Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin

Mittwoch, 13. Januar 2016 | Autor/in: und 

Das mit dem Instructional Design Award geförderte Projekt „Innenansichten – Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin“ wurde im Wintersemester 2015/16 für mehr als 300 Studierende der Medizin umgesetzt.Palliativ-Prezi

Zentrale Lernziele der palliativmedizinischen Lehre sind neben der Vermittlung von grundlegendem Fachwissen und Fertigkeiten in den Bereichen Medizin, Psychologie, Kommunikation, Ethik, u.a. vor allem auch die Sensibilisierung für die besonderen Belastungen palliativer PatientInnen und deren Angehörigen  sowie die kontinuierliche Reflexion der eigenen ärztlichen Rolle, des eigenen Handels sowie der eigenen Einstellung zu Krankheit, Sterben, Tod und Trauer.

Ziel des Projekts ist die Gestaltung von  patientennahem Unterricht auch für die große Anzahl an Studierenden (ca. 300 / Semester) durch den Einsatz von Lehrfilmen, die entsprechend verschiedener Lernziele und Inhaltsbereiche systematisch didaktisch gestaltet und in ein didaktisches Gesamtkonzept integriert werden.

Wir laden Sie ein, in unserer Präsentation mehr über das Projekt, dessen Ziele, die Umsetzung und den weiteren Verlauf zu erfahren und sich einige Filmbeispiele anzusehen.

Öffnen Sie dazu bitte den unten stehenden Link und nutzen Sie zur Navigation durch die Präsentation einfach die Pfeiltasten Ihrer Tastatur (Pfeil nach rechts = weiter; Pfeil nach links = zurück). Vergessen Sie nicht, Lautsprecher oder Boxen für die Filmbeispiele anzuschalten.

Hier klicken um die Präsentation „Innenansichten – Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin“ zu starten

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Die Präsentation wurde mit der Präsentationssoftware Prezi umgesetzt.

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EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab meets Medartis AG

Dienstag, 10. November 2015 | Autor/in: und 

EconRealPlay meets Medartis AGEnde des Sommersemesters war es soweit: Das für 2015 mit einem IDA (Instructional Development Award) geförderte Lehr- und Lernprojekt „EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab“ traf erstmalig auf einen Partner aus der Industrie. Hierbei handelte es sich um die in Basel ansässige Medartis AG. Die Medartis AG ist ein Komplettlösungsanbieter im Bereich der Osteosynthese und stellt neben hochspezialisierten Implantaten – Platten- und Schraubensystemen zur Behandlung von Frakturen nahezu aller Knochen – auch ganzheitliche Systemlösungen her, wie Halte- und Transportelemente, welche die Abläufe innerhalb des Operationssaals vereinfachen und zugleich deren höchste Qualität auch in Bezug auf die Prozessabläufe sicherstellen sollen. Das Credo der Medartis lautet „precision in fixation“. Getreu diesem Motto wird ausschließlich am Standort Schweiz unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards produziert und an innovativen Technologien und Lösungen in steter Abstimmungen mit Medizinern geforscht. Außerdem setzt das Basler Unternehmen neben Innovationen auf kontinuierliche Weiterentwicklung von Prozessen, beides also Themen, die im Fokus des EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab stehen.

Der Tag startete für uns, insgesamt 14 Seminarteilnehmer und zwei Dozenten, mit einer Unternehmenspräsentation, bei der auch Anschauungsstücke aus dem aktuellen Produktportfolio „hands-on“ zu bestaunen und zu begreifen waren. Thematisiert wurde hier sowohl das Bestreben der Entwicklung von Produkt-Innovationen in einem Markt mit hohem Konkurrenzdruck als auch das Ausnutzen vorhandener Potenziale zur Optimierung von Prozessen innerhalb der Unternehmung.
Anschließend wurden wir durch die sich auf mehrere Ebenen erstreckende Produktion der Medartis AG geführt. Hier wurde eindrucksvoll veranschaulicht, welch zentrale Bedeutung die Berücksichtigung von genauen Taktzeiten, die exakte Planung des Shop Floor (Produktionshalle und einzelne Werkstätten) sowie die stete Verbesserung und Verstetigung der Abläufe besitzen.
Aspekte der Motivation der Mitarbeiter, deren Qualifikationspotentiale und deren stete Einbindung in Veränderungsprozesse wurden ebenso deutlich, insbesondere auch die Bedeutung von Visualisierungen, um Prozessverbesserungen zu identifizieren und umzusetzen.
In Bezug auf Prozess-Simulationen konnte Medartis mit einem äußerst interessanten Punkt aufwarten, denn das Unternehmen nutzt – ebenso wie EconRealPlay – Simulationen zu Aus- und Weiterbildungszwecken. Hier konnten einige Studierende in die Rolle eines Arbeiters mit einer bestückten Werkzeugkiste schlüpfen und die Notwendigkeit von Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz zur zielgerichteten und qualitativ hochwertigen Produktion erfahren und begreifen.

EconRealPlay meets Medartis AG_4aNatürlich waren auch wir nicht mit leeren Händen gekommen. So präsentierte eine Seminargruppen eine frisch entworfene Prozess-Simulation zum Thema Lean Production aus unserem Portfolio. Die hierin enthaltenen Ideen und Lerneffekte fanden großen Anklang bei den Vertretern unseres Projektpartners, der sogleich großes Interesse an einer weiteren Vertiefung der Partnerschaft signalisierte. Auch in der anschließenden Diskussion setzte sich der positive Austausch fort. Hier konnten wir weitere Probleme aus dem Unternehmensalltag aufnehmen, die im Wintersemester mit der Weiter-Entwicklung unserer Prozess-Simulationen umgesetzt werden sollen.

Kurz: Wechselseitiger Transfer fand bereits bei diesem ersten Treffen statt und die Fortsetzung der Kooperation wurde für Anfang 2016 avisiert. Neben einem interessanten und erfolgreichen Besuch, bei dem sich beide Seiten näher kennenlernen konnten, wurden Ideen und Anregungen auf produktive Weise ausgetauscht und der Weg frei für weitere Kooperationsprojekte.

Im Namen aller Teilnehmenden danken wir der Medartis AG, insbesondere Herrn Axel Maltzen und Herrn Urs Killer für die kompetenten Führungen, ihre ausgezeichnete Gastgeberqualitäten und das konstruktive Feedback zu unseren Simulationen!

Das Institut für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling setzt die (Weiter-)Ent-wicklung von Entscheidungs- und Prozess-Simulationen im Rahmen des IDA-Projekts im Wintersemester fort. Wir freuen uns auf diese und andere Formen der Kooperation mit unseren Partner aus Industrie und Wirtschaft und dem hier stattfindenden fruchtbaren, wechselseitigen Transfer.

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Start in eine neue IDA-Runde

Donnerstag, 1. Oktober 2015 | Autor/in:

Foto: Peter Mesenholl

Foto: Peter Mesenholl

Heute, am 01.10.2015, beginnen zwei neue Lehrentwicklungsprojekte an der Universität Freiburg. Diese, mit dem Instructional Development Award (IDA) ausgezeichneten Vorhaben, werden mit jeweils 70.000 Euro aus Mitteln des „Qualitätspakt Lehre“ gefördert. Damit stehen die folgenden Projekte mit Anwendung neuer Lernstrategien am Start:

„Adaptive Lernförderung – Adaptives Online-Training zum selbstgesteuerten Lernen“ von Prof. Dr. Alexander Renkl, Tino Endres und Jasmin Leber (Institut für Psychologie, Abteilung für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie) und

„Finance aus der Praxisperspektive – durch Anwendung motiviertes Lernen“ von Prof. Dr. Eva Lütkebohmert-Holtz (Institut für Allgemeine Wirtschaftsforschung, Abteilung für Quantitative Finanzmarktforschung) und Prof. Dr. Thorsten Schmidt (Mathematisches Institut, Abteilung für Mathematische Stochastik).

Hier finden Sie weitere Informationen über die aktuell geplanten Vorhaben und die bereits durchgeführten Projekte.

Für die Umsetzung der IDAs  stehen nun die nächsten 12 Monate zur Verfügung. Viel Erfolg!

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Exist Bootcamp – Entrepreneurship Education an der Universität

Donnerstag, 7. Mai 2015 | Autor/in:

Exist Bootcamp

© Rawpixel/Shutterstock.com

Über das Gründen und die berufliche Selbstständigkeit wird in der Lehre an der Universität noch zu selten gesprochen. Dabei geht es vor allem im Rahmen von Projektarbeiten in Seminaren und Praktika oft auch um gute Ideen. Was sind gute Ideen wert? Wie lässt sich erkennen, ob aus einer guten Idee auch eine gute Geschäftsidee werden kann? Entrepreneurship Education stärker in der Lehre zu verankern ist das Ziel des mit dem Instructional Development Award (IDA) ausgezeichneten Projekts „Innovatoren ausbilden am Beispiel von Smart-X: Micro Business & Exist Bootcamp“ des Lehrstuhls für Rechnerarchitektur am Institut für Informatik.

Entrepreneurship Education ist der Sammelbegriff für Bildungsmaßnahmen, die unternehmerisches Denken und Handeln fördern und für die Option der Selbstständigkeit sensibilisieren. Die so erworbenen persönlichen Kompetenzen können nicht nur zur Unternehmensgründung führen, sondern auch für die Arbeit im Angestelltenverhältnis hilfreich sein – zum Beispiel, wenn es darum geht unternehmerische Entscheidungen zu treffen.

Im Sommersemester 2015 wird in kreativer Atmosphäre erstmals das Exist Bootcamp für Studierende der Universität Freiburg stattfinden. Die Wochenendveranstaltung vermittelt zum einen Denkanstöße zur Entwicklung einer durchdachten Einstellung gegenüber der beruflichen Option der Selbstständigkeit und zum anderen Methoden und Fertigkeiten aus dem Bereich der Geschäftsmodell-Innovationen und -Entwicklung. Zusätzlich zu einem Dutzend Studierenden des Studiengangs Embedded Systems Engineering, die das gesamte Semester in unternehmensähnlichen Kleingruppen arbeiten, besteht für zwölf weitere Studierende aller Fachrichtungen die Möglichkeit, am Workshop teilzunehmen.

Wer Lust hat, sich mit dem Thema der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen, ist eingeladen sich bis zum 22. Mai 2015 anzumelden.

Wann findet der Workshop statt? Von Freitag, den 19. Juni 2015 (ca. 14 Uhr) bis Sonntag, den 21. Juni 2015 (ca. 12 Uhr). Es wird vor Ort übernachtet.
Wo findet der Workshop statt? In einem Seminarhaus in Lenzkirch im Schwarzwald. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Freiburger Hauptbahnhof ist unkompliziert möglich.
Wer kann teilnehmen? Teilnahmeberechtigt sind alle eingeschriebenen Studenten und Studentinnen der Universität Freiburg.
Was kostet die Teilnahme? Da wir ein komplettes Wochenende im Schwarzwald verbringen, wird für die Verpflegung ein Beitrag von 12 € erhoben. Für die Übernachtungen und die Teilnahme am Workshop fallen keine Kosten an.
Wie kann ich mich anmelden? Die Anmeldung erfolgt bis Freitag, den 22. Mai per Mail an Sabrina Reinshagen. Wir bitten um die folgenden Angaben: Vollständiger Name, Studiengang und Semesterzahl, Matrikelnummer, Kontaktmöglichkeiten sowie 2-3 Sätze dazu, wieso Du gern am Workshop teilnehmen würdest. Da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt, können wir vorab keine feste Zusage geben. Erst nach Ablauf der Anmeldefrist wird über die Platzvergabe entschieden.

Weitere Informationen: www.tf.uni-freiburg.de/gruendungsworkshop2015

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Wirtschaftswissenschaften zum Be-greifen

Freitag, 10. April 2015 | Autor/in: und 

EconRealPlay Bild: Thomas Kunz

EconRealPlay Bild: Thomas Kunz

Das 2015 mit einem IDA (Instructional Development Award) geförderte Lehrprojekt „EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab“ startet in diesem Sommersemester in die erste Runde!
Ziel des Lehrprojekts ist es, Kompetenzen zu einem innovativen und nachhaltigen Einsatz von ökonomischen, sozialen und ökologischen Ressourcen bei unseren Teilnehmern und Kooperationspartnern zu fördern, Hürden zur Umsetzung der Ziele zu identifizieren und Lösungsansätze anzustoßen. Insbesondere streben wir in diesem Zusammenhang Kooperationen mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft an. Dabei soll ein wechselseitiger Informations- und Forschungstransfer angestoßen werden.
Für Studierenden bietet sich hier die Gelegenheit sowohl Einblicke in die Unternehmenspraxis zu erhalten und ganz nebenbei tiefere Einblicke in die Experimentelle Wirtschaftsforschung, eine Schnittstellendisziplin u.a. der Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Soziologie, zu erhalten.
Seit Ende vergangenen Jahres arbeiten wir am Institut für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling daher an Unternehmenskooperationen und der Entwicklung neuer Simulationen, um innovative Prozesse für unsere Teilnehmer möglichst praxisnah erlebbar zu machen. Dabei erfragen wir von Mitarbeitern in Unternehmen und Wirtschaftsverbänden auch interessante Fragestellungen, die wir im Rahmen von Entscheidungs- und Prozesssimulationen, entsprechend dem Grundkonzept von EconRealPlay, erleb- und erfahrbar machen. Die Teilnehmer an diesen Simulationen können dabei im Rahmen eines problembasierten Lernens aktiv Entscheidungen treffen und diese und ihre Erfolgswirkungen dann am PC oder in Prozess-Simulationen mit Lego®-Bausteinen oder anderen Ressourcen erfahren.
Im Rahmen der im Sommer stattfindenden Seminare werden die Studierenden dabei sowohl Teilnehmer an bereits existierenden sein als auch eigenständig an der Weiterentwicklung neuer Prozess-Simulationen mitwirken.
Wir freuen uns, dass die Nachfrage nach Seminarplätzen groß war und sind gespannt auf die gemeinsamen Erfahrungen bei Einsatz und Weiterentwicklung der Prozesssimulationen mit den Studierenden… und natürlich auf den anschließenden Einsatz der Simulationen bei und mit unseren Kooperationspartnern.

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Verleihung der Baden-Württemberg-Zertifikate für Hochschuldidaktik und der E-Learning-Zertifikate

Mittwoch, 25. März 2015 | Autor/in:

Auf Einladung von Prorektorin Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger fand am 13.02.2015 die jährliche Zertifikatsverleihung im Rektorat der Universität Freiburg statt. An diesem Nachmittag wurden Zertifikate an jene Lehrenden vergeben, die im Jahr 2014 entweder das Hochschuldidaktik- oder E-Learning-Qualifizierungsprogramm abgeschlossen hatten.

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Fotos: Daniel Sassiat

 

Prorektorin Besters-Dilger stellte in der Feierstunde heraus, dass das hochschuldidaktische Weiterbildungsprogramm, bei dem sich Lehrende vor ihrem individuellen Hintergrund und mit Bezug zu ihren jeweiligen Lehraufgaben zu verschiedenen Themen weiterbilden, bereits seit über 10 Jahren fest an der Universität Freiburg verankert ist. Sie ist überzeugt, dass die Studierenden von dem vielfältigen Engagement der Lehrenden und dem Paradigmenwechsels „From Teaching to Learning“ in hohem Maß profitieren. Mit den neuen Absolventinnen und Absolventen zählt die Gruppe der Freiburger Hochschuldidaktik-Alumni mittlerweile mehr als 135 Lehrende.

Weiterhin erhielten drei Lehrende das E-Learning-Zertifikat. Dabei setzten sich die Absolventen/-innen in zwei Modulen mit didaktisch-methodischen Grundlagen der akademischen Präsenzlehre, mit Werkzeugen und Lehrkonzepten aus dem Feld des E-Learning auseinander. Sie wurden unterstützt, diese spezifischen Lehrkompetenzen weiterzuentwickeln und für ihren Lehrkontext sinnvolle Konzepte zu entwickeln. Vor dem Hintergrund, Blended-Learning in der Lehre zu stärken, lobte Prorektorin Besters-Dilger das gut abgestimmte E-Learning-Qualifizierungsprogramm.

Wie innovative Lehre konkret werden kann, zeigte Prof. Dr. Stephan Lengsfeld, Hochschuldidaktik-Alumnus der ersten Stunde und Preisträger des „Instructional Development Award“ (IDA), in seinem Festvortrag „EconRealPlay – interaktives, studiengangsübergreifendes Lernen mit Simulationen in der Wirtschaftsforschung“. Prof. Lengsfeld verdeutlichte anhand einer interaktiven, studiengangsübergreifenden Lehr- und Lernwerkstatt, dass forschendes Lehren und Lernen mit Simulationen die Motivation und Begeisterung bei Studierenden – und Lehrenden – fördern kann.

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Neue IDA-Runde!

Mittwoch, 11. Februar 2015 | Autor/in: und 

Wanted IDADer Instructional Development Award (IDA), der Preis für innovative Ideen in der Lehre, startet in die siebte Runde! Ausgezeichnet und mit je 70.000 EUR finanziell unterstützt werden bis zu vier Projektskizzen zur Weiterentwicklung von Studiengängen und Lehrangeboten an der Universität Freiburg. Zwei IDAs werden aus Mitteln des Qualitätspakt Lehre gefördert, zwei weitere kommen möglicherweise noch aus Mitteln des Innovationsfonds und der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des BMBF dazu – wir werden auf der Impulswerkstatt informieren, sobald wir Näheres wissen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2015; die Auswahl der geförderten Projekte durch die Senatskommission für Studium und Lehre findet voraussichtlich im Juli 2015 statt. Nach Zustimmung des Rektorats können die Projekte anschließend umgesetzt werden. Ein Novum ist der Projektstart zum 01.Oktober 2015 (bedingt durch das Ende des Qualitätspakt Lehre im Oktober 2016)

Weitere Informationen zur Antragsstellung erteilt die Abteilung Lehrenwicklung oder können Sie der aktuellen Ausschreibung entnehmen. Rückfragen beantworten Tanja Krämer-McCaffery oder Petra Mußler, 0761/ 203 – 97558 /- 9088.

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Auf ein Neues!

Mittwoch, 31. Dezember 2014 | Autor/in:

Foto: Sebastian Bender

Gute Vorsätze fürs Neue Jahr?

Sprühende Ideen?

Neues in der Lehre?

 

Ein Beispiel sind die vier Projekte des Instructional Development Awards (IDA), die  am 01.01.2015 beginnen:

 

Prof. Dr. Gerhild Becker und Bettina Couné (Medizinische Fakultät) mit „Innenansichten – Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin durch den Einsatz von Lehrfilmen und deren didaktische Einbindung in das Lehrangebot des Querschnittfachs Palliativmedizin“

Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Dr. Anna Chatel und Monika Nethe (Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen) mit ihrem Projekt „Natur und Kultur mobil – Studierende generieren App-Inhalte nach dem Ansatz Heritage Interpretation für die Öffentlichkeit“

Dr. Tobias Schubert, Katrin Weber und Prof. Dr. Bernd Becker (Technische Fakultät ) mit „Innovatoren ausbilden am Beispiel von Smart-X: Micro Business & Exist Bootcamp“

Prof. Dr. Stephan Lengsfeld (Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftliche Fakultät ) startet sein Projekt „EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab“

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

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SocialSIM – Ergebnisse des Lehrexperiments

Montag, 15. Dezember 2014 | Autor/in:

SocialSIM1P8020245Um viele Erfahrungen reicher gehen wir aus der ersten Runde SocialSIM heraus. Wir wissen nun, was bei der Konzeption eines Simulationsdesigns zu beachten ist, wie man Lehre und Simulation idealerweise aufeinander abstimmen kann und welche Ziele mit einer sozialen Simulation erreicht werden können.
Am 2. August fand das interaktive Simulationsspiel in der Mensa Rempartstraße mit 85 SpielerInnen statt. Mittlerweile ist der Großteil der Daten ausgewertet. Ein Einblick in die Forschungsergebnisse der Studierenden findet sich auf unserer Homepage: SocialSIM.uni-freiburg.de

Während die Studierenden sich schon wieder auf neue Themen stürzen, sind wir, das Organisationsteam, noch mit der Nachbereitung beschäftigt. Wir haben eine SocialSIM-Spielanleitung zusammengestellt, die wir auf Anfrage auch anderen zur Verfügung stellen möchten. Des weiteren schreiben wir an einem Handbuch, dass unsere Erfahrungen mit Simulationen in den Sozialwissenschaften zusammenfasst und praktische Tipps zu Konzeption und Verknüpfung mit der Lehre gibt.
Wir würden uns sehr freuen das Projekt SocialSIM weiter lebt! Es gilt nun auszuloten, in welcher Form wir ein zweites Simulationsprojekt auf die Beine stellen können. Darüber hinaus wollen wir andere Lehrende dazu anregen, Simulationen in der universitären Praxis einzusetzen. In der Interaktion erfahren Studierende das Zusammenspiel von Theorie und Empirie in einer ganz anderen Art und Weise und können sich Zusammenhänge selbst erschließen. Das geht auch in einer einzelnen Seminarsitzung, zum Beispiel zum Thema Allmende. Dafür haben wir eine eineinhalbstündige Auskopplung des Fischerspiels aus dem Gesamtkonzept vorbereitet.
Die Frage, wie SocialSIM außerdem Eingang in die Lehre finden kann, möchten wir in einem gemeinsamen Workshop vorantreiben. Dazu laden wir alle Interessierten am 22.1.2015 von 17 Uhr c.t. ganz herzlich ein. In dem Workshop präsentieren wir die Ergebnisse unseres Lehrexperiments.
SocialSIM2p8020069Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, die schon mit Simulationen gearbeitet haben oder sich ganz allgemein für die Aufnahme von Simulationen in ihr didaktisches Repertoire interessieren. Herzlich eingeladen sind aber auch VertreterInnen aus dem außeruniversitären Bildungsbereich und TeilnehmerInnen von SocialSIM 2014.

Veranstaltungshinweis

Simulationen in den Sozialwissenschaften?
SocialSIM
– Ergebnisse des Lehrexperiments

22. Januar 2015
17 Uhr c.t. bis 20 Uhr

Wilhelmstraße 26, Raum 14

 

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„Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum…oder ist es doch eine Fichte?“

Donnerstag, 4. Dezember 2014 | Autor/in: und 

DeerminationAppAuch wenn man im Advent lieber in der warmen Stube sitzt: Die Zeit der Geländelehrveranstaltungen und Freilandpraktika in den Umwelt-, Forst- und Geowissenschaften beginnt schon in wenigen Monaten und mit ihr die Herausforderung für Lehrende wie auch Studierende, wie man die Aneignung biologischer Artenkenntnisse erleichtern kann. Eine Pflanze identifizieren zu können und zu wissen, warum sie dort wächst, wo man sie gefunden hat, ist ein unersetzliches Hilfsmittel bei der Beurteilung von Standorten und den vorliegenden Prozessen an den biotisch-abiotischen Schnittstellen der Ökosysteme. weiter…

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