb Tage standen folglich ganz im Zeichen der Planung für die anstehende Befragung der Absolvent_innen im kommenden Wintersemester. Zahlreiche Fragen zu den Inhalten des Fragebogens, zum konkreten Vorgehen bei der Recherche nach den aktuellen Adressen der Absolvent_innen und zum Datenschutz wurden diskutiert. Auch gelang es den Mitarbeiter_innen des INCHER-Kassel, die Brücke zu übergeordneten Themen zu schlagen. So wurden der bisherige Projektverlauf und geplante Forschungsfragestellungen ebenso thematisiert, wie die Bedeutung von Absolventenstudien für die Hochschulentwicklung im Allgemeinen. Mit dem Ende des Vormittags und einem kurzen Ausblick auf das Datenmanagement, das unsere Abteilung vor allem im Frühjahr und Sommer 2016 beschäftigen wird, ging der Kick-Off Workshop am Mittwoch fließend in die Jahrestagung des Kooperationsprojekts Absolventenstudien über. Nach einer kurzen Begrüßung durch Prof. Dr. Ungvari, dem Präsidenten der Technischen Hochschule Wildau, und dem Direktor des Incher Kassel Prof. Dr. Georg Krücken, gab letztgenannter einen umfassenden Überblick über Stand und Perspektiven des KOAB-Projektes. Weitere Themen waren die Frage nach einem Zusammenhang zwischen der Bearbeitungsdauer eines Fragebogens und der Anzahl an Dropouts sowie die Entwicklung von Gütekriterien für den KOAB-Fragebogen. Besonders der zweitgenannte Punkt ist für die Universität Freiburg als teilnehmende Hochschule von besonderem Interesse. Denn nur wenn die Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität im Fragebogen gewährleistet sind, kann mit Sicherheit von einer hohen Qualität der erhobenen Daten ausgegangen werden. Da die Überprüfung der Gütekriterien von Fragebögen einen aufwendigen und zeitintensiven wissenschaftlichen Prozess darstellt, ist mit Ergebnissen erst ab Frühjahr 2016 zu rechnen.

Auch während der nächsten beiden Tage standen die zahlreich stattfindenden Vorträge und Panels einerseits im Zeichen von Themen, die den konkreten Befragungsprozess und das Befragungsinstrument betreffen. Besonders spannend erschien in diesem Zusammenhang die vorgestellte Schwerpunktsetzung für die kommende Absolvent_innenbefragung im Bereich „Soziale Ungleichheit“ und die damit einhergehenden negeneration HAuen Fragebogeninhalte. Andererseits stand die Frage im Mittelpunkt, wie die im Kooperationsprojekt erhobenen Befragungsdaten sowohl in der Hochschuladministration als auch in der Hochschulforschung genutzt werden können. So wurden von Projektkoordinator_innen aus verschiedenen Hochschulen Anwendungsbeispiele für die Befragungsdaten im Kontext von Career-Service und Qualitätsentwicklung vorgestellt. Aber auch die Mitarbeiter_innen des INCHER-Kassel nutzen die Gelegenheit, ihre Projekte aus dem Bereich der Hochschulforschung vorzustellen und auf die Wichtigkeit einer breiten und fundierten Datenbasis als Grundlage für eine erfolgreiche und erkenntnisbringende Forschung hinzuweisen. Interessierten sei in diesem Zusammenhang der von Choni Flöther und Georg Krücken in diesem Jahr herausgegebene Sammelband „Generation Hochschulabschluss: Vielfältige Perspektiven auf Studium und Berufseinstieg“ zur Lektüre empfohlen.

Rückblickend waren beide Tagungen vor allem durch ihren perspektivischen und thematischen Doppelcharakter gewinnbringend. Es wurden sowohl konkrete inhaltliche und methodische Fragen zur Durchführung einer Absolventenbefragung diskutiert und beantwortet, als auch ein horizonterweiternder Blick auf Stand, Trends und Möglichkeiten wissenschaftlicher Absolventenforschung ermöglicht. Besonders anregend und spannend war jedoch der Austausch mit vielen der 90 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Hochschulen Deutschlands. Die Tagung bot eine seltene Gelegenheit, landesweit Kontakte zu WissenschaftlerInnen und HochschulmitarbeiterInnen zu knüpfen, die im Bereich Absolventenforschung arbeiten. Es konnten nicht nur Erfahrungen zum konkreten Vorgehen vor und während der Feldphase oder zur Berichtserstellung sondern auch so mancher kleine Trick und Kniff für die statistische Datenauswertung ausgetauscht werden.

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