Feldphase der Zentralen Befragungen endet mit dem Sommersemester „und was passiert mit den Ergebnissen?“

Mittwoch, 10. August 2016 | Autor/in: , und 

Im vergangenen Winter- und Sommersemester fanden erneut Zentrale Befragungen zum Thema Studium und Lehre an der Albert-Ludwigs-Universität statt. Befragt wurden Absolvent_innen und alle eingeschriebenen Studierenden.

Das Befragungsteam Bild: Oliver Hafner

Das Befragungsteam
Bild: Oliver Hafner

Die Beteiligung an den Umfragen war außerordentlich hoch, hierfür bedankt sich das Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung herzlich bei allen Teilnehmenden! Die Rücklaufquote bei der Absolvent_innenbefragung lag bei 48 % und bei der Studierendenbefragung erreichte sie 31%. Somit konnten wieder detaillierte Ergebnisauswertungen auf Fachebene erstellt werden. Weil bei den Teilnehmenden häufig die Frage aufkam, was denn nun mit den Ergebnissen geschehe, werden im Folgenden Antworten auf diese Frage gegeben.

Erste Ergebnisse aus den Befragungen

Dank der vielen Rückmeldungen ist jetzt der Grundstein für eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse gelegt. Diese Auswertung erfolgt derzeit auf Hochtouren in der Abteilung Lehrentwicklung. Das Befragungsteam stellt die Ergebnisse zeitnah und so detailliert wie möglich den verantwortlichen Gremien und Personen in den Fachbereichen sowie der universitären Öffentlichkeit – und damit auch den Befragten – zur Verfügung. Bei der Ergebnispräsentation behält die Anonymität der Befragten oberste Priorität.
Bei den Auswertungen zeichnet sich beispielsweise ab, dass knapp über die Hälfte der Absol-vent_innen ihre im Studium erworbenen Qualifikationen bei den beruflichen Aufgaben in „sehr hohem“ oder „hohem Maße“ einbringen können. Hohe Zufriedenheit mit dem Studium gaben retrospektiv 75% der Absolvent_innen und 72% der Studierenden an. Knapp 60% der Studierenden schätzten das Engagement der Lehrenden als sehr gut bis gut ein. Jedoch beurteilten 16% der Teilnehmenden der Befragung der Studierenden ihre Arbeitsbelastung im Studium als „zu hoch“. Über ein Drittel der Studierenden kritisierte die Verfügbarkeit von Räumen für eigenständiges Lernen und äußerte, dass Auslandaufenthalte oft nur mit zeitlicher Verzögerung des Studiums durchführbar sind.

Der Analyseprozess auf Universitätsebene

Nach der Aufbereitung der Ergebnisse werden diese zuerst den Studiendekan_innen der jeweiligen Fächer überreicht, damit die Ergebnisse fachnah in den Studienkommissionen analysiert und bewertet werden können. In den Studienkommissionen sind Vertreter_innen aller für die Lehre relevanten Akteur_innen versammelt. Sie sind in der Regel am besten über die Lehre in den entsprechenden Fächern informiert und sind verantwortlich für die Qualitätssicherung und -entwicklung in den jeweiligen Fachbereichen. Aus diesen Gründen soll eine Bewertung der Ergebnisse auf dieser Fachebene (und nicht etwa zentral) erfolgen und im Anschluss Handlungsoptionen aufgezeigt werden. Die universitätsweiten Gesamtberichte der Befragung der Absolvent_innen und der Studierenden können ab September auf der Homepage der Abteilung Lehrentwicklung im PDF-Format heruntergeladen werden.

Das Team der Zentralen Befragungen erhofft sich mit dem hier skizzierten Weg einen konstruktiven Analyseprozess, der einen Austausch über die Qualität der Lehre an der Universität anstößt, zur Weiterentwicklung anregt und mittelfristig für noch mehr zufriedene Universitätsmitglieder sorgt.

Herzlichen Glückwunsch

Abschließend herzlichen Glückwunsch an alle per Email informierten Gewinner_innen unserer vielen Preise beim Gewinnspiel der Befragung der Studierenden. Die Hauptpreise (iPhone und Tandemsprung) wurden – wie auf den Fotos abgebildet – bereits von Julia Müller und Natalie Boros überreicht.
PreisBefragungen1Tandemsprung

Weitere Informationen:
https://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/befragungen

Kontakt:
Natalie Boros und Katharina Schneijderberg
Abteilung Lehrentwicklung
Tel.: 0761/203-67578
E-Mail: befragung@uni-freiburg.de

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Was sagt eigentlich der StuRa zur Befragung der Studierenden? Wir haben nachgefragt!

Mittwoch, 1. Juni 2016 | Autor/in: , und 

Quelle: Vorstand des Studierendenrats der Uni Freiburg

Quelle: Vorstand des Studierendenrats der Uni Freiburg

Anfang Mai begann die zentrale Befragung aller Studierenden der Universität Freiburg. In dieser Onlinebefragung werden die Studierenden gebeten, Rückmeldung zur Zufriedenheit mit der Lehrqualität sowie den Rahmenbedingungen an der Universität zu geben. Durchgeführt wird die Vollerhebung vom Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung, die dem Prorektorat für Studium und Lehre unterstellt ist. Vorab haben wir, das Befragungsteam, neben der Prorektorin Frau Prof. Dr. Besters-Dilger auch dem Studierendenrat der Uni Freiburg ein paar Fragen zu den Erwartungen an die Befragung der Studierenden gestellt.

Können Sie sich und ihren Arbeitsbereich kurz vorstellen?

Die Studierendenvertretung beschäftigt sich mit den Belangen der Studierenden gegenüber der Uni und auch der Politik. Dabei kann es um soziale Probleme wie die Wohnsituation gehen, oder um Dinge wie Anwesenheitspflicht in Veranstaltungen. Zudem arbeiten wir an gesamtgesellschaftlichen Problemen, die somit auch Probleme an der Uni darstellen, z.B. Sexismus oder die Situation von Geflüchteten. Der StuRa, der aus Vertreter*innen der Fachschaften und Initiativen besteht, beschließt dabei die inhaltliche Richtung der Arbeit während der AStA diese Inhalte umsetzt. Als Vorstand kümmern wir uns dabei darum, die verschiedenen Aktionen zu koordinieren und außerdem treffen wir uns regelmäßig mit dem Rektorat oder anderen Stellen, um die Probleme der Studierenden direkt anzusprechen.

Warum ist es wichtig, dass viele Studierende den Fragebogen ausfüllen?

Die Studierenden kennen nicht immer ihre Möglichkeiten zur Beteiligung an der Uni, bzw. können sie aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht nutzen. Deshalb ist es eine gute Gelegenheit, mal kurz einen Fragebogen auszufüllen und damit kundzutun, was für Ideen man für die Uni hat. Denn ohne Feedback ist es sehr schwierig, etwas zu verändern und zu verbessern.

Was erhoffen Sie sich von der Befragung?

Damit wir wissen, was die Studierenden bewegt, und damit wir was verändern können, ist es gut, auf den Ergebnissen der Befragung der Studierenden aufbauen zu können. Und natürlich schaffen solche Ergebnisse eine solide Debattengrundlage. Zudem gibt es auch einen Teil über die Studierendenvertretung direkt. Für uns ist es diesbezüglich besonders interessant zu erfahren, wie gut die Studierenden uns und unser Angebot kennen und bewerten, um darauf aufbauen zu können und eventuell nötige Verbesserungen einzuleiten, damit möglichst viele Studierende auch was von ihrer Vertretung haben.

Wie sieht die Uni in 10 Jahren aus?

Naja, wenn es nach uns geht, haben in 10 Jahren die Studierenden mehr Beteiligungsmöglichkeiten z.B. in Unigremien und können damit ihre Interessen hoffentlich direkt vertreten und von vornherein in Entscheidungsprozesse einbinden. Außerdem ist wichtig, dass Benachteiligungsformen möglichst abgebaut werden. Außerdem sollte sich die Lehre kontinuierlich verbessern und an die aktuellen Bedürfnisse der Studierenden anpassen. Ein wichtiger Schritt dahin ist, dass kontinuierlich evaluiert wird und mit diesen Ergebnissen gearbeitet wird.

 

Das Befragungsteam bedankt sich vielmals für die ausführlichen und offenen Antworten. Mehr Informationen zur Befragung der Studierenden finden Sie hier. Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne per Email befragung@uni-freiburg.de zur Verfügung.

 

 

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Evaluationen bringen nichts? So wurden die Kritikpunkte aus den zentralen Befragungen bereits aufgenommen

Freitag, 13. Mai 2016 | Autor/in: , und 

Wer davon ausgeht, dass sich das Mitmachen an der Befragung der Studierenden nicht lohnt, weil dadurch nichts bewirkt wird, liegt falsch! Die Resultate wurden sowohl auf zentraler Seite, als auch bei den Fachbereichen intensiv diskutiert und aufgezeigte Schwächen in Angriff genommen. Generell findet der Befragungsprozess in enger Abstimmung zwischen dem Rektorat und den Fachbereichen statt.

Befragungsprozess

Auf zentraler Seite wurde neben der Veröffentlichung der Ergebnisberichte durch das Befragungsteam, auch eine große Klausurtagung organisiert. Hier wurden Good-Practice-Beispiele vorgestellt, überraschende Ergebnisse berichtet und Verbesserungsvorschläge gemacht.

Weiterhin werden die Ergebnisse aus der Befragung in Strategiegesprächen des Rektorats mit den einzelnen Fakultäten aufgegriffen, um aufgezeigte Schwächen zu beheben. Auch bei Akkreditierungen und Reakkreditierungen werden die Befragungsergebnisse genutzt.

Was sich aufgrund der Ergebnisse der letzten Befragungen (Absolvent_innen 2012 und Studierende 2013) und den anschließenden Klausurtagungen mit Studiendekann_innen und Studiengangskoordinator_innen auf Seiten der Fachbereiche geändert hat, kann in diesem Beitrag in Auszügen nachgelesen werden.

Career-Aktivitäten und Statistikkurse

Die Biologiestudierenden (http://www.bio.uni-freiburg.de/) kritisierten in der letzten Befragung das geringe Angebot an Career-Aktivitäten und Berufsberatung. Daraufhin wurde gemeinsam mit der Fachschaft die Veranstaltung „B³ – Berufsfelder für Biologen“ initiiert, die seitdem jährlich am Ende des Wintersemesters angeboten wird. Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Um gegen Defizite in Statistikkenntnissen vorzugehen, wird nun seit zwei Jahren ein Statistikkurs für diese Lehreinheit angeboten.

Es wurde auch auf Verbesserungspotential in der inhaltlichen Abstimmung zwischen den Lehrveranstaltungen und Modulen hingewiesen. In Klausursitzungen wurden daraufhin die Inhalte der Pflichtmodule im Bachelorstudiengang transparent gemacht und diskutiert, um unnötige Redundanzen und Lücken zu vermeiden.

Fächerübergreifendes Denken und entzerrte Praktika

Auch der Fachbereich Chemie (http://www.cup.uni-freiburg.de/) hat sich seine Schwachstellen, die bei der Befragung der Studierenden 2013 deutlich wurden, vorgeknüpft:

Der Bereich „Methoden und Konzepte“ wird ausgebaut und das Angebot in kleinen fachübergreifenden Seminaren erweitert, um das fächerübergreifende Denken zu fördern. Ebenso soll das ethische Verantwortungsbewusstsein durch entsprechende Vorlesungen geschult werden.

Da die Studierenden dieses Fachbereiches angaben, Schwierigkeiten mit mangelndem Freiraum zur Ausarbeitung von Wissenslücken und der Bewältigung des Stoffumfanges im Semester zu haben, wird nun frühzeitige Unterstützung durch Seminare und entsprechende Kurse angeboten.

Es wurden außerdem im ersten Semester unbenotete Kenntnisprüfungen eingeführt, um den Studierenden ohne Folgen für den weiteren Studienverlauf ihren Wissenstand aufzuzeigen.

Auch bei den Praktika wurden Änderungen vorgenommen: Die zeitlich gedrängten Praktika wurden entzerrt, zusätzliche Übungsstunden zu den Vorlesungen wurden angeboten und für die interfakultären Studiengänge wurden Einführungspraktika durchgeführt, um einheitliche Sicherheits- und allgemeine Laborkenntnisse zu Beginn der Praktika zu garantieren.

Insgesamt fanden in allen Studiengängen mehr Informationsveranstaltungen zu Organisation und Inhalten statt.

Bessere Berufsvorbereitung

Das Fach Europäische Ethnologie (https://www.eu-ethno.uni-freiburg.de/) hat nach der letzten Befragung die Möglichkeiten zur Berufsvorbereitung verbessert. Im Rahmen von Orientierungsveranstaltungen und Diskussionsrunden mit Alumni, können sich Studierende zu potentiellen Berufsfeldern informieren. In der Eingangsphase werden die Studierenden durch das Studierendenmentoring intensiver betreut.

Die Vielfalt der Lehre konnte durch eine neue Prüfungsordnung, welche mehr Wahlmöglichkeiten bei der Leistungserbringung lässt, verbessert werden. Auslandsaufenthalte ohne zeitliche Verzögerung, lassen sich nun durch noch bessere curriculare Abstimmungen leichter verwirklichen.

Ebenso wurden räumliche und technische Verbesserungen wie weitere Seminarräume und mehr Arbeitsplätze mit Computern vorgenommen.

Erweiterung der E-Learningangebote

Die juristische Fakultät (https://www.jura.uni-freiburg.de/) hat an einer Verbesserung der Formate des E-Learning gearbeitet und bietet jetzt beispielsweise einen „Examensklausurenkurs online“ an.

Zur Qualitätsverbesserung der Klausurkorrekturen tragen eine bessere Vergütung der Korrekturentlohnung und eine Schulung der Korrekturassistenten bei. Auch werden regelmäßige Studienarbeitsschulungen angeboten, um die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens besser zu vermitteln.

Durch die Eröffnung des „Examenshauses“ haben die Studierenden mehr Möglichkeiten in Kleingruppen und eigenständig zu lernen. Da viele Studierenden über Überforderungen im Schwerpunktbereichsstudium klagten, wurde hier eine Reform durchgeführt.

Vermittlung der Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens

Dem Wunsch der Studierenden der Lehreinheit Geographie (http://www.geographie.uni-freiburg.de/) nach einem erweiterten Fach- und Lehrveranstaltungsangebot im fachfremden Bereich konnte mit der Bachelorprüfungsordnung 2013 realisiert werden. Auch die Masterprüfungsordnung wird derzeit überarbeitet, um den Studierenden ein umfangreicheres Angebot zu bieten. Diese Neufassungen der Studienordnungen tragen also zur Erhöhung der Breite und Vielfalt des Lehrangebots bei.

Mehr Praxis und Informationen

Der Fachbereich der Mathematik (http://www.math.uni-freiburg.de/) ist nun dazu übergegangen, alle Vorlesungen zu evaluieren.

Auch wurden Diskussionen über den Praxisbezug des Mathematikstudiums geführt und als Folge davon, das vorgesehen Programmierpraktikum umstrukturiert.

Zudem werden die Webseiten mit den Informationen zu den Studiengängen beständig verbessert und das WLAN im Institut wurde ausgebaut.

Betreuung und Beratung

Die Studierenden des Romanischen Seminars (http://www.romanistik.uni-freiburg.de/rs-web/) berichteten über Orientierungsprobleme im Studium und sahen Verbesserungsbedarf im Bereich der individuellen Beratung. Diese Kritikpunkte wurden als Anlass für folgende Änderungen genommen:

  • Es wurde ein Studierenden-Newsletter, der über wichtige studienorganisatorische Vorgänge, aber auch über Vorträge, kulturelle Veranstaltungen mit Romanistikbezug, Praktikumsangebote und Stellenausschreibungen informiert, eingerichtet.
  • Ein Mentor_innenprogramm zur Studieneingangsphase und zur Studienausgangsphase wurde entwickelt und evaluiert. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen.
  • Auch das Vertrauensdozent_innenprogramm wurde ins Leben gerufen. Dieses Angebot ersetzt nicht die bisherige Studiengangskoordination, sondern erlaubt zusätzliche Beratungsmöglichkeiten in Form von ausführlichen Gesprächen mindestens einmal im Semester.
  • Seit dem SoSe 2016 gibt es die allgemeine Studienberatung täglich.
Größere Auswahl fachspezifischer Seminare

Die Lehreinheit VWL (http://portal.uni-freiburg.de/vwl/ ) hat die Ergebnisse der Evaluation intensiv analysiert und arbeitet aktiv daran, durch eine geeignete Wahl von Maßnahmen die Qualität der Lehre zu verbessern.

Die Studierenden äußerten zudem den Wunsch, in ihren Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens stärker gefördert zu werden. Als Maßnahmen hierfür wurde die Auswahl fachspezifischer Seminare ausgebaut und die Möglichkeit eingeräumt, ein Seminar im Bereich der berufsorientierenden Kompetenzen einzubringen.

Zur Förderung der Veranstaltungen im kleinen Kreis wurden zusätzliche freiwillige Tutorate angeboten, die den Stoff der Vorlesung nicht nur ausführlich nachbehandeln, sondern auch durch praktische Aufgaben zum Verständnis von komplexen theoretischen Inhalten beitragen.

Den in der Evaluation aufgezeigten Bedarf der Studierenden an E-Learning-Angeboten wurde bisher im kleinen Rahmen, durch einzelne Lehrstühle, entgegen gekommen. Die Verankerung von Studieninhalten wird dabei durch Medien wie beispielsweise E-Learning, Webcast, Blogs und Apps gestützt.

Um noch mehr Bachelorabsolvent_innen für ein weiterführendes Studium an der eigenen Universität zu halten, wurden zusätzliche Informationsangebote eingeführt. So findet regelmäßig eine Einführung in die verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Masterprogramme statt.

Hohes Weiterentwicklungspotenzial wiesen spezielle Betreuungsangebote in der Studieneingangsphase auf. Zur Reduktion bzw. Vermeidung von Schwierigkeiten, mit denen Schulabsolvent_innen zu Beginn des Studiums konfrontiert werden, startete im Wintersemester 2014/15 das Mentoring-Projekt.

Um den gewachsenen Betreuungs- und Beratungsanforderungen durch Erweiterung des Studienangebots und den zusätzlichen Serviceinitiativen für Studieninteressenten und Studierende Rechnung zu tragen, wurde im Wintersemester 2015/16 die Studienkoordination und Studienfachberatung personell verstärkt und im Zuge dessen, separate Ansprechpartner für Bachelor- und Masterstudierende definiert.

Über 40 Ergebnisberichte für die Fächergruppen erstellte das Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung. Auch der universitätsweite Gesamtbericht ist auf der Befragungshomepage als pdf erhältlich.

Über 40 Ergebnisberichte für die Fächergruppen erstellte das Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung.

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr zu den fachspezifischen Ergebnissen der letzten Befragungen erfahren wollen, können Sie sich uniintern hier die Berichte downloaden. Für spezifische Veränderungen in Ihrem Fach, fragen Sie bitte dort an entsprechender Stelle nach. Spannend wird vor allem an der Befragung der Studierenden 2016, wie sich die Ergebnisse im Vergleich zur letzten Befragung darstellen. Für diese Vergleiche ist es von sehr hoher Wichtigkeit einen hohen Rücklauf zu erzielen, denn nur so können die Ergebnisse datenschutzkonform auf Fächerebenen ausgewertet werden. Also: Bitte alle mitmachen, es lohnt sich.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
befragung@uni-freiburg.de

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Du kannst uns wieder … die Meinung sagen

Mittwoch, 4. Mai 2016 | Autor/in: , und 

Foto: Julia Müller

Foto: Julia Müller

Es ist soweit! Nachdem im Frühjahr 2013 erstmalig alle Studierenden der Universität Freiburg befragt wurden, ist es nun, drei Jahre später, wieder Zeit für eine Gesamtevaluation. Mit der Versendung der Einladungsbriefe hat heute die Feldphase der Befragung aller 25 000 immatrikulierten Studierenden der Universität Freiburg begonnen.

Foto: Julia Müller

Foto: Julia Müller

Für die logistische Meisterleistung, die Briefe zeitgenau zu kuvertieren und zur Post zu bringen seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten der Caritas hier dankend erwähnt.

Dieses Mal führt die Abteilung Lehrentwicklung die Befragung selbst mit der Evaluationssoftware EvaSys durch. Mitgemacht werden kann über ILIAS, dort befindet sich der Link zur Befragung.

Der Fragebogen bietet, neben Frageblöcken zum Studienverlauf, zur Betreuungssituation und zur Lehrqualität im jeweiligen Studienfach, auch freiburgspezifische Fragen zur Arbeit der zentralen Einrichtungen, des Studierendenwerks und des StuRa. Ergänzend zur Lehrveranstaltungsevaluation in den einzelnen Fächern werden weitere, über die einzelne Lehrveranstaltung hinausreichende Inhalte abgefragt.  Die Ergebnisse sollen dann den einzelnen Fachbereichen und administrativen Stellen zur konstruktiven Weiterentwicklung des eigenen Studien- und Betreuungsangebots zur Verfügung gestellt werden. Um eine fachbereichsspezifische Auswertung der Ergebnisse zu ermöglichen, hoffen wir auf eine rege Teilnahme und einen dementsprechend hohen Rücklauf an ausgefüllten Fragebögen. Um möglichst viele Studierende dazu zu bewegen, den Fragebogen auszufüllen, sind wir im Besonderen auf die Unterstützung derjenigen Kolleginnen und Kollegen angewiesen, die im laufenden Semester regelmäßige Lehrveranstaltungen durchführen. Wir möchten Sie bitten, in Ihren Lehrveranstaltungen auf die laufende Befragung hinzuweisen, eine Informationsfolie hierzu erhalten Sie per Mail. Falls Sie keine erhalten sollten, wenden Sie sich gerne an uns: befragung@uni-freiburg.de.

Foto: Johanna Keck

Foto: Johanna Keck

Das Befragungsteam arbeitet schon seit Monaten auf Hochtouren, um die Akzeptanz und den Bekanntheitsgrad der Befragung unter den Studierenden zu erhöhen. Da viele Studierende auf Facebook aktiv sind, gibt es auch eine Facebook-Seite zur Befragung. Bestimmt sind Ihnen auch schon unsere Plakate aufgefallen.

Als Motivation zum Mitmachen bei der Befragung gibt es tolle Preise zu gewinnen: Die Hauptgewinne sind ein Tandemsprung und ein iPhone 6S. Alle weitere Preise sind auf unserer Homepage aufgelistet.

Die in den Befragungen  geäußerten Erfahrungen wurden ernst genommen: Beispielsweise wurden  die Modulhandbücher der Studiengänge angepasst und das International Office arbeitet an einer Verbesserung der Auslandsaufenthalte. Die ausführlichen Berichte zur letzten Befragung, sowie die dazugehörigen Stellungnahmen der Fakultäten sind aus dem universitätsinternen Netz abrufbar:

http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/befragungen/ZBArchiv/Berichte

Das Befragungsteam will die Ergebnisse der letzten Befragung mit aktuellen Zahlen vergleichen, um zu überprüfen, was sich geändert hat. Und natürlich geht es auch um neue Anstöße, um die Lehrqualität an der Universität Freiburg stetig weiterzuentwickeln und die Situation für die Studierenden passgenauer zu gestalten.

Anregungen und weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung (www.uni-freiburg.de/go/stu)

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