Kompetenzorientierung leicht gemacht

Dienstag, 2. August 2016 | Autor/in:

Foto: Brian Barnhart

Foto: Brian Barnhart

Die kompetenzorientierte Gestaltung von Lehrveranstaltungen, Prüfungen und ganzen Studiengängen steht inbesondere seit der Bologna-Reform im Zentrum der Aufmerksamkeit an den Hochschulen.  KMK-Rahmenvorgaben geben vor, die Qualifikationsziele von Modulen und Studiengänge kompetenzorientiert auszurichten; auch von Seiten der Akkreditierungsagenturen wird sehr darauf geachtet, dass neu konzipierte Studiengänge kompetenzorientiert beschrieben werden.  Wie aber können Studiengänge durch Kompetenzorientierung kohärent gestaltet werden?  Wie wird die Kompetenzorientierung in der Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen konkret umgesetzt?  Welche lehr-/lerntheoretischen und didaktische Ansätze müssen von den Lehrenden beachtet und umgesetzt werden, dass Studierende in Lehrveranstaltungen handlungswirksame Kompetenzen erwerben können? Bei dem zweitägigen Workshop „Kohärente Gestaltung von Lehramtsstudiengängen durch Kompetenzorientierung“  geleitet von Prof. Dr. Jörg Wittwer und Dr. Elisabeth Wegner vom Insitut für Erziehungswissenschaft wurden diese Fragen insbesondere für die reformierten Lehramtsstudiengänge ins Visier genommen.  Den Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin können Sie hier lesen.

 

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Und wie lehrst du so?

Mittwoch, 22. Juni 2016 | Autor/in:

„Lernen und Lehren“ wird am 18. November 2016 an der Universität Freiburg im Mittelpunkt stehen. Dann findet nämlich der erste Tag des Lernens und Lehrens in der Aula des KG I statt, organisiert von der Abteilung Lehrentwicklung.

Am Tag des Lernens und Lehrens wird es die Möglichkeit für Lehrende und Studierende geben, sich über gute Lehre und gutes Lernen auszutauschen und die Vielfalt von Lernmöglichkeiten und Lehre an der Albert-Ludwig-Universität kennenzulernen. Ganz besonders interessiert uns dabei, mehr über die Lehre herauszufinden, die jeden Tag an der Universität stattfindet. Außerdem möchten wir mehr über empirische Projekte zum Thema Lernen/Lehren an der Universität wissen.

Link zum: Call for Posters

Aus diesem Grund möchten wir alle Lehrenden einladen, ihre Lehre bzw. ihre Projekte in Form eines Posters am Tag des Lernens und Lehrens vorzustellen. Alle Infos zum weiteren Vorgehen finden Sie im Call for Posters – wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!

Fragen hierzu nehmen Tanja Krämer-McCaffery (203-97558) und Petra Mußler (203-9088) von der Abteilung Lehrentwicklung gerne entgegen.

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Es gibt noch einen dritten IDA 2016/17 – IDA für strukturelle Verbesserungen in der Studieneingangsphase

Montag, 16. Mai 2016 | Autor/in: und 

2015-04-15 IDA-BildDie Abteilung Lehrentwicklung freut sich über die positive Bewilligung des Freiburger Antrags in der Auschreibung „Strukturmodelle in der Studieneingangsphase“ vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Ein Teilprojekt dieses Antrags ist ein  Instructional Development Award (IDA) „Studieneingangsphase“, der nun für die anstehende IDA-Vergaberunde 2016/17 ausgelobt werden kann.

Mit dem IDA „Studieneingangsphase“ sollen Projekte gefördert werden, die die Studieneingangsphase in den Fächern nachhaltig und strukturiert verbessern, und damit zur Steigerung von Studienerfolg und Vermeidung von Studienabbrüchen beitragen können.

Mehr Informationen finden Sie in der aktualisierten Ausschreibung auf der Seite der Abteilung Lehrentwicklung.

Der Bewerbungsschluss für alle IDAs ist der 20.06.2016.

Weitere Fragen beantworten in der Abteilung Lehrentwicklung Petra Mußler (petra.mussler@zv.uni-freiburg.de,203-9088) und Dr. Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de; 203-97558).

 

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Ideen für die Lehre gefragt: Die IDA-Ausschreibung 2016/17 ist da

Mittwoch, 24. Februar 2016 | Autor/in: und 

2015-03-06 KrokusWie bereits angekündigt wird der Instructional Development Award (IDA) auch für 2016/17 wieder ausgeschrieben. Insgesamt zwei IDAs wird es in dieser Runde geben – vorbehaltlich der tatsächlichen Bereitstellung des BMBF im Rahmen der zweiten Phase des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ (wovon wir stark ausgehen!).

Da der IDA nun schon zum achten Mal ausgelobt wird, kennen ihn viele Lehrende bereits. In dieser Runde gibt es allerdings – aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem IDA – mehrere Änderungen am IDA-Konzept:

  • die Laufzeit des IDA wird ausgeweitet auf 18 Monate (Beginn der Laufzeit: Oktober 2016)
  • eventuelle Kooperationen mit Servicestellen der Universität müssen vor Antragsstellung geklärt und im Antrag dokumentiert werden
  • Projekte mit E-Learning Komponente müssen bei der Servicestelle E-Learning eine Beratung einholen und dies im Antrag dokumentieren
  • Anträge können maximal von drei Personen gemeinsam gestellt werden
  • Außerdem gilt es zu beachten, dass nicht-professorale Mit-Antragsteller/stellerinnen nicht überwiegend aus dem IDA-Preisgeld finanziert werden dürfen

Die genaueren Daten und Bedingungen zum IDA 2016/17 können Sie der Ausschreibung entnehmen, die auch auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung zu finden ist. Dort erhalten Sie ebenfalls weiterführende Informationen. Die Deadline für die Einreichung der Anträge ist der 20.06.2016 – gerne sind wir für alle Fragen rund um den IDA ansprechbar.

Petra Mußler (petra.mussler@zv.uni-freiburg.de,203-9088)

Tanja Krämer-McCaffery (tanja.kraemer-mccaffery@zv.uni-freiburg.de; 203-97558)

Wir freuen uns auf jeden Fall wieder auf viele IDA-Projektskizzen mit interessanten Ideen für die Weiterentwicklung der Lehre!

 

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Was ich von meinen Freunden lernen kann– die „Critical Friends“-Methode

Dienstag, 25. August 2015 | Autor/in: , , und 

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Klausurtagung zum Evaluationsbericht (Foto: Julia Müller)

Im vergangen Juli wurden alle StudiendekanInnen mit deren StudiengangskoordinatorInnen von der Prorektorin Frau Besters-Dilger zur ganztägigen Klausur eingeladen. Die Veranstaltung sollte der Nachbesprechung der von den Fakultäten geschriebenen Evaluationsberichte dienen. Diese Berichte enthalten Informationen zu der Entwicklung der Studiengänge, der studentischen Veranstaltungskritik sowie eine Stellungnahme der jeweils zuständigen StudiendekanenInnen. Die Abteilung Lehrentwicklung konzipierte im Vorfeld eine Gruppenarbeitsmethode, mit Hilfe derer die TeilnehmerInnen sich mit den Bewertungen und Folgeprozessen ihrer Berichte befassen konnten.
Die Methode basierte auf dem Modell des „Criticial Friend“ und bezeichnet im Wesentlichen eine Feedback-Methode unter Kollegen und Kolleginnen: Ein „Lerner/Präsentator“ präsentiert das Thema, zu dem er/sie Feedback wünscht. Nach einem kurzen Intervall, in dem die „Diskutanten“ klärende Fragen an den „Lerner“ stellen können, diskutieren die „Diskutanten“ die Thematik und geben dabei warmes Feedback (unterstützende Aussagen), kühles Feedback (alternative Sichtweisen/aufgeworfene Fragen) und hartes Feedback (Hinterfragen der präsentierten Thematik/Aufwerfen von Bedenken). Der „Lerner“ nimmt nicht an dieser Diskussion teil und macht sich in dieser Zeit Notizen. Nach Abschluss der Diskussionsrunde gibt der „Lerner“ wiederum Feedback an die Gruppe. Begleitet wird der Prozess von einem „Facilitator“, der die „Critical Friends“-Methode anfangs noch einmal kurz vorstellt und Zeitvorgaben gibt. Der „Facilitator“ leitet außerdem die Abschlussdiskussion zum Prozess. Insgesamt dauert eine Feedback-Runde maximal 35 Minuten.
Im Falle der Klausur gaben sich Kolleginnen und Kollegen (StudiendekanInnen und StudiengangkoordinatorInnen) aus unterschiedlichen Fakultäten gegenseitig Feedback zum Evaluationsbericht. Um die Größe der Feedback-Gruppierungen überschaubar zu halten wurden die Fakultäten von der Abteilung Lehrentwicklung vorab in drei Fakultäten pro Feedbackgruppe aufgeteilt. Jede Fakultät (repräsentiert durch StudiendekanIn und StudiengangkoordinatorIn) war also einmal in der „Learner“-Rolle und erhielt Feedback und zwei Mal in der „Diskutanten“-Rolle. Die „Facilitator-Rolle“ wurde von unabhängigen MitarbeiterInnen zentraler Einrichtungen übernommen.
Klausurtagung_Schmidt_1Umrahmt wurde die Gruppenarbeit von Vorträgen von Frau Besters-Dilger, Harald Wohlfeil und Oliver Hafner, die zu den Rahmenbedingungen der Evaluationsberichte und ergänzenden qualitativen Evaluationsinstrumenten aufklärten. Hauptreferent des Tages war Dr. Uwe Schmidt vom Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung der Universität Mainz. Er gab einen Überblick über das Qualitätsmanagement an Hochschulen, den neusten Stand der Forschung und Impulse für mögliche Weiterentwicklungen der Universität Freiburg.
Insgesamt wurde das Tagesziel erreicht, dass sich die TeilnehmerInnen austauschten, noch stärker mit ihren KollegInnen der anderen Fächer vernetzten, sie ihre Evaluationsberichte reflektierten, neue Impulse aufgriffen und ihre persönlichen lessons learnt zurück in die Fakultäten tragen konnten.

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Mit Ideen auftauchen

Mittwoch, 19. August 2015 | Autor/in: und 

Seerosen-PM

Sommerpause – Ferienzeit – 08/15 – Wer hat da nicht Lust auch abzutauchen?… und dann mit ein paar neuen Ideen wieder „auftauchen“.

 

Als Anreiz für Ideenaustausch in der Lehre sind folgende Informationen zu sehen:

Veranstaltung für Lehrende: Neue Lehrmethoden und aktivierende Lehre in den MINT-Fächern

Unter dem Motto „MI(N)TTendrin – Lehre im Dialog“ findet am 24. Und 25. September 2015 das 2. Symposium zur Didaktik in den MINT Fächern an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm statt.
In 21 Workshops und 24 Kurzvorträgen sowie auf Postern berichten Akteure aus den Mint-Fächern über ihre Erfahrungen mit Lehre, die das Engagement der Studierenden fördert, aber auch die typischen Schwierigkeiten der Studierenden berücksichtigt.
Die Tagung ist besonders für Lehrende interessant, die sich für Peer Instruction, Just-in-Time-Teaching oder andere lernorientierten Konzepten interessieren.
Veranstaltet wird die Tagung durch das Qualitätspakt Lehre geförderte Verbundprojekt „Hochschuldidaktik –Department für die MINT-Fächer (kurz: HD MINT). Die Tagungsteilnahme ist kostenlos.

Veranstaltung für MINT-Lehramtsstudierende

Der Kongress „MINT Zukunft schaffen“ findet am 11.11.2015 in Friedrichshafen für Lehrkräfte, Fachpersonal von Kindertageseinrichtungen, Eltern und Jugendliche statt. Als Thema gilt es die Facetten der MINT Bereiche aufzuzeigen. Ein vielfältiges Programm mit Workshops, Vorträge, Lehrerfortbildungen, Austauschforen etc. erwartet die Teilnehmenden im Dornier Museum, Zeppelin Museum und ZF Friedrichshafen AG. Weitere Informationen gibt es unter www.suedwestmetall.de oder bei Frau Gabriele Waizenegger. Die Tagungsteilnahme ist kostenlos.

Veranstaltung zur Gestaltung von Anerkennungs- und Anrechnungsprozessen

„Mit Lernergebnissen arbeiten: Grundlagen für Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen schaffen“ lädt das Projekt „nexus“ der Hochschulrektorenkonferenz zusammen mit der BTU Cottbus-Senftenberg zu einer Tagung ein.  Am 10. und 11. September 2015 steht die Optimierung der Anerkennungs- und Anrechnungspraxis von Leistungen an Hochschulen im Mittelpunkt. Angesprochen werden die Hochschulangehörigen, die sich in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre und der Anerkennungspraxis von Leistungen engagieren. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Programm.

 

 

 

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Von Fach zu Fach und von der Spitze in die Breite – Fachtagung „Lehr- und Lernformen“ des Qualitätspakt Lehre

Freitag, 17. Juli 2015 | Autor/in:

Leipzig - vor der Nikolaikirche Foto: Krämer-McCaffery

Leipzig – vor der Nikolaikirche Foto: Krämer-McCaffery

Um die 270 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland trafen sich am 25. und 26. Juni  zur jährlichen Qualitätspakt Lehre-Fachkonferenz „Lehr- und Lernformen“  in Leipzig. Vom QPL-Projekt „Windows für Higher Education“ der Uni Freiburg nahmen Simon Büchner vom University College Freiburg und ich an der Tagung teil, ebenfalls aus Freiburg anwesend war Marianne Giesler aus der medizinischen Fakultät für das Verbundvorhaben „Kompetenzorientiert lernen, lehren und prüfen in der Medizin“.
Wie der Titel der Konferenz „Lehr- und Lernformen“ schon sagt, wurde auf  der Tagung thematisiert, durch welche (innovativen) Lehrformate die Lernprozesse bei den Studierenden optimal angeregt werden können. Da diese Prozesse in verschiedenen Fächern auch unterschiedlich ablaufen können, gab es am ersten Tag Workshops für den fachspezifischen Einsatz von Lehr- und Lernformen. Mich interessierte bei dieser Konferenz besonders, welche Lehr- und Lernformate gerade in den „Massenfächern“ wie Jura oder VWL hilfreich sein könnten, so hatte ich mich für den Workshop 5 für die Fächergruppen „Rechts- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ eingetragen. Geleitet wurde der Workshop von Prof. Dr. Isabell von Ackeren (die auch die „Keynote“ an diesem Tag hielt), Prof. Erwin Amann und Patrick Hintze. In drei Praxisbeispielen  wurde insbesondere die Rolle von „Blended-Learning“-Ansätzen  dargestellt.
Besonders fasziniert hat mich das Beispiel von Prof. Amann aus den Wirtschaftswissenschaften (Duisburg-Essen), der es auch in einer Massenvorlesung von über 500 Studierenden mit einem Mix aus diversen Instrumenten schafft, die Studierende zu aktivieren und besonders für das Selbstlernen zu motivieren. Er setzt z.B. Einstiegsvideos ein, die auch schon vor der Vorlesung verfügbar sind, um die Heterogenität der Studierenden hinsichtlich ihrer Vorkenntnisse etwas abzumildern. Durch regelmäßige, freiwillige und individualisierte Online-Testate mit Feedbackfunktion, mit denen die Studierenden Bonuspunkte zur Verbesserung ihrer Note bekommen können, werden die Studierenden zum regelmäßigen Lernen aktiviert und bekommen Feedback zu ihrem Lernstand, wodurch sich auch die Ergebnisse der Abschlussklausur deutlich verbessern. Durch Tutoren (und auch dem Lehrenden) moderierte Facebookgruppen  sorgen für Diskussionsmöglichkeiten und bieten Anregung und Unterstützung. Insgesamt für mich ein Beispiel dafür, dass  die Motivierung und Aktivierung der Studierenden auch bei großen Lehrveranstaltungen möglich ist!

Leipzig- QPL-Visualisierung5
Am zweiten Tag der Tagung ging es mehr um fächerübergreifende Themen wie z.B. das Thema Qualitätsstandards und Lehrevaluation oder wie die Verbindung zwischen Theorie und Praxis gelingt. In meinem Workshop wurde die Thematik „Vom Einzelfall in die Fläche – welche Strategien unterstützen die Einführung und Verbreitung neuer Lehr-/Lernformen“ unter der Moderation  von Dr. Angela Kuonath und Julia Specht (die ebenfalls ihr Projekt vorstellten)  von der Ludwig-Maximilians-Universität München diskutiert. Dabei wurde ersichtlich, dass es viele Stellschrauben sind, die die Verbreitung von neuen Lehr-/Lernformen fördern, wie z.B.

– Die Rahmenbedingungen: wie z.B. die strategische Ausrichtung der Hochschule

– Die Einbindung der Studierenden, die bei der Einführung neuer Lehr-/Lernformen informiert werden müssen, und bei denen eventuell auch Widerstände überwunden werden müssen

– Die Lehrenden, die u.a. Wertschätzung und Rückhalt , aber auch Anreiz- und Unterstützungssysteme  und nicht zuletzt Vorbilder benötigen, um neue Formen der Lehre auszuprobieren
Die Ergebnisse nicht nur dieses Workshops sondern der gesamten Tagung haben mich darin bestätigt, dass die  Lehrentwicklung an der Universität Freiburg auf einem guten Weg ist, aber auch, dass wir auch noch ganz viel Potential haben, mehr zu tun.  Ich persönlich bin auf jeden Fall sehr motiviert, dieses Potential noch besser auszuschöpfen und  mich dafür zu engagieren, dass  gute Beispiele im Bereich Lehre und Lernen noch mehr den Weg „von der Spitze in die Breite finden“.

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Erster „Tag der Lehre“ in Stuttgart

Freitag, 13. März 2015 | Autor/in:

Mit Spannung trat eine elf-köpfige Delegation der Uni Freiburg, angeführt von der Prorektorin für Studium und Lehre, Juliane Besters-Dilger, am 05.03.2015 die Reise nach Stuttgart an, wo das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg das erste Mal zum „Tag der Lehre“ eingeladen hatte.

Tag der Lehre 15Eröffnet wurde der Tag durch Ministerin Theresia Bauer, die in ihrer Rede die Wichtigkeit für die Hochschulen betonte, flexibel auf die unterschiedlichen Interessen, Voraussetzungen und Bedürfnisse der Studierende einzugehen, um Abbruchquoten (insbesondere in den MINT-Fächern) zu senken und den Studienerfolg zu erhöhen. Hervorzuheben seien dabei die Studienorientierungs- und eingangsphase. Anschließend sprach Manfred Spitzer, Leiter der psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, zum Thema Lernerfolg aus Sicht der Hirnforschung, wobei viele seiner Ausführung durchaus Stoff zum Nachdenken boten. Den Abschluss des Vormittags gestalteten Andreas Vöttiner und Andreas Ortenburger vom DZHW, die die ersten Ergebnisse einer Wirkungsforschung des Förderprogramms „Studienmodelle individueller Geschwindigkeit“ und damit erstmals Erfolgsfaktoren für einen erfolgreichen Studienstart präsentierten.

UCF Tag der Lehre 15Vor der Mittagspause war dann noch der „Gallery Walk“ zu absolvieren, bei dem viele Hochschulen (unter anderem auch das University College Freiburg) ihre in verschiedenen Programmen geförderten Projekte präsentieren konnten. Nach dem Mittagessen ging es weiter in fünf verschiedenen Foren zu unterschiedlichen Themen wie Bedingungen zu einem erfolgreichen Studienstart, Konzepte für flexibles Studieren oder auch die Öffnung der Hochschulen und wissenschaftliche Weiterbildung, welches von Jan Ihwe, Leiter der Freiburger Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung (FRAUW) mitmoderiert wurde. Ich persönlich nahm an dem Forum 5 teil, in dem diskutiert wurde, inwieweit im Studium auch Persönlichkeitsbildung, kritisches Denken und gesellschaftliches Engagement gefördert werden können – ein Thema, mit dem ich mich gerne in Zukunft mehr beschäftigen will. In der abschließenden Plenumssitzung wurden die Handlungsempfehlungen, die in den Foren erarbeitet wurden diskutiert.Tag der Lehre 15 FRAUW

Mein Fazit für den Tag: Sehr positiv fand ich, dass das Thema „Lehre“ auf baden-württembergischer Ebene ein öffentliches Forum bekommen hat, und Gelegenheit bot, sich auszutauschen. Auch die Präsentation der Vielfalt der Projekte zur Verbesserung von Lehre und Studium war inspirierend und informativ. Die Durchführung und Veröffentlichung von Wirkungsanalysen für Förderprogramme finde ich ebenfalls sinnvoll, weil hier der Blick auf eine Vielfalt von Projekten geworfen wird, die ein gemeinsames Ziel haben, und so tatsächlich auch gemeinsame Erfolgsfaktoren identifiziert werden können. Diese Erkenntnisse können dann wieder für die Durchführung neuer Projekte genutzt werden, und so deren Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen.

P.S. Im Zusammenhang mit dem Tag der Lehre wurde auch das „LehrForum.de“ gestartet, ein „Online-Forum für Lehre und Lehrende an Hochschulen“, irgendwie ein Geschwister unserer Impulswerkstatt Lehrqualität – schauen Sie doch mal rein!

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Neue IDA-Runde!

Mittwoch, 11. Februar 2015 | Autor/in: und 

Wanted IDADer Instructional Development Award (IDA), der Preis für innovative Ideen in der Lehre, startet in die siebte Runde! Ausgezeichnet und mit je 70.000 EUR finanziell unterstützt werden bis zu vier Projektskizzen zur Weiterentwicklung von Studiengängen und Lehrangeboten an der Universität Freiburg. Zwei IDAs werden aus Mitteln des Qualitätspakt Lehre gefördert, zwei weitere kommen möglicherweise noch aus Mitteln des Innovationsfonds und der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des BMBF dazu – wir werden auf der Impulswerkstatt informieren, sobald wir Näheres wissen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2015; die Auswahl der geförderten Projekte durch die Senatskommission für Studium und Lehre findet voraussichtlich im Juli 2015 statt. Nach Zustimmung des Rektorats können die Projekte anschließend umgesetzt werden. Ein Novum ist der Projektstart zum 01.Oktober 2015 (bedingt durch das Ende des Qualitätspakt Lehre im Oktober 2016)

Weitere Informationen zur Antragsstellung erteilt die Abteilung Lehrenwicklung oder können Sie der aktuellen Ausschreibung entnehmen. Rückfragen beantworten Tanja Krämer-McCaffery oder Petra Mußler, 0761/ 203 – 97558 /- 9088.

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Im Lehramt wird Geschichte geschrieben

Mittwoch, 4. Februar 2015 | Autor/in:

FACEAm 23. Januar 2015 war ich Zeugin einer „historischen“ Veranstaltung an der Universität Freiburg.  An diesem Tag trafen sich zahlreiche Akteure und Akteurinnen der Lehrerbildung in Freiburg im Senatssaal der Universität, um das „Freiburg Advanced Center of Education“ –  FACE – aus der Taufe zu heben bzw. mit einem “Tritt“ ans Licht der Welt zu befördern (auch „Kick-off Meeting“ genannt!). weiter…

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