Kennen Sie FREDDIE?

Freitag, 18. August 2017 | Autor/in:

Aktuell wird im Rahmen des Instructional Development Awards (IDA) die linguistische Sammlung FRED (Freiburg English Dialect corpus) zu einer multimedialen Lehr -und Lernplattform unter dem Namen FREDDIE weiterentwickelt.

FRED ist eine am Englischen Seminar der Universität Freiburg aufgebaute Datenbank – die größte ihrer Art weltweit – mit Transkripten und 300 Stunden Audiomaterial für Dialekte des Englischen aus mehr als 40 Counties in England, Wales und Schottland. Auf Basis dieser authentischen Daten wird das Online-Portal FREDDIE zusätzliche Materialien und viele neue Funktionen zur Verfügung stellen. Studierende werden in die Lage versetzt, eigenständig Forschungsprozesse von der Datenaufbereitung über die formale und statistische Analyse bis hin zur Präsentation der Ergebnisse detailliert nachzuvollziehen und nachzuerleben. FREDDIE wird frei über das Internet zugänglich sein und dadurch nicht nur forschungsorientiertes Lehren und Lernen in der Freiburger Anglistischen Sprachwissenschaft, sondern auch im weltweiten Studium ermöglichen.
Folgendes Video gibt einen Einblick in den aktuellen Projektstand von FREDDIE:

FREDDIE-Zwischenbericht

 

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Englischen Seminars.

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„Wozu diskutieren wir hier eigentlich? Diskussionen in der Lehre gezielt einsetzen und nutzen“

Montag, 14. August 2017 | Autor/in:

Lehrbeauftragtenrunde des ZfS am 18. Juli 2017 mit einem didaktischen Impuls

Das diesjährige Lehrbeauftragten-Treffen des Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS) im Peterhofkeller hat für das Thema Diskussionen und Lehrgespräche in der eigenen Lehre sensibilisiert. Gerade in den interaktiv ausgelegten Veranstaltungen profitieren Lehrbeauftragte von der systematischen Herangehensweise an das Thema. PD Dr. Ulrike Hanke hat mit Ihrem didaktischen Impuls Sinn und Zweck von Diskussionen in den Mittelpunkt gestellt und über unterschiedliche didaktische Zielsetzungen im Umgang mit diesen informiert.

Bei jedem Diskussionstyp werden die Studierenden auf andere Art zum Lernen aktiviert. Während die Studierenden in der Lerndiskussion über gelenkte Gesprächsrunden neues Wissen erarbeiten, Verständnis sichern und Kerninformationen herausarbeiten, decken sie in der Problemlösediskussion unterschiedliche Lösungswege auf und arbeiten sehr stark fallbezogen.

Die Reflexion eines Gesprächsverlaufs mit ihrer Dynamik ist Kern der dritten Variante, der  sogenannten „Let’s dance“-Diskussion. Die Studierenden analysieren in Form einer Metadiskussion, welche Faktoren eine konstruktive Gesprächskultur fördern und welche Faktoren die ergebnisorientierte Zusammenarbeit erschweren. Das eigentliche Diskussionsthema tritt in den Hintergrund.

Mit diesem geschärften Wissen können die Dozentinnen und Dozenten des ZfS zielorientiert und interaktiv Gesprächsrunden mit den Studierenden initiieren und zur Kompetenzentwicklung anregen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der ZfS-Homepage.

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Evaluation des zweiten Durchlaufs des neuen Orientierungspraktikums (OSP) im Lehramtsstudium: Ein Beitrag zur Professionalisierung der Lehrer/innenausbildung

Mittwoch, 9. August 2017 | Autor/in:

Für alle Lehramtsstudierenden, die im WS 2016/17 mit dem polyvalenten Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang gestartet haben, wurde im Zeitraum vom  Oktober 2016 bis April 2017 zum zweiten Mal das neue dreiwöchige OSP durchgeführt. Das OSP zielt auf eine bessere Verzahnung von universitärer Ausbildung und Praxisphasen in der Lehrer/innenausbildung ab und soll darüber hinaus den Studierenden frühzeitig die Möglichkeit geben, ihre Studien- und Berufswahlentscheidung zu reflektieren bzw. zu überprüfen. Fast 400 Studierende haben das OSP in diesem Jahr erfolgreich absolviert. Das OSP ist Bestandteil des Moduls Bildungswissenschaften und besteht aus einer Vorlesung („Einführung in die Bildungswissenschaften“), dem Praktikum sowie einem Vor- und Nachbereitungsworkshop. Inhaltlich wird es durch das Institut für Erziehungswissenschaft verantwortet und vom Zentrum für Schlüsselqualifikationen umgesetzt.  Das Konzept wurde in enger Kooperation mit den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg (Abteilung Gymnasien, Abteilung Berufliche Schulen) und der Pädagogischen Hochschule Freiburg entwickelt.

Bereits nach dem ersten Durchlauf im WS 2015/16 gab es im Rahmen einer aufwändigen Evaluation für alle Beteiligten (Studierende, Workshopleiter/innen und praktikumsgebende Schulen) die Möglichkeit, Rückmeldungen und Anregungen zu geben. Deshalb war es nun im zweiten Durchlauf des OSP sehr interessant zu sehen, wie sich die Überarbeitungen und Optimierungen ausgewirkt haben (z.B. Reduzierung des Umfangs der Aufgabenstellungen, verstärkte Verknüpfung bildungswissenschafllicher Inhalte mit schulpraktischen Erfahrungen, Verbesserung der organisatorischen Abläufe)
Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Studierenden das Praktikum als sehr hilfreich und gewinnbringend für ihre Orientierung im Kontext des Lehramtsstudiums einschätzen. Bei den meisten Studierenden hat das OSP zu eine Bestätigung der Entscheidung für die Lehramtsoption geführt und ihre Motivation gestärkt. Einzelne denken aufgrund der Einblicke im OSP über einen Fachwechsel nach. Das OSP hat dazu beigetragen, dass Schule und Unterricht ganz konkret erleb- und erfahrbar wurden. Das Praktikum an einer der fast 200 teilnehmenden Schulen wurde sehr positiv eingeschätzt, besonders positiv fanden die Studierenden:

  • der Kontakt und die Gespräche mit den Lehrkräften in den Schulen.
  • die Möglichkeit, eigene Unterrichtseinheiten durchzuführen.
  • die Interaktion mit Schülern und Schülerinnen.
  • die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten des Lehrer/innenberufs zu erhalten.
  • die gute und sehr hilfreiche Betreuung durch die Lehrkräfte an den Schulen

Optimierungsanregungen kamen von den Studierenden zum Beispiel zur Gestaltung des E-Portfolios und zum Umfang des angeleiteten Unterrichtens.
Von den 90 Schulen, die an der Online-Umfrage zur Evaluation teilgenommen haben, kam die Rückmeldung, dass fast alle Studierenden sehr motiviert und zielgerichtet in das Praktikum kamen, also deutlich besser vorbereitet waren, als dies in früheren Orientierungspraktika oftmals der Fall war. Eine Herausforderung für die Studierenden besteht aus Sicht der befragten Schulen zum Teil in der Fähigkeit zum Wechsel von der (ehemalige) Schüler/innenrolle zur neuen Lehrer/innenrolle.

Die Zusammenfassung aller Evaluationsbereiche ergibt auch für den zweiten Durchlauf des OSP in der Gesamtschau wieder ein sehr positives Bild. Erneut wurden die wesentlichen Zielsetzungen des OSP erreicht, nämlich die Reflexion und Überprüfung der Studien- und Berufswahl und die Verknüpfung von bildungswissenschaftlichen Befunden mit schulpraktischen Erfahrungen. Nicht zuletzt war auch das zweite OSP auch deshalb wieder erfolgreich, weil es die Kompetenzen vieler verschiedener Akteure in der Lehrer*innenausbildung bündelt und in einem abgestimmten Vorgehen umsetzt. Und weil die inhaltlich und organisatorisch enorm umfangreichen Abstimmungsbedarfe bzw. Absprachen sowie der Informations- und Kommunikationsfluss zwischen allen beteiligten Institutionen und Akteuren im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert haben.

Das OSP ist aus unserer Sicht auf einem sehr guten Weg, es ist weiterhin ein innovatives Modell, das in hohem Maße zu einer Professionalisierung in der Lehrer*innenausbildung beiträgt. Genau das haben uns viele Lehrkräfte zurückgemeldet: Die Studierenden starten auf einem ganz anderen Niveau, als dies oftmals früher der Fall war, ins Praktikum: gut vorbereitet, meistens hoch motiviert, sehr zielstrebig und mit ersten bildungswissenschaftlichen Kenntnissen ausgestattet. Gerne möchten wir auch bei dem kommenden OSP Gestaltungspielräume nutzen, kontinuierlich an Optimierungen arbeiten, neue Formate entwickeln und im Gespräch und im Austausch mit allen Beteiligten bleiben.

Auf der Homepage des ZfS ist der Evaluationsbericht veröffentlicht. Für Fragen steht Ihnen gerne Herr Michael Thimm (Fachbereichsleitung OSP) zur Verfügung (Tel.: 0761-203-6894).

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Die Lehrwerkstatt Lehrerbildung geht in die zweite Runde. Seien Sie mit dabei!

Freitag, 4. August 2017 | Autor/in:

  • Sie möchten Ideen für Ihre eigenen Lehrveranstaltungen diskutieren und Feedback dazu erhalten?
  • Sie wollen Lehrveranstaltungen systematisch im Kollegium planen?
  • Sie sind von innovativen Lehrmodellen begeistert und wollen diese im Lehramtsbereich anwenden?

Dann ist die Lehrwerkstatt Lehrerbildung genau das richtige Format für Sie!

Zielsetzung. Die Lehrwerkstatt Lehrerbildung zielt auf eine kollegiale Planung, Durchführung und Evaluation von Lehrveranstaltungen ab. Dies bedeutet konkret, dass Sie eine Lehrveranstaltung für das Wintersemester 2017/2018 planen und deren Konzeption vor Vorlesungsbeginn im kollegialen Austausch besprochen wird. Während des Semesters werden die jeweiligen Veranstaltungen durchgeführt und Sie werden auch während der Durchführung durch kollegiale Fallberatung und eine strukturierte Form der dialogorientierten Zwischenevaluation (Teaching Analysis Poll) hochschuldidaktisch begleitet. Nach dem Semester werde Evaluationsergebnisse und Erfahrungen gemeinsam reflektiert. Das instruktionspsychologische Modell „First Principles of Instruction“ (Merrill, 2002) dient dabei als Basis der systematischen Entwicklung.

Zielgruppe. Die Lehrwerkstatt Lehrerbildung richtet sich an Lehrende der Universität und Pädagogischen Hochschule Freiburg unterschiedlicher Fachbereiche, die im Lehramtsbereich tätig sind. Interessierte sind herzlich willkommen!

Arbeitsform. In einer festen Kerngruppe wird von jedem*r Teilnehmenden eine eigene Lehrveranstaltung weiterentwickelt, wobei sie durch thematische Kurz-Inputs, Feedback und Anregungen der Kolleginnen und Kollegen Impulse erhalten. In der Entwicklungsphase spielen vor allem Kurz-Impulse, die leifragengeleitetet Reflexion der eigenen Ideen und der kollegiale Austausch eine wichtige Rolle. In der Durchführungsphase kommen Elemente wie kollegiale Fallberatung und Teaching Analysis Poll (eine dialogorientierte Form der Zwischenevaluation) hinzu. In einer abschließenden Bewertungsphase werden Evaluationsergebnisse diskutiert und reflektiert.

Termine. Die ersten Termine sind:

  • 21. September 2017   10:00 – 12:00 Uhr            Bismarckallee 22, Raum 7
  • 4. Oktober 2017         10:00 – 13:00 Uhr            Bismarckallee 22, Raum 2
  • 9. November 2017     10:00 – 12:00 Uhr           Peterhof (Niemensstr. 10), R 3

Weitere Termine (ca. 3 Sitzungen bis Ende Februar 2018) werden mit den Teilnehmenden vereinbart.

Anmeldung. Für nähere Informationen oder zur Anmeldung (bis einschließlich 15.09.2017) können Sie sich an Christiane Klein (FACE-Projektmitarbeiterin, Abteilung Hochschuldidaktik, Universität Freiburg) wenden.

Literaturhinweis. Merrill, M. D. (2002). First principles of instruction. Educational Technology Research and Development, 50(3), 43–59. https://doi.org/10.1007/BF02505024

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Veranstaltung: Zukunft Digitale Lehre Baden-Württemberg

Mittwoch, 2. August 2017 | Autor/in:

Mit einem umfangreichen Programm lädt das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) am 21. und 22.9.2017 nach Offenburg ein, um gemeinsam die hochschulartenübergreifende Weiterentwicklung der akademischen Lehre zu diskutieren. Die Veranstaltung „Zukunft Digitale Lehre BW“ greift den aktuellen Diskurs darüber auf, wie akademische Bildungsangebote den digitalen Wandel abbilden können, welche Entwicklungserfordernisse sich damit für die Hochschullehre ergeben und welche kooperativen Ansätze für einen Einbezug digitaler Medien in die Hochschullehre diskutiert werden.

Angesprochen sind alle Interessierten am Prozess der Digitalisierung der Lehre, insbesondere Lehrende, Studierende sowie Mitarbeitende in Hochschulverwaltungen (insbes. in Hochschulleitungen, E-Learning-Zentren, Lehrzentren, Didaktikzentren, Rechenzentren, Bibliotheken, Medienzentren, Sprachzentren, in der Lehr- und Organisationsentwicklung, im Qualitätsmanagements, u.v.m.).

Das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND BW) ist ein Zusammenschluss von 49 staatlichen Hochschulen Baden-Württembergs zur kooperativen Weiterentwicklung der digitalen gestützten Hochschullehre. Die Universität Freiburg ist Teil des Netzwerkes.

Veranstaltungsdaten:

Donnerstag, 21. September 2017, 10:15 – 17:30 (Empfang ab 9:30 Uhr)

Freitag, 22. September 2017, 9:00 – 13:00 Uhr (Empfang ab 9:00 Uhr)

Hochschule Offenburg, Campus Offenburg, Gebäude D

Weitere Infos und Anmeldung auf der Veranstaltungswebsite

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Stärken-Schwächen-Analyse 2017 – Lehramtsstudium

Dienstag, 11. Juli 2017 | Autor/in:

Nutzen Sie die Möglichkeit die Lehrer*innenbildung in Freiburg zu bewerten!

Worum geht es?
Das Lehramtsstudium am Standort Freiburg wird einer Stärken-Schwächen-Analyse unterzogen. In den Blick genommen wird insbesondere die Ausgestaltung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge an der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können alle Angehörigen der Universität und der Pädagogischen Hochschule, Studierende und am Lehramt Interessierte.

Von wem kommt die Umfrage?
Das Kooperationsnetzwerk FACE wurde von der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg gegründet, um die Lehrer*innenbildung am Standort unter einem Dach zusammenführen. Ziel des FACE ist es unter anderem, die Freiburger Lehramtsstudiengänge inhaltlich und strukturell weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen unter: http://www.face-freiburg.de/face/

Was ist der Hintergrund?
Erstmals wurde 2014 eine Stärken-Schwächen-Analyse des Lehramtsstudiums an der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg durchgeführt. Damals wurden in einer zu diesem Zweck geschaffenen Arbeitsgruppe in einem Bottom-up-Verfahren Kriterien entwickelt, die zur Beurteilung der Qualität des Studienangebots herangezogen werden können.

Nun gilt es, in einer Neuauflage der Stärken-Schwächen-Analyse, die 2014 entwickelten Kriterien einzuschätzen und die Ressourcen und Angebote der Universität und der Pädagogischen Hochschule für den Bereich der Lehrer*innenbildung neu zu bewerten.

Die Umfrage finden Sie auf der FACE Seite unter: http://www.face-freiburg.de/poll/.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

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„Seed Money“ 2017 – Förderung innovativer Lehrprojekte im European Campus

Mittwoch, 28. Juni 2017 | Autor/in: und 

Der Europäische Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) „Eucor- The European Campus“ wird Anfang Juli das Förderinstrument „Seed Money“ einrichten. Dieses neue Förderinstrument zielt darauf ab, innovativen grenzüberschreitenden Projekten in Forschung und Lehre innerhalb von „Eucor – The European Campus“ eine Anschubfinanzierung zu gewähren.

Um diese Unterstützung zu erhalten, ist eine aktive Projektmitarbeit von Angehörigen mindestens zweier Mitgliedsuniversitäten von „Eucor – The European Campus“ aus mindestens zwei Ländern erforderlich. Darüber hinaus darf vorher keine andere nationale oder internationale Förderung an dieses Projekt vergeben worden sein.

Mehr Informationen finden Sie auf den Ausschreibungstexten und Merkblättern, die Sie bereits mittels folgendem Link herunterladen können: http://www.eucor-uni.org/de/2017/06/22/seed-money

Anträge müssen über das Online-Formular eingereicht werden, das Anfang Juli auf der Webseite von „Eucor – The European Campus“ (www.eucor-uni.org) verfügbar sein wird.

Die Einreichungsfrist läuft bis Montag, 2. Oktober 2017, 14.00 Uhr. Die Finanzierung der bewilligten Projekte startet frühestens am 1. Januar 2018 und dauert maximal 18 Monate.

Für weitere Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Eucor Koordinatorin an der Universität Freiburg.

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Einladung zur hochschulübergreifenden Tagung am 17.11.2017

Dienstag, 27. Juni 2017 | Autor/in:

Am 17.11.2017 findet  an der Pädagogischen Hochschule Freiburg eine hochschulübergreifende Tagung  mit den thematischen Schwerpunkten

  • „Evaluation interdisziplinärer Hochschullehre“ sowie
  • „Forschungsbezogene Hochschullehre“ statt.

Die Kooperation der Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Heidelberg mit den Universitäten Hohenheim und Freiburg bieten im Rahmen des Bund-Länder-Programms Qualitätspakt Lehre diese Tagung mit Werkstattcharakter an.

 

Zum Ablauf:
10:00 – 12:45 Auftakt und zwei einleitende fachwissenschaftliche Beiträge
13:30 – 15:00 Werkstätten

  • A:  Instrumente für die Evaluation interdisziplinärer Hochschullehre konzipieren – ein Anfang.
  • B:  „Jede Veranstaltung ist anders.“ Zur Relevanz des Besonderen im Rahmen praxisorientierter Selbstevaluation.
  • C:  Was lässt sich von den Erfahrungen mit sozialwissenschaftlichen Forschungskompetenzen für andere Disziplinen lernen?
  • D:  Wie kann ein kompetenzorientiertes Prüfen in forschungsbezogener Lehre gelingen?

15:00 – 16:00 Austausch und Resümees

Das Programm mit Angaben zu den Inhalten der Werkstätten finden Sie hier …

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos – Bitte beachten Sie die begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldefrist ist der 13.10.17.
Das Anmeldeformular schicken Sie bitte an Frau Dr. Tanja Krämer-McCaffery.

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Hochschuldidaktik-Frühstück am 07.07.2017: „Forschendes Lernen, Service Learning und Co. – innovative Lehrkonzepte in der Diskussion“

Mittwoch, 21. Juni 2017 | Autor/in:

Am letzten Termin des Freitags-Frühstücks im Sommersemester lädt die Abteilung Hochschuldidaktik ein, zwei innovative Lehrkonzepte kennenzulernen und zu diskutieren: Forschendes Lernen und Service Learning.
Beide Lehrkonzepte erfahren derzeit eine breite Aufmerksamkeit, wenn es um innovative Lehrkonzepte geht (bspw. Förderprogramm des MWK). Während Forschendes Lernen eher eine Renaissance erlebt, ist Service Learning ein noch relativ neues Lehr-Lern-Konzept. Beide Konzepte verbindet, dass sie in besonderer Weise den Kompetenzerwerb der Studierenden fördern, indem sie theoretisches Wissen und dessen konkrete Anwendung auf Forschungs- bzw. Praxisfragen miteinander verbinden.

Im Rahmen dieses Hochschuldidaktik-Frühstücks werden beide Konzepte von Frau Prof. Dr. Karin Reiber (Hochschule Esslingen) vorgestellt und mit Blick auf mögliche Anwendungsfelder im Lehrkontext der Teilnehmenden fokussiert.

Das Hochschuldidaktik-Frühstück findet am Freitag, den 07.07.2017, von 9-11 Uhr (s.t.) in der Bismarckallee 22 im 1. OG statt.

Appetit bekommen? Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Frühstücks-Thema finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

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Die Fachschaft – eine Institution, die in deinem Fach vieles schafft

Montag, 29. Mai 2017 | Autor/in: , und 

Über das reine Angebot an Lehrveranstaltungen hinaus bieten die Fachschaften in den verschiedenen Fächern den Studierenden Möglichkeiten zum hochschulpolitischen Engagement, Diskussionsrunden oder weiterführende Vorträge an. Die Fachschaften können damit zu einer Erweiterung und Steigerung der Qualität der Lehre und des Lehrangebots an der Universität beitragen. In der Studierendenbefragung 2016 wurden die Studierenden um eine Einschätzung der Fachschaftsarbeit gebeten. Diese Einschätzungen werden hier in die Fachschaftsarbeit während des Semesters und in die Vertretungsfunktion der Fachschaft für die Studierenden aufgeteilt.

 

Fachschaftsarbeit während des Semesters                                       

Im ersten Semester ist für die Studienanfänger_innen vieles neu: Freiburg mit seinen Bächle und Gässle, die Universität mit ihren (manchmal) hogwartsähnlichen Gängen und natürlich die Kommilitonen und Kommilitoninnen, die vielleicht zu Freunden und Freundinnen fürs Leben werden. Um deswegen nicht schon in den ersten Wochen den Kopf zu verlieren, bieten die Fachschaften eine Ersti-Betreuung an. Vier von fünf der befragten Studierenden (Quelle: Zentrale Befragung der Studierenden aus dem Sommersemester 2016 (www. uni-freiburg.de/go/stu) empfanden diese Angebote als (sehr) gut. Dies spricht zum einen für die Qualität der Betreuungsangebote durch die Fachschaft, zum anderen aber auch für einen solchen Bedarf, wird doch die Erstsemesterbetreuung in jedem Jahr aufs Neue sehr stark nachgefragt (siehe Abb. 1).

Abb. 1: Studierendenbefragungen 2016, Fragen 3.23, 3.25, 3.28: In welchem Bereich haben Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft bereits in Anspruch genommen? Wie bewerten Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft in diesen Bereichen?

Neben der einführenden Betreuung veranstalten die Fachschaften regelmäßig Fachschaftspartys, damit die Studienanfänger_innen (und auch alle höheren Semester) ins Freiburger Nachtleben eintauchen können. Dreiviertel der befragten Studierenden und Partygänger_innen erfuhren diese Partys als (sehr) gut.

Eine wahre Institution in Freiburg ist der Kaffeeverkauf durch die Fachschaften. An verschiedenen Ecken an der Universität wird Kaffee gekocht, getratscht, die Welt verändert oder – insbesondere montags oder am Tag nach der Fachschaftsparty – einfach versucht, mit offenen Augen durch den Tag zu kommen. Der Kaffeeverkauf hat eine jahrzehntelange Tradition und wird von den Studierenden dankbar angenommen: Über zwei Drittel der Studierenden sind damit zufrieden und hielten das Angebot für (sehr) gut.

Nicht nur beim Kaffeetrinken verbringen einige Studierende ihre Zeit mit Reportagen, Interviews und Berichten über alle Belange der Studierendenschaft: Sie lesen berta – das Magazin für die Studierendenschaft (siehe Abb.2) . Zwei von fünf befragten Studierenden halten das Magazin für (sehr) gut, jedoch bewertete es auch knapp jeder Dritte als (sehr) schlecht. Allerdings wurde die Frage nach dem Studierendenmagazin von vergleichsweise wenigen Studierenden beantwortet, was für einen geringen Bekanntheitsgrad des Magazins spricht.

Abb. 2: Studierendenbefragung 2016, Fragen 3.24, 3.30, 3.32: In welchem Bereich haben Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft bereits in Anspruch genommen? Wie bewerten Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft in diesen Bereichen?

Damit die Studierenden bei dem breiten Angebot an Lehrveranstaltungen nicht den Überblick verlieren und ihr Studium auch nach eigenen Interessen planen können, geben die Fachschaften ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (siehe Abb. 2) heraus. Drei von fünf befragten Studierenden bewerteten diesen Service, der nicht nur den Inhalt der Vorlesungen und Seminare beschreibt, sondern auch Empfehlungen zur Belegung, zur Literatur und wichtige Hinweise zu Studien- und Prüfungsleistungen enthält, als (sehr) gut.

Wenn der Kaffee für viele zum Überlebenselixier wird, die verschiedenen Bibliotheken gefüllt sind und die Köpfe rauchen, dann ist wieder Klausurphase. Auch hier unterstützen die Fachschaften die Studierenden. Durch Vorhalten von Altklausuren, Skripten und Übungen stehen die Fachschaften den Prüflingen zur Seite. Das wird von den Studierenden stark nachgefragt und sehr geschätzt, 70% der Studierenden empfanden die Prüfungsvorbereitung (siehe Abb. 2) als (sehr) gut.

Die Fachschaft als Vertretung der Studierenden                                 

Einführung der Studiengebühren, Inklusion, Chancengleichheit oder hochschulpolitisches Engagement: Für solche Anliegen der Studierenden sind die Fachschaften die Ansprechpartner. Denn die Fachschaft kann jedem Studierenden eine Stimme geben und vertritt die (hochschul-)politischen Anliegen der Studierendenschaft (siehe Abb.3). In Belangen der Studierendenvertretung zeigt sich ein gemischtes Meinungsbild bei den Befragten: Drei von fünf Studierenden fanden die Vertretung in hochschulpolitischen Angelegenheiten (sehr) gut, 18% bewerteten die Vertretung als (sehr) schlecht und jeder fünfte enthielt sich.

Um den Studierenden den Weg zur Fachschaftssitzung zu erleichtern, soll die die Website der Studierendenvertretung  (siehe Abb. 3) erste Informationen über Termine, Treffpunkte, politische Standpunkte und geplante Aktionen der Studierendenvertretung geben. Hiermit sind die befragten Studierenden unterschiedlich zufrieden: die Hälfte der Befragten bewertete die Website als (sehr) gut, jeder fünfte hingegen als (sehr) schlecht.

Abb. 3: Studierendenbefragung 2016, Fragen 3.29, 3.31: In welchem Bereich haben Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft bereits in Anspruch genommen? Wie bewerten Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft in diesen Bereichen?

Wer sich aktiv in die Hochschulpolitik einbringen oder sich über Belange der eigenen Fachschaft informieren will, hat die Möglichkeit, die Fachschaftssitzungen  (siehe Abb. 4) zu besuchen. Dort wird diskutiert, Tagesordnungspunkte besprochen oder eine Stellungnahme zu bestimmten Themen erarbeitet. Den Ertrag dieser Sitzungen ordneten drei von fünf der befragten Studierenden als (sehr) gut ein.

Außerdem haben die Fachschaften ein offenes Ohr für die Studierenden, wenn sich während des Studiums Probleme mit Dozent_innen oder Regelungen des jeweiligen Instituts oder Seminars (siehe Abb. 4) ergeben. Auch in diesen Fällen stehen die Fachschaften mit Rat und Tat zur Seite, um das Problem zu benennen und zu lösen. Knapp 60% der Studierenden sind damit zufrieden und empfanden diese Hilfe als (sehr) gut.

Abb. 4: Studierendenbefragung 2016, Fragen 3.26, 3.27: In welchem Bereich haben Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft bereits in Anspruch genommen? Wie bewerten Sie die Arbeit Ihrer Fachschaft in diesen Bereichen?

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die Arbeit der Fachschaften in den verschiedenen Bereichen überwiegend positiv angenommen wird. Leicht unterdurchschnittlich schneiden das Magazin der Studierendenschaft, die Website der Studierendenvertretung und die Unterstützung bei Problemen mit dem Seminar ab. Besonders zufrieden sind die Studierenden dagegen mit der Ersti-Betreuung, der Versorgung mit Altklausuren und dem Kaffeeverkauf durch die Fachschaften.

Anmerkung:

Sämtliche Zahlen sind der Studierendenbefragung 2016 entnommen. Alle Werte stammen aus einer fünfstufigen Skala, die von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ reichte.

Die kompletten Befragungsergebnisse sind auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung (www.uni-freiburg.de/go/befragungen) einsehbar. Weitere Informationen können bei den Projektkoordinatorinnen Natalie Boros und Stefanie Haas (befragung@uni-freiburg.de) eingeholt werden. Die nächsten Befragungen der Studierenden sowie der Studieneingänger_innen finden im Sommersemester 2019 statt.

Weitere Ergebnisse und News zu den Befragungen auf Facebook.

Thema: News & Ausschreibungen, Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar