Befragungsinstrumente der Abteilung Lehrentwicklung

Freitag, 31. März 2017 | Autor/in:

Die Abteilung Lehrentwicklung bearbeitet Grundsatzfragen zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre an der Universität Freiburg – so weit, so gut. Aber was bedeutet das im Detail? Um einige der zentralen Tätigkeiten der Abteilung genauer zu skizzieren, liegt nun ein Informationsblatt vor.

Neben einem Aufriss über die grundsätzlichen Zuständigkeiten des Arbeitsbereichs liegt der Fokus des Faltblatts auf den Befragungsinstrumenten, die der Universität Freiburg über die Abteilung Lehrentwicklung zur Verfügung stehen: die Zentralen Befragungen, der Zentrale Evaluationsservice und das Projekt FORUM. Das Faltblatt unterscheidet die Anwendungsbereiche, Inhalte und Ziele dieser Befragungsinstrumente klar, um einen schnellen Überblick über die Bandbreite der Verfahren zu geben. So werden sowohl die gemeinsame Stoßrichtung als auch insbesondere die spezifischen Nutzwerte der Instrumente deutlich.

Hier finden Sie das Informationsblatt!

Für weitergehende Informationen über die Abteilung Lehrentwicklung besuchen Sie gerne unsere Website.

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Ihre Meinung zu Jurcoach ist gefragt

Freitag, 3. Februar 2017 | Autor/in:

Jurcoach  ist eine Lernplattform, die bis einschließlich des WS 2017/18 über Instructional Development Award-Mittel ausgebaut werden kann. Derzeit verfügt Jurcoach über drei Module, den Multiple Choice Test, das Problemfeldwiki und das Falltraining. Sie können jeweils durch das Team, aber auch die NutzerInnen erweitert werden.

Lehre lebt vom Mitmachen, deshalb ist das Jurcoach-Team in besonderer Weise an einem Feedback der NutzerInnen interessiert, auch daran, warum sich die Mitwirkungsbereitschaft bislang in engen Grenzen hielt. Aus diesem Grunde führen wir derzeit an der Universität Freiburg qualitative Interviews durch. Diese flankieren wir über eine online-Umfrage, über die wir auch die NutzerInnen anderer Universitäten erreichen wollen. Jede Antwort ist für uns ein wichtiger Baustein, um Jurcoach noch gezielter im Hinblick auf die Bedürfnisse der NutzerInnen fortzuentwickeln.

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Die Lehre im Fokus – das hochschuldidaktische Jahresprogramm 2017 ist erschienen!

Montag, 7. November 2016 | Autor/in: und 

hd_programm_2017Zum 16. Mal ist das Jahresprogramm des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg (HDZ) erschienen. Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet in Kooperation mit den anderen Landesuniversitäten ein gemeinsames hochschuldidaktisches Workshop-Programm an. Im kommenden Jahr haben Lehrende damit erneut die Gelegenheit, an Grundlagen- und Schwerpunkt-Workshops in Freiburg aber auch an den anderen Landesuniversitäten teilzunehmen und sich mit sowohl etablierten als auch neuen Themen im Kontext der Lehre zu beschäftigen.

An dieser Stelle schon mal ein kleiner Auszug aus dem Workshopprogramm 2017 an der Universität Freiburg.

Komplexes Lernen fördern

Lernaufgaben haben enormes Potential: Sie initiieren und steuern Lernprozesse und beeinflussen damit die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten. Deshalb wird in einem Workshop am 28./29.09.2017 erarbeitet, wie Lernaufgaben für den jeweiligen Kontext entwickelt und in die Lehre eingebunden werden können, um Studierende letztlich zu einer aktiv(er)en Auseinandersetzung anzuregen.

Lehr-Lernprozessen an einer Universität zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass Studierende sich im Studium mit Fachinhalten und aktuellen Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Beim Workshop „Forschendes Lernen“ können Lehrende anhand von Konzepten und Praxisbeispielen eigene Veranstaltung auf das Potential für Forschendes Lernen prüfen, konkrete Ansätze zur methodischen Gestaltung einer eigenen forschungsbezogenen Lehrveranstaltung vertiefen.

Lehrveranstaltungen erfolgreich planen und strukturieren

Große Stoffmengen innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens zu integrieren, ist eine der zentralen Herausforderungen in der Lehre. Wie man dieser Herausforderung jedoch didaktisch und methodisch erfolgreich gestaltet, erfahren Lehrende beim Workshop „Viel Stoff – wenig Zeit? Inhalte didaktisch sinnvoll auswählen und strukturieren“ im November 2017.

Einen Schritt weiter geht es bei dem Workshop „Lehrveranstaltungen (lern-) zielgerichtet planen“. Dabei steht der konstruktiven Abgleich von Zielen, Inhalten, Methoden und Leistungsnachweisen, bzw. Prüfungsform im Zentrum: Es geht um die verschiedenen Schritte der Konzeption von der Zielformulierung bis zur ersten Sitzung und zum Semesterverlauf.

Die eigene Lehre evaluieren und daraus Entwicklungsmöglichkeiten ableiten

Dem Thema Lehr(veranstaltungs)evaluation möchten wir uns im kommenden Jahr aus zwei Perspektiven nähern.

Am 23.06.2017 können Sie sich zunächst mit Funktionen von Evaluationen und verschiedene Evaluationsinstrumente auseinandersetzen. Dabei geht es auch darum zu prüfen, welche Vorteile standardisierte/obligatorische Formate haben, die an Ihrem Institut/Ihrer Fakultät eingesetzt werden, welche Evaluationsfragen daran anknüpfend dennoch offen bleiben und wie diese durch anderen Evaluationsformen als bspw. Fragebögen geklärt werden können.

Beim zweiten Evaluations-Workshop steht der konstruktive Umgang mit Lehrveranstaltungsevaluationen im Vordergrund. Sie erhalten die Möglichkeit, Eigenwahrnehmung und Evaluationsergebnisse miteinander abzugleichen und Ideen für die eigene Lehrentwicklung abzuleiten.

Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen und allen anderen Veranstaltungen des Jahresprogramms 2017 finden Sie in der Gesamtübersicht.

Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch klären möchten, welche Veranstaltungen für Sie und Ihren Lehrkontext sinnvoll wären oder Sie Fragen zum Programm oder unserem Gesamtangebot haben, dann können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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Vorlesungszeit ist Evaluationszeit – der ZES startet ins neue Semester

Mittwoch, 19. Oktober 2016 | Autor/in: und 

Mit Beginn des Wintersemesters 2016/17 am 17. Oktober hat auch der Zentrale Evaluationsservice (ZES) der Abteilung Lehrentwicklung seine Vorbereitungen für die Semesterevaluation wieder aufgenommen. Mit diesem zentralen Service bietet die Universität den Fakultäten die Möglichkeit, Evaluationen zeitnah und (teil-)automatisiert durchzuführen. Egal, ob Lehrveranstaltungs- oder Modulevaluation – der ZES unterstützt die Evaluationseinheiten bei der nachhaltigen Weiterentwicklung der Lehr- und Studienqualität. Seit dem Wintersemester 2014/15 durchgängig angeboten, haben im akademischen Jahr 2015/16 bereits 35 Evaluationseinheiten aus 13 Fakultäten – darunter das University College Freiburg (UCF), das Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) sowie das Zertifizierungsprogramm „English Medium Instruction“ (EMI) – am zentralisierten Evaluationsverfahren teilgenommen.

Der Kernfragebogen der Universität Freiburg

Der Kernfragebogen der Universität Freiburg

Der ZES dient der Entlastung und Unterstützung der Fakultäten bei der quantitativen Lehrveranstaltungsevaluation. Der Service umfasst die komplette administrative Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluationen – angefangen bei der Umfrageerstellung über die Durchführung bis hin zur Auswertung und Ergebnisberichtserstellung und -bereitstellung. Ausgeführt gemäß der Evaluationsordnung der Universität, kann die Evaluation sowohl papier- als auch onlinebasiert durchgeführt werden – und zwar in Form sowohl einer Teil- als auch einer Vollerhebung. Unterstützt wird die Evaluation von einem universitätsweiten Kernfragebogen, der innerhalb der jeweiligen Fakultät beziehungsweise Evaluationseinheit um bis zu sieben individuelle Fragen und/oder Freitextfeldern ergänzt werden kann.

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Vorbereitungen für die Papierevaluation

Bei einer Papierevaluation werden die Fragebögen – das wird ein Großteil der Lehrenden sowie Studierenden bereits kennen – in den Lehrveranstaltungen ausgegeben und anschließend wieder eingesammelt. Der ZES erstellt und druckt die Fragebögen bei der Universitätsdruckerei. Nach der Evaluation werden diese in der Abteilung Lehrentwicklung mit einem Hochleistungsscanner eingescannt und ausgewertet. Die Evaluationsergebnisse liegen für gewöhnlich zwischen drei und fünf Tagen nach Durchführung der Papierevaluation vor.

Noch schneller gestaltet sich die Onlineevaluation. Sie erfolgt über die E-Mail-Adressen der Studierenden. Per Zeitsteuerung werden die Umfragen geöffnet und – nach Ablauf der Frist – wieder geschlossen. Der Ergebnisbericht wird anschließend sofort (automatisch) verschickt, so dass die Ergebnisse den Lehrenden sowie den Evaluationseinheiten sehr zeitnah vorliegen. Das Ziel: Die Ergebnisse sollen den Studierenden spätestens in der letzten Semesterwoche rückgemeldet und gemeinsam besprochen werden.

Zeitplan für das Wintersemester 2016/17

Zeitplan für das Wintersemester 2016/17

Grundsätzlich sind alle Studentinnen und Studenten der Universität Freiburg zur Teilnahme an der Evaluation eingeladen, um sich auf diese Art und Weise aktiv an der Verbesserung und Weiterentwicklung von Lehre und Studium zu beteiligen. Sorgen um den Schutz ihrer Daten brauchen sie sich hierbei nicht zu machen: Die Anonymität der Angaben ist gewährleistet. Auch der gesamte Datenaustausch mit den Evaluationseinheiten erfolgt über einen geschützten, universitätsinternen Server.

Für das Wintersemester 2016/17 sieht der Zentrale Evaluationsservice einen Evaluationszeitraum vom 11. Januar bis 1. Februar vor. Erstmalig werden im kommenden Semester Sprachkurse des SLI mit dem ZES evaluiert und auch das neu reformierte Lehramt wird mithilfe des ZES genauer unter die Lupe genommen: Bereits zum zweiten Mal werden die Rückmeldungen im Orientierungspraktikum, das alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn ihres Studiums durchlaufen, zentral erhoben. So kann der ZES auch im beginnenden Wintersemester zur stetigen Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre beitragen und die Fakultäten und Fachbereiche in Ihrer Arbeit nachhaltig entlasten.

 

Mehr Informationen zur Arbeit des ZES finden alle Interessierten Leserinnen und Leser hier.

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Forum Dialogkultur – Evaluation mal anders

Mittwoch, 16. März 2016 | Autor/in:

Semesterende ist nicht nur Prüfungs- sondern auch Evaluationszeit. Kreuzchen hier, Häkchen dort, und in der letzten Sitzung die Präsentation der Ergebnisse in Form von ein paar Mittelwerten, einem schönen Diagramm und vielleicht ein paar Freitextkommentaren. Evaluationen sind den Lehrenden ohne Frage ein wichtiger Anhaltspunkt. Doch Hand aufs Herz, wer dachte nicht schon mindestens einmal beim Ausfüllen einer solchen Evaluation „Das könnte ich jetzt so oder so beantworten“ und würde am liebsten den eigenen Antworten Erklärungen beifügen?

Genau das dachten sich die Mitarbeiter der Abteilung Lehrentwicklung bei der Konzeption des Pilotprojekts „Freiburger Forum Dialogkultur“, das im WS 2015/2016 an zwei Fakultäten der Universität Freiburg durchgeführt wurde. Als HiWi durfte ich das Projekt in allen Schritten mit begleiten. Wie das Ganze ablief, wird im Folgenden beispielhaft an der Evaluation des Masterstudiengangs „Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre“ der Theologischen Fakultät erläutert.

„Forum Dialogkultur“ – was ist das?

Das aus dem Innovationsfonds des Studierendenrates finanzierte „Forum Dialogkultur“ orientiert sich an einem Projekt der Goethe-Universität Frankfurt. Es handelt sich hierbei um qualitative Evaluation mittels Gesprächen mit Studiengangsverantwortlichen sowie Studierenden.
Diese wurde unter Anderem im Masterstudiengang „Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre“ der Theologischen Fakultät durchgeführt. Diesen Studiengang gibt es seit 2006 in seiner aktuellen, modularisierten Form. Mit durchschnittlich weniger als 10 Studierenden pro Semester handelt es sich um einen sehr kleinen Studiengang, weshalb quantitative Evaluationen aus datenschutzrechtlichen Gründen häufig keine Ergebnisse liefern. Somit wurde dieses Projekt von Prof. Dr. Baumann, dem Direktor des Arbeitsbereiches, sehr begrüßt.

Schritt 1: Vorbereitung

Der erste Schritt bestand natürlich darin, sich einen Überblick über den Studiengang „Caritaswissenschaft und Christliche Gesellschaftslehre“ zu schaffen. Informationen fanden sich im Modulhandbuch, der Prüfungsordnung, und der allgemeinen Konzeption des Studiums. Weiteres ergab sich aus Vorgesprächen mit Studiengangsverantwortlichen.  Aus den zusammengetragenen Informationen wurde ein Konzept erstellt, das verschiedene Dimensionen beinhaltete, beispielsweise Betreuungssituation und Rahmenbedingungen, aber auch Workload, Studienverlauf und Lehr- bzw. Lernformen. Aus diesen Dimensionen wurde ein Leitfragebogen entwickelt, welcher zunächst im

Schritt 2: Expertengespräch

zum Einsatz kam. Das Expertengespräch ist ein 60-minütiges, semi-moderiertes Interview, bei dem vom „Experten“, in diesem Falle Prof. Dr. Baumann, zu den Dimensionen und darüber hinaus Stellung genommen wird.

Schritt 3: Gruppengespräch
Foto: Julia Müller

Foto: Julia Müller

Als nächstes folgte ein 90-minütiges Gruppengespräch mit Studierenden. Dieses ist ähnlich aufgebaut, wie das Expertengespräch, es gibt Leitfragen zu den verschiedenen Dimensionen und das Gespräch wird von den Mitarbeitern des Projekts angeleitet. Ziel ist jedoch nicht das sture Abarbeiten klar definierter Fragen, vielmehr sollen die Leitfragen dazu dienen, Diskussionen unter den Studierenden anzuregen. Obgleich das Gespräch für einen Montagabend und zu später Stunde angesetzt war, nahmen die Studierenden ihre Gelegenheit wahr und sprachen offen und gelassen sowohl über Dinge, die sehr gut laufen, als auch über Dinge, für die sie sich Änderungen wünschen würden.

Schritt 4: Auswertung und Analyse

Sowohl Experten- als auch Gruppengespräch wurden mit einem Audioaufnahmegerät aufgezeichnet und im nächsten Schritt transkribiert (wobei die Gesprächsteilnehmer anonymisiert wurden). Die Inhalte wurden strukturiert, kategorisiert, und zusammengefasst, bis schließlich die Quintessenzen des Expertengesprächs denen des Gruppengesprächs gegenübergestellt werden konnten. Aus dieser Gegenüberstellung heraus wurde ein Zwischenbericht verfasst, den alle Beteiligten zur Vorbereitung auf das

Schritt 5: Abschlussgespräch

erhielten. Im Abschlussgespräch, dem wie der Name schon vermuten lässt letzten Schritt, kamen nun alle, Studierende sowie Lehrende, zusammen. Nach einer kurz zusammenfassenden Präsentation der Ergebnisse durch die Projektmitarbeiter gab es nun noch einmal die Möglichkeit, Brennpunkte ganz offen miteinander zu diskutieren, Verbesserungsvorschläge einzubringen und eigene Standpunkte zu erklären. Lehrende wie Studierende nahmen dies mit reger Beteiligung wahr, sodass noch einmal viele Themen zur Sprache kamen.

Vorteile dieser Methode

Der große Pluspunkt dieser Evaluationsmethode besteht darin, dass sie eine Plattform für einen aktiven Austausch bietet. Klar können Studierende sich auch in ihrer Freizeit über ihr Studium austauschen – oft wird dies jedoch nicht an Lehrende weitergeleitet. Ebenso besteht theoretisch für Lehrende stets das Potential, sich zusammenzusetzen und kritische Betrachtungen anzustellen – ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass dies in der Praxis oftmals zwischen dringlicheren Themen untergeht. Daher bietet das Projekt „Freiburger Forum Dialogkultur“ die Möglichkeit, sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen, und sich aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Es bietet sowohl den Studierenden im Gruppengespräch die Möglichkeit, sich frei zu äußern, da hier keine Lehrenden anwesend sind; es bietet genauso den Lehrenden die Möglichkeit, im Abschlussgespräch oftmals sehr simple, obgleich auch nicht unmittelbar durchschaubare Gründe für gewisse Strukturen und Entscheidungen darzulegen. Die abschließend direkte Kommunikation aller Parteien basierend auf der Grundlage des Zwischenberichts ist zweifelsohne eine effektivere Auseinandersetzung mit den Themen, als ein anfängliches Gruppengespräch es jemals hätte sein können. Jeder hat bereits eine Vorstellung von den Fragen und Wünschen der anderen und kann so gezielt darauf eingehen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Art von Evaluation sehr aufwändig ist, es sich für die Beteiligten meines Erachtens jedoch lohnt. Sie stellt vielleicht keine äquivalente Alternative zur klassischen Fragebogen-Evaluation dar, da, vor allem in größeren Studiengängen, nur vereinzelte Meinungen erfasst werden, ich halte sie jedoch für eine hilfreiche Ergänzung.

Diese Bewertung des Projekts „Freiburger Forum Dialogkultur“ deckt sich auch mit der Einschätzung des Wertes des Projekts durch den Studiengangsverantwortlichen und Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Baumann, der folgendes betont: „Die Evaluation bot uns eine willkommene Gelegenheit einer externen Auswertung in qualitativer Form unseres Studienganges. Wir danken dem Team des Pilotprojekts „Freiburger Forum Dialogkultur“ für die intensive und professionelle Erhebung sowie Ausarbeitung der Ergebnisse. Aus dem Abschlussgespräch gingen einige Anregungen hervor, an deren Umsetzung wir bereits arbeiten.“

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Fachschaftspreis Wirtschaftswissenschaften

Freitag, 26. Februar 2016 | Autor/in:

Fachschaftspreis VWL2016Grund zum Feiern gab es am Mitwoch, den 10.02.16 in den Wirtschaftswissenschaften, denn dort wurde auch dieses Jahr der Fachschaftspreis verliehen. Stattgefunden hat die Veranstaltung im kleinen Theatersaal der alten Universität. Im Zentrum der Auszeichnung stand das Engagement rund um die dauerhafte Verbesserung der Lehre.

Die Preisträger wurden auf Basis der Evaluationsergebnisse ermittelt, die inzwischen jedes Semester von der Studienfachberatung erhoben werden. Dabei wurden alle TeilnehmerInnen von Vorlesungen, Übungen und Seminare innerhalb von zwei Wochen per Papierfragebogen befragt. In der Auswertung für die Preisverleihung wurden nur die berücksichtigt, die Ihre Ergebnisse veröffentlichten. Professor Krieger erhielt den Preis für die beste Veranstaltung, Dr. Beckmann für die beste Übung, Professor Landmann und Dr. Flotho für das beste Seminar. Professor Kessler erhielt den Ehrenpreis der Fachschaft für besondere Leistung an der Fakultät, da er trotz seiner Position als Studiendekan sein Lehrdeputat nicht gekürzt  hat und  immer im Kontakt mit der Studierendenvertretung war.

Die Veranstaltung wurde von Studierenden und Vertretern der Fakultät besucht. Nach der Verleihung der Preise und den Laudationes gab es noch die Möglichkeit bei einem Glas Sekt oder Orangensaft für Studierende sich mit Professoren, Doktoranden oder HiWis auszutauschen. Das Ziel der Veranstaltung war neben der Ehrung, Studierenden auch die Möglichkeit zu geben, die Dozierenden anders kennen zu lernen – nicht nur durch eine Vorlesung oder Übung.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Fachschaft der Wirtschaftswissenschaften.

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Du kannst uns (wieder) die Meinung sagen!

Dienstag, 6. Oktober 2015 | Autor/in: und 

Aufkleber-EndversionDie nächste Runde der von der Abteilung Lehrentwicklung koordinierten zentralen Befragungen startet diesen Herbst. Ab Anfang Oktober findet die Befragung der Absolventinnen und Absolventen statt (www.uni-freiburg.de/go/abs). Mehr als 4000 ehemalige Studierende und Promovierende der Universität Freiburg, die im Wintersemester 2013/2014 und im Sommersemester 2014 ihr Studium abgeschlossen haben, werden per Online-Fragebogen befragt. Sie können rückblickend ihre Meinung zur Lehrqualität, zu den erworbenen Schlüsselkompetenzen und ihrem bisherigen Berufserfolg mitteilen. Im Jahr 2012 wurden die Absolventinnen und Absolventen der Universität Freiburg schon einmal befragt. Dabei konnte ein Rücklauf von 47 Prozent erreicht werden. Die Ergebnisse für die retrospektive Bewertung der allgemeinen Studienzufriedenheit fielen insgesamt sehr positiv aus: 78 % der Befragten würden erneut die Universität Freiburg als Studienort und 71 % denselben Studiengang wieder wählen. Als sehr gut oder gut wurden beispielsweise von zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen die Ausstattung und von 60 % die Studienorganisation bewertet. Insgesamt fielen die Bewertungen positiver aus als im deutschlandweiten Durchschnitt aller an der Befragung beteiligten Universitäten.

Im kommenden Frühjahr 2016 sind dann erneut die Studierenden gefragt. Fast 25.000 Studentinnen und Studenten können das Lehrangebot, die Betreuungssituation und die Qualität ihres Studiums beurteilen. Bereits im Jahr 2013 wurde eine erste gesamtuniversitäre Befragung der Studierenden durchgeführt, an der mehr als 7000 Studierende teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigten eine sehr positive Bewertung Freiburgs als Studienstandort. Auch die Betreuungssituation empfanden die Studierenden als angenehm. Fachberatungen bekamen bessere Bewertungen als zentrale Beratungsangebote der Universität Freiburg. Die Kritik der Studierenden, Evaluationsergebnissen würden nicht transparent genug umgesetzt, wurde ernst genommen und neben den Ergebnisberichten auch Stellungnahmen samt Konsequenzen der Fächer zu den Befragungen verfasst.

Insgesamt zeigte sich bei den letzten Befragungen, dass die Absolventinnen und Absolventen sowie die Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität ihr Studium positiv bewerten. Darüber hinaus wird durch die rege Teilnahme an den Befragungen deutlich, dass sowohl aktive als auch ehemalige Studierende gerne dazu bereit sind, die Lehrqualität und die damit verbundenen Rahmenbedingungen voranzubringen und gegebenenfalls zu Weiterentwicklungen beizutragen.

Die erneuten Befragungen im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 dienen der Qualitäts(weiter)entwicklung im Bereich Studium und Lehre an der Universität Freiburg. Es können Stärken und Schwächen erkannt sowie Vergleiche zu den Absolvierenden- und Studierendenbefragungen aus den Jahren 2012 und 2013 gezogen werden.

Informationen zu den letzten Befragungen und deren Ergebnisse können unter www.uni-freiburg.de/go/befragungen eingesehen werden. Darüber hinaus gibt es bereits (uniintern) Stellungnahmen der einzelnen Fächer zu den Ergebnissen .
Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an Natalie Boros und Katharina Schneijderberg wenden:
Abteilung Lehrentwicklung
Email: befragung@uni-freiburg.de
Telefon: 0761/20367578

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Zentrale Modulevaluation – Aufbruch in neue Weiten der Evaluation

Freitag, 17. April 2015 | Autor/in:

„Modularisierung ist die Zusammenfassung von Stoffgebieten zu thematisch und zeitlich abgerundeten, in sich abgeschlossenen und mit Leistungspunkten versehenen abprüfbaren Einheiten.“*

214 Bild von Monika InselDie Umstellung der Studiengänge im Sinne der Modularisierung ist an der Universität Freiburg erfolgreich abgeschlossen. Aber ist uns die Modularisierung gelungen und konnten `thematisch und zeitlich abgerundete` Einheiten gebildet werden? Sind unsere Modulabschlussprüfungen dazu geeignet, die Modulinhalte abzuprüfen? Wie kann eine Überprüfung erfolgen und wie können Verbesserungspotentiale identifiziert werden? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Modulevaluation im vergangen Wintersemester unter der Leitung der Zentralen Evaluationsbeauftragten Monika Schiffert.

Ziel der AG war es ein Konzept zu entwickeln, um durch studentisches Feedback Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Vertreter/innen von interessierten Fakultäten haben sich zu einer AG zusammengefunden, um ein solches Konzept für eine Modulevaluation in einem standardisierten Verfahren unter Einsatz eines passgenauen Evaluationsinstruments zur Umsetzung der Evaluation mit EvaSys zu entwickeln. Die Modulevaluation soll dazu dienen, Stärken und Schwächen der im Rahmen der Bologna-Umstellung eingeführten Modulen zu identifizierten und passgenaue Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln. Diese Verbesserungsmaßnahmen können sich auf verschiedene Bereiche beziehen, wie beispielsweise die Anpassung des Lehrangebots, die Veränderung von Modul- und Lehrveranstaltungsinhalten, inhaltliche und organisatorische Abstimmungen zwischen Lehrveranstaltungen, studentische Arbeitsbelastung oder Prüfungsmodalitäten. Somit geht die Modulevaluation über eine klassische Lehrveranstaltungsevaluation hinaus, da sie sowohl Studienbedingungen als auch curriculare Aspekte erfasst. Die Arbeitsgruppe bestand aus einer bunten Mischung verschiedener Disziplinen: Theologie, Rechtswissenschaften, Psychologie, Chemie, Pharmazie, Biologie, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen sowie Vertretungen der Technischen und der Philosophischen Fakultät. Bereichert wurde die AG auch durch eine Vertretung der Studierendenschaft, die auch immer wieder den Blickwinkel der Studierenden einbringen konnte.
Ende Februar sollte sowohl ein Verfahren als auch ein Evaluationsinstrument vorliegen, sodass es im Sommersemester 2015 in den Routinebetrieb übergehen kann. Ein ambitionierter Zeitplan! Allen Fakultätsvertreter/innen in der AG wurde zu Beginn Gelegenheit gegeben die Anforderungen und Vorstellungen für ihren Fachbereich sich gegenseitig darzustellen – dabei zeigten sich schon einige Unterschiede in der Umsetzung der Modularisierung: Beispielsweise in der Dauer, Größe und Zusammensetzung von Modulen. Auch zeigten sich verschiedene Vorstellungen bezüglich der Umsetzung sowie der Inhalte einer Modulevaluation, die verschiedene Differenzierungen des Fragebogens erfordern würden: In einigen Einheiten soll die Modulevaluation im Wechsel zu einer Lehrveranstaltungsevaluation durchgeführt werden d. h. in zwei getrennten Verfahren. Andere möchten die Lehrveranstaltungsevaluation (v. a. dozentenspezifische Aspekte) in die Modulevaluation integrieren, um nur noch ein Evaluationsverfahren anzuwenden. Teilweise sollte die Evaluation bereits vor der Modulabschlussprüfung durchgeführt werden, bei anderen jedoch erst danach. Bei allen Unterschieden wurden in den Sitzungen aber auch immer wieder viele Gemeinsamkeiten deutlich, wie beispielsweise, dass für alle die inhaltliche und organisatorische Kohärenz der Module ein sehr zentraler Aspekt einer Modulevaluation sein sollte.
Die oft sehr lebhaften Diskussionen und Kleingruppenarbeiten innerhalb der AG ermöglichten den Mitgliedern einen Erfahrungsaustausch unter Kolleg/innen mit Einblicken in andere Fachbereiche. So konnte beispielsweise ein anfangs sehr umfangreicher Pool an Fragen durch die gemeinsame Diskussion der zentralen und gemeinsamen Aspekte deutlich reduziert werden. So steht nun zu Beginn des Sommersemesters ein Konzept zur Modulevaluation mit einem Evaluationsinstrument in zwei Varianten des Verfahrens zur Verfügung: Einerseits eine Modulevaluation, welche die Lehrveranstaltungsevaluation und somit dozentenspezifische Items integriert und andererseits eine Modulevaluation, welche keinen dozentenspezifischen Teil enthält. Der Grundbogen zur Modulevaluation kann nun ähnlich wie beim Kernfragebogen zur Lehrveranstaltungsevaluation mit weiteren (fakultäts-) spezifischen Items ergänzt werden.
Das neue Evaluationsverfahren wurde nun bereits in 4 Modulen getestet. Zusätzlich wird der Fragebogen noch im Rahmen einer Masterthesis analysiert und validiert.
Die Arbeit der Arbeitsgruppe ist damit nun erfolgreich abgeschlossen. Die Motivation der Mitglieder in dieser AG war immer sehr hoch und sehr engagiert. Trotz der zusätzlichen Arbeit, wie Arbeitsaufträge zur Vorbereitung von Sitzung, verliefen die Treffen immer sehr produktiv und engagiert – auch der Spaß kam dabei nicht zu kurz. Diese fakultätsübergreifende Arbeitsform wurde von allen Mitgliedern als sehr bereichernd beurteilt und für die Zukunft sowohl zum regelmäßigen Austausch von Erfahrungen als auch zum gemeinsamen Erarbeiten von weiteren Konzepten angeregt.

Herzlichen Dank allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Arbeitsgruppe beigetragen haben!!

Weitere Informationen zur Zentralen Modulevaluation finden Sie auf www.rz.uni-freiburg.de/services/zes

*Quelle: Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunktsystemen und die Modularisierung von Studiengängen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.09.2000)

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Evaluation: Ein(-)Blick hinter die Kulisse

Dienstag, 21. Oktober 2014 | Autor/in:

Evaluation

Es rückt näher, das Wintersemester 2014/15 – und damit auch die halbjährliche Lehrveranstaltungsevaluation. Der im Wintersemester 2013/14 ins Leben gerufene Zentrale Evaluationsservice (ZES) unter der Leitung von Monika Schiffert unterstützt die Fakultäten dabei, Umfragen zeitnah und (teil-)automatisiert durchzuführen. Evaluiert werden kann wie bisher auf Papier, aber auch online.

Ich als HiWine kann sagen, dass dahinter eine ganze Menge Arbeit steckt, die den Mitarbeitern nicht nur EDV-Kenntnisse, sondern auch Organisationstalent und Kommunikationsgeschick abverlangt – vor allem, wenn sie das, was die Fakultäten sich wünschen und das, was tatsächlich zur Realisierung notwendig ist, auf einen Nenner bringen müssen. weiter…

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„… und was passiert mit den Ergebnissen?“

Montag, 21. Oktober 2013 | Autor/in:

Im Wintersemester 2012/13 und im Sommersemester 2013 fanden drei zentrale Befragungen zum Thema Studium und Lehre an der Albert-Ludwigs-Universität statt. Befragt wurden Absolvent/innen des Abschlussjahres 2010/2011, alle Studierenden während des letzten Sommersemesters und alle Lehrenden des vergangenen Studienjahres.

Die Beteiligung an allen drei Umfragen war außerordentlich hoch, hierfür möchte sich die Abteilung Lehrentwicklung ausdrücklich bei allen Teilnehmenden bedanken! Die Rücklaufquote bei der Absolvent/innenbefragung liegt bei 56 Prozent, bei der Studierendenbefragung bei 38 und bei der Befragung der Lehrenden erreichte sie 47 Prozent. Insgesamt haben knapp 12.000 Personen mitgemacht und Ihre Meinung gesagt!

Fragezeichen

Die hohe Teilnahme bestätigt zum einen den Bedarf nach einem solchen Studienqualitätsmonitoring, zum anderen verweist sie auf eine funktionierende Evaluationskultur an der Universität. Um diese zu bestätigen und lebendig zu halten, sollen hier einige Antworten auf die Frage folgen, die uns während der Feldphase am häufigsten gestellt wurde: „Was passiert mit den Ergebnissen?“

Dank der vielen Teilnehmer/innen ist der Grundstein für eine repräsentative und detaillierte Auswertung der Ergebnisse gelegt. Diese Auswertung der Daten erfolgt derzeit auf Hochtouren in der Abteilung Lehrentwicklung. Ziel ist die Erstellung detaillierter Ergebnisberichte auf Ebene der Gesamtuniversität und der Lehreinheiten bzw. Fakultäten. Die Abteilung Lehrentwicklung möchte die Ergebnisse spätestens zu Beginn des Frühjahrs 2014 so detailliert wie möglich und in aggregierter Form den Verantwortlichen Gremien und Personen zur Verfügung stellen. Langfristig ist vorgesehen, dass die Daten auch der Öffentlichkeit und damit den Befragten selbst zugänglich gemacht werden. Bei der Ergebnispräsentation behält die Anonymität der Befragten oberste Priorität.  weiter…

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