Let’s talk! Qualitative Evaluation von Studium & Lehre

Dienstag, 21. Februar 2017 | Autor/in: und 

In der Abteilung Lehrentwicklung hat ein neues qualitatives Evaluationsprojekt begonnen. Dieses Projekt heißt FORUM und zielt auf die Entwicklung von Folgeprozessen aus Evaluationen im Bereich Studium und Lehre. Derzeit suchen wir interessierte Fachbereiche, die am Projekt teilnehmen wollen.

Bild: Joachim Hirschfeld

Oft werden quantitative Evaluationsmethoden (z.B. Zentrale Befragungen, Zentraler Evaluationsservice) angewendet, um eine solide Datenbasis des Status quo der Qualität von Studium und Lehre zu ermitteln. Hierbei tritt immer deutlicher eine qualitative Lücke zu Tage: Die Möglichkeit in die Tiefe zu blicken und komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge zu diskutieren ist oft bei quantitativen Fragebogendesigns nicht möglich. Hier setzen wir beim Projekt FORUM an, nutzen diese solide Datenbasis und setzen gemeinsam den Fokus.

Das Projekt FORUM zielt auf die Weiterentwicklung der Lehr- und Studienqualität. Quantitative und qualitative Daten werden in einem strukturierten Verfahren analysiert und miteinander in Beziehung gesetzt, um Handlungsoptionen mit allen Evaluationsbeteiligten zu erarbeiten.

Wir führen Interviews und Gruppendiskussionen mit Studierenden, Lehrenden und Studiengangverantwortlichen durch und werten diese anschließend aus. Die Ergebnisse fassen wir (mit quantitativen Befragungsdaten) in einem Bericht zusammen und stellen sie allen Beteiligten zur Verfügung. Nun findet ein informiertes Gespräch mit allen Interessierten des Fachbereichs statt, bei dem gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet werden.

Der Mehrwert für die teilnehmenden Fächer ist, dass

  • Themen in ihrer Komplexität erfasst und differenziert diskutiert werden können,
  • Aussagen in einen Kontext gebettet werden (Hintergründe, Erklärungen und Motive werden diskutiert),
  • bei der Evaluation eine Fach- und gruppenorientierte Multiperspektivität gewährleistet wird und
  • die Evaluation in einer offenen Interaktion stattfindet, d.h. eigene Themen können eingebracht werden.

Oft sind qualitative Evaluationsmethoden mit einem hohen Arbeitseinsatz verbunden, was durch die Zusammenarbeit mit der Abteilung Lehrentwicklung deutlich abgefedert wird. Mittels der Finanzierung des Projekts aus dem Qualitätspakt Lehre stehen wir den Teilnehmer_innen als Projektteam für die Projektlaufzeit bis 2020 als tatkräftige Unterstützung zur Seite. Sprechen Sie uns an!

Kontakt
Abteilung Lehrentwicklung
Katharina Schneijderberg, M.A. (Katharina.Schneijderberg@zv.uni-freiburg.de)
Tel.: 0761 – 203 67578
Oliver Hafner, M.A. (Oliver.Hafner@zv.uni-freiburg.de)
Tel.: 0761 – 203 67576
Homepage: http://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/projekte/Forum/

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Vorlesungszeit ist Evaluationszeit – der ZES startet ins neue Semester

Mittwoch, 19. Oktober 2016 | Autor/in: und 

Mit Beginn des Wintersemesters 2016/17 am 17. Oktober hat auch der Zentrale Evaluationsservice (ZES) der Abteilung Lehrentwicklung seine Vorbereitungen für die Semesterevaluation wieder aufgenommen. Mit diesem zentralen Service bietet die Universität den Fakultäten die Möglichkeit, Evaluationen zeitnah und (teil-)automatisiert durchzuführen. Egal, ob Lehrveranstaltungs- oder Modulevaluation – der ZES unterstützt die Evaluationseinheiten bei der nachhaltigen Weiterentwicklung der Lehr- und Studienqualität. Seit dem Wintersemester 2014/15 durchgängig angeboten, haben im akademischen Jahr 2015/16 bereits 35 Evaluationseinheiten aus 13 Fakultäten – darunter das University College Freiburg (UCF), das Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) sowie das Zertifizierungsprogramm „English Medium Instruction“ (EMI) – am zentralisierten Evaluationsverfahren teilgenommen.

Der Kernfragebogen der Universität Freiburg

Der Kernfragebogen der Universität Freiburg

Der ZES dient der Entlastung und Unterstützung der Fakultäten bei der quantitativen Lehrveranstaltungsevaluation. Der Service umfasst die komplette administrative Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluationen – angefangen bei der Umfrageerstellung über die Durchführung bis hin zur Auswertung und Ergebnisberichtserstellung und -bereitstellung. Ausgeführt gemäß der Evaluationsordnung der Universität, kann die Evaluation sowohl papier- als auch onlinebasiert durchgeführt werden – und zwar in Form sowohl einer Teil- als auch einer Vollerhebung. Unterstützt wird die Evaluation von einem universitätsweiten Kernfragebogen, der innerhalb der jeweiligen Fakultät beziehungsweise Evaluationseinheit um bis zu sieben individuelle Fragen und/oder Freitextfeldern ergänzt werden kann.

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Vorbereitungen für die Papierevaluation

Bei einer Papierevaluation werden die Fragebögen – das wird ein Großteil der Lehrenden sowie Studierenden bereits kennen – in den Lehrveranstaltungen ausgegeben und anschließend wieder eingesammelt. Der ZES erstellt und druckt die Fragebögen bei der Universitätsdruckerei. Nach der Evaluation werden diese in der Abteilung Lehrentwicklung mit einem Hochleistungsscanner eingescannt und ausgewertet. Die Evaluationsergebnisse liegen für gewöhnlich zwischen drei und fünf Tagen nach Durchführung der Papierevaluation vor.

Noch schneller gestaltet sich die Onlineevaluation. Sie erfolgt über die E-Mail-Adressen der Studierenden. Per Zeitsteuerung werden die Umfragen geöffnet und – nach Ablauf der Frist – wieder geschlossen. Der Ergebnisbericht wird anschließend sofort (automatisch) verschickt, so dass die Ergebnisse den Lehrenden sowie den Evaluationseinheiten sehr zeitnah vorliegen. Das Ziel: Die Ergebnisse sollen den Studierenden spätestens in der letzten Semesterwoche rückgemeldet und gemeinsam besprochen werden.

Zeitplan für das Wintersemester 2016/17

Zeitplan für das Wintersemester 2016/17

Grundsätzlich sind alle Studentinnen und Studenten der Universität Freiburg zur Teilnahme an der Evaluation eingeladen, um sich auf diese Art und Weise aktiv an der Verbesserung und Weiterentwicklung von Lehre und Studium zu beteiligen. Sorgen um den Schutz ihrer Daten brauchen sie sich hierbei nicht zu machen: Die Anonymität der Angaben ist gewährleistet. Auch der gesamte Datenaustausch mit den Evaluationseinheiten erfolgt über einen geschützten, universitätsinternen Server.

Für das Wintersemester 2016/17 sieht der Zentrale Evaluationsservice einen Evaluationszeitraum vom 11. Januar bis 1. Februar vor. Erstmalig werden im kommenden Semester Sprachkurse des SLI mit dem ZES evaluiert und auch das neu reformierte Lehramt wird mithilfe des ZES genauer unter die Lupe genommen: Bereits zum zweiten Mal werden die Rückmeldungen im Orientierungspraktikum, das alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn ihres Studiums durchlaufen, zentral erhoben. So kann der ZES auch im beginnenden Wintersemester zur stetigen Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre beitragen und die Fakultäten und Fachbereiche in Ihrer Arbeit nachhaltig entlasten.

 

Mehr Informationen zur Arbeit des ZES finden alle Interessierten Leserinnen und Leser hier.

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Studienzufriedenheit – Empirische Untersuchung über Prädiktoren

Mittwoch, 21. Oktober 2015 | Autor/in: , und 

­Felix 2Felix Bittmann ist Absolvent des Bachelorstudiengangs Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und hat in den letzten Monaten erfolgreich seine Bachelorarbeit verfasst. In seiner vorrangig auf quantitative Methoden zurückgreifenden Arbeit hat Herr Bittmann Ergebnisse der Zentralen Studierendenbefragung genutzt, um genauer zu untersuchen, welche Rahmenbedingungen die Zufriedenheit der Studierenden besonders beeinflussen. Für die Impulswerkstatt Lehrqualität hat er die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:

Wie zufrieden sind Freiburger Studierende mit ihrem Studium und welche Faktoren beeinflussen diese Zufriedenheit am stärksten? In meiner Bachelorarbeit habe ich versucht, diese Fragen zu beantworten und konnte dafür, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Lehrentwicklung, die Daten der Studierendenbefragung 2013 genauer analysieren. Auf Basis von mehr als 7000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen ist klar: die Studierendenschaft ist mit ihrer Universität im Großen und Ganzen recht zufrieden. Knapp 80 % aller Studierenden geben an, zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, was für die Qualität der Universität zu sprechen scheint. Zudem konnte festgestellt werden, dass die Studienzufriedenheit am deutlichsten durch das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden bestimmt wird und andere Faktoren, wie beispielsweise die Leistungsfähigkeit und Intelligenz der Studierenden, quasi keine Bedeutung für die Studienzufriedenheit haben. Die Zufriedenheit zwischen Frauen und Männern unterscheidet sich nicht. Auch zwischen MigrantInnen und NichtmigrantInnen lassen sich keine signifikanten Unterschiede nachweisen. Die zufriedensten Studierenden finden sich in den Fächern Liberal Arts and Sciences, Sportwissenschaften und angewandten Politikwissenschaften.

Der theoretische Ansatz der Untersuchung basiert auf den Arbeiten des Soziologen Talcott Parsons und dem von ihm entwickelten AGIL-Schema, das ein Modell darstellt, um beliebige Systeme in Untersysteme zu gliedern und so nach strukturfunktionalistischen Merkmalen genauer zu analysieren. Auf diese Weise wurde das Konstrukt „Studienzufriedenheit“ in feinere Analyseeinheiten aufgetrennt, um diese gesondert betrachten zu können. Mit dem Ziel, die Stärke des Einflusses der jeweiligen Subsysteme ausmachen zu können, wurden die Fragen der zugrunde liegenden Befragung nach Plausibilitätsgründen dem passendsten Untersystem zugeordnet. Anschließend wurde eine Faktorenanalyse durchgeführt, um mehrere Fragen auf einige wenige Dimensionen reduzieren zu können. Als Grundlage dieses Vorgehens diente eine Studie über die Zufriedenheit an der Universität Mainz von Cornelia Damrath aus dem Jahr 2006.

Nachdem die vier bedeutendsten Dimensionen (Studienrelevante Werteorientierung, Fach, Studienziele und kognitive Leistungsressourcen) aus den Daten extrahiert wurden, konnten diese für Korrelations- und Regressionsanalysen herangezogen werden. Dabei wurde deutlich, dass diese vier Dimensionen über 40 % der Gesamtvarianz der Studienzufriedenheit erklären konnten, was für die Güte des Modells spricht. Die dabei wichtigsten Faktoren waren die Akademische Gemeinschaft, sprich das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden, der Wissenserwerb, also die Fokussierung der Studierenden auf das Ziel, neues Wissen zu erlangen, sowie dem Wert des Studierens an sich, der misst, wie hoch Studierende das Studierendenleben an sich einschätzen.

Über anschließende Subgruppenanalysen konnte gezeigt werden, dass beispielsweise für GeisteswissenschaftlerInnen die Akademische Gemeinschaft einen wichtigeren Faktor darstellt als für NaturwissenschaftlerInnen, für die der Wissenserwerb deutlicher im Vordergrund zu stehen scheint. Insgesamt erweckt es den Eindruck, als konnten durch die Untersuchung bestimmte Fundamentalzusammenhänge aufgedeckt werden, die geeignet sind eine Basis für weitere Forschungsarbeiten darzustellen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, eine Rückmeldung über seine eigene Zufriedenheit abzugeben, hat demnächst wieder Gelegenheit: die nächste Studierendenbefragung findet im Sommersemester 2016 statt. Die komplette Arbeit von Felix Bittmann ist unter folgender Adresse abzurufen: http://www.felix-bittmann.de

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„Nothing ever happens?“ – „Let´s talk about it!“

Dienstag, 8. September 2015 | Autor/in:

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Foto: Joachim Hirschfeld

Ein häufig geäußerter und nicht in allen Fällen gänzlich unbegründeter Verdacht gegenüber Evaluationsmaßnahmen ist, dass in ihrem Zuge zwar eine große Menge an Datenmaterial gesammelt werde, mit den Ergebnissen jedoch zumeist wenig passiere. Nach Abschluss der Zentralen Befragungen verschiedener universitärer Gruppen (Absolvent_innen, Lehrende, Studierende) sowie durch den Zentralen Evaluationsservice (ZES) und das Business-Intelligence-System für die Lehre (BI-Lehre) stehen den Fakultäten und Fächern eine Vielzahl an quantitativ gewonnenen empirischen Daten zur Situation von Studium und Lehre zur Verfügung. Doch wie können die Ergebnisse zentral durchgeführter Evaluationsmaßnahmen in den einzelnen Fachbereichen und Studiengängen dazu genutzt werden, Probleme zu identifizieren und Verbesserungen im Bereich Studium und Lehre auf den Weg zu bringen? Einen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage stellt das Forum Dialogkultur dar.

Das Freiburger Forum Dialogkultur ist ein Pilotprojekt der Abteilung Lehrentwicklung mit einjähriger Laufzeit, das aus dem Projektwettbewerb „Innovatives Studium“ gefördert wird. Im Rahmen des Projekts soll ein Verfahren sondiert werden, das einen Dialog zwischen den einzelnen Akteuren innerhalb der Fachbereiche im Hinblick auf Sicherung und Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre initiiert. Insbesondere sollen hierbei die Studierenden nachhaltig in die Qualitätssicherungsprozesse der Fakultäten eingebunden werden. Die Idee der Methode ist es, die zentral gewonnenen, quantitativen Evaluationsergebnisse in einem gesprächsbasierten Mixed Methods Free 3qualitativen Verfahren für die Studiengangsentwicklung fruchtbar zu machen. Methodisch sollen Verfahren der Dialogischen Evaluation Anwendung finden. Das theoretische Fundament des geplanten Vorgehens sind Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere die dokumentarische Evaluationsforschung, wie sie vorrangig von Ralf Bohnsack entwickelt wurde. Ein wichtiger Orientierungspunkt für das Vorgehen bei der qualitativen Evaluation ist außerdem das Modell formativer Studiengangsevaluation der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Es handelt sich bei dem dialogischen Evaluationsverfahren um einen Methodenmix, in dessen Setting qualitative und quantitative Elemente zusammengeführt werden. Die vorgestellte Evaluationsmethode ist zudem ein sehr flexibles Verfahren, dass spezifisch auf den jeweiligen Untersuchungsgegenstand und das jeweilige Erkenntnisinteresse zugeschnitten werden kann.

Grundsätzlich umfasst der Evaluationsprozess die im untenstehenden Schaubild dargestellten Phasen. Am Beginn des Evaluationsprozesses steht ein 60 bis 90 minütiges, leitfadengestütztes Gruppengespräch mit Studierenden des zu untersuchenden Fachbereichs oder Moduls. Je nach Fragestellung können auch ehemalige Studierende Teil der Gesprächsrunde sein. Der nächste Schritt im dialogischen Evaluationsprozess ist ein Expert_innengespräch mit Studiengangs- oder Fachbereichsverantwortlichen zur Situation im Studiengang. In dieses Gespräch sollen bereits Inhalte der Gruppendiskussion mit Studierenden und Ergebnisse der quantitativen Evaluationsmaßnahmen einfließen. An die beiden Gespräche schließt sich eine analytische Phase an, in welcher die Gesprächsinhalte transkribiert, analysiert und mit den Ergebnissen der quantitativen Evaluationsmaßnahmen kontrastiert werden sollen.111111 Schließlich werden Zwischenberichte angefertigt und allen am Evolutionsprozess beteiligten Akteur_innen zur Verfügung gestellt. Sowohl die Transkription des Interviewmaterials, als auch dessen Analyse und die Berichtserstellung sind als Unterstützungsleistung für die Fakultäten konzipiert. Die genannten Schritte werden vom Projektteam der Abteilung Lehrentwicklung durchgeführt und bedeuten keine Mehrarbeit für die teilnehmenden Fachbereiche. Die Letzte Phase des Evaluationsprozesses beinhaltet eine moderierte Abschlussdiskussion mit allen Beteiligten. Grundlage dieser gemeinsamen Ergebnisdiskussion sind die genannten Zwischenberichte. Ausgehend von gemeinsamen Erkenntnissen auf Grundlage der Evaluationsergebnisse können im Zuge der Abschlussdiskussion gemeinsam Stärken und Schwächen des Studienganges analysiert werden. Im Anschluss daran können gemeinsam Handlungsmöglichkeiten sondiert und Maßnahmen vereinbart werden, die zur Verbesserung und Qualitätsentwicklung im eigenen Lehr- und Lernumfeld beitragen.

Ziel des Pilotprojekts ist es, einen Austausch über die Qualität von Studium und Lehre zwischen allen Akteur_innen innerhalb eines Studienganges, Fachbereiches oder Studienmoduls zu initiieren und die gegenseitige positive Wahrnehmung und Wertschätzung aller am Studiengang Beteiligten zu fördern. Bei einer Implementierung als Teil eines regelmäßigen Evaluationszyklus, kann das skizzierte Projekt, im Wechselspiel mit den im dreijährigen Turnus geplanten Zentralen Befragungen und unter Berücksichtigung der aggregierten Ergebnisse der zentral durchgeführten Lehrveranstaltungsevaluation, auch langfristig zu einer umfassenden Evaluationskultur innerhalb der Fakultäten beitragen. Ziel ist ein Verständnis von Evaluation zu etablieren, in dem Evaluationsmaßnahmen kein Selbstzweck, sondern Teil einer stetigen, alle universitären Akteure umfassenden Qualitätskultur und -entwicklung sind. Nur eine solche Qualitätskultur und eine hohe Identifikation aller Akteur_innen mit dem eigenen Fachbereich und der Universität Freiburg als Gesamtinstitution, können die Grundlage einer nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre bilden.

Innerhalb des eng gesteckten zeitlichen wie finanziellen Rahmens des geplanten Piloten, soll jeweils ein Fachbereich in zwei Fakultäten berücksichtigt werden. Die Teilnahme am Projekt ist für die Fakultäten bzw. Fächer freiwillig. Interessierte Studiendekan_innen, Studiengangkoordinator_innen, Lehrende und alle anderen interessierten Vertreter_innen der Fakultäten können sich, gerne per Telefon oder E-Mail, direkt beim Projektverantwortlichen melden.

Kontakt:

Oliver Hafner, M.A. Abteilung Lehrentwicklung E-Mail: Oliver.Hafner@zv.uni-freiburg.de Telefon: 203 – 67576, Projekthomepage

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Was ich von meinen Freunden lernen kann– die „Critical Friends“-Methode

Dienstag, 25. August 2015 | Autor/in: , , und 

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Klausurtagung zum Evaluationsbericht (Foto: Julia Müller)

Im vergangen Juli wurden alle StudiendekanInnen mit deren StudiengangskoordinatorInnen von der Prorektorin Frau Besters-Dilger zur ganztägigen Klausur eingeladen. Die Veranstaltung sollte der Nachbesprechung der von den Fakultäten geschriebenen Evaluationsberichte dienen. Diese Berichte enthalten Informationen zu der Entwicklung der Studiengänge, der studentischen Veranstaltungskritik sowie eine Stellungnahme der jeweils zuständigen StudiendekanenInnen. Die Abteilung Lehrentwicklung konzipierte im Vorfeld eine Gruppenarbeitsmethode, mit Hilfe derer die TeilnehmerInnen sich mit den Bewertungen und Folgeprozessen ihrer Berichte befassen konnten.
Die Methode basierte auf dem Modell des „Criticial Friend“ und bezeichnet im Wesentlichen eine Feedback-Methode unter Kollegen und Kolleginnen: Ein „Lerner/Präsentator“ präsentiert das Thema, zu dem er/sie Feedback wünscht. Nach einem kurzen Intervall, in dem die „Diskutanten“ klärende Fragen an den „Lerner“ stellen können, diskutieren die „Diskutanten“ die Thematik und geben dabei warmes Feedback (unterstützende Aussagen), kühles Feedback (alternative Sichtweisen/aufgeworfene Fragen) und hartes Feedback (Hinterfragen der präsentierten Thematik/Aufwerfen von Bedenken). Der „Lerner“ nimmt nicht an dieser Diskussion teil und macht sich in dieser Zeit Notizen. Nach Abschluss der Diskussionsrunde gibt der „Lerner“ wiederum Feedback an die Gruppe. Begleitet wird der Prozess von einem „Facilitator“, der die „Critical Friends“-Methode anfangs noch einmal kurz vorstellt und Zeitvorgaben gibt. Der „Facilitator“ leitet außerdem die Abschlussdiskussion zum Prozess. Insgesamt dauert eine Feedback-Runde maximal 35 Minuten.
Im Falle der Klausur gaben sich Kolleginnen und Kollegen (StudiendekanInnen und StudiengangkoordinatorInnen) aus unterschiedlichen Fakultäten gegenseitig Feedback zum Evaluationsbericht. Um die Größe der Feedback-Gruppierungen überschaubar zu halten wurden die Fakultäten von der Abteilung Lehrentwicklung vorab in drei Fakultäten pro Feedbackgruppe aufgeteilt. Jede Fakultät (repräsentiert durch StudiendekanIn und StudiengangkoordinatorIn) war also einmal in der „Learner“-Rolle und erhielt Feedback und zwei Mal in der „Diskutanten“-Rolle. Die „Facilitator-Rolle“ wurde von unabhängigen MitarbeiterInnen zentraler Einrichtungen übernommen.
Klausurtagung_Schmidt_1Umrahmt wurde die Gruppenarbeit von Vorträgen von Frau Besters-Dilger, Harald Wohlfeil und Oliver Hafner, die zu den Rahmenbedingungen der Evaluationsberichte und ergänzenden qualitativen Evaluationsinstrumenten aufklärten. Hauptreferent des Tages war Dr. Uwe Schmidt vom Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung der Universität Mainz. Er gab einen Überblick über das Qualitätsmanagement an Hochschulen, den neusten Stand der Forschung und Impulse für mögliche Weiterentwicklungen der Universität Freiburg.
Insgesamt wurde das Tagesziel erreicht, dass sich die TeilnehmerInnen austauschten, noch stärker mit ihren KollegInnen der anderen Fächer vernetzten, sie ihre Evaluationsberichte reflektierten, neue Impulse aufgriffen und ihre persönlichen lessons learnt zurück in die Fakultäten tragen konnten.

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„Neue“ Fragen an die „Alten“

Donnerstag, 23. April 2015 | Autor/in:

Vom 24. bis 27. Februar 2015 fand im brandenburgischen Wildau die Jahrestagung des deutschlandweiten Kooperationsprojekts Absolventenstudien (KOAB) sowie ein Kick-Off-Workshop zur kommenden Befragungsphase im Wintersemester 2015/16 statt. Veranstaltet wurden beide Tagungen vom International Center for Higher Education Research Kassel (INCHER) in Zusammenarbeit mit dem Gastgeber, der 1991 thwgegründeten TH Wildau. Nachdem sich die Universität Freiburg nach erfolgreichem Abschluss der vergangenen Befragungsphase entschieden hat, im WS 2015/16 erneut alle Absolvent_innen eines Jahrgangs zu befragen, markiert der als Projektinformations- und Vorbereitungstreffen konzipierte Kick-Off Workshop den Beginn der neuen Befragungsphase. Die ersten eineinhalb Tage standen folglich ganz im Zeichen der Planung für die anstehende Befragung der Absolvent_innen im kommenden Wintersemester. Zahlreiche Fragen zu den Inhalten des Fragebogens, zum konkreten Vorgehen bei der Recherche nach den aktuellen Adressen der Absolvent_innen und zum Datenschutz wurden diskutiert. Auch gelang es den Mitarbeiter_innen des INCHER-Kassel, die Brücke zu übergeordneten Themen zu schlagen. So wurden der bisherige Projektverlauf und geplante Forschungsfragestellungen ebenso thematisiert, wie die Bedeutung von Absolventenstudien für die Hochschulentwicklung im Allgemeinen. Mit dem Ende des Vormittags und einem kurzen Ausblick auf das Datenmanagement, das unsere Abteilung vor allem im Frühjahr und Sommer 2016 beschäftigen wird, ging der Kick-Off Workshop am Mittwoch fließend in die Jahrestagung des Kooperationsprojekts Absolventenstudien über. Nach einer kurzen Begrüßung durch Prof. Dr. Ungvari, dem Präsidenten der Technischen Hochschule Wildau, und dem Direktor des Incher Kassel Prof. Dr. Georg Krücken, gab letztgenannter einen umfassenden Überblick über Stand und Perspektiven des KOAB-Projektes. Weitere Themen waren die Frage nach einem Zusammenhang zwischen der Bearbeitungsdauer eines Fragebogens und der Anzahl an Dropouts sowie die Entwicklung von Gütekriterien für den KOAB-Fragebogen. Besonders der zweitgenannte Punkt ist für die Universität Freiburg als teilnehmende Hochschule von besonderem Interesse. Denn nur wenn die Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität im Fragebogen gewährleistet sind, kann mit Sicherheit von einer hohen Qualität der erhobenen Daten ausgegangen werden. Da die Überprüfung der Gütekriterien von Fragebögen einen aufwendigen und zeitintensiven wissenschaftlichen Prozess darstellt, ist mit Ergebnissen erst ab Frühjahr 2016 zu rechnen.

Auch während der nächsten beiden Tage standen die zahlreich stattfindenden Vorträge und Panels einerseits im Zeichen von Themen, die den konkreten Befragungsprozess und das Befragungsinstrument betreffen. Besonders spannend erschien in diesem Zusammenhang die vorgestellte Schwerpunktsetzung für die kommende Absolvent_innenbefragung im Bereich „Soziale Ungleichheit“ und die damit einhergehenden negeneration HAuen Fragebogeninhalte. Andererseits stand die Frage im Mittelpunkt, wie die im Kooperationsprojekt erhobenen Befragungsdaten sowohl in der Hochschuladministration als auch in der Hochschulforschung genutzt werden können. So wurden von Projektkoordinator_innen aus verschiedenen Hochschulen Anwendungsbeispiele für die Befragungsdaten im Kontext von Career-Service und Qualitätsentwicklung vorgestellt. Aber auch die Mitarbeiter_innen des INCHER-Kassel nutzen die Gelegenheit, ihre Projekte aus dem Bereich der Hochschulforschung vorzustellen und auf die Wichtigkeit einer breiten und fundierten Datenbasis als Grundlage für eine erfolgreiche und erkenntnisbringende Forschung hinzuweisen. Interessierten sei in diesem Zusammenhang der von Choni Flöther und Georg Krücken in diesem Jahr herausgegebene Sammelband „Generation Hochschulabschluss: Vielfältige Perspektiven auf Studium und Berufseinstieg“ zur Lektüre empfohlen.

Rückblickend waren beide Tagungen vor allem durch ihren perspektivischen und thematischen Doppelcharakter gewinnbringend. Es wurden sowohl konkrete inhaltliche und methodische Fragen zur Durchführung einer Absolventenbefragung diskutiert und beantwortet, als auch ein horizonterweiternder Blick auf Stand, Trends und Möglichkeiten wissenschaftlicher Absolventenforschung ermöglicht. Besonders anregend und spannend war jedoch der Austausch mit vielen der 90 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Hochschulen Deutschlands. Die Tagung bot eine seltene Gelegenheit, landesweit Kontakte zu WissenschaftlerInnen und HochschulmitarbeiterInnen zu knüpfen, die im Bereich Absolventenforschung arbeiten. Es konnten nicht nur Erfahrungen zum konkreten Vorgehen vor und während der Feldphase oder zur Berichtserstellung sondern auch so mancher kleine Trick und Kniff für die statistische Datenauswertung ausgetauscht werden.

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Befragungen und erste Antworten

Mittwoch, 17. Dezember 2014 | Autor/in: und 

Zentrale Befragungen IUnter Federführung des Prorektorats für Studium und Lehre und vorbereitet durch die Abteilung Lehrentwicklung, fand am Montag den 08.12.2014 eine ganztägige Klausurtagung unter dem Titel „Zentrale Befragungen – Einordnung und Folgeprozesse“ statt. Neben der Prorektorin Frau Prof. Dr. Besters-Dilger und dem Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung sowie Vertreterinnen der Stabsstelle für Rechtsangelegenheiten mit Bezug zu Studium und Lehre, waren nahezu alle Studiendekan_innen der Universität Freiburg und jeweils Verantwortliche aus den Studienbüros und Studienkoordinator_innen vertreten. Auch die Senatskommission für Studium und Lehre war durch die Teilnahme zahlreicher Mitglieder repräsentiert.

Ziel des Tages war eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der zentral durchgeführten Befragungen aller Studierenden, aller Lehrenden sowie der Absolvent_innen des Abschlussjahrganges 2010/11. Als Grundlage der Diskussionen dienten die drei universitätsumfassenden Gesamtberichte und 86 Einzelberichte auf Ebene der Lehreinheiten bzw. der Fakultäten, die den Studiendekan_innen, Studienbüros und Studienkommissionen im Vorfeld der Tagung durch das Befragungsteam zur Verfügung gestellt wurden.
Nachdem die Senatskommission für Studium und Lehre ihre Sicht auf die Ergebnisse der Gesamtberichte dargelegt hatte, nahmen die Studiendekan_innen zu den Befragungsergebnissen der ihnen zugeordneten Fächer Stellung. Jeder Fachbereich konnte mithilfe von drei Präsentationsfolien auf die Stärken und Schwächen sowie auf daraus abgeleitete Folgeprozesse im jeweiligen Fachbereich Bezug nehmen. Neben vielen Gemeinsamkeiten bei den Stärken und Schwächen, die auf Grundlage der Befragungsergebnisse in den einzelnen Fachbereichen sichtbar wurden, wurden auch zahlreiche, zum Teil überraschende Spezifika der jeweiligen Fächer und Fakultäten deutlich.

Befragungen sollen wiederholt werden

Bei der anschließenden, ausgesprochen konstruktiven Diskussion, wurde die Bedeutung der erhobenen Daten als Grundlage für Verbesserungen der Qualität von Studium und Lehre betont. An dieser Stelle sei allen Absolvent_innen, Studierenden und Lehrenden erneut für die Teilnahme gedankt. Ohne ihre hohe Beteiligung, wären spezifische Fächerauswertungen nicht möglich gewesen. Am Ende der Tagung, die sich während des ganzen Tages durch eine offene und interessierte Atmosphäre auszeichnete, wurde der Vorschlag der Wiederholung der Befragungen der Absolvent_innen und der Studierenden im Dreijahreszyklus zustimmend zur Kenntnis genommen. Auch eine periodische Durchführung der Befragung der Lehrenden wurde als sinnvoll erachtet.
Klausur20141208Um den Stellenwert der Evaluationen zu verdeutlichen und die Umsetzung der Resultate zu sichern, wurde an diesem Tag zudem beschlossen, die Ergebnisse sowie die abgeleiteten Handlungsoptionen der Fächer universitätsintern zu veröffentlichen und sie somit als Anregung für weitere Gespräche in den entsprechenden Gremien gesamtuniversitär zugänglich zu machen.

Das Befragungsteam der Abteilung Lehrentwicklung bedankt sich noch einmal bei allen Klausurteilnehmer_innen für den gewinnbringenden Tag. Zusätzlich möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns bei allen am Befragungsprozess Beteiligten Mitgliedern der Universität für die produktive Zusammenarbeit der letzten drei Jahre zu bedanken. Wir wünschen uns auch für die Zukunft eine ergebnisorientierte und nachhaltige Qualitätssicherung und -entwicklung im Bereich Studium und Lehre seitens der Fakultäten sowie des Rektorats.
Weitere Informationen und Zugang zu den Dokumenten erhalten Sie bei der Abteilung Lehrentwicklung .

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Interview mit dem Prorektor für Lehre der Universität Freiburg

Mittwoch, 31. Juli 2013 | Autor/in:

Kurz vor Beginn der Befragung aller Studierenden stand auch Herr Prof. Dr. Heiner Schanz uns von der Abteilung Lehrentwicklung Rede und Antwort. Mit tatkräftiger technischer Unterstützung der Stabsstelle Marketing & Wissensmanagement haben wir den Prorektor für Lehre nach den Hintergründen der Studierendenbefragung gefragt. Auch zur vielgestellten Frage, was denn mit den Ergebnissen der Befragung passieren wird, äußert sich Herr Schanz im Interview. Darüber hinaus gibt er eine Prognose zur Zukunft universitärer Lehre in zehn Jahren ab. Doch sehen Sie selbst:

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Interview mit dem Rektor der Universität Freiburg

Mittwoch, 24. Juli 2013 | Autor/in:

Im Zuge der Vorbereitungen zur Feldphase der Befragung der Studierenden 2013 hat sich auch Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer zu  einem Interview bereit erklärt. Unterstützt von der Stabsstelle Marketing & Wissensmanagement haben wir von der Abteilung Lehrentwicklung die Gelegenheit ergriffen, den Rektor nach seinen Erwartungen und Wünschen bezüglich der Befragung der Studierenden zu befragen und die eine oder andere Frage zum Thema Lehrqualität zu stellen. Hier das Ergebnis:

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Wie sieht die Uni Freiburg in 10 Jahren aus? Ein Video-Podcast der Abteilung Lehrentwicklung

Freitag, 19. Juli 2013 | Autor/in:

Lehrevaluation ist kein Selbstzweck! Sie ist vielmehr eine gemeinsame Initiative zur konstruktiven Gestaltung einer zeitgemäßen universitären Zukunft und ein Arbeitsbereich voller innovativer Neuerungen, der sich im ständigen Wandel befindet. Lehrveranstaltungsevaluation, Studienqualitätsmonitoring und Evaluationsberichte – Da kann schnell die Gesamtperspektive aus dem Blick geraten. Wie soll die Zukunft unserer Universität aussehen? Und was können Studierende fernab der standardisierten Evaluationspfade tun, um die Lehrqualität in Ihren Fachbereichen nachhaltig zu verbessern?

Im Zuge der Vorbereitungen zur Befragung aller Studierenden hat die Abteilung Lehrentwicklung verschiedene Personen der Universität Freiburg (vom Rektor bis ASTA, zentral bis dezentral) gefragt, was sie von der Befragung der Studierenden erwarten, wie sie das Projekt finden und welche Ergebnisse für den jeweiligen Fachbereich, bzw. Arbeitsbereich von hohem Interesse sind (Link zum Podcastportal der Uni). Und da man die verschiedenen Akteure der universitären Lehre ja nicht ständig vor der Kamera hat, haben wir auch gleich gefragt, wie die Universität und die akademische Lehre in 10 Jahren aussehen könnten. Das Spektrum der Erwartungen und Wünsche ist vielschichtig. Führen Qualitätssicherungsmaßnahmen zu einer immer feineren Ausdifferenzierung des Studienangebots? Und wie können kooperative Lernformen einer immer heterogeneren Zusammensetzung der Studierendenschaft gerecht werden? Eines scheint sicher: Die Universität Freiburg im Jahr 2023 ist anders. Doch sehen Sie selbst:

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Bei all den mannigfaltigen Prognosen scheint eines gewiss: Eine Zukunft der Universität ohne Studierende ist kaum vorstellbar. Aber was können Studierende eigentlich heute schon tun, um die Lehrqualität ihrer Studienfächer zu verbessern und somit die Zukunft der Universität aktiv mitzugestalten? Natürlich haben wir auch diese Frage an unsere InterviewpartnerInnen gestellt:

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Die Zukunft liegt also in greifbarer Nähe und die Möglichkeiten für den einzelnen Studenten und die einzelne Studentin, die Lehrqualität positiv zu beeinflussen, scheinen geradezu unerschöpflich. So bleibt zu hoffen, dass es durch gemeinsame konstruktive Zusammenarbeit aller Mitglieder der Universität gelingt, die Qualität akademischer Lehre nachhaltig zu sichern und stetig weiterzuentwickeln. Packen wir’s an!

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