Die Ruhe vor dem Sturm!

Dienstag, 21. Mai 2013 | Autor/in:

Es ist „Pfingstpause“ an der Uni Freiburg. Für gewöhnlich geht’s da etwas ruhiger zu, zumindest finden keine regulären Lehrveranstaltungen statt und wer kann, flüchtet vor diesem regnerischen Frühling in wärmere Gefilde.

briefe_400Doch abgesehen von sicher nicht wenigen Universitätsmitgliedern, die diese Pause für all ihre liegengebliebenen Todo’s und Tasks nutzen, läuft auch die Abteilung Lehrentwicklung auf Hochtouren. Grund dafür ist der Start der sogenannten Feldphase zweier wichtiger Projekte. Im Rahmen des „Studienqualitätsmonitorings“ starten Ende Mai und Anfang Juni zwei hochschulweite  Befragungen. Am 27.05. werden alle rund 23.000 Studierenden der Universität zur Befragung der Studierenden eingeladen und am 03.06. schließlich alle rund 2.000 Lehrenden der Universität. So ein Start ins ‚soziale‘ Feld ist naturgemäß mit viel Vorbereitung und Aufregung verbunden. Für beide Befragungen werden die TeilnehmerInnen persönlich eingeladen – unsere Abteilung ist in den Poststellen der Uni inzwischen gut bekannt, vielleicht auch berüchtigt. Außerdem müssen natürlich die Werbetrommel gedreht, Datenschutzkonzepte erarbeitet und Fragebögen optimiert werden. Schief gehen kann viel – darf aber nichts, denn der Erfolg unserer Projekte hängt maßgeblich von einer regen Teilnahme aller Studierenden bzw. Lehrenden ab!

Während in der Abteilung Lehrentwicklung also die Vorbereitung auf Hochtouren läuft, hoffen wir auf einen kräftigen „Ansturm“ der Onlinefragebögen von Juni bis Juli!

Weitere Infos: http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/befragungen

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Idee trifft auf Förderung – die Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre gehen in die dritte Runde

Montag, 22. April 2013 | Autor/in: und

Die besten Ideen für Verbesserungen entstehen aus der gelebten Praxis heraus. Das gilt auch für die Lehre.  Deshalb ist die Idee hinter den nun zum dritten Mal ausgeschriebenen “Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre” auch so einfach wie überzeugend: Du hast eine tolle Idee – wir geben Dir die Möglichkeit, diese umzusetzen. Und “Möglichkeit” ist hier vor allem als ein anderes Wort für Geld zu verstehen. Genauer gesagt werden vom Stifterverband, der Landestiftung Baden-Württemberg und der Joachim Herz Stiftung auch dieses Jahr wieder insgesamt 15 “Fellowships” zu je 50.000€ an innovative Lehrprojekte vergeben.

IDA-Ausstellung_Bismarckallee22Regelmäßige Leser/innen der Impulswerkstatt kennen das Prinzip dieser so genannten Lehrentwicklungspreise: Sie unterscheiden sich von “normalen” Lehrpreisen  darin, dass nicht bereits Geleistetes honoriert wird, sondern eine neue Idee, die das Potential hat, die Lehre nachhaltig zu verbessern. In Freiburg heißt dieses Konzept Instructional Development Award, kurz: IDA. Das Programm, das unter anderem aus den Projekten “Exzellente Lehre” und dem “Qualitätspakt Lehre” finanziert wird, hat sich als äußerst erfolgreiches  Instrument für einen stetigen Fluss von Innovationen herausgestellt. Der IDA wird in Freiburg daher seit 2010 jährlich vergeben, die nächste Ausschreibungsrunde beginnt voraussichtlich im Mai. Auf Bundesebene gibt es mit den Fellowships nun seit 2011 ein Pendant dazu.  weiter…

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IDA-Preisträger und Preisträgerinnen 2013 gekürt

Mittwoch, 16. Januar 2013 | Autor/in:

Nun ist es amtlich: Die Preisträger und Preisträgerinnen des Instructional Development Awards (IDA) des Jahres 2013 stehen fest. Jedes der drei Projekte wird mit 70.000€ gefördert.

IMG_0149_kleinDen Preis für die Profillinie „Innovationen in Staatsexamens-Studiengängen“, finanziert aus dem Qualitätspakt Lehre, geht an Prof. Dr. Kerstin Krieglstein und Dr. Björn Spittau (Institut für Anatomie und Zellbiologie) für ihr Projekt „Radiologie im Präparierkurs – E-learning-basierte angewandte Anatomie für Klinik und Praxis“. Ziel des Projekts ist es, den anatomischen Unterricht im Präparierkurs durch die radiologische Anatomie zu erweitern. Dies erleichtert den Studierenden, ihr Anatomiewissen bei der Interpretation weiter…

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Umgang mit Evaluationsergebnissen: E-Lunch am 13.11.2012

Montag, 12. November 2012 | Autor/in:

Ran an die Bulletten heißt es eher im übertragenen Sinn, wenn am Dienstag, den 13.11.12, das zweite E-Lunch der Abteilung Lehrentwicklung startet.

Dieses Mal geht es um eine Frage, die bei Evaluationsverantwortlichen und Lehrenden wiederholt auftaucht: Wie geht man eigentlich mit Evaluationsergebnissen um? Abheften? Ignorieren? Thematisieren? In meinem E-Lunch gebe ich einige Anregungen, wie Sie Evaluationsergebnisse möglichst gewinnbringend nutzen können.

Um 13:00 Uhr beginnt die Online-Veranstaltung, die Sie über diesen Link  erreichen. Sie können sich im Chat einloggen und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

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Datenschutz in der Lehrveranstaltungsevaluation: Überwindbare Hürde!

Donnerstag, 4. Oktober 2012 | Autor/in:

Datenschutz ist ja ein so ein Thema, bei dem man schon vorher weiß, dass es die Sache nur noch komplizierter macht. Was das datenschutzkonforme Handeln im Prozess der Lehrveranstaltungsevaluation betrifft, kann ich Ihnen schon jetzt versprechen: die (Datenschutz) Hürde ist überwindbar. :-)

In Bezug auf Lehrveranstaltungsevaluationen und Studierendenbefragungen im Allgemeinen ist die Sicherstellung des Datenschutzes ein SEHR wichtiger Faktor für die Akzeptanz der Methode und Verlässlichkeit der Antworten. Außerdem ist Datenschutz auch gesetzlich vorgeschrieben:

„Die Befragung von Studierenden und von Teilnehmern von Lehrveranstaltungen und die Auswertung der Antworten darf nur so erfolgen, dass die Antworten und Auswertungen nicht oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft bestimmten oder bestimmbaren Befragten zugeordnet werden können.“ (vgl. §5(2), LHG)

In der Evaluationsordnung der Uni Freiburg (vgl. §7) findet sich diese Aussage ebenfalls wieder. Darüber hinaus ist dort auch eine Reihe von Bestimmungen zum Datenschutz dargelegt, die insbesondere für Evaluationsverantwortliche von Relevanz sind.  Damit Sie nicht erst die Homepage der ZENDAS oder die Evaluationsordnung en Detail studieren müssen, finden Sie hier  Checkliste mit deren Hilfe Sie die nächste Lehrveranstaltungsevaluation oder sonstige Studierendenbefragung datenschutzsensibel gestalten. Zu den verbindlichen Bestimmungen informieren Sie sich bitte bei der ZENDAS und in der Evaluationsordnung.

 


Datenschutz in der Lehrevaluation, wie stehen Sie dazu?

Abstimmungsergebnisse

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Bitte beachten Sie: die Angaben in der Checkliste beziehen sich auf Lehrveranstaltungsevaluationen, die mit Papierfragebögen stattfinden. Hinsichtlich der Durchführung von Online-Befragungen gibt es besondere technische Bestimmungen. Hierzu werden Sie im Werkzeugkasten Lehrevaluation noch gesondert informiert. Die Angaben in diesem Beitrag und in der Checkliste erheben keinen Anspruch auf eine vollständige Darstellung, sie sollen einen Einblick in die Thematik geben und sensibilisieren.

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Sommer, Sonne, Lehrqualität

Mittwoch, 29. August 2012 | Autor/in:

Das Gute am Sommer ist ja nicht nur der eigene Sommerurlaub, sondern auch der der anderen: so hat man endlich mal Zeit, sich um Dinge zu kümmern, für die man sonst keine Zeit hat.

Falls die Gestaltung eines individuellen Fragebogens zur Lehrveranstaltungsevaluation dazugehören sollte, dann ist dieser Blogbeitrag genau das Richtige für Sie. In dem Video gebe ich Ihnen eine kurze Anleitung, wie die Konstruktion eines Fragebogens funktioniert, der auf Ihr fakultäts- oder lehrveranstaltungsspezifisches Erkenntnisinteresse zugeschnitten ist. (Klicken Sie zum Vergrößern des Videos auf das Symbol mit den vier Pfeilen.)

Außerdem darf ich auf den Downloadbereich der Impulswerkstatt Lehrqualität hinweisen. Dort finden Sie alle Materialien, die hier bisher im Rahmen des Werkzeugkasten Lehrevaluation vorgestellt wurden. Wie immer lade ich Sie auch heute wieder ein, mich bei Fragen oder Anregungen rund um das Thema Lehrevaluation zu kontaktieren.

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Leitfaden für die Planung einer Lehrveranstaltungsevaluation, Teil I

Dienstag, 17. Juli 2012 | Autor/in:

Getreu dem Motto: “Nach der Evaluation ist vor der Evaluation” und mit Blick auf eine eventuell noch bevorstehende, möchte ich Ihnen heute einige Tipps zur Planung einer Lehrveranstaltungsevaluation geben.

Grundsätzlich lässt sich eine Lehrveranstaltungsevaluation in drei Phasen unterteilen: Planungs-, Durchführungs- und Auswertungsphase. Jede dieser Phasen ist für sich genommen wesentlich, damit Sie am Ende das erhalten, was Sie sich wünschen: relevante und verlässliche Aussagen über das Lehrangebot. (Ich gehe mal davon aus, dass Sie sich das wünschen. :-) )

In drei Beiträgen hier in der Impulswerkstatt Lehrqualität sollen die drei Phasen genauer betrachtet werden. Außerdem sind die drei Phasen grafisch aufgearbeitet und stehen Ihnen zum Download zur Verfügung.

Die Planungsphase vor der Durchführung einer Lehrveranstaltungsevaluation weiter…

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Lernzuwachs und Kompetenzorientierung – Teil II

Montag, 18. Juni 2012 | Autor/in:

Nach der kurzen Einführung in die Begrifflichkeit der Kompetenzorientierung in Teil I können Sie sich jetzt darüber informieren, wie die Kompetenzorientierung in die Lehrveranstaltungsevaluation integriert werden kann. Im Rahmen des Werkzeugkastens Lehrevaluation können Sie sich hierzu auch gerne persönlich beraten lassen.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Kompetenzorientierter Lehrveranstaltungsevaluation gesammelt? Wir freuen uns über Ihren Bericht, gerne hier in der Impulswerkstatt Lehrqualität.

Das PDF der Präsentation finden Sie bei den Downloads.

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Lernzuwachs und Kompetenzorientierung in der Lehrevaluation – Teil I

Mittwoch, 13. Juni 2012 | Autor/in:

“Im Großen und Ganzen bin ich mit dieser Lehrveranstaltung zufrieden” – diese Aussage findet sich häufig in Fragebögen zur Lehrveranstaltungsevaluation wieder und hat ihre Berechtigung, wenn es um ein Globalurteil und ein abschließendes, zusammenfassendes Statement von studentischer Seite zu einer Lehrveranstaltung geht. Offen bleibt bei Aussagen dieser Art jedoch, was sich eigentlich bei den Studierenden verändert hat, seitdem sie diese Lehrveranstaltung besuchen. Was haben sie aus einer Lehrveranstaltung an Wissenszuwachs mitgenommen? Was können sie, weil sie diese Lehrveranstaltung besucht haben bzw. was sollten sie können? Mit der Intergration von Kompetenzorientierung in den Fragebogen zur Lehrveranstaltungsevaluation erhalten Lehrende Auskünfte von studentischer Seite darüber, was sie der eigenen Wahrnehmung nach aus der Lehrveranstaltung mitgenommen haben. In zwei animierten Präsentationen erhalten Sie einen theoretischen (Teil I) und praktischen (Teil II) Einblick in die Kompetenzorientierung in der Lehrevaluation. Teil II der Präsentation wird am 18. Juni 2012 veröffentlicht. Beide Präsentationen erhalten Sie auf Nachfrage auch gerne als PDF.

Übrigens: Kompetenzorientierte Lehrevaluation wird zukünftig auch im Werkzeugkasten Lehrevaluation noch detaillierter behandelt.

Tipp: Die Präsentation starten Sie durch anklicken des Pfeils. Warten Sie einen Augenblick, bis die Präsentation vollständig geladen ist.

 

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Die Rolle der Studierenden in der Lehrveranstaltungsevaluation

Freitag, 18. Mai 2012 | Autor/in: und

Dass Lehrveranstaltungsevaluation ein Thema nicht nur für Lehrende, sondern auch für Studierende ist, dürfte nicht weiter verwundern. Studierende haben in diesem Kontext weit mehr als nur die Funktion der Ankreuzenden inne.
Sie sind nicht nur Empfänger/innen der Lehrinhalte, sondern in einer spezifischen Weise Akteure des gemeinsamen Lehr- und Lernprozesses, weshalb die subjektive Wahrnehmung der Lehrveranstaltung wichtig und notwendig für die gemeinsame Kommunikation über Lehrqualität ist.

Dieser Aspekt lässt sich besonders gut in und mit der Lehrveranstaltungsevaluation verdeutlichen. Diese und andere interessante Postionen zur Lehrevaluation erörtert Moderatorin Kira Urschinger mit Maria Galda von der Abteilung Lehrentwicklung in einem Interview im Uniradio ECHOfm:

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