Kompetenzorientiert prüfen in der Lehrerbildung

Freitag, 7. April 2017 | Autor/in:

Bericht über einen Scientific Retreat im Rahmen vom FACE

Was ist unter Kompetenzorientierung zu verstehen?
Welche Prüfungsformate und Aufgabenstellungen sind kompetenzorientiert?
Wie können gezeigte Leistungen kompetenzorientiert bewertet werden?
Wie kann kompetenzorientiertes Prüfen lernförderlich gestaltet werden?

Diese Fragen treten oft bei Lehrenden im Rahmen kompetenzorientierter Prüfungsgestaltung auf – so auch in der aktuellen Neugestaltung der Lehrerbildung. Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, arbeiteten elf Lehrende der Albert-Ludwigs-Universität und Pädagogischen Hochschule Freiburg in einem Scientific Retreat  am 2. und 3. März 2017 unter Anleitung von Prof. Dr. Niclas Schaper (Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Paderborn und 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik) an der konkreten Konzeption kompetenzorientierter Prüfungsformate in Lehrveranstaltungen der Lehrerbildung.

Nach einer Einführung in kompetenzorientiertes Prüfen – bei welcher die Wichtigkeit des Prüfens für den Lernprozess der Studierenden deutlich wurde – warf Herr Schaper die Frage nach den Lernergebnissen auf, sprich „Was soll geprüft werden?“ (im Sinne des Rahmenmodells des Prüfens in der Hochschullehre von Metzger & Nüesch, 2004). Diese Frage wurde von den Teilnehmenden individuell für die eigene Lehrveranstaltung beantwortet, indem sie Lernergebnisse formulierten, die fachbezogene und fachübergreifende Kompetenzaspekte mit einbezogen und Indikatoren beschrieben, die kenntlich machten, inwiefern das Lernergebnis von den Studierenden erzielt wurde.

Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden über die Frage „Wie soll geprüft werden?“. Dabei wurden unterschiedliche Prüfungsformate und Aufgabenstellungen in den Blick genommen und inwiefern diese den Kompetenzerwerbsstand überprüfen können. Bei der Anwendung des Gelernten auf die eigene Lehrveranstaltung wurde deutlich, welche Vielfalt es an Prüfungsszenarios geben kann. Beispielsweise werden in den Sportwissenschaften Kompetenztests eingesetzt, bei denen Studierende bei Kommiliton/-innen Fehler während der Durchführung bestimmter Sportarten identifizieren und diese lernförderlich rückmelden sollen. In den Sprachwissenschaften wenden Studierende ihren gelernten Wortschatz in einem Kompetenztest in Form eines Dialogs mit Kommiliton/-innen an.

Der nächste Schritt bestand darin die Frage „Wie soll bewertet werden?“ zu bearbeiten. Für die jeweiligen Lehrveranstaltungen wurden dazu Kriterien formuliert, die zur Bewertung der gezeigten Leistung im zuvor entwickelten Prüfungsszenario herangezogen werden. Zur präziseren Einschätzung der gezeigten Leistung stuften die Teilnehmenden die Kriterien im Anschluss. In diesem Zusammenhang wurde die Relevanz von Beurteilungsraster (sog. Rubrics) deutlich. Im weiteren Verlauf des Scientific Retreats wurde über die Funktion von Prüfungen und die Wechselwirkung zwischen Prüfen und dem Lernverhalten diskutiert. Abschließend setzten sich die Teilnehmenden unter Anleitung von Herrn Schaper mit der Rückmeldung von Prüfungsergebnissen an Studierende auseinander und erkannten dabei welche essentielle Rolle eine lernförderliche Rückmeldung für den Kompetenzerwerb spielen kann.

Den Teilnehmenden wurde während des Scientific Retreats deutlich, dass eine kompetenzorientierte Prüfung von Anfang an mitzudenken ist und nicht erst kurz vor dem Prüfungszeitraum konzipiert werden sollte, wie es laut einer Studie von Schindler et al. (2015) 71 % der Lehrenden tun. Zudem ist die Entwicklung von kompetenzorientierten Prüfungsformaten ein andauernder Prozess: Bei der ersten Durchführung einer Lehrveranstaltung kann und muss die Prüfung nicht perfekt gestaltet sein. Die Evaluation der Studierenden sowie Qualitätssteigerungsschleifen optimieren Prüfungsformate kontinuierlich. Diese Aussage des Experten entlastet und ließ die Teilnehmenden optimistisch-realistisch ins neue Semester starten.

Alle, die gerne einen Einblick in kompetenzorientiertes Prüfen erhalten möchten, finden in der HRK nexus Broschüre „Kompetenzorientiert prüfen“ Anregungen dazu.

Quellenangaben:
Metzger, Chr. & Nüesch,  Ch. (2004): Fair prüfen. Ein Qualitätsleitfaden für Prüfende an Hochschulen. In: Euler, D.; Metzger, Chr. (Hrsg.): Hochschuldidaktische Schriften Band 6. St.  Gallen.

C. Schindler, N. Schlomske-Bodenstein, A. Strasser et al.: Prüfungen als Indikator für Studienerfolg. In: Berthold/Jorzik/Meyer-Guckel (Hrsg.): Handbuch Studienerfolg, Stifterverband, 2015.

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Befragungsinstrumente der Abteilung Lehrentwicklung

Freitag, 31. März 2017 | Autor/in:

Die Abteilung Lehrentwicklung bearbeitet Grundsatzfragen zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre an der Universität Freiburg – so weit, so gut. Aber was bedeutet das im Detail? Um einige der zentralen Tätigkeiten der Abteilung genauer zu skizzieren, liegt nun ein Informationsblatt vor.

Neben einem Aufriss über die grundsätzlichen Zuständigkeiten des Arbeitsbereichs liegt der Fokus des Faltblatts auf den Befragungsinstrumenten, die der Universität Freiburg über die Abteilung Lehrentwicklung zur Verfügung stehen: die Zentralen Befragungen, der Zentrale Evaluationsservice und das Projekt FORUM. Das Faltblatt unterscheidet die Anwendungsbereiche, Inhalte und Ziele dieser Befragungsinstrumente klar, um einen schnellen Überblick über die Bandbreite der Verfahren zu geben. So werden sowohl die gemeinsame Stoßrichtung als auch insbesondere die spezifischen Nutzwerte der Instrumente deutlich.

Hier finden Sie das Informationsblatt!

Für weitergehende Informationen über die Abteilung Lehrentwicklung besuchen Sie gerne unsere Website.

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Symposium „Erfolgreich erklären?!“

Montag, 27. März 2017 | Autor/in:

Fragt man Schülerinnen und Schüler, was eine gute Lehrkraft auszeichnet, nennen diese zumeist die Fähigkeit, gut erklären zu können. Doch was zeichnen verständliche und lernförderliche Erklärung aus? Worauf sollten Lehrkräfte achten, wenn Sie Erklärungen für Schülerinnen und Schüler formulieren? Was zeichnet das Erklären in den verschiedenen Disziplinen aus? Diesen und weiteren Fragen ging das viertägige Symposium unter dem Titel „Erfolgreich erklären?! – Perspektiven und Herausforderungen in der Forschungsarbeit“ vom 6. bis 9. März 2017 in den Räumlichkeiten der Universität Freiburg nach.

Insgesamt 16 Doktoranden und Doktorandinnen aus 12 Fachbereichen und 4 Universitäten, die sich in ihren Promotionen mit dem komplexen Themenschwerpunkt „Erklären“ auseinandersetzen, nahmen an der Veranstaltung teil. In mehreren Gesprächsrunden und Präsentationen diskutierten die Nachwuchswissenschaftler/-innen über Bestandteile und Bedingungen einer erfolgreichen Erklärung im schulischen Kontext und tauschten sich zu ihren jeweiligen Forschungsvorhaben bezüglich Methodik und theoretischer Fundierung aus. Auf fachlicher Seite konnten Prof. Dr. Nückles, Prof. Dr. Wittwer (Universität Freiburg) und Junior-Professor Dr. Lachner (Universität Tübingen) für Vorträge gewonnen werden. In den Vorträgen referierten sie über Merkmale und Arten von Erklärungen, gewährten einen Einblick in den bisherigen Forschungsstand und gaben den Forschern und Forscherinnen neue Impulse für ihre Arbeiten mit.
Initiiert und organisiert wurde das Symposium von Mona Weinhuber (Promotionskolleg CURIOUS, Universität Freiburg), Christina Ehras (Projekt FALKE, Universität Regensburg) und Teresa Connolly (Universität Mainz). Aufgrund der positiven Resonanz zur Möglichkeit des intensiven Austauschs zwischen den Forschenden des gleichen Themengebiets, sowie der Vernetzung über Fachdisziplinen und methodologische Zugänge hinweg, soll die Veranstaltung im nächsten Jahr ausgebaut und wiederholt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Erziehungswissenschaft.

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ELIS – Erfolgreich Lernen im Studium

Donnerstag, 16. März 2017 | Autor/in: , und 

Aus dem IDA-Projekt „Adaptive Lernförderung“ gibt es Neuigkeiten. Im Rahmen dieses Projekts entstand das adaptive online Lerntool „ELIS“ (Kurztitel für „Erfolgreich Lernen im Studium“).

Das online Lerntool ist untergliedert in drei Phasen: die Lernphase, die Übungsphase und die Transferphase. Zu Beginn der Lernphase wird zunächst das Vorwissen eines Lernenden zum Thema Lernstrategien ermittelt, bevor dann deklaratives Wissen über Lernstrategien in Form von Videos und Texten dargeboten wird. Darauf folgt die Übungsphase mit einem adaptiven, an das Vorwissen angepassten Abruftraining zur Festigung des neu erworbenen Wissens. In der abschließenden Transferphase wird der Lernende dabei unterstützt, das neue Wissen auf seine aktuellen Lehrveranstaltungen zu beziehen und Lernstrategien zielführend in seinem Lernalltag anzuwenden.

ELIS ist jedoch nicht nur der Kurztitel des Lerntools, sondern auch der Name unserer Leitfigur, die einen Lernenden durch die Lernphase hindurch begleitet. Um ELIS und das Lerntool ein bisschen genauer kennenzulernen, haben wir ein Video erstellt, das du dir hier anschauen kannst:

Du bist neugierig geworden und möchtest das Lernstrategie-Training gerne selbst ausprobieren? Super! Dann folge hierfür diesem Link zum Adaptiven Lernmodul (ALM): http://elis.vm.uni-freiburg.de/

Um das Training zu starten musst du dir zunächst einen Benutzernamen anlegen, mit dem du dich anschließend einloggen kannst.

Übrigens: aktuell suchen wir jede Menge Studierende, die das Lerntool einmal für uns testen! Für alle, die mitmachen, gibt es die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen, bei der es iPads und Kindle E-Book-Reader zu gewinnen gibt!

Weitere Informationen geben Frau Jasmin Leber und Herr Tino Endres.

 

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2. Studierendenkongress Bildungswissenschaft

Dienstag, 7. März 2017 | Autor/in:

Am 16.02.2017 fand in der Aula der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg der 2. Studierendenkongress der Bildungswissenschaft statt. Der Kongress bietet Studierenden des Institutes für Erziehungswissenschaft eine Plattform, ihre studentischen Arbeiten zu präsentieren. Neben studentischen Projekten und Abschlussarbeiten stellten die Mitarbeiter*innen des Institutes für Erziehungswissenschaft ihre aktuellen Forschungsarbeiten vor.

Seit dem Jahr 2016 verfolgt das Institut für Erziehungswissenschaft mit dem Studierendenkongress die Intention, die Vielfalt studentischer Arbeiten für ein breiteres Publikum sichtbar zu machen. Mit über 100 Teilnehmern*innen und 27 Postern konnte der diesjährige Kongress nahtlos am Erfolg des 1. Studierendenkongresses anknüpfen.
Die Studierenden stellen ihre Arbeiten im Rahmen mehrerer Postersessions vor. Die besten Poster wurden in den Kategorien „Masterabschlussarbeiten & Interdisziplinäre Bildungsprojekte“ und „Bachelorabschlussarbeiten & Projektarbeiten“ mit Preisen im Gesamtwert von 500€ prämiert. Die Jury bestand aus insgesamt vier Mitgliedern: Dr. Katharina Hellmann von FACE, Dr. Patrick Blumschein als ehemaliger Mitarbeiter des Instituts, Petra Mußler von der Abteilung Lehrentwicklung und einem studentischen Mitglied, Roland Ebert-Glang.
Aus den Rückmeldungen vom letzten Jahr wurde der Kongress in diesem Jahr noch erweitert: Auch die Mitarbeiter*innen des Instituts präsentierten ihre Forschungsarbeiten, und der geschäftsführende Direktor, Prof. Dr. Wittwer hielt eine Keynote. So erhielten die Studierenden einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und konnten sich im Zuge dessen über etwaige Abschlussarbeiten und Promotionsmöglichkeiten informieren. Ein besonderes Highlight bildete der SCIENCE-SLAM, bei dem die Studierenden ihre Forschungsarbeiten in ausgefallener Weise humorvoll auf die Bühne brachten.
Für das leibliche Wohlergehen der Teilnehmer*innen sorgte die Fachschaft Erziehungswissenschaft mit einem gelungenen Catering.
Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv und so freuen wir uns auf ein Fortbestehen des Kongresses im Jahr 2018.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Instituts für Erziehungswissenschaft.

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Workshop zum „Ars legendi-Preis 2017 – Praxisbezüge im Studium“

Freitag, 3. März 2017 | Autor/in:

Der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz laden dieses Jahr wieder gemeinsam zu einem vorbereitenden Workshop für die Ausschreibung des Ars legendi-Preises ein.

Als Thema für den diesjährigen Wettbewerb stehen „Praxisbezüge im Studium“ auf dem Programm. Am 03.04.2017 wird dieser Workshop in Frankfurt/Main stattfinden.  Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Professor für Erziehungs- und Sozialisationstheorie, Universität Potsdam) hält den Impulsvortrag zum Thema. In der anschließenden Diskussion und Arbeitsgruppen werden die Auswahlkriterien sowie Verfahrensmodalitäten konkretisiert.

Der mit 50.000 € dotierte Preis wird jährlich für engagierte Hochschullehrende ausgeschrieben und soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen.

Weitere Informationen zum Workshop und Anmeldung erhalten Sie auf der Seite des Stifterverbandes.

Ende April ist mit der Ausschreibung zu rechnen – über diese informieren wir hier in der Impulswerkstatt Lehrqualität.

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Online-Umfrage zum Thema „Prüfungsformate des Forschenden Lernens“

Mittwoch, 22. Februar 2017 | Autor/in:

Noch bis einschließlich 01.03.2017 können Lehrende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg an der Online-Umfrage „Prüfungsformate zum Forschenden Lernen“ teilnehmen.  Seit 2014 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) mit dem Thema.  Um einen Überblick über bisher realisierte Prüfungsformate zu bekommen, wird in der Umfrage abgefragt, wie Lehrende in ihren Lehrveranstaltungen im Format des Forschenden Lernens Studierende prüfen.  Die Bearbeitung der Fragen dauert ca. 15 Minuten, die dabei gewonnenen Daten werden vertraulich behandelt, anonym ausgewertet und es sind keine Rückschlüsse auf die Person möglich.  Die Teilnahme ist natürlich freiwillig.  Die Ergebnisse sollen relativ zeitnah veröffentlicht werden.

Für die Durchführung klicken Sie einfach auf den folgenden Link:

https://ww3.unipark.de/uc/LehrenLernen/7947/

Ansprechpartnerin für die Umfrage ist Dr. Kerrin Riewerts, Sprecherin der dghd-Ag Forschendes Lernen (kerrin.riewerts@uni-bielefeld.de).

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Let’s talk! Qualitative Evaluation von Studium & Lehre

Dienstag, 21. Februar 2017 | Autor/in: und 

In der Abteilung Lehrentwicklung hat ein neues qualitatives Evaluationsprojekt begonnen. Dieses Projekt heißt FORUM und zielt auf die Entwicklung von Folgeprozessen aus Evaluationen im Bereich Studium und Lehre. Derzeit suchen wir interessierte Fachbereiche, die am Projekt teilnehmen wollen.

Bild: Joachim Hirschfeld

Oft werden quantitative Evaluationsmethoden (z.B. Zentrale Befragungen, Zentraler Evaluationsservice) angewendet, um eine solide Datenbasis des Status quo der Qualität von Studium und Lehre zu ermitteln. Hierbei tritt immer deutlicher eine qualitative Lücke zu Tage: Die Möglichkeit in die Tiefe zu blicken und komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge zu diskutieren ist oft bei quantitativen Fragebogendesigns nicht möglich. Hier setzen wir beim Projekt FORUM an, nutzen diese solide Datenbasis und setzen gemeinsam den Fokus.

Das Projekt FORUM zielt auf die Weiterentwicklung der Lehr- und Studienqualität. Quantitative und qualitative Daten werden in einem strukturierten Verfahren analysiert und miteinander in Beziehung gesetzt, um Handlungsoptionen mit allen Evaluationsbeteiligten zu erarbeiten.

Wir führen Interviews und Gruppendiskussionen mit Studierenden, Lehrenden und Studiengangverantwortlichen durch und werten diese anschließend aus. Die Ergebnisse fassen wir (mit quantitativen Befragungsdaten) in einem Bericht zusammen und stellen sie allen Beteiligten zur Verfügung. Nun findet ein informiertes Gespräch mit allen Interessierten des Fachbereichs statt, bei dem gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet werden.

Der Mehrwert für die teilnehmenden Fächer ist, dass

  • Themen in ihrer Komplexität erfasst und differenziert diskutiert werden können,
  • Aussagen in einen Kontext gebettet werden (Hintergründe, Erklärungen und Motive werden diskutiert),
  • bei der Evaluation eine Fach- und gruppenorientierte Multiperspektivität gewährleistet wird und
  • die Evaluation in einer offenen Interaktion stattfindet, d.h. eigene Themen können eingebracht werden.

Oft sind qualitative Evaluationsmethoden mit einem hohen Arbeitseinsatz verbunden, was durch die Zusammenarbeit mit der Abteilung Lehrentwicklung deutlich abgefedert wird. Mittels der Finanzierung des Projekts aus dem Qualitätspakt Lehre stehen wir den Teilnehmer_innen als Projektteam für die Projektlaufzeit bis 2020 als tatkräftige Unterstützung zur Seite. Sprechen Sie uns an!

Kontakt
Abteilung Lehrentwicklung
Katharina Schneijderberg, M.A. (Katharina.Schneijderberg@zv.uni-freiburg.de)
Tel.: 0761 – 203 67578
Oliver Hafner, M.A. (Oliver.Hafner@zv.uni-freiburg.de)
Tel.: 0761 – 203 67576
Homepage: http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/Forum/

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Hochschuldidaktik-Frühstück am 24.02.2017 zum Thema „Portfolios in der Lehre – Chancen und Herausforderungen“

Montag, 20. Februar 2017 | Autor/in:

Immer häufiger begegnen Lehrende und Studierende dem „Portfolio“. Die Integration von Portfolios in Studium und Lehre bietet vielfältige Möglichkeiten zur Förderung eines reflexiven, forschenden, individualisierten und nachhaltigen Lernens und zum kompetenzorientierten Prüfen. Dennoch ist für die Beteiligten am Portfolio – Lehrende, Studierende und KollegInnen – nicht immer ersichtlich ist, was damit konkret gemeint ist.
Beim Hochschuldidaktik-Frühstück wird Marion Degenhardt (PH Freiburg) auf die Vielschichtigkeit des Portfolio-Konzepts eingehen und erläutern zu welchem Zweck Portfolios eingesetzt werden können sowie welcher Workload für die Studierende (und Lehrende) damit verbunden ist. Es wird ausreichend Raum für Ihre Fragen und für den kollegialen Erfahrungsaustausch geben.
Das Hochschuldidaktik-Frühstück findet am Freitag, den 24.02.2017 von 9-11 Uhr (s.t.) in der Bismarckallee 22 im 1. OG statt.
Appetit bekommen? Dann melden Sie sich einfach unter anmeldungen@hdz.uni-freiburg.de an.

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Mediziner aufgepasst: Ars legendi Medizin ausgeschrieben

Freitag, 10. Februar 2017 | Autor/in:

Vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Medizinischen Fakultätentag wird nun zum achten Mal der Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin ausgeschrieben. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern.

Die Bewerbung erfolgt auf Vorschlag der Fakultäten oder Fachschaften der Fächer Medizin und Zahnmedizin; auch Eigenbewerbungen sind zulässig.

Bewerbungsschluss ist der 01. März 2017.

Mehr Informationen  finden Sie auf den Webseiten Stifterverband und
Medizinischer Fakultätentag.

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