Einladung zum Studierendenkongress Bildungswissenschaft am 16.02.17

Donnerstag, 2. Februar 2017 | Autor/in:

Der Studierendenkongress Bildungswissenschaft schafft eine Plattform, auf der Studierende des Instituts für Erziehungswissenschaft ihre Abschlussarbeiten und Studierendenprojekte vorstellen, einen Einblick in die Arbeit anderer erhalten und Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen können. Aber nicht nur die Studierenden, auch die Doktorand*innen und PostDocs des Instituts stellen ihre Arbeiten vor, so dass die ganze Bandbreite der Arbeit am Institut deutlich wird. Eingeladen sind Studierende und Lehrende aus Bachelor, Master und Lehramt, Projektgeber*innen und alle, die an der Arbeit des Instituts interessiert sind.

Viele Lehrveranstaltungen am Institut setzen auf Projektarbeiten: Im Bachelor erarbeiten die Studierende beispielhafte e-learning-Umgebung und Curricula, und führen zur Vorbereitung auf ihre Abschlussarbeit kleine Forschungsprojekte durch. Der Master Bildungswissenschaft – Lehren und Lernen enthält ein zweisemestriges Projektmodul, in dem die Studierenden reale Projektaufträge von verschiedensten Auftraggebern, wie z.B. dem Fraunhofer Institut EMI, der Caritas, EDEKA und dem Gründerbüro der Universität. Das Konzept des Studierendenkongress entstand aus der Idee, den vielfältigen qualitativ hochwertigen und einfallsreichen Arbeiten der Studierenden des Instituts einen Raum zu geben, in dem sie angemessen gewürdigt werden können. Gleichzeitig ermöglicht der Kongress den Studierenden, sich über typische Arbeitsweisen in den Bildungswissenschaften zu orientieren: Welche Art von Projekten bearbeiten Bildungswissenschaftler*innen in der Praxis? Welche Forschungsthemen sind spannend? Wie können Abschlussarbeiten aussehen? Und was kommt im weiteren Verlauf auf die Studierenden zu?

Bereits im letzten Jahr wurde der Kongress erfolgreich durchgeführt – rund 100 Studierende, Lehrende und Projektauftraggeber*innen nahmen teil. Dieses Jahr wird der Kongress noch erweitert: Die Arbeiten können nicht nur als Poster vorgestellt werden, sondern auch in Form eines Science Slam – einer witzigen Kurzpräsentation der wichtigsten Inhalte ihrer Arbeiten. Ein professioneller Science Slammer und eine Keynote von Prof. Dr. Jörg Wittwer runden das Kongressprogramm ab. Am Abend werden die besten Arbeiten mit Preisen im Gesamtwert von 500 Euro prämiert. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Die Fachschaft des Instituts übernimmt das Catering für alle Teilnehmer*innen.

Weitere Informationen zum 2. Studierendenkongress Bildungswissenschaft:

Datum: 16.02.17 , 14:00-18:00 Uhr

Ort: Aula, KG I

www.ezw.uni-freiburg.de/studium/studierendenkongress

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Interprofessionelles Lernen an großen Gelenken (LongStI – Teil 6)

Freitag, 19. Juni 2015 | Autor/in: und 

LongStI 6.1Interprofessionelles Lernen spielt eine immer bedeutendere Rolle im Gesundheitswesen. Damit diese Basis schon in der Ausbildung gelegt wird, findet zum vierten Mal der Praxiskurs Klinische Aspekte großer Gelenke statt. Dabei handelt es sich um ein fakultatives Lehrangebot für Studierende der Humanmedizin und Auszubildende der Physiotherapie der Gesundheitsschulen Südwest GmbH.
Ziel dabei ist es interprofessionell zu kooperieren und das theoretische Wissen praxisnah anzuwenden. Dem Großprojekt unterliegen mittlerweile drei Einzelkurse, die an getrennten Terminen stattfinden: Kniegelenk, Schultergelenk und Lendenwirbelsäule. Die Termine sind jeweils so terminiert, dass sie in den Lehrplan der Studierenden eingegliedert sind. Pro Kurs werden zwei Termine angeboten, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.
Bearbeitet wird die Gelenksbiomechanik in Funktionalität und Pathologie durch drei Stationen:
1. makroskopische Anatomie am Echtpräparat
2. Palpation in vivo
3. strukturierte Gelenkuntersuchung
Durch die interprofessionelle Zusammenarbeit werden auch berufliche Berührungspunkte von Physiotherapeuten und Medizinern erlebt.
Eine Lehrveranstaltung ist ausgelegt für 60 Teilnehmer, wovon ein Drittel Physiotherapieauszubildende sind. In drei Stunden durchläuft jeder Teilnehmer alle Stationen. An jeder Station befinden sich demnach 20 Teilnehmer, idealerweise sollte ein Medizinstudierender mit einem Physiotherapieauszubildenden arbeiten können.
Die Station makroskopische Anatomie zeigt den Teilnehmern die Gelenksbiomechanik und den Bandapparat an Echtpräparaten. Es sind genügend Präparate vorhanden, sodass jeder Teilnehmer die anatomischen Einzelheiten nachvollziehen kann. Besprochen werden auch funktionell relevante und pathologische Aspekte.
Palpation SchulterDie Station Palpation in vivo demonstriert wie man markante Strukturen durch die Haut ertasten kann. Die Teilnehmer markieren die Strukturen mit Stiften, um sie besser visualisieren zu können.
Eine weitere Station erläutert die Gelenksuntersuchung durch klinisch valide Tests. So zum Beispiel der Painful arc für das Schultergelenk oder der Lachmann Test für das Kniegelenk.
Jede Station wird von fachkompetenten berufserfahrenen Dozenten (Anatom, Physiotherapeut, Arzt) geleitet. Fragen sind stets willkommen und deren Antworten werden gemeinsam erarbeitet.
Eine Evaluation bezüglich der interprofessionellen Effektivität des Projekts erfolgt über Fragebögen, bei denen das Heidelberger Inventar (HILVE I/II) verwendet wurde. Außerdem soll die Qualität des Projekts anhand zusätzlicher Fragen auf den Bögen stets weiter entwickelt werden. Die Koordination, Planung und Auswertung erfolgt durch Studierende.
Erstmals wurde die Lehrveranstaltung im Wintersemester 12/13 für das Kniegelenk angeboten. Im Wintersemester 13/14 folgte das Schultergelenk. Die Lendenwirbelsäule soll erstmals im Frühjahr 2016 angeboten werden.
Bisher haben 237 Personen an dem Projekt teilgenommen und die Lehrveranstaltung durchweg positiv bewertet. Besonders geschätzt wurden der hohe Praxisanteil und das gegenseitige Kennenlernen der Berufsgruppen.

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Ausschreibung Fellowships für 2016

Donnerstag, 30. April 2015 | Autor/in:

Zum 5. Mal schreiben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Landesstiftung Baden-Württemberg auch in diesem Jahr wieder Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre aus.

Antragsberechtigt sind Lehrende aller Statusgruppen und Disziplinen.

Bild: Rüdiger Buhl

Bild: Rüdiger Buhl

Wie im letzten Jahr, werden die Fellowships in diesem Jahr in drei unterschiedlichen Linien ausgeschrieben: In der Kategorie Junior Fellowships sind explizit die Gruppe der DoktorandInnen, Post-DoktorandInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen angesprochen, während die Senior Fellowships sich an JuniorprofessorInnen und ProfessorInnen richten. Außerdem gibt es noch die Linie Tandem-Fellowships für Lehrende, die mit einem/einer HochschuldidaktikerIn oder LernforscherIn oder einem Lehrenden aus einer anderen Fachrichtung kooperieren. Die Linien sind auch unterschiedlich dotiert: Junior Fellowships mit 15.000 Euro, Senior Fellowships mit 25.000 Euro und Tandem Fellowships mit 30.000 Euro; die gesamte Fördersumme beträgt 225.000 Euro.

Es sind solche Projekte förderungsfähig, die [Auszug aus dem Ausschreibungstext]:

  • „Anreize für die Entwicklung und Erprobung neuartiger Lehr- und Prüfungsformate (beispielsweise Konzepte für forschendes oder problembasiertes Lernen oder zur Prüfung von Schlüsselkompetenzen) oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten (beispielsweise der Studieneingangsphase oder von Praxisphasen, etwa unter dem Gesichtspunkt der Interdisziplinarität oder zunehmenden Diversität von Studierenden) zu schaffen;
  • den Austausch über Hochschullehre und die Verbreitung der entwickelten Projekte durch eine Vernetzung der Fellows zu befördern,
  • die Auswirkungen dieser Innovationen auf den Lernerfolg und Kompetenzerwerb der Studierenden begleitend zu untersuchen und im Ergebnis sowohl zu einer systematischen Weiterentwicklung der Lehre in curricularer, didaktischer und methodischer Hinsicht als auch zur Professionalisierung und persönlichen Weiterentwicklung von Lehrenden im Sinne des scholarship of teaching beizutragen,
  • zur Verstetigung innovativer Hochschullehre in den Hochschulen selbst beizutragen.“

Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung auf den Seiten des Stifterverbands.
Übrigens: Im vergangenen Jahr wurde Frau Dr. Jessika Nowak  (Historisches Seminar) mit einem Junior-Fellowship ausgezeichnet.

 Antragsverfahren

Die Einreichung von mehreren Anträgen pro Hochschule ist möglich. Die Anträge müssen von der Fakultät und dem Rektorat unterstützt und über die Hochschulleitung eingereicht werden.

Wir, also die Abteilung Lehrentwicklung, sind für die Koordination der Antragstellung zuständig und unterstützen Sie gerne. Wir bitten allerdings alle potenziellen Antragsteller/innen, sich spätestens bis zum 21. Mai 2015 bei uns zu melden, damit wir den weiteren Ablauf gemeinsam planen können! Alle Fristen finden Sie unten.

Für die Antragstellung wird von uns eine einheitliche und verbindliche Formatvorlage zur Verfügung gestellt, um so die (optische) Einheitlichkeit der Freiburger Anträge sicherzustellen. Der Antrag sollte 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten und maximal (inkl. Bilder) 10 Seiten lang sein.

Fellowships und Instructional Development Award: Doppelbewerbung möglich!

Da dieses Jahr der Instructional Development Award (IDA) für insgesamt zwei Projekte zur Verfügung steht und das Konzept dem der Fellowships ähnelt, wäre dies bei der Antragsstellung zu beachten. Eine Bewerbung in beiden Wettbewerben mit ein und demselben Projekt – sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind – ist möglich. Allerdings kann dasselbe Projekt höchstens durch einen Preis finanziell gefördert werden.  Eine Bewerbung in den Wettbewerben mit zwei unterschiedlichen Projekten ist selbstvertsändlich völlig unproblematisch. Bei Fragen zu diesem oder anderen Themen beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an!

Zeitplan und Fristen
  • Interessensbekundung gegenüber der Abt. Lehrentwicklung: 21. Mai 2015
  • Einreichung des Antrags bei der Abt. Lehrentwicklung: 15. Juni 2015
  • Einreichungsfrist der Förderer: 10. Juli 2015
  • Entscheidung über die Auswahl der Fellows voraussichtlich Ende Oktober 2015
Kontakt:

Dr. Tanja Krämer-McCaffery, Tel.: 203-97558, E-Mail
Petra Mußler, Tel.: 203-9088, E-Mail

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Auf den Zahn fühlen (LongStI – Teil 5)

Montag, 26. Januar 2015 | Autor/in:

Zahnklinik (Foto: Michael Spiegelhalter)

Zahnklinik (Foto: Michael Spiegelhalter)

Die Zahnmedizin beteiligt sich mit zwei Teilprojekten am Gesamtprojekt LongStI. Innovativ ist hierbei das Ziel, die Schnittstellen zwischen Humanmedizin, Pflegewissenschaften und Zahnmedizin aufzuzeigen. Viele PatientInnen, die in intensiver medizinischer und/oder pflegerischer Betreuung sind, sehen den/die ZahnarztIn nur selten – bspw. stationäre PatientInnen oder solche in Pflegeheimen. Hier ist es umso wichtiger, dass auch die anderen beteiligten Professionen umfassende Grundlagenkenntnisse der oralen Erkrankungen mitbringen. weiter…

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Interprofessionelle Begleitung in der Diagnosemitteilung (LongStI – Teil 4)

Dienstag, 9. Dezember 2014 | Autor/in: , und 

Seit Februar 2014 bieten die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und der Studiengang Pflegewissenschaft erstmalig eine Lehreinheit für Studierende der Pflegewissenschaft und der Humanmedizin an. Diese bereitet die TeilnehmerInnen auf die gemeinsame Begleitung schwerkranker PatientInnen im Rahmen der Diagnosemitteilung vor.

Ist eine solche Lehre denn notwendig? – Wir denken: Ja!

Missverständnisse und daraus resultierende Konflikte gehören zur alltäglichen Zusammenarbeit von Pflegenden und ÄrztInnen. Besonders herausfordernd ist die Betreuung von PatientInnen, denen eine schwere bedrohlichen Diagnose mitgeteilt und ein Therapieangebot gemacht werden soll. Gerade hier ist die funktionierende interprofessionelle Zusammenarbeit jedoch von zentraler Bedeutung: Wie kann ein Team in derartig belastenden Situationen so zusammenarbeiten, dass PatientInnen emotional aufgefangen werden und eine optimale Betreuung erfahren?

LongStI CIHCIn der Praxis ist dies oft schwer zu beantworten: Die Mitteilung von Diagnose und Therapie ist eine zentrale ärztliche Aufgabe. Pflegende sind bei diesen Gesprächen i.d.R. nicht involviert, kommunizieren jedoch aufgrund ihrer Nähe und Aufgaben oft auf informeller Ebene mit PatientInnen und ihren Familien. Sie spielen somit eine moderierende, emotional stabilisierende Rolle im Versorgungsprozess. Ihre Aufgaben müssen mit der Diagnostik und Therapie koordiniert werden. In funktionierenden Teams können Missverständnisse zwischen allen Beteiligten vermieden, fehlende Informationen nachgereicht, Ängste reduziert und dem Patienten einzelne Behandlungsschritte verstehbar gemacht werden. weiter…

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Neurologie interprofessionell (LongStI – Teil 3)

Mittwoch, 5. November 2014 | Autor/in:

Moderne Lehre in der Humanmedizin sollte patientenzentriert und kompetenzorientiert sein, aber auch verschiedene Prinzipien wie z.B. Interprofessionalität vermitteln. Im Fach Neurologie spiegelt die komplexe alltägliche und interprofessionelle Versorgung von Patienten mit der akuten Erkrankung Schlaganfall und der chronischen Erkrankung Morbus Parkinson diese Konzepte sehr gut wider, so dass diese Erkrankungen eine ideale inhaltliche Basis für die Entwicklung neuer Lehrformate darstellen.

Foto: Rüdiger Buhl

Foto: Rüdiger Buhl

Im Rahmen des „LongStI“-Projektes wurden insgesamt 4 neue Seminare á 90 Minuten entwickelt: „Der Schlaganfall-Patient“ (Teil 1 und 2) und „Der Parkinson-Patient“ (Teil 1 und 2). Die Patientenzentrierung erfolgte in beiden Teilen mit Hilfe von integrierten Fallbeispielen. Durch die Darstellung der krankheitsspezifischen Stadien und damit verbundenen Probleme sollten den Studierenden neue Blickwinkel eröffnet werden. Durch die zusätzliche Vorstellung „echter“ Patienten im zweiten Teil, die sehr persönliche Schilderungen ihrer Erkrankung vermittelten und sich für Fragen der Studierenden zur Verfügung stellten, sollte neben einer Wiederholung der theoretischen Inhalte auch ein besseres Verständnis für die betroffenen Patienten und deren Belange gefördert werden. Interprofessionalität sollte durch die aktive Einbindung hochspezialisierter Pflegekräfte („Stroke-“ und „Parkinson-Nurses“) erreicht werden und eine realitätsnahe und modellhafte Darstellung der Vorteile und kritischen Punkte einer interprofessionellen Versorgung an zwei sehr unterschiedlichen Erkrankungen ermöglichen. Eine kompetenz-orientierte Ausbildung sollte neben der inhaltlichen Vermittlung von kompetenzbasierten Lernzielen auch durch eine explizite Darstellung der unterschiedlichen ärztlichen Rollen erfolgen. weiter…

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Bewegung als Medizin – Eine interprofessionelle Aufgabe (LongStI – Teil 2)

Mittwoch, 29. Oktober 2014 | Autor/in:

LongStI 5Die Lehrveranstaltung „Bewegung als Medizin – Eine interprofessionelle Aufgabe“ wird erstmals im Wintersemester 2014/15 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stattfinden. Das Pilotprojekt ist ein gemeinsames Vorhaben der Zentralen Einrichtung für Bewegungsmedizin und Sport des Universitätsklinikums und des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität. Als Teilprojekt des „Longitudinalen Strangs Interprofessionalität“ setzt sie sich zum Ziel, die Studierenden der Humanmedizin und der Sportwissenschaft interprofessionell zu unterrichten. Die Lehr- und Lerninhalte fokussieren sich dabei auf die Prävention und Therapie der Adipositas, des Typ 2 Diabetes sowie des Mamma- und Kolonkarzinoms. Im Rahmen von zwei aufeinanderfolgenden Blockseminaren bietet diese Lehrveranstaltung den Teilnehmern die Chance eines interaktiven Lernprozesses, in welchem sie mit-, von- und übereinander lernen und sowohl medizinische, ernährungswissenschaftliche und sport-/bewegungstherapeutische, als auch interprofessionelle Kompetenzen erwerben. weiter…

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Gemeinsam Lernen für eine bessere Gesundheitsversorgung (LongStI – Teil 1)

Freitag, 17. Oktober 2014 | Autor/in:

Interdisziplinäre LehreInterprofessionelle Zusammenarbeit gilt als ein Lösungsansatz, um die großen Herausforderungen einer immer komplexer werdenden Gesundheitsversorgung zu bewältigen.

Um der steigenden Komplexität der Gesundheitsversorgung etwa durch die die Zunahme an chronisch erkrankten, multimorbiden Patienten gerecht zu werden, braucht es das komplementäre Zusammenspiel unterschiedlicher Professionen. Unterschiedliches Fachwissen, Kompetenzen und professionelle Haltungen können sich beispielsweise bei der z.T. jahrelangen Begleitung eines chronisch Erkrankten in verschiedenen Lebensphasen ergänzen und so zu einer besseren Versorgung des Patienten führen. Hierbei spielt gerade die Kommunikation und Abstimmung zwischen den verschiedenen Professionen eine wichtige Rolle.

Um unsere Studierenden optimal auf diese spätere Anforderung im Berufsleben vorzubereiten, wurde am Studiendekanat im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes „Kompetenzorientiert Lernen, Lehren und Prüfen in der Medizin (MERLIN)“ ein Longitudinaler Strang zur Interprofessionalität (LongStI) initiiert. Nach den ersten Schritten des Projekts im Sommer 2013 gelang es Mittel vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus der Förderlinie Lehre, innovative Lehrprojekte in Höhe von knapp 270.000€ einzuwerben. weiter…

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