Geheimnissen der Erde auf der Spur

Donnerstag, 2. Mai 2013 | Autor/in: und

Landeslehrpreisträger Professor Thomas Kenkmann hat sich die neuen technischen Möglichkeiten zunutze gemacht und schickt seine Masterstudierenden auf die Suche nach unentdeckten Meteoritenkratern. Als Untersuchungsobjekt steht durch Google Earth-Satellitendaten die gesamte Erdoberfläche zur Verfügung. Verdächtige Strukturen werden durch eine geowissenschaftliche Recherche weiter untersucht und eine Expedition zu diesen Strukturen zunächst theoretisch geplant. Sollte eine weitergehende wissenschaftliche Untersuchung gerechtfertigt sein, schließt sich eine Expedition im Gelände an, die von den Studierenden selbst durchgeführt wird.

Im folgenden Video bekommen Sie einen kleinen Einblick in das Vorgehen bei der Suche nach Meteoritenkratern und erfahren wie der Kurs aufgebaut ist, welche Kompetenzen die Studierenden dabei erwerben und für welche Fächer sich ähnliche Studierendenprojekte eignen würden.

Klicken Sie auf das Symbol mit den vier Pfeilen, um das Video in Vollbild anzusehen.

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Übersetzen mal anders: Translation on Wikipedia

Mittwoch, 10. April 2013 | Autor/in: , , und

Im Rahmen des IDA-Projekts „Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien“ öffneten Alison Nagel und Kai Woodfin ihre Lehrveranstaltung „Translation on Wikipedia“ für Lehrerinnen und Lehrer. Hier erzählen Sie von ihren Erfahrungen:

Langfristige Weiterführung des IDA-Projekts
Geplant ist weiterhin die Verbindung eines Moduls des universitär gestützten Teils der Lehrerausbildung am Englischen Seminar der Universität Freiburg mit fachwissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten für Lehrer. Es soll regelmäßig zunächst ein (Haupt-) Seminar als Wahlpflichtveranstaltung angeboten werden. In einer zweiten Phase wäre aus unserer Sicht die sinnvollste Lösung die, dass in der Lehrerschaft eine eigene Gruppe Lehrende in der Fortbildung geschaffen wird mit ggf. bis zum völligen Sabbatical reduziertem Deputat, die sich wie etwa in Australien an den Hochschulen für ein ganzes Fortbildungssemester einschreiben und eine entsprechende Anzahl von Veranstaltungen belegten.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des IDA-Projekts

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Instructional Development Award Preisträger Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck

Freitag, 5. April 2013 | Autor/in: und

Drei verschiedene Varianten erprobte Professor Hochbruck in seinem Projekt “Kombination von Lehrveranstaltungen der universitären Lehrerausbildung für Studierende am Englischen Seminar mit Fortbildungen für Lehrende an Gymnasien” bei dem Versuch, adäquate Veranstaltungsformate zu finden. Wie gelingt es am Besten, die Lehrer mit neuen fachwissenschaftlichen Erkenntnissen in Kontakt zu bringen und gleichzeitig die Studierenden am fachdidaktisch-pädagogischen Wissen der Lehrenden teilhaben zu lassen?

Persönliches

Sitz des Englischen Seminars – Kollegiengebäude IV

Herr Hochbruck, was mögen Sie an der Lehre?
Keine Sitzung ist genau wie die andere – es ist immer eine dramatische und theatrikale Situation, in der alle Beteiligten ihre Rollen spielen; mal mehr, mal weniger gut. Gelungene Seminarsitzungen, eine erfolgreiche Sprechstundenberatung oder ein inspiriertes Referat von Studierenden beflügeln mich den ganzen Tag.

Was konnten Sie schon von Studierenden lernen?
Dass jede und jeder Einzelne von ihnen den Aufwand wert ist, sich ihnen mit vollem Einsatz zuzuwenden, und dass man ihnen ruhig etwas zutrauen kann und sollte. Eine meiner begabtesten Studentinnen ist noch vor ihrem Examen weiter…

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NetzFundstück: Lehrevaluation kritisch hinterfragt

Mittwoch, 3. April 2013 | Autor/in:

Eine lesenswerte Sicht auf das Thema Lehrevaluation bietet Gabi Reinmann (Professorin für Lehren und Lernen mit Medien) in ihrem Weblog “E-Denkarium“. Sie fragt sich, woher ihr gespaltenes Verhältnis zur Lehrevaluation kommt und denkt darüber nach, wo klassische Lehrevaluation vielleicht zu kurz greift:

“Praktisch relevant ist die Frage, was BEIDE Seiten tun können, damit Lehre keine Aneinanderreihung von Frusterlebnissen ist, sondern (a) Lernprozesse bei den Studierenden bewirkt, die davon entsprechend profitieren, und (b) den Lehrenden darin unterstützt, das eigene Lehr- und Forschungsgebiet weiter und tiefer zu durchdringen. Was am Ende herauskommt, ist ein Gemeinschaftsprodukt. Klassische Evaluationen aber betrachten gar nicht dieses Gemeinschaftsprodukt, sondern fragen danach, was Studierende im Prozess einer Veranstaltung wahrgenommen haben und wie sie das bewerten. Das ist wichtig, aber nur ein Puzzleteil! Und es für die Lehrqualität wirkungslos, wenn es ein Puzzleteil bleibt.”

Wie wichtig sind diese “Gemeinschaftsprodukte” für die Lehrqualität? Vor kurzem habe ich Prof. Kenkmann (Geologie) zu seinem Lehrprojekt “Screening Earth – A Student (Re)Search Project” interviewt und beim Lesen über das “Gemeinschaftsprodukt” musste ich wieder an eine seiner Antworten denken. Auf die Frage “Worin sehen Sie den Mehrwert des Kurses?” sagte er: “Ich finde das reizvolle an diesem Kurs, dass er einerseits für die Studierenden nützlich ist, auf der anderen Seite ist es auch ein Mehrgewinn für die Forschung. Es ist also gewissermaßen eine Win-Win-Situation.” Ich bin sicher, dass eine solche Win-Win-Situation eine große Motivation für Lehrende ist. Und im Fall von Prof. Kenkmann belegt der Landeslehrpreis, den er für den Kurs erhalten hat, dass die Lehrqualität ganz sicher nicht darunter leidet, wenn Wissenschaftler ihre Forschung in die Lehre einfließen lassen. (Ideen für die Verbindung von Forschung und Lehre können Sie sich übrigens neuerdings auf der Internetseite der Abteilung Hochschuldidaktik holen.)

Aber um wieder auf das Thema Lehrevaluation zurück zu kommen: Mich würde sehr interessieren, ob Sie gleicher Ansicht sind wie Prof. Reinmann? Greift Lehrevaluation normalerweise zu kurz? Und was halten Sie von ihrem Vorschlag einer “gemeinsamen Reflexion der Lehre”?

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Vernetzung à la carte

Freitag, 22. März 2013 | Autor/in:

Mitbringsel_V2

Wissen Sie eigentlich wie viele zentrale Einrichtungen sich an der Uni Freiburg mit dem Thema Lehre auseinandersetzen? Um es kurz zu machen: Eine ganze Menge. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte, wie beispielsweise die Qualifizierung und Beratung von Lehrenden, Vergabe von Geldern, Lehrevaluation und die Administration der zentralen Lernplattform. Aber natürlich gibt es häufig Überschneidungspunkte und Themen, die alle etwas angehen. Deshalb haben wir letzten Herbst ein Vernetzungsfrühstück eingeführt, zu dem wir uns seitdem alle paar Monate treffen. Eine Abteilung lädt ein, stellt ein Kässchen auf und alle anderen kommen. Die Teilnehmer/innen bestehen aus Vertreter/innen der Abteilung Lehrentwicklung, der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik, der Servicestelle E-Learning und der Stabsstelle Marketing & Wissensmanagement.

Vernetzungsfruehstueck1

Einige der Themen, über die wir diesmal gesprochen haben, dürften Ihnen bekannt vorkommen: Der Stand der Dinge zur weiter…

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Parocase – der Mix macht’s

Mittwoch, 13. März 2013 | Autor/in: , und

Auch wenn sich das zahnmedizinische Studium in vieler Hinsicht von den nicht-medizinischen Fächern an unserer Uni unterscheiden mag – im Projekt “Parocase” finden Lernmethoden Anwendung, die auch für andere Fächer gut geeignet sind: Problemorientiertes Lernen anhand von Praxisfällen kombiniert mit Web Based Trainings.
Wie genau das Konzept hinter “Parocase” funktioniert, erzählt IDA-Preisträgerin Prof. Ratka-Krüger:

2012 wurde unter den sechs prämierten Lehrkonzepten des Instructional Development Award (IDA) der Albert-Ludwig-Universität Freiburg auch ein zahnmedizinisches Projekt ausgezeichnet. Frau Prof. Petra Ratka-Krüger, Sektionsleiterin Parodontologie der Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie in Freiburg wurde für das Projekt PAROCASE prämiert. Mit diesem Projekt möchten wir die studentische Ausbildung im Fach Parodontologie praxisnäher gestalten. Dazu soll eine Auswahl von Patientenfällen aus der zahnärztlichen Praxis, didaktisch neu aufbereitet und an unterschiedlichen Stellen des Curriculums integriert werden. Die Fälle kommen von Absolventen des Freiburger Postgraduiertenstudienganges Master Online Parodontologie und periimplantäre Therapie. So profitieren Zahnmedizinstudenten von der Erfahrung und Expertise ihrer spezialisierten Kollegen.

Bei Fragen zum Projekt können Sie sich gerne an unsere technische Koordinatorin des Master Online Milena Isailov wenden.

Hintergrundinfos zu den vorgestellten Lehrszenarien:

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Instructional Development Award Preisträgerin Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger

Montag, 11. März 2013 | Autor/in: und

Warum nicht die “Produkte” eines Weiterbildungsstudiengangs für die grundständige Lehre nutzen?

Durch diese Idee entstand das IDA-Projekt “Parocase” in der Zahnmedizin. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt und die IDA-Preisträgerin Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger. Übermorgen erwartet Sie in der Impulswerkstatt ein Videointerview mit der Preisträgerin, in der sie die verwendeten Lehrszenarien näher beleuchtet.

IDA-Projekt

Was hat Sie zu der Projektidee inspiriert?
Der Anteil des Fachgebietes Parodontologie am gesamten zahnmedizinischen Studium ist, ungeachtet der hohen Prävalenz von Parodontalerkrankungen in Deutschland, noch immer gering. Nur ca. drei Prozent der vorgesehenen Semesterwochenstunden entfallen auf die Parodontolgie. Zur Vorbereitung auf die spätere zahnärztliche Praxis ist es daher wünschenswert, das in der grundständigen Lehre vermittelte Wissen zu ergänzen. Als ein geeignetes Mittel hierzu, hat sich die Auseinandersetzung mit konkreten, systematisch dokumentierten Patientenfällen erwiesen, die den Universitätskliniken jedoch meist nur in begrenzter Zahl zur Verfügung stehen.
Auf der anderen Seite werden gut dokumentierte Patientenfälle im Rahmen des Freiburger Postgraduiertenstudienganges Master Online Parodontologie und periimplantäre Therapie regelmäßig “produziert“. Eine Prüfungsleistung weiter…

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Eucor hautnah: Zu Besuch in Strasbourg

Freitag, 25. Januar 2013 | Autor/in:

Ich gebe es zu – diese französischen Süßigkeiten waren echt lecker! Aber bevor jemand auf falsche Gedanken kommt: Das war nicht der Grund, weshalb wir uns am 15. Januar auf den Weg nach Strasbourg in die Eucor-Koordinationsstelle gemacht haben. Stattdessen wollten wir unseren Eucor-Partnern etwas aus Freiburg mitbringen, und zwar die Möglichkeit sich mit unseren Lehrenden und Studierenden auf der Impulswerkstatt Lehrqualität über die Lehre auszutauschen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die  französische und schweizer Lehrkultur in manchen Punkten von der deutschen unterscheidet und würde gerne herausfinden, was wir voneinander lernen können!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Eucor-Koordinationsstelle haben uns (wie man sieht ;-) ) sehr nett aufgenommen und wollen uns dabei helfen Kontakt zu den Lehrenden der anderen vier Eucor-Universitäten aufzunehmen. Und vielleicht können Sie hier schon bald von den Lehrideen Ihrer oberrheinischen KollegInnen lesen!

Schon jetzt habe ich aber dieses vierminütige “Mitbringsel” für Sie: Sabine Garrels von der Eucor-Koordinationsstelle hat mir einige Fragen zu den Aufgaben der Koordinationsstelle und der Unterstützung für Lehrende, die eine Eucor-Lehrkooperation aufbauen möchten, beantwortet. Außerdem hat Sie Empfehlungen und Tipps für Freiburger Lehrende und Studierende.

Viel Spaß!


Musik (CC): Loveshadow – “Peace”

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Was war? Was kommt?

Mittwoch, 2. Januar 2013 | Autor/in:

Wenn ein neues Jahr beginnt, ist das immer eine schöne Gelegenheit, um das letzte Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Was war gut, was hat sich verändert, was waren die besonderen Momente? Welche Anregungen möchte man ins neue Jahr mitnehmen?

Rückblick 2012

Für mich waren die 100 Blogbeiträge seit Dezember 2011 zunächst einmal natürlich viel Arbeit, aber die vielfältigen Einblicke in die Lehre an unserer Universität möchte ich nicht missen! So viele tolle Ideen und engagierte Lehrende sind hier verteilt!

Neben ganz individuellen fachspezifischen Lehrideen, haben wir uns im vergangenen Jahr auch vielen Themen gewidmet, die fachübergreifend eine Rolle spielen. Hier ein paar Anregungen zum Stöbern:

Tutorate sind ein fester Teil der Lehre, jedoch funktioniert das Zusammenspiel von Vorlesung und Tutorat bzw. Lehrendem/r und Tutor/in nicht immer automatisch. Wie lassen sich Tutorate verbessern? Dieser Frage geht ein IDA-Projekt in der Geschichte nach, aber auch bei der Lernmethode “Problemorientiertes Lernen“, ist die Tutorenrolle ein besonderes Erfolgskriterium. weiter…

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Online-Vortrag zur Impulswerkstatt Lehrqualität

Mittwoch, 19. Dezember 2012 | Autor/in: und

Wenn Sie am 29. November nicht bei der virtuellen Geburtstagsfeier für die Impulswerkstatt Lehrqualität dabei sein konnten, haben Sie jetzt die Gelegenheit sich den Online-Vortrag trotzdem anzuschauen! Genießen Sie den E-Lunch in voller Länge oder einzelnen Ausschnitten zu folgenden Themen:

  • Warum gibt es die Impulswerkstatt Lehrqualität?
  • Wie haben sich die Zugriffszahlen im letzten Jahr entwickelt? Von wem wird die Impulswerkstatt Lehrqualität genutzt?
  • Kommen die Impulse für die Lehre bei den Blogleserinnen und -lesern an?
  • Interview mit Blogleser Prof. Lengsfeld: Was haben die Blogbeiträge dem Professor aus der VWL gebracht und warum möchte er selbst im Blog aktiv werden?

Um das Video zu vergrößern, klicken Sie auf das Symbol mit den vier Pfeilen.

Vielen Dank für die Beteiligung am E-Lunch, die Diskussionsfragen und Geburtstagswünsche!

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