Blackbox Selbststudium: Mehr Kontrolle?

Mittwoch, 18. Juni 2014 | Autor/in: , und 

Beitragsreihe_Selbststudium

Irrationale Prokrastination (d.h. das Aufschieben von wichtigen Aufgaben) im universitären Kontext wirkt sich häufig negativ auf den Lernprozess, den Lernerfolg und das Wohlbefinden aus. Im IDA-Projekt Blackbox Selbststudium konnten wir dynamische Zusammenhänge zwischen Prokrastination, Misserfolgserleben und geringer Kompetenzwahrnehmung aufdecken. Im Folgeprojekt (IDA 2012) war es unser Ziel, leicht umsetzbare Interventionsmöglichkeiten abzuleiten und zu evaluieren. Dabei wurden sowohl Interventionen beleuchtet, die bei den Lernenden ansetzen als auch solche, die Veränderungen in der Lehre beinhalteten. In dieser Beitragsreihe stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten überblicksartig vor.

Eine weitere für Dozierende naheliegende Idee zur Reduktion der Prokrastination ist das regelmäßige Abprüfen der Lernerfolge. In unserer Studie verglichen wir wöchentliche mit monatlichen Lernerfolgskontrollen durch den Dozenten. Die Studierenden erhielten jede Woche Testaufgaben, die sie entweder direkt nach einer Woche oder gesammelt am Ende eines Monats abgeben mussten. Während sich Prokrastination und Stresserleben der Studierenden kaum voneinander unterschieden, zeigten die Studierenden in der Gruppe mit monatlicher Abgabefrist eine höhere Selbstwirksamkeitserwartung, was typischerweise auch mit höherer Motivation und besseren Lernerfolgen verbunden ist. Studierende in der Gruppe mit wöchentlichen Tests gaben in Selbstbeobachtungstagebüchern an, vermehrt Planungs-, Selbstbeobachtungs- und Selbstreflexionsaktivitäten (metakognitive Strategien) zu verwenden. Allerdings zeigten sich keine Unterschiede in Hinblick auf das Prokrastinationsverhalten, d.h. Studierende mit wöchentlichen Abgabefristen der Testaufgaben prokrastinierten nicht weniger als Studierende mit monatlicher Abgabefrist.

Fazit
Insgesamt zeigte sich in unseren Interventionsstudien zur Reduktion des Prokrastinationsverhaltens, dass die Förderung der Selbstregulation der Studierenden Maßnahmen zur Erhöhung der Kontrolle und der Fremdregulation überlegen war. Dabei kann die Förderung der Selbstregulation von strategieaktivierender Lehre, über die Förderung der Selbstbeobachtung bis hin zu konkreten Strategietrainings reichen.

In vorangegangenen Artikeln dieser Beitragsreihe betrachten wir folgende Aspekte:

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Blackbox Selbststudium: Gestaltung von Tutorien

Mittwoch, 28. Mai 2014 | Autor/in: , und 

Beitragsreihe_Selbststudium

Irrationale Prokrastination (d.h. das Aufschieben von wichtigen Aufgaben) im universitären Kontext wirkt sich häufig negativ auf den Lernprozess, den Lernerfolg und das Wohlbefinden aus. Im IDA-Projekt Blackbox Selbststudium konnten wir dynamische Zusammenhänge zwischen Prokrastination, Misserfolgserleben und geringer Kompetenzwahrnehmung aufdecken. Im Folgeprojekt (IDA 2012) war es unser Ziel, leicht umsetzbare Interventionsmöglichkeiten abzuleiten und zu evaluieren. Dabei wurden sowohl Interventionen beleuchtet, die bei den Lernenden ansetzen als auch solche, die Veränderungen in der Lehre beinhalteten. In dieser Beitragsreihe stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten überblicksartig vor.

Im Rahmen des Projekts wurde eine Studie durchgeführt, in der verschiedene Formen von Tutoraten im Rahmen einer Statistikveranstaltung in Hinblick auf die Verbesserung der Lernmotivation verglichen wurden. Neben dem klassischen Format (gemeinsames Lösen und Besprechen von Aufgaben), wurden Tutorate angeboten, in denen die Studierenden die Inhalte mit Hilfe von ausgearbeiteten Lösungsbeispielen bearbeiteten:

Loesungsbeispiel

Beispielaufgabe mit Lösungsbeispiel (Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern)

Beim Lernen mit Lösungsbeispielen erarbeiten sich die Studierenden anhand ausgearbeiteter, kommentierter Lösungsbeispiele den Lösungsweg selbst. Lernen mit Lösungsbeispielen führt in der Regel zu flexiblerem, nachhaltigerem Wissen (Salden, Koedinger, Renkl, Aleven, & McLaren, 2010). In Bezug auf die Lernmotivation und die Reduktion des Prokrastinationsverhaltens zeigte sich, dass die Studierenden in der Gruppe mit Lösungsbeispielen motivierter waren, regelmäßig am Tutorat teilzunehmen. Auf diese Weise beschäftigten Sie sich schon lange vor der Klausur intensiv mit den Lerninhalten. Studierende, die das klassische Tutorat besuchten, nutzten diese hauptsächlich direkt vor der Klausur. Die regelmäßigere Teilnahme am Tutorat mit den Lösungsbeispielen führte schließlich zu besseren Lernergebnissen. Insgesamt wurden die Tutorate, in denen mit Lösungsbeispielen gearbeitet wurde, auch besser evaluiert (Zufriedenheitsevaluation durch die Studierenden). Um Studierende in ihrem Lernprozess optimal zu unterstützen, können also didaktisch anspruchsvolle Tutorate mit Lösungsbeispielen eine sinnvolle und auch effektivere Unterstützungsmaßnahme sein.

In weiteren Artikeln dieser Beitragsreihe betrachten wir folgende Aspekte:

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Blackbox Selbststudium: Aktivierende Lehre in großen Veranstaltungen

Mittwoch, 21. Mai 2014 | Autor/in: , und 

Beitragsreihe_Selbststudium

Irrationale Prokrastination (d.h. das Aufschieben von wichtigen Aufgaben) im universitären Kontext wirkt sich häufig negativ auf den Lernprozess, den Lernerfolg und das Wohlbefinden aus. Im IDA-Projekt Blackbox Selbststudium konnten wir dynamische Zusammenhänge zwischen Prokrastination, Misserfolgserleben und geringer Kompetenzwahrnehmung aufdecken. Im Folgeprojekt (IDA 2012) war es unser Ziel, leicht umsetzbare Interventionsmöglichkeiten abzuleiten und zu evaluieren. Dabei wurden sowohl Interventionen beleuchtet, die bei den Lernenden ansetzen als auch solche, die Veränderungen in der Lehre beinhalteten. In dieser Beitragsreihe stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten überblicksartig vor.

Um sich selbst als kompetent zu erleben, sollten Studierende erfahren, dass sie ihre Ziele erreichen können. Hierfür kann man wie in vorigem Beitrag beschrieben Studierende in der Nutzung von Lernstrategien trainieren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Nutzung lernförderlicher Strategien durch aktivierende Lehre anzuregen. In einem Experiment wurde untersucht, ob Lernstrategien auch durch die Gestaltung einer Vorlesung angeregt werden können. Es zeigte sich, dass Studierende die sich eine aktivierende Vorlesung anhörten, motivierter waren und angaben sich intensiver mit dem Lernstoff zu beschäftigen.

Einige, auch in Großveranstaltungen mit sehr vielen Studierenden, leicht umzusetzende Möglichkeiten Lernstrategien anzuregen sind:

Stellen von Fragen oder Arbeitsaufträgen zum Inhalt, die zur Organisation (Strukturierung) und Elaboration (Verknüpfung mit dem Vorwissen) der Inhalte anregen:

  • Welche Beispiele fallen Ihnen ein, die die Lerninhalte verdeutlichen?
  • Formulieren Sie in eigenen Worten die drei zentralsten Erkenntnisse/Aspekte aus der heutigen Sitzung.
  • Veranschaulichen Sie die Ergebnisse kurz graphisch.
  • Visualisieren Sie die inhaltlichen Beziehungen der wichtigsten Begriffe in einer Concept-Map, die Sie im Laufe der Vorlesung zunehmend erweitern.

Diese Fragen können auch jeweils im Dialog mit dem Sitznachbarn beantwortet werden. Auch das Präsentieren von Schaubildern und Diagrammen in Verbindung mit diesen Fragen kann Lernstrategien aktivieren.

Stellen von Fragen zur Relevanz und zum Verständnis der Inhalte:

  • Inwiefern ist das Thema für Sie persönlich relevant?
  • Wo bzw. bei welchen Aufgabenstellungen können Sie ihr neues Wissen anwenden?
  • Bitte reflektieren Sie kurz, welche offenen Fragen Sie noch haben.
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Blackbox Selbststudium: Selbstbeobachtung des eigenen Prokrastinationsverhaltens

Mittwoch, 7. Mai 2014 | Autor/in: , und 

Beitragsreihe_Selbststudium

Irrationale Prokrastination (d.h. das Aufschieben von wichtigen Aufgaben) im universitären Kontext wirkt sich häufig negativ auf den Lernprozess, den Lernerfolg und das Wohlbefinden aus. Im IDA-Projekt Blackbox Selbststudium konnten wir dynamische Zusammenhänge zwischen Prokrastination, Misserfolgserleben und geringer Kompetenzwahrnehmung aufdecken. Im Folgeprojekt (IDA 2012) war es unser Ziel, leicht umsetzbare Interventionsmöglichkeiten abzuleiten und zu evaluieren. Dabei wurden sowohl Interventionen beleuchtet, die bei den Lernenden ansetzen als auch solche, die Veränderungen in der Lehre beinhalteten. In dieser Beitragsreihe stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten überblicksartig vor.

Selbstbeobachtung

In mehreren Studien zur Wirkung von grafischem Feedback des selbst dokumentierten Prokrastinationsverhaltens zeigte sich, dass Studierende in der Lage sind, selbstständig ihr Lernen zu optimieren, wenn sie darin unterstützt werden, ihr Prokrastinationsverhalten über einen längeren Zeitraum hinweg zu beobachten. Hierzu führten sie ein webbasiertes Lerntagebuch, in welchem eine grafische Rückmeldung (Liniendiagramm, siehe Bild) zu ihrem Prokrastinationsverhalten integriert war. Diese grafische Rückmeldung wirkte sich nicht nur positiv auf den Rückgang des Prokrastinationsverhaltens aus, sondern auch auf die vermehrte Nutzung von lernförderlichen Strategien (Wäschle et al., submitted). Das so optimierte Lernverhalten führte zu einer Stressreduktion auf Seiten der Studierenden.

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Blackbox Selbststudium: Setzen geeigneter Lernziele

Mittwoch, 23. April 2014 | Autor/in: , und 

Beitragsreihe_Selbststudium

Irrationale Prokrastination (d.h. das Aufschieben von wichtigen Aufgaben) im universitären Kontext wirkt sich häufig negativ auf den Lernprozess, den Lernerfolg und das Wohlbefinden aus. Im Projekt Blackbox Selbststudium konnten wir dynamische Zusammenhänge zwischen Prokrastination, Misserfolgserleben und geringer Kompetenzwahrnehmung aufdecken (Wäschle, Allgaier, Lachner, Fink, & Nückles, 2014). Im Projekt „’Morgen, morgen, nur nicht heute…!‘ Konstruktive Modulgestaltung als Mittel zur Verminderung von Prokrastinationsverhalten und Prüfungsstress“ (IDA 2012) war es unser Ziel, leicht umsetzbare Interventionsmöglichkeiten abzuleiten und zu evaluieren. Dabei wurden sowohl Interventionen beleuchtet, die bei den Lernenden ansetzen als auch solche, die Veränderungen in der Lehre beinhalteten. In dieser Beitragsreihe stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten überblicksartig dar.

Sogenannte metakognitive Lernstrategien erlauben es Studierenden, ihren eigenen Lernprozess zu planen, zu überwachen und zu bewerten. So lassen sich Konsequenzen ableiten, die zu Verminderung unerwünschten Verhaltens und zur Festigung lernförderlichen Verhaltens führen. (Für mehr Informationen siehe auch unseren früheren Blogbeitrag). Eine zentrale metakognitive Lernstrategie ist das Setzen sinnvoller und konkreter Lernziele (Zimmerman, 2002).
Lernziele beschreiben die gewünschten Ergebnisse eines Lernprozesses vor dem Lernprozess. Im Lernprozess selbst übernehmen sie dann ganz unterschiedliche Funktionen: weiter…

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Metastrategisches Wissen für eine effektivere Prüfungsvorbereitung

Montag, 2. April 2012 | Autor/in: und 

Studierende benutzen häufig ungeeignete Lernstrategien zur Prüfungsvorbereitung: Zu diesem Ergebnis kommt unsere Studie zum Selbststudium von Studierenden.

Obwohl tiefenorientierte Elaborationsstrategien (d.h. neue Informationen mit dem eigenen Vorwissen verbinden) das Erreichen selbst gesteckter Lernziele und den Lernerfolg in Klausuren besser unterstützen, haben Studierende in erster Linie oberflächenorientierte Wiederholungsstrategien (auswendig lernen) angewendet.
Angemessene Lernstrategien hingegen können Lernerfolge erleichtern und unterstützen die Selbstwirksamkeitserwartung, die ihrerseits wiederum die Tendenz zum Aufschiebeverhalten verringert. (Mehr zu Selbstwirksamkeitserwartung und Aufschiebeverhalten.)

Um abhängig vom angestrebten Lernziel geeignete Lernstrategien auswählen zu können, ist metastrategisches Wissen erforderlich.

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Strukturierungshilfen gegen Aufschiebeverhalten

Freitag, 30. März 2012 | Autor/in: und 

Die Ergebnisse unserer Studie zum Selbststudium machen deutlich, dass aufschiebendes Verhalten (Prokrastination) insbesondere in den Bachelor-studiengängen ein belastendes Problem der Studierenden zu sein scheint. Sie schieben das geplante Lernen bis kurz vor die Prüfungen auf und erleben in der Zeit direkt vor den Prüfungen enormen Stress. Dieses Aufschiebeverhalten mündet in einen Teufelskreis aus Aufschieben, Misserfolg, geringere Motivation, noch mehr Aufschieben und so weiter:

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Blackbox Selbststudium

Mittwoch, 28. März 2012 | Autor/in: und 

Das universitäre Studium zeichnet sich traditionell durch einen hohen Anteil des Selbststudiums aus, welches somit eine große Bedeutung für den Studienerfolg hat. Die Bedeutung des Selbststudiums wurde durch die Einführung des Workload-Konzepts im Zuge von Bologna noch einmal betont, da in vielen Studiengängen nur ein kleiner Anteil der zu erbringenden Studienleistungen (ECTs) in Präsenz-veranstaltungen erbracht wird. Zugleich wissen Dozierende wenig darüber, wie Studierende ihr Selbststudium gestalten und welche Unterstützung sie benötigen.

Grafik vergrößern: Klick aufs Bild

Aus diesem Grund untersuchten wir, welche Stärken und Schwächen das Selbststudium in den modularisierten Studiengängen der forst- und umweltwissenschaftlichen Fakultät aufweist. Im Wintersemester 2011/ 2012 protokollierten 198 Studierende 19 Wochen lang wöchentlich ihre Lernziele, studiumsbezogene Tätigkeiten, Lernstrategien, Lernmotivation sowie erlebte Erfolge und Schwierigkeiten in einem webbasierten Lerntagebuch.
Die Ergebnisse zeigen, dass es Studierenden schwerfiel, sich motivierende Ziele zu setzen, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen und effektive Lernstrategien auszuwählen. Folge davon waren schlechtere Noten in den Klausuren.

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Thema: IDA-Projekte, Lesetipps | Ein Kommentar

Instructional Development Award Preisträger Prof. Dr. Siegfried Fink

Montag, 26. März 2012 | Autor/in: und 

Ab Mittwoch wird der Forstbotaniker Prof. Dr. Siegfried Fink gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Nückles in der Beitragsreihe „Blackbox Selbststudium Erkenntnisse und praktische Schlussfolgerungen aus ihrem IDA-Projekt schildern. Um zu erfahren, warum sich ein Forstbotaniker und ein Erziehungswissenschaftler für dieses Projekt zusammengetan haben, habe ich den beiden Freiburger Professoren einige Fragen gestellt. Heute antwortet Prof. Fink:

IDA-Projekt

Sitz der Fakultät

Herr Prof. Fink, was hat Sie zu der Projektidee „Optimierung des Selbststudiums in den Studiengängen der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften“ inspiriert?
Meine über 8-jährigen Erfahrungen als Studiendekan, die mich den „wirklichen“ Problemen der Studierenden näher gebracht haben. Zudem meine Erfahrungen in der Akkreditierung, wo häufig kritische Aspekte von Studienkonzepten gut herausgearbeitet werden (ich bin u.a. Mitglied in der Akkreditierunskommission von Acquin).

Was erhoffen Sie sich auf lange Sicht von Ihrem Projekt?
Eine bessere formelle Gestaltung des Studiums, damit die inhaltlichen Ideen auch optimal umgesetzt werden können. Insbesondere die Modularisierungskonzepte erscheinen uns als zentrales Instrument, um die Rahmenbedingungen für ein ausgeglichenes Lernverhalten der Studierenden über das Semester zu optimieren. Die Verleihung des 2. IDA-Preises nach zwei Jahren auf Basis der Ergebnisse des 1. Projektes hat uns in dieser Richtung natürlich bestätigt.

Welches Team steht hinter Ihnen?

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