„Du kannst uns mal die Meinung sagen!“ – Befragung der Studierenden 2013

Montag, 27. Mai 2013 | Autor/in: und 

Nun ist es soweit: Unsere Briefe sind losgeschickt, unser Fragebogen ist online, unsere Plakate hängen und eigentlich klingt das überschaubar, doch hinter dieser Befragung haben viele fleißige Personen eine Menge an Arbeit geleistet, um diese Befragung möglich zu machen! Für die logistische Meisterleistung, 23.000 Briefe zeitgenau zu kuvertieren und zur Post zu bringen seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten der Caritas hier dankend erwähnt.

Seit heute Morgen ist der Fragebogen online und sieht gar hervorragend aus, wie wir finden:

Screenshot_HIS

Der Fragebogen bietet, neben Frageblöcken zum Studienverlauf, zur Betreuungssituation und zur Lehrqualität im jeweiligen Studienfach, auch freiburgspezifische Fragen zur Arbeit der zentralen und dezentralen Einrichtungen, des Studentenwerks und der studentischen Gremien (Fachschaften). Ergänzend zur Lehrveranstaltungsevaluation in den einzelnen Fächern, zielt die Befragung der Studierenden auf weitere, über die einzelne Lehrveranstaltung hinausreichende Inhalte.

Wir wollen den einzelnen Fachbereichen und administrativen Stellen die Ergebnisse der Befragung zur konstruktiven Weiterentwicklung des eigenen Studien- und Lehrangebots zur Verfügung stellen. Um eine fachbereichsspezifische weiter…

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NetzFundstück: Lehrevaluation kritisch hinterfragt

Mittwoch, 3. April 2013 | Autor/in:

Eine lesenswerte Sicht auf das Thema Lehrevaluation bietet Gabi Reinmann (Professorin für Lehren und Lernen mit Medien) in ihrem Weblog „E-Denkarium„. Sie fragt sich, woher ihr gespaltenes Verhältnis zur Lehrevaluation kommt und denkt darüber nach, wo klassische Lehrevaluation vielleicht zu kurz greift:

„Praktisch relevant ist die Frage, was BEIDE Seiten tun können, damit Lehre keine Aneinanderreihung von Frusterlebnissen ist, sondern (a) Lernprozesse bei den Studierenden bewirkt, die davon entsprechend profitieren, und (b) den Lehrenden darin unterstützt, das eigene Lehr- und Forschungsgebiet weiter und tiefer zu durchdringen. Was am Ende herauskommt, ist ein Gemeinschaftsprodukt. Klassische Evaluationen aber betrachten gar nicht dieses Gemeinschaftsprodukt, sondern fragen danach, was Studierende im Prozess einer Veranstaltung wahrgenommen haben und wie sie das bewerten. Das ist wichtig, aber nur ein Puzzleteil! Und es für die Lehrqualität wirkungslos, wenn es ein Puzzleteil bleibt.“

Wie wichtig sind diese „Gemeinschaftsprodukte“ für die Lehrqualität? Vor kurzem habe ich Prof. Kenkmann (Geologie) zu seinem Lehrprojekt „Screening Earth – A Student (Re)Search Project“ interviewt und beim Lesen über das „Gemeinschaftsprodukt“ musste ich wieder an eine seiner Antworten denken. Auf die Frage „Worin sehen Sie den Mehrwert des Kurses?“ sagte er: „Ich finde das reizvolle an diesem Kurs, dass er einerseits für die Studierenden nützlich ist, auf der anderen Seite ist es auch ein Mehrgewinn für die Forschung. Es ist also gewissermaßen eine Win-Win-Situation.“ Ich bin sicher, dass eine solche Win-Win-Situation eine große Motivation für Lehrende ist. Und im Fall von Prof. Kenkmann belegt der Landeslehrpreis, den er für den Kurs erhalten hat, dass die Lehrqualität ganz sicher nicht darunter leidet, wenn Wissenschaftler ihre Forschung in die Lehre einfließen lassen. (Ideen für die Verbindung von Forschung und Lehre können Sie sich übrigens neuerdings auf der Internetseite der Abteilung Hochschuldidaktik holen.)

Aber um wieder auf das Thema Lehrevaluation zurück zu kommen: Mich würde sehr interessieren, ob Sie gleicher Ansicht sind wie Prof. Reinmann? Greift Lehrevaluation normalerweise zu kurz? Und was halten Sie von ihrem Vorschlag einer „gemeinsamen Reflexion der Lehre“?

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Mein ILIAS-Tagebuch (2) – Offline-Online: Sitzungen mit ILIAS vor- und nachbereiten

Mittwoch, 27. März 2013 | Autor/in:

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Dr. Kristin Kupfer hat als eine von mehreren Pilottestern die Lernplattform ILIAS im Wintersemester 2012/3 für ihre Lehrveranstaltung „Protest und Widerstand in der VR China“ genutzt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Die Pflichtlektüre für die Lehrveranstaltungen habe ich also auf ILAS hochgeladen und mit entsprechenden Arbeitsanweisungen versehen (siehe Beitrag Nr. 1)  Gut, denken Sie, das reicht mir. Das dachte ich zwischenzeitlich auch. Aber wenn schon eine neue Plattformen nutzen, dann doch auch einige ihrer neuen Möglichkeiten, oder? Selbst ohne ein Forum, ein Wiki oder ähnliches in Angriff nehmen zu wollen, bietet ILIAS einige Möglichkeiten Sitzungen vor- oder nachzubereiten und das Lernen online mit dem Lernen offline zu verknüpfen.

Eine meiner ersten Ideen war: warum die Pflichtlektüre nicht mal online gemeinsam lesen und übersetzen bzw. mit Anmerkungen versehen? Es könnte doch motivierend sein, gemeinsam und für alle sichtbar an einem Text zu arbeiten. Gemeinesame Arbeit ist geteilte Arbeit. Die Vokabeln (oder Informationen), die die einen nachgeschlagen und eingestellt  haben, müssen die anderen dann nicht noch mal nachschlagen. Dafür können sie etwas anderes beitragen. In der Sitzung können wir dann alle gemeinsam auf den Text zurückgreifen und ihn diskutieren.

Tolle Idee, denke ich, aber wie setze ich das nun um? Da gab es noch nicht das neue ILIAS-Element „Etherpad“.  Schnell merke ich, es ist hilfreich, weiter…

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E-Klausuren – Buchgutscheine verlost

Montag, 25. März 2013 | Autor/in:

Manch einer mag sich erinnern…vor ein paar Wochen hat das IDA-Projekt „Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren testen“ eine uni-weite Bedarfserhebung zu E-Klausuren gestartet und dabei den Gewinn von zehn Buchgutscheinen in Aussicht gestellt.

Verlosung

Während eines Vernetzungstreffen zwischen der Servicestelle E-Learning, der Stabsstelle Marketing und Wissensmanagement, der Abteilung Lehrentwicklung und dem HDZ wurden jetzt von der Glücksfee Heidi Ruhnke die Namen der zehn Glückspilze gezogen. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, die vorläufigen Ergebnisse der Bedarfserhebung stehen ab sofort im E-Klausuren-Wiki zur Verfügung.

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Eine Evaluationssoftware für die Uni Freiburg?

Dienstag, 26. Februar 2013 | Autor/in:

UnbenanntDie Wolke hier nebenan verdeutlich so in etwa die Wolke, die die Abteilung Lehrentwicklung seit Anfang Dezember umgibt. Seitdem nämlich haben wir fieberhaft daran gearbeitet, dass die Fakultät für Chemie und Pharmazie ihre Lehrveranstaltungsevaluation im Wintersemester 12/13 testweise mit einer speziellen Software durchführen konnte. Und wir haben es dank vielfältiger Unterstützung der Studiengangskoordinatorinnen und der Studiendekane geschafft! 🙂 Das heißt, wir haben gemeinsam 102 Lehrveranstaltungen mit 1184 Fragebögen bei einem Rücklauf von 78% evaluiert! Die Evaluation hat, inklusive Vorbereitung, Befragungszeitraum, Zusendung der Auswertung und Follow-Up-Diskussion 2 Wochen gedauert. Diese schnelle Durchführung ist auf den Einsatz der Software zurückzuführen, die den gesamten Arbeitsvorgang und die operative Durchführung wesentlich erleichtert hat.

Das Feedback von Lehrenden und den Studiengangskoordinatorinnen war im Wesentlichen positiv, vor allem was die zeitnahe Rückmeldung der Evaluationsergebnisse betrifft. Von Seiten der Studierenden wurde die Übersichtlichkeit des Evaluationsbogens gelobt. Vermisst wurden von den Lehrenden die Freitextkommentare. Dies hatte datenschutzrechtliche Gründe und kann im kommenden Semester wieder eingeführt werden. Ebenfalls ausbaufähig ist die grafische Darstellung der Evaluationsergebnisse im Ergebnisbericht der Lehrenden. Hier bietet das System ausreichend Möglichkeiten für eine verständlichere Darstellung. Grundsätzlich ist das System und alle seine umfangreichen Funktionen auch für Online-Evaluationen und sogenannten Hybrid-Befragungen weiter…

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Auf geht’s! Vorsätze fürs Neue Jahr JETZT umsetzen!

Dienstag, 8. Januar 2013 | Autor/in: und 

Foto: Flickr; mygothlaundryWir hoffen, Sie sind gut ins Neue Jahr gestartet und konnten auf ein vergangenes erfolgreiches Jahr anstoßen! Falls Sie sich für das 2013 vorgenommen haben, mehr für die Lehre zu tun und sich im Bereich Hochschuldidaktik weiterbilden möchten, dann haben Sie jetzt die Möglichkeit, diesen Vorsatz direkt in die Tat umzusetzen!

***Am Montag, den 28.01.2013 bietet die Servicestelle E-Learning in Kooperation mit der Abteilung Lehrentwicklung einen ausgesprochen interessanten Workshop zum Thema Online-Evaluationen und webbasierte Prüfungsformen an.***

Es gibt noch freie Plätze und wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet neben einer anwendungsbezogenen Kurzeinführung in die lehrveranstaltungsspezifische Evaluation auch ein Einblick in die Umsetzung von Online-Fragebögen und webbasierten Tests auf der Lernplattform der Uni Freiburg. Die Frage, wie Sie Online-Evaluationen und webbasierte Prüfungsformen in Ihren eigenen Veranstaltungen adäquat einsetzen können, steht hierbei im Vordergrund.

Übrigens: der Workshop ist Teil des neuen und ebenfalls sehr empfehlenswerten E-Learning-Qualifizierungsprogrammes!

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Online oder Papier? Gretchen Frage in der Lehrevaluation…

Mittwoch, 5. Dezember 2012 | Autor/in:

…nein, eigentlich nicht. Die Antwort auf die Frage, ob Sie Ihre Lehrveranstaltungsevaluation online oder mit Papierbögen durchführen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Mit der Online-Evaluation wird häufig der geringere Arbeitsaufwand verbunden – allerdings sind die Rücklaufquoten nicht befriedigend.

Eine Evaluation mit Papierbögen kann ohne größeren technischen Aufwand durchgeführt werden. Letztlich müssen Sie entscheiden, welche Form der Evaluation für Ihre Fakultät passt. Die Abteilung Lehrentwicklung berät Sie natürlich gerne, wenn Sie Ihr Verfahren von Papierbögen auf Online-Evaluation umstellen wollen. Außerdem habe ich hier für Sie ein paar Argumente gesammelt, die hilfreich sein könnten.

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Bedarfserhebung zu E-Klausuren

Montag, 19. November 2012 | Autor/in:

Das IDA-Projekt „Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren testen“ geht in eine entscheidende Phase und bringt eine uni-weite Bedarfserhebung auf den Weg. Alle Lehrenden der Universität werden gebeten in den nächsten Wochen an der anonymen Befragung online teilzunehmen.

Können auch Sie sich vorstellen, Ihre Klausuren mittels elektronischer Unterstützung durchzuführen? Welche Vor- oder Nachteile sehen Sie? Der Online-Fragebogen befindet sich hier: https://www.elearning.uni-freiburg.de/ofb/e-klausuren

Die Befragung dauert etwa 10-15 Minuten. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir zehn Büchergutscheine im Wert von jeweils 20 €.

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Umgang mit Evaluationsergebnissen: E-Lunch am 13.11.2012

Montag, 12. November 2012 | Autor/in:

Ran an die Bulletten heißt es eher im übertragenen Sinn, wenn am Dienstag, den 13.11.12, das zweite E-Lunch der Abteilung Lehrentwicklung startet.

Dieses Mal geht es um eine Frage, die bei Evaluationsverantwortlichen und Lehrenden wiederholt auftaucht: Wie geht man eigentlich mit Evaluationsergebnissen um? Abheften? Ignorieren? Thematisieren? In meinem E-Lunch gebe ich einige Anregungen, wie Sie Evaluationsergebnisse möglichst gewinnbringend nutzen können.

Um 13:00 Uhr beginnt die Online-Veranstaltung, die Sie über diesen Link  erreichen. Sie können sich im Chat einloggen und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Edit: Aufzeichnung des E-Lunch (Klicken Sie auf das Symbol mit den 4 Pfeilen, um das Video in Vollbild anzusehen)

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Datenschutz in der Lehrveranstaltungsevaluation: Überwindbare Hürde!

Donnerstag, 4. Oktober 2012 | Autor/in:

Datenschutz ist ja ein so ein Thema, bei dem man schon vorher weiß, dass es die Sache nur noch komplizierter macht. Was das datenschutzkonforme Handeln im Prozess der Lehrveranstaltungsevaluation betrifft, kann ich Ihnen schon jetzt versprechen: die (Datenschutz) Hürde ist überwindbar. 🙂

In Bezug auf Lehrveranstaltungsevaluationen und Studierendenbefragungen im Allgemeinen ist die Sicherstellung des Datenschutzes ein SEHR wichtiger Faktor für die Akzeptanz der Methode und Verlässlichkeit der Antworten. Außerdem ist Datenschutz auch gesetzlich vorgeschrieben:

„Die Befragung von Studierenden und von Teilnehmern von Lehrveranstaltungen und die Auswertung der Antworten darf nur so erfolgen, dass die Antworten und Auswertungen nicht oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft bestimmten oder bestimmbaren Befragten zugeordnet werden können.“ (vgl. §5(2), LHG)

In der Evaluationsordnung der Uni Freiburg (vgl. §7) findet sich diese Aussage ebenfalls wieder. Darüber hinaus ist dort auch eine Reihe von Bestimmungen zum Datenschutz dargelegt, die insbesondere für Evaluationsverantwortliche von Relevanz sind.  Damit Sie nicht erst die Homepage der ZENDAS oder die Evaluationsordnung en Detail studieren müssen, finden Sie hier  Checkliste mit deren Hilfe Sie die nächste Lehrveranstaltungsevaluation oder sonstige Studierendenbefragung datenschutzsensibel gestalten. Zu den verbindlichen Bestimmungen informieren Sie sich bitte bei der ZENDAS und in der Evaluationsordnung.

 


Datenschutz in der Lehrevaluation, wie stehen Sie dazu?

Abstimmungsergebnisse

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Bitte beachten Sie: die Angaben in der Checkliste beziehen sich auf Lehrveranstaltungsevaluationen, die mit Papierfragebögen stattfinden. Hinsichtlich der Durchführung von Online-Befragungen gibt es besondere technische Bestimmungen. Hierzu werden Sie im Werkzeugkasten Lehrevaluation noch gesondert informiert. Die Angaben in diesem Beitrag und in der Checkliste erheben keinen Anspruch auf eine vollständige Darstellung, sie sollen einen Einblick in die Thematik geben und sensibilisieren.

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