Kennen Sie FREDDIE?

Freitag, 18. August 2017 | Autor/in:

Aktuell wird im Rahmen des Instructional Development Awards (IDA) die linguistische Sammlung FRED (Freiburg English Dialect corpus) zu einer multimedialen Lehr -und Lernplattform unter dem Namen FREDDIE weiterentwickelt.

FRED ist eine am Englischen Seminar der Universität Freiburg aufgebaute Datenbank – die größte ihrer Art weltweit – mit Transkripten und 300 Stunden Audiomaterial für Dialekte des Englischen aus mehr als 40 Counties in England, Wales und Schottland. Auf Basis dieser authentischen Daten wird das Online-Portal FREDDIE zusätzliche Materialien und viele neue Funktionen zur Verfügung stellen. Studierende werden in die Lage versetzt, eigenständig Forschungsprozesse von der Datenaufbereitung über die formale und statistische Analyse bis hin zur Präsentation der Ergebnisse detailliert nachzuvollziehen und nachzuerleben. FREDDIE wird frei über das Internet zugänglich sein und dadurch nicht nur forschungsorientiertes Lehren und Lernen in der Freiburger Anglistischen Sprachwissenschaft, sondern auch im weltweiten Studium ermöglichen.
Folgendes Video gibt einen Einblick in den aktuellen Projektstand von FREDDIE:

FREDDIE-Zwischenbericht

 

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Englischen Seminars.

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

ELIS – Erfolgreich Lernen im Studium

Donnerstag, 16. März 2017 | Autor/in: , und 

Aus dem IDA-Projekt „Adaptive Lernförderung“ gibt es Neuigkeiten. Im Rahmen dieses Projekts entstand das adaptive online Lerntool „ELIS“ (Kurztitel für „Erfolgreich Lernen im Studium“).

ELIS ist ein online Lerntool, das speziell dafür entwickelt wurde das Lernen von Studierenden effizienter und effektiver zu gestalten. Ziel ist es den Studierenden empirisch fundierte Lernstrategien beizubringen. Dies geschieht in drei Phasen: die Lernphase, die Übungsphase und die Transferphase. Zu Beginn der Lernphase wird zunächst das Vorwissen eines Lernenden zum Thema Lernstrategien ermittelt, bevor dann deklaratives Wissen über Lernstrategien in Form von Videos und Texten dargeboten wird. Darauf folgt die Übungsphase mit einem adaptiven, an das Vorwissen angepassten Abruftraining zur Festigung des neu erworbenen Wissens. In der abschließenden Transferphase wird der Lernende dabei unterstützt, das neue Wissen auf seine aktuellen Lehrveranstaltungen zu beziehen und Lernstrategien zielführend in seinem Lernalltag anzuwenden.

ELIS ist jedoch nicht nur der Kurztitel des Lerntools, sondern auch der Name unserer Leitfigur, die einen Lernenden durch die Lernphase hindurch begleitet. Um ELIS und das Lerntool ein bisschen genauer kennenzulernen, haben wir ein Video erstellt, das du dir hier anschauen kannst:

Du bist neugierig geworden und möchtest das Lernstrategie-Training gerne selbst ausprobieren? Super! Dann folge hierfür diesem Link zum Adaptiven Lernmodul (ALM): http://elis.vm.uni-freiburg.de/

Um das Training zu starten musst du dir zunächst einen Benutzernamen anlegen, mit dem du dich anschließend einloggen kannst.

Übrigens: aktuell suchen wir jede Menge Studierende, die das Lerntool einmal für uns testen! Für alle, die mitmachen, gibt es die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen, bei der es iPads und Kindle E-Book-Reader zu gewinnen gibt!

Weitere Informationen geben Frau Jasmin Leber und Herr Tino Endres.

 

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Ideen für die Lehre gesucht – drei Instructional Development Awards (IDA) ausgeschrieben

Mittwoch, 8. Februar 2017 | Autor/in:

Es ist wieder so weit: Der Instructional Development Award geht in die neunte Runde! Dieses Jahr werden wieder drei innovative Projekte in der Lehre an der Universität Freiburg mit jeweils 70.000 Euro gefördert.

Zwei IDAs werden durch das Bund-Länder-Programm Qualitätspakt Lehre und ein dritter IDA durch die Programmlinie Strukturmodelle in der Studieneingangsphase des MWK gefördert. Als Laufzeit für die Projekte sind maximal 18 Monate (Qualitätspakt Lehre) bzw. 15 Monate (Studieneingangsphase) festgelegt. Als Startpunkt ist der 01. Oktober 2017 vorgesehen.

Das Bewerbungsverfahren wird dabei möglichst einfach gehalten. Dabei sollten u.a. folgende Punkte erfüllt sein:

  • Idee für ein innovatives Lehrentwickungskonzept
  • fünfseitige Projektskizze
  • Einreichung durch ProfessorIn mit Lehrerfahrung
  • Befürwortung des Projekts durch Studienkommission und Fakultätsrat

Bewerbungsschluss ist der 19.06.2017.

Weitere Informationen erhalten Sie in der IDA-Ausschreibung auf der Seite der Abteilung Lehrentwicklung.

Details zu Projekten, die mit dem IDA in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt wurden, finden sich in dem Buch „Kreativ, Innovativ, Motivierend – Lehrkonzepte in der Praxis“, das im Universitätsverlag Webler erschienen ist. Einen Überblick gibt das Inhaltsverzeichnis.

Wir in der Abteilung Lehrentwicklung sind schon gespannt auf die innovativen Projektkonzepte in dieser neuen IDA-Runde – für alle Rückfragen rund um die IDA-Ausschreibung stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Ihre Ansprechpartnerinnen sind Dr. Tanja Krämer-McCaffery (Tel.: 203-97558) und Petra Mußler (Tel.: 203-9088).

Thema: IDA-Projekte | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Ihre Meinung zu Jurcoach ist gefragt

Freitag, 3. Februar 2017 | Autor/in:

Jurcoach  ist eine Lernplattform, die bis einschließlich des WS 2017/18 über Instructional Development Award-Mittel ausgebaut werden kann. Derzeit verfügt Jurcoach über drei Module, den Multiple Choice Test, das Problemfeldwiki und das Falltraining. Sie können jeweils durch das Team, aber auch die NutzerInnen erweitert werden.

Lehre lebt vom Mitmachen, deshalb ist das Jurcoach-Team in besonderer Weise an einem Feedback der NutzerInnen interessiert, auch daran, warum sich die Mitwirkungsbereitschaft bislang in engen Grenzen hielt. Aus diesem Grunde führen wir derzeit an der Universität Freiburg qualitative Interviews durch. Diese flankieren wir über eine online-Umfrage, über die wir auch die NutzerInnen anderer Universitäten erreichen wollen. Jede Antwort ist für uns ein wichtiger Baustein, um Jurcoach noch gezielter im Hinblick auf die Bedürfnisse der NutzerInnen fortzuentwickeln.

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Finance aus der Praxisperspektive: durch Anwendung motiviertes Lernen

Mittwoch, 24. August 2016 | Autor/in: , , und 

FinanceIDA…das ist das Ziel eines didaktischen Projektes für die Masterstudiengänge Volkswirtschaftslehre, Economics und Mathematik. Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen sollen gemeinsam Lösungen für Probleme aus der Praxis erarbeiten und umsetzen. Dabei arbeiten sie in fachübergreifenden Kleingruppen von 3-5 Personen an Fragestellungen, die von Praxispartnern entwickelt wurden. Hierdurch wird einerseits eine dem späteren Berufsalltag nachempfundene Situation hergestellt und andererseits die praktische Anwendungskompetenz von im Studium erworbenen Kenntnissen gezielt gefördert.
Die Bearbeitung der Projekte erfolgt unter intensiver akademischer Betreuung in Kooperation mit den Praxispartnern – im Sommersemester 2016 sind dies eine Bank, eine Versicherung, eine Unternehmensberatung und eine Investmentmanagementfirma. Die von den Unternehmen zur Verfügung bereit gestellten Themen drehen sich um Fragen, die für Geldinstitute und Anlageberater von eminenter Bedeutung sind: Ist die Kreditwürdigkeit eines Bankkundens genau eingeschätzt? Wie lässt sich ein Kapitalanlage-Portfolio so zusammenstellen, dass es finanzielle Sicherheiten über mehrere Jahrzehnte gewährleistet? Wie können Konstruktionsfehler in börsennotierten Investmentfonds identifiziert werden, um diese profitabel auszunutzen? Diesen und ähnlichen Fragestellungen widmen sich die Studierenden und bearbeiten diese in einem vorgegebenen Zeitrahmen, ähnlich der Situation im späteren Berufsalltag. Die Ergebnisse der verschiedenen Projekte werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern regelmäßig im Kurs präsentiert und gegenseitig evaluiert. Am Ende des Seminars steht eine umfassende Schlusspräsentation und ein Abschlussbericht mit Darstellung aller erzielten Ergebnisse für die Partnerfirma.
Durch die stark interdisziplinäre und projektbasierte Arbeitsweise an praxisrelevanten Aufgaben will das Konzept die Studierenden zum Selbststudium anregen und intensiv auf die spätere Berufswelt vorbereiten. Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit einzelne Themen im Rahmen einer Masterarbeit oder einem Praktikum weiter zu verfolgen. Dies wurde von den Studierenden besonders wertgeschätzt. Das Seminar „scheine große Türen zu öffnen“ lautet einer der Kommentare im Rahmen einer Evaluierung des Seminars. Ebenso wurden nach Selbsteinschätzung der Studierenden „Teamwork und Präsentationsfähigkeit“ deutlich verbessert. Für andere wiederum war es ein „besonderer Anreiz mögliche Arbeitsfelder für Mathematiker kennen zu lernen“.

Nach dem überzeugenden Start im Sommer 2016 soll das Seminar im Wintersemester 2017/18 wieder angeboten werden. Für die Durchführung des für alle Beteiligten arbeits- und zeitaufwendigen Seminars kommen die Mittel gelegen, die der innovativen Lehrveranstaltung durch einen Förderpreis zur Verfügung stehen. „Finance aus der Praxisperspektive“ wurde in der Vorbereitungsphase im Sommer 2015 mit dem Instructional Development Award (IDA) ausgezeichnet, dem Lehrförderungspreis der Universität Freiburg.

 

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | 2 Kommentare Hier wird schon diskutiert

IDA-Projekt „Adaptive Lernförderung – Ein adaptives Online-Training zum selbstgesteuerten Lernen“

Freitag, 5. August 2016 | Autor/in: , und 

To-Do-ListStudienanfang: neue Stadt, neue Leute, die erste eigene Wohnung… und dann ist in der Uni auch noch Vieles anders, als es in der Schule war! Haben in der Schule die Lehrerinnen und Lehrer noch das Lernpensum durch Hausaufgaben und Klausuren in kurzen Zeitabständen strukturiert, erfordert das Lernen an der Universität ein weitaus größeres Maß an Eigenständigkeit. Klausuren finden erst zum Ende des Semesters statt, der Lernstoff ist viel umfangreicher und ob man diesen verstanden hat wird nur selten im Lauf des Semesters überprüft. Um diese Eigenständigkeit gut meistern zu können, braucht es ein Repertoire an Strategien, die einem das Lernen und die dabei geforderte Selbstregulierung erleichtern. Doch wie kommt man an dieses Repertoire an effektiven Lernstrategien?

An diesem Problem setzt das IDA-Projekt „Adaptive Lernförderung“ an. In einem Online-Training wollen wir Studierenden am Studienanfang gezielt Strategien für das selbstgesteuerte Lernen an der Universität vermitteln. So sollen sie beim Einstieg ins Studium unterstützt werden. Hierfür wird ein Online-Lerntool entwickelt, das unterschiedliche Lerneinheiten beinhalten, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes Wissen zum Thema Lernstrategien vermittelt.

Im Lerntool werden zum Beispiel Strategien vermittelt, um Lernstoff effizient zu organisieren und anschaulich darzustellen. Zudem wird aufgezeigt, wie man seinen Lernfortschritt kontinuierlich selbst überprüfen kann. Das Besondere an diesem Online-Training ist der adaptive Charakter des Lerntools. Adaptivität bedeutet, dass ausgehend von Informationen über einen Lernenden, automatisiert individuelle Anpassungen im Ablauf des Online-Trainings vorgenommen werden. So wird eine gezielte und passgenaue Unterstützung möglich, um Studierende möglichst effizient auf die neuen Anforderungen des Studiums vorzubereiten. Hierfür wird zu Beginn der Arbeit mit dem Lerntool der aktuelle Wissensstand zum Thema Lernstrategen an Hand einer Reihe von Fragen diagnostiziert. Den Lernenden werden unterschiedliche Situationen aus dem Lernalltag vorgegeben sowie Möglichkeiten, um darauf zu reagieren. Diese Möglichkeiten sollen dann mit Schulnoten hinsichtlich ihrer Tauglichkeit zum Umgang mit der Situation bewertet werden.

In ersten Laboruntersuchungen konnten bereits einige Studierende das Online-Training ausprobieren und mit den entwickelten Lernmaterialien arbeiten, um sich Lernstrategien anzueignen. Dabei zeigte sich, dass die Studienanfänger mit sehr unterschiedlichem Vorwissen zum Thema Lernstrategien einsteigen und damit im Lerntool ein ganz unterschiedliches Angebot benötigen. Dies belegt nochmals die Notwendigkeit der Adaptivität der Lerntools. Zudem erwies sich unser entwickelter Fragenkatalog als taugliches Instrument zur Ermittlung des vorhandenen Repertoires an Lernstrategien und unsere Lernmaterialien konnten den Studierenden helfen, ihr Wissen über Lernstrategien zu erweitern.

ELISIm nächsten Blogbeitrag der Psychologie geben wir euch einen Einblick in das Lerntool und stellen euch ELIS vor, die euch auf dem Weg durch das Online-Training begleiten wird.

Weitere Informationen auf der Webseite der Pädagogischen Psychologie und Entwicklungspsychologie:
https://www.psychologie.uni-freiburg.de/abteilungen/Paedagogische.Psychologie/index2.html

 

 

 

 

Thema: IDA-Projekte | Ein Kommentar Hier wird schon diskutiert

Kreativ, Innovativ, Motivierend – Lehrkonzepte in der Praxis

Dienstag, 14. Juni 2016 | Autor/in:

IDA 20160614_125407a

Abteilung Lehrentwicklung: Harald Wohlfeil, Petra Mußler und Dr. Tanja Krämer-McCaffery

… unter diesem Titel stellen sich Projekte des Instructional Development Award (IDA) der Universität Freiburg vor. Seit 2009 gibt es den Instructional Development Award (IDA) – ein Preis für innovative Lehrentwicklungsprojekte, der jährlich vergeben wird.

Die Abteilung Lehrentwicklung übernimmt dabei die Koordination des Antragsverfahrens und Beratung. Aus den Berichten der durchgeführten Projekte wurde nun „Kreativ, Innovativ, Motivierend – Lehrkonzepte in der Praxis“ als erster Sammelband erstellt. Er ist in der Reihe „Motivierendes Lehren und Lernen in Hochschulen“ im UniversitätsVerlagWebler veröffentlicht und im Buchhandel erhältlich.

Eine Frage, die uns in der Abteilung Lehrentwicklung ständig begleitet: Was ist gute Lehre?

Der vielfältige Umgang mit dieser Frage gab den Impuls zu diesem Buch. Es zeigt Entwicklungen in der universitären Lehre auf, dabei werden unter anderem didaktische Konzepte, zielgruppenspezifische Angebote und organisatorische Veränderungen genannt.

Das Schöne dabei ist, dass sie in die Praxis umgesetzt worden sind und zur Nachahmung oder Übertragung in andere Fächer gedacht sind.

Wer mehr über den IDA erfahren oder die aktuellen Preisträger des IDA 2015/16 kennenlernen möchte, kommt einfach zum Dies Universitatis am 15.06.2016 um Uhr 19 c.t. in die Aula im KG I.

Weitere Infos zum Buch erhalten Sie auf der Webseite des UVW

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Natur und Kultur mobil – Studierende generieren App-Inhalte nach dem Ansatz Heritage Interpretation für die Öffentlichkeit

Freitag, 3. Juni 2016 | Autor/in: , und 

Chatel_1Ein IDA-Lehrpreis 2015 wurde verliehen für das Projekt Natur und Kultur mobil – Studierende generieren App-Inhalte nach dem Ansatz Heritage Interpretation für die Öffentlichkeit an die Geographie der Universität Freiburg.

App als Lehrmedium?
Das Potential von mobilen, digitalen Endgeräten wie Smartphones und Tablets rückt zunehmend in den Fokus von Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen. Ein breites Spektrum von Apps eröffnet beispielsweise in der Geographie vielseitige Anwendungsbereiche wie die Navigation, Orientierung und Tracking.

Apps selbst zu generieren ist ein weiterer innovativer Schritt sich mit diesem Medium intensiv auseinanderzusetzen. Der Schritt von App-Anwendern hin zu Entwicklern von App-basierten Inhalten eröffnet den Lernenden eine ganz neue Perspektive. Die Studierenden kommen aus einer rein rezeptiven Haltung in die Rolle von aktiven Wissensvermittlern und werden in ihren Gestaltungskompetenzen maßgeblich gefördert.

Heritage Interpretation
Der Ansatz Heritage Interpretation lieferte die methodisch-didaktische Methode zur Umsetzung der Apps und ist in Europa, bis auf die englischsprachigen Länder, bislang weitgehend unbekannt, beziehungsweise wurde in Deutschland bisher nur punktuell umgesetzt. Er ist prädestiniert für die didaktische Vermittlung und bietet ein weitreichendes Potential für die erfolgreichere Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse für Zielgruppen außerhalb der jeweiligen Fachdisziplinen.
Bei den Studierenden hat sich die Kombination der beiden didaktischen Ansätze als hochmotivierend erwiesen.

Service Learning
Der Ansatz Service Learning zielt als didaktische Methode darauf ab, erlernte wissenschaftliche Inhalte der universitären Lehre einem breiten Interessenten- und Nutzerkreis zugänglich zu machen. Studierende setzen bei dieser Lernform ihr Wissen aus lokalen Projekten in die Praxis um und die von ihnen erstellten Apps helfen anschließend wissenschaftliche Fragestellungen anschaulich in die Gesellschaft zu tragen und beispielsweise zum Natur-, Denkmal- und Umweltschutz in und um Freiburg beizutragen.
Die Kombination der beiden Ansätze hat sich bei den Studierenden als hochmotivierend herausgestellt.

Appinhalte selbst generieren
Die Studierenden diskutierten und analysierten in der Theoriephase Texte, Schautafeln, Audioguides, Webgeo Applikationen, Apps, sowie interpretative Filme. Sie führten virtuelle Erkundungen anhand einer Recherche im Internet durch und bewerteten die Inhalte hinsichtlich ihrer neuen Erkenntnisse und den Qualitätsskriterien von Heritage Interpretation.

Geländearbeit, Foto: Michael Kuhn 15.04.2014

Geländearbeit, Foto: Michael Kuhn 15.04.2014

Mittels Geländebegehungen, Experteninterviews und Literaturrecherche arbeiteten die Studierenden anhand einer Methodentriangluation die spezifischen Besonderheiten einer Region, Stadt oder einer geographischen Thematik heraus, beispielsweise die Folgen der Klimaerwärmung für Freiburg. Hierbei arbeiteten die Studierenden kooperativ und kollaborativ in 3er Gruppen. Um die Inhalte anschaulich darzustellen, wurden die Studierenden im Medienzentrum im Umgang mit Kameras geschult und die Erstellung von Audiodateien und Kurzfilmen erlernt. Anhand Storytelling wurden diese Bausteine lebendig und anschaulich gestaltet. Sie entwickelten dabei u.a. die Kompetenz wissenschaftlich komplexe Inhalte zu vereinfachen und diese an eine bestimmte Zielgruppe zu vermitteln.

Durch die finanzielle Unterstützung der IDA Mittel wurde für das Wintersemester 15/16 ein Baukastensystem entwickelt, der nach den Kriterien von Heritage Interpretation arbeitet und mit welchem die Studierenden ihre Apps erstellen können. Es wurde ein Framework programmiert, in welchem nach dem Baukastenprinzip einzelne Elemente von den Studierenden selbst ausgewählt und zusammengesetzt werden können. Die einzelnen Bausteine bestehen derzeit aus Texten, Abbildungen, Kurzfilmen, Audiodateien, Slidern, Quiz und Augmented Reality.

Wissenschaft für die Öffentlichkeit
Die Apps liefern für verschiedene Zielgruppen der breiteren Öffentlichkeit wie Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert in Freiburg und Umgebung. Die Bürger können anhand der Apps ihr Umfeld neu erkunden und über gut aufbereitete Hintergrundinformationen und -geschichten zur Stadt Freiburg und Umgebung Fundiertes aus Wissenschaft und Forschung erfahren.

Kontakt: Dr. Anna Chatel und Monika Nethe
Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie
anna.chatel@geographie.uni-freiburg.de
monika.nethe@geographie.uni-freiburg.de

 

Weitere Online-Veröffentlichung unter:
http://fudder.de/artikel/2016/05/17/mit-dieser-app-koennen-selbst-bobbele-noch-was-ueber-freiburg-lernen/

www.unicross.uni-freiburg.de/2016/06/alma-148-das-unitv-magazin-von-studierenden/

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

Es gibt noch einen dritten IDA 2016/17 – IDA für strukturelle Verbesserungen in der Studieneingangsphase

Montag, 16. Mai 2016 | Autor/in: und 

2015-04-15 IDA-BildDie Abteilung Lehrentwicklung freut sich über die positive Bewilligung des Freiburger Antrags in der Auschreibung „Strukturmodelle in der Studieneingangsphase“ vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Ein Teilprojekt dieses Antrags ist ein  Instructional Development Award (IDA) „Studieneingangsphase“, der nun für die anstehende IDA-Vergaberunde 2016/17 ausgelobt werden kann.

Mit dem IDA „Studieneingangsphase“ sollen Projekte gefördert werden, die die Studieneingangsphase in den Fächern nachhaltig und strukturiert verbessern, und damit zur Steigerung von Studienerfolg und Vermeidung von Studienabbrüchen beitragen können.

Mehr Informationen finden Sie in der aktualisierten Ausschreibung auf der Seite der Abteilung Lehrentwicklung.

Der Bewerbungsschluss für alle IDAs ist der 20.06.2016.

Weitere Fragen beantworten in der Abteilung Lehrentwicklung Petra Mußler (petra.mussler@zv.uni-freiburg.de,203-9088) und Dr. Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de; 203-97558).

 

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | Schreiben Sie den ersten Kommentar

EconRealPlay Innovation & Sustainability Lab

Freitag, 11. März 2016 | Autor/in: , und 

Studierende entwerfen und testen die Simulationen in den Räumen des Instituts für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling

Studierende entwerfen und testen die Simulationen in den Räumen des Instituts für Finanzwesen, Rechnungswesen und Controlling

Das 2015 mit einem Instructional Development Award (IDA) geförderte Lehrprojekt „ECONREALPLAY Innovation & Sustainability Lab“ durchlief im Wintersemester 2015 in die zweite Runde! Ziel des Lehrprojekts ist es, Kompetenzen zu einem innovativen und nachhaltigen Einsatz von ökonomischen, sozialen und ökologischen Ressourcen bei unseren Teilnehmern zu fördern und somit zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit selbigen anzuregen. Mehr noch sollen die Teilnehmer im Sinne eines forschenden Lernens in die Lage versetzt werden, Problemstellungen aus dem praktischen Arbeitsalltag einer Vielzahl von Organisationen im Rahmen von Simulationen kompakt, aber dennoch hautnah erfahrbar zu machen. Neben der Nutzung der Simulationen im Rahmen der universitären Lehre, zielt das Projekt auch darauf ab, bei Projektpartnern aus der regionalen Wirtschaft Anklang zu finden. Ziel ist hierbei generell die Förderung von Kooperationen und wechselseitigen Transfers mit regional ansässigen Unternehmen.
Als ein regionaler Partner hat sich in diesem Zusammenhang die in Basel ansässige Medartis AG gefunden, ein innovativer Komplettlösungsanbieter für Osteosynthese, der hochspezialisierte Platten- und Schraubensysteme zur Behandlung von Frakturen sowie Halte- und Transportelemente für die Durchführung bereitstellt. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualitätsstandards und stetige Innovationen. Zur internen Schulung und Weiterbildung setzt Medartis u.a. auch Prozess-Simulationen ein.
Angeregt durch den steten Austausch und Dialog mit diesem Partner hatten wir bereits im Sommersemester 2015 praxisrelevante Probleme aufgenommen und diese in die Weiterentwicklung von Simulationen einfließen lassen.
Diese Weiterentwicklung unserer Simulationen erfolgte auch in diesem Semester wieder unter Zuhilfenahme des methodischen Baukastens der experimentellen Wirtschaftsforschung bzw. von coachingorientierten Ansätzen. Konkret wurde im Rahmen des aktuell laufenden Semesters eine Weiterentwicklung der bereits im Sommersemester durch die Teilnehmer der ersten Seminarrunde entwickelten Simulationen umgesetzt. Hierzu fanden zu Beginn des Semesters erste Einführungsveranstaltungen statt, in deren Rahmen die Studierenden zunächst eine Auswahl der bis dato vorliegenden Simulationen kennenlernten, um dann anschließend in mehreren Brainstormingsessions in Kleingruppen in die Phase der Weiterentwicklung zu starten.

Manche der bereits vorhandenen Simulationen waren schon recht ausgereift und mussten lediglich an einigen Stellen ausdifferenziert werden, andere hatten noch größeren Weiterentwicklungsbedarf. Die Weiterentwicklung und Verfeinerung dieser Simulationen bis zur ‚Marktreife‘ war Aufgabe der Studierenden im Wintersemester. Einige der Weiterentwicklungen waren und sind unkompliziert, bei anderen stellte sich heraus, dass die zuvor entwickelte Simulationen bzw. die darin erstellten Produkte in größerem Rahmen, d.h. „in Serie“, so nicht umsetzbar waren. Hier wurden und werden durch die Studierenden neue Wege und Lösungen gefunden, auch scheinbar vielversprechende Ideen wieder verworfen, da die Umsetzung sich als doch nicht zielführend erweist. Wesentlich hierbei ist, dass auch diese Wege gegangen werden müssen, um zu wirklich guten Lösungen zu gelangen, d.h. eine verworfene Idee stellt hier nicht ein Scheitern, sondern ein Schritt zur Entwicklung und Realisation einer besseren Idee und Lösung dar. Somit wurde und wird das Entwickeln von Innovationen im Sinne von „marktfähig machen“ von Produkten bzw. Prozessen für die Studierenden unmittelbar erlebbar.
Aktuell werden weitere Kooperationspartner hinzugewonnen, so auch im Bereich der Lean Office Prozess-Simulationen.
Gegen Semesterende verfassen unsere Teilnehmer ihre Seminararbeiten und geben den entwickelten Simulationen den letzten Feinschliff. Anschließend bietet sich bei unseren Projektpartnern die Möglichkeit das erarbeitete Themenfeld Praktikern vorzustellen und von diesen ein Feedback zu erhalten. Auch hierüber werden wir in der kommenden Zeit an dieser Stelle berichten.

Thema: IDA-Projekte | Ein Kommentar Hier wird schon diskutiert