Idee trifft auf Förderung – die Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre gehen in die dritte Runde

Montag, 22. April 2013 | Autor/in: und

Die besten Ideen für Verbesserungen entstehen aus der gelebten Praxis heraus. Das gilt auch für die Lehre.  Deshalb ist die Idee hinter den nun zum dritten Mal ausgeschriebenen “Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre” auch so einfach wie überzeugend: Du hast eine tolle Idee – wir geben Dir die Möglichkeit, diese umzusetzen. Und “Möglichkeit” ist hier vor allem als ein anderes Wort für Geld zu verstehen. Genauer gesagt werden vom Stifterverband, der Landestiftung Baden-Württemberg und der Joachim Herz Stiftung auch dieses Jahr wieder insgesamt 15 “Fellowships” zu je 50.000€ an innovative Lehrprojekte vergeben.

IDA-Ausstellung_Bismarckallee22Regelmäßige Leser/innen der Impulswerkstatt kennen das Prinzip dieser so genannten Lehrentwicklungspreise: Sie unterscheiden sich von “normalen” Lehrpreisen  darin, dass nicht bereits Geleistetes honoriert wird, sondern eine neue Idee, die das Potential hat, die Lehre nachhaltig zu verbessern. In Freiburg heißt dieses Konzept Instructional Development Award, kurz: IDA. Das Programm, das unter anderem aus den Projekten “Exzellente Lehre” und dem “Qualitätspakt Lehre” finanziert wird, hat sich als äußerst erfolgreiches  Instrument für einen stetigen Fluss von Innovationen herausgestellt. Der IDA wird in Freiburg daher seit 2010 jährlich vergeben, die nächste Ausschreibungsrunde beginnt voraussichtlich im Mai. Auf Bundesebene gibt es mit den Fellowships nun seit 2011 ein Pendant dazu.  weiter…

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Übersetzen mal anders: Translation on Wikipedia

Mittwoch, 10. April 2013 | Autor/in: , , und

Im Rahmen des IDA-Projekts „Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien“ öffneten Alison Nagel und Kai Woodfin ihre Lehrveranstaltung „Translation on Wikipedia“ für Lehrerinnen und Lehrer. Hier erzählen Sie von ihren Erfahrungen:

Langfristige Weiterführung des IDA-Projekts
Geplant ist weiterhin die Verbindung eines Moduls des universitär gestützten Teils der Lehrerausbildung am Englischen Seminar der Universität Freiburg mit fachwissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten für Lehrer. Es soll regelmäßig zunächst ein (Haupt-) Seminar als Wahlpflichtveranstaltung angeboten werden. In einer zweiten Phase wäre aus unserer Sicht die sinnvollste Lösung die, dass in der Lehrerschaft eine eigene Gruppe Lehrende in der Fortbildung geschaffen wird mit ggf. bis zum völligen Sabbatical reduziertem Deputat, die sich wie etwa in Australien an den Hochschulen für ein ganzes Fortbildungssemester einschreiben und eine entsprechende Anzahl von Veranstaltungen belegten.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des IDA-Projekts

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Lehrerausbildung plus

Montag, 8. April 2013 | Autor/in:

Während das Max Planck Institut für Bildungsforschung vor Jahren bestätigte, dass die Lehrer in Baden-Württemberg besonders wegen der Qualität ihrer fachwissenschaftlichen Ausbildung gut seien, wird dies in der Lehrerfortbildung kaum abgebildet. Faktisch ist die fachwissenschaftliche Ausbildung mit dem Ersten Staatsexamen mehr oder weniger beendet.

Die Grundidee des IDA-Projekts „Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien“ war deshalb eine stärkere Einbindung der Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in die Lehrerfortbildung, und zwar nicht als zusätzliches oder extrauniversitäres Angebot, sondern in einer in die erste Phase der Lehramtsausbildung integrierten Form.

Aus Sicht der Studierenden sollte eine integrative Behandlung von Lehrerfortbildung und Lehramtsausbildung ebenfalls Vorteile haben. An den aus dem Praxissemester an die Universität zurückkehrenden Studierenden ist zu beobachten, dass sie zwar einerseits im Bezug auf das an den Universitäten bisher wenig berücksichtigte pädagogische und didaktische Wissen Zugewinne gemacht haben, dass sie aber fachwissenschaftlich und methodisch umgekehrt eher negativ beeinflusst worden sind und zum Examen mit Leselisten und Themengebieten aufwarten, die so auch schon vor dreißig Jahren in Umlauf waren. Vernetzung, Transdisziplinarität, Intermedialität und Fragestellungen, die z. B. für den bilingualen Sachfachunterricht sinnvoll wären, werden so nicht gefördert. Die Schüler, die diese Lehramtskandidaten einmal unterrichten sollen, sind aber wiederum die Studierenden von morgen – dass sie weiterhin von Lehrenden mit einem Fachwissensstand von vorgestern unterrichtet werden sollen, ist weder einzusehen noch letztlich im Hinblick auf die Zukunftschancen der Schüler zu verantworten. Fachwissenschaftliche Fortbildung liegt also im Interesse der Lehramtsstudierenden wie der bereits in der Schule etablierten Lehrer.

Bedingungen einer solchen Einbindung mussten sein:

  •  inhaltliche integrale Anbindung an das Studium
  • Sicherung universitärer Qualitätsanforderungen
  • Raum- / zeitliche Integration
  • Abstimmung der Lehr- / Lernmethoden
  • Aufwertung der fachdidaktischen Anteile in der Fachlehre

In mehreren Projektseminaren wurden diverse Interaktions- und Kooperationsformen (Blockformat, Seminarhaus, Wiki, Campus Online, EduPad) experimentell eingesetzt. Alison Nagel und Kai Woodfin (Englisches Seminar) erzählen am Mittwoch im Videointerview von ihren Erfahrungen mit einem dieser Projektseminare.
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Instructional Development Award Preisträger Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck

Freitag, 5. April 2013 | Autor/in: und

Drei verschiedene Varianten erprobte Professor Hochbruck in seinem Projekt “Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien” bei dem Versuch, adäquate Veranstaltungsformate zu finden. Wie gelingt es am Besten, die Lehrer mit neuen fachwissenschaftlichen Erkenntnissen in Kontakt zu bringen und gleichzeitig die Studierenden am fachdidaktisch-pädagogischen Wissen der Lehrenden teilhaben zu lassen?

Persönliches

Sitz des Englischen Seminars – Kollegiengebäude IV

Herr Hochbruck, was mögen Sie an der Lehre?
Keine Sitzung ist genau wie die andere – es ist immer eine dramatische und theatrikale Situation, in der alle Beteiligten ihre Rollen spielen; mal mehr, mal weniger gut. Gelungene Seminarsitzungen, eine erfolgreiche Sprechstundenberatung oder ein inspiriertes Referat von Studierenden beflügeln mich den ganzen Tag.

Was konnten Sie schon von Studierenden lernen?
Dass jede und jeder Einzelne von ihnen den Aufwand wert ist, sich ihnen mit vollem Einsatz zuzuwenden, und dass man ihnen ruhig etwas zutrauen kann und sollte. Eine meiner begabtesten Studentinnen ist noch vor ihrem Examen weiter…

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E-Klausuren – Buchgutscheine verlost

Montag, 25. März 2013 | Autor/in:

Manch einer mag sich erinnern…vor ein paar Wochen hat das IDA-Projekt “Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren testen” eine uni-weite Bedarfserhebung zu E-Klausuren gestartet und dabei den Gewinn von zehn Buchgutscheinen in Aussicht gestellt.

Verlosung

Während eines Vernetzungstreffen zwischen der Servicestelle E-Learning, der Stabsstelle Marketing und Wissensmanagement, der Abteilung Lehrentwicklung und dem HDZ wurden jetzt von der Glücksfee Heidi Ruhnke die Namen der zehn Glückspilze gezogen. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, die vorläufigen Ergebnisse der Bedarfserhebung stehen ab sofort im E-Klausuren-Wiki zur Verfügung.

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Parocase – der Mix macht’s

Mittwoch, 13. März 2013 | Autor/in: , und

Auch wenn sich das zahnmedizinische Studium in vieler Hinsicht von den nicht-medizinischen Fächern an unserer Uni unterscheiden mag – im Projekt “Parocase” finden Lernmethoden Anwendung, die auch für andere Fächer gut geeignet sind: Problemorientiertes Lernen anhand von Praxisfällen kombiniert mit Web Based Trainings.
Wie genau das Konzept hinter “Parocase” funktioniert, erzählt IDA-Preisträgerin Prof. Ratka-Krüger:

2012 wurde unter den sechs prämierten Lehrkonzepten des Instructional Development Award (IDA) der Albert-Ludwig-Universität Freiburg auch ein zahnmedizinisches Projekt ausgezeichnet. Frau Prof. Petra Ratka-Krüger, Sektionsleiterin Parodontologie der Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie in Freiburg wurde für das Projekt PAROCASE prämiert. Mit diesem Projekt möchten wir die studentische Ausbildung im Fach Parodontologie praxisnäher gestalten. Dazu soll eine Auswahl von Patientenfällen aus der zahnärztlichen Praxis, didaktisch neu aufbereitet und an unterschiedlichen Stellen des Curriculums integriert werden. Die Fälle kommen von Absolventen des Freiburger Postgraduiertenstudienganges Master Online Parodontologie und periimplantäre Therapie. So profitieren Zahnmedizinstudenten von der Erfahrung und Expertise ihrer spezialisierten Kollegen.

Bei Fragen zum Projekt können Sie sich gerne an unsere technische Koordinatorin des Master Online Milena Isailov wenden.

Hintergrundinfos zu den vorgestellten Lehrszenarien:

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Instructional Development Award Preisträgerin Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger

Montag, 11. März 2013 | Autor/in: und

Warum nicht die “Produkte” eines Weiterbildungsstudiengangs für die grundständige Lehre nutzen?

Durch diese Idee entstand das IDA-Projekt “Parocase” in der Zahnmedizin. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt und die IDA-Preisträgerin Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger. Übermorgen erwartet Sie in der Impulswerkstatt ein Videointerview mit der Preisträgerin, in der sie die verwendeten Lehrszenarien näher beleuchtet.

IDA-Projekt

Was hat Sie zu der Projektidee inspiriert?
Der Anteil des Fachgebietes Parodontologie am gesamten zahnmedizinischen Studium ist, ungeachtet der hohen Prävalenz von Parodontalerkrankungen in Deutschland, noch immer gering. Nur ca. drei Prozent der vorgesehenen Semesterwochenstunden entfallen auf die Parodontolgie. Zur Vorbereitung auf die spätere zahnärztliche Praxis ist es daher wünschenswert, das in der grundständigen Lehre vermittelte Wissen zu ergänzen. Als ein geeignetes Mittel hierzu, hat sich die Auseinandersetzung mit konkreten, systematisch dokumentierten Patientenfällen erwiesen, die den Universitätskliniken jedoch meist nur in begrenzter Zahl zur Verfügung stehen.
Auf der anderen Seite werden gut dokumentierte Patientenfälle im Rahmen des Freiburger Postgraduiertenstudienganges Master Online Parodontologie und periimplantäre Therapie regelmäßig “produziert“. Eine Prüfungsleistung weiter…

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Gute Lehre ist aller Ehren Wert! Jetzt Vorschläge für Landes- und Universitätslehrpreis machen

Dienstag, 29. Januar 2013 | Autor/in:

Manchmal kommt es mir fast etwas unheimlich vor: In den vergangenen sechs Jahren vergab das baden-württembergische Minsterium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) jährlich einen herausgehobenen Landeslehrpreis für Universitäten. Fünf Mal davon ging er an einen, bzw. eine Lehrende aus Freiburg. Zuletzt, also im Jahr 2012, wurde der Freiburger Geologe Prof. Thomas Kenkmann mit dem Preis ausgezeichnet. In seinem Projekt „Screening Earth – A Student (Re)Search Project“, suchen Studierende anhand von Google Earth-Daten nach bisher unentdeckten Einschlagskratern von Meteoriten.

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Dr. Janina Kirsch erhielt 2011 den Landeslehrpreis für ihren “Mal- und Bastelkurs” zum Gehirn

Die Statistiker/innen unter den Leser/innen mögen mich korrigieren, aber bei neun Universitäten im Land ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass der mit stolzen 50.000€ dotierte Preis rein zufällig fast jedes Jahr nach Freiburg ging. Fraglos gibt es im ganzen Land viele tolle Lehrende an den Universitäten und die Entscheidung in Stuttgart war sicherlich oft sehr knapp. Dennoch freuen wir uns natürlich sehr über diese Bestätigung dessen, was wir hier vor Ort ständig erleben: Wir haben viele sehr innovative Lehrende mit kreativen Ideen, wie Studium und Lehre stets noch weiter verbessert werden können. Das beweisen weiter…

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IDA-Preisträger und Preisträgerinnen 2013 gekürt

Mittwoch, 16. Januar 2013 | Autor/in:

Nun ist es amtlich: Die Preisträger und Preisträgerinnen des Instructional Development Awards (IDA) des Jahres 2013 stehen fest. Jedes der drei Projekte wird mit 70.000€ gefördert.

IMG_0149_kleinDen Preis für die Profillinie „Innovationen in Staatsexamens-Studiengängen“, finanziert aus dem Qualitätspakt Lehre, geht an Prof. Dr. Kerstin Krieglstein und Dr. Björn Spittau (Institut für Anatomie und Zellbiologie) für ihr Projekt „Radiologie im Präparierkurs – E-learning-basierte angewandte Anatomie für Klinik und Praxis“. Ziel des Projekts ist es, den anatomischen Unterricht im Präparierkurs durch die radiologische Anatomie zu erweitern. Dies erleichtert den Studierenden, ihr Anatomiewissen bei der Interpretation weiter…

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Bedarfserhebung zu E-Klausuren

Montag, 19. November 2012 | Autor/in:

Das IDA-Projekt “Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren testen” geht in eine entscheidende Phase und bringt eine uni-weite Bedarfserhebung auf den Weg. Alle Lehrenden der Universität werden gebeten in den nächsten Wochen an der anonymen Befragung online teilzunehmen.

Können auch Sie sich vorstellen, Ihre Klausuren mittels elektronischer Unterstützung durchzuführen? Welche Vor- oder Nachteile sehen Sie? Der Online-Fragebogen befindet sich hier: https://www.elearning.uni-freiburg.de/ofb/e-klausuren

Die Befragung dauert etwa 10-15 Minuten. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir zehn Büchergutscheine im Wert von jeweils 20 €.

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