Einfach gute Lehre: Der Lehre-Blog der Uni Kiel stellt sich vor

Montag, 24. März 2014 | Autor/in:

Lehre-Blog-Kiel

Der Lehre-Blog der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist online: Auf Einfach gute Lehre stellen Dozentinnen und Dozenten sowie Einrichtungen der Kieler Universität Beiträge über Nachrichten und Entwicklungen in Sachen Hochschullehre ins Netz. Gleichzeitig bietet der neue Blog Raum für Diskussionen, Umfragen und für die gemeinschaftliche Entwicklung von Lehr-Ideen.

Unter der Rubrik „Good Practice“ präsentieren sich engagierte Lehr-Projekte aus der CAU. Ein Community-Kalender nimmt alle lehr-relevanten Termine auf, zudem hält ein wachsender Methodenpool vielfältige Inspirationen bereit: von Impulsen für lebhafte Seminar-Diskussionen über Feedback-Anregungen bis hin zu Tipps zur effektiven Wissensverankerung.

Initiiert und moderiert vom Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) will Einfach gute Lehre Nachrichtenmedium, Multiplikator und Austauschportal sein. Der Blog soll nicht nur Akteure miteinander vernetzen, sondern auch Diskussionen befeuern – denn ganz so einfach ist es mit der guten Lehre eben doch nicht.

Das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen – PerLe wird von 2012 bis 2016 aus Mitteln des Qualitätspaktes Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12068 gefördert und verfolgt das Ziel, die Qualität der Lehre und die Betreuung von Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu verbessern. Dazu werden Maßnahmen in den Bereichen Studienberatung, Orientierung in der Studieneingangsphase, Begleitung von Schul- und Berufspraktika, Qualifikation des Lehrpersonals und Qualitätsentwicklung in der Lehre entwickelt und umgesetzt.

Kontakt:
Antonia Stahl (Blog-Moderatorin)
astahl[at]uv.uni-kiel.de
0431/880-5967

Hinweis: Dieser Text wurde bereits im Logbuch Lehre der RWTH Aachen veröffentlicht. Das Logbuch Lehre ist ebenfalls ein Weblog zu Lehrideen und wurde im Dezember von Christoph Wenzel in der Impulswerkstatt vorgestellt.

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Gemeinsam öffentliche Ressourcen in und für die Geisteswissenschaften erstellen

Mittwoch, 18. Dezember 2013 | Autor/in: , , und 

Im Rahmen des IDA-Projekts „Wissen im Prozess – Kollaborativ erstellte Online-Publikationen von Studierenden“ führen Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét und Prof. Dr. Bent Gebert derzeit an den Universitäten Freiburg und Konstanz in ihren jeweiligen Fachgebieten Seminare durch, in denen Studierende mithilfe von Wikis und Etherpads gemeinsam Texte erstellen, diskutieren und weiterentwickeln.
Was genau im Rahmen dieses Projekts erarbeitet wird und welche Ziele dahinter stehen, wird in diesem Beitrag von den beteiligten Professoren vorgestellt.

Materialien zur Nachnutzung durch andere Studierende (Zeichnung Nora Bergner)

Materialien zur Nachnutzung durch andere Studierende (Zeichnung Nora Bergner)

In dem Projekt „Wissen im Prozess“ beschäftigen wir uns mit kollaborativ erstellten Artikeln von Studierenden, die in eine Online-Publikation münden sollen. Virtuelle Kollaborationswerkzeuge wie z.B. Wikis bieten neue Arbeitsformen auch für die Hochschullehre an, deren Fokus auf der gemeinsamen Leistung eines Personenkreises – in unserem Fall Studierenden – liegt. Diese Leistungen landen hierbei nach Abschluss des Seminars nicht irgendwo in einer Schublade, sondern sollen im Internet für definierte Personenkreise, unter Umständen auch für die gesamte Welt, zugänglich sein. Daraus ergibt sich ein ganz besonderer Anreiz für die Studierenden, sich aktiv an den Erarbeitungs- und Schreibprojekten zu beteiligen. Dies bedeutet aber auch, dass das  gemeinsam erarbeitete Wissen gesichert, bewertet und ggfs. weiterentwickelt werden muss, um den wissenschaftlichen Kriterien einer Online-Publikation zu genügen.

Projekt-Wiki der Germanistik (SoSe 2013)

Projekt-Wiki der Germanistik (SoSe 2013)

Wir verfolgen in unserem Projekt demnach mehrere Fragen. Zum einen interessiert uns, welche Auswirkungen der Einsatz von virtuellen Kollaborationswerkzeugen auf das didaktische Konzept einer Lehrveranstaltung hat. Wie binde ich beispielsweise die Arbeit in einem Wiki gewinnbringend in meine Seminarplanung ein? Werden kollaborative Arbeiten in der Leistungsbeurteilung berücksichtigt, wenn ja, wie? Zum anderen stellt sich die Frage, welche Kriterien ein Text bzw. ein Artikel erfüllen muss, um der Wissenschaftlichkeit gerecht zu werden, die sich je nach Fachkontext in verschiedenen Standards bzw. Gewichtungen ausprägt. weiter…

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Gelerntes Wissen anwenden und aktiv mitdiskutieren! … das bietet der studentische Blog „Think Ordo!“

Mittwoch, 6. November 2013 | Autor/in:

ThinkOrdo3Über aktuelle wirtschaftliche Themen zu diskutieren, sich selbst und seinen eigenen Standpunkt aktiv in die Diskussion einzubringen und in die Öffentlichkeit zu tragen, davon träumen viele Studierende während ihres Wirtschaftsstudiums. Sich eine Meinung zu bilden und diese vor Publikum zu vertreten, anstatt nur Theorien zu lernen, das wird oft vermisst. Zwar wird nach der Vorlesung hin und wieder unter Kommilitonen über den Vortragsinhalt und die aktuelle Wirtschaftswelt diskutiert, aber selten verlassen die Debatten den Vorlesungssaal, geschweige denn den Kreis der Diskutanten. Genau das soll sich mit dem Blog „Think Ordo!“ ändern! Den Startschuss für den studentischen Blog gab Prof. Tim Krieger, Inhaber der Wilfried-Guth-Stiftungsprofessur für Ordnungs- und Wettbewerbspolitik, der mit diesem Gedanken schon länger gespielt hatte und erstmalig im Sommersemester 2013 das Bloggen im Rahmen eines Seminars für Bachelorstudierende der Volkswirtschaftslehre anbot. Ziel und Prüfungsleistung der Veranstaltung ist das Verfassen von mindestens einem Blogbeitrag durch jeden Teilnehmer über ein selbstgewähltes wirtschafts- oder ordnungspolitisches Thema.

Die Themenfindung geschah dabei in der „Redaktionssitzung“, dem wöchentlichen Treffen der Seminarteilnehmer. Jeder Teilnehmer hatte die Aufgabe, einmal im Laufe des Semesters einen News- und einen Blogspot zu präsentieren, weiter…

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E-Lunch am 30.10.13: Die neue Lernplattform ILIAS

Montag, 28. Oktober 2013 | Autor/in:

ILIAS Logo WebILIAS hat als neue Lernplattform der Uni Freiburg bereits einen fulminanten Start hingelegt. Über 2/3 aller Studierenden und Lehrenden haben sich zumindest schon einmal eingeloggt. Wenn wir am Mittwoch mit dem E-Lunch loslegen, werden wir wahrscheinlich schon die 20000 (in Worten: zwanzigtausend) Nutzer Schallmauer durchbrochen haben. Wahnsinn.

In diesem E-Lunch werden wir einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten von ILIAS geben und auch ein paar praktische Beispiele anschauen. Wir werden vor allem erkunden, welche Möglichkeiten ILIAS für die aktive Zusammenarbeit von Studierenden z.B. durch Wikis, Foren, Blogs und Abstimmungen bietet und wie einfach diese in ILIAS in die eigenen Kurse einbindbar sind. Egal also, ob Sie das Feuer der Begeisterung für ILIAS schon gepackt hat oder nicht: dieser E-Lunch weckt den Geschmack auf mehr und wirkt hoffentlich als Inspiration für Ihre E-Learning Ideen und Lehrkonzepte.

Ich würde mich besonders freuen, wenn Sie ihre Fragen und E-Learning Ideen mitbringen würden und freue mich auf eine kreative und spannende Diskussion.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, wie Sie eigentlich zum E-Lunch kommen! Ganz einfach, folgen Sie vertrauensvoll diesem Link:

https://connect.ruf.uni-freiburg.de/e-lunch

Bis Mittwoch um 13:30 also!

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Mittendrin statt nur dabei: Offener Online Course zum Lernen und Lehren mit Social Media

Mittwoch, 23. Oktober 2013 | Autor/in:

Nach dem ersten erfolgreichen Durchlauf im Sommersemester startet auch jetzt im Wintersemester ein Offener Online Course der Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und der Universität Siegen, der sich rund um das Thema Lernen und Lehren mit Social Media dreht. Das Kürzel SOOC steht dabei zwar für „Sächsisch“ und damit für das „Heimatland“ der Initiative, da es sich aber um einen offenen Kurs handelt, freuen wir uns über Teilnehmer/innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum – vor allem auch aus Freiburg 🙂

Das Kurskonzept entspricht dabei den sogenannten cMOOCs (von hinten nach vorn erläutert):

  • Es ist ein Kurs (C) mit einer Agenda,
  • der Online (O) stattfindet und
  • dabei für alle Offen (O) ist – egal von welcher Hochschule.
  • Manchmal kann das massiv viele (M) Teilnehmer anziehen (im ersten Durchlauf hatten wir über 250),
  • die nicht etwa nur durch die Lerninhalte durchklicken oder allein Videos von Vorlesungsaufzeichnungen glotzen, sondern gemeinsam anhand von Lernmaterial und Aufgaben das Thema erschließen und diskutieren. Das Zusammenspiel und die (teils zufällige) Verknüpfung der Teilnehmer/innen entstammt der Idee des Konnektivismus (c),

…womit wir die Theorie ruhen lassen und zur praktischen Anwendung schreiten:  weiter…

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