Es ist wieder da: Das neue Hochschuldidaktikprogramm ist online!

Montag, 13. November 2017 | Autor/in: und 

Auch im kommenden Jahr hat die Abteilung Hochschuldidaktik wieder ein thematisch breites Workshop-Programm auf die Beine gestellt. Neben beliebten „Dauerbrennern“ (wie Fit für die Lehre, Haus- und Abschlussarbeiten didaktisch gut anleiten und bewerten oder Die Stimme als Medium in der Lehre) sind einige neue Themen im Programm.
Seit dem 13.11.17 haben alle Lehrende der Universität Freiburg wieder die Möglichkeit, sich für Workshops anzumelden oder sogar in das akkreditierte Qualifizierungsprogramm „Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik“ einzusteigen.

Workshop für spezifische Zielgruppen

Unter der Perspektive, dass  Studiengangentwicklung ein fortlaufender Prozess der Evaluation, Reflexion und Optimierung ist, wird speziell ein Workshop für StudiendekanInnen und StudiengangskoordinatorInnen aufgabenunterstützend angeboten, der sich mit Kompetenzorientierter Curriculum- und Studiengangs(weiter)entwicklung beschäftigt.

Während Lehrende zu eher veranstaltungs- oder modulbezogenen Anliegen der Studierenden beraten, liegt der Fokus in Beratungskontexten der Studienfachberaterinnen und –berater oftmals auf einer übergeordneten Ebene, das Studium insgesamt betreffend. Auf welche Vielfalt von Anliegen Sie treffen, welche unterschiedlichsten Hintergründe in der Beratung berücksichtigt werden sollten, das ist Thema bei der Veranstaltung am 13.04.2018.

Studierende für Forschung begeistern und die eigene Lehre beforschen

Die Fähigkeit, komplexe, gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen, setzt nachhaltige und zeitgemäße Lernprozesse der Studierenden voraus. Daher ist es besonders vorteilhaft, wenn sich Studierende während des Studiums mit Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Im Workshop am 05.07.2018 lernen Sie Konzepte und Praxisbeispiele zu studentischen Forschungsprojekten und zur studentischen Partizipation in Forschungsprojekten kennen. Sie erhalten die Gelegenheit, ein eigenes Konzept nach didaktischen Grundsätzen zu planen oder auch weiterzuentwickeln. Wer weiß, vielleicht generieren Sie beim Workshop schon Ideen für ein IDA-Projekt?

Lehrende sind Forschende, Forschende in der eignen Disziplin. Aber auch die eigene Lehre kann (und sollte) beforscht werden. Gerade wenn (neue) didaktische Konzepte realisiert werden, kann deren Wirksamkeit anhand Ihrer Forschungsfrage in der eigenen Lehre überprüft werden. Als „Scholarship of teaching and learning“ ist dieser Ansatz gerade im angelsächsischen Bereich bekannt. Am 15.03.2018 haben Sie unter der Leitung von Prof. Dr. Ines Langemeyer die Gelegenheit, im kollegialen Austausch erste Ideen zur Beforschung Ihrer eigenen Lehre zu entwickeln.

Aktivierend Lehren in großen Gruppen – weiterhin eine Herausforderung?

Die Frage, wie man in möglichst viele Studierende zur Mitarbeit, zum Mitdenken und zum aktiven Lernen anregen kann, ist in der Lehre mit einer großen Gruppe von Studierenden deutlich komplexer. Zu diesem Thema gab es im April 2017 bereits im Rahmen des Hochschuldidaktik-Frühstück einen ersten Beitrag. Auf Grund der großen und positiven Resonanz wird das Thema im kommenden Jahr in einem ganztägigen Workshop umfassender bearbeitet.

Weitre Informationen und Anmeldung

In der Gesamtübersicht finden Sie alle Workshops, die im kommenden Jahr an der Universität Freiburg angeboten werden. Über die landesweite Programmseite können Sie sich dafür anmelden.

Wenn Sie konkrete Fragen haben oder sich nicht sicher sind, welches hochschuldidaktische Angebot für Sie das Richtige ist, dann zögern Sie nicht sich an uns zu wenden.

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Navi für die Lehre

Montag, 9. Oktober 2017 | Autor/in:

Kompetenzen, Lernziele oder Learning-Outcomes sind seit der Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse aus Modulhandbüchern nicht mehr wegzudenken. Sie sollen die Transparenz und die Anerkennung von Qualifikationen verbessern. Darüber hinaus greifen Lernziele ein Desiderat der Hochschuldidaktik auf: Sie beschreiben konkrete, beobachtbare Fähigkeiten, welche Studierende am Ende einer Lerneinheit, einer Veranstaltung oder eines Moduls erworben haben sollen und richten so den Blick auf den Lernprozess. Die Konkretisierung von Lernzielen erleichtert die Lehre, denn sie sind wesentlicher Teil des „Lehre-Navis“: Erst wenn Lehrende wissen, welches Ziel sie mit den Studierenden erreichen möchten, können sie den Weg dahin bestimmen.

Der Psychologe John Biggs (siehe Lesetipp) hat diesen Gedanken aufgegriffen und den Zusammenhang zwischen Zielen, Lernformen und Prüfungsformaten in dem Konzept des „Constructive Alignment“ herausgestellt. Dahinter steht der Gedanke, dass Lernaktivitäten und Prüfungsformen auf die Lernziele abgestimmt sein müssen.

Lernziele

Die Taxonomie von Lernzielen ordnet diese nach der Komplexität, wie souverän Studierende mit Wissen und Methoden des Fachs umgehen können: von der einfachsten Form des „Erinnerns“, beispielsweise etwas Wiedergeben, bis hin zum „Bewerten“, etwa dem kriterienbasierten Beurteilen. Jede Stufe schließt die jeweils vorausgehenden ein. Wenn Studierende die Dimension der Wissenserweiterung erreichen sollen, müssen Lehrende bei der Planung Ziele und Teilziele sinnvoll strukturieren.

Lernaktivitäten

Wenn Lehrende wissen, wohin die Reise geht, können sie die Route planen und das Transportmittel wählen: eine Lernumgebung so gestalten, dass die Studierenden Gelegenheiten erhalten, ihr Wissen und Können weiterzuentwickeln. Lernziele dienen als Raster, um aus der Fülle an Aktivierungsmöglichkeiten didaktische Methoden wie Lernquiz, Gruppenpuzzle, Think-Pair-Share, One-Minute-Paper oder Fallarbeit angemessen auszuwählen und Lernprozesse anzuregen, die zur Zielerreichung beitragen. Dabei sollten Lehrende beachten, dass Studierende an unterschiedlichen Ausgangspunkten die Reise antreten – je nach Vorwissen, Erfahrungen, Motivation. Zudem können sich in ihren Vorlieben für das Fortbewegungsmittel unterscheiden, da sie unterschiedliche Lerntypen sind.

Prüfungsformen

„Sie haben Ihr Ziel erreicht“, tönt es am Ende einer Autofahrt aus dem elektronischen Begleiter. Analog dazu wird auch am Ende eines Lehr-Lern-Prozesses in einer Prüfungssituation „geortet“, wie nah Lernende dem Lernziel gekommen sind. Bei der Auswahl des Prüfungsformats sollte der Blick erneut auf die Lernziele und vorangegangenen Lernaktivitäten gerichtet sein, um sicherzustellen, dass die erwünschten Fähigkeiten ermittelt werden. Je nach Konstruktion einer Klausur können verschiedene Bereiche abgedeckt werden, etwa Wissen reproduzieren oder einen Gegenstand auf ein konkretes Beispiel hin anwenden. Sollen Studierende jedoch in der Lage sein, neue Ansätze zu entwickeln, umzusetzen und zu beurteilen, wäre hingegen ein (Projekt-) Bericht als Prüfungsformat klar im Vorteil.

 

Zum Weiterlesen

Anderson, L.W. & Krathwohl, D.R. (2001). A taxonomy for learning, teaching, and assessing. A revision of Bloom’s taxonomy of educational objectives. New York u.a.

Bachmann, H. (Hrsg.) (2014²). Kompetenzorientierte Hochschullehre. Die Notwendigkeit von Kohärenz zwischen Lernzielen, Prüfungsformen und Lehr-Lern-Methoden. Bern (= Forum Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung 1).

Biggs, J. & Tang, C. (20114). Teaching for quality learning at university : what the student does. Maidenhead (=SRHE and Open University Press imprint).

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Workshops für Lehrende im Wintersemester 2017/2018

Donnerstag, 28. September 2017 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Abteilung E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik –

Hochschuldidaktische Workshops

 

Im Wintersemester bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot, Angeboten für TutorInnen sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

 

Angebote der Abteilung E-Learning

ILIAS Einführungsschulungen

ILIAS ist eine übersichtliche, einfach zu bedienende Open Source Lernplattform, die vielfältige Möglichkeiten bietet, Lehrveranstaltungen mit E-Learning-Elementen zu gestalten.

In der dreistündigen Einführung lernen Sie grundlegende Funktionalitäten von ILIAS kennen: eigenen Kursraum anlegen, strukturieren und verwalten, Dokumente/Materialien hochladen und erstellen, Kommunikations- und Kooperationstools anlegen (z. B. Wikis, Blog, Forum, Übungsgruppen), Teilnehmerverwaltung.

Die Schulungen richten sich an alle Mitarbeitende der Uni Freiburg (auch Hilfskräfte). Für die Teilnahme am Workshop ist unbedingt ein Uni-Mitarbeiter-Account notwendig. Mitarbeitende können diesen selbst beantragen unter: https://www.rz.uni-freiburg.de/services/uniaccount/uabeantrag/uamitarb

  • Mi, 04.10.2017, 9-13 Uhr
  • Do, 19.10.2017, 9-13 Uhr

Weitere Termine auf Nachfrage. Gerne bieten wir auch ILIAS-Einführungskurse für Kleingruppen ab 5 Personen an. Wenden Sie sich bei Interesse an: ilias@rz.uni-freiburg.de

Anmeldungen bitte über die Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung.

 

Workshops für Lehrende im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

  • Lernendenaktivierung mit ILIAS, Fr 10.11.2017 (Info)
  • Fragen, Testen, Üben – Lernprozesse mit ILIAS gestalten, Fr 24.11.2017 (Info)
  • Content Authoring: Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien, Do/Fr 7.-8.12.2017 (Info)
  • Vom Hörsaal ins Netz: Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern, Fr 12.01.2018 (Info)
  • E-Portfolios in der Lehre, Fr 26.01.2018 (Info)
  • Flipped Classroom in der Hochschullehre, Fr, 23.02.2018 (Info)

Die Workshops richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg und finden jeweils von 9 – 17 Uhr im Rechenzentrum statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse online an.

Informationen zum E-Learning-Qualifizierungsprogramm finden Sie unter: http://www.rz.uni-freiburg.de/go/e-quali.

 

EMI – English Medium Instruction

 

Unsere Angebote richten sich an MitarbeiterInnen der Universität Freiburg, die aktuell oder in absehbarer Zukunft auf Englisch unterrichten werden.

Weitere EMI Angebote in WS

Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.

Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.

Institut spezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.

Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.

 

 

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Kohärenz durch Vernetzung – das FACEfolio in der Freiburger Lehrerbildung

Dienstag, 19. September 2017 | Autor/in:

Ein Workshop im Rahmen des Kooperationsnetzwerkes FACE  für alle Lehrenden in der Lehrerbildung

Datum:                        24.11.2017, 9:00 – 17:00 Uhr

Ort:                             Bismarckallee 22, Räume 1+2

Organisationsteam:    AG Portfolio[1] der QLB-Maßnahme „Lehrkohärenz“

Zielgruppe:                 Alle in der Lehrerbildung Lehrende der PH und Uni Freiburg

Der Workshop kann auf das Baden-Württemberg Zertifikat für Hochschuldidaktik angerechnet werden.

Konzept und Funktion des FACEfolios

Eine nachhaltige Entwicklung professioneller Kompetenz erfordert kohärente Studienstrukturen und -angebote. Vor diesem Hintergrund haben wir im Rahmen von FACE (Freiburg Advanced Center of Education) das FACEfolio konzipiert, ein hochschul- und studienphasenübergreifendes E-Portfolio für den Standort Freiburg. Es unterstützt die Studierenden durch fächerübergreifende Lernaufgaben darin, zu erkennen, wie fachwissenschaftliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studieninhalte zusammen­hängen und in der schulischen Praxis angewandt werden können. Das FACEfolio dient Studierenden also bei der selbstgesteuerten Konstruktion von Kohärenz.

Den Kern des Portfolios bilden Lernaufgaben, die Studierende dazu anregen, fachwissenschaftliche Studieninhalte mit fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Konzepten zu verbinden. Eine solche die Wissensbereiche verbindende Lernaufgabe zur zentralen Tätigkeit des „Erklärens“ kann z.B. darin bestehen, dass Studierende eine Erklärung zu einem schulisch relevanten fachlichen Inhalt formulieren (für Schüler*innen als Zielgruppe). Dabei werden die Studierenden aufgefordert, zu beachten, welche Aspekte aus fachwissenschaftlicher Perspektive in der Erklärung erwähnt werden sollten und zugleich, welche Veranschaulichungen (Analogien, Metaphern) fachdidaktisch angemessen und / oder welche allgemeinen Prinzipien der Konstruktion lernförderlicher Erklärungen (z.B. Anknüpfung an das Vorwissen, sprachliche Kohäsion) aus bildungswissenschaftlicher Perspektive zu berücksichtigen sind. Werden die Studierenden zusätzlich aufgefordert, etwa im Orientierungspraktikum oder im Schulpraxissemester (ISP) zu beobachten, inwiefern Lehrkräfte im Unterricht die genannten fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Prinzipien des Gebens von Erklärungen realisieren, wäre dies eine Theorie und Unterrichtspraxis verbindende Lernaufgabe.

Interdisziplinäre, „vernetzende“ Lernaufgaben zeichnen sich bereits in der Phase ihrer Erstellung durch eine kooperative, fächerübergreifende Konzeption aus. So erfordert die Ausarbeitung der intendierten Aufgabenformate, welche die Studierenden im Sinne des Kohärenzgedankens zur selbstgesteuerten Vernetzung der Wissensbereiche anregen sollen, dass die entsprechenden Lernaufgaben „trilateral“ bzw. mindestens „bilateral“ entwickelt werden, d.h. in Tridems bzw. Tandems aus Bildungswissenschaft, Fachdiaktik und / oder Fachwissenschaft.

Zielsetzungen des Workshops

Nach dem Workshop sind Sie mit den Grundsätzen des Freiburger Portfolio-Ansatzes und den Prinzipien der Konstruktion vernetzender Lernaufgaben vertraut. In einer interdisziplinären Kooperation mit Kolleg*innen aus Fachwissenschaft, Fachdidaktik oder Bildungswissenschaft haben Sie erste Lernaufgaben / Ansätze für Ihren Fachbereich entwickelt.

Agenda des Workshops  

Im Hinblick auf ein gemeinsames Portfolio in der Lehrerbildung möchten wir das FACEfolio-Konzept gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren, Lernaufgaben konzipieren und Umsetzungsprinzipien weiterentwickeln. Die Veranstaltung gliedert sich dementsprechend in drei Phasen:

  • Einführung: Zunächst wird Prof. Dr. Matthias Nückles (Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Freiburg) Sinn und Zweck von Portfolios im Allgemeinen und die Idee des FACEfolios im Besonderen einführend darstellen. Anschließend werden exemplarisch bereits erprobte Portfolioansätze und konkrete Lernaufgaben vorgestellt (Biologie: Dr. A. Liefländer, Romanistik: Jun.-Prof. Dr. K. Zaki / StR‘in L. Lösch, Theorie-Praxis-Verzahnung: Prof. Dr. M. Nückles).
  • Kleingruppenarbeit: Im Rahmen von Tandems bzw. Tridems bestehend aus Vertreter*innen der Fachwissenschaft und/oder Fachdidaktik und/oder Bildungwissenschaft werden Lernaufgaben für das FACEfolio konzipiert.
  • Gemeinsame Diskussion zur Weiterentwicklung und Verankerungen des FACEfolios in den Fachbereichen.

Anmeldung

Das Workshop-Angebot richtet sich an alle interessierten Kolleg*innen der Pädagogischen Hochschule und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die an der Lehrerbildung beteiligt sind. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis spätestens 07.11.2017 unter  FACEfolio-workshop@face-freiburg.de an. Selbstverständlich können Sie sich auch mit Fragen oder Anregungen jederzeit an die genannte Emailadresse wenden. Falls Sie bereits vorab konkrete Ideen haben, welche Lehrveranstaltungen Sie mittels des FACEfolios vernetzen möchten, können Sie sich gerne im Tandem oder Tridem zum Workshop anmelden. Wenn Sie Ihre Lehrveranstaltung mit einer bildungswissenschaftlichen vernetzen möchten, übernimmt Prof. Dr. Matthias Nückles während des Workshops den entsprechenden „Tandem-Part“.

Umsetzungsbeispiel: Bildungswissenschaft (BiWi) – Romanistik
(Basis: Lehramtsoption im polyvalenten 2-HF-Bachelor)

Maja Muster studiert den polyvalenten 2-Hauptfach-Bachelor mit der Fächerkombination Französisch / Spanisch. Sie möchte Lehrerin werden. Deshalb belegt sie die „Lehramtsoption Gymnasium“ (10 ECTS BiWi + 5 ECTS Fachdidaktik Fach 1 + 5 ECTS Fachdidaktik Fach 2), deren Kurse durch die Abstimmung von Kompetenzzielen und Lehr-Lern-Formaten aufeinander bezogen (und digital verlinkt) sind: Kollegial und interdisziplinär entwickelte Lernaufgaben, die fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Facetten aus unterschiedlichen Veranstaltungen verbinden, fördern so die Vernetzung unterschiedlicher Wissensbereiche und -arten:

 

Abb.: Basis des E-Portfolios: Lernaufgaben in der Lehramtsoption des B.A.

Neben den interdisziplinären Lernaufgaben, die den Kern des E-Portfolios bilden, tragen auch damit verbundene Peer Feedback-Ansätze und flexibel einsatzbare Kurstagebuchformate dazu bei, die individuelle Wissensintegration und Reflexion ausgehend vom jeweiligen Vorwissen zu unterstützen. Die entsprechenden Ansätze im Lehramtsoptionsbereich des Bachelors sind dabei als Grundlage für weitere Studien- bzw. Ausbildungsabschnitte zu sehen. Entscheidet sich M. Muster nach Abschluss des Bachelorstudiengangs schließlich für den konsekutiven Master of Education am Standort Freiburg, so wird das E-Portfolio sie auch in den Theorie- und Praxisphasen des M. Ed. mit komplementären Vernetzungsformaten (v.a. kursbezogene und -übergreifende Lernaufgaben, Lerntagebuch) begleiten und als Teil ihrer abschließenden mündlichen Modulprüfung (des Moduls „Integrierter Professionsbereich“ im letzen Semester des M.Ed. ) in ihre Endnote miteinfließen.

[1] Prof. Dr. M. Nückles, C. Klein, C. Burkhart, M. Graichen, Dr. A. Liefländer,  StR’in L. Lösch, Jun.-Prof. Dr. K. Zaki.

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„Fit in das Tutorat” – Workshops für Tutor*innen

Mittwoch, 13. September 2017 | Autor/in:

Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet auch im Wintersemester im Rahmen des MWK-geförderten Projektes „Strukturmodelle der Studieneingangsphase“ interdisziplinäre und auf Anfrage auch fachspezifische Workshops für Tutor*innen in der Studieneingangsphase (Semester 1-3) an.

 

 

Der eintägige Workshop „Fit in das Tutorat“, der die Tutor*innen optimal auf die bevorstehenden didaktischen Aufgaben vorbereitet, wird im Wintersemester zunächst zweimal angeboten:

  • Freitag, 13.10.17, von 09:00 – 16:30 Uhr

und

  • Freitag, 20.10.17, von 09:00 – 16:30 Uhr.

Nähere Informationen können Sie der Homepage oder unserem Flyer entnehmen.

Zudem bieten wir auf Anfrage einen halbtägigen Workshop für Lehrende an, um die eigene Betreuungspraxis und den lernförderlichen Einsatz von Tutoraten in der Studieneingangsphase zu reflektieren und Strategien zur Verzahnung von Lehrveranstaltung und Tutorat zu erarbeiten.

Wenn in Ihrem Bereich Interesse an fachspezifischen Workshops für Tutor*innen und/oder Lehrende besteht, können Sie sich gerne an Anne Lickert wenden.

 

gefördert durch:

 

 

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„Wozu diskutieren wir hier eigentlich? Diskussionen in der Lehre gezielt einsetzen und nutzen“

Montag, 14. August 2017 | Autor/in:

Lehrbeauftragtenrunde des ZfS am 18. Juli 2017 mit einem didaktischen Impuls

Das diesjährige Lehrbeauftragten-Treffen des Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS) im Peterhofkeller hat für das Thema Diskussionen und Lehrgespräche in der eigenen Lehre sensibilisiert. Gerade in den interaktiv ausgelegten Veranstaltungen profitieren Lehrbeauftragte von der systematischen Herangehensweise an das Thema. PD Dr. Ulrike Hanke hat mit Ihrem didaktischen Impuls Sinn und Zweck von Diskussionen in den Mittelpunkt gestellt und über unterschiedliche didaktische Zielsetzungen im Umgang mit diesen informiert.

Bei jedem Diskussionstyp werden die Studierenden auf andere Art zum Lernen aktiviert. Während die Studierenden in der Lerndiskussion über gelenkte Gesprächsrunden neues Wissen erarbeiten, Verständnis sichern und Kerninformationen herausarbeiten, decken sie in der Problemlösediskussion unterschiedliche Lösungswege auf und arbeiten sehr stark fallbezogen.

Die Reflexion eines Gesprächsverlaufs mit ihrer Dynamik ist Kern der dritten Variante, der  sogenannten „Let’s dance“-Diskussion. Die Studierenden analysieren in Form einer Metadiskussion, welche Faktoren eine konstruktive Gesprächskultur fördern und welche Faktoren die ergebnisorientierte Zusammenarbeit erschweren. Das eigentliche Diskussionsthema tritt in den Hintergrund.

Mit diesem geschärften Wissen können die Dozentinnen und Dozenten des ZfS zielorientiert und interaktiv Gesprächsrunden mit den Studierenden initiieren und zur Kompetenzentwicklung anregen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der ZfS-Homepage.

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„Teaching4Future – Lehre digital“ – gestalten Sie die landesweite Digitalisierungsstrategie mit!

Dienstag, 11. April 2017 | Autor/in:

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit Beiträgen online an der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg zu beteiligen. Diese umfasst verschiedene gesellschaftliche Themen, wovon für die Hochschulen insbesondere der Bereich „Wissenschaft und Kultur“ und darin wiederum die Unterkategorien „Schlüsseltechnologie – Intelligente Systeme“, „Infrastrukturen der digitalen Forschung“ sowie „Teaching4Future – Lehre digital“ relevant sind.

„Teaching4Future“ richtet sich explizit an Lehrende und Studierende mit der Frage, wie und inwieweit die Hochschulen mit der digitalen Lehre die Qualität des Studiums verbessern und Studierende auf digitalisierte Arbeitswelten vorbereiten können. Es soll, so das Ministerium, flächendeckend eine neue Qualität in der digitalen Hochschullehre sowie in der hochschulischen Lehrer*innenbildung erreicht werden, was u.a. hochschulübergreifende Kooperationen und gegenseite Anerkennung von Kursen, die Qualifizierung von Lehrenden sowie den Bereich Offene Bildungsressourcen (OER) umfasst.

Anhand folgender Leitfragen werden Anregungen, Diskussionsbeiträge und Ideen gesucht:

  • Was würden Sie als Lehrende oder Studierende für Meilensteine in der digitalen Lehre erwarten?
  • Was würden Sie von Lehrerinnen und Lehrern im digitalen Schulunterricht erwarten?
  • Von welchen Neuerungen im Bereich digitale Lehre haben Sie bereits profitiert?

Beiträge können in Form von (anonymen) Kommentaren bis zum 24.4.2017, 12 Uhr, im Beteiligungsportal Baden-Württemberg eingereicht werden.

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Freitags-Frühstück „Hochschuldidaktik“ – Neue Reihe startet am 02.12.2016

Montag, 21. November 2016 | Autor/in: und 

kaffeeDie Abteilung Hochschuldidaktik lädt Lehrende der Universität Freiburg zum Frühstück ein!
Bei Kaffee, Tee und Gebäck können Sie sich in ungezwungener Atmosphäre für den Tag stärken und nebenbei noch Anregungen für die Lehre mitnehmen!

Das Hochschuldidaktik-Frühstücks-Buffet eröffnet Dr. Ira Gawlitzek (Universität Mannheim) am 02.12.16 von 9-11 Uhr mit dem Thema „Kommt das in der Klausur dran?“ – Warum Studierende nur für die Prüfung lernen und was Lehrende für nachhaltigeres Lernen tun können.

In der Hochschuldidaktik-Frühstücks-Reihe greifen ExpertInnen der Hochschuldidaktik, die teils auch Workshops im Qualifizierungsprogramm anbieten, in Kurzvorträgen verschiedene Fragen zur Lehre auf, die in Diskussionen und im kollegialen Austausch vertieft werden.

Appetit bekommen? Dann melden Sie sich an unter anmeldung@hdz.uni-freiburg.de.

Die nächsten Termine im Wintersemester sind: 13.01.17 und 24.02.17.

Weitere Informationen finden Sie auf unter http://www.hochschuldidaktik.uni-freiburg.de/angebote/fruehstueck

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Die Lehre im Fokus – das hochschuldidaktische Jahresprogramm 2017 ist erschienen!

Montag, 7. November 2016 | Autor/in: und 

hd_programm_2017Zum 16. Mal ist das Jahresprogramm des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg (HDZ) erschienen. Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet in Kooperation mit den anderen Landesuniversitäten ein gemeinsames hochschuldidaktisches Workshop-Programm an. Im kommenden Jahr haben Lehrende damit erneut die Gelegenheit, an Grundlagen- und Schwerpunkt-Workshops in Freiburg aber auch an den anderen Landesuniversitäten teilzunehmen und sich mit sowohl etablierten als auch neuen Themen im Kontext der Lehre zu beschäftigen.

An dieser Stelle schon mal ein kleiner Auszug aus dem Workshopprogramm 2017 an der Universität Freiburg.

Komplexes Lernen fördern

Lernaufgaben haben enormes Potential: Sie initiieren und steuern Lernprozesse und beeinflussen damit die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten. Deshalb wird in einem Workshop am 28./29.09.2017 erarbeitet, wie Lernaufgaben für den jeweiligen Kontext entwickelt und in die Lehre eingebunden werden können, um Studierende letztlich zu einer aktiv(er)en Auseinandersetzung anzuregen.

Lehr-Lernprozessen an einer Universität zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass Studierende sich im Studium mit Fachinhalten und aktuellen Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Beim Workshop „Forschendes Lernen“ können Lehrende anhand von Konzepten und Praxisbeispielen eigene Veranstaltung auf das Potential für Forschendes Lernen prüfen, konkrete Ansätze zur methodischen Gestaltung einer eigenen forschungsbezogenen Lehrveranstaltung vertiefen.

Lehrveranstaltungen erfolgreich planen und strukturieren

Große Stoffmengen innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens zu integrieren, ist eine der zentralen Herausforderungen in der Lehre. Wie man dieser Herausforderung jedoch didaktisch und methodisch erfolgreich gestaltet, erfahren Lehrende beim Workshop „Viel Stoff – wenig Zeit? Inhalte didaktisch sinnvoll auswählen und strukturieren“ im November 2017.

Einen Schritt weiter geht es bei dem Workshop „Lehrveranstaltungen (lern-) zielgerichtet planen“. Dabei steht der konstruktiven Abgleich von Zielen, Inhalten, Methoden und Leistungsnachweisen, bzw. Prüfungsform im Zentrum: Es geht um die verschiedenen Schritte der Konzeption von der Zielformulierung bis zur ersten Sitzung und zum Semesterverlauf.

Die eigene Lehre evaluieren und daraus Entwicklungsmöglichkeiten ableiten

Dem Thema Lehr(veranstaltungs)evaluation möchten wir uns im kommenden Jahr aus zwei Perspektiven nähern.

Am 23.06.2017 können Sie sich zunächst mit Funktionen von Evaluationen und verschiedene Evaluationsinstrumente auseinandersetzen. Dabei geht es auch darum zu prüfen, welche Vorteile standardisierte/obligatorische Formate haben, die an Ihrem Institut/Ihrer Fakultät eingesetzt werden, welche Evaluationsfragen daran anknüpfend dennoch offen bleiben und wie diese durch anderen Evaluationsformen als bspw. Fragebögen geklärt werden können.

Beim zweiten Evaluations-Workshop steht der konstruktive Umgang mit Lehrveranstaltungsevaluationen im Vordergrund. Sie erhalten die Möglichkeit, Eigenwahrnehmung und Evaluationsergebnisse miteinander abzugleichen und Ideen für die eigene Lehrentwicklung abzuleiten.

Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen und allen anderen Veranstaltungen des Jahresprogramms 2017 finden Sie in der Gesamtübersicht.

Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch klären möchten, welche Veranstaltungen für Sie und Ihren Lehrkontext sinnvoll wären oder Sie Fragen zum Programm oder unserem Gesamtangebot haben, dann können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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Last Call: Workshop-Anmeldung für Tag des Lernens und Lehrens am 18.11.2016

Montag, 31. Oktober 2016 | Autor/in:

Tag des Lernens und Lehrens - ProgrammflyerAm 18.11.16 findet der Tag des Lernens und Lehrens in der Aula KG I von Uhr 9:00 – 17:00 statt.

Umrahmt von Vorträgen zu „Aktives Lernen fördern! – wie man das (nicht) machen sollte“ und „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“ sowie dem Streitgespräch „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen“  gibt es neben einer Posterausstellung auch insgesamt sechs Workshops zum Lernen und Lehren. In diesen wird eine Themenvielfalt von Forschungsorientiertem Studium, Service Learning, Lernstrategien, Flipped Classroom, Heterogenität sowie englischsprachiger Lehre geboten.

Aufgepasst, wer sich bis jetzt noch nicht zu den Workshops angemeldet hat, kann sich nur noch auf eine begrenzte Anzahl an Plätzen bis spätestens zum 04.11.16 anmelden.

Weitere Details zum Tag des Lernens und Lehrens sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite der Lehrentwicklung: www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/tdll2016

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