Die Lehre im Fokus – das hochschuldidaktische Jahresprogramm 2017 ist erschienen!

Montag, 7. November 2016 | Autor/in: und 

hd_programm_2017Zum 16. Mal ist das Jahresprogramm des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg (HDZ) erschienen. Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet in Kooperation mit den anderen Landesuniversitäten ein gemeinsames hochschuldidaktisches Workshop-Programm an. Im kommenden Jahr haben Lehrende damit erneut die Gelegenheit, an Grundlagen- und Schwerpunkt-Workshops in Freiburg aber auch an den anderen Landesuniversitäten teilzunehmen und sich mit sowohl etablierten als auch neuen Themen im Kontext der Lehre zu beschäftigen.

An dieser Stelle schon mal ein kleiner Auszug aus dem Workshopprogramm 2017 an der Universität Freiburg.

Komplexes Lernen fördern

Lernaufgaben haben enormes Potential: Sie initiieren und steuern Lernprozesse und beeinflussen damit die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten. Deshalb wird in einem Workshop am 28./29.09.2017 erarbeitet, wie Lernaufgaben für den jeweiligen Kontext entwickelt und in die Lehre eingebunden werden können, um Studierende letztlich zu einer aktiv(er)en Auseinandersetzung anzuregen.

Lehr-Lernprozessen an einer Universität zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass Studierende sich im Studium mit Fachinhalten und aktuellen Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Beim Workshop „Forschendes Lernen“ können Lehrende anhand von Konzepten und Praxisbeispielen eigene Veranstaltung auf das Potential für Forschendes Lernen prüfen, konkrete Ansätze zur methodischen Gestaltung einer eigenen forschungsbezogenen Lehrveranstaltung vertiefen.

Lehrveranstaltungen erfolgreich planen und strukturieren

Große Stoffmengen innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens zu integrieren, ist eine der zentralen Herausforderungen in der Lehre. Wie man dieser Herausforderung jedoch didaktisch und methodisch erfolgreich gestaltet, erfahren Lehrende beim Workshop „Viel Stoff – wenig Zeit? Inhalte didaktisch sinnvoll auswählen und strukturieren“ im November 2017.

Einen Schritt weiter geht es bei dem Workshop „Lehrveranstaltungen (lern-) zielgerichtet planen“. Dabei steht der konstruktiven Abgleich von Zielen, Inhalten, Methoden und Leistungsnachweisen, bzw. Prüfungsform im Zentrum: Es geht um die verschiedenen Schritte der Konzeption von der Zielformulierung bis zur ersten Sitzung und zum Semesterverlauf.

Die eigene Lehre evaluieren und daraus Entwicklungsmöglichkeiten ableiten

Dem Thema Lehr(veranstaltungs)evaluation möchten wir uns im kommenden Jahr aus zwei Perspektiven nähern.

Am 23.06.2017 können Sie sich zunächst mit Funktionen von Evaluationen und verschiedene Evaluationsinstrumente auseinandersetzen. Dabei geht es auch darum zu prüfen, welche Vorteile standardisierte/obligatorische Formate haben, die an Ihrem Institut/Ihrer Fakultät eingesetzt werden, welche Evaluationsfragen daran anknüpfend dennoch offen bleiben und wie diese durch anderen Evaluationsformen als bspw. Fragebögen geklärt werden können.

Beim zweiten Evaluations-Workshop steht der konstruktive Umgang mit Lehrveranstaltungsevaluationen im Vordergrund. Sie erhalten die Möglichkeit, Eigenwahrnehmung und Evaluationsergebnisse miteinander abzugleichen und Ideen für die eigene Lehrentwicklung abzuleiten.

Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen und allen anderen Veranstaltungen des Jahresprogramms 2017 finden Sie in der Gesamtübersicht.

Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch klären möchten, welche Veranstaltungen für Sie und Ihren Lehrkontext sinnvoll wären oder Sie Fragen zum Programm oder unserem Gesamtangebot haben, dann können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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Last Call: Workshop-Anmeldung für Tag des Lernens und Lehrens am 18.11.2016

Montag, 31. Oktober 2016 | Autor/in:

Tag des Lernens und Lehrens - ProgrammflyerAm 18.11.16 findet der Tag des Lernens und Lehrens in der Aula KG I von Uhr 9:00 – 17:00 statt.

Umrahmt von Vorträgen zu „Aktives Lernen fördern! – wie man das (nicht) machen sollte“ und „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“ sowie dem Streitgespräch „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen“  gibt es neben einer Posterausstellung auch insgesamt sechs Workshops zum Lernen und Lehren. In diesen wird eine Themenvielfalt von Forschungsorientiertem Studium, Service Learning, Lernstrategien, Flipped Classroom, Heterogenität sowie englischsprachiger Lehre geboten.

Aufgepasst, wer sich bis jetzt noch nicht zu den Workshops angemeldet hat, kann sich nur noch auf eine begrenzte Anzahl an Plätzen bis spätestens zum 04.11.16 anmelden.

Weitere Details zum Tag des Lernens und Lehrens sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite der Lehrentwicklung: www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/tdll2016

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Die Aktivitäten des FACE werden beforscht!

Montag, 14. März 2016 | Autor/in:

Weit angereister Besuch aus Hamburg und Kaiserslautern zu Besuch in Freiburg.
Treffen von G. Favella, A. Heudorfer, J. Besters-Dilger und U. Druwe (v.l.n.r.)

Treffen von G. Favella, A. Heudorfer, Prof. Dr. Besters-Dilger und Prof. Dr. Druwe (v.l.n.r.)

Anna Heudorfer (Univ. Hamburg) und Gianpiero Favella (TU Kaiserslautern) forschen derzeit im Rahmen des Projektes FideS (BMBF-gefördert) zur Thematik des Forschenden Lernens. In Freiburg fanden sie sich für einen Interviewtermin mit dem Leitungsduo des FACE-Verbundprojekts (Freiburger Advanced Center of Education) in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung, Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger (Prorektorin für Studium und Lehre, Univ.) und Prof. Dr. Ulrich Druwe (Rektor, PH), zusammen.
Der Anlass: Die beiden Forscher befassen sich aktuell mit der Untersuchung der Integration forschenden Lernens in die Studieneingangsphase. Forschendes Lernen sei aus ihrer Sicht in der ersten Phase des Studiums besonders wertvoll, da es die natürliche Neugierde der jungen Studierenden ausnutze, um sie mit dem Bereich der Forschung in Kontakt zu bringen und das Einfinden in die eigene Fachdisziplin zu erleichtern. Bei ihren Recherchen sei ihnen das Freiburger Verbundvorhaben schnell ins Auge gefallen.
Denn auch im Rahmen des FACE-Projekts in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung wird das forschende Lernen bereits in der Studieneingangsphase gefördert. Angehende Lehrerinnen und Lehrer absolvieren beispielsweise nach dem ersten Semester im Bachelorstudiengang das Orientierungspraktikum. Bei diesem werden sie angehalten, den Unterricht sowie die erste eigene Tätigkeit als Lehrperson systematisch zu beobachten und zu reflektieren sowie Lehrpersonen zu interviewen. Unterstützt werden sie hierbei durch forschungsbasierte Anleitungen. Ziel des recht frühen Praktikums ist die Bewusstwerdung der eigenen subjektiven Theorien, da subjektive Theorien zu den zentralen Tätigkeiten des Lehrerberufs häufig falsch sind und deshalb den Erwerb professioneller Kompetenzen massiv beeinträchtigen können.
Die beiden Forscher des Projekts FideS gaben im Anschluss an das Interview an, dass sie das Freiburger Orientierungspraktikum als besonders beachtenswert und wichtig wahrnehmen, da durch die Anwendung von Elementen des forschenden Lernens ein Wechsel von der meist noch nicht lang zurückliegenden eigenen Schülerrolle in die einer Lehrperson vollzogen werden kann.
Insgesamt 20 deutsche Hochschulen wurden im Rahmen der Untersuchung bereits interviewt. Freiburg war das erste Projekt aus der Qualitätsoffensive Lehrerbildung, das von den Forschern besucht wurde. Die ersten Ergebnisse wird es voraussichtlich 2017 geben. Basierend auf den Resultaten werden dann Modelle, Materialien sowie technische Werkzeuge für die forschungsorientierte Gestaltung der Lehre in der Studieneingangsphase entwickelt.

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EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab

Freitag, 11. März 2016 | Autor/in: , und 

Studierende entwerfen und testen die Simulationen in den Räumen des Instituts für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling

Studierende entwerfen und testen die Simulationen in den Räumen des Instituts für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling

Das 2015 mit einem Instructional Development Award (IDA) geförderte Lehrprojekt „ECONREALPLAY Innovation & Sustainability Lab“ durchlief im Wintersemester 2015 in die zweite Runde! Ziel des Lehrprojekts ist es, Kompetenzen zu einem innovativen und nachhaltigen Einsatz von ökonomischen, sozialen und ökologischen Ressourcen bei unseren Teilnehmern zu fördern und somit zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit selbigen anzuregen. Mehr noch sollen die Teilnehmer im Sinne eines forschenden Lernens in die Lage versetzt werden, Problemstellungen aus dem praktischen Arbeitsalltag einer Vielzahl von Organisationen im Rahmen von Simulationen kompakt, aber dennoch hautnah erfahrbar zu machen. Neben der Nutzung der Simulationen im Rahmen der universitären Lehre, zielt das Projekt auch darauf ab, bei Projektpartnern aus der regionalen Wirtschaft Anklang zu finden. Ziel ist hierbei generell die Förderung von Kooperationen und wechselseitigen Transfers mit regional ansässigen Unternehmen.
Als ein regionaler Partner hat sich in diesem Zusammenhang die in Basel ansässige Medartis AG gefunden, ein innovativer Komplettlösungsanbieter für Osteosynthese, der hochspezialisierte Platten- und Schraubensysteme zur Behandlung von Frakturen sowie Halte- und Transportelemente für die Durchführung bereitstellt. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualitätsstandards und stetige Innovationen. Zur internen Schulung und Weiterbildung setzt Medartis u.a. auch Prozess-Simulationen ein.
Angeregt durch den steten Austausch und Dialog mit diesem Partner hatten wir bereits im Sommersemester 2015 praxisrelevante Probleme aufgenommen und diese in die Weiterentwicklung von Simulationen einfließen lassen.
Diese Weiterentwicklung unserer Simulationen erfolgte auch in diesem Semester wieder unter Zuhilfenahme des methodischen Baukastens der experimentellen Wirtschaftsforschung bzw. von coachingorientierten Ansätzen. Konkret wurde im Rahmen des aktuell laufenden Semesters eine Weiterentwicklung der bereits im Sommersemester durch die Teilnehmer der ersten Seminarrunde entwickelten Simulationen umgesetzt. Hierzu fanden zu Beginn des Semesters erste Einführungsveranstaltungen statt, in deren Rahmen die Studierenden zunächst eine Auswahl der bis dato vorliegenden Simulationen kennenlernten, um dann anschließend in mehreren Brainstormingsessions in Kleingruppen in die Phase der Weiterentwicklung zu starten.

Manche der bereits vorhandenen Simulationen waren schon recht ausgereift und mussten lediglich an einigen Stellen ausdifferenziert werden, andere hatten noch größeren Weiterentwicklungsbedarf. Die Weiterentwicklung und Verfeinerung dieser Simulationen bis zur ‚Marktreife‘ war Aufgabe der Studierenden im Wintersemester. Einige der Weiterentwicklungen waren und sind unkompliziert, bei anderen stellte sich heraus, dass die zuvor entwickelte Simulationen bzw. die darin erstellten Produkte in größerem Rahmen, d.h. „in Serie“, so nicht umsetzbar waren. Hier wurden und werden durch die Studierenden neue Wege und Lösungen gefunden, auch scheinbar vielversprechende Ideen wieder verworfen, da die Umsetzung sich als doch nicht zielführend erweist. Wesentlich hierbei ist, dass auch diese Wege gegangen werden müssen, um zu wirklich guten Lösungen zu gelangen, d.h. eine verworfene Idee stellt hier nicht ein Scheitern, sondern ein Schritt zur Entwicklung und Realisation einer besseren Idee und Lösung dar. Somit wurde und wird das Entwickeln von Innovationen im Sinne von „marktfähig machen“ von Produkten bzw. Prozessen für die Studierenden unmittelbar erlebbar.
Aktuell werden weitere Kooperationspartner hinzugewonnen, so auch im Bereich der Lean Office Prozess-Simulationen.
Gegen Semesterende verfassen unsere Teilnehmer ihre Seminararbeiten und geben den entwickelten Simulationen den letzten Feinschliff. Anschließend bietet sich bei unseren Projektpartnern die Möglichkeit das erarbeitete Themenfeld Praktikern vorzustellen und von diesen ein Feedback zu erhalten. Auch hierüber werden wir in der kommenden Zeit an dieser Stelle berichten.

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Exist Bootcamp – Entrepreneurship Education an der Universität

Donnerstag, 7. Mai 2015 | Autor/in:

Exist Bootcamp

© Rawpixel/Shutterstock.com

Über das Gründen und die berufliche Selbstständigkeit wird in der Lehre an der Universität noch zu selten gesprochen. Dabei geht es vor allem im Rahmen von Projektarbeiten in Seminaren und Praktika oft auch um gute Ideen. Was sind gute Ideen wert? Wie lässt sich erkennen, ob aus einer guten Idee auch eine gute Geschäftsidee werden kann? Entrepreneurship Education stärker in der Lehre zu verankern ist das Ziel des mit dem Instructional Development Award (IDA) ausgezeichneten Projekts „Innovatoren ausbilden am Beispiel von Smart-X: Micro Business & Exist Bootcamp“ des Lehrstuhls für Rechnerarchitektur am Institut für Informatik.

Entrepreneurship Education ist der Sammelbegriff für Bildungsmaßnahmen, die unternehmerisches Denken und Handeln fördern und für die Option der Selbstständigkeit sensibilisieren. Die so erworbenen persönlichen Kompetenzen können nicht nur zur Unternehmensgründung führen, sondern auch für die Arbeit im Angestelltenverhältnis hilfreich sein – zum Beispiel, wenn es darum geht unternehmerische Entscheidungen zu treffen.

Im Sommersemester 2015 wird in kreativer Atmosphäre erstmals das Exist Bootcamp für Studierende der Universität Freiburg stattfinden. Die Wochenendveranstaltung vermittelt zum einen Denkanstöße zur Entwicklung einer durchdachten Einstellung gegenüber der beruflichen Option der Selbstständigkeit und zum anderen Methoden und Fertigkeiten aus dem Bereich der Geschäftsmodell-Innovationen und -Entwicklung. Zusätzlich zu einem Dutzend Studierenden des Studiengangs Embedded Systems Engineering, die das gesamte Semester in unternehmensähnlichen Kleingruppen arbeiten, besteht für zwölf weitere Studierende aller Fachrichtungen die Möglichkeit, am Workshop teilzunehmen.

Wer Lust hat, sich mit dem Thema der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen, ist eingeladen sich bis zum 22. Mai 2015 anzumelden.

Wann findet der Workshop statt? Von Freitag, den 19. Juni 2015 (ca. 14 Uhr) bis Sonntag, den 21. Juni 2015 (ca. 12 Uhr). Es wird vor Ort übernachtet.
Wo findet der Workshop statt? In einem Seminarhaus in Lenzkirch im Schwarzwald. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Freiburger Hauptbahnhof ist unkompliziert möglich.
Wer kann teilnehmen? Teilnahmeberechtigt sind alle eingeschriebenen Studenten und Studentinnen der Universität Freiburg.
Was kostet die Teilnahme? Da wir ein komplettes Wochenende im Schwarzwald verbringen, wird für die Verpflegung ein Beitrag von 12 € erhoben. Für die Übernachtungen und die Teilnahme am Workshop fallen keine Kosten an.
Wie kann ich mich anmelden? Die Anmeldung erfolgt bis Freitag, den 22. Mai per Mail an Sabrina Reinshagen. Wir bitten um die folgenden Angaben: Vollständiger Name, Studiengang und Semesterzahl, Matrikelnummer, Kontaktmöglichkeiten sowie 2-3 Sätze dazu, wieso Du gern am Workshop teilnehmen würdest. Da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt, können wir vorab keine feste Zusage geben. Erst nach Ablauf der Anmeldefrist wird über die Platzvergabe entschieden.

Weitere Informationen: www.tf.uni-freiburg.de/gruendungsworkshop2015

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Ausschreibung: Ars legendi – Digitales Lehren und Lernen

Dienstag, 28. April 2015 | Autor/in:

stifterverband_logo_rgb_631x133pxBereits im März gab es einen Workshop des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zur Konkretisierung der Auswahlkriterien und Verfahrensmodalitäten des Ars legendi Preises. Nun haben wir in der Abteilung Lehrentwicklung Post vom Stifterverband mit folgendem Inhalt bekommen:

„Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) loben zum zehnten Mal den mit 50.000 Euro dotierten „Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre“ aus.

Der Preis wird im Jahre 2015 an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin – ggf. auch stellvertretend für ein Team – für herausragende und innovative Leistungen im Bereich des Digitalen Lehrens und Lernens verliehen. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität sowie der beratenden Unterstützung der Studierenden ausschlaggebend, inwieweit der Preisträger über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre gegeben hat.

Vorschläge können von Fakultäten und Fachbereichen oder den Fachschaften eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2015.

Nähere Informationen zum Verfahren sowie Ausschreibungsunterlagen erhalten Sie unter www.ars-legendi-preis.de  oder unter www.hrk.de/lehrpreis.“

Bitte denken Sie daran bei Interesse Kontakt mit der Abteilung Hochschuldidaktik und/oder Servicestelle E-Learning aufzunehmen. Für weitere Fragen stehen Frau Dr.Tanja Krämer-McCaffery und Petra Mußler aus der Abteilung Lehrentwicklung gerne zur Verfügung.

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Lernen und Forschen in Projekten

Dienstag, 14. April 2015 | Autor/in:

Die Gleichung: „Forschungskooperation + Weiterbildung = Innovation“ steht auf dem Programm der Freiburg Academy of Science and Technology – genannt: FAST.

FASTDas gemeinsame Projekt der Albert-Ludwigs-Universität und der Freiburger Fraunhofer-Institute wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, dem Europäischen Sozialfonds und der Europäischen Union gefördert. Damit die Gleichung etwas anschaulicher wird, gibt es am 16.04.2015 einen „Abendempfang für Wissenschaft und Wirtschaft“. Dort kann man sich ein Bild über die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Forschenden, Lehrenden, Studierenden, ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen machen oder auch selbst ein Teil davon werden.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden sie auf: www.fast.uni-freiburg.de/aktuelles/anmeldung

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Aus der Praxis des Historikers: Zeitzeugengespräch mit ehemaligen Gulag-Häftling

Donnerstag, 19. März 2015 | Autor/in:

Zeitzeugengespräch mit Dr. Martin Hoffmann (Foto: Dr. Julia Herzberg)

Zeitzeugengespräch mit Dr. Martin Hoffmann (Foto: Dr. Julia Herzberg)

Am 26. Januar 2015 besuchten Freiburger Studierende das Workuta-Zeitzeugenmuseum in Karlsruhe und sprachen mit Dr. Martin Hoffmann, dem Gründer des Museums. Für die Studierenden war es eine Erfahrung der besonderen Art, denn sie hatten die Möglichkeit ihre Theorie in die Praxis umzusetzten, indem sie Zeitzeugengespräche führten.  Hoffmann war 1951 als Student wegen seines Engagements für die Menschenrechte in der sowjetischen Besatzungszone verhaftet worden und musste vier Jahre lang Zwangsarbeit in den Kohleminen von Workuta in der Sowjetunion leisten.

Ein anschaulicher Bericht gibt kurze Einblicke zur Exkursion der Geschichtsstudierenden.

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SocialSIM – Ergebnisse des Lehrexperiments

Montag, 15. Dezember 2014 | Autor/in:

SocialSIM1P8020245Um viele Erfahrungen reicher gehen wir aus der ersten Runde SocialSIM heraus. Wir wissen nun, was bei der Konzeption eines Simulationsdesigns zu beachten ist, wie man Lehre und Simulation idealerweise aufeinander abstimmen kann und welche Ziele mit einer sozialen Simulation erreicht werden können.
Am 2. August fand das interaktive Simulationsspiel in der Mensa Rempartstraße mit 85 SpielerInnen statt. Mittlerweile ist der Großteil der Daten ausgewertet. Ein Einblick in die Forschungsergebnisse der Studierenden findet sich auf unserer Homepage: SocialSIM.uni-freiburg.de

Während die Studierenden sich schon wieder auf neue Themen stürzen, sind wir, das Organisationsteam, noch mit der Nachbereitung beschäftigt. Wir haben eine SocialSIM-Spielanleitung zusammengestellt, die wir auf Anfrage auch anderen zur Verfügung stellen möchten. Des weiteren schreiben wir an einem Handbuch, dass unsere Erfahrungen mit Simulationen in den Sozialwissenschaften zusammenfasst und praktische Tipps zu Konzeption und Verknüpfung mit der Lehre gibt.
Wir würden uns sehr freuen das Projekt SocialSIM weiter lebt! Es gilt nun auszuloten, in welcher Form wir ein zweites Simulationsprojekt auf die Beine stellen können. Darüber hinaus wollen wir andere Lehrende dazu anregen, Simulationen in der universitären Praxis einzusetzen. In der Interaktion erfahren Studierende das Zusammenspiel von Theorie und Empirie in einer ganz anderen Art und Weise und können sich Zusammenhänge selbst erschließen. Das geht auch in einer einzelnen Seminarsitzung, zum Beispiel zum Thema Allmende. Dafür haben wir eine eineinhalbstündige Auskopplung des Fischerspiels aus dem Gesamtkonzept vorbereitet.
Die Frage, wie SocialSIM außerdem Eingang in die Lehre finden kann, möchten wir in einem gemeinsamen Workshop vorantreiben. Dazu laden wir alle Interessierten am 22.1.2015 von 17 Uhr c.t. ganz herzlich ein. In dem Workshop präsentieren wir die Ergebnisse unseres Lehrexperiments.
SocialSIM2p8020069Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, die schon mit Simulationen gearbeitet haben oder sich ganz allgemein für die Aufnahme von Simulationen in ihr didaktisches Repertoire interessieren. Herzlich eingeladen sind aber auch VertreterInnen aus dem außeruniversitären Bildungsbereich und TeilnehmerInnen von SocialSIM 2014.

Veranstaltungshinweis

Simulationen in den Sozialwissenschaften?
SocialSIM
– Ergebnisse des Lehrexperiments

22. Januar 2015
17 Uhr c.t. bis 20 Uhr

Wilhelmstraße 26, Raum 14

 

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Ars legendi-Fakultätenpreis Rechtswissenschaften

Dienstag, 2. Dezember 2014 | Autor/in:

paragraphenDer Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Deutsche Juristen-Fakultätentag und das Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren (Universität zu Köln) vergeben wieder den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in den Rechtswissenschaften. Der mit 15.000€ dotierte Preis wird dieses Jahr an einen/eine Lehrende(n) vergeben (ggf. auch stellvertretend für ein Team), der/die sich in der Lehre, Beratung oder auch Betreuung von Studierenden im Bereich “Forschendes Lernen besonders hervorgetan hat. Vorschläge könen von den Fakultäten, den Fachbereichen und den Fachschaften eingereicht werden; auch Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluß ist der 16.01.2015.

Details zur Ausschreibung findet man auf der Seite des Stifterverbandes unter Ars legendi Fakultätenpreis.

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