Hochschuldidaktik-Frühstück mit Tino Endres – „Lernkompetenzen der Studierenden fördern – Das adaptive online Lerntool „ELIS““

Dienstag, 5. Dezember 2017 | Autor/in: und 

Die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Doch oftmals fehlt Studierenden das Wissen über geeignete Lernstrategien und die Reflektion von Lernerfahrungen. Im Rahmen des Hochschuldidaktik-Frühstücks wird Tino Endres (Institut für Psychologie) das online Lerntool ELIS (IDA-Projekt „Erfolgreich Lernen im Studium“) vorstellen, das speziell dafür entwickelt wurde, das Lernen von Studierenden effizienter und effektiver zu gestalten und sie beim Aufbau geeigneter Lernstrategien zu unterstützen.

Das Hochschuldidaktik-Frühstück findet am Freitag, 15.12.17, von 9-11 Uhr in der Bismarckallee 22 (1. OG) statt. Weitere Infos sowie die Anmeldung finden Sie auf den Seiten der Abteilung Hochschuldidaktik.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

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Es ist wieder da: Das neue Hochschuldidaktikprogramm ist online!

Montag, 13. November 2017 | Autor/in: und 

Auch im kommenden Jahr hat die Abteilung Hochschuldidaktik wieder ein thematisch breites Workshop-Programm auf die Beine gestellt. Neben beliebten „Dauerbrennern“ (wie Fit für die Lehre, Haus- und Abschlussarbeiten didaktisch gut anleiten und bewerten oder Die Stimme als Medium in der Lehre) sind einige neue Themen im Programm.
Seit dem 13.11.17 haben alle Lehrende der Universität Freiburg wieder die Möglichkeit, sich für Workshops anzumelden oder sogar in das akkreditierte Qualifizierungsprogramm „Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik“ einzusteigen.

Workshop für spezifische Zielgruppen

Unter der Perspektive, dass  Studiengangentwicklung ein fortlaufender Prozess der Evaluation, Reflexion und Optimierung ist, wird speziell ein Workshop für StudiendekanInnen und StudiengangskoordinatorInnen aufgabenunterstützend angeboten, der sich mit Kompetenzorientierter Curriculum- und Studiengangs(weiter)entwicklung beschäftigt.

Während Lehrende zu eher veranstaltungs- oder modulbezogenen Anliegen der Studierenden beraten, liegt der Fokus in Beratungskontexten der Studienfachberaterinnen und –berater oftmals auf einer übergeordneten Ebene, das Studium insgesamt betreffend. Auf welche Vielfalt von Anliegen Sie treffen, welche unterschiedlichsten Hintergründe in der Beratung berücksichtigt werden sollten, das ist Thema bei der Veranstaltung am 13.04.2018.

Studierende für Forschung begeistern und die eigene Lehre beforschen

Die Fähigkeit, komplexe, gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen, setzt nachhaltige und zeitgemäße Lernprozesse der Studierenden voraus. Daher ist es besonders vorteilhaft, wenn sich Studierende während des Studiums mit Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Im Workshop am 05.07.2018 lernen Sie Konzepte und Praxisbeispiele zu studentischen Forschungsprojekten und zur studentischen Partizipation in Forschungsprojekten kennen. Sie erhalten die Gelegenheit, ein eigenes Konzept nach didaktischen Grundsätzen zu planen oder auch weiterzuentwickeln. Wer weiß, vielleicht generieren Sie beim Workshop schon Ideen für ein IDA-Projekt?

Lehrende sind Forschende, Forschende in der eignen Disziplin. Aber auch die eigene Lehre kann (und sollte) beforscht werden. Gerade wenn (neue) didaktische Konzepte realisiert werden, kann deren Wirksamkeit anhand Ihrer Forschungsfrage in der eigenen Lehre überprüft werden. Als „Scholarship of teaching and learning“ ist dieser Ansatz gerade im angelsächsischen Bereich bekannt. Am 15.03.2018 haben Sie unter der Leitung von Prof. Dr. Ines Langemeyer die Gelegenheit, im kollegialen Austausch erste Ideen zur Beforschung Ihrer eigenen Lehre zu entwickeln.

Aktivierend Lehren in großen Gruppen – weiterhin eine Herausforderung?

Die Frage, wie man in möglichst viele Studierende zur Mitarbeit, zum Mitdenken und zum aktiven Lernen anregen kann, ist in der Lehre mit einer großen Gruppe von Studierenden deutlich komplexer. Zu diesem Thema gab es im April 2017 bereits im Rahmen des Hochschuldidaktik-Frühstück einen ersten Beitrag. Auf Grund der großen und positiven Resonanz wird das Thema im kommenden Jahr in einem ganztägigen Workshop umfassender bearbeitet.

Weitre Informationen und Anmeldung

In der Gesamtübersicht finden Sie alle Workshops, die im kommenden Jahr an der Universität Freiburg angeboten werden. Über die landesweite Programmseite können Sie sich dafür anmelden.

Wenn Sie konkrete Fragen haben oder sich nicht sicher sind, welches hochschuldidaktische Angebot für Sie das Richtige ist, dann zögern Sie nicht sich an uns zu wenden.

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Navi für die Lehre

Montag, 9. Oktober 2017 | Autor/in:

Kompetenzen, Lernziele oder Learning-Outcomes sind seit der Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse aus Modulhandbüchern nicht mehr wegzudenken. Sie sollen die Transparenz und die Anerkennung von Qualifikationen verbessern. Darüber hinaus greifen Lernziele ein Desiderat der Hochschuldidaktik auf: Sie beschreiben konkrete, beobachtbare Fähigkeiten, welche Studierende am Ende einer Lerneinheit, einer Veranstaltung oder eines Moduls erworben haben sollen und richten so den Blick auf den Lernprozess. Die Konkretisierung von Lernzielen erleichtert die Lehre, denn sie sind wesentlicher Teil des „Lehre-Navis“: Erst wenn Lehrende wissen, welches Ziel sie mit den Studierenden erreichen möchten, können sie den Weg dahin bestimmen.

Der Psychologe John Biggs (siehe Lesetipp) hat diesen Gedanken aufgegriffen und den Zusammenhang zwischen Zielen, Lernformen und Prüfungsformaten in dem Konzept des „Constructive Alignment“ herausgestellt. Dahinter steht der Gedanke, dass Lernaktivitäten und Prüfungsformen auf die Lernziele abgestimmt sein müssen.

Lernziele

Die Taxonomie von Lernzielen ordnet diese nach der Komplexität, wie souverän Studierende mit Wissen und Methoden des Fachs umgehen können: von der einfachsten Form des „Erinnerns“, beispielsweise etwas Wiedergeben, bis hin zum „Bewerten“, etwa dem kriterienbasierten Beurteilen. Jede Stufe schließt die jeweils vorausgehenden ein. Wenn Studierende die Dimension der Wissenserweiterung erreichen sollen, müssen Lehrende bei der Planung Ziele und Teilziele sinnvoll strukturieren.

Lernaktivitäten

Wenn Lehrende wissen, wohin die Reise geht, können sie die Route planen und das Transportmittel wählen: eine Lernumgebung so gestalten, dass die Studierenden Gelegenheiten erhalten, ihr Wissen und Können weiterzuentwickeln. Lernziele dienen als Raster, um aus der Fülle an Aktivierungsmöglichkeiten didaktische Methoden wie Lernquiz, Gruppenpuzzle, Think-Pair-Share, One-Minute-Paper oder Fallarbeit angemessen auszuwählen und Lernprozesse anzuregen, die zur Zielerreichung beitragen. Dabei sollten Lehrende beachten, dass Studierende an unterschiedlichen Ausgangspunkten die Reise antreten – je nach Vorwissen, Erfahrungen, Motivation. Zudem können sich in ihren Vorlieben für das Fortbewegungsmittel unterscheiden, da sie unterschiedliche Lerntypen sind.

Prüfungsformen

„Sie haben Ihr Ziel erreicht“, tönt es am Ende einer Autofahrt aus dem elektronischen Begleiter. Analog dazu wird auch am Ende eines Lehr-Lern-Prozesses in einer Prüfungssituation „geortet“, wie nah Lernende dem Lernziel gekommen sind. Bei der Auswahl des Prüfungsformats sollte der Blick erneut auf die Lernziele und vorangegangenen Lernaktivitäten gerichtet sein, um sicherzustellen, dass die erwünschten Fähigkeiten ermittelt werden. Je nach Konstruktion einer Klausur können verschiedene Bereiche abgedeckt werden, etwa Wissen reproduzieren oder einen Gegenstand auf ein konkretes Beispiel hin anwenden. Sollen Studierende jedoch in der Lage sein, neue Ansätze zu entwickeln, umzusetzen und zu beurteilen, wäre hingegen ein (Projekt-) Bericht als Prüfungsformat klar im Vorteil.

 

Zum Weiterlesen

Anderson, L.W. & Krathwohl, D.R. (2001). A taxonomy for learning, teaching, and assessing. A revision of Bloom’s taxonomy of educational objectives. New York u.a.

Bachmann, H. (Hrsg.) (2014²). Kompetenzorientierte Hochschullehre. Die Notwendigkeit von Kohärenz zwischen Lernzielen, Prüfungsformen und Lehr-Lern-Methoden. Bern (= Forum Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung 1).

Biggs, J. & Tang, C. (20114). Teaching for quality learning at university : what the student does. Maidenhead (=SRHE and Open University Press imprint).

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Workshops für Lehrende im Wintersemester 2017/2018

Donnerstag, 28. September 2017 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Abteilung E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik –

Hochschuldidaktische Workshops

 

Im Wintersemester bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot, Angeboten für TutorInnen sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

 

Angebote der Abteilung E-Learning

ILIAS Einführungsschulungen

ILIAS ist eine übersichtliche, einfach zu bedienende Open Source Lernplattform, die vielfältige Möglichkeiten bietet, Lehrveranstaltungen mit E-Learning-Elementen zu gestalten.

In der dreistündigen Einführung lernen Sie grundlegende Funktionalitäten von ILIAS kennen: eigenen Kursraum anlegen, strukturieren und verwalten, Dokumente/Materialien hochladen und erstellen, Kommunikations- und Kooperationstools anlegen (z. B. Wikis, Blog, Forum, Übungsgruppen), Teilnehmerverwaltung.

Die Schulungen richten sich an alle Mitarbeitende der Uni Freiburg (auch Hilfskräfte). Für die Teilnahme am Workshop ist unbedingt ein Uni-Mitarbeiter-Account notwendig. Mitarbeitende können diesen selbst beantragen unter: https://www.rz.uni-freiburg.de/services/uniaccount/uabeantrag/uamitarb

  • Mi, 04.10.2017, 9-13 Uhr
  • Do, 19.10.2017, 9-13 Uhr

Weitere Termine auf Nachfrage. Gerne bieten wir auch ILIAS-Einführungskurse für Kleingruppen ab 5 Personen an. Wenden Sie sich bei Interesse an: ilias@rz.uni-freiburg.de

Anmeldungen bitte über die Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung.

 

Workshops für Lehrende im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

  • Lernendenaktivierung mit ILIAS, Fr 10.11.2017 (Info)
  • Fragen, Testen, Üben – Lernprozesse mit ILIAS gestalten, Fr 24.11.2017 (Info)
  • Content Authoring: Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien, Do/Fr 7.-8.12.2017 (Info)
  • Vom Hörsaal ins Netz: Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern, Fr 12.01.2018 (Info)
  • E-Portfolios in der Lehre, Fr 26.01.2018 (Info)
  • Flipped Classroom in der Hochschullehre, Fr, 23.02.2018 (Info)

Die Workshops richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg und finden jeweils von 9 – 17 Uhr im Rechenzentrum statt. Bitte melden Sie sich bei Interesse online an.

Informationen zum E-Learning-Qualifizierungsprogramm finden Sie unter: http://www.rz.uni-freiburg.de/go/e-quali.

 

EMI – English Medium Instruction

 

Unsere Angebote richten sich an MitarbeiterInnen der Universität Freiburg, die aktuell oder in absehbarer Zukunft auf Englisch unterrichten werden.

Weitere EMI Angebote in WS

Unterrichtsbesuche bieten Lehrenden konstruktives Feedback zur Sprachverwendung und Kommunikationsstrategien für die englischsprachige Lehre.

Individuelles Training  bietet Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre maßgeschneidert weiter zu entwickeln.

Institut spezifische Workshops bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre zusammen mit interessierten Kolleginnen weiter zu entwickeln.

Selbstlernmodule zu sieben verschiedenen Themen bieten Lehrenden die Möglichkeit ihre sprachlichen und kommunikativen Fertigkeiten für die englischsprachige Lehre autonom zu verbessern. Jedes Modul beinhaltet Video-Tutorials, Übungen oder Aufgaben, herunterladbares Material und weiterführende Links zu Artikeln oder Videos zur Vertiefung.

 

 

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Workshops für Lehrende im Sommersemester 2017

Mittwoch, 19. April 2017 | Autor/in: und 

Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten oder sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik sowie der Abteilung E-Learning werden Sie sicher fündig.

Angebote der Abteilung Hochschuldidaktik

Im Sommersemester 2017 bietet die Abteilung Hochschuldidaktik folgende Workshops an:

Nähere Informationen zu den Workshops, dem hochschuldidaktischen Weiterbildungs- und Beratungsangebot sowie zu Ihren Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

Angebote der Abteilung E-Learning

Workshops für Lehrende der Universität Freiburg im Rahmen des E-Learning-Qualifizierungsprogramms

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr (s.t.) im Rechenzentrum der Universität Freiburg statt und richten sich explizit an Lehrende der Universität Freiburg.

Zur Online-Anmeldung

Wikis: Überblick, Anwendung und Einsatzmöglichkeiten in der Lehre

Wikis ermöglichen das gemeinsame Erarbeiten und Veröffentlichen von Inhalten und somit ein kollaboratives Wissensmanagement. Jede/r (berechtigte) Nutzer/in kann Texte bearbeiten, ändern und kommentieren. Wikis eignen sich daher z. B. für das gemeinsame Erstellen von Glossaren, Seminararbeiten oder für den Wissensaustausch in Fachbereichen und Lehrveranstaltungen. Weitere Informationen zum Kurs.

Di, 09.05.2017.16, 9.00 – 13.00 Uhr

Online-Anmeldungen über die Abteilung Interne Weiterbildung der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW).

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Das Hochschuldidaktik-Freitags-Frühstück startet am 28.04.2017 zum Thema „Aktivierend Lehren in großen Gruppen“ ins Sommersemester

Dienstag, 18. April 2017 | Autor/in: und 

Im Wintersemester startete die Abteilung Hochschuldidaktik  eine neue Veranstaltungsreihe: das Hochschuldidaktik-Freitags-Frühstück .

In der Hochschuldidaktik-Frühstücks-Reihe greifen ExpertInnen der Hochschuldidaktik in Kurzvorträgen verschiedene Fragen zur Lehre auf, die in Diskussionen und im kollegialen Austausch (sowie bei Kaffee, Brötchen und Co) vertieft werden.
Nach dem großen Erfolg im Wintersemester setzt die Abteilung Hochschuldidaktik die Veranstaltungsreihe im Sommersemester fort.

Den Auftakt macht am 28.04.2017 Dr. Thomas D’Souza (Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik, HS Karlsruhe) zum Thema „Aktivierend Lehren in großen Gruppen“. Er wird gemeinsam mit Ihnen der Frage nachgehen, wie man in diesen Veranstaltungen möglichst viele Studierende zur Mitarbeit, zum Mitdenken und zum aktiven Lernen anregen kann.

Das Hochschuldidaktik-Frühstück findet am Freitag, den 28.04.2017 von 9-11 Uhr (s.t.) in der Bismarckallee 22 im 1. OG statt.

Appetit bekommen? Weitere Infos zur Anmeldung und zum Thema finden Sie auf der Seite der Hochschuldidaktik.

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Freitags-Frühstück „Hochschuldidaktik“ – Neue Reihe startet am 02.12.2016

Montag, 21. November 2016 | Autor/in: und 

kaffeeDie Abteilung Hochschuldidaktik lädt Lehrende der Universität Freiburg zum Frühstück ein!
Bei Kaffee, Tee und Gebäck können Sie sich in ungezwungener Atmosphäre für den Tag stärken und nebenbei noch Anregungen für die Lehre mitnehmen!

Das Hochschuldidaktik-Frühstücks-Buffet eröffnet Dr. Ira Gawlitzek (Universität Mannheim) am 02.12.16 von 9-11 Uhr mit dem Thema „Kommt das in der Klausur dran?“ – Warum Studierende nur für die Prüfung lernen und was Lehrende für nachhaltigeres Lernen tun können.

In der Hochschuldidaktik-Frühstücks-Reihe greifen ExpertInnen der Hochschuldidaktik, die teils auch Workshops im Qualifizierungsprogramm anbieten, in Kurzvorträgen verschiedene Fragen zur Lehre auf, die in Diskussionen und im kollegialen Austausch vertieft werden.

Appetit bekommen? Dann melden Sie sich an unter anmeldung@hdz.uni-freiburg.de.

Die nächsten Termine im Wintersemester sind: 13.01.17 und 24.02.17.

Weitere Informationen finden Sie auf unter http://www.hochschuldidaktik.uni-freiburg.de/angebote/fruehstueck

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Die Lehre im Fokus – das hochschuldidaktische Jahresprogramm 2017 ist erschienen!

Montag, 7. November 2016 | Autor/in: und 

hd_programm_2017Zum 16. Mal ist das Jahresprogramm des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg (HDZ) erschienen. Die Abteilung Hochschuldidaktik bietet in Kooperation mit den anderen Landesuniversitäten ein gemeinsames hochschuldidaktisches Workshop-Programm an. Im kommenden Jahr haben Lehrende damit erneut die Gelegenheit, an Grundlagen- und Schwerpunkt-Workshops in Freiburg aber auch an den anderen Landesuniversitäten teilzunehmen und sich mit sowohl etablierten als auch neuen Themen im Kontext der Lehre zu beschäftigen.

An dieser Stelle schon mal ein kleiner Auszug aus dem Workshopprogramm 2017 an der Universität Freiburg.

Komplexes Lernen fördern

Lernaufgaben haben enormes Potential: Sie initiieren und steuern Lernprozesse und beeinflussen damit die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten. Deshalb wird in einem Workshop am 28./29.09.2017 erarbeitet, wie Lernaufgaben für den jeweiligen Kontext entwickelt und in die Lehre eingebunden werden können, um Studierende letztlich zu einer aktiv(er)en Auseinandersetzung anzuregen.

Lehr-Lernprozessen an einer Universität zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass Studierende sich im Studium mit Fachinhalten und aktuellen Forschungsergebnissen, -methoden und –prozessen selbständig, aktiv und kooperativ auseinandersetzen. Beim Workshop „Forschendes Lernen“ können Lehrende anhand von Konzepten und Praxisbeispielen eigene Veranstaltung auf das Potential für Forschendes Lernen prüfen, konkrete Ansätze zur methodischen Gestaltung einer eigenen forschungsbezogenen Lehrveranstaltung vertiefen.

Lehrveranstaltungen erfolgreich planen und strukturieren

Große Stoffmengen innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens zu integrieren, ist eine der zentralen Herausforderungen in der Lehre. Wie man dieser Herausforderung jedoch didaktisch und methodisch erfolgreich gestaltet, erfahren Lehrende beim Workshop „Viel Stoff – wenig Zeit? Inhalte didaktisch sinnvoll auswählen und strukturieren“ im November 2017.

Einen Schritt weiter geht es bei dem Workshop „Lehrveranstaltungen (lern-) zielgerichtet planen“. Dabei steht der konstruktiven Abgleich von Zielen, Inhalten, Methoden und Leistungsnachweisen, bzw. Prüfungsform im Zentrum: Es geht um die verschiedenen Schritte der Konzeption von der Zielformulierung bis zur ersten Sitzung und zum Semesterverlauf.

Die eigene Lehre evaluieren und daraus Entwicklungsmöglichkeiten ableiten

Dem Thema Lehr(veranstaltungs)evaluation möchten wir uns im kommenden Jahr aus zwei Perspektiven nähern.

Am 23.06.2017 können Sie sich zunächst mit Funktionen von Evaluationen und verschiedene Evaluationsinstrumente auseinandersetzen. Dabei geht es auch darum zu prüfen, welche Vorteile standardisierte/obligatorische Formate haben, die an Ihrem Institut/Ihrer Fakultät eingesetzt werden, welche Evaluationsfragen daran anknüpfend dennoch offen bleiben und wie diese durch anderen Evaluationsformen als bspw. Fragebögen geklärt werden können.

Beim zweiten Evaluations-Workshop steht der konstruktive Umgang mit Lehrveranstaltungsevaluationen im Vordergrund. Sie erhalten die Möglichkeit, Eigenwahrnehmung und Evaluationsergebnisse miteinander abzugleichen und Ideen für die eigene Lehrentwicklung abzuleiten.

Nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen und allen anderen Veranstaltungen des Jahresprogramms 2017 finden Sie in der Gesamtübersicht.

Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch klären möchten, welche Veranstaltungen für Sie und Ihren Lehrkontext sinnvoll wären oder Sie Fragen zum Programm oder unserem Gesamtangebot haben, dann können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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Kursangebote für Lehrende im Wintersemester 2016/2017

Mittwoch, 21. September 2016 | Autor/in: , , und 

Lesetipp_SemesterprogrammSoSe15Sie möchten Module reflektieren und weiterentwickeln, Ihre Methodenrepertoire erweitern, Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten, sich mit Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern auseinandersetzen oder Ihre englisch-sprachige Lehre optimieren?

In der Übersicht über das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Abteilung Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und des Sprachlehrinstituts werden Sie sicher fündig.

Abteilung Hochschuldidaktik –
Hochschuldidaktische Workshops

 

Grundlagen-Workshops (Modul I)

  • Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen, 29./30.09.2016 & 02./03.02.2017 (Info)
  • Fit für die Lehre – Hochschuldidaktische Grundlagen, 20./21.10.2016 & 24./25.11.2016 (Info)

Vertiefungs-Workshops (Modul II)

  • Studierende mündlich prüfen, 03.11.2016 (Info)
  • Arbeit in und mit heterogenen Gruppen – Diversität als Chance und Herausforderung im Lehren und Lernen, 17./18.11.2016 (Info)
  • Das Lehrportfolio als Möglichkeit der kontinuierlichen Lehrreflexion und Nachweis der Lehrkompetenz in Berufungsverfahren, 24./25.11.2016 (Info)
  • Jenseits von „Think-Pair-Share“ – Methoden für Fortgeschrittene, 08./09.12.2016 (Info)

Die Inhalte und Ziele der der Veranstaltungen finden Sie unter „Info“. Weitere Angebote finden Sie auf der Homepage der Abteilung Hochschuldidaktik.

Das Jahresprogramm 2017 wird voraussichtlich am 07.11.2016 erscheinen.

Diese Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg bzw. an den Landesuniversitäten. Die Kosten für das Workshopprogramm trägt die Universität Freiburg. Von Ihnen erheben wir für Grundlagen- und Vertiefungs-Workshops lediglich einen Kostenbeitrag von 25€/Tag.

 

Angebote der Servicestelle E-Learning

 

E-Learning-Qualifizierungsprogramm

Workshops für Lehrende der Universität Freiburg im Rahmen des von der Abteilung Hochschuldidaktik und der Abteilung E-Learning gemeinsam angebotenen E-Learning-Qualifizierungsprogramms:

  • Lernendenaktivierung mit ILIAS (Info) Fr, 11.11.2016
  • Content Authoring: Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien (Info)  Do/Fr, 08./09.12.2016
  • Fragen, Testen, Üben: Lernprozesse mit dem LMS ILIAS begleiten (Info)  Fr, 25.11.2016
  • Vom Hörsaal ins Netz: Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Klassenzimmern (Info)  Fr, 13.01.2017
  • E-Portfolios in der Lehre (Info)  Mo, 23.01.2017
  • Blended Learning – Hybride Lehrveranstaltungen gestalten (Info)  3-wöchige Blended Learning Veranstaltung. Präsenztermine am 24. Februar und 17. März 2017

Die Workshops finden jeweils von 9-17 Uhr im Rechenzentrum der Universität Freiburg statt und richten sich explizit an Lehrende der Universität Freiburg.

Link zur Online-Anmeldung
Flyer: Flyer WS 2016/17

 

EMI – English Medium Instruction

 

Was kann ich (noch) tun, um meine englischsprachige Lehrveranstaltung zu verbessern?
Eine Antwort auf diese und weitere Fragen können Sie in den kostenfreien Workshops für Lehrende finden, die in der vorlesungsfreien Zeit von der Fachabteilung English Medium Instruction (EMI) des Sprachlehrinstituts angeboten werden.

Workshops für (zukünftige) Lehrende in englischsprachigen Studiengängen der Universität Freiburg:

Semesterkurs für zukünftige Lehrende in englischsprachigen Studiengängen:

Online-Selbstlernmodule für (zukünftige) Lehrende in englischsprachigen Studiengängen:

Weitere Angebote
Darüber hinaus bieten wir auf Anfrage auch Unterrichtshospitationen mit Feedback, maßgeschneiderte Workshops oder Einzeltrainings an Ihrem Institut an.

Wenn Ihr englischsprachiger Studiengang an einer Zertifizierung der sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen der Lehrenden interessiert ist, finden Sie hier weitere Informationen.

Falls Sie Fragen zu unserem Angebot haben, können Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter 203-8962 erreichen.

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Studierende fördern Impulse für innovative, kompetenzorientierte Lehre

Montag, 9. Mai 2016 | Autor/in:

StuRa Innovatives Studium 2016Die Abteilung Hochschuldidaktik bewarb sich im vergangenen Jahr mit zwei Teilmaßnahmen um die Förderung durch den Innovationsfonds, die beide vom Gremium der Studierendenvertretung positiv beurteilt wurden.
Durch eine der beiden Maßnahme („Innovative Lernformate durch alternative Lehrkonzepte“) soll mit drei Schwerpunktthemen ein spezieller Fokus gelegt und damit dem Desiderat nach einem Höchstmaß der Aktivierung und der Beteiligung von Studierenden sowie dem Kompetenzerwerb in Lehrveranstaltungen Raum gegeben werden.

Problem-Based Learning – A Key to Facilitate Students‘ Learning
Den Auftakt der drei geförderten Veranstaltungen bildet der Workshop zum Konzept des Problembasierten Lernens am 08.05.2016. Mit Prof. Dr. Wim Gijselaers (Universität Maastricht)  konnte ein ausgewiesener Experte als Referent gewonnen werden, der bereits vor zwei Jahren in einem Vortrag an der Universität Freiburg Prinzipien und Chancen problembasierten Lernens diskutierte. Im Workshop wird nun erarbeitet, wie Wissen nicht mehr nur vermittelt, sondern von Studierenden durch authentische und realistischer Problem- und Fragestellungen eigenständig erarbeitet werden kann. Dabei stehen u.a. die Gestaltung einer entsprechenden Lernumgebung, die Entwicklung von angemessenen Lernmaterialien und wie man mit Herausforderungen oder Schwierigkeiten bei der Realisierung umgehen kann.

Alternative Prüfungsformen entwickeln
Nachdem die Kompetenzorientierung in der Lehre an Bedeutung gewonnen hat, richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Prüfungspraxis und konkretisiert sich in der Frage, ob tatsächlich das geprüft wird, was als Lernziele in Modulhandbüchern festgelegt und durch entsprechende Lernaktivitäten in Lehrveranstaltungen angeregt wurde. Beim Workshop am 09./10.06.2016 werden Prüfungsformen erarbeitet, die über das Messen von reinem Wissen hinausgehen und sich an den erworbenen Fähigkeiten ausrichten. Ziel der Veranstaltung ist, Sie darin zu unterstützen, Prüfungsaufgaben lernziel-, lernenden- und kompetenzorientiert zu entwickeln und zu gestalten.

Durch reale Projekte Fachinhalte anwenden und Kompetenzen aufbauen
Der Anspruch an ein zeitgemäßes Studium ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Kompetenzen zu fördern (s.o.), so dass Studierende in der Lage sind, auf der Basis des erworbenen Fachwissens in realen Situationen verantwortungsvoll zu agieren. Das didaktische Konzept des „Service Learning“ verbindet zwei Basisbausteine: Wissenserwerb und gemeinnütziges Engagement. In dem Workshop „Durch reale Projekte Fachinhalte anwenden und Kompetenzen aufbauen“ am 07.07.2016 lernen Sie das Konzept „Service Learning“ kennen, das gesellschaftliches Engagement von Studierenden in die universitäre Lehre einbindet, um neue Erfahrungsräume zu ermöglichen. Durch das projekt- und praxisorientierte Format haben Studierende Gelegenheit, Fachwissen im realen Kontexte in der Gesellschaft anzuwenden.

Wenn Sie Fragen zu diesen Veranstaltungen oder zum hochschuldidaktischen Angebot haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

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