Rufe nach Papier

Freitag, 29. April 2016 | Autor/in: und 

Bilder-58793-56779-originalIm Herbst 2016 stehen einige Tagungen aus dem Umfeld ‚E-Learning‘ und ‚Digitalisierung der Lehre‘ an, für die aktuell die ‚Calls for Papers‘ starten bzw. schon bald wieder enden. Auch für interessante Ausschreibungen werden zurzeit die Anträge eingefordert, wovon ja schon in ein paar Blogbeiträgen berichtet wurde (Ars-Legendi-Preis, Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre).

Wir möchten alle Lehrenden, die passende Lehrszenarien umsetzen, herzlich auffordern einen Beitrag einzureichen:

 

E-Prüfungen und kompetenzorientierte Lehre

Immer wieder interessant ist das E-Prüfungs-Symposium (ePS) im September, das von der RWTH Aachen und E-Assessment NRW veranstaltet wird. Dieses Mal hat man das ePS mit der Tagung Teaching is Touching the Future zusammengelegt unter dem Oberthema ‚Kompetenzorientiertes Lehren, Lernen und Prüfen‘. Die unterschiedlichen Themenschwerpunkte versprechen so einige spannende Vorträge und Workshops.

Einreichungsfrist: 06. Juni 2016

Link zur Ausschreibung: http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Lehre/Teaching-is-Touching-the-Future/~kvdy/Call-for-Papers/

 

Workshops in Potsdam im Rahmen der DeLFI und HDI-Tagung 2016

Ebenfalls im September stehen die gemeinsam ausgerichtete DeLFI und die HDI-Tagung in Potsdam an. Vom 11. bis zum 14. September dreht sich alles um E-Learning und Hochschuldidaktik in der Informatik. Der eigentliche Call for Papers für die Tagung ist zwar schon beendet, aber aktuell laufen noch die Calls für die einzelnen Themen-Workshops:

  • Learning Analytics
  • Mobile Learning
  • Forschendes Lernen und E-Learning
  • Implementierung komplexer
  • E-Learning-Anwendungen an Hochschulen am Beispiel des E-Portfolios
  • Blended Learning konkret: Didaktische Szenarien für den täglichen Informatikunterricht
  • Technologiegestütztes Lernen im Arbeitsprozess am (digitalen) Arbeitsplatz

Beiträge können noch bis Anfang Juni eingereicht werden: http://www.delfi2016.de/index.php/workshops

 

Messe in Karlsruhe zum Thema digitale Bildung

Die LEARNTEC 2017, die internationale Bildungsmesse und Kongress in Karlsruhe bei der sich alles um digitale Bildung dreht, findet vom 24. bis 26. Januar 2017 statt.

Der Call for Papers gilt noch bis zum 13.05.2016.

Link für die Einreichung: http://www.learntec.de/de/der_kongress/call_for_papers_2/call_for_papers_1.jsp

 

Lehre und Digitalisierung: Curriculum 4.0

Die Ausschreibung ‚Curriculum 4.0‘ der Carl Zeiss Stiftung und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft läuft bis Mitte Juli. Mit der Ausschreibung sollen Ideen gefördert werden, bei denen die Weiterentwicklung von Studieninhalten, Lernformaten und Lernmethoden im Vordergrund steht. Ziel soll es dabei unter anderem sein, einzelne Studiengänge besser an die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft anzupassen. Anträge zu „Innovativen Lehrinhalten“ und „Neuen Studien- und Lernformen“ können dabei ab Oktober 2016 mit bis zu 60.000€ gefördert werden.

Da die Anträge nur von der Hochschulleitung eingereicht werden, wenden Sie sich mit Ihren Ideen bitte bis zum 27.06.2016 an die Servicestelle E-Learning im Rechenzentrum.

Link zur Ausschreibung: http://www.stifterverband.de/curriculum-4-0

 

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Erste elektronische Prüfungen mit bwEKlausuren an der Uni Freiburg

Dienstag, 23. Februar 2016 | Autor/in:

IMG_20160125_192121Im Zuge des seit Anfang 2015 laufenden Kooperations-Projektes „bwEKlausuren auf Basis von bwLehrpool“ wurden jetzt die ersten E-Klausuren geschrieben. Anders als im IDA-Projekt von 2012 werden für die Klausuren ausschließlich die vorhandenen PC-Pools der Uni genutzt, die nach Bedarf um einen mobilen Laptop-Pool ergänzt werden können.

Am Abend des 25.01.2016 standen etwa 60 Sportlerinnen und Sportler im Keller des Rechenzentrums in der Hermann-Herder-Straße und warteten darauf, in die Poolräume gelassen zu werden. Die „Gerätturnen“-Klausur der Sportwissenschaften stand auf dem Programm. Dozent Flavio Bessi, ein alter Bekannter bei innovativen Entwicklungen an der Uni, hatte die Klausur direkt mit entsprechenden Videos und Bildern bestückt, um so die Vorteile der E-Klausur voll ausschöpfen zu können. Die „Klausurräume“ waren vorher entsprechend präpariert und die PC-Plätze mit Sichtschutz ausgestattet worden, um gegenseitiges Abschreiben zu verhindern. Diese Vorsichtsmaßnahme war jedoch nur bedingt notwendig, da die Fragen der Klausur vorher randomisiert wurden und es somit eher unwahrscheinlich war, dass zwei nebeneinander sitzende Studierende zur selben Zeit die gleiche Frage auf dem Bildschirm hatten. Pünktlich um 20.15 Uhr waren alle Teilnehmenden auf die Räume verteilt, hatten sich an die Computer gesetzt und die Klausur konnte gestartet werden. Ab dann war nur noch verhaltenes bis energisches Tastaturgeklapper zu hören und vereinzelte Turnübungen zu sehen. 90 Minuten später war die Klausur ohne größere Probleme vorbei.

Klausur unter Volllast

Die Sport-Klausur hat gezeigt, dass eine elektronische Klausur selbst unter Vollast bei Ausnutzung fast aller RZ-Kapazitäten ohne Probleme durchgeführt werden kann. Nachdem zwei Tage vorher der bwLehrpool-Server mit dem Klausur-Image buchstäblich in Rauch aufgegangen war und so das Backup herhalten musste, war die Nervosität auf technischer Seite natürlich hoch. Hier zeigte sich, dass die Sicherheitssysteme gut ineinander greifen.
Fünf Tage später fand der Anglistik-Sprachtest ebenfalls im Rechenzentrum statt, allerdings in einem etwas ungewöhnlichen Setting. Auf Grund der geringen Teilnehmendenzahl (6 bzw. 7 pro Durchlauf) wurde der Test im Videokonferenzraum geschrieben. Der Raum, der eigentlich für Besprechungen ausgelegt ist und entsprechend wenig Platz bietet, wurde kurzerhand mit Laptops ausgestattet, die in den bwLehrpool-Modus gebootet wurden. Auch hier klappte alles reibungslos und dieser Test hat gezeigt, dass der mobile Ergänzungspool in jedem Raum der Uni eingesetzt werden kann, der über eine funktionierende Netzwerkdose verfügt.

Pilotfächer gesucht

Bei kommenden Klausuren soll vor allem getestet werden, wie sich Klausuren unter Einsatz von Drittsoftware schreiben lassen. Aus didaktischer Sicht ist es manchmal sinnvoll, dass Prüfungen unter dem Einsatz authentischer Werkzeuge des jeweiligen Fachgebietes stattfinden können, welche die Studierenden bereits aus den Lehrumgebungen in ihren jeweiligen Fakultäten kennen. In der Informatik wäre es zweckmäßig, dass Studierende während einer Klausur Programmieraufgaben mit der gewohnten Entwicklungsumgebung lösen; in den Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften sind Aufgaben mit “R” oder Tabellenkalkulation denkbar. Dieser Ansatz würde für Lehrende vollkommen neue Möglichkeiten der Abnahme von Prüfungsleistung bedeuten. Hier haben bereits einige Fächer Interesse bekundet, mit der Statistik-Klausur der Abteilung für Biometrie und Umweltsystemanalyse findet bereits am 24.02.2016 eine erste Prüfung in diesem Format statt. Dennoch suchen wir weiterhin Pilotfächer, die diese Möglichkeiten testen wollen. Die nächsten E-Klausuren können im Laufe des Sommersemesters 2016 geschrieben werden. Allerdings ist die Zahl der Prüflinge aus Kapazitätsgründen auf höchstens 90 pro Klausur beschränkt.

Kontaktieren Sie uns

Wenn Sie oder Ihre Kolleg/innen Interesse haben und bereit sind, eine Prüfung im Sommersemester 2016 auf elektronischem Wege durchzuführen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Auch als „Wiederholungstäter“ aus dem letzten E-Klausuren-Projekt sind Sie natürlich gerne gesehen.

Sven Slotosch
Servicestelle E-Learning im Rechenzentrum
sven.slotosch@rz.uni-freiburg.de
Tel: 0761 – 203 – 4697

Weitere Informationen zum Projekt:
http://rz.hs-offenburg.de/projekte/laufende-projekte/bweklausuren/

Weitere Informationen zu bwLehrpool:
http://bwlehrpool.hs-offenburg.de/

Fragen oder Diskussionsbeiträge zu den E-Klausuren können gerne als Kommentar abgegeben werden.

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Neues E-Klausuren-Projekt an der Uni Freiburg

Donnerstag, 6. August 2015 | Autor/in:

E-Klausuren im RechenzentrumSeit Januar 2015 gibt es an der Uni Freiburg mit „bwEKlausuren auf Basis von bwLehrpool“ ein Projekt, das sich mit dem Einsatz elektronischer Klausuren an Universitäten und Hochschulen befasst. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Offenburg wird eine technische Infrastruktur zur flexiblen Nutzung von PC-Pools und EDV-Räumen entwickelt, mit der Pool-PCs und auch mobile Laptops auf Knopfdruck von einer EDV-Schulung auf eine rechtssicher nutzbare E-Klausuren-Umgebung umgestellt werden können. Dadurch wird es theoretisch möglich, jeden PC-Pool an der Uni in kürzester Zeit zu einem Klausurraum zu machen und auf lange Sicht auch Hörsäle per Laptop-Pool für Großklausuren zu nutzen.

„bwEKlausuren auf Basis von bwLehrpool“ verbindet die Ergebnisse zweier erfolgreicher RZ-Projekte der vergangenen Jahre. Im IDA-Projekt „Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren testen“ wurde 2012/2013 bereits der Einsatz von elektronischen Prüfungen an der Uni Freiburg geprobt und etwa 2200 Studierende elektronisch geprüft. Parallel dazu hat das Projekt „bwLehrpool“ seit 2012 mit der flexiblen und effizienten Bereitstellung von virtuellen Lehr- und Laborumgebungen in PC-Poolräumen bereits viele wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung von E-Klausuren geschaffen.

Programmcode auf Papier

Der Clou des aktuellen Projektes ist, dass dieses Mal auch überprüft werden soll, ob und wie elektronische Klausuren mit dem Einsatz von Drittsoftware durchgeführt werden können. Das bedeutet, dass neben der „klassischen“ elektronischen Klausur auf einem Prüfungsserver auch Klausuren geschrieben werden, die den Umgang mit Office-Software, CAD und Ähnlichem überprüfen bzw. Programmieraufgaben können in der gewohnten Entwicklungsumgebung gelöst werden. Klausuren bei denen Studierende Programmcode von Hand auf Papier aufschreiben oder Excel-Tabellen aufmalen müssen, dürften dadurch bald der Vergangenheit angehören.

Landesweiter Workshop

Bereits im Juni fand in Offenburg ein Workshop statt, zu dem Interessierte aus den Rechenzentren des Landes eingeladen waren. Zusätzlich fanden sich Teilnehmende aus anderen Teilen der Republik und der Schweiz ein. Die angeregte Diskussion über das Thema E-Klausuren hat gezeigt, dass hier dringend eine rechtssichere und einfach zu administrierende Lösung gefunden werden muss. Weitere Workshops und Treffen werden folgen, um möglicherweise auf Dauer eine landesweite „Arbeitsgruppe E-Klausuren“ aufzubauen.

Pilotfächer gesucht

Wie schon 2012 suchen wir auch jetzt wieder Pilotfächer, die Interesse an elektronischen Klausuren haben. Die ersten E-Klausuren können in der Prüfungsphase zum Ende des Wintersemesters 2015/16 geschrieben werden. Allerdings ist dieses Mal die Zahl der Prüflinge aus Kapazitätsgründen auf höchstens 80-90 pro Klausur beschränkt.

Kontaktieren Sie uns

Wenn Sie oder Ihre Kolleg/innen Interesse haben und bereit sind, eine Prüfung im Wintersemester 2015/16 einmal auf elektronischem Wege durchzuführen, nehmen Sie zeitnah mit uns Kontakt auf. Auch als „Wiederholungstäter“ aus dem letzten E-Klausuren-Projekt sind Sie natürlich gerne gesehen.

Sven Slotosch
Servicestelle E-Learning im Rechenzentrum
sven.slotosch@rz.uni-freiburg.de
Tel: 0761 – 203 – 4697

Weitere Informationen zum Projekt: http://rz.hs-offenburg.de/projekte/laufende-projekte/bweklausuren/

Fragen oder Diskussionsbeiträge zu den E-Klausuren können gerne als Kommentar abgegeben werden.

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IDA-Projekt „E-Klausuren“ beendet

Mittwoch, 29. Januar 2014 | Autor/in: , und 

Eigentlich sollte das IDA-Projekt „E-Klausuren“ bereits am 31.03.2013 enden. Allerdings war die Zahl der Anfragen aus allen Fakultäten so hoch, dass wir noch ein paar Klausuren nachschieben mussten. Vor allem die Lehrenden in großen Massenvorlesungen sollten noch einmal in den Genuss der elektronischen Klausurauswertung kommen. So konnte dann auch im August sogar eine Zwei-Kohorten-Klausur im Audimax geschrieben werden. Denn mit etwa 350 angemeldeten Studierenden war das Audimax zu klein für die Steuerlehre-Klausur für einen einzigen Durchlauf, selbst wenn sie in Papierform stattgefunden hätte.

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Erfolgreicher Abschluss

Im Oktober gingen dann die letzten Nachschreibklausuren über die Bühne. In fünf Fakultäten wurden somit insgesamt 23 elektronische Klausuren geschrieben und etwa 2200 Studierende auf diesem Wege geprüft. Die kleinste Klausur wurde dabei mit elf, die größte mit 353 Teilnehmenden geschrieben.

Am 15.10.13 traf sich noch einmal ein Großteil der Beteiligten zu einer abschließenden Runde, bei der die Ergebnisse des Projektes präsentiert wurden. Das Feedback zu den E-Klausuren war sehr positiv und alle Anwesenden besprachen Möglichkeiten, auch weiterhin elektronisch Prüfen zu können. Rückblickend war der Test elektronischer Prüfungen an der Uni Freiburg sowohl technisch als auch organisatorisch ein voller Erfolg. Größere Katastrophen sind ausgeblieben – bis auf den allerersten Versuch, bei dem es zur Überlastung und damit Ausfall des Klausurservers kam. Insgesamt waren alle Beteiligten  mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.

Eine Lösung, in welcher Form E-Klausuren zukünftig als Service an der Uni Freiburg angeboten werden können ist allerdings bisher leider nicht in Sicht, auch wenn verschiedene Ansätze zur Zeit diskutiert werden. Daher bleibt es abzuwarten, wie es weitergeht.

Ergebnisse im Wiki veröffentlicht

Die Ergebnisse des Projektes mit einer Liste der geschriebenen Klausuren und weiteren relevanten Aspekten können im E-Klausuren-Wiki nachgelesen werden.

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E-Klausuren – Buchgutscheine verlost

Montag, 25. März 2013 | Autor/in:

Manch einer mag sich erinnern…vor ein paar Wochen hat das IDA-Projekt „Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren testen“ eine uni-weite Bedarfserhebung zu E-Klausuren gestartet und dabei den Gewinn von zehn Buchgutscheinen in Aussicht gestellt.

Verlosung

Während eines Vernetzungstreffen zwischen der Servicestelle E-Learning, der Stabsstelle Marketing und Wissensmanagement, der Abteilung Lehrentwicklung und dem HDZ wurden jetzt von der Glücksfee Heidi Ruhnke die Namen der zehn Glückspilze gezogen. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, die vorläufigen Ergebnisse der Bedarfserhebung stehen ab sofort im E-Klausuren-Wiki zur Verfügung.

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Bedarfserhebung zu E-Klausuren

Montag, 19. November 2012 | Autor/in:

Das IDA-Projekt „Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren testen“ geht in eine entscheidende Phase und bringt eine uni-weite Bedarfserhebung auf den Weg. Alle Lehrenden der Universität werden gebeten in den nächsten Wochen an der anonymen Befragung online teilzunehmen.

Können auch Sie sich vorstellen, Ihre Klausuren mittels elektronischer Unterstützung durchzuführen? Welche Vor- oder Nachteile sehen Sie? Der Online-Fragebogen befindet sich hier: https://www.elearning.uni-freiburg.de/ofb/e-klausuren

Die Befragung dauert etwa 10-15 Minuten. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir zehn Büchergutscheine im Wert von jeweils 20 €.

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IDA-Projekt: Erste elektronische Pilotklausuren an der Uni Freiburg geschrieben

Mittwoch, 26. September 2012 | Autor/in: und 

An der Uni Freiburg wurden im Sommersemester im Rahmen des IDA-Projektes „E-Klausuren“ die ersten elektronischen Prüfungen geschrieben. Mit besonders großer Spannung wurde dabei die erste elektronische „Massenklausur“ mit etwa 250 Teilnehmenden erwartet.

In Zusammenarbeit mit der Firma IQuL wurde am 08.08.12 im Audimax der Uni Freiburg die erste elektronische Massenklausur mit 254 angemeldeten Studierenden geschrieben. Dazu wurde im Audimax eine mobile Prüfungsumgebung aufgebaut und der Raum entsprechend mit Server, W-LAN-Hotspots und Laptops bestückt. Im Vorfeld wurden bereits im Juli erste kleinere Pilotklausuren mit der universitätseigenen Infrastruktur auf dem Prüfungssystem ILIAS statt. Auch dank der Erfahrungen mit dem an technischen Hürden gescheiterten ersten Pilotversuch ist die Prüfungsumgebung seit Ende Juli zuverlässig einsetzbar. Am Deutschen Seminar wurden daraufhin bereits drei Klausuren durchgeführt, so dass weitere 53 Studierende erfolgreich auf elektronischem Wege geprüft werden konnten. Ein zusätzlicher kleiner Projekterfolg entstand, da einer der Teilnehmenden auf Grund eines Handicaps eine Spezialtastatur benötigte, die auch in der Prüfungsumgebung einwandfrei funktionierte. Die Ergebnisse der Prüfungen konnten jeweils bereits wenige Tage nach der Klausur bekannt gegeben werden.

Insgesamt konnten in dieser ersten Projektphase sehr viele Eindrücke weiter…

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Pilotfächer für E-Klausuren an der Uni Freiburg gesucht!

Mittwoch, 11. April 2012 | Autor/in: und 

Klausuren mit 500 Teilnehmenden korrigieren sich von selbst,  kein umständliches Entziffern von Handschriften mehr und die Ergebnisse der Studierenden werden auf Knopfdruck als Prüfungsergebnisse verbucht. Eine Wunschvorstellung vieler Dozierenden und Tutoren und von daher vielleicht etwas utopisch? Nicht unbedingt. Elektronische Prüfungen gewinnen durch den Bologna-Prozess und dem dadurch gestiegenen Prüfungsaufkommen immer mehr an Attraktivität. Beim IDA-Kooperationsprojekt „E-Klausuren“ unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Gerhard Schneider, Direktor des Rechenzentrums und Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationssysteme, sollen die Chancen und Herausforderungen von elektronischen Prüfungen anhand von Klausuren in einigen Pilotfächern untersucht werden.

E-Klausuren in der Praxis

Quelle: IQul GmbH

Chancen und Herausforderungen von E-Klausuren

Vor allem die fachspezifischen Anforderungen und Fragen zur Rechtssicherheit der Prüfungsverfahren sind von Interesse und natürlich werden auch die Vor- und Nachteile gegenüber traditionellen Prüfungen durchleuchtet. Die Vorteile liegen auf der Hand. Zum Beispiel können die Ergebnisse schneller rückgemeldet werden, der Korrekturaufwand verringert sich, es können multimediale Inhalte (Video, Audio, interaktive Bilder etc.) eingebunden werden und weiter…

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