Wenn´s ums Geld geht…

Mittwoch, 24. Mai 2017 | Autor/in:

…gibt es einige Werbeversprechen, die im Ohr sind. Die Fördermöglichkeiten im Bereich der Lehre an der Universität sollen hier auch bekannt sein. Deshalb weist die Abteilung Lehrentwicklung auf aktuelle Ausschreibungen zum Thema Lehre hin – wie in dem Beitrag Anfang Mai. Da es zur Zeit einige Ausschreibungen mit unterschiedlicher Zielsetzung gibt, hier ein kurzer Überblick:

Weitere Informationen geben Dr. Tanja Krämer-McCaffery (Tel.: 203-97558) und Petra Mußler (Tel.: 203-9088).

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Werkzeugkasten „Diversity in der Lehre“

Freitag, 19. Mai 2017 | Autor/in:

Die Gestaltung von Studium und Lehre wird durch die stetig zunehmende Heterogenität der Studierendenschaft vor wachsende Herausforderungen gestellt. Um diesen gerecht zu werden, aber auch, um die Chancen zu nutzen, die sich aus dieser Vielfalt für einen erfolgreichen Lern- und Entwicklungsprozess aller ergeben, hat die Stabsstelle Gender and Diversity einen Werkzeugkasten erarbeitet, der das Thema „Vielfalt“ stärker in die Lehre einbeziehen soll.

Der Werkzeugkasten entstand im Rahmen des von den autonomen Referaten der Studierendenvertretung im Sommer 2015 erfolgreich beantragten Projekts „Diversity-Sensibilisierung an der Universität Freiburg“. Er ist Teil des Gender-und-Diversity-Portals und richtet sich an alle Lehrenden an der Universität Freiburg. Der Werkzeugkasten beinhaltet Checklisten, praktische Tipps, weiterführende Literaturhinweise sowie interne und externe Links zum Umgang mit Vielfalt in der Lehre. Zum Beispiel erhalten Lehrende Informationen über das Beratungsangebot an der Universität, falls Studierende Fragen zu Nachteilsausgleichen oder zur Kinderbetreuung haben.

Der Werkzeugkasten sensibilisiert für das Hinterfragen von Lehrinhalten und -methoden, bestimmter Formulierungen und Sprachwendungen: welche Fallbeispiele können eingesetzt werden, ohne dass bestimmte Personen(gruppen) von vorneherein ausgeschlossen werden? Wie formuliert man so, dass sich niemand ausgegrenzt fühlt und im besten Fall alle angesprochen werden? Wie können Prüfungen inklusiv gestaltet werden? Zu diesen und weiteren Themen gibt es kurze, einführende Texte sowie u. a. ein Dokument, das in übersichtlicher Form „Tipps für Lehrende“ bündelt. Außerdem beinhaltet der Werkzeugkasten ein Glossar, das Begriffe näher erläutert, die im Kontext von Diversity häufig verwendet werden. Schließlich beinhaltet der Werkzeugkasten eine Reihe von Übungen, die sich insbesondere zu Beginn eines Semesters anbieten, um die (Vielfalt der) Studierenden in einem Kurs kennen zu lernen. Ferner bieten die Übungen die Möglichkeit, Studierende für Diversity-Themen zu sensibilisieren.

Die Auseinandersetzung mit den Inhalten des Werkzeugkastens setzt kein spezifisches Vorwissen voraus. Nutzer*innen benötigen lediglich ein gewisses Maß an Offenheit, das Interesse, Neues auszuprobieren, und ein bisschen Zeit. Wie immer, wenn es um den Umgang mit unterschiedlichen Menschen geht, gibt es keine Patentlösungen. Alle im Werkzeugkasten angeführten Themen, Beispiele und Anregungen sollten deshalb bei Bedarf an den jeweiligen (Lehr-)Kontext angepasst werden.

Der Werkzeugkasten erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Die Stabsstelle Gender and Diversity ist vielmehr an einer kontinuierlichen Überprüfung und Weiterentwicklung interessiert und freut sich über Hinweise und Anregungen hierzu.

Ansprechperson ist: Felix Wittenzellner, felix.wittenzellner@zv.uni-freiburg.de, Tel. 203-4432.

Link zum Werkzeugkasten: www.diversity.uni-freiburg.de/Lehre.

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Ausschreibung: Studierendenvorschlagsbudget

Mittwoch, 17. Mai 2017 | Autor/in: und 

Seit dem Haushaltsjahr 2016 wird jährlich das Studierendenvorschlagsbudget (SVB), hervorgegangen aus den ehemaligen Qualitätssicherungsmitteln, vergeben. Aus diesem werden jährlich insgesamt 400.000 € uniintern als Projektwettbewerb für Innovation und Investition in Studium und Lehre ausgeschrieben.

Dieser Wettbewerb strebt an, die Lehre in verschiedener, fächerübergreifender Art zu verbessern und studentisches Engagement zu fördern. Das die Ausschreibung und Vergabe koordinierende SVB-Gremium, bestehend aus maximal 12 Studenten*innen unterschiedlicher Studiengänge, orientiert sich bei der Vergabe an den vom Land sowie dem StuRa formulierten Zielen.

Das detaillierte Vorgehen sowie die Ausschreibung finden Sie auf der Homepage des StuRa unter www.stura.org/svb.

Zu Fragen bezüglich dieser Ausschreibung wenden Sie sich an svb@stura.org.

Bitte beachten Sie die Antragsfrist: 15. Juni 2017.

 

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E-learning resources for teaching in English

Montag, 15. Mai 2017 | Autor/in:

The English Medium Instruction (EMI) team has revised its e-modules for teaching in English. Each of the six modules below contains video tutorials, authentic clips of teaching in English with embedded questions, and extra resources (language handouts, self-study templates to reflect, links to pertinent articles/videos).

Teaching in English – Macro-factors for lecturing

This e-module address lecture design factors such as structure and SMART learning objectives to reduce students’ cognitive load when learning content in a foreign language.

Teaching in English – Micro-factors for lecturing

This e-module addresses micro-level linguistic features such as signposts and clear questions to help students better follow your line of thought.

Teaching in English – Initiate student input

This e-module addresses activation methods in English-taught classes. The resources focus on guiding questions and practical tips for planning methods in the international classroom as well as specific steps and language to set up in-class tasks.

Teaching in English – Respond to and integrate student input

This e-module addresses student interaction in English-taught classes with a multilingual, multicultural class. The resources focus on strategies for handling student input, giving brief feedback, integrating large classes, and handling instances of clarification.

Teaching in English – Prosody to enhance meaning and effect

This e-module looks at the notion of “it’s not what you say but HOW you say it”. The resources focus on emphasis, pausing, and intonation and how these prosodic features can enhance meaning and effect.

Do you speak Denglish or English?

You speak English quite well but there is the occasional raised eyebrow in the class. The module addresses some typical errors German speakers make in English with particular focus on vocabulary (false friends), pronunciation, and idiomatic language.

The e-modules have been designed as autonomous learning resources. Beyond these e-modules, teachers can also receive feedback on language use in their English-taught classes or attend one of our workshops. To find out more, simply visit our website or contact us at emi@sli.uni-freiburg.de or 203-8962.

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Ein bunter Strauß an Fördermöglichkeiten für innovative Lehre

Mittwoch, 3. Mai 2017 | Autor/in:

(Foto: Petra Mußler)

Lehrende an der Universität Freiburg haben zur Zeit mehrere Möglichkeiten, sich um Mittel für die Durchführung innovativer Lehrentwicklungsprojekte zu bewerben.

So schreibt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, zusammen mit der Baden-Württemberg-Stiftung, auch in diesem Jahr wieder die Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre aus. Um speziell den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stimulieren, beinhaltet das Förderprogramm insgesamt drei verschiedene Linien: Junior, – Senior- und Tandem Fellowships.  Nähere Informationen zu der Ausschreibung finden Sie auf den Seiten des Stifterverbands.  Da die Einreichung der Anträge zum Fellowship-Programm universitätsweit von der Abteilung Lehrentwicklung koordiniert wird, erbitten wir bei Interesse an einer Fellowship-Bewerbung eine Kontaktaufnahme bis zum 22.05. 2017 (Kontaktdaten siehe unten). Deadline für die Einreichung der Anträge bei der Abteilung Lehrentwicklung ist der 19.06.2017. 

Auch was den Lehrentwicklungspreis der Universität Freiburg – den Instructional Development Award, kurz IDA – angeht, so läuft auch hier noch die Bewerbungsfrist bis 19.06.2017.  Ausgeschrieben sind insgesamt drei IDAs (zwei „offene“ und ein IDA für Lehrentwicklungsprojekte, die die Studieneingangsphase betreffen), die mit je 70.000 EUR dotiert sind. Weitere Informationen zum IDA erhalten Sie in der IDA-Ausschreibung auf der Seite der Abteilung Lehrentwicklung.

Für Lehrende, die sich bereits überdurchschnittlich in der Lehre engagieren, dürfte der Ars Legendi für exzellente Hochschullehre interessant sein. Ausgelobt durch den Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) soll der mit 50.000 EUR dotierte Preis die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre besonders zu engagieren. Die diesjährige Ausschreibung widmet sich den Praxisbezügen und Praktika im Studium und wird in zwei Kategorien vergeben:

  1. an einen Wissenschaftler/Wissenschaftlerin für herausragende und innovative Leistungen zum Thema Praxisbezüge und Praktika im Studium. Der Preis würdigt die bisherige Lebensleistung des Preisträgers/der Preisträgerin, nicht ein konkretes Projekt, und wird nur an eine Einzelperson vergeben.
  2. für ein herausragendes Projekt zum Thema Praxisbezüge und Praktika im Studium – z.B. ein Modul, ein Studiengang, eine besondere Form des Praxisbezugs in der Prüfungsgestaltung etc. Das Projekt muss mindestens einmal durchgeführt worden sein – Entwicklungsvorhaben können nicht nominiert werden. Dieser Preis kann auch an ein Team verliehen werden.

Vorschläge können von Fakultäten, Fachbereichen oder Fachschaften eingereicht werden – auch Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluss ist der 14.07.2017. Weitere Informationen zum Verfahren, die Ausschreibungsunterlagen sowie Hintergrundsinformationen zu den bisherigen Preisträgern erhalten Sie auf der Seite des Stifterverbands.

Bei allen Fragen rund um die Fellowships, den IDA und den Ars Legendi steht Ihnen die Abteilung Lehrentwicklung zur Verfügung.  Ihre Ansprechpartnerinnen dort sind Dr. Tanja Krämer-McCaffery (Tel.: 203-97558) und Petra Mußler (Tel.: 203-9088).

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Workshops für Lehrende im Sommersemester 2017

Mittwoch, 19. April 2017 | Autor/in: und 

Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten oder sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik sowie der Abteilung E-Learning werden Sie sicher fündig.

Angebote der Abteilung Hochschuldidaktik

Im Sommersemester 2017 bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

Angebote der Abteilung E-Learning

Workshops für Lehrende der Universität Freiburg im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) im Rechenzentrum der Universität Freiburg statt und richten sich explizit an Lehrende der Universität Freiburg.

Zur Online-Anmeldung

Wikis: Überblick, Anwendung und Einsatzmöglichkeiten in der Lehre

Wikis ermöglichen das gemeinsame Erarbeiten und Veröffentlichen von Inhalten und somit ein kollaboratives Wissensmanagement. Jede/r (berechtigte) Nutzer/in kann Texte bearbeiten, ändern und kommentieren. Wikis eignen sich daher z. B. für das gemeinsame Erstellen von Glossaren, Seminararbeiten oder für den Wissensaustausch in Fachbereichen und Lehrveranstaltungen. Weitere Informationen zum Kurs.

Di, 09.05.2017.16, 9.00 – 13.00 Uhr

Online-Anmeldungen über die Abteilung Interne Weiterbildung der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW).

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Das Hochschuldidaktik-Freitags-Frühstück startet am 28.04.2017 zum Thema „Aktivierend Lehren in großen Gruppen“ ins Sommersemester

Dienstag, 18. April 2017 | Autor/in: und 

Im Wintersemester startete die Abteilung Hochschuldidaktik  eine neue Veranstaltungsreihe: das Hochschuldidaktik-Freitags-Frühstück .

In der Hochschuldidaktik-Frühstücks-Reihe greifen ExpertInnen der Hochschuldidaktik in Kurzvorträgen verschiedene Fragen zur Lehre auf, die in Diskussionen und im kollegialen Austausch (sowie bei Kaffee, Brötchen und Co) vertieft werden.
Nach dem großen Erfolg im Wintersemester setzt die Abteilung Hochschuldidaktik die Veranstaltungsreihe im Sommersemester fort.

Den Auftakt macht am 28.04.2017 Dr. Thomas D’Souza (Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik, HS Karlsruhe) zum Thema „Aktivierend Lehren in großen Gruppen“. Er wird gemeinsam mit Ihnen der Frage nachgehen, wie man in diesen Veranstaltungen möglichst viele Studierende zur Mitarbeit, zum Mitdenken und zum aktiven Lernen anregen kann.

Das Hochschuldidaktik-Frühstück findet am Freitag, den 28.04.2017 von 9-11 Uhr (s.t.) in der Bismarckallee 22 im 1. OG statt.

Appetit bekommen? Weitere Infos zur Anmeldung und zum Thema finden Sie auf der Seite der Hochschuldidaktik.

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Call for Papers: 16. Internationale ILIAS Conference 2017

Donnerstag, 13. April 2017 | Autor/in:

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg richtet am 14. und 15. September 2017 die 16. Internationale ILIAS-Konferenz mit freundlicher Unterstützung des ILIAS open source e-Learning e.V. aus.

Seit 2013 ist ILIAS die zentrale Lernplattform der Universität Freiburg. Nahezu 100% der Studierenden nutzen die Plattform im Laufe ihres Studiums, der Großteil der Lehrenden stellt darüber Materialien online. Auch wenn Einsatzszenarien jenseits der reinen Materialdistributionl bisher noch überschaubar sind, gibt es doch inzwischen eine Reihe von Lehrprojekten und -Szenarien, in denen weitere Funktionen von ILIAS in ein didaktisches Konzept integriert und gemeinsam mit den Studierenden ausprobiert wurden. Seien es (Selbst-)Tests, interaktive Videos, Kollaborationstools, Live-Votings oder E-Portfolios in Ergänzung zur Präsenzlehre bzw. in Flipped-Classroom-Konzepten – das Spektrum ist breit und die Erfahrungen vielfältig.

Mit dem Call for Papers für die ILIAS Conferenz sind alle ILIAS-Anwenderinnen und Anwender sowie E-Learning-Interessierte herzlich eingeladen, mit wissenschaftlichen Beiträgen oder Erfahrungen aus der Praxis, mit einer Präsentation oder einem Workshop zum Programm der Konferenz beizutragen.

Zu folgenden Themenschwerpunkten können wissenschatfliche Beiträge und Beiträge aus der Praxis eingereicht werden:

  • Open Educational Resources: Was muss bei der Bereitsstellung und Verwendung von OER beachtet werden? Welche technischen, rechtlichen und didaktischen Implikationen gibt es? Wie motiviert man Autorinnen und Autoren, eigene Inhalte zu veröffentlichen? Und wie organisiert und unterstützt man das?
  • Training und Personalentwicklung: Gesucht werden Beiträge zum Thema Fort- und Weiterbildungen an Hochschulen und im betrieblichen Sektor. Welche Online- und Blended Learning Konzepte bewähren sich für Weiterbildungsformate (Stichwort „Lebenslanges Lernen“)? Welche Werkzeuge von ILIAS und welche Konzepte zur Betreuung der Teilnehmenden an Distance Learning Fortbildungen haben sich bewährt? Skill- und Kompetenzmanagement in Unternehmen und Betrieben: Anforderungen an das Zusammenspiel zwischen Lernplattform und HR-Management
  • Lernerfolge und Kompetenzorientierung: Wie lassen sich Lernerfolge sichern und messen (Stichwort Learning Analytics)? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen kompetenzorientierter Lernszenarien? Von welchen erfolgreichen Projekten kann man sich etwas abschauen?
  • Videobasiertes Lernen: Wie werden Videos in Lehr- und Lernszenarien bereits erfolgreich eingesetzt? Welche Forschungen gibt es dazu und wie kann ILIAS für videobasiertes Lernen genutzt werden? Welche Anforderungen stellt der Einsatz von videobasierten Lehr- und Schulungsmaterialien an die Lehrenden und Trainer und wie können diese technisch und didaktisch unterstützt werden? Video-Management/Umgang mit hohem Datenvolumen/Streaming-Lösungen: Welche Beispiele für Videomanagement und Schnittstellen zwischen ILIAS und externen Videoplattformen bestehen?
  • E-Learning-Innovationen: In diesem Slot ist Raum für innovative Ideen, Projekte und Diskussionen aus einem breiten Themenspektrum

Beiträge können in folgenden Formaten eingereicht werden:

Vortrag (30′): Stellen Sie Ihr Thema in einer 20- bis 25-minütigen Präsentation vor und diskutieren Sie noch etwa 5 Minuten mit den Anwesenden im Raum. Alle Vorträge im großen Konferenzraum werden simultan übersetzt (Deutsch → Englisch bzw. Englisch → Deutsch).
Workshop (90′): Nach einem Impulsvortrag sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein Thema erarbeiten und abschließend ein Ergebnis formulieren.
Hands-on-Tutorial (90′): Ziel dieses Formats ist es, den Teilnehmenden ein bestimmtes Feature oder ein bestimmtes Vorgehen näher zu bringen. Idealerweise werden die Teilnehmenden dabei aktiv eingebunden.
Best Practice Space (90′): Zu einem Thema werden mehrere Erfahrungsberichte vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Der Call for Papers ist offen bis zum 30. April 2017, 24 Uhr. Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag hier ein: » Call for Papers 2017 (Registrierung bzw. Anmeldung am ILIAS-Community-Server erforderlich).

Eine Entscheidung über Ihre Einreichung teilen wir Ihnen bis zum 15. Mai 2017 mit.

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Welchen Mehrwert generieren Zentrale Befragungen?

Mittwoch, 12. April 2017 | Autor/in: , und 

In den letzten Jahren entwickelte sich ein Trend hin zu kontinuierlichen und umfassenden Befragungen der unterschiedlichen Akteure in verschiedenen universitären Bereichen. Auch an der Universität Freiburg werden durch das Team Zentrale Befragungen der Abteilung Lehrentwicklung universitätsweite Befragungen unter Einbeziehung aller Studiengänge durchgeführt. Befragungen der gesamten Studierendenschaft, der Absolvent_innen ausgewählter Abschlussjahrgänge sowie der Lehrenden wurden bereits realisiert und werden in den kommenden Jahren kontinuierlich wiederholt. Studieneingangsbefragungen wie auch Befragungen der Exmatrikulierten befinden sich in der Vorbereitung. Somit kann der gesamte Student Life Cycle abgebildet werden (siehe Abb. 1).

Abb. 1: Zentrale Befragungen der Universität Freiburg im Student-Life-Cycle

Doch welchen Nutzen haben diese Befragungen?

Die Ergebnisse werden einerseits genutzt, um Verbesserungspotenziale in den einzelnen Studiengängen aufzudecken und Veränderungen anzustoßen. Als Beispiele von vielen sind Veränderungen in den Fachbereichen Jura und Biologie zu nennen: Im Bereich Biologie fand die Einführung einer Veranstaltung zu möglichen Berufsfeldern statt, womit darauf reagiert wurde, dass Studierende das mangelnde Angebot an Career Aktivitäten kritisierten. In der juristischen Fakultät folgte eine Reform bzgl. des Schwerpunktbereichsstudiums auf die Ergebnisse der zentralen Befragungen, da hier eine Überforderung eines Teils der Studierenden ersichtlich wurde. Weitere Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung der aus den Ergebnissen gewonnenen Daten können im Blogeintrag der Abteilung Lehrentwicklung „Evaluationen bringen nichts? So wurden die Kritikpunkte aus den zentralen Befragungen bereits aufgenommen“ entnommen werden.

Andererseits wird durch die Befragungen ein zusätzlicher Mehrwert generiert, indem neben objektiven Kennzahlen wie bspw. der durchschnittlichen Abschlussnote weitere Indikatoren zur Erfassung von Qualität in Studium und Lehre erhoben werden. Gegenüber den Lehrveranstaltungsevaluationen ergibt sich der Zusatznutzen, dass Aussagen sowohl auf Universitätsebene (z.B. über zentrale Einrichtungen und Strukturen) als auch auf Ebene der einzelnen Lehreinheiten (z.B. bzgl. Curriculum und Ausstattung) getroffen werden und in das Qualitätsmanagement einfließen können. Die verschiedenen Indikatoren werden dabei nicht isoliert, sondern im Kontext als verschiedene, zu integrierende Perspektiven auf das Phänomen Qualität angesehen. So können objektive Kennzahlen mit den Informationen, die in den Befragungen gewonnenen wurden, angereichert werden, wodurch sich neue Interpretationsspielräume ergeben.

Durch die Befragung der unterschiedlichen Akteursgruppen kann zudem ein Großteil der drei hochschulrelevanten Qualitätsbereiche (Prozess-, Struktur- und Zielqualität) abgedeckt werden. Bei den verschiedenen Akteur_innen liegen aufgrund ihrer jeweiligen Rolle unterschiedliche Auffassungen zur Definition und Operationalisierung von „Qualität“ vor. Hieraus ergibt sich die Chance, alle Perspektiven im Sinne des Stakeholderansatzes einzuholen und somit neue Ansatzpunkte für Verbesserungen aufzudecken, die sich erst durch die verschiedenen Verständnisse einer qualitativ hochwertigen Lehre ergeben. Studierende können erfahrungsgemäß als Expert_innen für die Prozessqualität der Universität angesehen werden. Sie können bspw. die Studien- und Lehrorganisation, die Arbeitslast sowie Vermittlungsformen in der Lehre sehr genau beurteilen. Durch die Studieneingangsbefragungen können insbesondere das Bewerbungsverfahren sowie die Beratungsangebote im Vorfeld bewertet werden. Anhand der Exmatrikuliertenbefragungen ist bspw. ersichtlich, ob hohe Abbruchsquoten eines Studiengangs eher auf persönliche Gründe der Abbrecher_innen (z.B. Umorientierung) oder eher auf strukturelle Gründe, die einen Handlungsbedarf aufzeigen (bspw. defizitäre Studierbarkeit und Organisation des Studiengangs) zurückzuführen sind. Der Befragung von Absolvent_innen ist ein besonderer Stellenwert einzuräumen, da diese die aussagekräftigste Bewertung zur Ergebnisqualität der Universität, wie bspw. Aussagen über die Employability, d.h. darüber, wie gut Absolvent_innen nach dem Abschluss für die Berufswelt und den Arbeitsmarkt gerüstet sind, ermöglicht. Die Studienzufriedenheit kann sowohl allgemein als auch bezogen auf verschiedene Teilaspekte wie z.B. der Betreuung durch Lehrende, in allen vier Gruppen (Studieneingänger_innen, Studierende, Absolvent_innen und Exmatrikulierte) erhoben und somit über den gesamten Student Life Cycle hinweg abgebildet werden.

Um die Ergebnisse in Zukunft noch stärker zu nutzen, wird in der Abteilung Lehrentwicklung im Rahmen des Pilotprojekts „Freiburger Forum Dialogkultur“ seit 2017 ein begleiteter Folgeprozess entwickelt, der zu einer langfristigen Evaluationskultur beitragen soll. Auf zentraler Ebene wurde als Folge der Erhebungen 2014 eine Klausurtagung in Abstimmung mit der Senatskommission Studium und Lehre abgehalten, in der unerwartete Ergebnisse und Good-Practice-Beispiele vorgestellt sowie Verbesserungsmöglichkeiten angeregt wurden. Durch die Anwesenheit von Vertretern beinahe aller Fakultäten, Mitgliedern der Senatskommission für Studium und Lehre sowie der Prorektorin Frau Prof. Dr. Besters-Dilger wurde deutlich, dass die Ergebnisse von hohem Interesse für die verschiedenen am Qualitätsprozess beteiligten Akteure sind.

Weitere Informationen zu den Zentralen Befragungen erhalten Sie unter http://www.uni-freiburg.de/go/befragungen.

Thema: News & Ausschreibungen, Werkzeugkasten Lehrevaluation | Schreiben Sie den ersten Kommentar

„Teaching4Future – Lehre digital“ – gestalten Sie die landesweite Digitalisierungsstrategie mit!

Dienstag, 11. April 2017 | Autor/in:

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit Beiträgen online an der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg zu beteiligen. Diese umfasst verschiedene gesellschaftliche Themen, wovon für die Hochschulen insbesondere der Bereich „Wissenschaft und Kultur“ und darin wiederum die Unterkategorien „Schlüsseltechnologie – Intelligente Systeme“, „Infrastrukturen der digitalen Forschung“ sowie „Teaching4Future – Lehre digital“ relevant sind.

„Teaching4Future“ richtet sich explizit an Lehrende und Studierende mit der Frage, wie und inwieweit die Hochschulen mit der digitalen Lehre die Qualität des Studiums verbessern und Studierende auf digitalisierte Arbeitswelten vorbereiten können. Es soll, so das Ministerium, flächendeckend eine neue Qualität in der digitalen Hochschullehre sowie in der hochschulischen Lehrer*innenbildung erreicht werden, was u.a. hochschulübergreifende Kooperationen und gegenseite Anerkennung von Kursen, die Qualifizierung von Lehrenden sowie den Bereich Offene Bildungsressourcen (OER) umfasst.

Anhand folgender Leitfragen werden Anregungen, Diskussionsbeiträge und Ideen gesucht:

  • Was würden Sie als Lehrende oder Studierende für Meilensteine in der digitalen Lehre erwarten?
  • Was würden Sie von Lehrerinnen und Lehrern im digitalen Schulunterricht erwarten?
  • Von welchen Neuerungen im Bereich digitale Lehre haben Sie bereits profitiert?

Beiträge können in Form von (anonymen) Kommentaren bis zum 24.4.2017, 12 Uhr, im Beteiligungsportal Baden-Württemberg eingereicht werden.

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