Viel Prüfungsstoff, Balance zwischen Studium und Job und der Wunsch nach Praxis – Studienabbruch an der Universität Freiburg

Montag, 17. April 2017 | Autor/in: , und 

Im Durchschnitt beenden 23% der Studierenden in Deutschland ihr Studium nicht, in Freiburg waren es 2015 über ein Viertel (26%). Dabei brechen Studierende ihr Studium aus den verschiedensten Gründen ab. Diese finden sich auf persönlicher Ebene als auch auf institutioneller Ebene der Hochschule bzw. des Hochschulsystems (z.B. mangelnde Studieneignung oder -motivation des/der Studierenden, Abbruch als Folge unzureichender Studienbedingungen oder individueller Probleme bei der Studienfinanzierung). Eine Exmatrikuliertenbefragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) von 2014 beleuchtet diese Gründe genauer. Sie umfasste die Themenbereiche „Zeitpunkt des Abbruchs“ (und betonte dabei die Wichtigkeit der Studieneingangsphase), die „Studienentscheidung und Fachwahl“, die „schulischen Voraussetzungen“, „Studienanforderungen und –bedingungen“, sowie Details zur „finanziellen Lage“, der „Wohnsituation“ und „demografischen Hintergrund“ der Befragten.

 

Die wichtigsten Abbruchgründe an der Universität Freiburg

Ausschlaggebende Abbruchgründe von ehemaligen Studierenden der Universität Freiburg (n=64). Angaben in Prozent. Datenquelle DZHW, eigene Darstellung.

 

Die ausschlaggebenden Abbruchsgründe können sich je nach Fach stark unterscheiden. In der Grafik sind die Angaben aus der DZHW-Studie der Abbrecher_innen der Universität Freiburg (n=64) dargestellt. Es wird deutlich, dass besonders das Themenfeld Praxisbezug/Berufsvorbereitung wichtig ist. Oft wird das Studium als theoretisch und wenig praxisbezogen kritisiert. Weiterhin scheint die Studieneingangsphase bedeutend zu sein, da viele Befragte angeben, den Einstieg in das Studium nicht geschafft zu haben oder mit falschen Erwartungen herangegangen zu sein. Abbrecher_innen beklagen eine Unvereinbarkeit von Studium und Nebenjob oder eine Überforderung durch zu viel Studien- und Prüfungsstoff oder zu hohe Studienanforderungen. Weiterhin spielen individuelle, persönliche Gründe und unzureichende Studienbedingungen eine Rolle.

Diese Gründe finden sich auch in den Antworten aus der Studierendenbefragung 2016 (n=7168) wieder. Hier gibt 1% der Befragten die Absicht, das Studium abzubrechen, an. Die Freitextantworten spiegeln vor allem den Wunsch nach mehr Praxisbezug wieder: „Die Tätigkeiten, die man nach dem Studium offen hat, sind nicht das, was ich machen möchte“ – „Hätte mehr interessante Inhalte und v.a. mehr Praxisbezug erwartet.“ – „Extreme Verschultheit des Studienganges“. Doch auch die Unvereinbarkeit von Nebenjob und Studium wird deutlich („Durch meine Arbeit, um meine Wohnung zu bezahlen, war es mir nicht möglich, meine Prüfungen mit den entsprechenden Noten zu erbringen.“) sowie eine Überforderung durch die Leistungsanforderungen im Studium („Erbringe nicht die erforderlichen Leistungen“).

Allerdings geht aus der Befragung des DZHW auch hervor, dass ein hoher Anteil der Abbrecher_innen wieder studieren würde, oft sogar an derselben Hochschule und das gleiche Fach. Weiterhin bezeichnen 34% der Abbrecher_innen das Studium (trotz Abbruch) als sinnvolle Zeit, im Vergleich zu 73% der ebenfalls befragten Gruppe der Absolvent_innen. Alles in allem sind Absolvent_innen mit ihrer jetzigen Lebenssituation zufriedener (76%), allerdings ist mit 49% der Abbrecher_innen ein hoher Anteil ebenfalls zufrieden.

Wie geht es jetzt weiter?

Da die Teilnehmerzahlen dieser Studie sehr gering waren, ist die Aussagekraft der Ergebnisse beschränkt. Sie zeigen trotzdem interessante Tendenzen auf. Um aber Abbruchsgründe nach Fachsemestern, Fächergruppen und Abschlussarten unterscheiden zu können, muss eine separate Befragung vorgenommen werden. Die Abteilung Lehrentwicklung plant zurzeit eine Exmatrikuliertenbefragung, die im Wintersemester 2017/2018 starten soll. Zweck der Befragung ist die genaue Identifikation von Motiven und Lebensumständen der Studienabbrecher_innen und Studienwechsler_innen an der Uni Freiburg sowie die Analyse der unterschiedlichen Formen und Folgen des Abbruchs um von Seiten der Universität mögliche Ansatzpunkte für weitere und spezifischere Unterstützungsmöglichkeiten zu finden.

Eine detailliertere Analyse der DZHW-Befragung zu den Abbrecher_innen an der Uni Freiburg ist hier zu finden: Bericht Abbrecherbefragung DZHW

Weitere Informationen zu den Zentralen Befragungen der Studierenden und Absolvent_innen finden Sie unter: www.uni-freiburg.de/go/befragungen

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Befragungsinstrumente der Abteilung Lehrentwicklung

Freitag, 31. März 2017 | Autor/in:

Die Abteilung Lehrentwicklung bearbeitet Grundsatzfragen zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre an der Universität Freiburg – so weit, so gut. Aber was bedeutet das im Detail? Um einige der zentralen Tätigkeiten der Abteilung genauer zu skizzieren, liegt nun ein Informationsblatt vor.

Neben einem Aufriss über die grundsätzlichen Zuständigkeiten des Arbeitsbereichs liegt der Fokus des Faltblatts auf den Befragungsinstrumenten, die der Universität Freiburg über die Abteilung Lehrentwicklung zur Verfügung stehen: die Zentralen Befragungen, der Zentrale Evaluationsservice und das Projekt FORUM. Das Faltblatt unterscheidet die Anwendungsbereiche, Inhalte und Ziele dieser Befragungsinstrumente klar, um einen schnellen Überblick über die Bandbreite der Verfahren zu geben. So werden sowohl die gemeinsame Stoßrichtung als auch insbesondere die spezifischen Nutzwerte der Instrumente deutlich.

Hier finden Sie das Informationsblatt!

Für weitergehende Informationen über die Abteilung Lehrentwicklung besuchen Sie gerne unsere Website.

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Einblicke in den Tag des Lernens und Lehrens

Mittwoch, 14. Dezember 2016 | Autor/in:

Am 18.11.16 fand der erste Tag des Lernens und Lehrens an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt.

Nach der Begrüßung durch den Rektor Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer und einer Einführung zum „erfolgreich Lernen – erfolgreich Lehren“ durch Prorektorin für Studium und Lehre Frau Prof. Dr. Besters-Dilger, startete Prof. Renkl mit dem ersten Impulsvortrag „Aktives Lernen fördern! – Wie man das nicht machen sollte“.

Das Motto „erfolgreich Lernen – erfolgreich Lehren“ wurde von den Referenten und Teilnehmenden mit anschaulichen Beiträgen in Workshops und Diskussionen aufgenommen sowie mit Praxisbeispielen belebt. Die Tatsache, dass eine Lehrende ihre Lehrveranstaltung mit der Postersession der Tagung kombinierte, zeigt exemplarisch nicht nur die Vielseitigkeit in der Lehre, sondern auch das Engagement der Lernenden und Lehrenden an unserer Uni.

Als große Bereicherung wurde die Expertise von internen und externen Dozierenden vor Ort erlebt. Die aktuellen Entwicklungen der Lehr- und Lernforschung wurden von Prof. Dr. Tremp (Pädagogische Hochschule Zürich), Dipl.-Päd. Miller (Universität Duisburg-Essen),  Prof. Dr. Nückles (Universität Freiburg),  Dr.  Mann (Universtät Freiburg) und der FRAUW thematisiert. Diese wurden durch aktuelle Praxisbeispiele der Universität von Dr. Gehring, Prof. Dr. Paal, Frau Couné und Dr. Schubert begleitet.  Einen weiteren Input brachte der Impulsvortrag von Prof. Dr. Schulmeister (Universität Hamburg) „Über die Anwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lehrerfolg“. Ein interessanter Aspekt stellte auch die Meinungsabfrage des Auditoriums durch eine TED-Umfrage dar. In dem „Streitgespräch: Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen?“ konnten die Studentischen Vertreter den Akteuren in der Lehre ihre Sichtweise kundtun.

Diese Vorträge stehen nun auf dem Videoportal zur Verfügung:

Impulsvortrag 1: „Aktives Lernen fördern! – Wie man das (nicht) machen sollte“

Prof. Dr. Alexander Renkl / Universität Freiburg

 

 

 

 

Impulsvortrag 2: „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“

Prof. Dr. Rolf Schulmeister / Universität Hamburg

 

 

 

 

Streitgespräch: „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen?“

Ingolf Baur, Prof. Dr. Georg Brunner, Christian Kröper, Prof. Dr. Alexander Renkl, Porf. Dr. Rolf Schulmeister und  Sebastian Gräber (v.l.n.r)

Als Fazit der Tagung kann von einer gelungenen Veranstaltung gesprochen werden. Die positive Resonanz, die auch in der Evaluation durch den ZES festgehalten wurde, zeigt sich in den Äußerungen einer regelmäßigen Wiederholung dieser Tagung sowie einem weiteren Einsatz für die Vernetzung der Lehrenden und Lernenden.

Vielen Dank an alle Akteure und Teilnehmenden des Tag des Lernens und Lehrens!

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Kolibris, Orchideen,… – die Zukunft der Kleinen Fächer

Mittwoch, 30. November 2016 | Autor/in:

paphiopedilum_venusschuhDie Kleinen Fächer – auch als Kolibris oder Orchideen bezeichnet – sind am 12.12.16 Thema der Tagung „Studium und Lehre in den Kleinen Fächern: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen“.

Der Dialog zur Lehre der German U15 zusammen mit der Universität Freiburg findet in der Aula im KG I von Uhr 11:00 – 16:00 statt.

Zur Erinnerung ein Auzug aus dem Programm:

  • Prof. Dr. Markus Hilgert: „Schön, aber nutzlos? Universitäre Lehre als Motor für die gesellschaftliche Relevanz und Zukunftsfähigkeit Kleiner Fächer“
  • Kleine Fächer: Strukturmodelle in der Lehre
  • Prof. Dr. Maarten J.F.M. Hoenen: „Warum sind Kleine Fächer eigentlich ein Problem?“
  • Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dieter Imboden, Prof. Dr. Uwe Schmidt und Prof. Dr. Dr. Andreas Barner: „Mehr als nur Köpfe zählen: Kriterien für die Qualität von Studium und Lehre in den Kleinen Fächern“
  • Moderation: Jan-Martin Wiarda

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten.

Eine Anmeldung ist bis zum 03.12.16 per E-Mail an geschaeftsstelle@german-u15.de möglich.

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Last Call: Workshop-Anmeldung für Tag des Lernens und Lehrens am 18.11.2016

Montag, 31. Oktober 2016 | Autor/in:

Tag des Lernens und Lehrens - ProgrammflyerAm 18.11.16 findet der Tag des Lernens und Lehrens in der Aula KG I von Uhr 9:00 – 17:00 statt.

Umrahmt von Vorträgen zu „Aktives Lernen fördern! – wie man das (nicht) machen sollte“ und „Über die Abwesenheit von Lehrveranstaltungen und die Folgen für den Lernerfolg“ sowie dem Streitgespräch „Anwesenheitspflicht – wieviel Präsenz braucht das Lernen“  gibt es neben einer Posterausstellung auch insgesamt sechs Workshops zum Lernen und Lehren. In diesen wird eine Themenvielfalt von Forschungsorientiertem Studium, Service Learning, Lernstrategien, Flipped Classroom, Heterogenität sowie englischsprachiger Lehre geboten.

Aufgepasst, wer sich bis jetzt noch nicht zu den Workshops angemeldet hat, kann sich nur noch auf eine begrenzte Anzahl an Plätzen bis spätestens zum 04.11.16 anmelden.

Weitere Details zum Tag des Lernens und Lehrens sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite der Lehrentwicklung: www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/tdll2016

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Es gibt noch einen dritten IDA 2016/17 – IDA für strukturelle Verbesserungen in der Studieneingangsphase

Montag, 16. Mai 2016 | Autor/in: und 

2015-04-15 IDA-BildDie Abteilung Lehrentwicklung freut sich über die positive Bewilligung des Freiburger Antrags in der Auschreibung „Strukturmodelle in der Studieneingangsphase“ vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Ein Teilprojekt dieses Antrags ist ein  Instructional Development Award (IDA) „Studieneingangsphase“, der nun für die anstehende IDA-Vergaberunde 2016/17 ausgelobt werden kann.

Mit dem IDA „Studieneingangsphase“ sollen Projekte gefördert werden, die die Studieneingangsphase in den Fächern nachhaltig und strukturiert verbessern, und damit zur Steigerung von Studienerfolg und Vermeidung von Studienabbrüchen beitragen können.

Mehr Informationen finden Sie in der aktualisierten Ausschreibung auf der Seite der Abteilung Lehrentwicklung.

Der Bewerbungsschluss für alle IDAs ist der 20.06.2016.

Weitere Fragen beantworten in der Abteilung Lehrentwicklung Petra Mußler (petra.mussler@zv.uni-freiburg.de,203-9088) und Dr. Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de; 203-97558).

 

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Ziele auf dem Prüfstand: Zukunfts- und Dialogwerkstatt am 03.06.2016

Dienstag, 22. März 2016 | Autor/in:

Rektorat am Fahnenbergplatz mit einem Zitat von Elly Knapp (siehe Banner links) © R. Gschwendtner 2012

Rektorat am Fahnenbergplatz mit einem Zitat von Elly Knapp (siehe Banner links) © R. Gschwendtner 2012

Die Universität Freiburg steigt mit der Zukunfts- und Dialogwerkstatt am 03.06.2016 in einen Prozess ein, an dessen Ende strategische Ziele in Studium und Lehre stehen sollen. Diese sollen für die gesamte Albert-Ludwigs-Universität gelten und die Basis für eine gemeinsame Definition von Qualität in diesem Bereich an unserer Universität legen.  Für die gesamte Universität? Schwer vorstellbar bei aktuell 25.158 Studierenden in 196 Studiengängen an 11 Fakultäten bzw. 100 Instituten und Seminaren? Glauben wir nicht. Mit einem universitätsweiten Dialog zum Thema möchten wir auf dem „Freiburger Weg“ genau dies mit allen Statusgruppen der Universität erarbeiten.
Am Anfang dieses Prozesses steht die Frage, wie wir in Freiburg Qualität definieren. Und da wir eine Universität sind, die von ihrer Vielfalt an Fächern und Menschen lebt, sollen möglichst viele Vertreterinnen und Vertreter möglichst vieler Gruppen zu dieser Definition beitragen. Der Eintritt in diesem Dialog erfolgt am 03.06.2016 von 9-13 Uhr im 6. OG des Rektorats im Rahmen der Zukunftswerkstatt, zu der wir alle Interessierten Mitglieder der Universität herzlich einladen.
Anstoß für den Prozess der Zieldiskussion ist die Entscheidung, ein universitätsweites Qualitätsmanagement-System zu entwickeln und im Rahmen dessen auch die Möglichkeit einer Systemakkreditierung zu prüfen.
Das Qualitätsmanagementsystem im Bereich Studium und Lehre soll Lehrende und Funktionsträger dabei unterstützen, die hohe Qualität der Lehre hier in Freiburg zu sichern und weiterzuentwickeln, indem Ansprechpartner und Instrumente zentral zur Verfügung gestellt werden und von den Universitätsmitgliedern dezentral genutzt werden können. Am Anfang und am Ende eines solchen Systems stehen aber zunächst die Ziele mit denen wir Qualität definieren. Diese Ziele könnten auch für die Exzellenzinitiative III, deren zweite Profillinie noch nicht klar ausgestaltet ist, von Bedeutung sein.
Im Rahmen der „Zukunfts- und Dialogwerkstatt zu den Zielen in Studium und Lehre an der Universität Freiburg“ wollen wir diskutieren: Was ist eigentlich gute Lehre? Wie kann man gute Lehre messen? Haben Studierende ein anderes Verständnis davon als Lehrende und die Universitätsleitung? An welchen Rahmen sind wir gebunden, wenn wir definieren, was Studierende nach einem Studium an der Albert-Ludwigs Universität gelernt haben sollen? Wir wollen einen Konsens erarbeiten, unter dem sich die spezifischen Ziele einzelner Fächer und Gruppen subsumieren lassen. Der Auftakt zu diesem Dialog erfolgt am 03.06.2016, 9-13 Uhr – und wir würden uns freuen, möglichst viele Mitglieder der Universität begrüßen zu dürfen.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und weisen Sie auch möglicherweise interessierte Personen aus Ihrem Bereich darauf hin. Die Anmeldung wird voraussichtlich ab Mitte April möglich sein. Für Rückfragen steht in der Zwischenzeit Dr. Sören Pape aus der Abteilung Lehrentwicklung (soeren.pape@zv.uni-freiburg.de; 0761/203-96802) zur Verfügung.

Sind Sie interessiert? Dann klicken Sie hier und ergänzen Ihren Namen und Ihre Rolle an der Universität.

Wir senden Ihnen dann rechtzeitig Informationen zur Anmeldefrist (Teilnehmerzahl begrenzt!) und einen Link zur Homepage der Veranstaltung.

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Ihr habt uns die Meinung gesagt – vielen Dank!

Dienstag, 8. März 2016 | Autor/in: und 

Die zentrale Befragung der Absolventinnen und Absolventen, koordiniert von der Abteilung Lehrentwicklung, fand 2015 erneut statt: Knapp 4000 ehemalige Studierende der Universität Freiburg wurden hierbei befragt.

Gewinnübergabe durch Natalie Boros an Martin Kalt Foto: Petra Mußler

Gewinnübergabe durch Natalie Boros an Martin Kalt                                    Foto: Petra Mußler

Am 15. Februar 2016 endete die Feldphase der Befragung der Absolventinnen und Absolventen mit einer sensationell hohen Rücklaufquote von 47,9%. Das Befragungsteam bedankt sich sehr herzlich bei allen, die sich Zeit genommen haben, den detaillierten Fragebogen auszufüllen. Solche Mühe soll belohnt werden – daher wurden als Dankeschön attraktive Gewinne wie ein Samsung Galaxy Tab A und ein iPad Mini 2 unter allen TeilnehmerInnen verlost. Einer der fünf glücklichen Hauptgewinner ist Martin Kalt (siehe Bild). Da er derzeit in Müllheim wohnt, konnte er seinen Gewinn direkt in unserem Büro abholen: Eine ibox Android OS von Samsung, die von Omega Electronics zur Verfügung gestellt wurde. Wir wünschen ihm, sowie den weiteren vier GewinnerInnen, viel Freude damit!

Doch nun, da die Feldphase abgeschlossen ist, geht es für das Befragungsteam erst richtig los, denn die gesammelten Daten der über 1700 Absolventinnen und Absolventen müssen nun analysiert und aufbereitet werden. Einen kleinen Vorgeschmack hierzu bieten die Berichte der Absolventinnen und Absolventen der letzten Befragung von 2012, die auf unserer Homepage aus dem Uninetz einsehbar sind. Die Berichte enthalten detaillierte Ergebnisse der Befragung zu den Themenbereichen Lehrqualität, Schlüsselkompetenzen sowie dem bisherigen Berufserfolg. Die Ergebnisse von 2012 waren durchweg positiv und übertrafen oft sogar den Bundesdurchschnitt. Umso spannender ist nun der Vergleich der damaligen Daten mit den aktuellen Ergebnissen.

Foto: Julia Müller

Foto: Julia Müller

Doch nicht nur die Meinung der ehemaligen, sondern auch die der aktuell Studierenden soll gehört werden! Daher startet in diesem Mai die Studierendenbefragung, bei der alle rund 25.000 Studierenden, die momentan an der Universität Freiburg eingeschrieben sind, zur Qualität ihres Studiums befragt werden sollen. Neben Fragen zum Lehrangebot und zur Studienwahl, werden die Studierenden auch aufgefordert die Betreuungssituation, die Ausstattung sowie die Angebote der Beratungs- und Serviceeinrichtungen zu beurteilen. Auch im Rahmen dieser Befragung werden wieder eine Vielzahl von Preisen verlost, unter anderem auch über die Facebook-Seite des Befragungsteams – ein Like lohnt sich also! Aber die Studierenden gewinnen nicht nur bei der Verlosung: durch die erneute Befragung wird den Stärken und Schwächen der Universität Freiburg auf den Grund gegangen. Im anschließenden Dialog werden Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen auf Fakultätsebene sowie universitätsweit abgeleitet. Der Vergleich mit den bisherigen Ergebnissen  evaluiert zudem bereits erzielte Verbesserungen und neue Bedürfnisse, die zur Qualitätssicherung und -weiterentwicklung beitragen.

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an die Projektverantwortlichen Natalie Boros und Katharina Schneijderberg wenden:
Abteilung Lehrentwicklung, Zentrale Befragungen
Email: befragung@uni-freiburg.de
Telefon: 0761/203-67578

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Ideen für die Lehre gefragt: Die IDA-Ausschreibung 2016/17 ist da

Mittwoch, 24. Februar 2016 | Autor/in: und 

2015-03-06 KrokusWie bereits angekündigt wird der Instructional Development Award (IDA) auch für 2016/17 wieder ausgeschrieben. Insgesamt zwei IDAs wird es in dieser Runde geben – vorbehaltlich der tatsächlichen Bereitstellung des BMBF im Rahmen der zweiten Phase des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ (wovon wir stark ausgehen!).

Da der IDA nun schon zum achten Mal ausgelobt wird, kennen ihn viele Lehrende bereits. In dieser Runde gibt es allerdings – aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem IDA – mehrere Änderungen am IDA-Konzept:

  • die Laufzeit des IDA wird ausgeweitet auf 18 Monate (Beginn der Laufzeit: Oktober 2016)
  • eventuelle Kooperationen mit Servicestellen der Universität müssen vor Antragsstellung geklärt und im Antrag dokumentiert werden
  • Projekte mit E-Learning Komponente müssen bei der Servicestelle E-Learning eine Beratung einholen und dies im Antrag dokumentieren
  • Anträge können maximal von drei Personen gemeinsam gestellt werden
  • Außerdem gilt es zu beachten, dass nicht-professorale Mit-Antragsteller/stellerinnen nicht überwiegend aus dem IDA-Preisgeld finanziert werden dürfen

Die genaueren Daten und Bedingungen zum IDA 2016/17 können Sie der Ausschreibung entnehmen, die auch auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung zu finden ist. Dort erhalten Sie ebenfalls weiterführende Informationen. Die Deadline für die Einreichung der Anträge ist der 20.06.2016 – gerne sind wir für alle Fragen rund um den IDA ansprechbar.

Petra Mußler (petra.mussler@zv.uni-freiburg.de,203-9088)

Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de; 203-97558)

Wir freuen uns auf jeden Fall wieder auf viele IDA-Projektskizzen mit interessanten Ideen für die Weiterentwicklung der Lehre!

 

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Du kannst uns (wieder) die Meinung sagen!

Dienstag, 6. Oktober 2015 | Autor/in: und 

Aufkleber-EndversionDie nächste Runde der von der Abteilung Lehrentwicklung koordinierten zentralen Befragungen startet diesen Herbst. Ab Anfang Oktober findet die Befragung der Absolventinnen und Absolventen statt (www.uni-freiburg.de/go/abs). Mehr als 4000 ehemalige Studierende und Promovierende der Universität Freiburg, die im Wintersemester 2013/2014 und im Sommersemester 2014 ihr Studium abgeschlossen haben, werden per Online-Fragebogen befragt. Sie können rückblickend ihre Meinung zur Lehrqualität, zu den erworbenen Schlüsselkompetenzen und ihrem bisherigen Berufserfolg mitteilen. Im Jahr 2012 wurden die Absolventinnen und Absolventen der Universität Freiburg schon einmal befragt. Dabei konnte ein Rücklauf von 47 Prozent erreicht werden. Die Ergebnisse für die retrospektive Bewertung der allgemeinen Studienzufriedenheit fielen insgesamt sehr positiv aus: 78 % der Befragten würden erneut die Universität Freiburg als Studienort und 71 % denselben Studiengang wieder wählen. Als sehr gut oder gut wurden beispielsweise von zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen die Ausstattung und von 60 % die Studienorganisation bewertet. Insgesamt fielen die Bewertungen positiver aus als im deutschlandweiten Durchschnitt aller an der Befragung beteiligten Universitäten.

Im kommenden Frühjahr 2016 sind dann erneut die Studierenden gefragt. Fast 25.000 Studentinnen und Studenten können das Lehrangebot, die Betreuungssituation und die Qualität ihres Studiums beurteilen. Bereits im Jahr 2013 wurde eine erste gesamtuniversitäre Befragung der Studierenden durchgeführt, an der mehr als 7000 Studierende teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigten eine sehr positive Bewertung Freiburgs als Studienstandort. Auch die Betreuungssituation empfanden die Studierenden als angenehm. Fachberatungen bekamen bessere Bewertungen als zentrale Beratungsangebote der Universität Freiburg. Die Kritik der Studierenden, Evaluationsergebnissen würden nicht transparent genug umgesetzt, wurde ernst genommen und neben den Ergebnisberichten auch Stellungnahmen samt Konsequenzen der Fächer zu den Befragungen verfasst.

Insgesamt zeigte sich bei den letzten Befragungen, dass die Absolventinnen und Absolventen sowie die Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität ihr Studium positiv bewerten. Darüber hinaus wird durch die rege Teilnahme an den Befragungen deutlich, dass sowohl aktive als auch ehemalige Studierende gerne dazu bereit sind, die Lehrqualität und die damit verbundenen Rahmenbedingungen voranzubringen und gegebenenfalls zu Weiterentwicklungen beizutragen.

Die erneuten Befragungen im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 dienen der Qualitäts(weiter)entwicklung im Bereich Studium und Lehre an der Universität Freiburg. Es können Stärken und Schwächen erkannt sowie Vergleiche zu den Absolvierenden- und Studierendenbefragungen aus den Jahren 2012 und 2013 gezogen werden.

Informationen zu den letzten Befragungen und deren Ergebnisse können unter www.uni-freiburg.de/go/befragungen eingesehen werden. Darüber hinaus gibt es bereits (uniintern) Stellungnahmen der einzelnen Fächer zu den Ergebnissen .
Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an Natalie Boros und Katharina Schneijderberg wenden:
Abteilung Lehrentwicklung
Email: befragung@uni-freiburg.de
Telefon: 0761/20367578

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