Ideen für die Lehre gefragt: Die IDA-Ausschreibung 2016/17 ist da

Mittwoch, 24. Februar 2016 | Autor/in: und 

2015-03-06 KrokusWie bereits angekündigt wird der Instructional Development Award (IDA) auch für 2016/17 wieder ausgeschrieben. Insgesamt zwei IDAs wird es in dieser Runde geben – vorbehaltlich der tatsächlichen Bereitstellung des BMBF im Rahmen der zweiten Phase des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ (wovon wir stark ausgehen!).

Da der IDA nun schon zum achten Mal ausgelobt wird, kennen ihn viele Lehrende bereits. In dieser Runde gibt es allerdings – aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem IDA – mehrere Änderungen am IDA-Konzept:

  • die Laufzeit des IDA wird ausgeweitet auf 18 Monate (Beginn der Laufzeit: Oktober 2016)
  • eventuelle Kooperationen mit Servicestellen der Universität müssen vor Antragsstellung geklärt und im Antrag dokumentiert werden
  • Projekte mit E-Learning Komponente müssen bei der Servicestelle E-Learning eine Beratung einholen und dies im Antrag dokumentieren
  • Anträge können maximal von drei Personen gemeinsam gestellt werden
  • Außerdem gilt es zu beachten, dass nicht-professorale Mit-Antragsteller/stellerinnen nicht überwiegend aus dem IDA-Preisgeld finanziert werden dürfen

Die genaueren Daten und Bedingungen zum IDA 2016/17 können Sie der Ausschreibung entnehmen, die auch auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung zu finden ist. Dort erhalten Sie ebenfalls weiterführende Informationen. Die Deadline für die Einreichung der Anträge ist der 20.06.2016 – gerne sind wir für alle Fragen rund um den IDA ansprechbar.

Petra Mußler (petra.mussler@zv.uni-freiburg.de,203-9088)

Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de; 203-97558)

Wir freuen uns auf jeden Fall wieder auf viele IDA-Projektskizzen mit interessanten Ideen für die Weiterentwicklung der Lehre!

 

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In Planung: der IDA 2016/17

Mittwoch, 10. Februar 2016 | Autor/in:

Institustviertel-Narzissen3Auch dieses Jahr wird es aller Voraussicht nach wieder eine Ausschreibung für den Instructional Development Award (IDA) geben. Dieser Preis wird seit 2010 für innovative Lehrentwicklungsprojekte ausgeschrieben. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen für die Ausschreibung für das Jahr 2016/17, mit der in etwa zwei Wochen gerechnet wird. Dann wird hier im Blog detailliert über die Ausschreibung berichtet.

Bis dahin können Sie sich ja schon mal von bisherigen IDA-Projekten inspirieren lassen. Alle Artikel zum Thema IDA auf der Impulswerkstatt finden Sie hier, eine Übersicht über die bisher prämierten Projekte auf der Seite der Abteilung Lehrentwicklung.

Ohne Gewähr(!) können wir Ihnen schon mal die groben Eckdaten nennen:

  • Voraussichtlich werden dieses Jahr zwei Preise zu je 70.000€ vergeben
  • Die Bewerbungsfrist wird wohl Mitte Juni 2016 enden
  • Projektstart sollte Oktober 2016 sein mit einer Laufzeit von bis zu 18 Monaten
  • Wie immer muss das Projekt von Studienkommission und Fakultätsrat unterstützt werden (bitte berücksichtigen Sie dies unbedingt bei Ihren Planungen!)

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Ein SMILE für den Debat-O-Meter

Donnerstag, 28. Januar 2016 | Autor/in:

Screenshot_Debat-O-MeterWenn heute am Donnerstag, den 28. Januar 2016, die vier Wahlkreiskandidaten von Grünen, CDU, SPD, und FDP im KG I diskutieren, wie sie Freiburg im Landtag vertreten wollen, können Zuschauer mit einem Smartphone live ihren Eindruck von der Debatte kund tun. Möglich wird dies durch das „Debat-O-Meter“, eine neue WebApp, die zur Zeit in einem interdisziplinären Projekt von Politikwissenschaft (Prof. Dr. Uwe Wagschal) und Informatik (Prof. Dr. Bernd Becker) entwickelt und erprobt wird und deren Basis die bereits mehrfach ausgezeichnete Lehrsoftware „SMILE“ ist.

Beim „Debat-O-Meter“ loggen sich die Teilnehmer vor der Diskussion mit ihrem Smartphone auf einer Internetseite ein und bekommen dann pro Kandidat zwei virtuelle Tasten auf dem Bildschirm angezeigt. Mit diesen können sie dann angeben, ob sie gerade einen guten oder einen schlechten Eindruck von der jeweiligen Person haben. Ihre Urteile werden dabei sekundengenau erfasst und ergeben – zusammen mit einem Fragebogen vor und nach der Diskussion sowie einer Videoaufzeichnung der Debatte – ein ausgefeiltes Bild davon, welche Argumente in welchen Teilen des Publikums verfangen haben und welche nicht, welcher Kandidat überzeugen konnte und wer nicht, das erstmals ohne die für vergleichbare Studien bisher benötigte spezialisierte (und damit teure) Hardware auskommt. Mittelwert_Kandidat_PunkteEin erster Testlauf zur Diskussion zwischen Winfried Kretschmann und Guido Wolf im SWR am 14. Januar verlief bereits sehr erfolgreich und war auch Gegenstand intensiver Medienberichterstattung.

Aber auch auch Sicht der Lehre ist das „Debat-O-Meter“ ein Projekt mit hoher Integrationskraft. Das zugrunde liegende Classroom-Response-System „SMILE“ ist nicht nur aus einem Projekt mit dem Informatiker Linus Feiten am Lehrstuhl von Prof. Becker entstanden, von wo aus es nun die Lehre bereichert. Am Seminar für wissenschaftliche Politik ist die Entwickung der WebApp auch eng mit einem Projektseminar zu „TV-Duellen in Wahlkämpfen“ verzahnt, das von Thomas Metz und Thomas Waldvogel (Landeszentrale für politische Bildung) gegeben wird und in dem die Studierenden nicht nur den Stand der Forschung kennen lernen, sondern auch direkt in alle Stationen der Entwicklung und Anwendung eingebunden sind, beispielsweise indem sie die Oberfläche testen, die Veranstaltungen konzipieren, vorbereiten und umsetzen helfen. Darüber hinaus erhalten sie eine Einführung in die für die Verarbeitung der komplexen Daten notwendigen Methoden die sie in die Lage versetzt, eigene Analysen vorzunehmen.

Die Teilnahme am Debat-O-Meter ist offen für alle. Treffpunkt für alle Interessierten ist am Donnerstag, 28. Januar 2016, um 19 Uhr c.t. im Hörsaal 1023 (KG I) für eine kurze Einführung. Die eigentliche Diskussion findet dann im Anschluss um 20 Uhr c.t. im Hörsaal 1010 (KG I) statt. Bitte bringen Sie ein aufgeladenes, WLAN-fähiges Endgerät (Smartphone, Tablet, …) mit.

Weitere Information finden Sie auch unter http://www.politik.uni-freiburg.de/medien/pdf/nachrichten/160128-flyer-2.pdf

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Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin

Mittwoch, 13. Januar 2016 | Autor/in: und 

Das mit dem Instructional Design Award geförderte Projekt „Innenansichten – Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin“ wurde im Wintersemester 2015/16 für mehr als 300 Studierende der Medizin umgesetzt.Palliativ-Prezi

Zentrale Lernziele der palliativmedizinischen Lehre sind neben der Vermittlung von grundlegendem Fachwissen und Fertigkeiten in den Bereichen Medizin, Psychologie, Kommunikation, Ethik, u.a. vor allem auch die Sensibilisierung für die besonderen Belastungen palliativer PatientInnen und deren Angehörigen  sowie die kontinuierliche Reflexion der eigenen ärztlichen Rolle, des eigenen Handels sowie der eigenen Einstellung zu Krankheit, Sterben, Tod und Trauer.

Ziel des Projekts ist die Gestaltung von  patientennahem Unterricht auch für die große Anzahl an Studierenden (ca. 300 / Semester) durch den Einsatz von Lehrfilmen, die entsprechend verschiedener Lernziele und Inhaltsbereiche systematisch didaktisch gestaltet und in ein didaktisches Gesamtkonzept integriert werden.

Wir laden Sie ein, in unserer Präsentation mehr über das Projekt, dessen Ziele, die Umsetzung und den weiteren Verlauf zu erfahren und sich einige Filmbeispiele anzusehen.

Öffnen Sie dazu bitte den unten stehenden Link und nutzen Sie zur Navigation durch die Präsentation einfach die Pfeiltasten Ihrer Tastatur (Pfeil nach rechts = weiter; Pfeil nach links = zurück). Vergessen Sie nicht, Lautsprecher oder Boxen für die Filmbeispiele anzuschalten.

Hier klicken um die Präsentation „Innenansichten – Patientennaher Unterricht in der Palliativmedizin“ zu starten

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Die Präsentation wurde mit der Präsentationssoftware Prezi umgesetzt.

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EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab meets Medartis AG

Dienstag, 10. November 2015 | Autor/in: und 

EconRealPlay meets Medartis AGEnde des Sommersemesters war es soweit: Das für 2015 mit einem IDA (Instructional Development Award) geförderte Lehr- und Lernprojekt „EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab“ traf erstmalig auf einen Partner aus der Industrie. Hierbei handelte es sich um die in Basel ansässige Medartis AG. Die Medartis AG ist ein Komplettlösungsanbieter im Bereich der Osteosynthese und stellt neben hochspezialisierten Implantaten – Platten- und Schraubensystemen zur Behandlung von Frakturen nahezu aller Knochen – auch ganzheitliche Systemlösungen her, wie Halte- und Transportelemente, welche die Abläufe innerhalb des Operationssaals vereinfachen und zugleich deren höchste Qualität auch in Bezug auf die Prozessabläufe sicherstellen sollen. Das Credo der Medartis lautet „precision in fixation“. Getreu diesem Motto wird ausschließlich am Standort Schweiz unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards produziert und an innovativen Technologien und Lösungen in steter Abstimmungen mit Medizinern geforscht. Außerdem setzt das Basler Unternehmen neben Innovationen auf kontinuierliche Weiterentwicklung von Prozessen, beides also Themen, die im Fokus des EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab stehen.

Der Tag startete für uns, insgesamt 14 Seminarteilnehmer und zwei Dozenten, mit einer Unternehmenspräsentation, bei der auch Anschauungsstücke aus dem aktuellen Produktportfolio „hands-on“ zu bestaunen und zu begreifen waren. Thematisiert wurde hier sowohl das Bestreben der Entwicklung von Produkt-Innovationen in einem Markt mit hohem Konkurrenzdruck als auch das Ausnutzen vorhandener Potenziale zur Optimierung von Prozessen innerhalb der Unternehmung.
Anschließend wurden wir durch die sich auf mehrere Ebenen erstreckende Produktion der Medartis AG geführt. Hier wurde eindrucksvoll veranschaulicht, welch zentrale Bedeutung die Berücksichtigung von genauen Taktzeiten, die exakte Planung des Shop Floor (Produktionshalle und einzelne Werkstätten) sowie die stete Verbesserung und Verstetigung der Abläufe besitzen.
Aspekte der Motivation der Mitarbeiter, deren Qualifikationspotentiale und deren stete Einbindung in Veränderungsprozesse wurden ebenso deutlich, insbesondere auch die Bedeutung von Visualisierungen, um Prozessverbesserungen zu identifizieren und umzusetzen.
In Bezug auf Prozess-Simulationen konnte Medartis mit einem äußerst interessanten Punkt aufwarten, denn das Unternehmen nutzt – ebenso wie EconRealPlay – Simulationen zu Aus- und Weiterbildungszwecken. Hier konnten einige Studierende in die Rolle eines Arbeiters mit einer bestückten Werkzeugkiste schlüpfen und die Notwendigkeit von Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz zur zielgerichteten und qualitativ hochwertigen Produktion erfahren und begreifen.

EconRealPlay meets Medartis AG_4aNatürlich waren auch wir nicht mit leeren Händen gekommen. So präsentierte eine Seminargruppen eine frisch entworfene Prozess-Simulation zum Thema Lean Production aus unserem Portfolio. Die hierin enthaltenen Ideen und Lerneffekte fanden großen Anklang bei den Vertretern unseres Projektpartners, der sogleich großes Interesse an einer weiteren Vertiefung der Partnerschaft signalisierte. Auch in der anschließenden Diskussion setzte sich der positive Austausch fort. Hier konnten wir weitere Probleme aus dem Unternehmensalltag aufnehmen, die im Wintersemester mit der Weiter-Entwicklung unserer Prozess-Simulationen umgesetzt werden sollen.

Kurz: Wechselseitiger Transfer fand bereits bei diesem ersten Treffen statt und die Fortsetzung der Kooperation wurde für Anfang 2016 avisiert. Neben einem interessanten und erfolgreichen Besuch, bei dem sich beide Seiten näher kennenlernen konnten, wurden Ideen und Anregungen auf produktive Weise ausgetauscht und der Weg frei für weitere Kooperationsprojekte.

Im Namen aller Teilnehmenden danken wir der Medartis AG, insbesondere Herrn Axel Maltzen und Herrn Urs Killer für die kompetenten Führungen, ihre ausgezeichnete Gastgeberqualitäten und das konstruktive Feedback zu unseren Simulationen!

Das Institut für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling setzt die (Weiter-)Ent-wicklung von Entscheidungs- und Prozess-Simulationen im Rahmen des IDA-Projekts im Wintersemester fort. Wir freuen uns auf diese und andere Formen der Kooperation mit unseren Partner aus Industrie und Wirtschaft und dem hier stattfindenden fruchtbaren, wechselseitigen Transfer.

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Start in eine neue IDA-Runde

Donnerstag, 1. Oktober 2015 | Autor/in:

Foto: Peter Mesenholl

Foto: Peter Mesenholl

Heute, am 01.10.2015, beginnen zwei neue Lehrentwicklungsprojekte an der Universität Freiburg. Diese, mit dem Instructional Development Award (IDA) ausgezeichneten Vorhaben, werden mit jeweils 70.000 Euro aus Mitteln des „Qualitätspakt Lehre“ gefördert. Damit stehen die folgenden Projekte mit Anwendung neuer Lernstrategien am Start:

„Adaptive Lernförderung – Adaptives Online-Training zum selbstgesteuerten Lernen“ von Prof. Dr. Alexander Renkl, Tino Endres und Jasmin Leber (Institut für Psychologie, Abteilung für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie) und

„Finance aus der Praxisperspektive – durch Anwendung motiviertes Lernen“ von Prof. Dr. Eva Lütkebohmert-Holtz (Institut für Allgemeine Wirtschaftsforschung, Abteilung für Quantitative Finanzmarktforschung) und Prof. Dr. Thorsten Schmidt (Mathematisches Institut, Abteilung für Mathematische Stochastik).

Hier finden Sie weitere Informationen über die aktuell geplanten Vorhaben und die bereits durchgeführten Projekte.

Für die Umsetzung der IDAs  stehen nun die nächsten 12 Monate zur Verfügung. Viel Erfolg!

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Exist Bootcamp – Entrepreneurship Education an der Universität

Donnerstag, 7. Mai 2015 | Autor/in:

Exist Bootcamp

© Rawpixel/Shutterstock.com

Über das Gründen und die berufliche Selbstständigkeit wird in der Lehre an der Universität noch zu selten gesprochen. Dabei geht es vor allem im Rahmen von Projektarbeiten in Seminaren und Praktika oft auch um gute Ideen. Was sind gute Ideen wert? Wie lässt sich erkennen, ob aus einer guten Idee auch eine gute Geschäftsidee werden kann? Entrepreneurship Education stärker in der Lehre zu verankern ist das Ziel des mit dem Instructional Development Award (IDA) ausgezeichneten Projekts „Innovatoren ausbilden am Beispiel von Smart-X: Micro Business & Exist Bootcamp“ des Lehrstuhls für Rechnerarchitektur am Institut für Informatik.

Entrepreneurship Education ist der Sammelbegriff für Bildungsmaßnahmen, die unternehmerisches Denken und Handeln fördern und für die Option der Selbstständigkeit sensibilisieren. Die so erworbenen persönlichen Kompetenzen können nicht nur zur Unternehmensgründung führen, sondern auch für die Arbeit im Angestelltenverhältnis hilfreich sein – zum Beispiel, wenn es darum geht unternehmerische Entscheidungen zu treffen.

Im Sommersemester 2015 wird in kreativer Atmosphäre erstmals das Exist Bootcamp für Studierende der Universität Freiburg stattfinden. Die Wochenendveranstaltung vermittelt zum einen Denkanstöße zur Entwicklung einer durchdachten Einstellung gegenüber der beruflichen Option der Selbstständigkeit und zum anderen Methoden und Fertigkeiten aus dem Bereich der Geschäftsmodell-Innovationen und -Entwicklung. Zusätzlich zu einem Dutzend Studierenden des Studiengangs Embedded Systems Engineering, die das gesamte Semester in unternehmensähnlichen Kleingruppen arbeiten, besteht für zwölf weitere Studierende aller Fachrichtungen die Möglichkeit, am Workshop teilzunehmen.

Wer Lust hat, sich mit dem Thema der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen, ist eingeladen sich bis zum 22. Mai 2015 anzumelden.

Wann findet der Workshop statt? Von Freitag, den 19. Juni 2015 (ca. 14 Uhr) bis Sonntag, den 21. Juni 2015 (ca. 12 Uhr). Es wird vor Ort übernachtet.
Wo findet der Workshop statt? In einem Seminarhaus in Lenzkirch im Schwarzwald. Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Freiburger Hauptbahnhof ist unkompliziert möglich.
Wer kann teilnehmen? Teilnahmeberechtigt sind alle eingeschriebenen Studenten und Studentinnen der Universität Freiburg.
Was kostet die Teilnahme? Da wir ein komplettes Wochenende im Schwarzwald verbringen, wird für die Verpflegung ein Beitrag von 12 € erhoben. Für die Übernachtungen und die Teilnahme am Workshop fallen keine Kosten an.
Wie kann ich mich anmelden? Die Anmeldung erfolgt bis Freitag, den 22. Mai per Mail an Sabrina Reinshagen. Wir bitten um die folgenden Angaben: Vollständiger Name, Studiengang und Semesterzahl, Matrikelnummer, Kontaktmöglichkeiten sowie 2-3 Sätze dazu, wieso Du gern am Workshop teilnehmen würdest. Da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt, können wir vorab keine feste Zusage geben. Erst nach Ablauf der Anmeldefrist wird über die Platzvergabe entschieden.

Weitere Informationen: www.tf.uni-freiburg.de/gruendungsworkshop2015

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Ausschreibung Fellowships für 2016

Donnerstag, 30. April 2015 | Autor/in:

Zum 5. Mal schreiben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Landesstiftung Baden-Württemberg auch in diesem Jahr wieder Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre aus.

Antragsberechtigt sind Lehrende aller Statusgruppen und Disziplinen.

Bild: Rüdiger Buhl

Bild: Rüdiger Buhl

Wie im letzten Jahr, werden die Fellowships in diesem Jahr in drei unterschiedlichen Linien ausgeschrieben: In der Kategorie Junior Fellowships sind explizit die Gruppe der DoktorandInnen, Post-DoktorandInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen angesprochen, während die Senior Fellowships sich an JuniorprofessorInnen und ProfessorInnen richten. Außerdem gibt es noch die Linie Tandem-Fellowships für Lehrende, die mit einem/einer HochschuldidaktikerIn oder LernforscherIn oder einem Lehrenden aus einer anderen Fachrichtung kooperieren. Die Linien sind auch unterschiedlich dotiert: Junior Fellowships mit 15.000 Euro, Senior Fellowships mit 25.000 Euro und Tandem Fellowships mit 30.000 Euro; die gesamte Fördersumme beträgt 225.000 Euro.

Es sind solche Projekte förderungsfähig, die [Auszug aus dem Ausschreibungstext]:

  • „Anreize für die Entwicklung und Erprobung neuartiger Lehr- und Prüfungsformate (beispielsweise Konzepte für forschendes oder problembasiertes Lernen oder zur Prüfung von Schlüsselkompetenzen) oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten (beispielsweise der Studieneingangsphase oder von Praxisphasen, etwa unter dem Gesichtspunkt der Interdisziplinarität oder zunehmenden Diversität von Studierenden) zu schaffen;
  • den Austausch über Hochschullehre und die Verbreitung der entwickelten Projekte durch eine Vernetzung der Fellows zu befördern,
  • die Auswirkungen dieser Innovationen auf den Lernerfolg und Kompetenzerwerb der Studierenden begleitend zu untersuchen und im Ergebnis sowohl zu einer systematischen Weiterentwicklung der Lehre in curricularer, didaktischer und methodischer Hinsicht als auch zur Professionalisierung und persönlichen Weiterentwicklung von Lehrenden im Sinne des scholarship of teaching beizutragen,
  • zur Verstetigung innovativer Hochschullehre in den Hochschulen selbst beizutragen.“

Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung auf den Seiten des Stifterverbands.
Übrigens: Im vergangenen Jahr wurde Frau Dr. Jessika Nowak  (Historisches Seminar) mit einem Junior-Fellowship ausgezeichnet.

 Antragsverfahren

Die Einreichung von mehreren Anträgen pro Hochschule ist möglich. Die Anträge müssen von der Fakultät und dem Rektorat unterstützt und über die Hochschulleitung eingereicht werden.

Wir, also die Abteilung Lehrentwicklung, sind für die Koordination der Antragstellung zuständig und unterstützen Sie gerne. Wir bitten allerdings alle potenziellen Antragsteller/innen, sich spätestens bis zum 21. Mai 2015 bei uns zu melden, damit wir den weiteren Ablauf gemeinsam planen können! Alle Fristen finden Sie unten.

Für die Antragstellung wird von uns eine einheitliche und verbindliche Formatvorlage zur Verfügung gestellt, um so die (optische) Einheitlichkeit der Freiburger Anträge sicherzustellen. Der Antrag sollte 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten und maximal (inkl. Bilder) 10 Seiten lang sein.

Fellowships und Instructional Development Award: Doppelbewerbung möglich!

Da dieses Jahr der Instructional Development Award (IDA) für insgesamt zwei Projekte zur Verfügung steht und das Konzept dem der Fellowships ähnelt, wäre dies bei der Antragsstellung zu beachten. Eine Bewerbung in beiden Wettbewerben mit ein und demselben Projekt – sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind – ist möglich. Allerdings kann dasselbe Projekt höchstens durch einen Preis finanziell gefördert werden.  Eine Bewerbung in den Wettbewerben mit zwei unterschiedlichen Projekten ist selbstvertsändlich völlig unproblematisch. Bei Fragen zu diesem oder anderen Themen beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an!

Zeitplan und Fristen
  • Interessensbekundung gegenüber der Abt. Lehrentwicklung: 21. Mai 2015
  • Einreichung des Antrags bei der Abt. Lehrentwicklung: 15. Juni 2015
  • Einreichungsfrist der Förderer: 10. Juli 2015
  • Entscheidung über die Auswahl der Fellows voraussichtlich Ende Oktober 2015
Kontakt:

Dr. Tanja Krämer-McCaffery, Tel.: 203-97558, E-Mail
Petra Mußler, Tel.: 203-9088, E-Mail

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Wirtschaftswissenschaften zum Be-greifen

Freitag, 10. April 2015 | Autor/in: und 

EconRealPlay Bild: Thomas Kunz

EconRealPlay Bild: Thomas Kunz

Das 2015 mit einem IDA (Instructional Development Award) geförderte Lehrprojekt „EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab“ startet in diesem Sommersemester in die erste Runde!
Ziel des Lehrprojekts ist es, Kompetenzen zu einem innovativen und nachhaltigen Einsatz von ökonomischen, sozialen und ökologischen Ressourcen bei unseren Teilnehmern und Kooperationspartnern zu fördern, Hürden zur Umsetzung der Ziele zu identifizieren und Lösungsansätze anzustoßen. Insbesondere streben wir in diesem Zusammenhang Kooperationen mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft an. Dabei soll ein wechselseitiger Informations- und Forschungstransfer angestoßen werden.
Für Studierenden bietet sich hier die Gelegenheit sowohl Einblicke in die Unternehmenspraxis zu erhalten und ganz nebenbei tiefere Einblicke in die Experimentelle Wirtschaftsforschung, eine Schnittstellendisziplin u.a. der Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Soziologie, zu erhalten.
Seit Ende vergangenen Jahres arbeiten wir am Institut für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling daher an Unternehmenskooperationen und der Entwicklung neuer Simulationen, um innovative Prozesse für unsere Teilnehmer möglichst praxisnah erlebbar zu machen. Dabei erfragen wir von Mitarbeitern in Unternehmen und Wirtschaftsverbänden auch interessante Fragestellungen, die wir im Rahmen von Entscheidungs- und Prozesssimulationen, entsprechend dem Grundkonzept von EconRealPlay, erleb- und erfahrbar machen. Die Teilnehmer an diesen Simulationen können dabei im Rahmen eines problembasierten Lernens aktiv Entscheidungen treffen und diese und ihre Erfolgswirkungen dann am PC oder in Prozess-Simulationen mit Lego®-Bausteinen oder anderen Ressourcen erfahren.
Im Rahmen der im Sommer stattfindenden Seminare werden die Studierenden dabei sowohl Teilnehmer an bereits existierenden sein als auch eigenständig an der Weiterentwicklung neuer Prozess-Simulationen mitwirken.
Wir freuen uns, dass die Nachfrage nach Seminarplätzen groß war und sind gespannt auf die gemeinsamen Erfahrungen bei Einsatz und Weiterentwicklung der Prozesssimulationen mit den Studierenden… und natürlich auf den anschließenden Einsatz der Simulationen bei und mit unseren Kooperationspartnern.

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Verleihung der Baden-Württemberg-Zertifikate für Hochschuldidaktik und der E-Learning-Zertifikate

Mittwoch, 25. März 2015 | Autor/in:

Auf Einladung von Prorektorin Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger fand am 13.02.2015 die jährliche Zertifikatsverleihung im Rektorat der Universität Freiburg statt. An diesem Nachmittag wurden Zertifikate an jene Lehrenden vergeben, die im Jahr 2014 entweder das Hochschuldidaktik- oder E-Learning-Qualifizierungsprogramm abgeschlossen hatten.

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Fotos: Daniel Sassiat

 

Prorektorin Besters-Dilger stellte in der Feierstunde heraus, dass das hochschuldidaktische Weiterbildungsprogramm, bei dem sich Lehrende vor ihrem individuellen Hintergrund und mit Bezug zu ihren jeweiligen Lehraufgaben zu verschiedenen Themen weiterbilden, bereits seit über 10 Jahren fest an der Universität Freiburg verankert ist. Sie ist überzeugt, dass die Studierenden von dem vielfältigen Engagement der Lehrenden und dem Paradigmenwechsels „From Teaching to Learning“ in hohem Maß profitieren. Mit den neuen Absolventinnen und Absolventen zählt die Gruppe der Freiburger Hochschuldidaktik-Alumni mittlerweile mehr als 135 Lehrende.

Weiterhin erhielten drei Lehrende das E-Learning-Zertifikat. Dabei setzten sich die Absolventen/-innen in zwei Modulen mit didaktisch-methodischen Grundlagen der akademischen Präsenzlehre, mit Werkzeugen und Lehrkonzepten aus dem Feld des E-Learning auseinander. Sie wurden unterstützt, diese spezifischen Lehrkompetenzen weiterzuentwickeln und für ihren Lehrkontext sinnvolle Konzepte zu entwickeln. Vor dem Hintergrund, Blended-Learning in der Lehre zu stärken, lobte Prorektorin Besters-Dilger das gut abgestimmte E-Learning-Qualifizierungsprogramm.

Wie innovative Lehre konkret werden kann, zeigte Prof. Dr. Stephan Lengsfeld, Hochschuldidaktik-Alumnus der ersten Stunde und Preisträger des „Instructional Development Award“ (IDA), in seinem Festvortrag „EconRealPlay – interaktives, studiengangsübergreifendes Lernen mit Simulationen in der Wirtschaftsforschung“. Prof. Lengsfeld verdeutlichte anhand einer interaktiven, studiengangsübergreifenden Lehr- und Lernwerkstatt, dass forschendes Lehren und Lernen mit Simulationen die Motivation und Begeisterung bei Studierenden – und Lehrenden – fördern kann.

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