COER13 – Ein Kurs zu offenen Bildungsressourcen

Mittwoch, 17. April 2013 | Autor/in:

In dieser Woche ist ein neuer offener Online-Kurs (Open Online Course) zum Thema „Open Educational Ressources (OER)“ gestartet – der COER13. Ähnlich wie bei „Open Access“, dem freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, geht es hier um die Nutzung und Erstellung frei verfügbarer digitaler (Lehr-)Materialien. Im Teaser Video wird anschaulich erklärt, worum genau es bei OER geht.


Einführungsvideo COER, BIMS e.V.

In 6 themenspezifischen Kurseinheiten geht es bis Ende Juni darum, die Thematik OER grundsätzlich kennenzulernen, bestehende OER zu finden und in eigenen Lehrveranstaltungen zu nutzen. Spannend finde ich auch den Themenblock „OER selber machen“. Welche Möglichkeiten haben Hochschullehrende, eigene Ressourcen für andere frei verwendbar zur Verfügung zu stellen, ohne auf das Recht der Urheberschaft verzichten zu müssen. Es werden sowohl Einsatzszenarien als auch Möglichkeiten zur Erstellung von OER vorgestellt, sowie rechtliche Fragen beleuchtet.

Wer sich für das Thema interessiert kann jetzt noch einsteigen. Am Mittwoch, 17.04. fand das erste wöchentliche Online-Meeting statt, an dem man die Gelegenheit hat, mit der Gruppe zu diskutieren und sich aktiv einzubringen. Ich nehme an diesem Kurs teil, um meine Kenntnisse zum Thema zu vertiefen, vor allem aber auch, um mich mit anderen Akteuren anderer Hochschulen zu vernetzen.

Vielleicht sind auch Tipps für Ihren Fachbereich dabei? Jetzt mitmachen: http://www.coer13.de
Durch den offenen Charakter des Kurses ist es auch möglich, einfach nur reinzuschnuppern, die Kursmaterialien anzusehen und die Aufzeichnungen der Online-Sessions anzuschauen.

Thema: News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren

Alles auf einen Blick: Kursangebot für Lehrende im Sommersemester 2013

Donnerstag, 28. März 2013 | Autor/in: , und

Die alten Pfade sind langsam ganz schön ausgetreten? Vielleicht ist es an der Zeit auf Entdeckungstour zu gehen, um neue Wege für die Lehre zu finden!

Machen Sie es wie Dr. María Bartolomé (Erfahrungsbericht) und viele weitere Lehrende der Uni Freiburg und besuchen Sie die Kurse der Abteilung Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und des Sprachlehrinstituts:

Abteilung Hochschuldidaktik
11./12.04.2013 & 25./26.07.2013 Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen
(Einstieg in das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik und/oder E-Learning-Qualifizierungsprogramm )
18./19.04.2013 Forschendes Lernen als zeitgemäße Form von Hochschulbildung (Modul II, Themenbereich 2)
02./03.05.2013 Herausforderung Führung: Instrumente und Gestaltungsspielräume (Modul II, Themenbereich 1)
31.05./01.06.2013 Alternative Formen kompetenzorientierten Prüfens (Modul II, Themenbereich 7)
21./22.06.2013 Vielfalt als (Lern-)Chance nutzen – Arbeit in und mit heterogenen Studierendengruppen (Modul II, Themenbereich 1/4)
27./28.06.2013 Exkursionen als Lernort gestalten (Modul II, Themenbereich 2)
05.07.2013 Studienleistungen bewerten und als Lernimpuls nutzen (Modul II, Themenbereich 6/7)
11.-13.07.2013 Wissenschaftliches Schreiben in den Geistes- und Sozialwissenschaften betreuen (Modul II, Themenbereich 6)
20./21.09 2013 Die Stimme als Medium in der Lehre (Modul II, Themenbereich 4)

weiter…

Thema: Lesetipps, News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren

Alles auf einen Blick: Kursangebot für Lehrende im Wintersemester 2012/13

Mittwoch, 17. Oktober 2012 | Autor/in: , , und

Es ist nicht immer einfach Studierende für den Lernstoff zu begeistern ;-)

Wer sich nicht mit den Praxistipps hier im Blog begnügen möchte, kann als Lehrende/r der Uni Freiburg Kurse zu verschiedenen Themen besuchen:

Arbeitsstelle Hochschuldidaktik
08.11.2012 Studierende mündlich prüfen (Modul II, Themenbereich 7)
29./30.11.2012 Sprechstunden effektiv gestalten (Modul II, Themenbereich 6)
06./07.12.2012 Selbstgesteuertes und motiviertes Lernen fördern (Modul II, Themenbereich 4)
14.12.2012 Multiple Choice-Klausuren konstruieren und optimieren (Modul II, Themenbereich 7)

weiter…

Thema: News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren

Lehren im digitalen Zeitalter, gewusst wie?! – Das neue E-Learning Qualifizierungsprogramm für Lehrende

Montag, 1. Oktober 2012 | Autor/in: , und

Die Integration von E-Learning Elementen in die Lehre ist ein spannender und sich ständig weiter entwickelnder Bereich. Dabei soll das Online-Lernen die Präsenzlehre jedoch nicht ersetzen, sondern durch den Einsatz von z.B. kollaborativen Werkzeugen wertvoll ergänzen und unterstützen. Doch wie geht das?

Wie erstelle ich didaktisch sinnvolle interaktive Lehrmaterialien? Wie kann ich ein Learning Management System effizient in meinen Lehrveranstaltungen einsetzen? Wie kann ich die Interaktion zwischen den Studierenden durch den Einsatz eines Wikis fördern? Welche Unterstützung brauchen Studierende in weitestgehend auf selbstgesteuertes Lernen gestützten Blended-Learning Veranstaltungen?

Diesen und weiteren Fragen wird im neuen E-Learning Qualifizierungsprogramm nachgegangen, das im WS 2012/13 startet. Gemeinsam haben wir von der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik und der Servicestelle E-Learning das Programm entwickelt, mit dem Ziel die adäquate didaktische Anwendung von E-Learning und Neuen Medien in der Lehre zu stärken.

Aufbau des Programms

Das E-Learning Qualifizierungsprogramm, das sich an Lehrende der Universität Freiburg richtet, setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen. Zum einen aus dem Modul basics, dessen Fokus im Aufbau und der Weiterentwicklung grundlegender Kompetenzen im Bereich Präsenzlehre und der web-basierten Lehre liegt. Zum anderen aus dem Modul implementation, bei dem die Entwicklung und Umsetzung eigener Lehrprojekte im Zentrum steht.

Beide Elemente können unabhängig voneinander besucht weiter…

Thema: News & Ausschreibungen | 3 Kommentare

Pilotfächer für E-Klausuren an der Uni Freiburg gesucht!

Mittwoch, 11. April 2012 | Autor/in: und

Klausuren mit 500 Teilnehmenden korrigieren sich von selbst,  kein umständliches Entziffern von Handschriften mehr und die Ergebnisse der Studierenden werden auf Knopfdruck als Prüfungsergebnisse verbucht. Eine Wunschvorstellung vieler Dozierenden und Tutoren und von daher vielleicht etwas utopisch? Nicht unbedingt. Elektronische Prüfungen gewinnen durch den Bologna-Prozess und dem dadurch gestiegenen Prüfungsaufkommen immer mehr an Attraktivität. Beim IDA-Kooperationsprojekt „E-Klausuren“ unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Gerhard Schneider, Direktor des Rechenzentrums und Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationssysteme, sollen die Chancen und Herausforderungen von elektronischen Prüfungen anhand von Klausuren in einigen Pilotfächern untersucht werden.

E-Klausuren in der Praxis

Quelle: IQul GmbH

Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren

Vor allem die fachspezifischen Anforderungen und Fragen zur Rechtssicherheit der Prüfungsverfahren sind von Interesse und natürlich werden auch die Vor- und Nachteile gegenüber traditionellen Prüfungen durchleuchtet. Die Vorteile liegen auf der Hand. Zum Beispiel können die Ergebnisse schneller rückgemeldet werden, der Korrekturaufwand verringert sich, es können multimediale Inhalte (Video, Audio, interaktive Bilder etc.) eingebunden werden und weiter…

Thema: IDA-Projekte, News & Ausschreibungen | 4 Kommentare

E-Prüfungen an der Uni Freiburg – eine Alternative zu den etablierten Prüfungsverfahren?

Mittwoch, 18. Januar 2012 | Autor/in:

Die Durchführung von E-Tests bzw. E-Klausuren gewinnt an deutschen Universitäten zunehmend an Bedeutung, insbesondere zur Durchführung von standardisierten Massenprüfungen stehen sie zur Diskussion. Der Sammelbegriff E-Assessment wird vielfach als Überbegriff unterschiedlicher Technologien und Instrumente, wie Online-Assessment, E-Tests oder auch E-Evaluation verwendet.

Korrekturaufwand und Qualitätssicherung
Eine Konsequenz der Bolognareform ist ein erhöhter Prüfungsbedarf in der Lehre. Gleichermaßen ist die Qualität der Prüfungen und der damit verbundenen Abläufe zu sichern. Der Einsatz von E-Tests / E-Klausuren verspricht einerseits Arbeitserleichterungen hinsichtlich des Korrekturaufwands mit gleichzeitiger Qualitätssicherung der Prüfungsitems.

Worin unterscheiden sich E-Tests von herkömmlichen Tests?
Die E-Tests werden vor Ort in den Hochschulräumen mit PCs, Notebooks oder auch Tablets zu einem festgelegten Zeitpunkt durchgeführt. Was sie von herkömmlichen Tests und Klausuren unterscheidet, ist das Arbeitsgerät und die dem Arbeitsgerät angepasste Form der Fragestellungen, die eine IT-gestützte Auswertung erlauben.

Die mit E-Testverfahren verbundenen Vorteile bestehen u.a. in

  • der relativ schnellen Rückmeldung der Testergebnisse an die Studierenden;
  • der Vereinfachung der Testbearbeitung für Studierende durch auf die Testsituation abgestimmte IT-Funktionalitäten (z.B. können unsichere Antworten zur späteren Bearbeitung markiert und automatisch wiedergefunden werden, Bilder und Grafiken können vergrößert werden)
  • der Objektivität bei der Beurteilung der Studienleistungen;
  • der Erweiterung der Qualitätssicherungsoptionen von Tests für die Lehrpersonen, durch den Aufbau von Test(-fragen)-Datenbanken und der Bereitstellung einer Datengrundlage für ein systematisches Prüfungsdesign, in Form differenzierter Item-Analysen nach durchgeführten Prüfungen;
  • einem geringeren Korrekturaufwand als bei herkömmlichen Prüfungen;
  • der Vereinfachung der Lehrevaluationen, indem sie an die Prüfungen geknüpft werden;
  • der Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit der Test-Auswertungen;
  • der verbesserten Sicherheit vor Täuschung, indem die Fragen in der Prüfung nach dem Zufallsprinzip angezeigt werden;
  • einer größeren Transparenz durch Standardisierung des Prüfungsverfahrens;
  • einer Kostenersparnis (nach einer Amortisationszeit);
  • der Option zum Einsatz flexibler mobiler Testzentren

Grenzen von E-Assessments
Vor allem das durch die notwendige Standardisierung der Fragestellungen eingeschränkte Anwendungspotential

weiter…

Thema: News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren