Do it yourself: Klimapolitik – Teil 2

Donnerstag, 8. November 2012 | Autor/in:

Wie macht man internationale Klimapolitik für fachfremde Studierende erfahrbar?
(Erfahren Sie mehr über den Hintergrund des Moduls in Teil 1)

Im Zentrum des dreiwöchentlichen Pflichtmoduls „Internationale Klima- und Energiepolitik“ steht eine Gruppenarbeit, bei der die bis zu 10 Gruppen (3 bis 4 Personen) sukzessive die Rolle von Akteuren in der internationalen Klimapolitik einnehmen – ihnen zugewiesene Industrie- und Entwicklungsländer.

Interaktive partizipative Lehrmethoden
Über den gesamten Zeitraum  erarbeiten sich die Studenten selbstständig in drei aufeinander aufbauenden Aufgaben den Hintergrund, die nationalen Umstände, Interessen und Konflikte ihres jeweiligen Landes und präsentieren es im Plenum. Auf dieser Basis recherchieren sie in der zweiten Aufgabe die nationale und die internationale Klimapolitik ihres Landes, um am Ende des Modules in der dritten Aufgabe „ihr“ Land nicht nur zu präsentieren, sondern zu repräsentieren – in einem Rollenspiel bei dem die Studenten mit realistischem Hintergrund selber internationale Klimapolitik „machen“. So lernen sie die Komplexität, die Zusammenhänge, die Argumentationslinien und das Verhalten einzelner Akteure (Staaten und nichtstaatliche Akteure) zu analysieren und Politik zu verstehen:

Vorbereitung durch Experten
Um dieses Rollenspiel auf hohem Niveau weiter…

Thema: News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren

Do it yourself: Klimapolitik – Teil 1

Mittwoch, 7. November 2012 | Autor/in: und 

Der Studiengang Renewable Energy Management (REM) ist ein sehr erfolgreiches Angebot der Universität Freiburg:

Jedes Jahr bewerben sich über 300 Absolventen aus der ganzen Welt mit überwiegend technischem Hintergrund auf einen der ca. 30 Studienplätze. Im ersten Semester müssen sie das drei Wochen dauernde Pflichtmodul „Internationale Klima- und Energiepolitik“ belegen. Generell ist das anfängliche Interesse der Studierenden an politikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen zunächst gering und die Skepsis des Nutzens durch dieses Modul sehr groß – vor allem bei den Studenten mit Ingenieurwissenschaftlichem Vorstudium, da sie einerseits oft den Bezug zu ihrem zukünftigen Arbeitsfeld nicht erkennen, und sie andererseits mit den ihnen weitgehend unbekannten Geisteswissenschaften konfrontiert werden.

Ein wesentliches Ziel, bzw. eine große Herausforderung besteht also zunächst darin, bei den Studierenden das Interesse zu wecken und den Nutzen verschiedener politikwissenschaftlicher Perspektiven erfahrbar zu machen.

„Dr. Till Pistorius’s is the kind of teacher you wish to learn from. His effortless manner of balancing all aspects of the subject, be it theoretical or practical, truly helps you get the best out of the lectures. With an interactive, conversational style of teaching, Dr Pistorius has made sure I understand and retain all that I have learnt during his classes. For that, I thank you sir!“ Pratibha Rialch (REM student)

Sehen Sie morgen, wie Universitätslehrpreisträger Dr. Pistorius Studierende wie Pratibha Rialch für das Thema begeistert und sie Klimapolitik nicht nur lernen, sondern erleben und sogar „machen“ lässt!

Hinweis: Wenn Sie den Folgebeitrag nicht verpassen wollen, können Sie sich per E-Mail informieren lassen oder den Artikel-Feed (RSS) abonnieren. Beide Optionen finden Sie in der rechten Navigationsleiste.

Thema: News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren