Kursangebot für Lehrende im Sommersemester 2016

Freitag, 22. April 2016 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_Semesterprogramm SoSe 16Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik

 

Hochschuldidaktische Workshops

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) statt.
Informationen zur Anmeldung finden Sie auf unser Homepage.

 

Servicestelle E-Learning

 

E-Learning-Workshops

Die E-Learning-Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) im Rechenzentrum, Hermann-Herder-Straße 10 statt.

Anmeldung: Online-Anmeldeformular

 

EMI – English Medium Instruction

 

EMI Workshops 2016

Weitere EMI Angebote

  • Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.
  • Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.
  • Institutsspezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.
  • Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.
Falls Sie Fragen zu unserem Angebot haben, können Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter 203-8962 erreichen.

 

 

 

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Auf dem Weg zu innovativer Lehre – Hochkarätiger Instruktions-Designer zu Besuch in Freiburg.

Dienstag, 5. April 2016 | Autor/in:

Eine innovative Lehrerausbildung, in deren Mittelpunkt Professionsorientierung und Kohärenz stehen, dies ist die Zielsetzung des FACE-Projekts „Freiburger Lehramtskooperation in Forschung und Lehre [FL]2 – Kohärenz und Professionsorientierung“ welches durch das BMBF gefördert wird. Doch wie sieht der Weg zu solch einem hohen Ziel aus?
Das Programm „Lehren Lecturer“ des Stifterverbands ermöglichte im März dieses Jahres den Besuch von einem der bekanntesten Vertreter modernen Instruktions Designs: Jeroen van Merriёnboer (Maastricht University). Während seines drei-tägigen Besuchs diskutierten vor allen Dingen Akteure der aktuellen Lehrerbildungsreform, wie innovative Lehre im Rahmen des Freiburg Advanced Center of Education (FACE) aussehen könnte. Im Zentrum seines Besuchs stand die Frage:

 „Wie muss Lehre gestaltet sein, damit angehende Lehrerinnen und Lehrer nicht nur Wissen erwerben, sondern dies auch im späteren Berufsleben in der Schule anwenden können?“
Abbildung 1: Jeroen van Merriёnboer zu Besuch in Freiburg (Foto Brian Barnhart)

Abbildung 1: Jeroen van Merriёnboer zu Besuch in Freiburg (Foto Brian Barnhart)

Antworten auf diese Frage wurden im Rahmen eines Vortrags und zwei daran anknüpfenden Workshops diskutiert. Die Kernantwort auf die Frage ist simpel und komplex zugleich: Damit Studierende Wissen anwenden können (sprich: Kompetenzen erwerben), ist es wichtig, sie durch authentische und ganzheitliche Lernaufgaben mit Situationen zu konfrontieren, in denen sie die zu erlernenden Kompetenzen benötigen. Damit die Studierenden jedoch mit den Situationen nicht überfordert sind, ist eine, nach und nach abnehmende, Unterstützung und Anleitung notwendig.

Das 4-Komponenten-Instruktions-Design-Modell (4C/ID)

Wie nun konkret vorgegangen werden kann, um solch eine Lehre zu entwickeln, schildert das von Jeroen van Merriёnboer entwickelte 4-Komponenten-Instruktions-Design-Modell (4C/ID-Modell). Wie der Name bereits andeutet, beschreibt das Modell vier Komponenten, aus denen jede Lernumgebung aufgebaut sein sollte:

  1.  Authentische und ganzheitliche Lernaufgaben: Diese Komponente bildet die Basis der Lernumgebung. Die Studierenden arbeiten sich von Lernaufgabe zu Lernaufgabe (anstatt im traditionellen Sinne von Thema zu Thema). Jede Lernaufgabe beruht auf realen Situationen aus dem späteren Berufsleben (z.B. Schule) und umfasst somit mehrere Themen. Daher findet eine Integration von verschiedenen Gegenstandsbereichen statt. Lernaufgaben werden dabei mit steigendem Komplexitätsgrad sequenziert und zeichnen sich durch eine hohe Variabilität untereinander aus. Mit zunehmender Expertise der Studierenden nimmt die Unterstützung bei der Bearbeitung der Lernaufgaben durch die Lehrperson ab.
  2. Unterstützende Informationen: Sie helfen die Lernaufgabe zu bewältigen, indem sie erklären, welche Themen mit der Aufgabe in Bezug stehen, wie die zu erlernende Domäne organisiert ist und wie Probleme in dieser angegangen werden. Für die Studierenden sind sie ständig verfügbar. Die unterstützenden Informationen entsprechen in traditionellen Lernumgebungen typischer ‚der Theorie‘.
  3. Prozedurale Informationen: Diese Komponente ist erforderlich um wiederkehrende Aspekte der Lernaufgabe zu meistern, denn sie gibt durch Schritt-für-Schritt Instruktionen an, wie diese ausgeführt werden müssen. Daher werden prozedurale Informationen ‚just in time‘ während der Bearbeitung der Lernaufgabe bereitgestellt und nehmen ab, sobald die Lernenden mehr Routine erlangt haben.
  4. Üben von Teilaufgaben: Falls bei einigen Aspekten der Lernaufgabe ein hohes Maß an Automatisierung erforderlich ist, kann dies durch das Üben von Teilaufgaben erzielt werden. Vorab müssen die Lernenden den Zusammenhang der Teilaufgabe mit der gesamten Lernaufgabe verstanden haben.
Zusammengefasst: Das 4C/ID-Modell führt zur Anwendung von Wissen (Kompetenzaufbau), indem Studierende mit authentischen Lernaufgaben konfrontiert werden, durch unterstützende und prozedurale Informationen bei der Bearbeitung der Lernaufgaben an- und begleitet werden und mittels Üben von Teilaufgaben einen hohen Automatisierungsgrad erzielen.

Das 4C/ID-Modell als Licht für kohärente und professionsorientierte Lehrerbildung

Neben dem Kompetenzaufbau wird durch die Anwendung des 4C/ID-Modells an den beiden Hauptzielen des FACE-Projekts „Freiburger Lehramtskooperation in Forschung und Lehre [FL]2Kohärenz und Professionsorientierung gearbeitet:
Kohärenz: In jeder beruflichen Situation müssen Lehrkräfte spontan auf ihr fachwissenschaftliches, fachdidaktisches und bildungswissenschaftliches Wissen zurückgreifen und dies anwenden, um professionell agieren zu können. Wenn diese realen beruflichen Situationen als Ausgangspunkt für die Entwicklung authentischer Lernaufgaben genommen werden, muss auch hier eine Integration von fachwissenschaftlichem, fachdidaktischem und bildungswissenschaftlichem Wissen stattfinden.
Professionsorientierung: Die konsequente Orientierung an realen beruflichen Situationen im Schulalltag bei der Entwicklung von Lernaufgaben zieht automatisch eine Professionsorientierung mit sich.

Abbildung 2: Professionsorientierung und Kohärenz in der Lehrerbildung durch das 4C/ID-Modell.

Abbildung 2: Professionsorientierung und Kohärenz in der Lehrerbildung durch das 4C/ID-Modell.

Auf Grund dieser außerordentlich guten Passung zwischen den Hauptzielen des Projekts und dem 4C/ID-Modell, gestalten einige Teilprojekte der Kernmaßnahme Lehrkohärenz im Freiburger Projekt der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des BMBF ihre Projekte auf Basis des innovativen 4C/ID-Modells. Der Austausch mit dem Experten Jeroen van Merriёnboer war eine optimale Bereicherung und Antriebsmotor für diese Projekte. Sie strahlen als Lichter in die Lehrerbildung von FACE und sollen weitere Lehrprojekte mit dem Kerngedanken des Modells entflammen.

Bei Fragen oder Anregungen zur Anwendung des 4C/ID-Modells in der Lehrerbildung können Sie sich gerne an Christiane Klein (Projektmitarbeiterin in der Abteilung Hochschuldidaktik der Universität Freiburg) wenden.

Weitere Informationen zum 4-Komponenten-Instruktions-Modell:
•   Videoaufzeichnung des Vortrags von Jeroen van Merriёnboer am 14.3.2016 in Freiburg
•   Artikel von Jeroen von Merriёnboer und Paul Kirschner zum 4C/ID-Modell

 

 

 

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Verleihung der Baden-Württemberg-Zertifikate für Hochschuldidaktik, der E-Learning-Zertifikate sowie erstmalige Verleihung des E-Learning-Förderpreises

Mittwoch, 2. März 2016 | Autor/in: und 

Die Absolventinnen und Absolventen der Baden-Württemberg-Zertifikate für Hochschuldidaktik und E-Learning-Zertifikate erhielten am 19. Februar ihre Urkunde durch Prorektorin Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger überreicht. Erstmalig wurde an diesem Tag auch der E-Learning Förderpreis verliehen.

Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms „Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik“ haben sich die Absolventinnen und Absolventen in durchschnittlich 2,5 Jahren mit viel Engagement und Offenheit ihrem Rollen- und Selbstverständnis, Prinzipien der Lehre und neuen Lehr- und Lernkonzepten auseinandergesetzt und konkrete Ideen daraus abgeleitet und in der eigenen Lehre umgesetzt.

2015 schlossen zudem drei Lehrende das E-Learning-Qualifizierungsprogramm ab, in dem sie sich in zwei Modulen grundlegende Konzepten der Präsenzlehre und der web-basierten Lehre auseinandergesetzt und in im zweiten Schritt ein eigenes E-Learning-Lehrprojekt konzipiert und realisiert  haben.

Quelle: Sandra Meyndt

Eines dieser Projekte wurde von Dr. Martin Mann verwirklicht, dessen Weiterentwicklung mit dem 5.000 € dotierten E-Learning-Förderpreis gefördert wird, der nun erstmals verliehen wurde. Prorektorin Prof. Dr. Besters-Dilger stellte bei der Preisübergabe den innovativen Charakter des Lehrprojektes heraus. Denn Dr. Martin Mann stellt sein Lehrkonzept sprichwörtlich auf den Kopf: Studierende bereiten  seine Vorlesung nicht nur nach, wie es meistens üblich ist, sondern erarbeiten sich im Vorfeld das Wissen zunächst selbstständig (mit Online-Selbstlernmodulen, die beispielsweise E-Lectures, also Videoaufzeichnungen vergangener Vorlesungen, ergänzende Video-, Text- und Bildmaterialien oder Tests zur Lernzielkontrolle).  In den daran anschließenden Vorlesungen kann der der Fokus auf die Verständnissicherung, Anwendung der Lerninhalten oder Diskussion vertiefender Fragestellungen gelegt werden.

Die Absolventinnen und Absolventen 2015 – Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik

• Iva Denzer, Slavisches Seminar
• Dr. Anna Growe, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie
• Gabriele Heinel, Zentrum für Schlüsselqualifikationen
• Stefanie Innmann, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
• Dr. Krisztina Kis-Katos, Abteilung für Allgemeine Wirtschaftsforschung
• Dr. Julia Klingele, Institut für Anorganische und Analytische Chemie
• Anna Meine, Seminar für Wissenschaftliche Politik
• Dr. Janine Schweier, Professur für Forstliche Verfahrenstechnik
• Dr. Jan Malte von Bargen, Institut für deutsches und ausländisches Zivilprozessrecht

Die Absolventinnen und Absolventen 2015 – E-Learning-Zertifikat

•    Dr. Martin Mann, Institut für Informatik
•    Dr. Anna Rosen, Englisches Seminar
•    Dr. Johann Wölber, Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie

E-Learning-Förderpreis 2015

•    Dr. Martin Mann, Institut für Informatik

 

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„Vom Wissen zum Handeln 2.0“ – Vortrag (14.3.16) und Workshops (15.3.16 & 16.3.16) mit Jeroen van Merriёnboer

Dienstag, 16. Februar 2016 | Autor/in:

van Merrienboer 1Lehrende sind mit zunehmend anspruchsvollen Situationen in der Lehre konfrontiert: Reformen und Neustrukturierungen, Kompetenzorientierung, Polyvalenz, Kohärenz – um nur einige Schlagworte zu nennen. Impulse, wie diesen Situationen begegnet werden kann, können Sie im Austausch mit Jeroen van Merriёnboer (Universität Maastricht) erhalten – einem Experten für kompetenzorientierte Lehrentwicklung. Er ist einer der erfolgreichsten Pädagogischen Psychologen in Europa und einer der herausragenden Vertreter moderner Instruktionsdesigns. Sein 4-Komponenten-Instruktionsmodell (4C/ID) findet weltweit große Anerkennung und Anwendung.

Sein diesjähriger Aufenthalt an der Universität Freiburg, der erneut durch das Programm „Lehren – Lecturer“ (Stifterverband) möglich gemacht wird, knüpft an seinen Besuch letzten Herbst und die leitende Frage an, wie Lehre gestaltet werden kann, um vom „Wissen zum Handeln“ zu gelangen. Dieses Mal steht die handlungsbasierte Kompetenzentwicklung im Kontext der Lehrerbildungsreform sowie die prinzipielle Bedeutung von Lernaufgaben im Vordergrund.

Wir freuen uns Ihnen die folgenden drei Veranstaltungen ankündigen zu dürfen:

van Merrienboer 2

14.03.2016, 18.00-20.00 Uhr (c.t.)Vortrag von Prof. Dr. van Merriënboer in welchem das Instruktionsmodell „4C/ID“ vorgestellt und daran anknüpfend Chancen für eine polyvalente Curriculumentwicklung aufgezeigt werden. Zur besseren Planung wären wir dankbar, wenn Sie Ihre Teilnahme bis 5.3.16 per Mail anmelden würden.

15.03.2016, 9.00-17.00 Uhr Workshop mit Prof. Dr. van Merriënboer, in dem insbesondere die zentrale Bedeutung von Lernaufgaben bei der Kompetenzentwicklung aufgegriffen wird. Nähere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

16.03.2016, 9.00 – 17.00 UhrWorkshop mit Prof. Dr. van Merriënboer speziell für Akteure der Lehrerbildungsreform mit der Möglichkeit an eigenen Studiengangs-/Curriculum-/Lehrveranstaltungsentwicklung zu arbeiten und darüber zu diskutieren. Für diese Veranstaltung gibt es noch einige wenige Restplätze, für die Sie sich gerne bis 11.3.16 anmelden können.

Keine Zeit?! – der Vortrag wird aufgezeichnet und ist anschließend auf der Hochschuldidaktik-Website jederzeit einzusehen. Außerdem finden Sie hier weitere Informationen zum 4C/ID Modell.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen mit Ihnen und Jeroen van Merriёnboer.

Ihr Team der Abteilung Hochschuldidaktik

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Zum 15. Mal dreht sich alles um die Lehre – das hochschuldidaktische Jahresprogramm 2016 ist erschienen!

Mittwoch, 18. November 2015 | Autor/in: und 

Foto: Christiane Klein

Foto: Christiane Klein

Seit 2002 bietet die Abteilung Hochschuldidaktik in Kooperation mit den anderen Landesuniversitäten ein gemeinsames Workshop-programm an. Mit dem Erscheinen des Jahresprogramms 2016 geht das landesweite Weiterbildungsangebot in seine 15. Saison.
In der vergangenen Woche hat das Team der Abteilung über 2850 Briefe an das wissenschaftliche Personal der Universität verschickt, an die sich dieses Angebot richtet.
Im kommenden Jahr haben die Lehrenden der Universität Freiburg damit die Chance, sowohl von Grundlagen- und Schwerpunkt-Workshops als auch von etablierten und neuen Themen im Kontext der Lehre zu profitieren.

Innovative Lehrformate

Einige Veranstaltungen im kommenden Jahr widmen sich dabei explizit innovativen Lehr-Lern-Formen. So wird Prof. Dr. Wim Gijselaers in der eintägigen Veranstaltung „Problem-based Learning – A key to facilitate students‘ learning“ einen Einblick in das viel diskutierte Konzept geben, mit Lehrenden Strategien der Umsetzung erarbeiten und Realisierungsmöglichkeiten aber auch Schwierigkeiten diskutieren. Ein vergleichsweise junger hochschuldidaktischer Ansatz ist Service Learning. Dieses Prinzip hat zum Ziel, durch reale Projekte Fachinhalte anzuwenden, Kompetenzen aufzubauen und gesellschaftliches Engagement zu fördern. Konkret geht es darum, reale Herausforderungen wissenschaftlich zu bearbeiten, den eigenen Wissens- und Kompetenzzuwachs zu reflektieren und neue Handlungs- und Forschungsfelder zu identifizieren.

Lernaufgaben im Fokus

Im Oktober war Prof. Dr. Jeroen van Merriёnboer (Universität Maastricht) im Rahmen des Lehren-Projektes „Vom Wissen zum Handeln: Das 4C/ID Modell zur Förderung komplexen Lernens“ bereits zu Gast an der Universität Freiburg. Im März wird er nochmals zum Thema “Enhancing complex learning – the importance of learning tasks for competence-based learning” einen Workshop durchführen. Dabei wird die Bedeutung von authentischen Lernaufgaben in den Mittelpunkt gerückt und anhand des 4C/ID Modells erarbeitet, wie Lernumgebungen gestaltet werden können, um nachhaltiges Lernen zu ermöglichen und handlungsbasierten Kompetenzaufbau zu fördern.

Herausforderungen in der Lehre

Im Jahresprogramm werden aber nicht nur innovative Konzepte in den Fokus genommen, sondern auch Herausforderungen aufgegriffen, denen Lehrende im Alltag gegenüberstehen. Eine Herausforderung besteht sicherlich darin, auch in Lehrveranstaltungen mit einer großen Studierendenzahl Lernprozesse (inter-)aktiv zu gestalten. Im Workshop „Große Vorlesungen, Übungen und Seminare – Wege zur Weiterentwicklung der Frontallehre“ konkretisieren Prof. Dr. Wilfried Hauenschild und Martin Mürmann Möglichkeiten, die Beteiligung der Studierenden und deren Tiefenlernen auch in großen Gruppen zu fördern.
In jeder Lehr- und Beratungssituation wird deutlich, dass Studierende ganz verschiedene Individuen sind. Sie unterschieden sich u.a. in ihren Lernbiografien, Vorwissen, Interessen und Einstellungen. Diese Unterschiedlichkeiten nicht nur als Hürde sondern auch als Chance für die Lehre wahrzunehmen, damit auch das Voneinander-Lernen stärker zu fokussieren, wird im Workshop „Arbeit in und mit heterogenen Gruppen – Diversität als Chance und Herausforderung im Lehren und Lernen“ nachgegangen.
Ein beachtlicher Anteil der über 24.000 Studierenden sind internationale Studierende. Lehren und Lernen gewinnt in diesen Kontexten neue Facetten. Deswegen wird im Workshop „Learning and Teaching in a Multilingual, Multicultural Environment“ Raum für den Umgang mit und Reflexion von Diversität in multilingualen und multikulturellen Lernsettings gegeben.

Fit für die Lehre?

All diejenigen Lehrenden, die erst seit kurzem in der Lehre tätig sind – oder auch nach einiger Zeit der Lehrpraxis, das eigene Handeln auf ein sicheres Fundament stellen möchten – können in der insgesamt viertägigen Veranstaltung „Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen“ didaktisch-methodisches Wissen über das Zusammenspiel von Lehren und Lernen aufbauen und sich u.a. mit der Fragen beschäftigen, welchen Bedingungen Lehr-/Lernprozesse unterliegen sowie Impulse holen, wie sie ihre Lehre kompetenz- und lernendenzentriert gestalten können. Dieser Workshop wird auf Grund der hohen Nachfrage drei Mal angeboten.

Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen und allen anderen Veranstaltungen des Jahresprogramms 2016 finden Sie in der Gesamtübersicht.

Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch klären möchten, welche Veranstaltungen für Sie und Ihren Lehrkontext sinnvoll wären oder Sie Fragen zum Programm oder unserem Gesamtangebot haben, dann können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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„Vom Wissen zum Handeln“ konkret – Wie E.T. zum world traveler wird

Freitag, 13. November 2015 | Autor/in:

Quelle: www.flickr.com

Quelle: www.flickr.com

Hochmotiviert und begeistert vom Vortrag des vorherigen Abends, haben sich 10 Lehrende der Universität Freiburg mit Prof. Dr. Jeroen van Merriёnboer in das Abenteuer ‚Das four component instructional design (4C/ID) model zur Förderung komplexen Lernens‘ gestürzt. Dass E.T. während des Seminars zu Besuch kommen wird und von den Teilnehmenden zum world traveler ausgebildet werden möchte, das hatte niemand erwartet.

Nach der Einführung der vier Instructional Design Komponenten (learning task, supportive information, procedural information und part-task-practice) überraschte Prof. van Merriёnboer mit der Aufgabe eine Lernumgebung zu gestalten, die es E.T. ermöglicht zum world traveler zu werden. Hintergrund: E.T. war auf die Erde zurückgekommen, um nun die gesamte Erde zu erforschen und nicht bloß einen amerikanischen Vorort, wie bei seinem letzten Erden-Besuch. Zufälligerweise landete E.T. im Rektorat der Universität Freiburg. Nun hieß es für die Teilnehmenden hands-on, um die vier Instructional Design Komponenten mit Leben zu füllen.

Learning task. Backbone jeder 4C/ID Lernumgebung sind authentische und ganzheitliche Lernaufgaben. Konkret bedeutet dies, dass Lernaufgaben der Dreh- und Angelpunkt jeder Lernumgebung sind, mit denen die drei anderen Komponenten verbunden sein müssen. Was könnten ganzheitliche und authentische Aufgaben eines world travelers sein? Ganz einfach: Reisen. Da Lernaufgaben immer von einfach zu komplex angeordnet sein sollten, startete E.T. ganz simpel: Eine Reise vom Rektorat zum Hauptbahnhof in Freiburg. Alleine wollten die Teilnehmenden ihn aber doch nicht loslaufen lassen und auch das 4C/ID Model sieht zu Beginn viel Unterstützung und Anleitung vor, die nach und nach abnimmt. Daher wollten sie ihn auf dem Weg begleiten.

Supportive information. Prof. van Merriёnboer wies darauf hin, dass bei jeder Lernumgebung unterstützende Informationen über die zu erlernenden Inhalte wichtig seien. Daher sollte in unserem Fall E.T. noch einige Hinweise über Freiburg erhalten bevor er seine erste Reise antrete. Letztlich entschieden sich die Teilnehmenden für einen Stadtplan von Freiburg und erklärten ihm wie sich typischerweise in Freiburg auf der Straße benommen und gekleidet wird. Jetzt konnte E.T. losgehen!

Procedural Information. Während des Ausführens einer Lernaufgabe, insbesondere für routine-mäßige Aspekte, sind prozedurale Informationen wichtig. Deshalb wurde E.T. bei der kleinen Reise auf die Verkehrsregeln für Fußgänger hingewiesen und es wurden ihm just-in-time information wie „Halt, die Ampel ist rot!“ oder „Schaue links-rechts-links, bevor du über die Straße läufst.“ gegeben.

Part-task-practice. Das Üben von Teilaufgaben ist vor allem sinnvoll, wenn langfristig ein hoher Grad an Automatisierung erforderlich ist. Dennoch sollte der Zusammenhang der Teilaufgabe mit der gesamten authentischen Lernaufgabe hergestellt bleiben. Bei ET zeigte sich, dass er Schwierigkeiten hatte, die Sicherheit vor dem Überqueren der Straße zu prüfen. Da dies aber eine sehr wichtig Voraussetzung ist, um in Freiburg sicher zu reisen, bekam E.T. hierfür einen separaten Übungsbereich in einer ruhigen Seitenstraße. Dadurch entwickelten sich automatisierte Routinen (links-rechts-links-Schauen), sodass E.T. dann in der Lage war, sicher über die Straße zu gehen.

Nachdem die erste Lernaufgabe gemeistert war, ging die Reise vom Hauptbahnhof zur neuen Universitätsbibliothek. Doch diesmal war weniger Unterstützung nötig, sodass die Teilnehmenden einige Schritte hinter E.T. gingen. Bei der anschließenden Reise von der UB zurück zum Rektorat brauchte E.T. noch weniger Unterstützung: lediglich ein Smart Phone, sodass er seine Lehrer/innen im Notfall kontaktieren konnte, ansonsten reiste er alleine. Auch diese Lernaufgabe meisterte er mit Bravour.
Als nächste komplexere Lernaufgabe sollte E.T. mit dem Bus auf den Schauinsland reisen (wieder mit viel Begleitung und Unterstützung zu Beginn, die nach und nach weniger werden sollte). Die supportive information beinhaltete eine Landkarte des Schauinsland und einen kurzen Vortag „Öffentlicher Nahverkehr im Breisgau“. Allerdings war E.T. von seiner ersten Reise doch sehr müde, sodass die Lernaufgaben auf den nächsten Tag verschoben wurden.

Fazit. Der Workshop verdeutlichte sehr eindrücklich wie wichtig die Integration von Lernaufgaben in die Lehre ist. Zum einen macht die Einbindung von Lernaufgaben Spaß, noch entscheidender ist aber, dass die Verwendung von ganzheitlichen, authentischen und variierenden Lernaufgaben (kombiniert mit unterstützenden und prozeduralen Informationen sowie dem Üben von Teilaufgaben) das Erlernen von Kompetenzen, den Transfer und damit nachhaltiges Lernen fördert.
Und falls Sie in Zukunft E.T. in Freiburg sehen, seien Sie unbesorgt – E.T. weiß nicht nur wie man reist, er kann es auch!

Für mehr Informationen zum 4C/ID Model siehe hier oder besuchen Sie den nächsten Workshop von Prof. Dr. Jeroen van Merriёnboer im März 2016.  Nähere Informationen dazu im Workshop-Programm der Abteilung Hochschuldidaktik ab dem 16.11.2015.

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„Vom Wissen zum Handeln“- Vortrag (26.10.) und Workshop (27.10.) zur Förderung komplexen Lernens

Donnerstag, 15. Oktober 2015 | Autor/in:

lehre_nDie Universität Freiburg hat erneut erfolgreich an der Ausschreibung „Lehren – Lecturer“ (Stifterverband) teilgenommen und damit nun die Möglichkeit, Prof. Dr. Jeroen van Merriënboer (Universität Maastricht) als Experte des Instructional Design einzuladen. Er ist einer der erfolgreichsten Pädagogischen Psychologen in Europa und einer der herausragenden Vertreter modernen Instruktionsdesigns.

4cidSein Besuch an der Universität Freiburg steht unter dem Thema „Vom Wissen zum Handeln: Das 4C/ID Modell zur Förderung komplexen Lernens“ und thematisiert Anforderungen sowie Möglichkeiten der Kompetenzförderung in Studiengängen.

Wir freuen uns sehr auf den Vortrag von Prof. Dr. Jeroen van Merriënboer am 26.10.2015 um 18.00-20.00 Uhr (KG I, 1199), zu dem alle interessierten Lehrenden, insbesondere Lehrenden in Lehramtsfächern, eingeladen sind!

Tags darauf wird er einen Workshop leiten, in dem erarbeitet wird, wie Lehre konkret gestaltet werden kann, so dass Studierende nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch handlungsbasierte Kompetenzen aufbauen.
Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zum Vortrag, die Teilnehmerzahl bei dem Workshop beschränkt ist. Eine Anmeldung wird deshalb vorausgesetzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Blended Learning: „Einführung in die Wissenschaftsethik“

Mittwoch, 20. Mai 2015 | Autor/in: und 

Wordcloud WissenschaftsethikEthische Reflexionskompetenz zu vermitteln, stellt eine der zentralen Aufgaben des Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiums (EPG) dar; eine besondere Herausforderung ist es, den Zugewinn an ethischer Kompetenz möglichst nachzuweisen. Deshalb standen diese beiden Aspekte im Mittelpunkt eines Lehrexperiments.

Der konkrete Kontext, das Lehrexperiment im Rahmen einer E-Learning –Weiterbildung durchzuführen, ergab sich aus dem Ziel, didaktische Methoden einzusetzen, die die Lernmotivation und den Lernerfolg der Studierenden verbessern und ihren Bedürfnissen entgegenkommen: Für die Generation der „digital natives“ sind E-Learning-Elemente die Methode der Wahl.

Für die didaktische Zielsetzung der Veranstaltung wurde eine prozess-orientierte Variante des E-Portfolios verwendet. Im E-Portfolio sollten die Studierenden ihren Wissenszuwachs, ihren Zuwachs an Argumentationskompetenz und die Ergebnisse – auch die Zwischenergebnisse – ihrer ethischen Reflexion dokumentieren. Ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die analysierende und reflektierende Qualität eines Portfolios ist die individuelle Schwerpunktsetzung. Deshalb wurden die Studierenden schon vor Semesterbeginn in einer online-Umfrage danach gefragt, unter welcher eigenen Fragestellung sie sich dieses Seminar ausgesucht hatten.
Unter anderem wurde auf diese Fragen geantwortet:

  • „Mich beschäftigt die Frage nach der Verantwortung von Wissenschaftlern sowohl der wissenschaftlichen Gemeinde, als auch der Öffentlichkeit gegenüber…“
  • „Inwiefern ist Wissenschaft und Ethik miteinander vereinbar und inwieweit ist dieses Thema für den Schulalltag wichtig?“

Nach einer einführenden Vorlesung und Bereitstellung der  Seminarmaterialien auf ILIAS (angefangen mit der Einrichtung der Arbeitsgruppen über themenbezogene PowerPoint Präsentationen bis zu einem „Prototyp“ für ein E-Portfolio) wurden die Studierenden ermuntert ihre Seminarleistungen per Etherpad auszutauschen und gemeinsam an Texten zu arbeiten. Die Reflektion der Seminarinhalte auf dem Hintergrund eigener Leitfragen im E-Portfolio wurde durch weitere onlinegestützte Anleitungen zum wissenschaftlichen Schreiben unterstützt. Hierbei wurde auch auf die Verwendung von Links oder Hinweise auf längere Filmsequenzen eingegangen, damit der Leser die Gründe für diese Verweise erfasst.

In allen E-Portfolios ist es gelungen, die Darstellung der Seminarinhalte mit der Hinzuziehung weiterer Inhalte (Links, Literatur), der Veranschaulichung durch Filmbeiträge und graphische Darstellungen und eigenen Überlegungen zu verknüpfen. Teilweise wurden zu den Themen umfängliche Internetrecherchen angestellt. Die Studierenden wechselten gekonnt zwischen den Ebenen, gaben Seminarinhalte wieder, analysierten diese und wendeten sie auf Fallbeispiele an, setzten sie mit anderen Inhalten oder Praxiszusammenhängen, wie z.B. der Schule als dem zukünftigen Arbeitsfeld ins Verhältnis  und reflektierten ihren Erkenntnisprozess. Der Zugewinn an ethischer Reflexionskompetenz über die Stufen des Wissenserwerbs, der Anwendung und Analyse, der Bewertung hin zum (Er-)Schaffen wurde eindrücklich deutlich.
Folgende Passagen – zitiert aus den Schlusskapiteln der E-Portfolios – motivieren für weitere Module in dieser Art:

  • “Zum anderen ist mir bewusst geworden, dass Ethik mit allen Bereichen unseres Lebens verbunden ist von daher omnipräsent. (…) Wir stellen uns zu selten die Frage, warum wir uns an bestimmte Werte halten, warum die Verantwortung der Geistes- und Naturwissenschaftler diskutiert werden sollte, worin die Macht, die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten der Wissenschaft bestehen…”
  • “Gerade jetzt verstehe ich, weshalb EPG-Seminare in der universitären Grundausbildung eigentlich in jedem Fach sinnvoll sein können. In unserem Fall scheint es jedoch besonders wichtig, da wir schließlich, neben dem Elternhaus in erzieherischer Weise dafür verantwortlich sind, dass die Wissenschaftler von morgen ethisch und moralisch gut denken und handeln können und verantwortungsbewusst mit ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen umgehen…”

Anlage und Ergebnisse des Lehrexperiments sind im Projektbericht „Reflexion der Blended Learning Lehrveranstaltung ‚Einführung in die Wissenschaftsethik‘ “ ausführlich beschrieben.

Die Autorin ist für Fragen unter Barbara.Skorupinski@epg.uni-freiburg.de zu erreichen.

Weiter Informationen zum Thema E-Portfolios gibt die Servicestelle E-Learning.

 

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Ausschreibung Fellowships für 2016

Donnerstag, 30. April 2015 | Autor/in:

Zum 5. Mal schreiben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Landesstiftung Baden-Württemberg auch in diesem Jahr wieder Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre aus.

Antragsberechtigt sind Lehrende aller Statusgruppen und Disziplinen.

Bild: Rüdiger Buhl

Bild: Rüdiger Buhl

Wie im letzten Jahr, werden die Fellowships in diesem Jahr in drei unterschiedlichen Linien ausgeschrieben: In der Kategorie Junior Fellowships sind explizit die Gruppe der DoktorandInnen, Post-DoktorandInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen angesprochen, während die Senior Fellowships sich an JuniorprofessorInnen und ProfessorInnen richten. Außerdem gibt es noch die Linie Tandem-Fellowships für Lehrende, die mit einem/einer HochschuldidaktikerIn oder LernforscherIn oder einem Lehrenden aus einer anderen Fachrichtung kooperieren. Die Linien sind auch unterschiedlich dotiert: Junior Fellowships mit 15.000 Euro, Senior Fellowships mit 25.000 Euro und Tandem Fellowships mit 30.000 Euro; die gesamte Fördersumme beträgt 225.000 Euro.

Es sind solche Projekte förderungsfähig, die [Auszug aus dem Ausschreibungstext]:

  • „Anreize für die Entwicklung und Erprobung neuartiger Lehr- und Prüfungsformate (beispielsweise Konzepte für forschendes oder problembasiertes Lernen oder zur Prüfung von Schlüsselkompetenzen) oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten (beispielsweise der Studieneingangsphase oder von Praxisphasen, etwa unter dem Gesichtspunkt der Interdisziplinarität oder zunehmenden Diversität von Studierenden) zu schaffen;
  • den Austausch über Hochschullehre und die Verbreitung der entwickelten Projekte durch eine Vernetzung der Fellows zu befördern,
  • die Auswirkungen dieser Innovationen auf den Lernerfolg und Kompetenzerwerb der Studierenden begleitend zu untersuchen und im Ergebnis sowohl zu einer systematischen Weiterentwicklung der Lehre in curricularer, didaktischer und methodischer Hinsicht als auch zur Professionalisierung und persönlichen Weiterentwicklung von Lehrenden im Sinne des scholarship of teaching beizutragen,
  • zur Verstetigung innovativer Hochschullehre in den Hochschulen selbst beizutragen.“

Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung auf den Seiten des Stifterverbands.
Übrigens: Im vergangenen Jahr wurde Frau Dr. Jessika Nowak  (Historisches Seminar) mit einem Junior-Fellowship ausgezeichnet.

 Antragsverfahren

Die Einreichung von mehreren Anträgen pro Hochschule ist möglich. Die Anträge müssen von der Fakultät und dem Rektorat unterstützt und über die Hochschulleitung eingereicht werden.

Wir, also die Abteilung Lehrentwicklung, sind für die Koordination der Antragstellung zuständig und unterstützen Sie gerne. Wir bitten allerdings alle potenziellen Antragsteller/innen, sich spätestens bis zum 21. Mai 2015 bei uns zu melden, damit wir den weiteren Ablauf gemeinsam planen können! Alle Fristen finden Sie unten.

Für die Antragstellung wird von uns eine einheitliche und verbindliche Formatvorlage zur Verfügung gestellt, um so die (optische) Einheitlichkeit der Freiburger Anträge sicherzustellen. Der Antrag sollte 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten und maximal (inkl. Bilder) 10 Seiten lang sein.

Fellowships und Instructional Development Award: Doppelbewerbung möglich!

Da dieses Jahr der Instructional Development Award (IDA) für insgesamt zwei Projekte zur Verfügung steht und das Konzept dem der Fellowships ähnelt, wäre dies bei der Antragsstellung zu beachten. Eine Bewerbung in beiden Wettbewerben mit ein und demselben Projekt – sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind – ist möglich. Allerdings kann dasselbe Projekt höchstens durch einen Preis finanziell gefördert werden.  Eine Bewerbung in den Wettbewerben mit zwei unterschiedlichen Projekten ist selbstvertsändlich völlig unproblematisch. Bei Fragen zu diesem oder anderen Themen beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an!

Zeitplan und Fristen
  • Interessensbekundung gegenüber der Abt. Lehrentwicklung: 21. Mai 2015
  • Einreichung des Antrags bei der Abt. Lehrentwicklung: 15. Juni 2015
  • Einreichungsfrist der Förderer: 10. Juli 2015
  • Entscheidung über die Auswahl der Fellows voraussichtlich Ende Oktober 2015
Kontakt:

Dr. Tanja Krämer-McCaffery, Tel.: 203-97558, E-Mail
Petra Mußler, Tel.: 203-9088, E-Mail

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Ausschreibung: Ars legendi – Digitales Lehren und Lernen

Dienstag, 28. April 2015 | Autor/in:

stifterverband_logo_rgb_631x133pxBereits im März gab es einen Workshop des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zur Konkretisierung der Auswahlkriterien und Verfahrensmodalitäten des Ars legendi Preises. Nun haben wir in der Abteilung Lehrentwicklung Post vom Stifterverband mit folgendem Inhalt bekommen:

„Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) loben zum zehnten Mal den mit 50.000 Euro dotierten „Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre“ aus.

Der Preis wird im Jahre 2015 an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin – ggf. auch stellvertretend für ein Team – für herausragende und innovative Leistungen im Bereich des Digitalen Lehrens und Lernens verliehen. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität sowie der beratenden Unterstützung der Studierenden ausschlaggebend, inwieweit der Preisträger über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre gegeben hat.

Vorschläge können von Fakultäten und Fachbereichen oder den Fachschaften eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2015.

Nähere Informationen zum Verfahren sowie Ausschreibungsunterlagen erhalten Sie unter www.ars-legendi-preis.de  oder unter www.hrk.de/lehrpreis.“

Bitte denken Sie daran bei Interesse Kontakt mit der Abteilung Hochschuldidaktik und/oder Servicestelle E-Learning aufzunehmen. Für weitere Fragen stehen Frau Dr.Tanja Krämer-McCaffery und Petra Mußler aus der Abteilung Lehrentwicklung gerne zur Verfügung.

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