Digitalisierung der Lehre an der Universität Freiburg: Bestandsaufnahme und Ausblick

Dienstag, 24. April 2018 | Autor/in: , und 

In 2017 führte die Abteilung E-Learning im Rechenzentrum im Auftrag der Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Besters-Dilger, unter Studierenden (n= 1298) und Lehrenden (n= 117) eine Online-Befragung zu E-Learning an der Universität Freiburg durch. Erhoben wurden die aktuelle Nutzung, der wahrgenommene Mehrwert, die Motivation für E-Learning sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung der Lehre in den Präsenzstudiengängen. Zudem wurden in den einzelnen Fakultäten strukturierte Interviews u.a. mit Studiendekan*innen (n=22) geführt. Dieser Blogartikel fasst die Ergebnisse der Evaluation zusammen und gibt einen Ausblick auf ein Maßnahmenpaket in den Jahren 2018 – 2020. Darüberhinaus lädt die Prorektorin für Lehre zu einem „Praxistag der digitalen Lehre“ am 03.07.2018 ein.

Aktuelle Nutzung von E-Learning in Präsenzstudiengängen

Fragt man Studierende und Lehrende an der Universität Freiburg nach dem Einsatz von E-Learning in Lehrveranstaltungen, so wird zuerst und von fast allen die Lernplattform ILIAS genannt. Nahezu jede*r Student*in kommt im Laufe des Studium mit ILIAS in Berührung (s. Abb. 1).

Abb. 1: Antworten der Studierenden zur Nutzung von E-Learning-Systemen in ihrem Studium (n = 1298).

Die Plattform wird überwiegend zur Bereitstellung von Literatur, Lernmaterialien und Aufgabenblättern sowie für organisatorische Prozesse wie die Vergabe bzw. Abgabe von Hausarbeiten verwendet. Studierende und Lehrende sprechen diesem Nutzungsszenario einen hohen Mehrwert zu (gestrichelte Linie in Abb. 2).

Abb. 2: Angaben von Lehrenden und Studierenden zur Nutzungsintensität  und dem gesehenen Mehrwert von Online-Werkzeugen zur Bereitstellung von Lernmaterial (links) und zur Elektronischen Dokumentenabgabe (rechts).

Knapp 70% der teilnehmenden Studierenden gaben an, im Zuge ihres Studiums bereits mit Vorlesungsaufzeichnungen gelernt zu haben, wobei es fakultätsbezogen deutliche Unterschiede in der Nutzungsintensität gibt (siehe Abb. 3, links): In der Technischen Fakultät wie in der Medizin, Biologie, Umwelt und Natürliche Ressourcen sowie Chemie und Pharmazie werden Vorlesungsaufzeichnungen recht häufig eingesetzt. Insgesamt weniger zum Einsatz kommen andere videobasierte Lernmaterialien wie Screen- oder Podcasts, animierte Erklärvideos (siehe Abb. 3, rechts). Auch hier finden sich fakultätsspezifisch unterschiedliche Nutzungshäufigkeiten. Die Bereitstellung von videobasiertem Lernmaterial geschieht weitgehend über die Lernplattform ILIAS und in Zusammenspiel mit dem zentralen Universitäts-Videoportal (VIMP) oder öffentlichen Videoportalen wie YouTube oder Vimeo. Dabei ist festzustellen, dass der gesehene Mehrwert bei allen Fakultäten deutlich höher als die derzeitige Nutzung ist.

Abb. 3: Angaben von Lehrenden  und Studierenden zur Nutzungsintensität und dem gesehenen Mehrwert von  Vorlesungsaufzeichnungen (links) und videobasiertem Lehrmaterial (rechts).

Gesamtuniversitär wenig verbreitet sind bisher automatisierte Feedbackmechanismen (wie E-Tests, Abb. 4, rechts) oder kompetenzorientierte Prüfungsformate (wie E-Portfolios, siehe Abb. 4, links). Beiden wird allerdings ebenfalls ein deutlicher Mehrwert zugeschrieben.

Abb. 4: Angaben von Lehrenden und Studierenden zur Nutzungsintensität und dem gesehenen Mehrwert von E-Portfolios (links) und Elektronischen Wissenstests (rechts).

Viele Studierende greifen im Studium auf universitätsexterne Werkzeuge und Plattformen zurück, so z.B. auf Angebote von Google und Facebook (55%) oder externe Cloud-Dienste wie OneDrive oder Dropbox (62%). Auch die Lehrenden experimentieren für die Gestaltung ihrer Lehre teilweise mit der Nutzung externer Dienste (24%) wie Cloudsysteme oder Skype (s. Abb. 1).

Insgesamt setzen die teilnehmenden Lehrenden ihre Lehre durchschnittlich zu 35% mittels E-Learning-Inhalten um. Dies deckt sich mit der Einschätzung der Studierenden (38%). Zwei Drittel der Studierenden sind mit dem momentanen E-Learning-Einsatz zufrieden (66,7%). Allerdings ist der gesehene Mehrwert bei allen abgefragten E-Learning-Werkzeugen teils deutlich höher als der tatsächliche Einsatz.

Einstellungen und Wünsche zu E-Learning

Fragt man die Studierenden und Lehrenden nach den Vorteilen von E-Learning, werden u.a. orts- und zeitunabhängiges, selbstgesteuertes Lernen, einfachere Verfügbarkeit von Lernmaterialen und individuelle Anpassung an unterschiedliche Lerntypen genannt. Studierende halten E-Learning ergänzend zur Präsenzlehre zur Vor-und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen für sinnvoll. Sie wünschen sich vor allem dauerhaft abrufbare Vorlesungsaufzeichnungen, Livestreams oder Podcasts sowie eine bessere digitale Verfügbarkeit von Literatur über die zentrale Lernplattform ILIAS. Des Weiteren würden sie gerne häufiger Tests, Übungen oder Quizzes über ILIAS durchführen. Einen Ersatz von Vorlesungen durch ein netzbasiertes Selbststudium lehnen sie jedoch mehrheitlich ab. Sie befürchten hier einen Rückgang der sozialen Kontakte zu den KommilitonInnen und Lehrenden.
Lehrende wünschen sich vor allem mehr praktische Unterstützung bei der Realisierung von didaktisch fundierten E-Learning-Formaten sowie bei der Medienproduktion, eine bessere technische Ausstattung sowie zeitliche und finanzielle Anreize bzw. Ressourcen, z. B. eine Anrechnung des Zeitaufwandes auf das Lehrdeputat. Mehrfach wurde genannt, dass die Digitalisierung der Lehre in eine klare Hochschulstrategie eingebunden werden muss. Die Interviewparter*innen in den Fakultäten unterstützten zum Großteil diese Forderungen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung der Lehre, hinsichtlich organisatorischer Prozesse an der Universität Freiburg bereits weit fortgeschritten ist. Das didaktische Potenzial begleitender digitaler Lehrformate wird jedoch in den Präsenzstudiengängen bisher nicht ausgeschöpft.
Abgesehen von einigen sehr guten Leuchtturmprojekten, durchgeführt im Rahmen von Projektförderungen oder von einzelnen, hochmotivierten Lehrenden, u.a. Teilnehmende des E-Learning Qualifizierungsprogramms, wird E-Learning derzeit kaum mit dem klaren Ziel einer erhöhten Flexibilisierung des Studium, zur Unterstützung der Heterogenität der Studierenden oder zur Förderung von selbstgesteuertem Lernen eingesetzt. Es gibt bisher auch nur eine geringe Anzahl zielgerichteter Angebote zur Unterstützung der Studieneingangsphase. Hierbei fehlt es den Lehrenden vor allem an zeitlichen und materiellen Ressourcen sowie an praktischen Unterstützungsstrukturen, die zur Erarbeitung von sinnvollen didaktischen Szenarien notwendig sind. Es ist noch Luft nach oben, die innovativ und kreativ gefüllt werden soll.

Maßnahmen zur Unterstützung von Lehrenden und Studierenden 2018 – 2020

Das Rektorat der Universität Freiburg hat auf Initiative der Prorektorin Prof. Dr. Besters-Dilger 155.000€ für Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung der Lehre in den Jahren 2018-2020 zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte der Förderung liegen auf unterstützenden Maßnahmen in der  Studieneingangsphase in Bachelorstudiengängen, der Unterstützung von Lehrenden und dem Ausbau der technischen Infrastruktur zur Umsetzung digitaler Blended-Learning-Szenarien, Aufzeichnung und Übertragung von Vorlesungen und zur Förderung studentischer Lerngruppen.

Am 3. Juli 2018 wird ein Praxistag Digitale Lehre im Paulussaal stattfinden, auf dem neben Impulsreferaten zu bereits bestehenden digitalen Lehrformaten auch die bestehenden Unterstützungsstrukturen, sowie Beratungseinrichtungen und die verfügbare Infrastruktur vorgestellt werden. Lehrende und Studierende sind eingeladen, sich mit Beiträgen am Praxistag zu beteiligen (zum Call for Participation).

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Digitale Bereitstellung von urheberrechtlich geschützten Schriftwerken ab 1.1.2017

Donnerstag, 8. Dezember 2016 | Autor/in:

Digitale Bereitstellung von Texten

Foto: Sandra Meyndt

Mit einem Informationsschreiben vom 22.11.2016 bzw. 24.11.2016 hat das Rektorat alle Lehrenden und Studierenden informiert, dass es nach heutigem Informationsstand ab dem 1.1.17 Änderungen bei der Bereitstellung urheberrechtlich geschützter Schriftwerke geben wird.

In der Konsequenz gilt, dass voraussichtlich ab dem 01.01.2017 keine urheberrechtlich geschützten Schriftwerke mit Berufung auf §52a UrhG mehr online zur Verfügung gestellt werden dürften. Die Universität Freiburg bittet daher alle Lehrenden, ihre Kurse in ILIAS (und auch in anderen Online-Datenbanken/Homepages etc.) auf Texte zu prüfen, die in der Infografik unter „Nutzung nach §52a“ rot markierten Textsorten benannt sind. Sollte die beschriebene Situation zum 01.01.2017 in Kraft treten, sind diese Materialien aus den Online-Kursen zu entfernen. In der Infografik grün markierte Inhalte sind nicht betroffen.

AKTUALISIERUNG, 14.12.2016

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG) haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung angekündigt, „eine einvernehmliche Lösung für die Handhabung des Urheberrechts im Kontext der Lehre an Hochschulen zu entwickeln. […] Die Partner wollen eine bruchlose weitere Nutzung der digitalen Semesterapparate an den deutschen Hochschulen über die Jahreswende hinaus gewährleisten.“

Die Informationsveranstaltung wird auf diese neuen Entwicklungen eingehen. Sie wird aber gleichwohl die Lehrenden und Studierenden auf den Fall vorbereiten, dass es bei den bisher getroffenen Vereinbarungen bleibt.

Gemeinsame Pressemitteilung von HRK, KMK und VG Wort

Informationsveranstaltung am 15.12.2016 – 14:00h für alle Lehrenden und Studierenden der Universität Freiburg

In einer gemeinsamen Veranstaltung informieren Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger, Prorektorin für Studium und Lehre, Dr. Nicole Wöhrle, Servicestelle E-Learning des Rechenzentrums, Ursula Seelhorst und Nadja Kummer, Justitiariat für Studium und Lehre, und Dr. Franz Leithold, Universitätsbibliothek Freiburg, die Lehrenden und Studierenden über die aktuelle Situation und mögliche Handlungsalternativen. Im Anschluss an die Vorträge gibt es Raum für Fragen.

Weitere Informationen:

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Kursangebote für Lehrende im Wintersemester 2016/2017

Mittwoch, 21. September 2016 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik –
Hochschuldidaktische Workshops

 

Grundlagen-Workshops (Modul I)

  • Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen, 29./30.09.2016 & 02./03.02.2017 (Info)
  • Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen, 20./21.10.2016 & 24./25.11.2016 (Info)

Vertiefungs-Workshops (Modul II)

  • Studierende mündlich prüfen, 03.11.2016 (Info)
  • Arbeit in und mit heterogenen Gruppen – Diversität als Chance und Herausforderung im Lehren und Lernen, 17./18.11.2016 (Info)
  • Das Lehrportfolio als Möglichkeit der kontinuierlichen Lehrreflexion und Nachweis der Lehrkompetenz in Berufungsverfahren, 24./25.11.2016 (Info)
  • Jenseits von „Think-Pair-Share“ – Methoden für Fortgeschrittene, 08./09.12.2016 (Info)

Die Inhalte und Ziele der der Veranstaltungen finden Sie unter „Info“. Weitere Angebote finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

Das Jahresprogramm 2017 wird voraussichtlich am 07.11.2016 erscheinen.

Diese Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg bzw. an den Landesuniversitäten. Die Kosten für das Workshopprogramm trägt die Universität Freiburg. Von Ihnen erheben wir für Grundlagen- und Vertiefungs-Workshops lediglich einen Kostenbeitrag von 25€/Tag.

 

Angebote der Servicestelle E-Learning

 

E-Learning-Qualifizierungsprogramm

Workshops für Lehrende der Universität Freiburg im Rahmen des von der Abteilung Hochschuldidaktik und der Abteilung E-Learning gemeinsam angebotenen E-Learning-Qualifizierungsprogramms:

  • Lernendenaktivierung mit ILIAS (Info) Fr, 11.11.2016
  • Content Authoring: Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien (Info)  Do/Fr, 08./09.12.2016
  • Fragen, Testen, Üben: Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten (Info)  Fr, 25.11.2016
  • Vom Hörsaal ins Netz: Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern (Info)  Fr, 13.01.2017
  • E-Portfolios in der Lehre (Info)  Mo, 23.01.2017
  • Blended Learning – Hybride Lehrveranstaltungen gestalten (Info)  3-wöchige Blended Learning Veranstaltung. Präsenztermine am 24. Februar und 17. März 2017

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr im Rechenzentrum der Universität Freiburg statt und richten sich explizit an Lehrende der Universität Freiburg.

Link zur Online-Anmeldung
Flyer: Flyer WS 2016/17

 

EMI – English Medium Instruction

 

Was kann ich (noch) tun, um meine englischsprachige Lehrveranstaltung zu verbessern?
Eine Antwort auf diese und weitere Fragen können Sie in den kostenfreien Workshops für Lehrende finden, die in der vorlesungsfreien Zeit von der Fachabteilung English Medium Instruction (EMI) des Sprachlehrinstituts angeboten werden.

Workshops für (zukünftige) Lehrende in englischsprachigen Studiengängen der Universität Freiburg:

Semesterkurs für zukünftige Lehrende in englischsprachigen Studiengängen:

Online-Selbstlernmodule für (zukünftige) Lehrende in englischsprachigen Studiengängen:

Weitere Angebote
Darüber hinaus bieten wir auf Anfrage auch Unterrichtshospitationen mit Feedback, maßgeschneiderte Workshops oder Einzeltrainings an Ihrem Institut an.

Wenn Ihr englischsprachiger Studiengang an einer Zertifizierung der sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen der Lehrenden interessiert ist, finden Sie hier weitere Informationen.

Falls Sie Fragen zu unserem Angebot haben, können Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter 203-8962 erreichen.

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Rufe nach Papier

Freitag, 29. April 2016 | Autor/in: und 

Bilder-58793-56779-originalIm Herbst 2016 stehen einige Tagungen aus dem Umfeld ‚E-Learning‘ und ‚Digitalisierung der Lehre‘ an, für die aktuell die ‚Calls for Papers‘ starten bzw. schon bald wieder enden. Auch für interessante Ausschreibungen werden zurzeit die Anträge eingefordert, wovon ja schon in ein paar Blogbeiträgen berichtet wurde (Ars-Legendi-Preis, Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre).

Wir möchten alle Lehrenden, die passende Lehrszenarien umsetzen, herzlich auffordern einen Beitrag einzureichen:

 

E-Prüfungen und kompetenzorientierte Lehre

Immer wieder interessant ist das E-Prüfungs-Symposium (ePS) im September, das von der RWTH Aachen und E-Assessment NRW veranstaltet wird. Dieses Mal hat man das ePS mit der Tagung Teaching is Touching the Future zusammengelegt unter dem Oberthema ‚Kompetenzorientiertes Lehren, Lernen und Prüfen‘. Die unterschiedlichen Themenschwerpunkte versprechen so einige spannende Vorträge und Workshops.

Einreichungsfrist: 06. Juni 2016

Link zur Ausschreibung: http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Lehre/Teaching-is-Touching-the-Future/~kvdy/Call-for-Papers/

 

Workshops in Potsdam im Rahmen der DeLFI und HDI-Tagung 2016

Ebenfalls im September stehen die gemeinsam ausgerichtete DeLFI und die HDI-Tagung in Potsdam an. Vom 11. bis zum 14. September dreht sich alles um E-Learning und Hochschuldidaktik in der Informatik. Der eigentliche Call for Papers für die Tagung ist zwar schon beendet, aber aktuell laufen noch die Calls für die einzelnen Themen-Workshops:

  • Learning Analytics
  • Mobile Learning
  • Forschendes Lernen und E-Learning
  • Implementierung komplexer
  • E-Learning-Anwendungen an Hochschulen am Beispiel des E-Portfolios
  • Blended Learning konkret: Didaktische Szenarien für den täglichen Informatikunterricht
  • Technologiegestütztes Lernen im Arbeitsprozess am (digitalen) Arbeitsplatz

Beiträge können noch bis Anfang Juni eingereicht werden: http://www.delfi2016.de/index.php/workshops

 

Messe in Karlsruhe zum Thema digitale Bildung

Die LEARNTEC 2017, die internationale Bildungsmesse und Kongress in Karlsruhe bei der sich alles um digitale Bildung dreht, findet vom 24. bis 26. Januar 2017 statt.

Der Call for Papers gilt noch bis zum 13.05.2016.

Link für die Einreichung: http://www.learntec.de/de/der_kongress/call_for_papers_2/call_for_papers_1.jsp

 

Lehre und Digitalisierung: Curriculum 4.0

Die Ausschreibung ‚Curriculum 4.0‘ der Carl Zeiss Stiftung und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft läuft bis Mitte Juli. Mit der Ausschreibung sollen Ideen gefördert werden, bei denen die Weiterentwicklung von Studieninhalten, Lernformaten und Lernmethoden im Vordergrund steht. Ziel soll es dabei unter anderem sein, einzelne Studiengänge besser an die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft anzupassen. Anträge zu „Innovativen Lehrinhalten“ und „Neuen Studien- und Lernformen“ können dabei ab Oktober 2016 mit bis zu 60.000€ gefördert werden.

Da die Anträge nur von der Hochschulleitung eingereicht werden, wenden Sie sich mit Ihren Ideen bitte bis zum 27.06.2016 an die Servicestelle E-Learning im Rechenzentrum.

Link zur Ausschreibung: http://www.stifterverband.de/curriculum-4-0

 

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Kursangebot für Lehrende im Sommersemester 2016

Freitag, 22. April 2016 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_Semesterprogramm SoSe 16Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik

 

Hochschuldidaktische Workshops

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) statt.
Informationen zur Anmeldung finden Sie auf unser Homepage.

 

Servicestelle E-Learning

 

E-Learning-Workshops

Die E-Learning-Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) im Rechenzentrum, Hermann-Herder-Straße 10 statt.

Anmeldung: Online-Anmeldeformular

 

EMI – English Medium Instruction

 

EMI Workshops 2016

Weitere EMI Angebote

  • Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.
  • Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.
  • Institutsspezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.
  • Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.
Falls Sie Fragen zu unserem Angebot haben, können Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter 203-8962 erreichen.

 

 

 

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Ihre Meinung ist gefragt! – Umfrage zur Einführung der neuen Lernplattform ILIAS

Dienstag, 29. Juli 2014 | Autor/in: und 

In einem zweijährigen Umstellungsprozess hat die Servicestelle E-Learning ILIAS als neue zentrale Lernplattform der Universität eingeführt. Die bisherige Plattform CampusOnline wird zum Wintersemester 2014/15 endgültig abgestellt.

Zum Abschluss der Projektlaufzeit interessiert uns, wie sich der Umstellungsprozess für Sie, als Lehrende, Studierende und Mitarbeitende der Uni Freiburg gestaltet hat: Wie haben Sie von der Umstellung erfahren, wie hilfreich war für Sie das Schulungs- und Supportprogramm der Servicestelle E-Learning? Wie zufrieden sind Sie mit ILIAS als Lernplattform?

Um dies herauszufinden haben wir eine kleine Umfrage für alle Mitglieder und Angehörigen der Universität Freiburg erstellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Fragebogen zur Einführung der Lernplattform ILIAS auszufüllen, um uns im Bewertungsprozess der Umstellungsphase zu unterstützen.

Zugriff auf die Umfrage haben Sie hier:

https://ilias.uni-freiburg.de/goto.php?target=svy_248536

Hinweis:

Die Bearbeitung der Umfrage nimmt etwa 10-15 Minuten in Anspruch.
Es werden in der Umfrage keine Daten abgefragt, die Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen. Die Auswertung der Daten erfolgt ausschließlich in aggregierter Form.

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„Duale Zertifikatsverleihung“: Hochschuldidaktik und E-Learning

Mittwoch, 19. Februar 2014 | Autor/in: und 

Am letzten Januartag lud Prorektor Schanz zu einem besonderen Ereignis ins 6. OG des Rektorats: Es galt in feierlichem Rahmen sowohl die ministeriellen Baden-Württemberg-Zertifikate für Hochschuldidaktik als auch die zum ersten Mal vergebenen E-Learning-Zertifikate an Lehrende der Universität Freiburg zu verleihen.

Das seit über 10 Jahren bestehende hochschuldidaktische Qualifizierungsprogramm haben im vergangenen Jahr 11 Lehrende in durchschnittlich 3 Jahren abgeschlossen. Neben dem Besuch zahlreicher Workshops aus unterschiedlichen hochschuldidaktischen Themenbereichen, interdisziplinärer Lehrhospitationen, Praxisberatungen und Reflexion hatten die Lehrenden im abschließenden Modul die Möglichkeit, ein für sich spezifisches Profil zu bilden (bspw. ein Portfolio mit Bezug zur eignen Lehre und zur individuellen Weiterentwicklung der Lehrkompetenzen oder die Konzeption, Durchführung und Reflexion einer Lehrveranstaltung mit innovativem Charakter).

kollage_zertifikatsverleihungErstmals wurden in dieser Feierstunde auch die E-Learning-Zertifikate der Universität Freiburg an Lehrende vergeben, die das Kooperationsangebot der Servicestelle E-Learning und der Abteilung Hochschuldidaktik wahrgenommen haben. In zwei Modulen haben sie sich mit didaktisch-methodischen Grundlagen der akademischen Präsenzlehre sowie mit Werkzeugen und innovativen E-Lehrkonzepten auseinandergesetzt, sowie ein eigenes mit E-Learning Elementen angereichertes Lehrprojekt entwickelt und umgesetzt.

Die Inhalte des Hochschuldidaktik- und des E-Learning Qualifizierungsprogramms sind so aufeinander abgestimmt, dass eine Verknüpfung beider Programme möglich und sinnvoll sind, so können bspw. E-Learning Workshops auf den Themenbereich 2 (Modul II) des hochschuldidaktischen Programms angerechnet werden. Die besondere Verknüpfung zwischen beiden Qualifizierungsprogrammen liegt in der Ausgestaltung der abschließenden Module: Wird ein eigenes Lehrprojekt mit E-Learning-Elementen angereichert, kann die Durchführung und die Reflexion sowohl für das E-Learning- als auch für das Hochschuldidaktik-Zertifikat (Modul III) angerechnet werden.  weiter…

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IDA-Projekt „E-Klausuren“ beendet

Mittwoch, 29. Januar 2014 | Autor/in: , und 

Eigentlich sollte das IDA-Projekt „E-Klausuren“ bereits am 31.03.2013 enden. Allerdings war die Zahl der Anfragen aus allen Fakultäten so hoch, dass wir noch ein paar Klausuren nachschieben mussten. Vor allem die Lehrenden in großen Massenvorlesungen sollten noch einmal in den Genuss der elektronischen Klausurauswertung kommen. So konnte dann auch im August sogar eine Zwei-Kohorten-Klausur im Audimax geschrieben werden. Denn mit etwa 350 angemeldeten Studierenden war das Audimax zu klein für die Steuerlehre-Klausur für einen einzigen Durchlauf, selbst wenn sie in Papierform stattgefunden hätte.

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Erfolgreicher Abschluss

Im Oktober gingen dann die letzten Nachschreibklausuren über die Bühne. In fünf Fakultäten wurden somit insgesamt 23 elektronische Klausuren geschrieben und etwa 2200 Studierende auf diesem Wege geprüft. Die kleinste Klausur wurde dabei mit elf, die größte mit 353 Teilnehmenden geschrieben.

Am 15.10.13 traf sich noch einmal ein Großteil der Beteiligten zu einer abschließenden Runde, bei der die Ergebnisse des Projektes präsentiert wurden. Das Feedback zu den E-Klausuren war sehr positiv und alle Anwesenden besprachen Möglichkeiten, auch weiterhin elektronisch Prüfen zu können. Rückblickend war der Test elektronischer Prüfungen an der Uni Freiburg sowohl technisch als auch organisatorisch ein voller Erfolg. Größere Katastrophen sind ausgeblieben – bis auf den allerersten Versuch, bei dem es zur Überlastung und damit Ausfall des Klausurservers kam. Insgesamt waren alle Beteiligten  mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.

Eine Lösung, in welcher Form E-Klausuren zukünftig als Service an der Uni Freiburg angeboten werden können ist allerdings bisher leider nicht in Sicht, auch wenn verschiedene Ansätze zur Zeit diskutiert werden. Daher bleibt es abzuwarten, wie es weitergeht.

Ergebnisse im Wiki veröffentlicht

Die Ergebnisse des Projektes mit einer Liste der geschriebenen Klausuren und weiteren relevanten Aspekten können im E-Klausuren-Wiki nachgelesen werden.

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Alles auf einen Blick: Kursangebot für Lehrende im Wintersemester 2013/14

Mittwoch, 16. Oktober 2013 | Autor/in: , und 

stiftl_klAuch dieses Wintersemester erwartet die Lehrenden der Uni Freiburg wieder ein vielfältiges Weiterbildungsangebot im Bereich der Lehre. Egal, ob Sie die neue Lenrplattform ILIAS besser kennenlernen, ihr Englisch aufpolieren oder Portfolios in Ihrer Lehre einsetzen möchten: Hier werden Sie fündig!

Servicestelle E-Learning

Einführungsschulung zur Lenrplattform ILIAS

In den 3-stündigen Einführungsveranstaltungen lernen Sie die wichtigsten Funktionen der neuen Lernplattform kennen.

Donnerstag, 17.10.2013 10.00 – 13.00
Mittwoch, 23.10.2013 10.00 – 13.00
Dienstag, 12.11.2013 14.00 – 17.00
Dienstag, 10.12.2013 10.00 – 13.00
Donnerstag, 16.01.2014 14.00 – 17.00
Montag, 24.02.2014 10.00 – 13.00
Dienstag, 18.03.2014 10.00 – 13.00

ILIAS für Fortgeschrittene

ILIAS für Fortgeschrittene: Erstellen von (Selbst-)Tests, Umfragen und Übungen

Dienstag, 26.11.2013 10.00 – 13.00
Dienstag, 28.01.2014 14.00 – 17.00

ILIAS-Aufbauworkshop: Online-Kooperation & Kommunikation mit ILIAS

Dienstag, 13.11.2013 10.00 – 13.00
Mittwoch, 15.01.2014 10.00 – 13.00

Die Schulungen richten sich an Mitarbeiter/innen der Uni Freiburg (auch Hilfskräfte), die Lehrveranstaltungen auf ILIAS anbieten möchten. Ein gültiger Uni-Mitarbeiteraccount ist für die Mitarbeit unbedingt erforderlich Die Schulungen finden im Rechenzentrum, Hermann-Herder-Straße 10, Raum -100 statt.  weiter…

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COER13 – Ein Kurs zu offenen Bildungsressourcen

Mittwoch, 17. April 2013 | Autor/in:

In dieser Woche ist ein neuer offener Online-Kurs (Open Online Course) zum Thema „Open Educational Ressources (OER)“ gestartet – der COER13. Ähnlich wie bei „Open Access“, dem freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, geht es hier um die Nutzung und Erstellung frei verfügbarer digitaler (Lehr-)Materialien. Im Teaser Video wird anschaulich erklärt, worum genau es bei OER geht.


Einführungsvideo COER, BIMS e.V.

In 6 themenspezifischen Kurseinheiten geht es bis Ende Juni darum, die Thematik OER grundsätzlich kennenzulernen, bestehende OER zu finden und in eigenen Lehrveranstaltungen zu nutzen. Spannend finde ich auch den Themenblock „OER selber machen“. Welche Möglichkeiten haben Hochschullehrende, eigene Ressourcen für andere frei verwendbar zur Verfügung zu stellen, ohne auf das Recht der Urheberschaft verzichten zu müssen. Es werden sowohl Einsatzszenarien als auch Möglichkeiten zur Erstellung von OER vorgestellt, sowie rechtliche Fragen beleuchtet.

Wer sich für das Thema interessiert kann jetzt noch einsteigen. Am Mittwoch, 17.04. fand das erste wöchentliche Online-Meeting statt, an dem man die Gelegenheit hat, mit der Gruppe zu diskutieren und sich aktiv einzubringen. Ich nehme an diesem Kurs teil, um meine Kenntnisse zum Thema zu vertiefen, vor allem aber auch, um mich mit anderen Akteuren anderer Hochschulen zu vernetzen.

Vielleicht sind auch Tipps für Ihren Fachbereich dabei? Jetzt mitmachen: http://www.coer13.de
Durch den offenen Charakter des Kurses ist es auch möglich, einfach nur reinzuschnuppern, die Kursmaterialien anzusehen und die Aufzeichnungen der Online-Sessions anzuschauen.

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