Online-Portal für Lehrende: Forschendes Lehren und Lernen – von Theorie zur Praxis

Dienstag, 26. März 2013 | Autor/in:

Die Abteilung Hochschuldidaktik startet ein Online-Portal zu didaktischen Konzepten und Lehrideen. Damit möchten wir unser Angebot erweitern, und unabhängig von Workshops einen praxisorientierten Zugang zu hochschuldidaktischen Themen bieten.

Beginn der Reihe ist das Thema Forschendes Lehren und Lernen. Mit diesem didaktischen Konzept soll der besondere Stellenwert des Humboldtschen Ideals, die Einheit von Forschung und Lehre, als Auftaktthema des Portals herausgestellt werden.

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Warum forschend Lehren?
Dieses didaktische Konzept lädt Lehrende explizit dazu ein, die eigene Forschung zum Gegenstand in Curricula und Lehre zu machen, beide Aufgabenbereiche stärker miteinander zu verbinden und damit die eigene weiter…

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Parocase – der Mix macht’s

Mittwoch, 13. März 2013 | Autor/in: , und

Auch wenn sich das zahnmedizinische Studium in vieler Hinsicht von den nicht-medizinischen Fächern an unserer Uni unterscheiden mag – im Projekt “Parocase” finden Lernmethoden Anwendung, die auch für andere Fächer gut geeignet sind: Problemorientiertes Lernen anhand von Praxisfällen kombiniert mit Web Based Trainings.
Wie genau das Konzept hinter “Parocase” funktioniert, erzählt IDA-Preisträgerin Prof. Ratka-Krüger:

2012 wurde unter den sechs prämierten Lehrkonzepten des Instructional Development Award (IDA) der Albert-Ludwig-Universität Freiburg auch ein zahnmedizinisches Projekt ausgezeichnet. Frau Prof. Petra Ratka-Krüger, Sektionsleiterin Parodontologie der Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie in Freiburg wurde für das Projekt PAROCASE prämiert. Mit diesem Projekt möchten wir die studentische Ausbildung im Fach Parodontologie praxisnäher gestalten. Dazu soll eine Auswahl von Patientenfällen aus der zahnärztlichen Praxis, didaktisch neu aufbereitet und an unterschiedlichen Stellen des Curriculums integriert werden. Die Fälle kommen von Absolventen des Freiburger Postgraduiertenstudienganges Master Online Parodontologie und periimplantäre Therapie. So profitieren Zahnmedizinstudenten von der Erfahrung und Expertise ihrer spezialisierten Kollegen.

Bei Fragen zum Projekt können Sie sich gerne an unsere technische Koordinatorin des Master Online Milena Isailov wenden.

Hintergrundinfos zu den vorgestellten Lehrszenarien:

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Problemorientiertes Lernen am University College Freiburg

Mittwoch, 15. August 2012 | Autor/in: und

Das University College, das dieses Wintersemester mit dem Bachelorstudiengang “Liberal Arts and Sciences” startet, setzt vermehrt auf aktivierende Lehrformen. Warum und wie wird Problemorientiertes Lernen in diesem interdisziplinären Studiengang eine Rolle spielen?

Auch spannend für alle Lehrenden der Uni: Das UCF soll zu einem Lehrlabor werden, das gute Lehrideen aus der ganzen Universität aufgreift und weiterentwickelt. Indem die neuen Ideen und Konzepte zurück in die Fakultäten fließen, profitiert die gesamte Uni.

Mehr dazu im Interview mit dem Akademischer Geschäftsführer des UCF Dr. Nicholas Eschenbruch:

Alle Beiträge der Reihe “Problemorientiertes Lernen” finden Sie hier.

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POL: Viel Aufwand, aber nichts gelernt?

Donnerstag, 9. August 2012 | Autor/in: , und

Hier geht es weiter mit den Erfahrungen zu Problemorientiertem Lernen in der Medizin (bisherige Beiträge der Reihe).

Haben Sie ähnliche oder vielleicht völlig andere Erfahrungen mit Problemorientiertem Lernen gemacht? Berichten Sie uns davon in einem Kommentar!

Verschiedene Informationsquellen bewerten, richtig zitieren lernen

„Im Großen und Ganzen ist das POL Seminar eine gute Sache, weil ich dadurch lerne, Datenbanken zu benutzen.“

Ein wichtiges Ziel unseres Projekts im Hinblick auf das Selbststudium war es, dass die Studierenden selbständig nach wissenschaftlicher Literatur suchen und sich dabei mit verschiedenen Quellen von Information kritisch auseinandersetzen. Insgesamt ist dies im Lauf des Projekts immer besser gelungen. Gerade am Anfang war die Tendenz der Studierenden noch groß, Instrumente wie Google oder Wikipedia weitgehend unkritisch zu benutzen, zumal manchem die in wissenschaftlichen Datenbanken gefundenen Informationen als „zu spezifisch“ erschien. Hier ist offensichtlich noch eine weitere Auseinandersetzung mit der Qualität und dem Charakter wissenschaftlicher Erkenntnisse notwendig.

Mehr gelernt als man selbst glaubt? weiter…

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POL: Nicht nur die Tutorenrolle ist ungewohnt…

Mittwoch, 8. August 2012 | Autor/in: , und

Theorie und Praxis – Erste Erfahrungen aus dem IDA-Projekt zu wissenschaftlichen Kompetenzen in der Medizin:

Problemorientiertes Lernen ist ungewohnt
Wie nicht anders zu erwarten war, reagieren die Studierenden auf die für sie ungewohnte Lernmethode des problemorientierten Lernens (POL) sehr unterschiedlich, wobei außerdem die einzelnen Elemente des Lernens (Fall, Gruppendiskussion, Selbststudium) verschieden bewertet werden. Dementsprechend gehen auch die Meinungen im Hinblick auf den individuellen Lernerfolg auseinander.

Die Fälle: Je näher am klinischen Alltag, desto interessanter
Die Fälle wurden von den Studierenden dann als besonders interessant bewertet, wenn sie mit klinischen Fragestellungen verbunden waren, z.B. mit der Frage der Wirksamkeit von bestimmten Behandlungen. Weniger angetan waren die Studierenden dagegen von Fällen, die zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der alltäglichen Verwendung wissenschaftlicher Studien anregen sollten z.B. im Hinblick auf die angeblich gesundheitsförderliche Wirkung von sogenanntem „Functional Food“. Offensichtlich ist es für die Studierenden leichter, die Relevanz zu erkennen, wenn die im Fall angesprochene Thematik unmittelbar mit ihrem späteren Berufsalltag verbunden ist. weiter…

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Methodenfragen spannend machen – Problemorientiertes Lernen in der Medizin

Mittwoch, 1. August 2012 | Autor/in: , und

Methodik und Statistik: ungeliebt aber wichtig
Wissenschaftliche Publikationen kritisch zu rezipieren, ihren Ertrag zu bewerten und dem eigenen Entscheiden und Handeln zugrunde zu legen, sind zentrale Ziele eines Hochschulstudiums. Für die ärztliche Ausbildung ist das besonders wichtig, denn angesichts der großen Wissensdynamik in der Medizin, muss sich jeder Arzt ständig mit einer Fülle von wissenschaftlicher Literatur auseinandersetzen. Kompetenzen in Methodik und Statistik sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund ist es besonders beunruhigend, dass sich Ärzte mit der Interpretation statistischer Zusammenhänge häufig schwertun (s. Ärzteblatt) und dass sich fast 40% der Medizinstudierenden nicht, weitere 40% nur teilweise und nur 21% stark in ihren wissenschaftlichen Methodenkompetenzen gefördert fühlen (s. Medizinischer Fakulätentag). Allerdings ist es auch kein Geheimnis, dass gerade die Auseinandersetzung mit Methoden und Statistik bei den Studierenden (auch außerhalb der Medizin) nur wenig beliebt ist, um es vorsichtig zu formulieren. weiter…

Thema: IDA-Projekte | 2 Kommentare Hier wird schon diskutiert

Problemorientiertes Lernen: Prozessphasen

Donnerstag, 26. Juli 2012 | Autor/in:

Was können Lehrende tun, um Studierende im Aufbau und der Weiterentwicklung von Wissen und Kompetenzen zu fördern? Eine Möglichkeit, das individuelle und kooperative Lernen zu fördern, ist das didaktische Konzept des Problemorientierten Lernens (Hintergrund von POL). In meist acht Phasen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen unterteilt, wird ein Prozess beschrieben, um Studierende im aktiven Lernen anzuregen und zu unterstützen.

 POL-Phasen
  1. Ausgehend von einer gegebenen Fallbeschreibung sollte zunächst das Vorwissen der Studierenden aktiviert sowie unbekannte Begriffe und Verständnisschwierigkeiten geklärt werden.
  2. Wesentlicher Schritt ist, ausgehend von der Fallbeschreibung, das Problem in der Arbeitsgruppe genauer zu erfassen und zu definieren.
  3. Vor dem Hintergrund der Problemdefinition findet eine Analyse des Falles statt. In der Phase werden von allen Gruppenmitgliedern Fragen aufgeworfen und Hypothesen generiert, die zur Problemlösung beitragen (können).
  4. Die gebildeten Erklärungsmöglichkeiten weiter…

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Problemorientiertes Lernen: Hintergrund

Mittwoch, 25. Juli 2012 | Autor/in:

Heute startet die neue Beitragsreihe zum Thema “Problemorientiertes Lernen” (POL) mit dem Hintergrund des didaktischen Konzepts. Die verschiedenen POL-Phasen kommen morgen an die Reihe und in den kommenden Wochen beschäftigen wir uns mit einigen Anwendungsbeispielen aus der Uni.

Haben Sie POL schon einmal ausprobiert? Schreiben Sie einen Kommentar mit Ihren Erfahrungen!

Kompetenzorientierung und Lernendenzentrierung

Die Kompetenzorientierung wurde zu einem Schlüsselbegriff in der Hochschullehre. Verknüpft ist damit, was in der Hochschuldidaktik als Perspektivwechsel „from teaching to learning“ bezeichnet wird. Hintergrund dieser sogenannten „Lernendenzentrierung“ ist ein Verständnis vom Lernen als ein individueller, aktiver und selbstgesteuerter Prozess der Wissenskonstruktion.
Lernen im Sinne von Aufbau und Anwendung von Wissen, das Hinterfragen von Theorien, der Transfer auf andere Kontexte, Aufwerfen neuer Fragen, Lösen von Problemen etc., das sind Fähigkeiten, die man als Lehrende/-r nicht „machen“, sondern nur durch eine größt mögliche Aktivität der Lernenden fördern kann. Daraus abgeleitet, ist es die Aufgabe der Lehrenden sowohl Lernumgebungen zu gestalten, die den Studierenden aktives Lernen ermöglichen, Materialien und Lernformen bereit zu stellen, die Interesse wecken und zur Erarbeitung und Auseinandersetzung mit dem Thema anregen, als auch Studierende im Lernprozess zu unterstützen, zu begleiten und zu beraten.

Welche Merkmale sollte eine aktivierende Lernumgebung haben?

Kriterien, die an solch eine Lernumgebung gestellt werden sind weiter…

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