Last Call: Workshop-Anmeldung für Tag des Lernens und Lehrens am 18.11.2016

Montag, 31. Oktober 2016 | Autor/in:

Tag des Lernens und Lehrens - ProgrammflyerAm 18.11.16 findet der Tag des Lernens und Lehrens in der Aula KG I von Uhr 9:00 – 17:00 statt.

Umrahmt von Vorträgen zu „Aktives Lernen fördern! – wie man das (nicht) machen sollte“ und „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“ sowie dem Streitgespräch „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen“  gibt es neben einer Posterausstellung auch insgesamt sechs Workshops zum Lernen und Lehren. In diesen wird eine Themenvielfalt von Forschungsorientiertem Studium, Service Learning, Lernstrategien, Flipped Classroom, Heterogenität sowie englischsprachiger Lehre geboten.

Aufgepasst, wer sich bis jetzt noch nicht zu den Workshops angemeldet hat, kann sich nur noch auf eine begrenzte Anzahl an Plätzen bis spätestens zum 04.11.16 anmelden.

Weitere Details zum Tag des Lernens und Lehrens sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite der Lehrentwicklung: www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/tdll2016

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IDA-Projekt „Adaptive Lernförderung – Ein adaptives Online-Training zum selbstgesteuerten Lernen“

Freitag, 5. August 2016 | Autor/in: , und 

To-Do-ListStudienanfang: neue Stadt, neue Leute, die erste eigene Wohnung… und dann ist in der Uni auch noch Vieles anders, als es in der Schule war! Haben in der Schule die Lehrerinnen und Lehrer noch das Lernpensum durch Hausaufgaben und Klausuren in kurzen Zeitabständen strukturiert, erfordert das Lernen an der Universität ein weitaus größeres Maß an Eigenständigkeit. Klausuren finden erst zum Ende des Semesters statt, der Lernstoff ist viel umfangreicher und ob man diesen verstanden hat wird nur selten im Lauf des Semesters überprüft. Um diese Eigenständigkeit gut meistern zu können, braucht es ein Repertoire an Strategien, die einem das Lernen und die dabei geforderte Selbstregulierung erleichtern. Doch wie kommt man an dieses Repertoire an effektiven Lernstrategien?

An diesem Problem setzt das IDA-Projekt „Adaptive Lernförderung“ an. In einem Online-Training wollen wir Studierenden am Studienanfang gezielt Strategien für das selbstgesteuerte Lernen an der Universität vermitteln. So sollen sie beim Einstieg ins Studium unterstützt werden. Hierfür wird ein Online-Lerntool entwickelt, das unterschiedliche Lerneinheiten beinhalten, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes Wissen zum Thema Lernstrategien vermittelt.

Im Lerntool werden zum Beispiel Strategien vermittelt, um Lernstoff effizient zu organisieren und anschaulich darzustellen. Zudem wird aufgezeigt, wie man seinen Lernfortschritt kontinuierlich selbst überprüfen kann. Das Besondere an diesem Online-Training ist der adaptive Charakter des Lerntools. Adaptivität bedeutet, dass ausgehend von Informationen über einen Lernenden, automatisiert individuelle Anpassungen im Ablauf des Online-Trainings vorgenommen werden. So wird eine gezielte und passgenaue Unterstützung möglich, um Studierende möglichst effizient auf die neuen Anforderungen des Studiums vorzubereiten. Hierfür wird zu Beginn der Arbeit mit dem Lerntool der aktuelle Wissensstand zum Thema Lernstrategen an Hand einer Reihe von Fragen diagnostiziert. Den Lernenden werden unterschiedliche Situationen aus dem Lernalltag vorgegeben sowie Möglichkeiten, um darauf zu reagieren. Diese Möglichkeiten sollen dann mit Schulnoten hinsichtlich ihrer Tauglichkeit zum Umgang mit der Situation bewertet werden.

In ersten Laboruntersuchungen konnten bereits einige Studierende das Online-Training ausprobieren und mit den entwickelten Lernmaterialien arbeiten, um sich Lernstrategien anzueignen. Dabei zeigte sich, dass die Studienanfänger mit sehr unterschiedlichem Vorwissen zum Thema Lernstrategien einsteigen und damit im Lerntool ein ganz unterschiedliches Angebot benötigen. Dies belegt nochmals die Notwendigkeit der Adaptivität der Lerntools. Zudem erwies sich unser entwickelter Fragenkatalog als taugliches Instrument zur Ermittlung des vorhandenen Repertoires an Lernstrategien und unsere Lernmaterialien konnten den Studierenden helfen, ihr Wissen über Lernstrategien zu erweitern.

ELISIm nächsten Blogbeitrag der Psychologie geben wir euch einen Einblick in das Lerntool und stellen euch ELIS vor, die euch auf dem Weg durch das Online-Training begleiten wird.

Weitere Informationen auf der Webseite der Pädagogischen Psychologie und Entwicklungspsychologie:
https://www.psychologie.uni-freiburg.de/abteilungen/Paedagogische.Psychologie/index2.html

 

 

 

 

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1. Studierendenkongress Bildungswissenschaften

Freitag, 4. März 2016 | Autor/in: und 

Am 18.02.2016 fand in der Aula im KG II der erste Studierendenkongress der Bildungswissenschaften in Freiburg statt. Studierende und Promovierende des Instituts für Erziehungswissenschaft stellten ihre Studienprojekte, Abschlussarbeiten und Promotionsvorhaben vor. Eingeladen waren sowohl Studierende, als auch aktuelle und potentielle Projektpartner/innen des Instituts.

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Das Institut für Erziehungswissenschaft setzt in der Lehre vielfältige Formen der Projektarbeit ein. Im Master „Bildungswissenschaft – Lehren und Lernen“ bearbeiten die Studierenden Aufträge von verschiedensten Auftraggebern, wie z.B. dem Fraunhofer Institut EMI oder der EDEKA AG & Co. KG. Auch im Bachelor „Bildungswissenschaft und Bildungsmanagement“ werden in vielen Seminare konkrete Projekte z.B. zu E-Learning oder zur Curriculumsentwicklung erstellt. Gleichzeitig werden am Institut nicht nur Abschlussarbeiten der eigenen Studiengänge, sondern auch von Lehramtsstudierenden im Bereich der Pädagogischen Studien erarbeitet. Dadurch entsteht eine große Vielfalt an Themen und Projekten. Ziel des Kongresses war, diese Vielfalt sichtbar zu machen, sowohl für die Studierenden selbst, als auch für mögliche Auftraggeber für weitere Projekte. Dadurch, dass auch Promovierende ihre Forschungsarbeiten vorstellten, konnten sich die Studierenden auch über Promotionsmöglichkeiten informieren. Die besten Arbeiten wurden von einer Jury des Instituts mit Preisen im Gesamtwert von 500€ prämiert in den Kategorien „Instructional Design“, „Personalentwicklung und E-Learning“ und „Schule und Unterricht“.
Mit insgesamt 27 Postern und rund 100 Teilnehmenden war der erste Kongress dieser Art ein großer Erfolg. Die Studierenden empfanden als eine besondere Gelegenheit, die eigenen Arbeiten zu präsentieren zu können und auch gewürdigt zu wissen. Neben der Vielfalt und der Qualität der vorgestellten Projekte trug zum guten Gelingen des Kongresses auch das Catering durch die Fachschaft des Instituts bei.
Mit Sicherheit wird ein ähnlicher Kongress im nächsten Jahr wieder durchgeführt. Aufgrund der positiven Erfahrungen sollen dann auch interessierte Schülerinnen und Schüler angesprochen werden, die sich über ein Studium am Institut informieren wollen.

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Start in eine neue IDA-Runde

Donnerstag, 1. Oktober 2015 | Autor/in:

Foto: Peter Mesenholl

Foto: Peter Mesenholl

Heute, am 01.10.2015, beginnen zwei neue Lehrentwicklungsprojekte an der Universität Freiburg. Diese, mit dem Instructional Development Award (IDA) ausgezeichneten Vorhaben, werden mit jeweils 70.000 Euro aus Mitteln des „Qualitätspakt Lehre“ gefördert. Damit stehen die folgenden Projekte mit Anwendung neuer Lernstrategien am Start:

„Adaptive Lernförderung – Adaptives Online-Training zum selbstgesteuerten Lernen“ von Prof. Dr. Alexander Renkl, Tino Endres und Jasmin Leber (Institut für Psychologie, Abteilung für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie) und

„Finance aus der Praxisperspektive – durch Anwendung motiviertes Lernen“ von Prof. Dr. Eva Lütkebohmert-Holtz (Institut für Allgemeine Wirtschaftsforschung, Abteilung für Quantitative Finanzmarktforschung) und Prof. Dr. Thorsten Schmidt (Mathematisches Institut, Abteilung für Mathematische Stochastik).

Hier finden Sie weitere Informationen über die aktuell geplanten Vorhaben und die bereits durchgeführten Projekte.

Für die Umsetzung der IDAs  stehen nun die nächsten 12 Monate zur Verfügung. Viel Erfolg!

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Medizinische Bilder lesen lernen

Mittwoch, 12. November 2014 | Autor/in:

Im IDA-Projekt „Radiologie im Präparierkurs – E-Learning-basierte angewandte Anatomie für Klinik und Praxis“ entwickelten wir eine Software, mit deren Hilfe Studierende bildgebende Verfahren, wie z.B. Röntgenbilder, leichter verstehen und interpretieren lernen. Im folgenden Screencast werden die Funktionen vorgestellt:

Klicken Sie auf das Symbol mit den vier Pfeilen, um das Video in groß anzusehen.

Mehr zum Projekt

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Vision & Leadership at UCF

Montag, 3. November 2014 | Autor/in: und 

las_tour25Im Rahmen eines Fellowship unterrichtete Till Wahnbaeck im vergangenen Sommersemester den Kurs „Vision & Leadership“ am University College Freiburg. Mit Fallbeispielen aus seiner langjährigen Berufserfahrung brachte er den Studierenden verschiedene Führungsstile näher.

During the summer term 2014 you taught a course entitled Vision & Leadership at UCF. How did this come about?
Till Wahnbaeck: “Nicholas Eschenbruch, UCF’s academic director, had offered that I design this course from scratch and try to combine my previous academic experience as a historian with my practical experience in various leadership positions in a business context. It was an appealing offer, and it turned out to be a very productive and fun course.”

What approach did you take?
TW: “The course was set up to be as experiential as possible. I didn’t want students to theoretically learn concepts of leadership but rather to experience first-hand what it means to be in a leadership position and give people tools for more effective leadership.”

What does leadership mean for you, then?
TW: “Leadership for me is closely related to the notion of change. If you don’t want to go anywhere new, you don’t need anyone to take you there. In fact, I define leadership as “taking responsibility for change”. Consequently, the course started with a “brief history of change” over the last 100,000 years. Its aim was to make students critically assess if change is good. And, if so, for whom. Only if you have a clear view of what you want to change, and why, and what the consequences of change are, can you be effective in bringing it about. In the course of the semester we assessed various schools of leadership with a view to real-life application, effectiveness and their ethical dimensions. The aim was not to provide cookie-cutter solutions but rather to let students discover various dimensions of leadership as they went along and to let them connect the dots themselves.”

You talk a lot about real-life application. How can that be translated into the classroom?
TW: “More important than the theoretical discussions, and much more effective in my view, were real-life case studies. The cases were drawn from my own experience and ranged from leading sales teams, to attempting to change a corporate culture, to volunteering in Africa. Students read up on the context and then got a chance to work out what they would have done in the given situation. I then shared what I had done and we discussed where I had gotten it right and where I had gone wrong. I think the approach worked quite well, because it made theory tangible and real.”

What other teaching elements besides lectures and case studies did you use?
TW: “One of the most effective ways to experience the leadership topic occurred when we conducted a little experiment early in the semester. I had asked students to assign presentation topics among themselves so that all given topics would be covered, and then email me the results. It turned out one topic hadn’t been assigned. I didn’t point this out, so when the day of the presentation came and I introduced the topic and asked who was presenting, there was an awkward silence at first. I didn’t say anything either and thereby relinquished my role as leader of the class in order to see what would happen. After some time, when people had discovered that no-one had prepared a presentation, one student spoke up and asked who had written the summary of the day’s pre-reading. Reluctantly, the two students who had done it came out of hiding and presented their material. Another student then raised a new point when one student stepped forth and offered to give a related presentation that he had on his laptop. But the class wanted to discuss the point just raised before. The student was stopped in his tracks and increasingly withdrew from engagement. He was a leader without followers. Only when another student later on asked him to give the presentation did he feel the legitimacy to speak up and present. We spent the remainder of the class analysing what had happened, who had taken responsibility to change the awkward situation, how they had finally managed to assemble a group of knowledge-holders to teach the class, and how leaders fail when they don’t have the support of their followers. I think the case – and the interactive design of the course in general – show how theory can be brought to life and be really experienced even in an academic setting. It was an experiment well worth repeating.”

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Mittelalterliche Handschriften in WWW – von Studierenden erschlossen

Mittwoch, 16. Juli 2014 | Autor/in:

Mittelalter-Philologen arbeiten, wenn sie sich mit Handschriften beschäftigen, kriminologisch. Sie nehmen Handschriften als ‚dahingeschiedene‘ Zeugen, als Corpora, wahr und unterziehen sie einer Autopsie, um Auskunft über ihr ‚Vorleben‘ zu erhalten. Dabei interessiert den Philologen vor allem das, was der Zeuge mit sich trägt: der Text bzw. die ‚Story‘, die der Text über sich und den als ‚Transporter‘ begriffenen Zeugen erzählt. Steht der Zeuge als ‚Träger‘ im Mittelpunkt der Ermittlungen, so gilt die Aufmerksamkeit des Philologen vor allem dem äußeren Erscheinungsbild der Handschrift und den Spuren, die die als ‚Täter‘ begriffenen Schreiber, Auftraggeber, Benutzer vor Jahrhunderten in ihr hinterlassen haben: Sie geben Aufschluss sowohl über die näheren Lebensumstände des Zeugen als auch darüber, was die ‚Täter‘ dem Zeugen angetan haben, den ‚Tathergang‘. Nicht minder aussagekräftig ist das, was der Zeuge mit sich trägt. Auch dieses wird unter Augenschein genommen und einer genauen ‚Inventur‘ unterzogen, ist doch der Inhalt der ‚Taschen‘ nicht nur im Hinblick auf die Identität des Zeugen aufschlussreich, sondern verrät auch viel über das Interesse der/des ‚Täter(s)‘ am Zeugen, über ihr/sein Profil.

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Kriminologisch im oben beschriebenen Sinn sind auch die TeilnehmerInnen jener „Übung zur praktischen Arbeit mit Überlieferungsträgern“ tätig geworden, die ich im Wintersemester 2011/12 und 2012/13 im Rahmen des Master-Moduls „Philologie und Medialität“ angeboten habe und die auch im kommenden Wintersemester stattfinden soll. Die ‚Berichte‘ der studentischen Ermittler liegen nun ‚auf dem (digitalen) Tisch‘ (Desktop) und können über den Server der Universitätsbibliothek eingesehen werden. Sie gelten ausgewählten Handschriften der Privatsammlung Leuchte, die die Universitätsbibliothek 2006 erworben hat und die inzwischen vollständig digitalisiert ist (vgl. http://www.ub.uni-freiburg.de/index.php?id=leuchte). Ich möchte im Folgenden einen kurzen Erfahrungsbericht über ein Projekt geben, dessen Anliegen es ist, den Studierenden Gelegenheit zum forschenden Lernen zu bieten. Das Projekt dürfte für all jene Disziplinen interessant sein, die 1. auf die Erschließung von Quellen (Tagebüchern, Urkunden etc.) angewiesen sind, 2. an dieser Arbeit auch die Studierenden teilhaben lassen wollen und 3. Interesse daran haben, die Ergebnisse online (oder auch in Druckform) einer größeren (wissenschaftlichen) Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Wie funktioniert ein Online-Studiengang? Lehrende und Studierende des MasterOnline „Parodontologie“ antworten

Mittwoch, 9. Juli 2014 | Autor/in: und 

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MasterOnline – unter diesem Namen bietet die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg seit 2007 multimedial aufbereitete Online-Studiengänge an, die es berufstätigen Akademikerinnen und Akademikern ermöglichen, sich nebenberuflich in zukunftsweisenden Fachbereichen weiterzuqualifizieren und einen international anerkannten Masterabschluss zu erwerben. In dieser Beitragsreihe stellen sich die einzelnen Weiterbildungsangebote vor.

Das Besondere am berufsbegleitenden Masterstudiengang für Zahnärzte, dem „MasterOnline Parodontologie & Periimplantäre Therapie“, ist dass die Theorie größtenteils online vermittelt wird, die praktischen Fähigkeiten werden in Form von Hands-on-Kursen an der Freiburger Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde geschult. Das Lehrmaterial ist nicht nur eigens für diesen Kurs aufbereitet und vermeidet Wiederholungen, sondern ist auch sehr vielseitig und reicht von Skripten über interaktive Patientenfälle und vertonte Power Point-Präsentationen bis hin zu zahlreichen Filmen und Animationen. Zudem treffen sich die Studierenden außerhalb der Präsenzveranstaltungen 14-tägig montagabends in einem „Virtuellen Klassenzimmer“, um mit Referenten zu diskutieren oder sich gegenseitig Patientenfälle vorzustellen. Welcher Nutzen aus diesen Patientenfällen für die grundständige Lehre gezogen wird, erfahren Sie im Blogbeitrag zu „Parocase“ – ein mit dem Instructional Development Award ausgezeichnetes Lehrprojekt.

In den folgenden Videoclips beantworten Lehrende und Studierende des MasterOnline häufig gestellte Fragen:

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SocialSIM: Die Simulation in der sozialwissenschaftlichen Lehre

Freitag, 27. Juni 2014 | Autor/in: und 

Die Gesellschaftssimulation SocialSIM ist ein interdisziplinär angelegtes Lehr- und Lernprojekt, an dem die Fächer Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaft beteiligt sind. Das Projekt basiert auf der Frage, wie sich Simulationen für die sozialwissenschaftliche Lehre nutzen lassen. Diese Frage steht vor allem im Mittelpunkt des interdisziplinären Seminars und wird außerdem von dem Workshop Simulation als innovative Lehrmethode? am 2. Juli aufgegriffen. Der Workshop findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung statt, die langjährige Erfahrungen mit Planspielen hat.

Simulationen bieten als innovative Lehrmethode neue Möglichkeiten für Lehrende und Lernende, mit denen viele methodische und didaktische Chancen aber auch Herausforderungen verbunden sind. Des Weiteren bietet das Projekt SocialSIM neue Chancen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Fächerübergreifendes Lernen – Die Simulation als gemeinsames Forschungsfeld

SocialSIM bietet durch sein interdisziplinäres Konzept sowohl Lernenden als auch Dozierenden methodischen und theoretischen Austausch und Erfahrung. Das wöchentliche Seminar zum Projekt ist dual in Form einer disziplinären und einer interdisziplinären, gemeinsamen Sitzung der beteiligten Fächer gestaltet. Im disziplinären Seminarteil bearbeiten die TeilnehmerInnen fachspezifische Fragestellungen zum Thema Ressourcennutzung und Gemeingüter sowie eigene spezifische und projektbezogene Fragestellungen, die sie später im Simulationsspiel erforschen. Die Ergebnisse dieser fachspezifischen Sitzungen werden in die interdisziplinäre Sitzung in Form eines Inputs eingebracht und diskutiert. So gewinnen die TeilnehmerInnen Einblick in die Methodik, Fragestellungen und Schwerpunkte der anderen beteiligten Disziplinen. Durch die gemeinsame Diskussion sowie Zusammenarbeit in den einzelnen Forschungsprojekten wird klar, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Fächer haben. Studierende lernen dabei ihren eigenen Blickwinkel kritisch zu hinterfragen und zu erweitern.  weiter…

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Blackbox Selbststudium: Mehr Kontrolle?

Mittwoch, 18. Juni 2014 | Autor/in: , und 

Beitragsreihe_Selbststudium

Irrationale Prokrastination (d.h. das Aufschieben von wichtigen Aufgaben) im universitären Kontext wirkt sich häufig negativ auf den Lernprozess, den Lernerfolg und das Wohlbefinden aus. Im IDA-Projekt Blackbox Selbststudium konnten wir dynamische Zusammenhänge zwischen Prokrastination, Misserfolgserleben und geringer Kompetenzwahrnehmung aufdecken. Im Folgeprojekt (IDA 2012) war es unser Ziel, leicht umsetzbare Interventionsmöglichkeiten abzuleiten und zu evaluieren. Dabei wurden sowohl Interventionen beleuchtet, die bei den Lernenden ansetzen als auch solche, die Veränderungen in der Lehre beinhalteten. In dieser Beitragsreihe stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten überblicksartig vor.

Eine weitere für Dozierende naheliegende Idee zur Reduktion der Prokrastination ist das regelmäßige Abprüfen der Lernerfolge. In unserer Studie verglichen wir wöchentliche mit monatlichen Lernerfolgskontrollen durch den Dozenten. Die Studierenden erhielten jede Woche Testaufgaben, die sie entweder direkt nach einer Woche oder gesammelt am Ende eines Monats abgeben mussten. Während sich Prokrastination und Stresserleben der Studierenden kaum voneinander unterschieden, zeigten die Studierenden in der Gruppe mit monatlicher Abgabefrist eine höhere Selbstwirksamkeitserwartung, was typischerweise auch mit höherer Motivation und besseren Lernerfolgen verbunden ist. Studierende in der Gruppe mit wöchentlichen Tests gaben in Selbstbeobachtungstagebüchern an, vermehrt Planungs-, Selbstbeobachtungs- und Selbstreflexionsaktivitäten (metakognitive Strategien) zu verwenden. Allerdings zeigten sich keine Unterschiede in Hinblick auf das Prokrastinationsverhalten, d.h. Studierende mit wöchentlichen Abgabefristen der Testaufgaben prokrastinierten nicht weniger als Studierende mit monatlicher Abgabefrist.

Fazit
Insgesamt zeigte sich in unseren Interventionsstudien zur Reduktion des Prokrastinationsverhaltens, dass die Förderung der Selbstregulation der Studierenden Maßnahmen zur Erhöhung der Kontrolle und der Fremdregulation überlegen war. Dabei kann die Förderung der Selbstregulation von strategieaktivierender Lehre, über die Förderung der Selbstbeobachtung bis hin zu konkreten Strategietrainings reichen.

In vorangegangenen Artikeln dieser Beitragsreihe betrachten wir folgende Aspekte:

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