400.000€ für Innovationen und Investitionen in Studium und Lehre

Donnerstag, 10. September 2015 | Autor/in:

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Der StuRa fördert auch künftig Innovationen in der Lehre

Durch den Hochschulfinanzierungsvertrag ändert sich an der Universität der Umgang mit den sogenannten Qualitätssicherungsmitteln (QSM). Knapp 12% dieser Mittel, das sogenannte Studierendenvorschlagsbudget, wird direkt von der Verfassten Studierendenschaft (StuRa) verwaltet. Ein Teil dieses Geldes wird genutzt, um den bereits seit einigen Jahren etablierten „Projektwettbewerb: Innovatives Studium“ weiterzuführen und zugleich weiter auszubauen: Insgesamt 400.000€ werden in zwei Förderlinien, dem Innovationsfonds (ca. 3/4 der Mittel) und dem Investitionsfonds (ca. 1/4), für das Kalenderjahr 2016 vergeben.

Uns als Abteilung Lehrentwicklung freut dies natürlich ganz besonders, weil so weiterhin tolle Ideen gefördert werden können, die Studium und Lehre (noch) besser machen – und wir hier auf dem Blog über die Ergebnisse dieser Projekte berichten können!

Die genauen Bedingungen der Ausschreibung finden Sie auf den Seiten der Verfassten Studierendenschaft.

Nur dies sei hier schon erwähnt: Bewerbungsschluss ist am 25. Oktober 2015.

 

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Noch mehr Lehrpreise beim Dies Universitatis am 10.06.2015

Montag, 1. Juni 2015 | Autor/in: und 

IDA2014

Fester Bestandteil des Dies Universitatis: Die Ehrung der IDA-Preisträger/innen (hier für den IDA 2014)

Neben der Eröffnung des Akademischen Jahres im Oktober gehört der Dies Universitatis (Mittwoch, 10. Juni ab 19h c.t. in der Aula) zu den wichtigsten feierlichen Anlässen, bei der die Uni regelmäßig Preise verleiht und Personen für ihre Verdienste ehrt. Beispielsweise werden zu diesem Anlass die Universitätsmedallien überreicht oder die Ehrensenatorenwürde verliehen sowie der Bertha-Ottenstein-Preis für besondere Leistungen auf dem Bereich der Gleichstellung. Auch die Lehre steht beim „Dies“ im Fokus: bereits in den letzten fünf Jahren wurde der Anlass genutzt, um die Preisträger/innen des IDA, des Lehrentwicklungspreises „Instructional Development Award“ offiziell zu ehren. In diesem Jahr kommt eine weitere Preisverleihung aus dem Bereich Lehre dazu: erstmals werden auch Projekte bei der Veranstaltung ausgezeichnet, die im Rahmen des „Projektwettbewerbs Innovatives Studium“ aus dem so genannten Innovationsfonds gefördert werden. Die Besonderheit an diesem Wettbewerb ist, dass ganz maßgeblich die Studierenden entscheiden, welche Projekte gefördert werden.

Wir haben Matthias Gornik, einen der studentischen Vertreter/innen im Vergabeausschuss gebeten uns kurz die Ziele des Wettbewerbs und den diesjährigen Auswahlprozess zu schildern:
„Die Entscheidung welche Konzepte durch den Innovationsfond gefördert werden fiel uns auch dieses Jahr nicht leicht. Gesamt standen 200.000€ zur Verfügung, diese wurden komplett vergeben und stehen den einzelnen Projekten zur Verfügung. Als Teil der QSM (Qualitätssicherungsmittel) ist das Geld natürlich zur Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre einzusetzen. Somit war ein deutlich erkennbarer Fokus auf Lehre für uns von vornherein Grundvorraussetzung. Wir legten dieses Jahr viel Wert auf Verhältnismäßigkeit, wie viel Geld wird für wie viele Profitierende ausgegeben. Auch, wie der Name schon sagt, innovativ sollte es sein.

Neuartige Ideen sowie unorthodoxe Ansätze waren erwünscht, das Fortsetzen bereits bestehender Projekte wurde nur in Ausnahmefällen für ein weiteres Jahr unterstützt. Der Versuch, Projekte aus möglichst vielen Fakultäten, Fachbereichen und Themenfeldern zu fördern, erwies sich aufgrund der Antragslage als schwierig. Nichtsdestotrotz sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freuen uns auf die Umsetzung und bei besonders erfolgreichen Projekten auf eine Verstetigung durch die entsprechenden Stellen.“

Auf Grund der Übertragung des Großteils der QSM in den Grundhaushalt im Rahmen des Hochschulfinanzierungsvertrags ist derzeit noch nicht klar, ob und wenn ja in welcher Weise und in welchem Umfang es auch in den kommenden Jahren eine ähnliche Ausschreibung geben wird. Als Abteilung Lehrentwicklung wünschen wir uns, dass dieses Instrument zur Förderung innovativer Ideen für Studium und Lehre auf jeden Fall erhalten bleibt und möglichst noch ausgebaut werden sollte.

 

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Am 21.11.2014: Tagung zu interdisziplinärer und forschungsorientierter Lehre in Freiburg

Mittwoch, 27. August 2014 | Autor/in:

Die Begriffe der interdisziplinären und forschungsorientierten Lehre sind so en vogue, dass sie fast schon zu Floskeln zu verkommen drohen. Dabei sind diese besonderen Formen der Lehre in der Praxis weit verbreitet. Die Lehrenden, die oft mit außergewöhnlichem Engagement solche innovativen Veranstaltungen anbieten, stoßen dabei auf ganz eigene, neue Herausforderungen. Um den Expert/innen aus der Praxis die Möglichkeit zu bieten, ihre eigenen Fragen und Probleme mit anderen Lehrenden in diesem Bereich zu diskutieren, veranstalten die PHs Freiburg und Heidelberg sowie die Universitäten Freiburg, Hohenheim sowie die Zeppelin Universität Friedrichshafen gemeinsam eine Tagung, die ganz dezidiert den intensiven Austausch zwischen Lehrenden fördern will.

Flyer_Forschung_Interdsz_Lehre_mailAm Freitag, den 21. November 2014 sind für einen ganzen Tag Lehrende der beteiligten Hochschulen und andere Interessierte herzlich an die PH Freiburg eingeladen, um sich dort in thematisch zugeschnittenen Werkstätten, die aus konkreten Anliegen von Lehrenden generiert wurden, intensiv über Potentiale und Probleme auszutauschen und sich dabei auch zu vernetzen. Vor den nachmittäglichen Workshops wird es je einen kurzen eher theoretisch ausgerichteten Vortrag zu den beiden Themen vorweg geben, sowie eine Beschreibung der thematisch zur Tagung passenden Strategien der veranstaltenden Hochschulen. Denn Ausgangspunkt war der Wunsch, dass einige Hochschulen in Baden-Württemberg mindestens eines der Themen im Rahmen ihrer Projekte im Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ aktiv präsentieren. Im Falle der Uni Freiburg ist es natürlich das University College Freiburg mit seinem Bachelor of Liberal Arts and Sciences und dem IndiTrack.

BMBF_CMYK_Gef_L KopieDas genaue Programm finden Sie auf dem verlinkten Flyer oder auf der Tagungshomepage der PH Freiburg. Dort finden Sie auch das Anmeldeformular. Mitglieder der Uni Freiburg, die teilnehmen wollen, können das ausgefüllte Formular gerne direkt per Mail an mich (harald.wohlfeil@zv.uni-freiburg.de) schicken. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldefrist ist der 13. Oktober 2014.

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Endlich: Es gibt die QoLe für die Verbesserung des Lehramtsstudiums

Dienstag, 29. Juli 2014 | Autor/in:

Eigentlich hätte sie bereits im Herbst 2013 – also vor einem Jahr – veröffentlicht werden sollen, die Ausschreibung zur „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ (QoLe). Dieses Programm beruht auf einer gemeinsamen Vereinbarung von Bund und Ländern aus dem April 2013: Die Länder verpflichten sich in Zukunft die Lehramtsabschlüsse der anderen Bundesländer voll anzuerkennen und im Gegenzug macht der Bund über zehn Jahre 500 Mio. Euro locker, damit die Hochschulen die (Aus-)Bildung von angehenden Lehrer/innen qualitativ verbessern.

Nun ist es ein Jahr später, aber immerhin ist die Förderbekanntmachung jetzt da und alle lehramtsführenden Hochschulen können bis zum 12. November 2014 ihre Anträge einreichen.
[EDIT #1: Die Förderbekanntmachung ist über den Bundesanzeiger unter dem Suchbegriff „Qualitätsoffensive“ zu finden. Es existiert offenbar kein Permalink dorthin]
[EDIT #2: Da die Anträge über das Landesministerium eingereicht werden müssen, ist die faktische Einreichungsfrist in BaWü der 15. Oktober, also recht bald]

Effekt des Föderalismus: Wettbewerb UND Proporz

BMBF_QoLeDer Bewerbungsprozess ist dabei recht gewöhnungsbedürftig, denn der Föderalismus hat zweifelsohne seine guten Seiten, bei solchen Bund-Länder-Programmen führt er allerdings zu recht skurrilen Konstruktionen: So ist die Qualitätsoffensive Lehrerbildung grundsätzlich wettbewerblich orientiert. Das bedeutet, dass die Hochschulen entweder einzeln oder im Verbund Anträge im Rahmen des Förderprogramms stellen können, die dann von einer Expertenkommission bewilligt oder abgelehnt werden. Um wie viel Geld sich jede Hochschule bewerben darf, ist nicht geregelt. Wohl aber steht in der Bund-Länder-Vereinbarung aus dem April 2013, welcher Anteil der Gesamtsumme nach einem komplexen Schlüssel welchem Bundesland zusteht. weiter…

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gute’lehre: Ein Blick hinter die Kulissen unserer Lehrentwicklungsprojekte

Montag, 17. Februar 2014 | Autor/in:

Man kann schon mal den Überblick verlieren bei all den verschiedenen Lehrentwicklungsprojekten, die in den vergangenen Jahre an der Uni Freiburg initiiert wurden. Das Ganze wird dadurch nicht einfacher, dass manche Projekte aus mehreren Quellen finanziert werden. Wir fanden daher: Höchste Zeit, die laufenden Projekte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und so entstand die Idee, unsere Projekte im Bereich Studium und Lehre zu präsentieren. Im Dezember war es dann soweit: als Beilage zum Uni-Forschungsmagazin uni’wissen geht es auf 20 Seiten um „gute’lehre“.

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Das Heft im Heft gibt Einblicke in die Lehrprojekte

Die Tatsache, dass viele der Maßnahmen noch im Entstehen sind, war für uns dabei kein Hinderungsgrund. Im Gegenteil eignet sich dieser Zeitpunkt ganz besonders für einen Blick hinter die Kulissen solcher Projekte, weil es ja gerade die Herausforderung bei der Einführung und Umsetzung neuer Ideen sind, die interessant und vielleicht sogar für andere hilfreich sind. Und wenn man den Innovationsgehalt eines Projekts daran messen möchte, wie viele Probleme seine Integration in bestehende Strukturen hervorruft, waren wir offensichtlich ganz besonders kreativ und fortschrittlich! 😉

Doch vielleicht noch ein paar Worte zum Hintergrund: Im Jahr 2009 wurde die Universität Freiburg im Wettbewerb „Exzellente Lehre“ mit einer Million Euro ausgezeichnet. Diese Mittel flossen (und fließen) in den IDA, den IndiTrack und in die Impulswerkstatt Lehrqualität – also diesen Blog hier. Im Rahmen des Bund-Länder Programm „Qualitätspakt Lehre“ wurde dieses Konzept ab 2011 fortgesetzt und um Maßnahmen wie den Werkzeugkasten Lehrevaluation und ein Mentoring-Programm erweitert. Das Ganze Konzept firmiert offiziell unter dem sperrigen Titel „Windows for Higher Education: Die Strategie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur Weiterentwicklung der Qualität in Studium und Lehre“. Auf der Beilage haben wir dieses sperrige Satz-Monstrum in den Untertitel verbannt und wollen mit dem eigentlichen Titel zeigen, worum es uns geht: gute’lehre.  weiter…

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Gute Lehre braucht gute Rahmenbedingungen

Mittwoch, 27. November 2013 | Autor/in:

Charta

Was macht gute Lehre aus? Dieser Frage hat sich ein Qualitätszirkel, zusammengestellt aus vielen verschiedenen Hochschulen, gewidmet und trotz anfänglicher Bedenken festgestellt, dass dieser fach- und hochschulübergreifende Austausch über die Lehre sehr befruchtend sein kann. In der Charta (PDF) wurden zahlreiche Best-Practice Beispiele guter Lehre zusammengetragen. Auch die Uni Freiburg ist gleich mit drei Beispielen vertreten: Den Online Studienwahl Assistenten, dem Interdisciplinary Track und auch wir selbst, also die Impulswerkstatt Lehrqualität wird darin vorgestellt. In den kommenden Monaten wollen wir einzelne Kapitel der Charta detaillierter darstellen und damit zur Lektüre, aber natürlich insbesondere zur Diskussion anregen.

Eines der zehn Kapitel der Charta wurde redaktionell von der Universität Freiburg verantwortet. Gemeinsam mit der Universität Göttingen haben wir uns dem Thema „Rahmenbedingungen“ für gute Lehre gewidmet. Dabei wurde uns sehr schnell klar, dass die Frage der Finanzierung der Hochschulen eine zentrale Stellung einnehmen muss. Es wurde aber auch klar, dass es neben einer verlässlichen strukturellen Ausfinanzierung von Studium und Lehre weitere Stellschrauben gibt, mit denen die Hochschulen selbst, aber natürlich auch die (Landes-)Politik solche Bedingungen schaffen können, die gute Lehre ermöglichen und wahrscheinlich machen.

Fünf Bereiche haben wir identifiziert, die aus unserer Erfahrung heraus – und damit ist das Redaktionsteam der gesamten Charta gemeint – die Qualität von Lehre besondere Bedeutung haben. Wir haben versucht, diese in Grundsätze bzw. Leitlinien zu fassen und mögliche Handlungsoptionen für die Hochschulen, die Politik und die Kooperationsmöglichkeiten zwischen diesen beiden Akteuren aufzuzeigen. Diese Liste ist keineswegs als abschließend zu verstehen, sondern soll vor allem eines sein: Eine Grundlage zur Reflexion und Diskussion über die aktuelle Situation. Kommentiert und diskutiert werden kann das Kapitel übrigens online auf der Seite des Stifterverbandes.

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Qualitätspakt Lehre an der Uni Freiburg

Mittwoch, 18. September 2013 | Autor/in: , und 

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Was hat der Werkzeugkasten Lehrevaluation mit den Instructional Development Awards und dem Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring gemeinsam? Alle drei Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert:

„Mit dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre („Qualitätspakt Lehre“) sollen die Betreuung der Studierenden und die Lehrqualität an Hochschulen verbessert werden. Der Bund stellt dafür zwischen 2011 und 2020 rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Gefördert werden 186 Hochschulen aus allen 16 Ländern.“ (http://www.qualitaetspakt-lehre.de/)

Durch diese Förderung konnten viele gute Ideen in die Tat umgesetzt werden. Heute möchten wir Ihnen einen Überblick über die sieben Teilprojekte an der Uni Freiburg geben. In den nächsten Wochen und Monaten werfen wir dann einen Blick auf die Projekte anderer Hochschulen – vielleicht können wir uns da noch die ein oder andere Idee abschauen 😉

Unsere Teilprojekte und Ziele

1. Instructional Development Award (IDA)
Erweiterung des bisherigen Konzepts durch Schaffung von zwei zusätzlichen Lehrentwicklungspreisen in den Förderlinien „Innovative Studieninhalte/Modulinnovation“ und „Innovationen in Staatsexamens-Studiengängen“.

Ziel: Förderung von innovativen Lehrentwicklungs-Projekten durch die Vergabe ausreichender und flexibel nutzbarer Ressourcen.

2. Lehrzentrum Interdisziplinarität – University College Freiburg
Aufbau einer geeigneten organisatorischen Struktur für die Stärkung und den Ausbau interdisziplinärer Lehre.

Ziel: Systematische Nutzung des Fächerspektrums der „Volluniversität“ Freiburg durch koordinierte interdisziplinäre Angebote.  weiter…

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„Alle Kochen nur mit Wasser“ – Eindrücke von der Programmkonferenz zum „Qualitätspakt Lehre“

Mittwoch, 7. August 2013 | Autor/in:

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Als ich den obigen Satz hörte, war ich mir nicht ganz sicher, ob ich erleichtert, oder eher frustriert sein sollte. Gesagt hat ihn Prof. Dr. Klaus Diepold, Vizepräsident für Diversity and Talent Management der TU München anlässlich der ersten Programmtagung zum Qualitätspakt Lehre am 4./5. Juli 2013 in Berlin. Aus dem Bund-Länder-Programm werden derzeit weit über hundert Hochschulen in ganz Deutschland finanziell für Maßnahmen zur Verbesserung von Studium und Lehre gefördert.

QPL_KonferenzWas Diepold mit dem Satz sagen wollte: In den Präsentationen der Praxisbeispiele der Hochschulen wurde klar, dass die einzelnen Projekte zwar sehr erfolgreich sein mögen und Studium und Lehre vor Ort substantiell verbessern. Allerdings seien viele der Programme nicht notwendigerweise innovativ oder gar einzigartig. Damit begann er seinen Bericht über eines von vier thematischen Foren, die am ersten Tag der Tagung stattgefunden hatten. Dieses spezielle Forum stand unter dem thematischen Schwerpunkt der Übergänge zwischen Schule, Hochschule und Beruf. Es behandelte daher vor allem Praxisbeispiele im Bereich von Vorskursen und Propädeutika, aber auch zum Umgang einer immer heterogeneren Studierendenschaft. Als Stichworte mögen hier die vielzitierten „bildungsfernen Elternhäuser“, die Internationalisierung oder auch Studierende ohne Abitur als Hochschulzugangsberechtigung (z.B. über Meisterprüfung) genügen.  weiter…

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Preise für Vergangenes und Zukünftiges – Eindrücke vom Dies Universitatis 2013

Donnerstag, 27. Juni 2013 | Autor/in: und 

Traditionell ist der Dies Universitatis eine der wichtigsten „Feier-Tage“ der Uni, bei dem es, umrahmt von feierlicher Musik und gefolgt von einem gemütlichen und kommunikativen Empfang, diejenigen Personen zu ehren gilt, die großes für die Universität geleistet haben – oder in Zukunft leisten werden.

IDA Preisträger/innen 2013

Vizerektor Prof. Dr. Heiner Schanz, links im Bild, mit IDA-Preisträger/innen (Foto: Brigitte Sasse)

Zu dieser ungewöhnlichen, letztgenannten Kategorie gehören die IDAs, die Instructional Development Awards. Denn diese Preise werden nicht, wie etwa beim Uni-Lehrpreis üblich, für bereits Geleistetes vergeben, sondern explizit für eine neue gute Idee, wie man Studium und Lehre weiter verbessern kann. Dieses „Risikokapital“ von 70.000€ pro Projekt werden, wie der Prorektor für Lehre, Prof.  Schanz in seiner Rede betonte, auf Grundlage einer Projektskizze und im Vetrauen auf die Kreativität und das Engagement der ausgezeichneten Lehrenden vergeben, das bisher auch noch nie enttäuscht worde sei.

Fast eine Million Euro wurden so in den letzten vier Jahren für IDA-Projekte vergeben und das fast ausschließlich aus Mitteln, die zusätzlich von Dritten eingeworben wurden: Insbesondere aus dem Bund-Länder Programm „Qualitätspakt Lehre“ und dem Wettbewerb „Exzellente Lehre“ von Stifterverband und Kultusminsiterkonferenz. Aber auch aus Qualitätssicherungsmitteln konnte mit Zustimmung der Studierenden ein zusätzlicher IDA vergeben werden – für uns ein klares Zeichen dafür, dass auch die Studierenden den Wert dieser Form der Auszeichnung und der Würdigung  so sehr wertschätzen wie wir.  weiter…

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Kreative, innovative und unternehmerische Lehre gesucht – Der Instructional Development Award (IDA) geht in die fünfte Runde

Freitag, 31. Mai 2013 | Autor/in: und 

Knapp ein halbes Jahr ist es her, dass die IDA-Preisträgerinnen und -Preisträger des Jahres 2013 gekürt wurden, und nun laufen bei uns in der Abteilung Lehrentwicklung bereits wieder die Vorbereitungen für die Auswahl der IDA-Projekte 2014.

IDA-Ausstellung_Bismarckallee22Für diejenigen, die mit dem Begriff „IDA“ noch nichts anfangen können: Der Instructional Development Award, kurz IDA, ist ein mit 70.000€ dotierter Preis für die Umsetzung innovativer Lehrprojekte an der Universität Freiburg. Seit seiner Einführung 2010 wurden bereits 14 Lehrprojekte aus den unterschiedlichsten Fachbereichen gefördert. Wer mehr über die bereits erfolgreichen IDA-Projekte und ihren erheblichen positiven Einfluss auf die Lehrentwicklung an der Universität Freiburg wissen möchte, kann sich direkt hier in der Impulswerkstatt informieren.

Toll ist, dass wir in der nun anstehenden fünften Vergaberunde bis zu vier IDAs ausschreiben können. Wie auch in den letzten beiden Jahren steht je ein IDA in den Profillinien „Innovative Studieninhalte/Modulinnovation“ und „Innovationen in Staatsexamens-Studiengängen“ zur Verfügung, weiter…

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