Let’s talk! Qualitative Evaluation von Studium & Lehre

Dienstag, 21. Februar 2017 | Autor/in: und 

In der Abteilung Lehrentwicklung hat ein neues qualitatives Evaluationsprojekt begonnen. Dieses Projekt heißt FORUM und zielt auf die Entwicklung von Folgeprozessen aus Evaluationen im Bereich Studium und Lehre. Derzeit suchen wir interessierte Fachbereiche, die am Projekt teilnehmen wollen.

Bild: Joachim Hirschfeld

Oft werden quantitative Evaluationsmethoden (z.B. Zentrale Befragungen, Zentraler Evaluationsservice) angewendet, um eine solide Datenbasis des Status quo der Qualität von Studium und Lehre zu ermitteln. Hierbei tritt immer deutlicher eine qualitative Lücke zu Tage: Die Möglichkeit in die Tiefe zu blicken und komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge zu diskutieren ist oft bei quantitativen Fragebogendesigns nicht möglich. Hier setzen wir beim Projekt FORUM an, nutzen diese solide Datenbasis und setzen gemeinsam den Fokus.

Das Projekt FORUM zielt auf die Weiterentwicklung der Lehr- und Studienqualität. Quantitative und qualitative Daten werden in einem strukturierten Verfahren analysiert und miteinander in Beziehung gesetzt, um Handlungsoptionen mit allen Evaluationsbeteiligten zu erarbeiten.

Wir führen Interviews und Gruppendiskussionen mit Studierenden, Lehrenden und Studiengangverantwortlichen durch und werten diese anschließend aus. Die Ergebnisse fassen wir (mit quantitativen Befragungsdaten) in einem Bericht zusammen und stellen sie allen Beteiligten zur Verfügung. Nun findet ein informiertes Gespräch mit allen Interessierten des Fachbereichs statt, bei dem gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet werden.

Der Mehrwert für die teilnehmenden Fächer ist, dass

  • Themen in ihrer Komplexität erfasst und differenziert diskutiert werden können,
  • Aussagen in einen Kontext gebettet werden (Hintergründe, Erklärungen und Motive werden diskutiert),
  • bei der Evaluation eine Fach- und gruppenorientierte Multiperspektivität gewährleistet wird und
  • die Evaluation in einer offenen Interaktion stattfindet, d.h. eigene Themen können eingebracht werden.

Oft sind qualitative Evaluationsmethoden mit einem hohen Arbeitseinsatz verbunden, was durch die Zusammenarbeit mit der Abteilung Lehrentwicklung deutlich abgefedert wird. Mittels der Finanzierung des Projekts aus dem Qualitätspakt Lehre stehen wir den Teilnehmer_innen als Projektteam für die Projektlaufzeit bis 2020 als tatkräftige Unterstützung zur Seite. Sprechen Sie uns an!

Kontakt
Abteilung Lehrentwicklung
Katharina Schneijderberg, M.A. (Katharina.Schneijderberg@zv.uni-freiburg.de)
Tel.: 0761 – 203 67578
Oliver Hafner, M.A. (Oliver.Hafner@zv.uni-freiburg.de)
Tel.: 0761 – 203 67576
Homepage: http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/Forum/

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Wie ergeht es unseren Absolvent_innen eineinhalb Jahre nach dem Abschluss?

Dienstag, 13. Dezember 2016 | Autor/in: , und 

Foto: Julia Müller

Die Abteilung Lehrentwicklung der Universität Freiburg führte 2015 zum dritten Mal die Befragung der Absolvent_innen im Rahmen des Kooperationsprojekts Absolventenstudien (KOAB) durch. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Zentrum für Hochschulforschung (INCHER), sowie dem Institut für angewandte Statistik (ISTAT). Neben der Befragung der Studierenden stellt die Befragung der Absolvent_innen einen wichtigen Bestandteil der Zentralen Befragungen dar, weil die Absolvent_innen die einzige Zielgruppe ist, die ihr Studium bereits retrospektiv und vor allem mit dem Fokus auf die Beschäftigungssuche und dem Beginn des Berufslebens beurteilen kann.

Die Befragung der Absolvent_innen fand als Vollerhebung statt, d.h. alle knapp 4.000 Absolvent_innen des Abschlussjahres 2014 (Wintersemester 2013/2014 und Sommersemester 2014) waren zur Teilnahme aufgerufen. Dieses Abschlussjahr wurde gewählt, weil die Absolvent_innen zum Befragungszeitpunkt gerade mindestens ein bzw. maximal zwei Jahre die Universität verlassen hatten und sich somit einerseits noch gut an das Studium erinnern können, andererseits aber bereits erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt machen konnten.

Insgesamt wurde der Fragebogen von 1783 Absolvent_innen komplett ausgefüllt, was einer beachtlichen Rücklaufquote von 48% entspricht. Unter den Teilnehmer_innen waren jeweils genügend Absolvent_innen jeder Abschlussart (Bachelor, Master, Lehramt, Staatsexamen, Diplom, Magister Artium und Promotion) vertreten, um gesonderte Auswertungen durchzuführen. Ebenfalls wurden die Daten nach 31 einzelnen Lehreinheiten der Universität ausgewertet, die restlichen 11 Lehreinheiten wurden aus Datenschutzgründen unter „Sonstige“ zusammengefasst. Dies ermöglicht es in vielen Bereichen, fachbezogene Rückschlüsse zu ziehen und damit verbunden gegebenenfalls Handlungsbedarf zu identifizieren. Durch die Befragung der Absolvent_innen soll das Studium vor allem im Hinblick auf die Qualität der Vorbereitung auf das Berufsleben evaluiert werden, wodurch wertvolle Ansätze für Entwicklungspotenziale aufgedeckt werden können.

Nachfolgend werden einige zentrale Ergebnisse dargestellt. Hierbei werden entweder Prozentzahlen oder gerundete Werte der Antwortkategorien „sehr gut“ und „gut“ (der verwendeten fünfstufigen Skala) zusammengefasst.

Studienverlauf

Im Durchschnitt wurden alle Studienabschlüsse im (sehr) guten Notenbereich abgelegt (1,8). Abgesehen von Diplom- und Magisterabsolvent_innen (11% bzw. 31%) hat knapp die Hälfte aller Absolvent_innen (45%) ihr Studium in der vorgesehenen Regelstudienzeit beendet.

Mehr als ein Drittel (38%) aller Absolvent_innen kann bereits auf Auslandserfahrungen (sowohl Studiensemester als auch Praktika) zurückblicken, welche ausnahmslos während des Studiums gesammelt wurden. Der Verzicht auf Auslandserfahrung (62% der Teilnehmenden) wird vor allem durch die Verlängerung des Studiums (43%), finanzielle Gründe (36%) sowie das nicht vorhandene persönliche Interesse (35%) begründet (Mehrfachantwort möglich).

Retrospektive Bewertung des Studiums

Da die Befragten ihr Studium zum Befragungszeitpunkt bereits abgeschlossen hatten, können sie rückblickend das Studium als Ganzes bewerten.
Zwei Drittel (64%) aller Absolvent_innen bewertet die Ausstattung der Universität sowie die Studienorganisation als (sehr) gut. Auffällig ist hierbei, dass sich bei Diplomstudierenden im Vergleich zu allen anderen Abschlussarten der größte Anteil für eine (sehr) gute Ausstattung (77%), gleichzeitig aber der geringste Anteil für eine (sehr) gute Studienorganisation (47%) ausspricht.
Knapp zwei Drittel (61%) der Absolvent_innen bescheinigt ihrem abgeschlossenen Studium (sehr) gute Lehrinhalte, die Hälfte (51%) (sehr) gute Betreuung bzw. Beratung durch die Lehrenden. Eine starke Abweichung zeigt sich jedoch bezüglich der Betreuung im Staatsexamen (ohne Lehramt), die nur von gut einem Viertel (27%) als (sehr) gut bewertet wird.
Weniger überzeugt sind die Absolvent_innen von der Praxisorientierung: lediglich ein gutes Viertel der Befragten (28%) bewertet diese als (sehr) gut. Die Career Aktivitäten der Universität wurden nur von 9% aller Absolvent_innen als (sehr) gut bewertet.
In der Gesamtbetrachtung ergeben sich gute Ergebnisse: Drei Viertel aller Absolvent_innen der Uni Freiburg (75%) gaben eine (sehr) hohe Zufriedenheit mit ihrem Studium an.

Abb. 1: Frage D9: Wie zufrieden sind Sie aus heutiger Sicht mit Ihrem Studium an der Universität Freiburg insgesamt?

Rückblickend würden sich gut zwei Drittel (69%) wieder für denselben Studiengang und gut drei Viertel (79%) wieder für die Universität Freiburg entscheiden.

Abb. 2: Frage D10: Wenn Sie – rückblickend – noch einmal die freie Wahl hätten, würden Sie denselben Studiengang wählen?; Frage D10: Wenn Sie – rückblickend – noch einmal die freie Wahl hätten, würden Sie dieselbe Hochschule wählen?

Neben der  Bewertung der Studienqualität sind Aussagen über die Beschäftigungssuche nach dem Studium sowie die anschließende Erwerbsarbeit Themen, die nur über die Zielgruppe der Absolvent_innen erhoben werden können.

Beschäftigungssuche

Nach dem Abschluss begab sich mit Ausnahme der Bachelor-Absolvent_innen (41%) ein Großteil der Absolvent_innen der anderen Abschlussarten (68%-93%) auf Beschäftigungssuche, wovon wiederum knapp die Hälfte (49%) innerhalb von ein bis drei Monaten die erste Stelle erhielt. Bei lediglich 4% dauerte die Suche länger als ein Jahr.

Abb. 3: Frage F02: Wie viele Monate hat Ihre Suche nach einer ersten Beschäftigung insgesamt gedauert (mit Beschäftigung sind keine vorübergehenden, studienfernen Jobs zum Geldverdienen gemeint; allerdings zählen bezahlte berufliche Ausbildungen wie Referendariat, Facharztausbildung u. Ä. auch als Beschäftigungsverhältnis)?

Erwerbsarbeit

Zum Befragungszeitpunkt, ungefähr eineinhalb Jahre nach Studienabschluss sind etwa ein Drittel (35%) aller Absolvent_innen (n= 1.466) ausschließlich erwerbstätig, bei den Master- und Diplomabsolvent_innen sogar knapp die Hälfte (je 49%). Allerdings befindet sich beinahe die Hälfte der Bachelorabsolvent_innen (47%) ausschließlich in Ausbildung, weitere 27% sind gleichzeitig erwerbstätig und in Ausbildung. Somit bemühen sich drei Viertel der Bachelorabsolvent_innen um einen höheren Abschluss, um ihre Berufschancen zu erhöhen.

Von der Untergruppe derjenigen Absolvent_innen, die ausschließlich erwerbstätig sind (35% von n=1466; entspricht 461 Absolvent_innen), d.h. nicht gleichzeitig eine weitere Ausbildung erlangen, sind mehr als zwei Drittel (69%) in Vollzeit beschäftigt, etwa die Hälfte (49%) konnte eine unbefristete Arbeitsstelle finden. Der Großteil der rein erwerbstätigen Absolvent_innen (77%) schätzt ihre Beschäftigung zum Befragungszeitpunkt als niveauadäquat ein; Beinahe ebenso viele (75%) übernehmen in ihrem Beruf studienfachnahe berufliche Aufgaben.

Abb. 4: Frage I05: Inwieweit sind Sie mit Ihrer beruflichen Situation insgesamt zufrieden?

Je klarer die spätere Erwerbsarbeit auf das Studium zugeschnitten zu sein scheint, desto höher ist die Berufszufriedenheit: Knapp zwei Drittel (62%) gaben an, (sehr) zufrieden mit ihrem Beruf zu sein, wobei dieser Wert bei Lehramtsabsolvent_innen und Absolvent_innen, die mit dem Staatsexamen abgeschlossen haben, besonders hoch ist (81% bzw. 71%), während er bei Magister- und Bachelorabsolvent_innen vergleichsweise gering ist (44% bzw. 50%). Bei den beiden ersten Abschlussarten ist bereits bei Studienbeginn das spätere Berufsfeld vergleichsweise klar, während bei einem Master-, Bachelor oder Magisterstudium häufig sehr viele verschiedene Berufe in Frage kommen.

Über alle Lehreinheiten hinweg ist knapp die Hälfte (49%) aller Absolvent_innen im öffentlichen Bereich beschäftigt, ein geringer Anteil (9%) bei Organisationen ohne Erwerbscharakter und der Rest (42%) im (privat-)wirtschaftlichen Bereich.

Die Abteilung Lehrentwicklung arbeitet seit dem Ende der Feldphase an der ausführlichen Auswertung der Ergebnisse, die teilweise sogar noch bis auf die Ebene einzelner Studiengänge erfolgte. Somit kann in den einzelnen Studienbereichen und –fächern nun eine detaillierte Analyse und Interpretation der Ergebnisse erfolgen, wodurch dort Handlungsbedarfe und Entwicklungspotenziale aufgedeckt werden können. Die nächste Befragung der Absolvent_innen findet voraussichtlich 2018 statt, vermutlich gepaart mit der erstmaligen Befragung der Studienabbrecher_innen bzw. Exmatrikulierten.

Den Tabellenband (beinhaltet alle Ergebnisse in Tabellenform) der Befragung der Absolvent_innen 2015 nach Abschlussart oder Lehreinheit und weitere Informationen können Sie aus dem Universitätsnetz (IP-Filter) herunterladen: http://www.uni-freiburg.de/go/befragungen

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Absolvent_innen, die an der Studie teilgenommen haben und uns somit eine so genaue Auswertung ermöglicht haben!

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Über kritisches Denken, Lernenthusiasmus und Wohnen in Freiburg

Mittwoch, 16. November 2016 | Autor/in: , und 

ZentraleBefragungen20160307Im Sommersemester 2016 hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die immatrikulierten Studierenden aller Fachrichtungen erneut zu deren Meinung über ihre Universität, ihre Dozent_innen, sowie über Aspekte rund um ihr Studium befragt. 31% (n=7168) der Studierenden nahmen an der Befragung teil. Wie die Stimmung in Freiburgs Universität wahrgenommen wird, zeigen folgende Daten.

Betreuung

Wie steht es beispielsweise um die Qualität der Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden? Studentenstädte sind oft Schmelztiegel junger Menschen unterschiedlichster Heimatstädte in und außerhalb von Deutschland. Für 65% (gerundeter Prozentsatz der Befragten, die die Stufen eins und zwei einer fünfstufigen Skala ankreuzten) der Befragten fiel die Studienortwahl unter anderem deshalb auf Freiburg, weil ihnen der gute Ruf der Hochschule bzw. der Dozent_innen (sehr) wichtig ist. Nun stellt sich die Frage, ob jene Erwartungen enttäuscht wurden? Mitnichten sagen 59% aller Befragten, dass die Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (sehr) gut ist. 77% der Befragten geben an, dass die Erreichbarkeit der Lehrenden in Sprechstunden (sehr) gut ist. 85% sind (sehr) zufrieden mit dem Ertrag aus Sprechstundenbesuchen, 87% mit dem Ertrag aus Gesprächen mit ihren Dozent_innen außerhalb ihrer Sprechstunde und 84% mit dem Ertrag aus Emailkonversationen.

Kritisches Denken

Die Fähigkeit, kritisch zu denken, ist in Zeiten der Informationsflut durch die Möglichkeiten neuer digitaler Medien unerlässlich. Sie befähigt dazu, selbstständig zu denken, Informationen zu prüfen und kognitive Fehlschlüsse zu minimieren. Auch 93% der Befragten geben an, dass ihnen die Förderung kritischen Denkens (sehr) wichtig ist. 51% der Befragten beurteilen, dass sie in ihrem bisherigen Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in ihrem kritischen Denken (sehr) stark gefördert worden sind (siehe Abb. 1).

Abb.1: Fragen 7.13, 7.20, 7.21 „Bitte geben Sie an, inwieweit Sie durch Ihr bisheriges Studium in den folgenden Aspekten gefördert worden sind.“

Sozialleben

Welche Schwierigkeiten die Studierenden haben, auch dem wollte die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg auf den Grund gehen. Tatsächlich zeigt sich jedoch, dass es um das soziale Leben in der Universität Freiburg recht gut steht: 72% der Befragten haben  (eher) keine Schwierigkeiten, Kontakt zu anderen Studierenden aufzubauen (siehe Abb. 2). 70% macht auch eine eventuelle Konkurrenz unter den Studierenden  (eher) keine Schwierigkeiten. Auch bereitet eine eventuelle Benachteiligung von Studierenden durch Lehrende 77% der Befragten (eher) kein Kopfzerbrechen. 64% empfinden zudem eventuell überfüllte Lehrveranstaltungen als unproblematisch. Den Daten zufolge bereitet das Sozialleben in der Uni den Freiburger Studierenden kaum Schwierigkeiten.

Abb. 2: Fragen 7.25, 7.26, 7.32, 7.33, 7.36 „Die Studiensituation wird von Studierenden unterschiedlich erlebt. Was bereitet Ihnen persönlich Schwierigkeiten?“

Begeisterung versus Belastung

53% aller Befragten geben allerdings an, dass die Arbeitsbelastung durch die Stoffmenge (zu) hoch ist. 42% empfinden ihn als befriedigend hoch. Demgegenüber steht jedoch, dass 65% angeben, dass sie (eher) keine Schwierigkeiten haben, sich für ihr Fach zu begeistern und sich mit ihm zu identifizieren.

Auslandsaufenthalte

Wie realitätsgetreu ist die mit dem Bologna-Prozess intendierte Mobilität innerhalb Europas? Die Beratung zu Auslandsaufenthalten empfinden zwar 53% als (sehr) zufriedenstellend. 57% haben jedoch (eher) große Schwierigkeiten damit, dass Auslandsaufenthalte nicht ohne zeitliche Verzögerung möglich sind. Tatsächlich wählen 21% den Weg ins Ausland nicht, weil es eine Studienzeitverlängerung mit sich bringt. 20% scheuen ihn, weil es eine zu hohe finanzielle Belastung bedeutet.

Wahlmöglichkeiten

Flexibilität kann nicht nur räumlich von Vorteil sein, sondern auch, was die Wahl der Module angeht. Diesbezüglich zeigen die Befragungsergebnisse, dass es Unterschiede in den Bewertungen der Wahlmöglichkeiten der Module bezüglich unterschiedlicher Studierendengruppen gibt. So beurteilen Medizin- und Pharmaziestudierende mit dem Abschlussziel Staatsexamen die Wahlmöglichkeiten ihrer Module im Schnitt sehr viel kritischer als Bachelor-, Lehramts- und Masterstudierende. Im Durchschnitt bewerten sie die Wahlmöglichkeiten auf einer fünfstufigen Skala mit einer 4,1 (1=sehr gut, 5=sehr schlecht), während Master- und Lehramtsstudierende sie im Schnitt mit einer 2,7 bewerten, Bachelorstudierende mit einer 2,8.

Praxisbezug

Studieren um des Studierens Willen? 45% geben an, dass ihre praktische Fähigkeiten, sowie die Fähigkeit, eine Beschäftigung zu erlangen und zu behalten, in ihrem Studium bisher gar nicht bzw. nicht gefördert worden sind. 24% meinen dagegen, dass jene Beschäftigungsfähigkeit (sehr) stark gefördert worden ist. Dass sich die Studierenden über den Praxisbezug ihres Studiums nicht ganz einig sind, zeigen die nahezu gleich großen blauen Säulen in der folgenden Grafik (siehe Abb. 3).

Abb. 3: Frage 4.36 „Wie sind diese Aspekte in Ihrem Studiengang bzw. ersten Hauptstudienfach / Kernfach umgesetzt?“

Wohnsituation

Zu guter Letzt ist interessant zu wissen, ob das allseits bekannte Klischee, dass die Wohnungssituation in Freiburg den Studierenden so große Probleme bereitet, wahrheitsgetreu ist. Tatsächlich geben 61% der Befragten an, mit der Wohnungssituation, wie beispielsweise mit den Mietkosten, (überhaupt) nicht zufrieden zu sein. Nur 21% empfinden die Wohnungssituation als befriedigend,  18% sind (sehr) zufrieden.

Kontakt

Die kompletten Befragungsergebnisse sind auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung (www.uni-freiburg.de/go/befragungen) einsehbar. Weitere Informationen können gerne bei den Projektkoordinatorinnen Natalie Boros und Katharina Schneijderberg (befragung@uni-freiburg.de) eingeholt werden. Die nächsten Befragungen der Studierenden, sowie der Studieneingänger_innen finden im Sommersemester 2019 statt.

 

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Feldphase der Zentralen Befragungen endet mit dem Sommersemester „und was passiert mit den Ergebnissen?“

Mittwoch, 10. August 2016 | Autor/in: , und 

Im vergangenen Winter- und Sommersemester fanden erneut Zentrale Befragungen zum Thema Studium und Lehre an der Albert-Ludwigs-Universität statt. Befragt wurden Absolvent_innen und alle eingeschriebenen Studierenden.

Das Befragungsteam Bild: Oliver Hafner

Das Befragungsteam
Bild: Oliver Hafner

Die Beteiligung an den Umfragen war außerordentlich hoch, hierfür bedankt sich das Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung herzlich bei allen Teilnehmenden! Die Rücklaufquote bei der Absolvent_innenbefragung lag bei 48 % und bei der Studierendenbefragung erreichte sie 31%. Somit konnten wieder detaillierte Ergebnisauswertungen auf Fachebene erstellt werden. Weil bei den Teilnehmenden häufig die Frage aufkam, was denn nun mit den Ergebnissen geschehe, werden im Folgenden Antworten auf diese Frage gegeben.

Erste Ergebnisse aus den Befragungen

Dank der vielen Rückmeldungen ist jetzt der Grundstein für eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse gelegt. Diese Auswertung erfolgt derzeit auf Hochtouren in der Abteilung Lehrentwicklung. Das Befragungsteam stellt die Ergebnisse zeitnah und so detailliert wie möglich den verantwortlichen Gremien und Personen in den Fachbereichen sowie der universitären Öffentlichkeit – und damit auch den Befragten – zur Verfügung. Bei der Ergebnispräsentation behält die Anonymität der Befragten oberste Priorität.
Bei den Auswertungen zeichnet sich beispielsweise ab, dass knapp über die Hälfte der Absol-vent_innen ihre im Studium erworbenen Qualifikationen bei den beruflichen Aufgaben in „sehr hohem“ oder „hohem Maße“ einbringen können. Hohe Zufriedenheit mit dem Studium gaben retrospektiv 75% der Absolvent_innen und 72% der Studierenden an. Knapp 60% der Studierenden schätzten das Engagement der Lehrenden als sehr gut bis gut ein. Jedoch beurteilten 16% der Teilnehmenden der Befragung der Studierenden ihre Arbeitsbelastung im Studium als „zu hoch“. Über ein Drittel der Studierenden kritisierte die Verfügbarkeit von Räumen für eigenständiges Lernen und äußerte, dass Auslandaufenthalte oft nur mit zeitlicher Verzögerung des Studiums durchführbar sind.

Der Analyseprozess auf Universitätsebene

Nach der Aufbereitung der Ergebnisse werden diese zuerst den Studiendekan_innen der jeweiligen Fächer überreicht, damit die Ergebnisse fachnah in den Studienkommissionen analysiert und bewertet werden können. In den Studienkommissionen sind Vertreter_innen aller für die Lehre relevanten Akteur_innen versammelt. Sie sind in der Regel am besten über die Lehre in den entsprechenden Fächern informiert und sind verantwortlich für die Qualitätssicherung und -entwicklung in den jeweiligen Fachbereichen. Aus diesen Gründen soll eine Bewertung der Ergebnisse auf dieser Fachebene (und nicht etwa zentral) erfolgen und im Anschluss Handlungsoptionen aufgezeigt werden. Die universitätsweiten Gesamtberichte der Befragung der Absolvent_innen und der Studierenden können ab September auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung im PDF-Format heruntergeladen werden.

Das Team der Zentralen Befragungen erhofft sich mit dem hier skizzierten Weg einen konstruktiven Analyseprozess, der einen Austausch über die Qualität der Lehre an der Universität anstößt, zur Weiterentwicklung anregt und mittelfristig für noch mehr zufriedene Universitätsmitglieder sorgt.

Herzlichen Glückwunsch

Abschließend herzlichen Glückwunsch an alle per Email informierten Gewinner_innen unserer vielen Preise beim Gewinnspiel der Befragung der Studierenden. Die Hauptpreise (iPhone und Tandemsprung) wurden – wie auf den Fotos abgebildet – bereits von Julia Müller und Natalie Boros überreicht.
PreisBefragungen1Tandemsprung

Weitere Informationen:
https://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/befragungen

Kontakt:
Natalie Boros und Katharina Schneijderberg
Abteilung Lehrentwicklung
Tel.: 0761/203-67578
E-Mail: befragung@uni-freiburg.de

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Was sagt eigentlich der StuRa zur Befragung der Studierenden? Wir haben nachgefragt!

Mittwoch, 1. Juni 2016 | Autor/in: , und 

Quelle: Vorstand des Studierendenrats der Uni Freiburg

Quelle: Vorstand des Studierendenrats der Uni Freiburg

Anfang Mai begann die zentrale Befragung aller Studierenden der Universität Freiburg. In dieser Onlinebefragung werden die Studierenden gebeten, Rückmeldung zur Zufriedenheit mit der Lehrqualität sowie den Rahmenbedingungen an der Universität zu geben. Durchgeführt wird die Vollerhebung vom Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung, die dem Prorektorat für Studium und Lehre unterstellt ist. Vorab haben wir, das Befragungsteam, neben der Prorektorin Frau Prof. Dr. Besters-Dilger auch dem Studierendenrat der Uni Freiburg ein paar Fragen zu den Erwartungen an die Befragung der Studierenden gestellt.

Können Sie sich und ihren Arbeitsbereich kurz vorstellen?

Die Studierendenvertretung beschäftigt sich mit den Belangen der Studierenden gegenüber der Uni und auch der Politik. Dabei kann es um soziale Probleme wie die Wohnsituation gehen, oder um Dinge wie Anwesenheitspflicht in Veranstaltungen. Zudem arbeiten wir an gesamtgesellschaftlichen Problemen, die somit auch Probleme an der Uni darstellen, z.B. Sexismus oder die Situation von Geflüchteten. Der StuRa, der aus Vertreter*innen der Fachschaften und Initiativen besteht, beschließt dabei die inhaltliche Richtung der Arbeit während der AStA diese Inhalte umsetzt. Als Vorstand kümmern wir uns dabei darum, die verschiedenen Aktionen zu koordinieren und außerdem treffen wir uns regelmäßig mit dem Rektorat oder anderen Stellen, um die Probleme der Studierenden direkt anzusprechen.

Warum ist es wichtig, dass viele Studierende den Fragebogen ausfüllen?

Die Studierenden kennen nicht immer ihre Möglichkeiten zur Beteiligung an der Uni, bzw. können sie aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht nutzen. Deshalb ist es eine gute Gelegenheit, mal kurz einen Fragebogen auszufüllen und damit kundzutun, was für Ideen man für die Uni hat. Denn ohne Feedback ist es sehr schwierig, etwas zu verändern und zu verbessern.

Was erhoffen Sie sich von der Befragung?

Damit wir wissen, was die Studierenden bewegt, und damit wir was verändern können, ist es gut, auf den Ergebnissen der Befragung der Studierenden aufbauen zu können. Und natürlich schaffen solche Ergebnisse eine solide Debattengrundlage. Zudem gibt es auch einen Teil über die Studierendenvertretung direkt. Für uns ist es diesbezüglich besonders interessant zu erfahren, wie gut die Studierenden uns und unser Angebot kennen und bewerten, um darauf aufbauen zu können und eventuell nötige Verbesserungen einzuleiten, damit möglichst viele Studierende auch was von ihrer Vertretung haben.

Wie sieht die Uni in 10 Jahren aus?

Naja, wenn es nach uns geht, haben in 10 Jahren die Studierenden mehr Beteiligungsmöglichkeiten z.B. in Unigremien und können damit ihre Interessen hoffentlich direkt vertreten und von vornherein in Entscheidungsprozesse einbinden. Außerdem ist wichtig, dass Benachteiligungsformen möglichst abgebaut werden. Außerdem sollte sich die Lehre kontinuierlich verbessern und an die aktuellen Bedürfnisse der Studierenden anpassen. Ein wichtiger Schritt dahin ist, dass kontinuierlich evaluiert wird und mit diesen Ergebnissen gearbeitet wird.

 

Das Befragungsteam bedankt sich vielmals für die ausführlichen und offenen Antworten. Mehr Informationen zur Befragung der Studierenden finden Sie hier. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne per Email befragung@uni-freiburg.de zur Verfügung.

 

 

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Evaluationen bringen nichts? So wurden die Kritikpunkte aus den zentralen Befragungen bereits aufgenommen

Freitag, 13. Mai 2016 | Autor/in: , und 

Wer davon ausgeht, dass sich das Mitmachen an der Befragung der Studierenden nicht lohnt, weil dadurch nichts bewirkt wird, liegt falsch! Die Resultate wurden sowohl auf zentraler Seite, als auch bei den Fachbereichen intensiv diskutiert und aufgezeigte Schwächen in Angriff genommen. Generell findet der Befragungsprozess in enger Abstimmung zwischen dem Rektorat und den Fachbereichen statt.

Befragungsprozess

Auf zentraler Seite wurde neben der Veröffentlichung der Ergebnisberichte durch das Befragungsteam, auch eine große Klausurtagung organisiert. Hier wurden Good-Practice-Beispiele vorgestellt, überraschende Ergebnisse berichtet und Verbesserungsvorschläge gemacht.

Weiterhin werden die Ergebnisse aus der Befragung in Strategiegesprächen des Rektorats mit den einzelnen Fakultäten aufgegriffen, um aufgezeigte Schwächen zu beheben. Auch bei Akkreditierungen und Reakkreditierungen werden die Befragungsergebnisse genutzt.

Was sich aufgrund der Ergebnisse der letzten Befragungen (Absolvent_innen 2012 und Studierende 2013) und den anschließenden Klausurtagungen mit Studiendekann_innen und Studiengangskoordinator_innen auf Seiten der Fachbereiche geändert hat, kann in diesem Beitrag in Auszügen nachgelesen werden.

Career-Aktivitäten und Statistikkurse

Die Biologiestudierenden (http://www.bio.uni-freiburg.de/) kritisierten in der letzten Befragung das geringe Angebot an Career-Aktivitäten und Berufsberatung. Daraufhin wurde gemeinsam mit der Fachschaft die Veranstaltung „B³ – Berufsfelder für Biologen“ initiiert, die seitdem jährlich am Ende des Wintersemesters angeboten wird. Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Um gegen Defizite in Statistikkenntnissen vorzugehen, wird nun seit zwei Jahren ein Statistikkurs für diese Lehreinheit angeboten.

Es wurde auch auf Verbesserungspotential in der inhaltlichen Abstimmung zwischen den Lehrveranstaltungen und Modulen hingewiesen. In Klausursitzungen wurden daraufhin die Inhalte der Pflichtmodule im Bachelorstudiengang transparent gemacht und diskutiert, um unnötige Redundanzen und Lücken zu vermeiden.

Fächerübergreifendes Denken und entzerrte Praktika

Auch der Fachbereich Chemie (http://www.cup.uni-freiburg.de/) hat sich seine Schwachstellen, die bei der Befragung der Studierenden 2013 deutlich wurden, vorgeknüpft:

Der Bereich „Methoden und Konzepte“ wird ausgebaut und das Angebot in kleinen fachübergreifenden Seminaren erweitert, um das fächerübergreifende Denken zu fördern. Ebenso soll das ethische Verantwortungsbewusstsein durch entsprechende Vorlesungen geschult werden.

Da die Studierenden dieses Fachbereiches angaben, Schwierigkeiten mit mangelndem Freiraum zur Ausarbeitung von Wissenslücken und der Bewältigung des Stoffumfanges im Semester zu haben, wird nun frühzeitige Unterstützung durch Seminare und entsprechende Kurse angeboten.

Es wurden außerdem im ersten Semester unbenotete Kenntnisprüfungen eingeführt, um den Studierenden ohne Folgen für den weiteren Studienverlauf ihren Wissenstand aufzuzeigen.

Auch bei den Praktika wurden Änderungen vorgenommen: Die zeitlich gedrängten Praktika wurden entzerrt, zusätzliche Übungsstunden zu den Vorlesungen wurden angeboten und für die interfakultären Studiengänge wurden Einführungspraktika durchgeführt, um einheitliche Sicherheits- und allgemeine Laborkenntnisse zu Beginn der Praktika zu garantieren.

Insgesamt fanden in allen Studiengängen mehr Informationsveranstaltungen zu Organisation und Inhalten statt.

Bessere Berufsvorbereitung

Das Fach Europäische Ethnologie (https://www.eu-ethno.uni-freiburg.de/) hat nach der letzten Befragung die Möglichkeiten zur Berufsvorbereitung verbessert. Im Rahmen von Orientierungsveranstaltungen und Diskussionsrunden mit Alumni, können sich Studierende zu potentiellen Berufsfeldern informieren. In der Eingangsphase werden die Studierenden durch das Studierendenmentoring intensiver betreut.

Die Vielfalt der Lehre konnte durch eine neue Prüfungsordnung, welche mehr Wahlmöglichkeiten bei der Leistungserbringung lässt, verbessert werden. Auslandsaufenthalte ohne zeitliche Verzögerung, lassen sich nun durch noch bessere curriculare Abstimmungen leichter verwirklichen.

Ebenso wurden räumliche und technische Verbesserungen wie weitere Seminarräume und mehr Arbeitsplätze mit Computern vorgenommen.

Erweiterung der E-Learningangebote

Die juristische Fakultät (https://www.jura.uni-freiburg.de/) hat an einer Verbesserung der Formate des E-Learning gearbeitet und bietet jetzt beispielsweise einen „Examensklausurenkurs online“ an.

Zur Qualitätsverbesserung der Klausurkorrekturen tragen eine bessere Vergütung der Korrekturentlohnung und eine Schulung der Korrekturassistenten bei. Auch werden regelmäßige Studienarbeitsschulungen angeboten, um die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens besser zu vermitteln.

Durch die Eröffnung des „Examenshauses“ haben die Studierenden mehr Möglichkeiten in Kleingruppen und eigenständig zu lernen. Da viele Studierenden über Überforderungen im Schwerpunktbereichsstudium klagten, wurde hier eine Reform durchgeführt.

Vermittlung der Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens

Dem Wunsch der Studierenden der Lehreinheit Geographie (http://www.geographie.uni-freiburg.de/) nach einem erweiterten Fach- und Lehrveranstaltungsangebot im fachfremden Bereich konnte mit der Bachelorprüfungsordnung 2013 realisiert werden. Auch die Masterprüfungsordnung wird derzeit überarbeitet, um den Studierenden ein umfangreicheres Angebot zu bieten. Diese Neufassungen der Studienordnungen tragen also zur Erhöhung der Breite und Vielfalt des Lehrangebots bei.

Mehr Praxis und Informationen

Der Fachbereich der Mathematik (http://www.math.uni-freiburg.de/) ist nun dazu übergegangen, alle Vorlesungen zu evaluieren.

Auch wurden Diskussionen über den Praxisbezug des Mathematikstudiums geführt und als Folge davon, das vorgesehen Programmierpraktikum umstrukturiert.

Zudem werden die Webseiten mit den Informationen zu den Studiengängen beständig verbessert und das WLAN im Institut wurde ausgebaut.

Betreuung und Beratung

Die Studierenden des Romanischen Seminars (http://www.romanistik.uni-freiburg.de/rs-web/) berichteten über Orientierungsprobleme im Studium und sahen Verbesserungsbedarf im Bereich der individuellen Beratung. Diese Kritikpunkte wurden als Anlass für folgende Änderungen genommen:

  • Es wurde ein Studierenden-Newsletter, der über wichtige studienorganisatorische Vorgänge, aber auch über Vorträge, kulturelle Veranstaltungen mit Romanistikbezug, Praktikumsangebote und Stellenausschreibungen informiert, eingerichtet.
  • Ein Mentor_innenprogramm zur Studieneingangsphase und zur Studienausgangsphase wurde entwickelt und evaluiert. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen.
  • Auch das Vertrauensdozent_innenprogramm wurde ins Leben gerufen. Dieses Angebot ersetzt nicht die bisherige Studiengangskoordination, sondern erlaubt zusätzliche Beratungsmöglichkeiten in Form von ausführlichen Gesprächen mindestens einmal im Semester.
  • Seit dem SoSe 2016 gibt es die allgemeine Studienberatung täglich.
Größere Auswahl fachspezifischer Seminare

Die Lehreinheit VWL (http://portal.uni-freiburg.de/vwl/ ) hat die Ergebnisse der Evaluation intensiv analysiert und arbeitet aktiv daran, durch eine geeignete Wahl von Maßnahmen die Qualität der Lehre zu verbessern.

Die Studierenden äußerten zudem den Wunsch, in ihren Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens stärker gefördert zu werden. Als Maßnahmen hierfür wurde die Auswahl fachspezifischer Seminare ausgebaut und die Möglichkeit eingeräumt, ein Seminar im Bereich der berufsorientierenden Kompetenzen einzubringen.

Zur Förderung der Veranstaltungen im kleinen Kreis wurden zusätzliche freiwillige Tutorate angeboten, die den Stoff der Vorlesung nicht nur ausführlich nachbehandeln, sondern auch durch praktische Aufgaben zum Verständnis von komplexen theoretischen Inhalten beitragen.

Den in der Evaluation aufgezeigten Bedarf der Studierenden an E-Learning-Angeboten wurde bisher im kleinen Rahmen, durch einzelne Lehrstühle, entgegen gekommen. Die Verankerung von Studieninhalten wird dabei durch Medien wie beispielsweise E-Learning, Webcast, Blogs und Apps gestützt.

Um noch mehr Bachelorabsolvent_innen für ein weiterführendes Studium an der eigenen Universität zu halten, wurden zusätzliche Informationsangebote eingeführt. So findet regelmäßig eine Einführung in die verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Masterprogramme statt.

Hohes Weiterentwicklungspotenzial wiesen spezielle Betreuungsangebote in der Studieneingangsphase auf. Zur Reduktion bzw. Vermeidung von Schwierigkeiten, mit denen Schulabsolvent_innen zu Beginn des Studiums konfrontiert werden, startete im Wintersemester 2014/15 das Mentoring-Projekt.

Um den gewachsenen Betreuungs- und Beratungsanforderungen durch Erweiterung des Studienangebots und den zusätzlichen Serviceinitiativen für Studieninteressenten und Studierende Rechnung zu tragen, wurde im Wintersemester 2015/16 die Studienkoordination und Studienfachberatung personell verstärkt und im Zuge dessen, separate Ansprechpartner für Bachelor- und Masterstudierende definiert.

Über 40 Ergebnisberichte für die Fächergruppen erstellte das Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung. Auch der universitätsweite Gesamtbericht ist auf der Befragungshomepage als pdf erhältlich.

Über 40 Ergebnisberichte für die Fächergruppen erstellte das Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung.

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr zu den fachspezifischen Ergebnissen der letzten Befragungen erfahren wollen, können Sie sich uniintern hier die Berichte downloaden. Für spezifische Veränderungen in Ihrem Fach, fragen Sie bitte dort an entsprechender Stelle nach. Spannend wird vor allem an der Befragung der Studierenden 2016, wie sich die Ergebnisse im Vergleich zur letzten Befragung darstellen. Für diese Vergleiche ist es von sehr hoher Wichtigkeit einen hohen Rücklauf zu erzielen, denn nur so können die Ergebnisse datenschutzkonform auf Fächerebenen ausgewertet werden. Also: Bitte alle mitmachen, es lohnt sich.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
befragung@uni-freiburg.de

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Du kannst uns wieder … die Meinung sagen

Mittwoch, 4. Mai 2016 | Autor/in: , und 

Foto: Julia Müller

Foto: Julia Müller

Es ist soweit! Nachdem im Frühjahr 2013 erstmalig alle Studierenden der Universität Freiburg befragt wurden, ist es nun, drei Jahre später, wieder Zeit für eine Gesamtevaluation. Mit der Versendung der Einladungsbriefe hat heute die Feldphase der Befragung aller 25 000 immatrikulierten Studierenden der Universität Freiburg begonnen.

Foto: Julia Müller

Foto: Julia Müller

Für die logistische Meisterleistung, die Briefe zeitgenau zu kuvertieren und zur Post zu bringen seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten der Caritas hier dankend erwähnt.

Dieses Mal führt die Abteilung Lehrentwicklung die Befragung selbst mit der Evaluationssoftware EvaSys durch. Mitgemacht werden kann über ILIAS, dort befindet sich der Link zur Befragung.

Der Fragebogen bietet, neben Frageblöcken zum Studienverlauf, zur Betreuungssituation und zur Lehrqualität im jeweiligen Studienfach, auch freiburgspezifische Fragen zur Arbeit der zentralen Einrichtungen, des Studierendenwerks und des StuRa. Ergänzend zur Lehrveranstaltungsevaluation in den einzelnen Fächern werden weitere, über die einzelne Lehrveranstaltung hinausreichende Inhalte abgefragt.  Die Ergebnisse sollen dann den einzelnen Fachbereichen und administrativen Stellen zur konstruktiven Weiterentwicklung des eigenen Studien- und Betreuungsangebots zur Verfügung gestellt werden. Um eine fachbereichsspezifische Auswertung der Ergebnisse zu ermöglichen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und einen dementsprechend hohen Rücklauf an ausgefüllten Fragebögen. Um möglichst viele Studierende dazu zu bewegen, den Fragebogen auszufüllen, sind wir im Besonderen auf die Unterstützung derjenigen Kolleginnen und Kollegen angewiesen, die im laufenden Semester regelmäßige Lehrveranstaltungen durchführen. Wir möchten Sie bitten, in Ihren Lehrveranstaltungen auf die laufende Befragung hinzuweisen, eine Informationsfolie hierzu erhalten Sie per Mail. Falls Sie keine erhalten sollten, wenden Sie sich gerne an uns: befragung@uni-freiburg.de.

Foto: Johanna Keck

Foto: Johanna Keck

Das Befragungsteam arbeitet schon seit Monaten auf Hochtouren, um die Akzeptanz und den Bekanntheitsgrad der Befragung unter den Studierenden zu erhöhen. Da viele Studierende auf Facebook aktiv sind, gibt es auch eine Facebook-Seite zur Befragung. Bestimmt sind Ihnen auch schon unsere Plakate aufgefallen.

Als Motivation zum Mitmachen bei der Befragung gibt es tolle Preise zu gewinnen: Die Hauptgewinne sind ein Tandemsprung und ein iPhone 6S. Alle weitere Preise sind auf unserer Homepage aufgelistet.

Die in den Befragungen  geäußerten Erfahrungen wurden ernst genommen: Beispielsweise wurden  die Modulhandbücher der Studiengänge angepasst und das International Office arbeitet an einer Verbesserung der Auslandsaufenthalte. Die ausführlichen Berichte zur letzten Befragung, sowie die dazugehörigen Stellungnahmen der Fakultäten sind aus dem universitätsinternen Netz abrufbar:

http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/befragungen/ZBArchiv/Berichte

Das Befragungsteam will die Ergebnisse der letzten Befragung mit aktuellen Zahlen vergleichen, um zu überprüfen, was sich geändert hat. Und natürlich geht es auch um neue Anstöße, um die Lehrqualität an der Universität Freiburg stetig weiterzuentwickeln und die Situation für die Studierenden passgenauer zu gestalten.

Anregungen und weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung (www.uni-freiburg.de/go/stu)

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Interview mit der Prorektorin für Studium und Lehre Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger zur Befragung der Studierenden der Universität Freiburg

Mittwoch, 20. April 2016 | Autor/in: , und 

Prorektorin Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger

Prorektorin Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger

Im Mai 2016 beginnt die zentrale Befragung aller Studierenden der Universität Freiburg.  In dieser Onlinebefragung werden die Studierenden gebeten, Rückmeldung zur Zufriedenheit mit der Lehrqualität sowie den Rahmenbedingungen an der Universität zu geben. Durchgeführt wird die Vollerhebung vom Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung, die dem Prorektorat für Studium und Lehre unterstellt ist. Vorab haben wir, das Befragungsteam, Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger, Prorektorin für Studium und Lehre, einige Fragen zu den Hintergründen und Erwartungen an die Befragung der Studierenden gestellt.

Frau Besters-Dilger, warum ist es wichtig, dass viele Studierende den Fragebogen ausfüllen?

Ich halte die Repräsentativität der Ergebnisse für wichtig. Das heißt: Wenn nur wenige bei der Studierendenbefragung mitmachen, kann man bei ungünstigen Ergebnissen leicht sagen: Da waren nur einzelne unzufrieden, und das sind genau die, die bei der Befragung mitgemacht haben. Wenn aber eine hohe Rücklaufquote erzielt wird, kann diese Argumentation nicht mehr überzeugen. Zudem garantiert nur eine gleichmäßig hohe Rücklaufquote über alle Fakultäten und Fächer hinweg, dass die Auswertung für ein einzelnes Fach überhaupt sinnvoll und aussagekräftig ist. Gerade Aussagen über einzelne Fächer sind wertvoll, solche über die Gesamtuniversität hingegen weniger informativ für die Fakultäten.

Was wird mit den Ergebnissen gemacht?

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung 2016 sind auf zwei Ebenen sehr wichtig: Sie können mit den Resultaten der Befragung 2013 verglichen werden und zeigen, ob sich die Lehrsituation (Lehrangebot, Erwerb von Kompetenzen, Betreuung, Ausstattung usw.) in dem betreffenden Fach verbessert oder verschlechtert hat. Das gibt den Fachvertreterinnen und -vertretern Anhaltspunkte, wo es „hakt“ und wo nachgebessert werden muss.
Diese Ergebnisse werden aber auch in den Strategiegesprächen des Rektorats mit den einzelnen Fakultäten aufgegriffen. Hier steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Fakultäten bzw. die Fächer sich bemüht haben, Schwächen, die durch die Studierendenbefragung deutlich wurden, zu beheben.
Damit liefert die Befragung den Fachvertretern und dem Rektorat in zweifacher Hinsicht eine Grundlage für kontinuierliche Qualitätsverbesserung.

Welche Möglichkeiten haben Studierende, die Lehrqualität in ihren Fächern zu verbessern?

Möglichkeiten für Studierende, zur Verbesserung der Lehrqualität beizutragen, sehe ich an mindestens drei Stellen:
1.    in der Lehrevaluation, die die Möglichkeit bietet, eine konkrete Lehrveranstaltung zu kritisieren und so zu ihrer Optimierung beizutragen;
2.    durch die Befragung der Studierenden und der Absolventinnen und Absolventen, die den gesamten Studiengang aus zwei verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen;
3.    durch die Mitarbeit in den Gremien, von der Fachschaft bis zum Studierendenrat, von der Studienkommission über den Fakultätsrat bis hin zum Senat.
Eine weitere Möglichkeit sollte man aber ebenfalls intensiv nutzen: die Sprechstunden der Lehrkräfte. Hier kann man am besten Feedback zu inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten einer Lehrveranstaltung geben.

Frau Besters-Dilger, was denken Sie, wie die Universität Freiburg in zehn Jahren aussehen wird?

Ich kann für den Bereich Lehre sprechen. Die Universität Freiburg wird in den nächsten Jahren ein Qualitätsmanagement für Studium und Lehre aufbauen. Dazu gehören Elemente, die bereits vorhanden sind: Lehrevaluation, Befragungen von Studierenden und Absolventinnen und Absolventen, Hochschuldidaktik. Der Vergleich mit anderen Universitäten zeigt aber, dass es noch Nachholbedarf in Bereichen wie Workload-Erhebungen, Überarbeitung der Modulhandbücher und vor allem Folgeprozesse von Evaluationen und Befragungen gibt. Zu einem sinnvollen Qualitätsmanagement gehört meines Erachtens auch die Systemakkreditierung, die es der Universität erlaubt, ihre Studiengänge selbst zu akkreditieren, anstatt damit externe Agenturen zu beauftragen. Der Weg zur Systemakkreditierung ist aber recht mühsam und wird die gesamte Universität, falls wir ihn beschreiten wollen, noch eine ganze Weile beschäftigen.

Wir bedanken uns vielmals für die ausführlichen und offenen Antworten. Wir hoffen, dass diese unsere Studierenden genauso überzeugen wie uns und freuen uns auf eine rege Teilnahme an der Befragung. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Befragung 2016. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne per E-Mail befragung@uni-freiburg.de oder unter der Telefonnummer 0761/203-67578 zur Verfügung.

 

 

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Ihr habt uns die Meinung gesagt – vielen Dank!

Dienstag, 8. März 2016 | Autor/in: und 

Die zentrale Befragung der Absolventinnen und Absolventen, koordiniert von der Abteilung Lehrentwicklung, fand 2015 erneut statt: Knapp 4000 ehemalige Studierende der Universität Freiburg wurden hierbei befragt.

Gewinnübergabe durch Natalie Boros an Martin Kalt Foto: Petra Mußler

Gewinnübergabe durch Natalie Boros an Martin Kalt                                    Foto: Petra Mußler

Am 15. Februar 2016 endete die Feldphase der Befragung der Absolventinnen und Absolventen mit einer sensationell hohen Rücklaufquote von 47,9%. Das Befragungsteam bedankt sich sehr herzlich bei allen, die sich Zeit genommen haben, den detaillierten Fragebogen auszufüllen. Solche Mühe soll belohnt werden – daher wurden als Dankeschön attraktive Gewinne wie ein Samsung Galaxy Tab A und ein iPad Mini 2 unter allen TeilnehmerInnen verlost. Einer der fünf glücklichen Hauptgewinner ist Martin Kalt (siehe Bild). Da er derzeit in Müllheim wohnt, konnte er seinen Gewinn direkt in unserem Büro abholen: Eine ibox Android OS von Samsung, die von Omega Electronics zur Verfügung gestellt wurde. Wir wünschen ihm, sowie den weiteren vier GewinnerInnen, viel Freude damit!

Doch nun, da die Feldphase abgeschlossen ist, geht es für das Befragungsteam erst richtig los, denn die gesammelten Daten der über 1700 Absolventinnen und Absolventen müssen nun analysiert und aufbereitet werden. Einen kleinen Vorgeschmack hierzu bieten die Berichte der Absolventinnen und Absolventen der letzten Befragung von 2012, die auf unserer Homepage aus dem Uninetz einsehbar sind. Die Berichte enthalten detaillierte Ergebnisse der Befragung zu den Themenbereichen Lehrqualität, Schlüsselkompetenzen sowie dem bisherigen Berufserfolg. Die Ergebnisse von 2012 waren durchweg positiv und übertrafen oft sogar den Bundesdurchschnitt. Umso spannender ist nun der Vergleich der damaligen Daten mit den aktuellen Ergebnissen.

Foto: Julia Müller

Foto: Julia Müller

Doch nicht nur die Meinung der ehemaligen, sondern auch die der aktuell Studierenden soll gehört werden! Daher startet in diesem Mai die Studierendenbefragung, bei der alle rund 25.000 Studierenden, die momentan an der Universität Freiburg eingeschrieben sind, zur Qualität ihres Studiums befragt werden sollen. Neben Fragen zum Lehrangebot und zur Studienwahl, werden die Studierenden auch aufgefordert die Betreuungssituation, die Ausstattung sowie die Angebote der Beratungs- und Serviceeinrichtungen zu beurteilen. Auch im Rahmen dieser Befragung werden wieder eine Vielzahl von Preisen verlost, unter anderem auch über die Facebook-Seite des Befragungsteams – ein Like lohnt sich also! Aber die Studierenden gewinnen nicht nur bei der Verlosung: durch die erneute Befragung wird den Stärken und Schwächen der Universität Freiburg auf den Grund gegangen. Im anschließenden Dialog werden Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen auf Fakultätsebene sowie universitätsweit abgeleitet. Der Vergleich mit den bisherigen Ergebnissen  evaluiert zudem bereits erzielte Verbesserungen und neue Bedürfnisse, die zur Qualitätssicherung und -weiterentwicklung beitragen.

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an die Projektverantwortlichen Natalie Boros und Katharina Schneijderberg wenden:
Abteilung Lehrentwicklung, Zentrale Befragungen
Email: befragung@uni-freiburg.de
Telefon: 0761/203-67578

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Du kannst uns (wieder) die Meinung sagen!

Dienstag, 6. Oktober 2015 | Autor/in: und 

Aufkleber-EndversionDie nächste Runde der von der Abteilung Lehrentwicklung koordinierten zentralen Befragungen startet diesen Herbst. Ab Anfang Oktober findet die Befragung der Absolventinnen und Absolventen statt (www.uni-freiburg.de/go/abs). Mehr als 4000 ehemalige Studierende und Promovierende der Universität Freiburg, die im Wintersemester 2013/2014 und im Sommersemester 2014 ihr Studium abgeschlossen haben, werden per Online-Fragebogen befragt. Sie können rückblickend ihre Meinung zur Lehrqualität, zu den erworbenen Schlüsselkompetenzen und ihrem bisherigen Berufserfolg mitteilen. Im Jahr 2012 wurden die Absolventinnen und Absolventen der Universität Freiburg schon einmal befragt. Dabei konnte ein Rücklauf von 47 Prozent erreicht werden. Die Ergebnisse für die retrospektive Bewertung der allgemeinen Studienzufriedenheit fielen insgesamt sehr positiv aus: 78 % der Befragten würden erneut die Universität Freiburg als Studienort und 71 % denselben Studiengang wieder wählen. Als sehr gut oder gut wurden beispielsweise von zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen die Ausstattung und von 60 % die Studienorganisation bewertet. Insgesamt fielen die Bewertungen positiver aus als im deutschlandweiten Durchschnitt aller an der Befragung beteiligten Universitäten.

Im kommenden Frühjahr 2016 sind dann erneut die Studierenden gefragt. Fast 25.000 Studentinnen und Studenten können das Lehrangebot, die Betreuungssituation und die Qualität ihres Studiums beurteilen. Bereits im Jahr 2013 wurde eine erste gesamtuniversitäre Befragung der Studierenden durchgeführt, an der mehr als 7000 Studierende teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigten eine sehr positive Bewertung Freiburgs als Studienstandort. Auch die Betreuungssituation empfanden die Studierenden als angenehm. Fachberatungen bekamen bessere Bewertungen als zentrale Beratungsangebote der Universität Freiburg. Die Kritik der Studierenden, Evaluationsergebnissen würden nicht transparent genug umgesetzt, wurde ernst genommen und neben den Ergebnisberichten auch Stellungnahmen samt Konsequenzen der Fächer zu den Befragungen verfasst.

Insgesamt zeigte sich bei den letzten Befragungen, dass die Absolventinnen und Absolventen sowie die Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität ihr Studium positiv bewerten. Darüber hinaus wird durch die rege Teilnahme an den Befragungen deutlich, dass sowohl aktive als auch ehemalige Studierende gerne dazu bereit sind, die Lehrqualität und die damit verbundenen Rahmenbedingungen voranzubringen und gegebenenfalls zu Weiterentwicklungen beizutragen.

Die erneuten Befragungen im Herbst 2015 und Frühjahr 2016 dienen der Qualitäts(weiter)entwicklung im Bereich Studium und Lehre an der Universität Freiburg. Es können Stärken und Schwächen erkannt sowie Vergleiche zu den Absolvierenden- und Studierendenbefragungen aus den Jahren 2012 und 2013 gezogen werden.

Informationen zu den letzten Befragungen und deren Ergebnisse können unter www.uni-freiburg.de/go/befragungen eingesehen werden. Darüber hinaus gibt es bereits (uniintern) Stellungnahmen der einzelnen Fächer zu den Ergebnissen .
Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an Natalie Boros und Katharina Schneijderberg wenden:
Abteilung Lehrentwicklung
Email: befragung@uni-freiburg.de
Telefon: 0761/20367578

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