Ausschreibung: Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre 2016

Montag, 18. April 2016 | Autor/in:

Foto: Sebastian Bender

Foto: Sebastian Bender

Auch dieses Jahr schreiben die Baden-Württemberg Stiftung und der Stifterverband die Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre aus – diesmal beteiligen sich noch zusätzlich die KSB Stiftung und die WILO-Foundation. Die insgesamt 250.000 Euro werden in drei Föderkategorien vergeben:

  •     Junior-Fellowships für Doktorand/innen, Post-Doktorand/innen und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
    Dotierung: je 15.000 Euro
  •    Senior-Fellowships für Juniorprofessor/innen, habilitierte Wissenschaftler/innen und Professor/innen
    Dotierung: je 25.000 Euro
  •     Tandem-Fellowships für Lehrende, die mit einem/einer Hochschuldidaktiker/in, Lehr-/Lernforscher/in oder mit einem Lehrenden aus einem anderen Studienfach oder von einer anderen Hochschule (auch im Ausland) kooperieren
    Dotierung: je 30.000 Euro

Mit den Fellowships sollen Anreize für die Entwicklung und Erprobung neuartiger Lehr- und Prüfungsformate bzw. für die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten geschaffen sowie der Austausch über Hochschullehre gefördert werden.

In den vergangenen fünf Jahren wurden von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Stifterverband und weiteren Partnern aus 838 Anträgen insgesamt 69 Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre ausgewählt. Weitere Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie auf der Seite des Stifterverbandes.

 Antragsverfahren

Die Einreichung von mehreren Anträgen pro Hochschule ist möglich. Die Anträge müssen von der Fakultät und dem Rektorat unterstützt und über die Hochschulleitung eingereicht werden.

Wir, also die Abteilung Lehrentwicklung, sind für die Koordination der Antragstellung zuständig und unterstützen Sie gerne. Wir bitten allerdings alle potenziellen Antragsteller/innen, sich spätestens bis zum 23. Mai 2016 bei uns zu melden, damit wir den weiteren Ablauf gemeinsam planen können! Alle Fristen finden Sie unten.

Für die Antragstellung wird von uns eine einheitliche und verbindliche Formatvorlage zur Verfügung gestellt, um so die (optische) Einheitlichkeit der Freiburger Anträge sicherzustellen. Der Antrag sollte 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten und maximal (inkl. Bilder) 10 Seiten lang sein.

Fellowships und Instructional Development Award: Doppelbewerbung möglich!

Da dieses Jahr der Instructional Development Award (IDA) für insgesamt zwei Projekte zur Verfügung steht und das Konzept dem der Fellowships ähnelt, wäre dies bei der Antragsstellung zu beachten. Eine Bewerbung in beiden Wettbewerben mit ein und demselben Projekt – sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind – ist möglich. Allerdings kann dasselbe Projekt höchstens durch einen Preis finanziell gefördert werden.  Eine Bewerbung in den Wettbewerben mit zwei unterschiedlichen Projekten ist selbstverständlich völlig unproblematisch. Bei Fragen zu diesem oder anderen Themen beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an!

Zeitplan und Fristen
  • Interessensbekundung gegenüber der Abt. Lehrentwicklung: 23. Mai 2016
  • Einreichung des Antrags bei der Abt. Lehrentwicklung: 20. Juni 2016
  • Einreichungsfrist der Hochschulen: 15. Juli 2016
  • Entscheidung über die Auswahl der Fellows voraussichtlich Ende November 2016
Kontakt:

Dr. Tanja Krämer-McCaffery, Tel.: 203-97558, E-Mail
Petra Mußler, Tel.: 203-9088, E-Mail

 

 

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Ausschreibung „Ars legendi Preis – Diversitätsgerechtes Lehren und Lernen“

Donnerstag, 14. April 2016 | Autor/in:

Ars legendiDie diesjährige Ausschreibung des Stifterverbands zusammen mit der Hochschulrektorenkonferenz widmet sich dem Thema Diversitätsgerechtes Lehren und Lernen. Bereits in einem vorbereitenden Workshop wurden neben der besonderen Bedeutung des Preises für die Hochschullehre die Ausbildung und Förderung des akademischen Nachwuchses genannt. Der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Preis wird dieses Jahr zum ersten Mal in zwei Kategorien unterteilt:

  1. für einen Wissenschaftler/in mit herausragenden sowie innovativen Leistungen im Bereich des diversitätsgerechten Lehrens und Lernens und
  2. für ein Projekt (Lehrveranstaltung, Modul, Maßnahme etc.), welches sich im Bereich des diversitätsgerechten Lehrens und Lernens bewährt hat.

Ausschlaggebend für die Vergabe ist die Wirkung der Impulse auf die Weiterentwicklung der Hochschullehre.

Die Qualität der Lehre soll als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements der Hochschulen profiliert werden.

Vorschläge für die Ausschreibung können von Fakultäten, Fachschaften und Instituten bis zum Bewerbungsschluss am 15. Juli 2016 eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind zulässig.
Nähere Informationen zu den Ausschreibungsunterlagen und dem Verfahren des Ars legendi-Preises 2016 erhalten Sie aud der Seite des Stifterverbandes unter: http://www.ars-legendi-preis.de/

Für weitere Fragen stehen Frau Dr.Tanja Krämer-McCaffery und Petra Mußler aus der Abteilung Lehrentwicklung gerne zur Verfügung.

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Ideen für die Lehre gefragt: Die IDA-Ausschreibung 2016/17 ist da

Mittwoch, 24. Februar 2016 | Autor/in: und 

2015-03-06 KrokusWie bereits angekündigt wird der Instructional Development Award (IDA) auch für 2016/17 wieder ausgeschrieben. Insgesamt zwei IDAs wird es in dieser Runde geben – vorbehaltlich der tatsächlichen Bereitstellung des BMBF im Rahmen der zweiten Phase des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ (wovon wir stark ausgehen!).

Da der IDA nun schon zum achten Mal ausgelobt wird, kennen ihn viele Lehrende bereits. In dieser Runde gibt es allerdings – aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem IDA – mehrere Änderungen am IDA-Konzept:

  • die Laufzeit des IDA wird ausgeweitet auf 18 Monate (Beginn der Laufzeit: Oktober 2016)
  • eventuelle Kooperationen mit Servicestellen der Universität müssen vor Antragsstellung geklärt und im Antrag dokumentiert werden
  • Projekte mit E-Learning Komponente müssen bei der Servicestelle E-Learning eine Beratung einholen und dies im Antrag dokumentieren
  • Anträge können maximal von drei Personen gemeinsam gestellt werden
  • Außerdem gilt es zu beachten, dass nicht-professorale Mit-Antragsteller/stellerinnen nicht überwiegend aus dem IDA-Preisgeld finanziert werden dürfen

Die genaueren Daten und Bedingungen zum IDA 2016/17 können Sie der Ausschreibung entnehmen, die auch auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung zu finden ist. Dort erhalten Sie ebenfalls weiterführende Informationen. Die Deadline für die Einreichung der Anträge ist der 20.06.2016 – gerne sind wir für alle Fragen rund um den IDA ansprechbar.

Petra Mußler (petra.mussler@zv.uni-freiburg.de,203-9088)

Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de; 203-97558)

Wir freuen uns auf jeden Fall wieder auf viele IDA-Projektskizzen mit interessanten Ideen für die Weiterentwicklung der Lehre!

 

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In Planung: der IDA 2016/17

Mittwoch, 10. Februar 2016 | Autor/in:

Institustviertel-Narzissen3Auch dieses Jahr wird es aller Voraussicht nach wieder eine Ausschreibung für den Instructional Development Award (IDA) geben. Dieser Preis wird seit 2010 für innovative Lehrentwicklungsprojekte ausgeschrieben. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen für die Ausschreibung für das Jahr 2016/17, mit der in etwa zwei Wochen gerechnet wird. Dann wird hier im Blog detailliert über die Ausschreibung berichtet.

Bis dahin können Sie sich ja schon mal von bisherigen IDA-Projekten inspirieren lassen. Alle Artikel zum Thema IDA auf der Impulswerkstatt finden Sie hier, eine Übersicht über die bisher prämierten Projekte auf der Seite der Abteilung Lehrentwicklung.

Ohne Gewähr(!) können wir Ihnen schon mal die groben Eckdaten nennen:

  • Voraussichtlich werden dieses Jahr zwei Preise zu je 70.000€ vergeben
  • Die Bewerbungsfrist wird wohl Mitte Juni 2016 enden
  • Projektstart sollte Oktober 2016 sein mit einer Laufzeit von bis zu 18 Monaten
  • Wie immer muss das Projekt von Studienkommission und Fakultätsrat unterstützt werden (bitte berücksichtigen Sie dies unbedingt bei Ihren Planungen!)

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Prüfungsform: Poster-Präsentation

Montag, 8. Februar 2016 | Autor/in: und 

PI Posterpräsentation 2016Semsesterende und die Menge an Prüfungen häuft sich: ob Klausur, mit Freitext oder Multiple Choice, Tests, mündliche Prüfungen usw. Dass es auch kreative Alternativen gibt, zeigt eine Veranstaltung in den Pharmazeutischen Wissenschaften. Herr Dr. Steffen Lüdeke gibt einige Informationen über seine Veranstaltung „Arzneistofffindung“.

Wie ist Ihre Vorlesung aufgebaut?

Die Vorlesung „Arzneistofffindung“ ist Teil eines Moduls im 5. Semesters B.Sc. Pharmazeutische Wissenschaften und ist dort mit einem Seminar („Retrosynthese“) und einer weiteren Vorlesung (Spezialvorlesung Pharmazeutische/Medizinische Chemie) kombiniert. Die Modulabschlussprüfung setzt sich aus einer mündlichen Prüfung, in der Retrosynthese und Spezialvorlesung abgefragt werden (60%) und der benoteten Posterpräsentation (40%) zusammen.
Zusätzlich zu Pharmazeuten nehmen auch Studierende M.Sc. Chemie teil, die sich den Kurs als „Methoden und Konzepte“ anrechnen lassen.

Welches Konzept steht hinter dieser Veranstaltung und welche Inhalte werden vermittelt?

In der Vorlesung werden Methoden vorgestellt, wie in der Industrie, aber auch in der akademischen Forschung, nach biologisch wirksamen Substanzen gesucht wird. Dabei fangen wir mit der Suche und Validierung möglicher Arzneistoff-Targets an, also die Suche nach Proteinen, Rezeptoren etc., an denen ein Arzneistoff angreift. Dann wird dargelegt, welche Eigenschaften Substanzen haben müssen, um überhaupt eine biologische Wirkung entfalten zu können und erklärt, weshalb gerade Naturstoffe dabei nach wie vor eine große Rolle spielen. Im größten Teil der Vorlesung werden Assays, computergestützte Verfahren und auch einige alternative/innovative Methoden vorgestellt, um aus riesigen Substanzbibliotheken einen Arzneistoffkandidaten herauszufiltern.
Dies sind inhaltlich sehr unterschiedliche Dinge, bei denen biochemisches, chemisches und analytisches Grundwissen gefragt ist. Für die Studierenden ist praktisch alles komplett neu. Da stellte sich natürlich die Frage, ob es Sinn macht, diesen umfangreichen Stoff in einer Klausur abzufragen oder ob die Lernziele, nämlich einen möglichst breiten Überblick über moderne Verfahren des Wirkstoffdesigns zu gewinnen, vielleicht auch anders erreicht werden können. Eine Möglichkeit wäre, Referate halten zu lassen. Der Vorteil ist, dass sich jede Gruppe eingehend mit zumindest einem Thema auseinandersetzt. Für die Zuhörer kann es allerdings sehr ermüdend sein, mehrere Stunden in einem Seminarraum abzubrummen, während 20 oder mehr Referate gehalten werden. Deshalb habe ich die Idee mit der benoteten Poster-Präsentation aufgegriffen, die in einem Hochschuldidaktik-Seminar („Prüfungsformen“), an dem ich einmal teilgenommen habe, besprochen wurde.

Was wird auf den Postern präsentiert und wie läuft das Verfahren ab?

Zunächst suche ich in der Fachliteratur nach aktuellen Artikeln (Papers), in denen eine der in der Vorlesung besprochenen Methoden verwendet wurde oder sich sonst einem Themengebiet der Vorlesung zuordnen lassen. Die Studierenden wählen in Zweiergruppen je ein aktuelles Paper aus, das sie dann gemeinsam bearbeiten und die wichtigsten Aussagen und Verfahren auf dem Poster zusammenfassen. Die meisten Forschungsarbeiten sind sehr interdisziplinär, weshalb es den Studierenden oft nicht leicht fällt eine Auswahl zu treffen, welche der vielen Daten sie auf dem Poster unterbringen sollen. Wenn sie sich sehr unsicher sind, dürfen sie sich auch bei mir melden und mir einen Entwurf zeigen. Man muss dabei etwas aufpassen, dass der zeitliche Aufwand dabei nicht überhandnimmt und auch dass die spätere Bewertung nicht verzerrt wird, wenn man zu viele Tipps gibt. Andererseits lernen die Studierenden sehr viel bei diesen Gesprächen und sind in der Regel gut auf die „Poster-Beratung“ vorbereitet. Das Angebot wird auch nicht von allen wahrgenommen. Manche verstehen vielleicht nur einen Begriff nicht, dann melden sie sich einfach per Email.
Abschließend werden die Poster nicht nur benotet, sondern auch öffentlich im Foyer ausgestellt. Am Termin, an dem die Poster aufgehängt werden, stellt jede Gruppe ihr Thema noch mit 2-3 Powerpointfolien vor allen Teinehmern ganz kurz vor. Auch diese Art der Präsentation ist für die meisten neu.

Würden sie diese Veranstaltung mit „Forschendes Lernen“ titulieren?

Die Studierenden sollen langsam an eine wissenschaftliche Vorgehensweise herangeführt werden. Also ist es eher „Lernen, wie geforscht wird“ und damit die Vorstufe zu forschendem Lernen.

Worin sehen Sie die besonderen Herausforderungen?

Mir ist es wichtig zu zeigen, dass wir topaktuelle Dinge vermitteln, weshalb ich darauf achte, dass die Papers nicht älter als 1-2 Jahre sind und auch in hochrangigen Journals veröffentlicht wurden. Allerdings ist es sehr, sehr zeitaufwändig jedes Jahr aufs Neue passende Papers auszuwählen und zu lesen. Leider stellt sich oft nachträglich heraus, dass das Niveau der Papers sehr unterschiedlich ist. Zum Teil kann man diese Ungleichheit durch die Gespräche in der „Poster-Beratung“ ausgleichen, bezahlt aber dafür wiederum mit hohem Zeitaufwand. Zu guter Letzt muss jedes Poster ja auch noch gelesen und bewertet werden. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass man gerade bei großen Gruppen (dieses Jahr waren es 52 Teilnehmer mit 26 Postern) als Prüfer einen deutlich größeren Workload hat als bei einer herkömmlichen Klausur. Das scheint insgesamt ein Hauptmanko bei Innovationen in der Lehre zu sein: viele Konzepte sind für kleine Gruppen wunderbar, klappen aber bei größeren Gruppen nicht mehr so gut.
Dennoch bin ich der Meinung, dass es an sich eine sehr schöne Sache ist und bei den Studis glaube ich auch sehr gut ankommt. Viele Ergebnisse können sich sehr gut sehen lassen und eine gute Note ist dabei keineswegs geschenkt – wir benoten nach strengen Kriterien! Die Studierenden gehen sehr motiviert zu Werke und sind schon bei einer 2,3 bitter enttäuscht, wenn sie viel Arbeit und Kreativität investiert haben, es aber inhaltliche und formale Abstriche gibt.
Insgesamt habe ich das Gefühl, bei der Poster-Präsentation ist die Note sowieso nicht alles: die meisten macht es sehr stolz, wenn sie ihr Werk im Foyer ausgestellt sehen.

Feedback von Studierenden:

„Ich habe die Veranstaltung Arzneistofffindung als eine Abwechslung zu den üblichen Vorlesungen empfunden.
Es war am Anfang eine Herausforderung, die mir vorliegende wissenschaftliche Arbeit auf einem Poster darzustellen. Man muss auf dem Poster die Vorgehensweise kurz aber trotzdem verständlich dem Leser übermitteln.
Bei den Präsentationen der Kommilitonen, war es schön zu sehen, dass es viele Ansätze gibt, ein Thema anschaulich zu vermitteln.
Bei der Gestaltung des Posters konnte man sich gut mit dem Umgang von Power Point vertraut machen und sich überlegen, wie man mit Präsentation dem Zuhörer spannend vermittelt.
Alles in Allem hat mir die Veranstaltung gut gefallen.“(Moritz Konrad)

„Die Erarbeitung eines Posters empfand ich als eine gute Alternative zum üblichen Lernen auf eine Prüfung, in der Wissen abgefragt wird. So konnten wir selber die Schwerpunkte setzen, die uns näher interessiert haben und wo wir näher ins Detail gehen wollten. Vor Präsentationen bin ich generell eher aufgeregt, aber fand es auch wichtig unsere Arbeit den Kommilitonen zu zeigen. Die größte Hürde war für mich eigentlich ganz zu Beginn, wo man erst mal ein Paper komplett inhaltlich verstehen und eine Gliederung für Poster und Präsentation entwickeln muss. Da wir in Zukunft aber immer häufiger mit solcher Literatur zu tun haben werden (hinsichtlich Bachelorarbeit), sehe ich die Veranstaltung als durchaus sinnvoll und lehrreich.“ (Sophia Gmoser)

„Die Veranstaltung gibt einen guten Überblick über verschiedene Methoden der Arzneistofffindung. Dabei fand ich gut, dass man sich das Thema, mit dem man sich näher beschäftigen wollte, selbst aussuchen durfte und sich damit näher über ein Themengebiet informieren konnte, das dem eigenen Interesse entspricht. Das ist etwas das meiner Meinung nach in diesem Studiengang zu selten gefördert wird.
Eine der größten Herausforderungen war aus der Vielzahl an verwendet Methoden, die in einem Paper verwendet wurden, sich auf die eine Wesentliche zu konzentrieren und diese möglichst knapp darzustellen.
Präsentationen zu halten fällt mir nicht leicht und ist etwas sehr unangenehmes für mich. Trotzdem bin ich im Nachhinein froh darüber dazu „gezwungen“ worden zu sein, da man nur durch Übung die Angst davor überwinden kann. Das ist auch für das spätere Berufsleben hilfreich.
Ich würde mir wünschen im Studium häufiger dazu ermutigt zu werden sich mit einem selbst gewählten Themenbereich auseinander zu setzen. Ich denke, dass die Veranstaltung sinnvoll ist, da der Umgang mit wissenschaftlichen Publikationen, sowie die Literaturrecherche, als Übung für spätere Arbeiten, wie z.B. die Bachelorarbeit, sicherlich hilfreich ist.“ (Carolin Schwarzenbach)

„Ich empfand den Kurs Arzneistofffindung als gute Übung zum Umgang mit wissenschaftlichen Artikeln. Außerdem ist die Bearbeitung von wissenschaftlichen Artikeln auch wichtig für die anstehende Bachelorarbeit.
Es war zunächst etwas schwierig, da wir nicht wussten, wie wir das Poster gestalten sollen und welche Elemente des Papers am sinnvollsten wären. Aber sobald wir einmal ein Grundgerüst erstellt hatten, lief es ganz gut.
Die Art der Veranstaltung ist meiner Meinung nach auch für andere wissenschaftliche Studiengänge sinnvoll.“ (Johanna Brech)

 

 

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Workshop „Ars legendi-Preis 2016 – Diversitätsgerechtes Lehren und Lernen“

Mittwoch, 27. Januar 2016 | Autor/in:

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Hochschulrektorenkonferenz verleihen auch dieses Jahr wieder den „Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre“.Ars legendi  Dieser mit 50.000 € dotierte Preis wird für engagierte Hochschullehrende ausgeschrieben und soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen.

Einleitend vor der Ausschreibung des „Ars legendi-Preises für exzellente Hochschullehre 2016“ findet ein vorbereitender Workshop am 23. Februar 2016 in Essen statt. Die diesjährige Zielsetzung lautet: „Diversitätsgerechtes Lehren und Lernen“. An diesem Tag werden Auswahlkriterien und Verfahrensmodalitäten des Preises konkretisiert.

Details zu dem Workshop finden Sie auf der Seite des Stifterverbandes.

Über die Veröffentlichung der detaillierten Ausschreibung wird zur gegebenen Zeit in der Impulswerkstatt berichtet.

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Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin 2016

Mittwoch, 20. Januar 2016 | Autor/in:

Foto: Sebastian Bender

Foto: Sebastian Bender

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft schreibt gemeinsam mit dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) den mit 30.000 Euro dotierten Preis für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Medizinischen Fakultäten aus. Der Preis soll die Bedeutung der Hochschullehre hervorheben und Lehrende motivieren, sich in der Hochschullehre zu engagieren.

Die Bewerbung erfolgt auf Vorschlag der Fakultäten oder Fachschaften der Fächer Medizin und Zahnmedizin; auch Eigenbewerbungen sind zulässig.

Bewerbungsschluss ist der 01. März 2016.

Mehr Informationen  finden Sie auf den Webseiten Stifterverband und
Medizinischer Fakultätentag.

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LEARNTEC 2016 – Lernen mit IT

Montag, 4. Januar 2016 | Autor/in:

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Wer sich dieses Jahr gerne virtuell bewegt, kann sich dafür bestimmt Anregungen auf der LEARNTEC – Fachmesse und Kongress für das Lernen mit IT – abholen. Dafür sollte man sich allerdings nach Karlruhe begeben, denn sort wird ein Programm zu Themen wie Learning Analytics, E-Learning, Game Based Learning, Interkulturelles Training oder Lösungen für die digitale Hochschullehre – um nur einige Beispiele zu nennen – geboten. Über 200 Aussteller werden vom 26.01.2016-28.01.2016 auf der inzwischen 24. Messe ihre Möglichkeiten zu IT gestütztem Lernen präsentieren. Ein genaueres Bild können Sie sich schonmal vorab auf www.learntec.de machen.

Gerne präsentiere ich hier auf der Impulswerkstatt Lehrqualität auch einen realen Erfahrungsbericht von Besuchern.

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Zum Fest der Liebe…

Mittwoch, 23. Dezember 2015 | Autor/in: und 

Liebe Liebe,

hier sitze ich nun und warte auf dich. Die Sonne scheint, die Vögel singen, und der Frühling zeigt sich von einer seiner schönsten Seite. Meinst du nicht, es wäre der perfekte Moment, um um die Ecke zu huschen? Siehst du nicht, wie erwartungsvoll ich bin? Nervös tippe ich mit meinen Fingerspitzen auf den kühlen Untergrund und hektisch wandert mein Augenpaar hin und her. Ich befürchte für einen Moment unaufmerksam zu sein und dich zu verpassen. Gib dich endlich zu erkennen, zeig mir dein Gesicht! Jaja, ich weiß, du möchtest nicht, dass man auf dich wartet und dass man nach dir sucht. Du willst den Überraschungsmoment, du willst einschlagen wie eine Bombe, ohne Vorwarnung! Doch meine Geduld ist bald am Ende! Die Liebe ist langmütig, und lange warte ich bereits auf dich! Meinst du nicht, es ist Zeit? Wer weiß, was du alles verpasst! Liebe Liebe, gib dir einen Ruck!

Ich würde mich über eine baldige Antwort freuen, nein: antworte endlich!!

(Katharina Ketterer)

BriefkastenFür ihre Lehrveranstaltung „Liebeskonzeptionen in der deutschsprachigen Literatur vom 18. Jahrhundert bis heute“ hat Frau Prof. Dr. Weertje Willms ein Konzept entwickelt, das sich auf drei Ebenen entfaltet und für das sie verschiedene außeruniversitäre Kooperationspartner gewinnen konnte:

Zunächst wurde das Thema „Liebeskonzeptionen in der Literatur“ wissenschaftlich bearbeitet. Frau Willms analysierte und interpretierte mit ihren Studierenden in textnahen und offenen Diskussionen ausgewählte Werke zum Thema. Mit einführenden historischen Kontextualisierungen und theoretischen Konzepten vermittelte sie literaturgeschichtliche Zusammenhänge und machte die Texte zugänglich. Begonnen wurde mit dem Klassiker „Miss Sara Sampson“ von Lessing, den Abschluss bildete „Das Blütenstaubzimmer“ von Zoë Jenny. Im zweiten Schritt verfassten die Studierenden zusammen mit Senioren des Altenstifts Augustinum Freiburg in einem dreitägigen Schreibworkshop unter Anleitung zweier professioneller AutorInnen selber Texte zum Thema „Liebe“. Dadurch erhielten sie neue Perspektiven auf literarische Texte, durch die ihr Verständnis von Formen, Schreibweisen und literaturgeschichtlichen Zusammenhängen auf besondere Weise geschult und ihre Kreativität gefördert wurden. Drittens und abschließend wurden die Texte von SchauspielerInnen des Theaters im Marienbad szenisch umgesetzt und in Form von zwei öffentlichen Abendveranstaltungen aufgeführt („Briefe an die Liebe“ im Augustinum und im Literaturbüro). So bekamen die Studierenden einen weiteren Zugang zur Literatur, indem sie die Veränderungen nachvollziehen konnten, denen die Texte durch die Inszenierung unterliegen. Im Anschluss an die zweite Veranstaltung fand ein „Werkstattgespräch“ mit allen Beteiligten statt, bei dem der Entstehungsprozess der Inszenierung und die Verbindung zwischen allen drei Ebenen reflektiert wurden.

Neben dem besonderen Lernerfolg war es nicht zuletzt eine sehr beglückende Erfahrung für die Studierenden, selber Texte zu produzieren und diese auf einer Bühne präsentiert zu bekommen. Mit ihrem besonderen didaktischen Konzept gelang es Frau Willms, ihren Studierenden neue Zugänge zur Literatur zu eröffnen und sie nachhaltig zu begeistern. In einer Reflexion zum Seminar fasst eine Studentin ihre Erfahrungen so zusammen: „Sprache fasziniert, verbindet und berührt. Gestern habe ich gezweifelt, heute bin ich enthusiastisch, und morgen werden ich Sprache und Literatur neu entdecken.“

In einer kleinen Anthologie hat Frau Willms von jeder Kursteilnehmerin/jedem Kursteilnehmer einen Teil der in der Schreibwerkstatt entstandenen Texte zusammengestellt, aus denen wir einige Beispiele präsentieren.

Erinnerung.

Ich erinnere mich, als wäre alles Vergangene Traum. Manchmal, sagst du, muss ich kurz ganz scharf nachdenken, ob das jetzt real ist, ob es wirklich sein kann. Soll ich dich wieder kneifen flüstere ich und zwicke dich leicht in den Hals. Ich glaube, sagst du leise lachend, du kannst gar nicht kneifen. Deshalb höre ich nicht auf zu träumen.

(Clara Braune)

Liebe Liebe,

wer sagt eigentlich,
dass du lieb bist?
Du bisschen Liebe –
Herzen brechend,
Nerven kitzelnd,
den Kopf verdrehend
und die Gliedmaßen auch,
hetzt du mich von Wolke sieben
bis in den Keller.
Ach übrigens, meine Liebe,
ich hätte gerne meine Kontaktlinsen wieder,
durch deine rosaroten Gläser
kann ich nicht klar sehen.
Und spar dir doch bitte deine Schmetterlinge,
die mit den Flugzeugen um die Wette fliegen,
du liebes Bisschen!
Und trotzdem schreibt man
Liebe!
fast wie
Lebe!

Das ist alles. Alles Liebe.

(Sonja Müller)

 

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Ars legendi Fakultätenpreis – Rechtswissenschaften

Montag, 23. November 2015 | Autor/in:

paragraphenDer Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Deutsche Juristen-Fakultätentag und das Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren (Universität zu Köln) vergeben wieder den Ars legendi Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in der Rechtswissenschaft. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird dieses Jahr an einen/eine Lehrende(n) vergeben (ggf. auch stellvertretend für ein Team), der/die sich in der Lehre, Beratung oder auch Betreuung in den Rechtswissenschaften besonders hervorgetan hat. Vorschläge könen von den Fakultäten, den Fachbereichen und den Fachschaften eingereicht werden; auch Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluß ist der 29.01.2016.

Details zur Ausschreibung findet man auf der Seite des Stifterverbandes unter Ars legendi Fakultätenpreis.

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