E-modules to hone your communicative skills for teaching in English

Mittwoch, 18. April 2018 | Autor/in: und 

In this second of a four-part series on communicative skills for teaching in English, the English-medium Instruction team introduces two e-modules dedicated to student interaction with an international student body. The e-modules are available to teachers on the ILIAS Continuing Education and Open Educational Resources (OER) learning platform.

Activating and interacting with your students in English

Every class is diverse. But even more so when students from all over the world bring their own learning cultures and styles of communication into your English-taught class. It was with this dynamic in mind that we developed resources, which share some good practice approaches for activating students, leveraging the diversity in the classroom, and ensuring the clearest possible lines of communication among a diverse group English speakers.

Teaching in English – Initiate student input

The diverse student body enrolled in English-taught international programs is a key reason teachers need to diversify teaching methods beyond lecturing (a skill covered in part one of our series). This e-module provides micro-methods to activate students in lecture and seminar settings, clear instructions to set-up such tasks and guiding questions and tips to help you better prepare using methods. Implementing such practices increases student opportunities to engage with and discuss the content (using the language of the content!) and increases chances that students will pose more questions during a lesson.

Teaching in English – Respond to and integrate student input

Once a teacher has activated students, the ensuing interaction entails a range of teaching skills. This e-module covers four aspects of responding to student input: giving constructive and explicit feedback, using strategies to handle different types of student input, integrating large classes, and handling instances of clarification. Employing such interaction skills can solidify student learning, maximize student opportunities to engage with content and promote a positive learning vibe.

Both of these e-modules combine brief video tutorials, downloadable resources and clips of authentic teaching with embedded questions to provide you with key take-aways, upon which you can reflect and incorporate into your future lectures.

Beyond interaction e-modules:

Raising your awareness about a range of student activation and interaction techniques is important but just the tip of the teaching iceberg. Dive deeper and turn awareness into action by attending our next foundation workshop and/or student interaction workshop and/or requesting a classroom visit with comprehensive expert feedback

Be on the lookout next month when we delve into general language skills, part three of our four-part series on communicative skills to enhance student learning in your English-taught class.

To find out more about other training options, visit our website or contact us at emi@sli.uni-freiburg.de or 203-8962.

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Jetzt Vorschläge für den Universitätslehrpreis und den Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement machen!

Dienstag, 17. April 2018 | Autor/in:

Engagierte Lehrende und Studierende können auch in diesem Jahr für den Universitätslehrpreis bzw. den Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement vorgeschlagen werden.

Universitätslehrpeis

Der Universitätslehrpreis zeichnet herausragende Lehrveranstaltungen, innovative Lehrkonzepte und langjährig anerkannte Lehre auf hohem inhaltlichem und didaktischem Niveau mit einem Preisgeld von 10 000 € aus, das auch auf mehrere Preisträger_innen aufgeteilt werden kann. Studierendengruppen ab 10 Personen, Fachschaften, Einzelpersonen aus dem wissenschaftlichen Personal, aber auch ganze Institute oder Fakultäten können Vorschläge einreichen. Vorschläge für den Universitätslehrpreis können außerdem vorgemerkt werden für die Bewerbung um den Landeslehrpreis 2019. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung und dem Auswahlverfahren des Lehrpreises finden Sie hier.

Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement

Der Sonderpreis zeichnet herausragendes studentisches Engagement mit Vorbildcharakter mit einem Preisgeld von 500 € aus, das anderen Studierenden unmittelbar zu Gute kommt. Sowohl Einzelprojekte als auch kontinuerliches Engagement einzelner Studierende oder von Studierendengruppen können gewürdigten werden. Die Preisträger_innen des Sonderpreises werden anschließend für den landesweiten Wettbewerb nominiert. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung und dem Auswahlverfahren des Sonderpreises für herausragendes studentisches Engagement finden Sie hier.

Wichtig: Vorschläge für alle genannten Preise müssen über die jeweilige Studienkommission eingereicht werden; die Deadline für die Einreichung ist der 07.06.2018. Wenden Sie sich also bitte frühzeitig an die zuständige Studienkommission – in der Regel über das entsprechende Dekanat – damit die Zustimmung rechtzeitig erfolgen kann.

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Ringvorlesung: Digitalisierung in der Lehre für Lehrende der Hochschulen Baden-Württembergs

Montag, 16. April 2018 | Autor/in:

Virtuelle Ringvorlesung des HND BW ab 25.4.2018 zu den Learningmanagementsystemen Moodle und ILIAS. Anrechnung auf Hochschuldidaktik- bzw. E-Learning-Zertifikate möglich

In der virtuellen Ringvorlesung des HND BW haben sich engagierte Expertinnen und Experten aus den E-Learning Servicestellen des Landes zusammengetan, um Lehrenden der baden-württembergischen Hochschulen ein flexibles Lernformat anzubieten. Im Hochschulnetzwerk Digitalisierung  der Lehre, kurz HND BW, kooperieren alle Hochschulen des Landes, unter anderem um gemeinsame Strukturen zur Digitalisierung der Lehre zu schaffen. Die virtuelle Ringvorlesung des HND BW ist nun das erste Angebot dieser Art.

Die Webinare werden in loser Folge immer an einem Mittwoch zwischen 12:00 und 13:00 Uhr stattfinden. Der erste Termin ist am 25.04.18. Kurze Impulsvorträge zeigen, wie Sie Lernmanagementsysteme didaktisch sinnvoll und lernförderlich einsetzen können. In der anschließenden Diskussionsrunde können Sie ausgewählte Aspekte vertiefen und Parallelen zur eigenen Lehre ziehen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrenden, die sich intensiver mit Lehrmanagementsystemen vertraut machen möchten. ILIAS und Moodle werden  gleichermaßen behandelt. Dabei steht vor allem der lernerzentrierte Einsatz im Vordergrund. Zudem können Sie sich mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen im Rahmen einer gemeinsamen Reflexion austauschen. Die Teilnahme ist für Lehrende aus Baden-Württemberg kostenlos.

Unter bestimmten Bedingungen kann eine Teilnahme an mehreren Sitzungen im Rahmen didaktischer Qualifizierungsmaßnahmen (z. B. E-Learning-Zertifikat der Uni Freiburg, Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik) angerechnet werden. Nähere Angaben hierzu erfahren Sie bei der Abteilung E-Learning.

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltungsreihe erfolgt online. Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie regelmäßige Einladungen zu den Webinaren, an denen Sie direkt von Ihrem Arbeitsplatz aus teilnehmen können.

Weitere Informationen, das Seminarprogramm und den Link zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.hnd-bw.de/ringvorlesung

 

Termine, Themen und ReferentInnen

 

Flyer als pdf

Kontakt Abteilung E-Learning

Thema: Blended Learning, E-Learning, Ilias, Praxistipps, Workshops | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Workshops für Lehrende im Sommersemester 2018

Mittwoch, 11. April 2018 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Abteilung E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik – Hochschuldidaktische Workshops

Im Sommersemester bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot insgesamt, Angeboten für TutorInnen sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

Angebote der Abteilung E-Learning

Workshops für Lehrende im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) im Rechenzentrum der Universität Freiburg statt und richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg. Bitte melden Sie sich bei Interesse online an. Informationen zum E-Learning-Qualifizierungsprogramm finden Sie unter: http://www.rz.uni-freiburg.de/go/e-quali.

Wikis: Überblick, Anwendung und Einsatzmöglichkeiten in der Lehre

Wikis ermöglichen das gemeinsame Erarbeiten und Veröffentlichen von Inhalten und somit ein kollaboratives Wissensmanagement. Jede_r (berechtigte) Nutzer_in kann Texte bearbeiten, ändern und kommentieren. Wikis eignen sich daher z. B. für das gemeinsame Erstellen von Glossaren, Seminararbeiten oder für den Wissensaustausch in Fachbereichen und Lehrveranstaltungen.

Di, 8.5.2018, 9.00 – 13.00 Uhr: Information und Online-Anmeldungen über die Abteilung Interne Weiterbildung der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW).

ILIAS: „Interaktive Videos auf ILIAS“

Mit Hilfe der interaktiven Videos in ILIAS können eigene, Youtube oder Vimeo Videos datenschutzkonform und interaktiv in die Lehre eingebunden werden. Es ist möglich, Fragen zu integrieren und Kommentare zuzulassen.

Neben theoretischen Impulsen liegt der Fokus des Workshops auf einem praktischen „hands-on“-Zugang zu diesem Themenkomplex.
Der Kurs richtet sich an alle, die Videos in der Lehre einsetzen möchten. Ein Mitarbeiteraccount der Uni und Grundkenntnisse im Umgang mit ILIAS sind erforderlich.

Mi, 16.5., 9.00 – 13.00 Uhr: Information und Anmeldung

EMI – English Medium Instruction

Unsere Angebote richten sich an MitarbeiterInnen der Universität Freiburg, die aktuell oder in absehbarer Zukunft auf Englisch unterrichten werden.

Weitere EMI Angebote in WS

Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.

Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.

Institutspezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.

Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.

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Neuerungen im Urheberrecht – Konsequenzen für Lehrende

Montag, 9. April 2018 | Autor/in:

Zum 1.3.2018 trat das neue Urheberrechtsgesetz in Kraft mit Konsequenzen auch für Lehrende.

Lehrende dürfen demnach im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen unter bestimmten Bedingungen urheberrechtlich geschützte Materialien ganz oder teilweise ohne Zustimmung des/der UrheberIn im Unterricht verbreiten oder in digitaler Form in der Lehre verwenden. Die Regelungen sind deutlich konkreter als in der alten Fassung und können im Detail hier nachgelesen werden.

Die Abteilung E-Learning hat auf ILIAS Informationen zu E-Learning und Urheberrecht, Beispielfälle und die Aufzeichnung des Vortrags von Prof. Dr. Albrecht Götz von Olenhusen im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Urheberrecht bereit gestellt: Zum Infobereich Urheberrecht auf ILIAS.

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„Fit in das Tutorat“ im Sommersemester 2018

Mittwoch, 28. März 2018 | Autor/in: und 

Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet auch im Sommersemester wieder Workshops für Tutor*innen in der Studieneingangsphase an.

„Fit in das Tutorat“ unterstützt sowohl neue als auch erfahrene Tutor*innen bei der Vorbereitung auf die vielfältigen Aufgaben und bei der Erarbeitung didaktischer Grundlagen.

Nähere Informationen zu den Inhalten der Workshops  finden Sie hier.

Termine im Sommersemester 2018:

* für Tutor*innen der Mathematik:
Mittwoch, 11.04.18, von 09:00-16:30Uhr
* für Tutor*innen in den Geisteswissenschaften:
Samstag, 14.04.18, von 09:00-16:30Uhr
* für Tutor*innen in den Wirtschaftswissenschaften:
Freitag, 20.04.18, von 09:00-16:30Uhr
* für Tutor*innen an der technischen Fakultät:
Freitag, 27.04.18, von 09:00-16:30Uhr
* für Tutor*innen in den Naturwissenschaften:
Samstag, 28.04.18, von 09:00-16:30Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung per E-Mail an Anne Lickert

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Auf in die dritte Runde! Die Lehrwerkstatt „Lehrerbildung“ für alle Lehrenden in Lehramtsstudiengängen – inklusive eines Teaching Analysis Polls

Montag, 19. März 2018 | Autor/in:

  • Sie lehren im Lehramt, sei es an der Albert-Ludwigs-Universität oder an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, und haben Interesse an kollegialem Austausch zur Planung, Durchführung und Evaluation Ihrer Lehrveranstaltung(en)?
  • Sie möchten für sich klären, was kompetenzorientierte Lehre konkret bedeutet und welche Vorteile für Sie als Lehrende*r und für Ihre Studierenden damit verbunden sind?
  • Sie interessieren sich für aktivierende Lehr-Lern-Formate und Möglichkeiten der Evaluation?
  • Sie möchten bereits während des Semesters (mit hochschuldidaktischer Begleitung) eine Rückmeldung der Studierenden zu Ihrer Lehrveranstaltung einholen?

Wenn eine oder mehrere Fragen auf Sie zutreffen, dann seien Sie mit dabei, wenn die Lehrwerkstatt „Lehrerbildung“ im Sommersemester 2018 in die nächste Runde geht!                  

Zielsetzung: Die Lehrwerkstatt steht im Zeichen des Konzepts des „Constructive Alignments“. Sie erhalten einen Einblick in die Prinzipien kompetenzorientierter Lehre und können diese bereits im Sommersemester bei der Konzeption und Durchführung Ihrer Lehrveranstaltung berücksichtigen.

Arbeitsform: In 5 Sitzungen können Sie verschiedene Aspekte der Planung, Durchführung und Evaluation Ihrer Lehrveranstaltung im SoSe18 vertiefen, reflektieren und diskutieren. Neben thematischen Impulsen und dem kollegialen Austausch während des Semesters werden Sie sowohl durch eine kollegiale Fallberatung als auch mit einem Teaching Analysis Poll bei der Reflexion Ihrer Lehre hochschuldidaktisch begleitet.

Teaching Analysis Poll: Ein Teaching Analysis Poll (TAP) ist ein Feedbackverfahren mit hochschuldidaktischer Begleitung. Im Vorfeld des Teaching Analysis Polls werden mit Ihnen gemeinsam Leitfragen für die Studierenden entwickelt, die während der TAP-Durchführung mit Studierenden in Kleingruppen bearbeitet werden. Dieser Prozess wird von einer Mitarbeiterin der Abteilung Hochschuldidaktik moderiert. Das Teaching Analysis Poll wird in der letzten halben Stunde einer Ihrer Lehrveranstaltungssitzung durchgeführt. Daran anknüpfend werden gemeinsam mit Ihnen in einem reflexiven Rückmeldegespräch die gewonnen Ergebnisse betrachtet.

Offene Sprechstunden: Neben den vorgesehenen Lehrwerkstatt-Terminen werden „offene Sprechstunden“ angeboten, in denen Sie Ihre Fragen und Anliegen bezüglich Ihrer Lehrveranstaltung mit einer Mitarbeiterin der Abteilung Hochschuldidaktik besprechen können.

Termine für die Lehrwerkstatt Lehrerbildung:

  • 09.04.2018; 09:30 – 14:00 Uhr
  • 07.05.2018; 09:30 – 13:30 Uhr
  • 18.06.2018; 09:30 – 13:30 Uhr
  • 09.07.2018; 09:30 – 13:30 Uhr
  • 23.07.2018; 09:30 – 13:30 Uhr

Den Termin für die Durchführung eines TAPs können Sie während des SoSe 2018 mit Rochelle Alsleben-Borrozzino festlegen.

Kosten: Die Teilnahme an der Lehrwerkstatt Lehrerbildung ist kostenfrei.

Anmeldung: Wenn Sie an der Lehrwerkstatt teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis spätestens 04.04.2018 per E-Mail bei Rochelle Alsleben-Borrozzino an. Auch für nähere Informationen und bei Fragen können Sie sich gerne an Frau Alsleben-Borrozzino wenden.

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Ethische Urteilsbildung und gesellschaftliches Engagement fördern – Das neue Lehrformat Service Learning im Einsatzfeld Interkulturalität/Migration

Mittwoch, 14. März 2018 | Autor/in:

Was ist Service Learning? Das Pilotangebot im WS 2017/18 am ZfS

Service Learning verbindet akademisches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement. Im WS 2017/18 hat das Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) erstmals ein fachübergreifendes Service Learning Modul umgesetzt (gefördert im Rahmen des Projektwettbewerbs Innovatives Studium 2017). Studierende haben sich in interkulturellen Initiativen und Projekten mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ehrenamtlich engagiert (siehe Liste der Kooperationspartner) und ihre Erfahrungen parallel in begleitenden Workshops und Supervisionssitzungen fachlich vertieft und reflektiert. Gerahmt wurden Einsatz und Lernen durch eine Auftakt- und eine Abschlussveranstaltung sowie einen Workshoptag mit EPG-Studierenden, an dem ethische Fragen vertieft diskutiert werden konnten.

Verknüpfung mit sozial-ethischen Fragestellungen

Zivilgesellschaftliches Engagement setzt immer auch Vorstellungen von einem guten Leben voraus, für das man sich einsetzt und von Gerechtigkeit. Freiwillige in Initiativen und Vereinen leisten ihren Beitrag zur Gestaltbarkeit von Gesellschaft, sie bringen dabei ihre Werthaltungen mit. Es lag deshalb nahe, die fachliche Einbindung des Service Learning-Angebots durch die Kooperation mit dem Seminar „Verantwortung in der Zivilgesellschaft“ zu gewährleisten, eine Veranstaltung im Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudium für Lehramtsstudierende, das parallel zum ersten Service Learning Modul angeboten wurde. Mit Blick auf die aktuelle Relevanz stand dabei das Thema Interkulturalität/Migration im Vordergrund.

Das EPG-Seminar „Verantwortung in der Zivilgesellschaft“

Gesellschaftliche Problemstellungen, Flucht und Migration als ein Beispiel unter vielen, finden ihren Widerhall auch im Schulalltag. Lehrer*innen sind nicht nur durch heterogene Bildungshintergründe herausgefordert, sie werden konfrontiert mit kulturellen Differenzen, sie werden zu Vermittlern von Toleranz gegenüber Minderheiten und sie müssen sich mit den Hintergründen von Flucht und Migration auseinandersetzen. Alle diese Herausforderungen bedürfen der Sachkenntnis und der ethischen Reflexion, um Orientierung bieten zu können.

Die EPG-Studierenden

  • setzten sich kritisch mit Konzepten von Zivilgesellschaft auseinander,
  • fragten nach der ethischen Rechtfertigung von Grenzen als vorfindlicher historisch/politischer Konstrukte,
  • setzten sich mit Konzepten interkultureller Ethik auseinander,
  • vertieften sich in den Begriff der Toleranz und seine Begründung und
  • diskutierten die Faktoren, die für Integration und Bildungsverläufe eine Rolle spielen, insbesondere die Situation von Geflüchteten, unter dem Gesichtspunkt der Bildungsgerechtigkeit.

Im Seminar „Verantwortung in der Zivilgesellschaft“ haben die Studierenden diese Themen im Hinblick auf das zukünftige Berufsfeld der angehenden Lehrer*innen diskutiert. Zugleich haben sie die ethische Expertise erworben, die sie im Rahmen des gemeinsamen Workshoptages zusammen mit den Service Learning Studierenden weitergeben und so für den Theorie-Praxis-Austausch fruchtbar machen konnten.

Sozial-ethische Fragestellungen im Service Learning

Die Service Learning-Studierenden lernten bereits während der Auftaktveranstaltung relevante ethische Leitfragen für das Einsatzfeld Interkulturalität und Migration kennen. Sie konnten u.a. folgende Impulse und Fragen als Reflexionsanregung im Verlauf ihres Engagements nutzen:

  • Mit welchen Vorannahmen über die Rolle der Zivilgesellschaft (Werte, Motive) engagiere ich mich?
  • Welches sind meine Vorannahmen über ein Recht auf Migration?
  • Lässt sich bei der Arbeit mit den Flüchtlingen eine gemeinsame ethische Basis erkennen und (wann) zeigen sich Unvereinbarkeiten, die auf ethische Divergenzen schließen lassen?
  • Was bedeutet Toleranz für mich? Was erwarte ich von anderen? Wo sind Grenzen?
  • Was sind meine Vorstellungen von „Integration durch Bildung?“ Was davon finde ich in meiner Praxis mit den Flüchtlingen vor?
EPG- und Service Learning Studierende im Austausch

Am Ende des Semesters trafen sich beide Studierendengruppen zu einem gemeinsamen Reflexionsworkshop. Zunächst wurden die Ergebnisse des EPG-Seminars in kondensierter Form vorgetragen, dann konnten in Gruppendiskussionen mit wechselnder Zusammensetzung die Service Learning Studierenden ihre Erfahrungen einbringen und auf dem Hintergrund der philosophischen und sozialwissenschaftlichen Erträge des EPG-Seminars diskutieren. Die Atmosphäre des ganzen Tages war anregend, arbeitsam und lebendig. Beide Studierendengruppen profitieren von der Kooperation und zeigten sich begeistert.

Auch in der Abschlussveranstaltung des Moduls wurden die ethischen Fragestellungen zusammen mit den begleitenden Workshop- und Supervisionsangeboten wieder aufgegriffen und in Gesprächen und in kreativer Darstellung zu einem Ganzen zusammengefügt. Im Feedback zeigte sich, dass die Reflexion der ethisch-philosophischen Dimension für die Studierenden persönlich von großer Bedeutung war und der Austausch mit den EPG-Studierenden begeistert hat.

Stimmen der Service Learning Studierenden

„Das EPG-Seminar war mein persönliches Highlight des Service Learning Kurses. Das Seminar ermöglichte die Vernetzung der praktischen Erfahrungen aus dem Ehrenamt mit theoretischen Wissen durch die EPG-Studierenden und steht damit quasi exemplarischen für den Anspruch des Service Learning Kurses – die Verbindung von universitärem Lernen mit gemeinnützigem Engagement.“

„Besonders der selbst geleitete Austausch in Kleingruppen mit den EPG-Studierenden war sehr bereichernd. Ich denke, dass bei diesen Diskussionen beide Seiten neue Einsichten und Ideen zur weiteren Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen erlangt haben.“

„Von der Möglichkeit die eigene Praxiserfahrung im EPG-Seminar durch theoretisch fundiertes Wissen zu untermauern, habe ich im gesamten Service Learning Kurs mit am meisten profitieren können.“

„Der EPG-Reflexionstag war für mich eine äußerst bereichernde Erfahrung. Durch das Zusammenkommen der theoretischen Perspektive seitens der EPG-Studierenden und der praxisnahen Perspektive von uns SL-Studierenden blieb die so wichtige Diskussion ethisch-philosophischer Fragen nicht theoretisch, wie es in der Philosophie oft der Fall ist, sondern bekam durch unsere Praxiserfahrungen einen sehr konkreten Realitätsbezug. Es war unheimlich schön, zu merken, wie sehr uns der theoretische Beitrag der EPG-Studierenden zum Nachdenken über unser Denken und Handeln gebracht hat, aber auch wie dankbar die EPG-Studierenden waren, die Relevanz und Gültigkeit ihrer erarbeiteten Theorien anhand unserer Erfahrungen prüfen zu können. Hier kam endlich mal Theorie und Praxis zusammen!“

Aus der Studierendenevaluation des EPG-Seminars:

„Tolles, abwechslungsreiches Seminar“

„Großartiges Event! Gelungenes Seminar!“

„Sehr interessante Themen mit Relevanz für Praxis.“

„Zivilgesellschaftliches Engagement auch aus anderen Bereichen mehr anschneiden“

Wie geht es weiter?

Das letzte Desiderat wird wohl keines bleiben, für das kommende Wintersemester sind dank einer weiteren Förderung im Rahmen des Projektwettbewerbs Innovatives Studium 2018 Service Learning Angebote für die Themenfelder Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Politische Interessenvertretung geplant. Das Angebot zu Interkulturalität/Migration soll parallel dazu realisiert werden.

Kooperationspartner

im WS 2017/18:

  • Studierendenwerk Freiburg
  • Uni für Alle
  • step stiftung freiburg
  • Jugendhilfswerk Freiburg

Im SoSe 2018 zusätzlich:

  • Amt für Schule und Bildung
  • zusammenleben e.V.
  • Freiburger Amnesty International Hochschulgruppe
Kontakt

Dr. Barbara Skorupinski von der Arbeitsstelle für das Ethisch-Philosophische Grundlagenstudium (Tel.: 0761/203-9253)

Waltraud Ziegler vom Zentrum für Schlüsselqualifikationen (Tel.: 0761/203-9473)

 

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Studierende individuell beraten – ein Workshop für StudienfachberaterInnen am 13.04.2018

Montag, 12. März 2018 | Autor/in:

Sie sind StudienfachberaterIn und möchten Impulse für die Durchführung von Beratungsgesprächen mitnehmen oder sich mit KollegInnen über Ihre Erfahrungen als BeraterIn austauschen? Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für Sie!

Als StudienfachberaterInnen nehmen Sie – gerade für Studieninteressierte  und -anfängerInnen – eine essentielle Rolle ein. Sie unterstützen Studierende eine fundierte Entscheidung bezogen auf ihre Studienwahl zu treffen und das eigene (Lern-) Verhalten zu reflektieren. Dabei treffen StudienfachberaterInnen auf eine Vielfalt von Anliegen, mit unterschiedlichsten Hintergründen, die es in der Beratung zu berücksichtigen gilt.

Dieser Workshop bietet Ihnen die Möglichkeit, Grundlagen der Beratung und Gesprächsführung kennenzulernen und einzuüben, um eine zielgerichtete Beratung durchführen zu können. Des Weiteren sind Sie herzlich eingeladen, Fälle aus Ihrem Beratungsalltag mitzubringen, die aus unterschiedlichen Gesichtspunkten näher betrachtet werden können.

Nähere Infos zum Workshop und zur Anmeldung finden Sie auf den Seiten der Abteilung Hochschuldidaktik.

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E-modules to hone your communicative skills for teaching in English

Montag, 5. März 2018 | Autor/in: und 

In this first of a four-part series on communicative skills for teaching in English, the English-medium Instruction team introduces two e-modules dedicated to lecturing in English with an international student body. The e-modules are available to teachers on the ILIAS Continuing Education and Open Educational Resources (OER) learning platform.

Communicative skill of lecturing

Regardless of the content provided during a lecture, there are good-practice principles one can follow to ensure a lecture given in English is easier for international students to follow. These principles entail both macro- and micro-factors.

Teaching in English – Macro-factors for lecturing

In light of the extra cognitive load students face when learning academic content in a foreign language, this e-module addresses the practices of pre-lecture exposure to content, explaining lecture structure and communicating SMART learning objectives. Adhering to these principles inevitably reduces students’ cognitive load, raises retention rates and enhances learning during a lecture.

Teaching in English – Micro-factors for lecturing

While the macro-planning of a lecture within the context of a course is paramount, micro-factors during the lecture also reduce the cognitive load students face when learning academic content in a foreign language. This e-module covers three good-practice techniques: using language to guide students through your line of thought (signposting), questions (different types as well) to break up the monologue nature of lectures, and question opportunities for students. Following these best practices lets students both focus more on content and engage more with the teacher and their peers during the lecture.

Both of these e-modules combine brief video tutorials, downloadable resources and clips of authentic teaching with embedded questions to provide you with key take-aways, upon which you can reflect and incorporate into your future lectures. Currently, twenty-one teachers have accessed the lecturing modules and are working through them.

Beyond lecturing e-modules

Absorbing information and analyzing clips of teaching in these two e-modules are a good first step in developing this professional academic competency. However, it shouldn’t be the last step. Follow up on this start by attending our next lecturing workshop and/or requesting a classroom visit with comprehensive expert feedback

Be on the lookout next month when we delve into student interaction, part two of our four-part series on communicative skills to enhance student learning in your English-taught class.

To find out more about other training options, visit our website or contact us at emi@sli.uni-freiburg.de or 203-8962.

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