Call for Papers: 16. Internationale ILIAS Conference 2017

Donnerstag, 13. April 2017 | Autor/in:

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg richtet am 14. und 15. September 2017 die 16. Internationale ILIAS-Konferenz mit freundlicher Unterstützung des ILIAS open source e-Learning e.V. aus.

Seit 2013 ist ILIAS die zentrale Lernplattform der Universität Freiburg. Nahezu 100% der Studierenden nutzen die Plattform im Laufe ihres Studiums, der Großteil der Lehrenden stellt darüber Materialien online. Auch wenn Einsatzszenarien jenseits der reinen Materialdistributionl bisher noch überschaubar sind, gibt es doch inzwischen eine Reihe von Lehrprojekten und -Szenarien, in denen weitere Funktionen von ILIAS in ein didaktisches Konzept integriert und gemeinsam mit den Studierenden ausprobiert wurden. Seien es (Selbst-)Tests, interaktive Videos, Kollaborationstools, Live-Votings oder E-Portfolios in Ergänzung zur Präsenzlehre bzw. in Flipped-Classroom-Konzepten – das Spektrum ist breit und die Erfahrungen vielfältig.

Mit dem Call for Papers für die ILIAS Conferenz sind alle ILIAS-Anwenderinnen und Anwender sowie E-Learning-Interessierte herzlich eingeladen, mit wissenschaftlichen Beiträgen oder Erfahrungen aus der Praxis, mit einer Präsentation oder einem Workshop zum Programm der Konferenz beizutragen.

Zu folgenden Themenschwerpunkten können wissenschatfliche Beiträge und Beiträge aus der Praxis eingereicht werden:

  • Open Educational Resources: Was muss bei der Bereitsstellung und Verwendung von OER beachtet werden? Welche technischen, rechtlichen und didaktischen Implikationen gibt es? Wie motiviert man Autorinnen und Autoren, eigene Inhalte zu veröffentlichen? Und wie organisiert und unterstützt man das?
  • Training und Personalentwicklung: Gesucht werden Beiträge zum Thema Fort- und Weiterbildungen an Hochschulen und im betrieblichen Sektor. Welche Online- und Blended Learning Konzepte bewähren sich für Weiterbildungsformate (Stichwort „Lebenslanges Lernen“)? Welche Werkzeuge von ILIAS und welche Konzepte zur Betreuung der Teilnehmenden an Distance Learning Fortbildungen haben sich bewährt? Skill- und Kompetenzmanagement in Unternehmen und Betrieben: Anforderungen an das Zusammenspiel zwischen Lernplattform und HR-Management
  • Lernerfolge und Kompetenzorientierung: Wie lassen sich Lernerfolge sichern und messen (Stichwort Learning Analytics)? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen kompetenzorientierter Lernszenarien? Von welchen erfolgreichen Projekten kann man sich etwas abschauen?
  • Videobasiertes Lernen: Wie werden Videos in Lehr- und Lernszenarien bereits erfolgreich eingesetzt? Welche Forschungen gibt es dazu und wie kann ILIAS für videobasiertes Lernen genutzt werden? Welche Anforderungen stellt der Einsatz von videobasierten Lehr- und Schulungsmaterialien an die Lehrenden und Trainer und wie können diese technisch und didaktisch unterstützt werden? Video-Management/Umgang mit hohem Datenvolumen/Streaming-Lösungen: Welche Beispiele für Videomanagement und Schnittstellen zwischen ILIAS und externen Videoplattformen bestehen?
  • E-Learning-Innovationen: In diesem Slot ist Raum für innovative Ideen, Projekte und Diskussionen aus einem breiten Themenspektrum

Beiträge können in folgenden Formaten eingereicht werden:

Vortrag (30′): Stellen Sie Ihr Thema in einer 20- bis 25-minütigen Präsentation vor und diskutieren Sie noch etwa 5 Minuten mit den Anwesenden im Raum. Alle Vorträge im großen Konferenzraum werden simultan übersetzt (Deutsch → Englisch bzw. Englisch → Deutsch).
Workshop (90′): Nach einem Impulsvortrag sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein Thema erarbeiten und abschließend ein Ergebnis formulieren.
Hands-on-Tutorial (90′): Ziel dieses Formats ist es, den Teilnehmenden ein bestimmtes Feature oder ein bestimmtes Vorgehen näher zu bringen. Idealerweise werden die Teilnehmenden dabei aktiv eingebunden.
Best Practice Space (90′): Zu einem Thema werden mehrere Erfahrungsberichte vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Der Call for Papers ist offen bis zum 30. April 2017, 24 Uhr. Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag hier ein: » Call for Papers 2017 (Registrierung bzw. Anmeldung am ILIAS-Community-Server erforderlich).

Eine Entscheidung über Ihre Einreichung teilen wir Ihnen bis zum 15. Mai 2017 mit.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Welchen Mehrwert generieren Zentrale Befragungen?

Mittwoch, 12. April 2017 | Autor/in: , und 

In den letzten Jahren entwickelte sich ein Trend hin zu kontinuierlichen und umfassenden Befragungen der unterschiedlichen Akteure in verschiedenen universitären Bereichen. Auch an der Universität Freiburg werden durch das Team Zentrale Befragungen der Abteilung Lehrentwicklung universitätsweite Befragungen unter Einbeziehung aller Studiengänge durchgeführt. Befragungen der gesamten Studierendenschaft, der Absolvent_innen ausgewählter Abschlussjahrgänge sowie der Lehrenden wurden bereits realisiert und werden in den kommenden Jahren kontinuierlich wiederholt. Studieneingangsbefragungen wie auch Befragungen der Exmatrikulierten befinden sich in der Vorbereitung. Somit kann der gesamte Student Life Cycle abgebildet werden (siehe Abb. 1).

Abb. 1: Zentrale Befragungen der Universität Freiburg im Student-Life-Cycle

Doch welchen Nutzen haben diese Befragungen?

Die Ergebnisse werden einerseits genutzt, um Verbesserungspotenziale in den einzelnen Studiengängen aufzudecken und Veränderungen anzustoßen. Als Beispiele von vielen sind Veränderungen in den Fachbereichen Jura und Biologie zu nennen: Im Bereich Biologie fand die Einführung einer Veranstaltung zu möglichen Berufsfeldern statt, womit darauf reagiert wurde, dass Studierende das mangelnde Angebot an Career Aktivitäten kritisierten. In der juristischen Fakultät folgte eine Reform bzgl. des Schwerpunktbereichsstudiums auf die Ergebnisse der zentralen Befragungen, da hier eine Überforderung eines Teils der Studierenden ersichtlich wurde. Weitere Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung der aus den Ergebnissen gewonnenen Daten können im Blogeintrag der Abteilung Lehrentwicklung „Evaluationen bringen nichts? So wurden die Kritikpunkte aus den zentralen Befragungen bereits aufgenommen“ entnommen werden.

Andererseits wird durch die Befragungen ein zusätzlicher Mehrwert generiert, indem neben objektiven Kennzahlen wie bspw. der durchschnittlichen Abschlussnote weitere Indikatoren zur Erfassung von Qualität in Studium und Lehre erhoben werden. Gegenüber den Lehrveranstaltungsevaluationen ergibt sich der Zusatznutzen, dass Aussagen sowohl auf Universitätsebene (z.B. über zentrale Einrichtungen und Strukturen) als auch auf Ebene der einzelnen Lehreinheiten (z.B. bzgl. Curriculum und Ausstattung) getroffen werden und in das Qualitätsmanagement einfließen können. Die verschiedenen Indikatoren werden dabei nicht isoliert, sondern im Kontext als verschiedene, zu integrierende Perspektiven auf das Phänomen Qualität angesehen. So können objektive Kennzahlen mit den Informationen, die in den Befragungen gewonnenen wurden, angereichert werden, wodurch sich neue Interpretationsspielräume ergeben.

Durch die Befragung der unterschiedlichen Akteursgruppen kann zudem ein Großteil der drei hochschulrelevanten Qualitätsbereiche (Prozess-, Struktur- und Zielqualität) abgedeckt werden. Bei den verschiedenen Akteur_innen liegen aufgrund ihrer jeweiligen Rolle unterschiedliche Auffassungen zur Definition und Operationalisierung von „Qualität“ vor. Hieraus ergibt sich die Chance, alle Perspektiven im Sinne des Stakeholderansatzes einzuholen und somit neue Ansatzpunkte für Verbesserungen aufzudecken, die sich erst durch die verschiedenen Verständnisse einer qualitativ hochwertigen Lehre ergeben. Studierende können erfahrungsgemäß als Expert_innen für die Prozessqualität der Universität angesehen werden. Sie können bspw. die Studien- und Lehrorganisation, die Arbeitslast sowie Vermittlungsformen in der Lehre sehr genau beurteilen. Durch die Studieneingangsbefragungen können insbesondere das Bewerbungsverfahren sowie die Beratungsangebote im Vorfeld bewertet werden. Anhand der Exmatrikuliertenbefragungen ist bspw. ersichtlich, ob hohe Abbruchsquoten eines Studiengangs eher auf persönliche Gründe der Abbrecher_innen (z.B. Umorientierung) oder eher auf strukturelle Gründe, die einen Handlungsbedarf aufzeigen (bspw. defizitäre Studierbarkeit und Organisation des Studiengangs) zurückzuführen sind. Der Befragung von Absolvent_innen ist ein besonderer Stellenwert einzuräumen, da diese die aussagekräftigste Bewertung zur Ergebnisqualität der Universität, wie bspw. Aussagen über die Employability, d.h. darüber, wie gut Absolvent_innen nach dem Abschluss für die Berufswelt und den Arbeitsmarkt gerüstet sind, ermöglicht. Die Studienzufriedenheit kann sowohl allgemein als auch bezogen auf verschiedene Teilaspekte wie z.B. der Betreuung durch Lehrende, in allen vier Gruppen (Studieneingänger_innen, Studierende, Absolvent_innen und Exmatrikulierte) erhoben und somit über den gesamten Student Life Cycle hinweg abgebildet werden.

Um die Ergebnisse in Zukunft noch stärker zu nutzen, wird in der Abteilung Lehrentwicklung im Rahmen des Pilotprojekts „Freiburger Forum Dialogkultur“ seit 2017 ein begleiteter Folgeprozess entwickelt, der zu einer langfristigen Evaluationskultur beitragen soll. Auf zentraler Ebene wurde als Folge der Erhebungen 2014 eine Klausurtagung in Abstimmung mit der Senatskommission Studium und Lehre abgehalten, in der unerwartete Ergebnisse und Good-Practice-Beispiele vorgestellt sowie Verbesserungsmöglichkeiten angeregt wurden. Durch die Anwesenheit von Vertretern beinahe aller Fakultäten, Mitgliedern der Senatskommission für Studium und Lehre sowie der Prorektorin Frau Prof. Dr. Besters-Dilger wurde deutlich, dass die Ergebnisse von hohem Interesse für die verschiedenen am Qualitätsprozess beteiligten Akteure sind.

Weitere Informationen zu den Zentralen Befragungen erhalten Sie unter http://www.uni-freiburg.de/go/befragungen.

Thema: News & Ausschreibungen, Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar

„Teaching4Future – Lehre digital“ – gestalten Sie die landesweite Digitalisierungsstrategie mit!

Dienstag, 11. April 2017 | Autor/in:

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit Beiträgen online an der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg zu beteiligen. Diese umfasst verschiedene gesellschaftliche Themen, wovon für die Hochschulen insbesondere der Bereich „Wissenschaft und Kultur“ und darin wiederum die Unterkategorien „Schlüsseltechnologie – Intelligente Systeme“, „Infrastrukturen der digitalen Forschung“ sowie „Teaching4Future – Lehre digital“ relevant sind.

„Teaching4Future“ richtet sich explizit an Lehrende und Studierende mit der Frage, wie und inwieweit die Hochschulen mit der digitalen Lehre die Qualität des Studiums verbessern und Studierende auf digitalisierte Arbeitswelten vorbereiten können. Es soll, so das Ministerium, flächendeckend eine neue Qualität in der digitalen Hochschullehre sowie in der hochschulischen Lehrer*innenbildung erreicht werden, was u.a. hochschulübergreifende Kooperationen und gegenseite Anerkennung von Kursen, die Qualifizierung von Lehrenden sowie den Bereich Offene Bildungsressourcen (OER) umfasst.

Anhand folgender Leitfragen werden Anregungen, Diskussionsbeiträge und Ideen gesucht:

  • Was würden Sie als Lehrende oder Studierende für Meilensteine in der digitalen Lehre erwarten?
  • Was würden Sie von Lehrerinnen und Lehrern im digitalen Schulunterricht erwarten?
  • Von welchen Neuerungen im Bereich digitale Lehre haben Sie bereits profitiert?

Beiträge können in Form von (anonymen) Kommentaren bis zum 24.4.2017, 12 Uhr, im Beteiligungsportal Baden-Württemberg eingereicht werden.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Kompetenzorientiert prüfen in der Lehrerbildung

Freitag, 7. April 2017 | Autor/in:

Bericht über einen Scientific Retreat im Rahmen vom FACE

Was ist unter Kompetenzorientierung zu verstehen?
Welche Prüfungsformate und Aufgabenstellungen sind kompetenzorientiert?
Wie können gezeigte Leistungen kompetenzorientiert bewertet werden?
Wie kann kompetenzorientiertes Prüfen lernförderlich gestaltet werden?

Diese Fragen treten oft bei Lehrenden im Rahmen kompetenzorientierter Prüfungsgestaltung auf – so auch in der aktuellen Neugestaltung der Lehrerbildung. Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, arbeiteten elf Lehrende der Albert-Ludwigs-Universität und Pädagogischen Hochschule Freiburg in einem Scientific Retreat  am 2. und 3. März 2017 unter Anleitung von Prof. Dr. Niclas Schaper (Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Paderborn und 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik) an der konkreten Konzeption kompetenzorientierter Prüfungsformate in Lehrveranstaltungen der Lehrerbildung.

Nach einer Einführung in kompetenzorientiertes Prüfen – bei welcher die Wichtigkeit des Prüfens für den Lernprozess der Studierenden deutlich wurde – warf Herr Schaper die Frage nach den Lernergebnissen auf, sprich „Was soll geprüft werden?“ (im Sinne des Rahmenmodells des Prüfens in der Hochschullehre von Metzger & Nüesch, 2004). Diese Frage wurde von den Teilnehmenden individuell für die eigene Lehrveranstaltung beantwortet, indem sie Lernergebnisse formulierten, die fachbezogene und fachübergreifende Kompetenzaspekte mit einbezogen und Indikatoren beschrieben, die kenntlich machten, inwiefern das Lernergebnis von den Studierenden erzielt wurde.

Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden über die Frage „Wie soll geprüft werden?“. Dabei wurden unterschiedliche Prüfungsformate und Aufgabenstellungen in den Blick genommen und inwiefern diese den Kompetenzerwerbsstand überprüfen können. Bei der Anwendung des Gelernten auf die eigene Lehrveranstaltung wurde deutlich, welche Vielfalt es an Prüfungsszenarios geben kann. Beispielsweise werden in den Sportwissenschaften Kompetenztests eingesetzt, bei denen Studierende bei Kommiliton/-innen Fehler während der Durchführung bestimmter Sportarten identifizieren und diese lernförderlich rückmelden sollen. In den Sprachwissenschaften wenden Studierende ihren gelernten Wortschatz in einem Kompetenztest in Form eines Dialogs mit Kommiliton/-innen an.

Der nächste Schritt bestand darin die Frage „Wie soll bewertet werden?“ zu bearbeiten. Für die jeweiligen Lehrveranstaltungen wurden dazu Kriterien formuliert, die zur Bewertung der gezeigten Leistung im zuvor entwickelten Prüfungsszenario herangezogen werden. Zur präziseren Einschätzung der gezeigten Leistung stuften die Teilnehmenden die Kriterien im Anschluss. In diesem Zusammenhang wurde die Relevanz von Beurteilungsraster (sog. Rubrics) deutlich. Im weiteren Verlauf des Scientific Retreats wurde über die Funktion von Prüfungen und die Wechselwirkung zwischen Prüfen und dem Lernverhalten diskutiert. Abschließend setzten sich die Teilnehmenden unter Anleitung von Herrn Schaper mit der Rückmeldung von Prüfungsergebnissen an Studierende auseinander und erkannten dabei welche essentielle Rolle eine lernförderliche Rückmeldung für den Kompetenzerwerb spielen kann.

Den Teilnehmenden wurde während des Scientific Retreats deutlich, dass eine kompetenzorientierte Prüfung von Anfang an mitzudenken ist und nicht erst kurz vor dem Prüfungszeitraum konzipiert werden sollte, wie es laut einer Studie von Schindler et al. (2015) 71 % der Lehrenden tun. Zudem ist die Entwicklung von kompetenzorientierten Prüfungsformaten ein andauernder Prozess: Bei der ersten Durchführung einer Lehrveranstaltung kann und muss die Prüfung nicht perfekt gestaltet sein. Die Evaluation der Studierenden sowie Qualitätssteigerungsschleifen optimieren Prüfungsformate kontinuierlich. Diese Aussage des Experten entlastet und ließ die Teilnehmenden optimistisch-realistisch ins neue Semester starten.

Alle, die gerne einen Einblick in kompetenzorientiertes Prüfen erhalten möchten, finden in der HRK nexus Broschüre „Kompetenzorientiert prüfen“ Anregungen dazu.

Quellenangaben:
Metzger, Chr. & Nüesch,  Ch. (2004): Fair prüfen. Ein Qualitätsleitfaden für Prüfende an Hochschulen. In: Euler, D.; Metzger, Chr. (Hrsg.): Hochschuldidaktische Schriften Band 6. St.  Gallen.

C. Schindler, N. Schlomske-Bodenstein, A. Strasser et al.: Prüfungen als Indikator für Studienerfolg. In: Berthold/Jorzik/Meyer-Guckel (Hrsg.): Handbuch Studienerfolg, Stifterverband, 2015.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Befragungsinstrumente der Abteilung Lehrentwicklung

Freitag, 31. März 2017 | Autor/in:

Die Abteilung Lehrentwicklung bearbeitet Grundsatzfragen zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre an der Universität Freiburg – so weit, so gut. Aber was bedeutet das im Detail? Um einige der zentralen Tätigkeiten der Abteilung genauer zu skizzieren, liegt nun ein Informationsblatt vor.

Neben einem Aufriss über die grundsätzlichen Zuständigkeiten des Arbeitsbereichs liegt der Fokus des Faltblatts auf den Befragungsinstrumenten, die der Universität Freiburg über die Abteilung Lehrentwicklung zur Verfügung stehen: die Zentralen Befragungen, der Zentrale Evaluationsservice und das Projekt FORUM. Das Faltblatt unterscheidet die Anwendungsbereiche, Inhalte und Ziele dieser Befragungsinstrumente klar, um einen schnellen Überblick über die Bandbreite der Verfahren zu geben. So werden sowohl die gemeinsame Stoßrichtung als auch insbesondere die spezifischen Nutzwerte der Instrumente deutlich.

Hier finden Sie das Informationsblatt!

Für weitergehende Informationen über die Abteilung Lehrentwicklung besuchen Sie gerne unsere Website.

Thema: News & Ausschreibungen, Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Symposium „Erfolgreich erklären?!“

Montag, 27. März 2017 | Autor/in:

Fragt man Schülerinnen und Schüler, was eine gute Lehrkraft auszeichnet, nennen diese zumeist die Fähigkeit, gut erklären zu können. Doch was zeichnen verständliche und lernförderliche Erklärung aus? Worauf sollten Lehrkräfte achten, wenn Sie Erklärungen für Schülerinnen und Schüler formulieren? Was zeichnet das Erklären in den verschiedenen Disziplinen aus? Diesen und weiteren Fragen ging das viertägige Symposium unter dem Titel „Erfolgreich erklären?! – Perspektiven und Herausforderungen in der Forschungsarbeit“ vom 6. bis 9. März 2017 in den Räumlichkeiten der Universität Freiburg nach.

Insgesamt 16 Doktoranden und Doktorandinnen aus 12 Fachbereichen und 4 Universitäten, die sich in ihren Promotionen mit dem komplexen Themenschwerpunkt „Erklären“ auseinandersetzen, nahmen an der Veranstaltung teil. In mehreren Gesprächsrunden und Präsentationen diskutierten die Nachwuchswissenschaftler/-innen über Bestandteile und Bedingungen einer erfolgreichen Erklärung im schulischen Kontext und tauschten sich zu ihren jeweiligen Forschungsvorhaben bezüglich Methodik und theoretischer Fundierung aus. Auf fachlicher Seite konnten Prof. Dr. Nückles, Prof. Dr. Wittwer (Universität Freiburg) und Junior-Professor Dr. Lachner (Universität Tübingen) für Vorträge gewonnen werden. In den Vorträgen referierten sie über Merkmale und Arten von Erklärungen, gewährten einen Einblick in den bisherigen Forschungsstand und gaben den Forschern und Forscherinnen neue Impulse für ihre Arbeiten mit.
Initiiert und organisiert wurde das Symposium von Mona Weinhuber (Promotionskolleg CURIOUS, Universität Freiburg), Christina Ehras (Projekt FALKE, Universität Regensburg) und Teresa Connolly (Universität Mainz). Aufgrund der positiven Resonanz zur Möglichkeit des intensiven Austauschs zwischen den Forschenden des gleichen Themengebiets, sowie der Vernetzung über Fachdisziplinen und methodologische Zugänge hinweg, soll die Veranstaltung im nächsten Jahr ausgebaut und wiederholt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Erziehungswissenschaft.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

ELIS – Erfolgreich Lernen im Studium

Donnerstag, 16. März 2017 | Autor/in: , und 

Aus dem IDA-Projekt „Adaptive Lernförderung“ gibt es Neuigkeiten. Im Rahmen dieses Projekts entstand das adaptive online Lerntool „ELIS“ (Kurztitel für „Erfolgreich Lernen im Studium“).

Das online Lerntool ist untergliedert in drei Phasen: die Lernphase, die Übungsphase und die Transferphase. Zu Beginn der Lernphase wird zunächst das Vorwissen eines Lernenden zum Thema Lernstrategien ermittelt, bevor dann deklaratives Wissen über Lernstrategien in Form von Videos und Texten dargeboten wird. Darauf folgt die Übungsphase mit einem adaptiven, an das Vorwissen angepassten Abruftraining zur Festigung des neu erworbenen Wissens. In der abschließenden Transferphase wird der Lernende dabei unterstützt, das neue Wissen auf seine aktuellen Lehrveranstaltungen zu beziehen und Lernstrategien zielführend in seinem Lernalltag anzuwenden.

ELIS ist jedoch nicht nur der Kurztitel des Lerntools, sondern auch der Name unserer Leitfigur, die einen Lernenden durch die Lernphase hindurch begleitet. Um ELIS und das Lerntool ein bisschen genauer kennenzulernen, haben wir ein Video erstellt, das du dir hier anschauen kannst:

Du bist neugierig geworden und möchtest das Lernstrategie-Training gerne selbst ausprobieren? Super! Dann folge hierfür diesem Link zum Adaptiven Lernmodul (ALM): http://elis.vm.uni-freiburg.de/

Um das Training zu starten musst du dir zunächst einen Benutzernamen anlegen, mit dem du dich anschließend einloggen kannst.

Übrigens: aktuell suchen wir jede Menge Studierende, die das Lerntool einmal für uns testen! Für alle, die mitmachen, gibt es die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen, bei der es iPads und Kindle E-Book-Reader zu gewinnen gibt!

Weitere Informationen geben Frau Jasmin Leber und Herr Tino Endres.

 

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

2. Studierendenkongress Bildungswissenschaft

Dienstag, 7. März 2017 | Autor/in:

Am 16.02.2017 fand in der Aula der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg der 2. Studierendenkongress der Bildungswissenschaft statt. Der Kongress bietet Studierenden des Institutes für Erziehungswissenschaft eine Plattform, ihre studentischen Arbeiten zu präsentieren. Neben studentischen Projekten und Abschlussarbeiten stellten die Mitarbeiter*innen des Institutes für Erziehungswissenschaft ihre aktuellen Forschungsarbeiten vor.

Seit dem Jahr 2016 verfolgt das Institut für Erziehungswissenschaft mit dem Studierendenkongress die Intention, die Vielfalt studentischer Arbeiten für ein breiteres Publikum sichtbar zu machen. Mit über 100 Teilnehmern*innen und 27 Postern konnte der diesjährige Kongress nahtlos am Erfolg des 1. Studierendenkongresses anknüpfen.
Die Studierenden stellen ihre Arbeiten im Rahmen mehrerer Postersessions vor. Die besten Poster wurden in den Kategorien „Masterabschlussarbeiten & Interdisziplinäre Bildungsprojekte“ und „Bachelorabschlussarbeiten & Projektarbeiten“ mit Preisen im Gesamtwert von 500€ prämiert. Die Jury bestand aus insgesamt vier Mitgliedern: Dr. Katharina Hellmann von FACE, Dr. Patrick Blumschein als ehemaliger Mitarbeiter des Instituts, Petra Mußler von der Abteilung Lehrentwicklung und einem studentischen Mitglied, Roland Ebert-Glang.
Aus den Rückmeldungen vom letzten Jahr wurde der Kongress in diesem Jahr noch erweitert: Auch die Mitarbeiter*innen des Instituts präsentierten ihre Forschungsarbeiten, und der geschäftsführende Direktor, Prof. Dr. Wittwer hielt eine Keynote. So erhielten die Studierenden einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und konnten sich im Zuge dessen über etwaige Abschlussarbeiten und Promotionsmöglichkeiten informieren. Ein besonderes Highlight bildete der SCIENCE-SLAM, bei dem die Studierenden ihre Forschungsarbeiten in ausgefallener Weise humorvoll auf die Bühne brachten.
Für das leibliche Wohlergehen der Teilnehmer*innen sorgte die Fachschaft Erziehungswissenschaft mit einem gelungenen Catering.
Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv und so freuen wir uns auf ein Fortbestehen des Kongresses im Jahr 2018.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Instituts für Erziehungswissenschaft.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Workshop zum „Ars legendi-Preis 2017 – Praxisbezüge im Studium“

Freitag, 3. März 2017 | Autor/in:

Der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz laden dieses Jahr wieder gemeinsam zu einem vorbereitenden Workshop für die Ausschreibung des Ars legendi-Preises ein.

Als Thema für den diesjährigen Wettbewerb stehen „Praxisbezüge im Studium“ auf dem Programm. Am 03.04.2017 wird dieser Workshop in Frankfurt/Main stattfinden.  Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Professor für Erziehungs- und Sozialisationstheorie, Universität Potsdam) hält den Impulsvortrag zum Thema. In der anschließenden Diskussion und Arbeitsgruppen werden die Auswahlkriterien sowie Verfahrensmodalitäten konkretisiert.

Der mit 50.000 € dotierte Preis wird jährlich für engagierte Hochschullehrende ausgeschrieben und soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen.

Weitere Informationen zum Workshop und Anmeldung erhalten Sie auf der Seite des Stifterverbandes.

Ende April ist mit der Ausschreibung zu rechnen – über diese informieren wir hier in der Impulswerkstatt Lehrqualität.

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Online-Umfrage zum Thema „Prüfungsformate des Forschenden Lernens“

Mittwoch, 22. Februar 2017 | Autor/in:

Noch bis einschließlich 01.03.2017 können Lehrende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg an der Online-Umfrage „Prüfungsformate zum Forschenden Lernen“ teilnehmen.  Seit 2014 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) mit dem Thema.  Um einen Überblick über bisher realisierte Prüfungsformate zu bekommen, wird in der Umfrage abgefragt, wie Lehrende in ihren Lehrveranstaltungen im Format des Forschenden Lernens Studierende prüfen.  Die Bearbeitung der Fragen dauert ca. 15 Minuten, die dabei gewonnenen Daten werden vertraulich behandelt, anonym ausgewertet und es sind keine Rückschlüsse auf die Person möglich.  Die Teilnahme ist natürlich freiwillig.  Die Ergebnisse sollen relativ zeitnah veröffentlicht werden.

Für die Durchführung klicken Sie einfach auf den folgenden Link:

https://ww3.unipark.de/uc/LehrenLernen/7947/

Ansprechpartnerin für die Umfrage ist Dr. Kerrin Riewerts, Sprecherin der dghd-Ag Forschendes Lernen (kerrin.riewerts@uni-bielefeld.de).

Thema: News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar