Digitalisierung der Lehre an der Universität Freiburg: Bestandsaufnahme und Ausblick

Dienstag, 24. April 2018 | Autor/in: , und 

In 2017 führte die Abteilung E-Learning im Rechenzentrum im Auftrag der Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Besters-Dilger, unter Studierenden (n= 1298) und Lehrenden (n= 117) eine Online-Befragung zu E-Learning an der Universität Freiburg durch. Erhoben wurden die aktuelle Nutzung, der wahrgenommene Mehrwert, die Motivation für E-Learning sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung der Lehre in den Präsenzstudiengängen. Zudem wurden in den einzelnen Fakultäten strukturierte Interviews u.a. mit Studiendekan*innen (n=22) geführt. Dieser Blogartikel fasst die Ergebnisse der Evaluation zusammen und gibt einen Ausblick auf ein Maßnahmenpaket in den Jahren 2018 – 2020. Darüberhinaus lädt die Prorektorin für Lehre zu einem „Praxistag der digitalen Lehre“ am 03.07.2018 ein.

Aktuelle Nutzung von E-Learning in Präsenzstudiengängen

Fragt man Studierende und Lehrende an der Universität Freiburg nach dem Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen, so wird zuerst und von fast allen die Lernplattform ILIAS genannt. Nahezu jede*r Student*in kommt im Laufe des Studium mit ILIAS in Berührung (s. Abb. 1).

Abb. 1: Antworten der Studierenden zur Nutzung von E-Learning-Systemen in ihrem Studium (n = 1298).

Die Plattform wird überwiegend zur Bereitstellung von Literatur, Lernmaterialien und Aufgabenblättern sowie für organisatorische Prozesse wie die Vergabe bzw. Abgabe von Hausarbeiten verwendet. Studierende und Lehrende sprechen diesem Nutzungsszenario einen hohen Mehrwert zu (gestrichelte Linie in Abb. 2).

Abb. 2: Angaben von Lehrenden und Studierenden zur Nutzungsintensität  und dem gesehenen Mehrwert von Online-Werkzeugen zur Bereitstellung von Lernmaterial (links) und zur Elektronischen Dokumentenabgabe (rechts).

Knapp 70% der teilnehmenden Studierenden gaben an, im Zuge ihres Studiums bereits mit Vorlesungsaufzeichnungen gelernt zu haben, wobei es fakultätsbezogen deutliche Unterschiede in der Nutzungsintensität gibt (siehe Abb. 3, links): In der Technischen Fakultät wie in der Medizin, Biologie, Umwelt und Natürliche Ressourcen sowie Chemie und Pharmazie werden Vorlesungsaufzeichnungen recht häufig eingesetzt. Insgesamt weniger zum Einsatz kommen andere videobasierte Lernmaterialien wie Screen- oder Podcasts, animierte Erklärvideos (siehe Abb. 3, rechts). Auch hier finden sich fakultätsspezifisch unterschiedliche Nutzungshäufigkeiten. Die Bereitstellung von videobasiertem Lernmaterial geschieht weitgehend über die Lernplattform ILIAS und in Zusammenspiel mit dem zentralen Universitäts-Videoportal (VIMP) oder öffentlichen Videoportalen wie YouTube oder Vimeo. Dabei ist festzustellen, dass der gesehene Mehrwert bei allen Fakultäten deutlich höher als die derzeitige Nutzung ist.

Abb. 3: Angaben von Lehrenden  und Studierenden zur Nutzungsintensität und dem gesehenen Mehrwert von  Vorlesungsaufzeichnungen (links) und videobasiertem Lehrmaterial (rechts).

Gesamtuniversitär wenig verbreitet sind bisher automatisierte Feedbackmechanismen (wie E-Tests, Abb. 4, rechts) oder kompetenzorientierte Prüfungsformate (wie E-Portfolios, siehe Abb. 4, links). Beiden wird allerdings ebenfalls ein deutlicher Mehrwert zugeschrieben.

Abb. 4: Angaben von Lehrenden und Studierenden zur Nutzungsintensität und dem gesehenen Mehrwert von E-Portfolios (links) und Elektronischen Wissenstests (rechts).

Viele Studierende greifen im Studium auf universitätsexterne Werkzeuge und Plattformen zurück, so z.B. auf Angebote von Google und Facebook (55%) oder externe Cloud-Dienste wie OneDrive oder Dropbox (62%). Auch die Lehrenden experimentieren für die Gestaltung ihrer Lehre teilweise mit der Nutzung externer Dienste (24%) wie Cloudsysteme oder Skype (s. Abb. 1).

Insgesamt setzen die teilnehmenden Lehrenden ihre Lehre durchschnittlich zu 35% mittels E-Learning-Inhalten um. Dies deckt sich mit der Einschätzung der Studierenden (38%). Zwei Drittel der Studierenden sind mit dem momentanen E-Learning-Einsatz zufrieden (66,7%). Allerdings ist der gesehene Mehrwert bei allen abgefragten E-Learning-Werkzeugen teils deutlich höher als der tatsächliche Einsatz.

Einstellungen und Wünsche zu E-Learning

Fragt man die Studierenden und Lehrenden nach den Vorteilen von E-Learning, werden u.a. orts- und zeitunabhängiges, selbstgesteuertes Lernen, einfachere Verfügbarkeit von Lernmaterialen und individuelle Anpassung an unterschiedliche Lerntypen genannt. Studierende halten E-Learning ergänzend zur Präsenzlehre zur Vor-und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen für sinnvoll. Sie wünschen sich vor allem dauerhaft abrufbare Vorlesungsaufzeichnungen, Livestreams oder Podcasts sowie eine bessere digitale Verfügbarkeit von Literatur über die zentrale Lernplattform ILIAS. Des Weiteren würden sie gerne häufiger Tests, Übungen oder Quizzes über ILIAS durchführen. Einen Ersatz von Vorlesungen durch ein netzbasiertes Selbststudium lehnen sie jedoch mehrheitlich ab. Sie befürchten hier einen Rückgang der sozialen Kontakte zu den KommilitonInnen und Lehrenden.
Lehrende wünschen sich vor allem mehr praktische Unterstützung bei der Realisierung von didaktisch fundierten E-Learning-Formaten sowie bei der Medienproduktion, eine bessere technische Ausstattung sowie zeitliche und finanzielle Anreize bzw. Ressourcen, z. B. eine Anrechnung des Zeitaufwandes auf das Lehrdeputat. Mehrfach wurde genannt, dass die Digitalisierung der Lehre in eine klare Hochschulstrategie eingebunden werden muss. Die Interviewparter*innen in den Fakultäten unterstützten zum Großteil diese Forderungen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung der Lehre, hinsichtlich organisatorischer Prozesse an der Universität Freiburg bereits weit fortgeschritten ist. Das didaktische Potenzial begleitender digitaler Lehrformate wird jedoch in den Präsenzstudiengängen bisher nicht ausgeschöpft.
Abgesehen von einigen sehr guten Leuchtturmprojekten, durchgeführt im Rahmen von Projektförderungen oder von einzelnen, hochmotivierten Lehrenden, u.a. Teilnehmende des E-Learning Qualifizierungsprogramms, wird E-Learning derzeit kaum mit dem klaren Ziel einer erhöhten Flexibilisierung des Studium, zur Unterstützung der Heterogenität der Studierenden oder zur Förderung von selbstgesteuertem Lernen eingesetzt. Es gibt bisher auch nur eine geringe Anzahl zielgerichteter Angebote zur Unterstützung der Studieneingangsphase. Hierbei fehlt es den Lehrenden vor allem an zeitlichen und materiellen Ressourcen sowie an praktischen Unterstützungsstrukturen, die zur Erarbeitung von sinnvollen didaktischen Szenarien notwendig sind. Es ist noch Luft nach oben, die innovativ und kreativ gefüllt werden soll.

Maßnahmen zur Unterstützung von Lehrenden und Studierenden 2018 – 2020

Das Rektorat der Universität Freiburg hat auf Initiative der Prorektorin Prof. Dr. Besters-Dilger 155.000€ für Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung der Lehre in den Jahren 2018-2020 zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte der Förderung liegen auf unterstützenden Maßnahmen in der  Studieneingangsphase in Bachelorstudiengängen, der Unterstützung von Lehrenden und dem Ausbau der technischen Infrastruktur zur Umsetzung digitaler Blended-Learning-Szenarien, Aufzeichnung und Übertragung von Vorlesungen und zur Förderung studentischer Lerngruppen.

Am 3. Juli 2018 wird ein Praxistag Digitale Lehre im Paulussaal stattfinden, auf dem neben Impulsreferaten zu bereits bestehenden digitalen Lehrformaten auch die bestehenden Unterstützungsstrukturen, sowie Beratungseinrichtungen und die verfügbare Infrastruktur vorgestellt werden. Lehrende und Studierende sind eingeladen, sich mit Beiträgen am Praxistag zu beteiligen (zum Call for Participation).

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Workshops für Lehrende im Sommersemester 2018

Mittwoch, 11. April 2018 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Abteilung E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik – Hochschuldidaktische Workshops

Im Sommersemester bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot insgesamt, Angeboten für TutorInnen sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

Angebote der Abteilung E-Learning

Workshops für Lehrende im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) im Rechenzentrum der Universität Freiburg statt und richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg. Bitte melden Sie sich bei Interesse online an. Informationen zum E-Learning-Qualifizierungsprogramm finden Sie unter: http://www.rz.uni-freiburg.de/go/e-quali.

Wikis: Überblick, Anwendung und Einsatzmöglichkeiten in der Lehre

Wikis ermöglichen das gemeinsame Erarbeiten und Veröffentlichen von Inhalten und somit ein kollaboratives Wissensmanagement. Jede_r (berechtigte) Nutzer_in kann Texte bearbeiten, ändern und kommentieren. Wikis eignen sich daher z. B. für das gemeinsame Erstellen von Glossaren, Seminararbeiten oder für den Wissensaustausch in Fachbereichen und Lehrveranstaltungen.

Di, 8.5.2018, 9.00 – 13.00 Uhr: Information und Online-Anmeldungen über die Abteilung Interne Weiterbildung der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW).

ILIAS: „Interaktive Videos auf ILIAS“

Mit Hilfe der interaktiven Videos in ILIAS können eigene, Youtube oder Vimeo Videos datenschutzkonform und interaktiv in die Lehre eingebunden werden. Es ist möglich, Fragen zu integrieren und Kommentare zuzulassen.

Neben theoretischen Impulsen liegt der Fokus des Workshops auf einem praktischen „hands-on“-Zugang zu diesem Themenkomplex.
Der Kurs richtet sich an alle, die Videos in der Lehre einsetzen möchten. Ein Mitarbeiteraccount der Uni und Grundkenntnisse im Umgang mit ILIAS sind erforderlich.

Mi, 16.5., 9.00 – 13.00 Uhr: Information und Anmeldung

EMI – English Medium Instruction

Unsere Angebote richten sich an MitarbeiterInnen der Universität Freiburg, die aktuell oder in absehbarer Zukunft auf Englisch unterrichten werden.

Weitere EMI Angebote in WS

Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.

Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.

Institutspezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.

Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.

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Workshops für Lehrende im Wintersemester 2017/2018

Donnerstag, 28. September 2017 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Abteilung E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik –

Hochschuldidaktische Workshops

 

Im Wintersemester bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot, Angeboten für TutorInnen sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

 

Angebote der Abteilung E-Learning

ILIAS Einführungsschulungen

ILIAS ist eine übersichtliche, einfach zu bedienende Open Source Lernplattform, die vielfältige Möglichkeiten bietet, Lehrveranstaltungen mit E-Learning-Elementen zu gestalten.

In der dreistündigen Einführung lernen Sie grundlegende Funktionalitäten von ILIAS kennen: eigenen Kursraum anlegen, strukturieren und verwalten, Dokumente/Materialien hochladen und erstellen, Kommunikations- und Kooperationstools anlegen (z. B. Wikis, Blog, Forum, Übungsgruppen), Teilnehmerverwaltung.

Die Schulungen richten sich an alle Mitarbeitende der Uni Freiburg (auch Hilfskräfte). Für die Teilnahme am Workshop ist unbedingt ein Uni-Mitarbeiter-Account notwendig. Mitarbeitende können diesen selbst beantragen unter: https://www.rz.uni-freiburg.de/services/uniaccount/uabeantrag/uamitarb

  • Mi, 04.10.2017, 9-13 Uhr
  • Do, 19.10.2017, 9-13 Uhr

Weitere Termine auf Nachfrage. Gerne bieten wir auch ILIAS-Einführungskurse für Kleingruppen ab 5 Personen an. Wenden Sie sich bei Interesse an: ilias@rz.uni-freiburg.de

Anmeldungen bitte über die Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung.

 

Workshops für Lehrende im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

  • Lernendenaktivierung mit ILIAS, Fr 10.11.2017 (Info)
  • Fragen, Testen, Üben – Lernprozesse mit ILIAS gestalten, Fr 24.11.2017 (Info)
  • Content Authoring: Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien, Do/Fr 7.-8.12.2017 (Info)
  • Vom Hörsaal ins Netz: Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern, Fr 12.01.2018 (Info)
  • E-Portfolios in der Lehre, Fr 26.01.2018 (Info)
  • Flipped Classroom in der Hochschullehre, Fr, 23.02.2018 (Info)

Die Workshops richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg und finden jeweils von 9 – 17 Uhr im Rechenzentrum statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse online an.

Informationen zum E-Learning-Qualifizierungsprogramm finden Sie unter: http://www.rz.uni-freiburg.de/go/e-quali.

 

EMI – English Medium Instruction

 

Unsere Angebote richten sich an MitarbeiterInnen der Universität Freiburg, die aktuell oder in absehbarer Zukunft auf Englisch unterrichten werden.

Weitere EMI Angebote in WS

Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.

Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.

Institut spezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.

Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.

 

 

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New e-learning resource for teaching in English

Freitag, 15. September 2017 | Autor/in:

The English Medium Instruction (EMI) team has launched a new e-learning resource dedicated to writing skills for teaching in English. The resource addresses five topics:  teaching statements, catchy course descriptions, transparent syllabi, handouts/exercise sheets, and written feedback for students. Target groups are those new to teaching in English as well as more experienced teachers seeking feedback on existing materials in English.

Each topic contains a mix of video tutorials, review questions, and language handouts. The course page allows participants to electronically submit samples of new or existing pieces of teaching-related writing and receive feedback on clarity and language accuracy. Use this opportunity to fine-tune teaching-related writing skills before the upcoming winter term.

Figure: Course home page

In addition, six e-modules for teaching in English are available as autonomous e-learning resources. Each module aims to raise awareness of and impart communicative strategies for language use in the multilingual, multicultural classroom. The e-modules contain video tutorials, authentic clips of teaching in English with embedded questions, and extra resources (language handouts, self-study templates to reflect, links to pertinent articles/videos).

Beyond these e-learning resources, teachers can also receive feedback on language use in their English-taught classes or attend one of our workshops. To find out more, simply visit our website or contact us at emi@sli.uni-freiburg.de or 203-8962.

Good luck for winter semester 2017/18
The EMI team

 

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Call for Papers: 16. Internationale ILIAS Conference 2017

Donnerstag, 13. April 2017 | Autor/in:

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg richtet am 14. und 15. September 2017 die 16. Internationale ILIAS-Konferenz mit freundlicher Unterstützung des ILIAS open source e-Learning e.V. aus.

Seit 2013 ist ILIAS die zentrale Lernplattform der Universität Freiburg. Nahezu 100% der Studierenden nutzen die Plattform im Laufe ihres Studiums, der Großteil der Lehrenden stellt darüber Materialien online. Auch wenn Einsatzszenarien jenseits der reinen Materialdistributionl bisher noch überschaubar sind, gibt es doch inzwischen eine Reihe von Lehrprojekten und -Szenarien, in denen weitere Funktionen von ILIAS in ein didaktisches Konzept integriert und gemeinsam mit den Studierenden ausprobiert wurden. Seien es (Selbst-)Tests, interaktive Videos, Kollaborationstools, Live-Votings oder E-Portfolios in Ergänzung zur Präsenzlehre bzw. in Flipped-Classroom-Konzepten – das Spektrum ist breit und die Erfahrungen vielfältig.

Mit dem Call for Papers für die ILIAS Conferenz sind alle ILIAS-Anwenderinnen und Anwender sowie E-Learning-Interessierte herzlich eingeladen, mit wissenschaftlichen Beiträgen oder Erfahrungen aus der Praxis, mit einer Präsentation oder einem Workshop zum Programm der Konferenz beizutragen.

Zu folgenden Themenschwerpunkten können wissenschatfliche Beiträge und Beiträge aus der Praxis eingereicht werden:

  • Open Educational Resources: Was muss bei der Bereitsstellung und Verwendung von OER beachtet werden? Welche technischen, rechtlichen und didaktischen Implikationen gibt es? Wie motiviert man Autorinnen und Autoren, eigene Inhalte zu veröffentlichen? Und wie organisiert und unterstützt man das?
  • Training und Personalentwicklung: Gesucht werden Beiträge zum Thema Fort- und Weiterbildungen an Hochschulen und im betrieblichen Sektor. Welche Online- und Blended Learning Konzepte bewähren sich für Weiterbildungsformate (Stichwort „Lebenslanges Lernen“)? Welche Werkzeuge von ILIAS und welche Konzepte zur Betreuung der Teilnehmenden an Distance Learning Fortbildungen haben sich bewährt? Skill- und Kompetenzmanagement in Unternehmen und Betrieben: Anforderungen an das Zusammenspiel zwischen Lernplattform und HR-Management
  • Lernerfolge und Kompetenzorientierung: Wie lassen sich Lernerfolge sichern und messen (Stichwort Learning Analytics)? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen kompetenzorientierter Lernszenarien? Von welchen erfolgreichen Projekten kann man sich etwas abschauen?
  • Videobasiertes Lernen: Wie werden Videos in Lehr- und Lernszenarien bereits erfolgreich eingesetzt? Welche Forschungen gibt es dazu und wie kann ILIAS für videobasiertes Lernen genutzt werden? Welche Anforderungen stellt der Einsatz von videobasierten Lehr- und Schulungsmaterialien an die Lehrenden und Trainer und wie können diese technisch und didaktisch unterstützt werden? Video-Management/Umgang mit hohem Datenvolumen/Streaming-Lösungen: Welche Beispiele für Videomanagement und Schnittstellen zwischen ILIAS und externen Videoplattformen bestehen?
  • E-Learning-Innovationen: In diesem Slot ist Raum für innovative Ideen, Projekte und Diskussionen aus einem breiten Themenspektrum

Beiträge können in folgenden Formaten eingereicht werden:

Vortrag (30′): Stellen Sie Ihr Thema in einer 20- bis 25-minütigen Präsentation vor und diskutieren Sie noch etwa 5 Minuten mit den Anwesenden im Raum. Alle Vorträge im großen Konferenzraum werden simultan übersetzt (Deutsch → Englisch bzw. Englisch → Deutsch).
Workshop (90′): Nach einem Impulsvortrag sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein Thema erarbeiten und abschließend ein Ergebnis formulieren.
Hands-on-Tutorial (90′): Ziel dieses Formats ist es, den Teilnehmenden ein bestimmtes Feature oder ein bestimmtes Vorgehen näher zu bringen. Idealerweise werden die Teilnehmenden dabei aktiv eingebunden.
Best Practice Space (90′): Zu einem Thema werden mehrere Erfahrungsberichte vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Der Call for Papers ist offen bis zum 30. April 2017, 24 Uhr. Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag hier ein: » Call for Papers 2017 (Registrierung bzw. Anmeldung am ILIAS-Community-Server erforderlich).

Eine Entscheidung über Ihre Einreichung teilen wir Ihnen bis zum 15. Mai 2017 mit.

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„Teaching4Future – Lehre digital“ – gestalten Sie die landesweite Digitalisierungsstrategie mit!

Dienstag, 11. April 2017 | Autor/in:

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit Beiträgen online an der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg zu beteiligen. Diese umfasst verschiedene gesellschaftliche Themen, wovon für die Hochschulen insbesondere der Bereich „Wissenschaft und Kultur“ und darin wiederum die Unterkategorien „Schlüsseltechnologie – Intelligente Systeme“, „Infrastrukturen der digitalen Forschung“ sowie „Teaching4Future – Lehre digital“ relevant sind.

„Teaching4Future“ richtet sich explizit an Lehrende und Studierende mit der Frage, wie und inwieweit die Hochschulen mit der digitalen Lehre die Qualität des Studiums verbessern und Studierende auf digitalisierte Arbeitswelten vorbereiten können. Es soll, so das Ministerium, flächendeckend eine neue Qualität in der digitalen Hochschullehre sowie in der hochschulischen Lehrer*innenbildung erreicht werden, was u.a. hochschulübergreifende Kooperationen und gegenseite Anerkennung von Kursen, die Qualifizierung von Lehrenden sowie den Bereich Offene Bildungsressourcen (OER) umfasst.

Anhand folgender Leitfragen werden Anregungen, Diskussionsbeiträge und Ideen gesucht:

  • Was würden Sie als Lehrende oder Studierende für Meilensteine in der digitalen Lehre erwarten?
  • Was würden Sie von Lehrerinnen und Lehrern im digitalen Schulunterricht erwarten?
  • Von welchen Neuerungen im Bereich digitale Lehre haben Sie bereits profitiert?

Beiträge können in Form von (anonymen) Kommentaren bis zum 24.4.2017, 12 Uhr, im Beteiligungsportal Baden-Württemberg eingereicht werden.

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Kursangebote für Lehrende im Wintersemester 2016/2017

Mittwoch, 21. September 2016 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik –
Hochschuldidaktische Workshops

 

Grundlagen-Workshops (Modul I)

  • Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen, 29./30.09.2016 & 02./03.02.2017 (Info)
  • Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen, 20./21.10.2016 & 24./25.11.2016 (Info)

Vertiefungs-Workshops (Modul II)

  • Studierende mündlich prüfen, 03.11.2016 (Info)
  • Arbeit in und mit heterogenen Gruppen – Diversität als Chance und Herausforderung im Lehren und Lernen, 17./18.11.2016 (Info)
  • Das Lehrportfolio als Möglichkeit der kontinuierlichen Lehrreflexion und Nachweis der Lehrkompetenz in Berufungsverfahren, 24./25.11.2016 (Info)
  • Jenseits von „Think-Pair-Share“ – Methoden für Fortgeschrittene, 08./09.12.2016 (Info)

Die Inhalte und Ziele der der Veranstaltungen finden Sie unter „Info“. Weitere Angebote finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

Das Jahresprogramm 2017 wird voraussichtlich am 07.11.2016 erscheinen.

Diese Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg bzw. an den Landesuniversitäten. Die Kosten für das Workshopprogramm trägt die Universität Freiburg. Von Ihnen erheben wir für Grundlagen- und Vertiefungs-Workshops lediglich einen Kostenbeitrag von 25€/Tag.

 

Angebote der Servicestelle E-Learning

 

E-Learning-Qualifizierungsprogramm

Workshops für Lehrende der Universität Freiburg im Rahmen des von der Abteilung Hochschuldidaktik und der Abteilung E-Learning gemeinsam angebotenen E-Learning-Qualifizierungsprogramms:

  • Lernendenaktivierung mit ILIAS (Info) Fr, 11.11.2016
  • Content Authoring: Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien (Info)  Do/Fr, 08./09.12.2016
  • Fragen, Testen, Üben: Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten (Info)  Fr, 25.11.2016
  • Vom Hörsaal ins Netz: Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern (Info)  Fr, 13.01.2017
  • E-Portfolios in der Lehre (Info)  Mo, 23.01.2017
  • Blended Learning – Hybride Lehrveranstaltungen gestalten (Info)  3-wöchige Blended Learning Veranstaltung. Präsenztermine am 24. Februar und 17. März 2017

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr im Rechenzentrum der Universität Freiburg statt und richten sich explizit an Lehrende der Universität Freiburg.

Link zur Online-Anmeldung
Flyer: Flyer WS 2016/17

 

EMI – English Medium Instruction

 

Was kann ich (noch) tun, um meine englischsprachige Lehrveranstaltung zu verbessern?
Eine Antwort auf diese und weitere Fragen können Sie in den kostenfreien Workshops für Lehrende finden, die in der vorlesungsfreien Zeit von der Fachabteilung English Medium Instruction (EMI) des Sprachlehrinstituts angeboten werden.

Workshops für (zukünftige) Lehrende in englischsprachigen Studiengängen der Universität Freiburg:

Semesterkurs für zukünftige Lehrende in englischsprachigen Studiengängen:

Online-Selbstlernmodule für (zukünftige) Lehrende in englischsprachigen Studiengängen:

Weitere Angebote
Darüber hinaus bieten wir auf Anfrage auch Unterrichtshospitationen mit Feedback, maßgeschneiderte Workshops oder Einzeltrainings an Ihrem Institut an.

Wenn Ihr englischsprachiger Studiengang an einer Zertifizierung der sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen der Lehrenden interessiert ist, finden Sie hier weitere Informationen.

Falls Sie Fragen zu unserem Angebot haben, können Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter 203-8962 erreichen.

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Gewonnen – Ars legendi Rechtswissenschaften

Freitag, 20. Mai 2016 | Autor/in:

Herr Prof. Dr. Roland Hefendehl überzeugte mit seinem Engagement in der Lehre und erhält den diesjährigen „Ars legendi – Fakultätenpreis Rechtswissenschaften„. In diesem Beitrag gibt er einen Einblick in sein Projekt.jurcoach

Das Jurastudium gilt als hart und unberechenbar. Die Studierenden müssen sich ein gewaltiges dogmatisches Grundgerüst erarbeiten, das es am Ende ihres Studiums im Rahmen des Staatsexamens auf einige unbekannte Fälle anzuwenden gilt. Viele Studierende verlieren im Laufe Ihres Studiums das Vertrauen, dies ohne externe Hilfe – die gewerblichen Repetitorien – bewältigen zu können.

Möglicherweise haben die juristischen Fakultäten diese Ängste lange Zeit nicht ernst genug genommen. Roland Hefendehl & Team setzen diesem Manko die beiden Grundprinzipien der Kommunikation & Interaktion nicht nur bei den Präsenzveranstaltungen, sondern auch bei ihrem begleitenden E-Learning-Angebot entgegen. Auf der Website https://strafrecht-online.org kommentieren die Studierenden die Unterrichtsmaterialien jeweils exakt an der Stelle, an der sie nicht weiterkommen. Sie chatten mit dem Lehrstuhlteam und diskutieren über aktuelle kriminalpolitische Fragestellungen. Und werden sich dabei gewiss: Es funktioniert, mit meinem Wissen kann ich mich fundiert in gesellschaftspolitische Diskussionen einschalten.

Die Lernplattform Jurcoach (https://strafrecht-online.org/jurcoach) hilft das erlernte Wissen im Klausurkontext zu wiederholen und auf Fälle anzuwenden. Es werden dabei exakt die Schritte simuliert, die es während einer Übung oder im Examen bei der Falllösung zu durchlaufen gilt und die man nicht häufig genug trainieren kann. Das Programm liefert unmittelbar eine Auswertung step by step. Ein Problemfeld-Wiki kann als Trainingspartner bei der Falllösung oder zur systematischen Wiederholung herangezogen werden, ein Multiple-Choice-Test lockt, das Wissen abschließend einmal auf den Prüfstand zu stellen.

Alle Elemente von strafrecht-online und von Jurcoach sind dabei so programmiert, dass sie seitens der Studierenden problemlos ergänzt werden können. Die technische Infrastruktur bietet die Voraussetzung einer Zwischenspeicherung im Backend, nach einem kurzen Check wird der neue Vorschlag online gestellt. Das Team möchte hierüber die Studierenden animieren, ihre eher klassische Rolle der Konsumierenden aufzugeben und zu Mitwirkenden zu werden. Denn es bereitet nicht nur Spaß, selbst Teil des Ganzen zu sein, sondern schafft zusätzliche Lerneffekte und vergrößert die Lernplattform zum Nutzen der anderen.

Gefördert werden soll dies durch eine große Benutzerfreundlichkeit, eine ansprechende grafische Gestaltung und die Gewissheit, dass jeder Vorschlag eines Users Diskussionsprozesse in Gang bringt.

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Kursangebot für Lehrende im Sommersemester 2016

Freitag, 22. April 2016 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_Semesterprogramm SoSe 16Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik

 

Hochschuldidaktische Workshops

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) statt.
Informationen zur Anmeldung finden Sie auf unser Homepage.

 

Servicestelle E-Learning

 

E-Learning-Workshops

Die E-Learning-Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) im Rechenzentrum, Hermann-Herder-Straße 10 statt.

Anmeldung: Online-Anmeldeformular

 

EMI – English Medium Instruction

 

EMI Workshops 2016

Weitere EMI Angebote

  • Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.
  • Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.
  • Institutsspezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.
  • Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.
Falls Sie Fragen zu unserem Angebot haben, können Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter 203-8962 erreichen.

 

 

 

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Verleihung der Baden-Württemberg-Zertifikate für Hochschuldidaktik, der E-Learning-Zertifikate sowie erstmalige Verleihung des E-Learning-Förderpreises

Mittwoch, 2. März 2016 | Autor/in: und 

Die Absolventinnen und Absolventen der Baden-Württemberg-Zertifikate für Hochschuldidaktik und E-Learning-Zertifikate erhielten am 19. Februar ihre Urkunde durch Prorektorin Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger überreicht. Erstmalig wurde an diesem Tag auch der E-Learning Förderpreis verliehen.

Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms „Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik“ haben sich die Absolventinnen und Absolventen in durchschnittlich 2,5 Jahren mit viel Engagement und Offenheit ihrem Rollen- und Selbstverständnis, Prinzipien der Lehre und neuen Lehr- und Lernkonzepten auseinandergesetzt und konkrete Ideen daraus abgeleitet und in der eigenen Lehre umgesetzt.

2015 schlossen zudem drei Lehrende das E-Learning-Qualifizierungsprogramm ab, in dem sie sich in zwei Modulen grundlegende Konzepten der Präsenzlehre und der web-basierten Lehre auseinandergesetzt und in im zweiten Schritt ein eigenes E-Learning-Lehrprojekt konzipiert und realisiert  haben.

Quelle: Sandra Meyndt

Eines dieser Projekte wurde von Dr. Martin Mann verwirklicht, dessen Weiterentwicklung mit dem 5.000 € dotierten E-Learning-Förderpreis gefördert wird, der nun erstmals verliehen wurde. Prorektorin Prof. Dr. Besters-Dilger stellte bei der Preisübergabe den innovativen Charakter des Lehrprojektes heraus. Denn Dr. Martin Mann stellt sein Lehrkonzept sprichwörtlich auf den Kopf: Studierende bereiten  seine Vorlesung nicht nur nach, wie es meistens üblich ist, sondern erarbeiten sich im Vorfeld das Wissen zunächst selbstständig (mit Online-Selbstlernmodulen, die beispielsweise E-Lectures, also Videoaufzeichnungen vergangener Vorlesungen, ergänzende Video-, Text- und Bildmaterialien oder Tests zur Lernzielkontrolle).  In den daran anschließenden Vorlesungen kann der der Fokus auf die Verständnissicherung, Anwendung der Lerninhalten oder Diskussion vertiefender Fragestellungen gelegt werden.

Die Absolventinnen und Absolventen 2015 – Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik

• Iva Denzer, Slavisches Seminar
• Dr. Anna Growe, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie
• Gabriele Heinel, Zentrum für Schlüsselqualifikationen
• Stefanie Innmann, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
• Dr. Krisztina Kis-Katos, Abteilung für Allgemeine Wirtschaftsforschung
• Dr. Julia Klingele, Institut für Anorganische und Analytische Chemie
• Anna Meine, Seminar für Wissenschaftliche Politik
• Dr. Janine Schweier, Professur für Forstliche Verfahrenstechnik
• Dr. Jan Malte von Bargen, Institut für deutsches und ausländisches Zivilprozessrecht

Die Absolventinnen und Absolventen 2015 – E-Learning-Zertifikat

•    Dr. Martin Mann, Institut für Informatik
•    Dr. Anna Rosen, Englisches Seminar
•    Dr. Johann Wölber, Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie

E-Learning-Förderpreis 2015

•    Dr. Martin Mann, Institut für Informatik

 

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