Ergebnisse der Online-Umfrage zur Umstellung auf ILIAS

Mittwoch, 18. Februar 2015 | Autor/in: und 

Seit dem Sommersemester 2013 ist ILIAS bekanntlich die zentrale Lernplattform der Universität Freiburg. Die Vorgängerplattform CampusOnline wurde nach langer Vorankündigung zum 1.10.2014 endgültig abgeschaltet. Die Servicestelle E-Learning im Rechenzentrum begleitete den zweijährigen Umstellungsprozess mit einem umfangreichen Schulungs- und Supportprogramm für Lehrende und Mitarbeitende der Universität Freiburg. Dieses umfasste, neben den regulären Einführungsschulungen, auch Schulungen direkt in den Fachbereichen, die Möglichkeit einer persönlichen Beratung per Telefon oder persönlich vor Ort, eine ausführliche Online-Dokumentation sowie eine Kurzanleitung für den schnellen Einstieg in die Plattform. Lehrende, die Tests in ihren CampusOnline-Kursen verwendet hatten, erhielten auf Wunsch Unterstützung bei der Migration der Single- und Multiple-Choice-Fragen auf die neue Plattform.

Nachdem die Umstellung im Sommersemester 2014 abgeschlossen war, führte die Servicestelle E-Learning eine Online-Umfrage unter Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden der Uni Freiburg zum Umstellungsprozess sowie zur Zufriedenheit mit der neuen Lernplattform durch: Gab es Probleme, wurden die Informationsmaterialien genutzt und wie kam das Schulungs- und Supportprogramm an? Erfüllt ILIAS die Anforderungen der Lehre? Gibt es Anregungen und Ideen seitens der Studierenden und Lehrenden, die den Einsatz der Lernplattform für die Veranstaltungen in der Lehre noch attraktiver machen würden? Das waren einige der gestellten Fragen.

Beteiligung und Gesamtergebnis

Abb. 1: Teilnahme an Umfrage

Abb. 1: Teilnahme an Umfrage

Die Umfrage wurde auf ILIAS, über Newsletter sowie auf diversen Homepages beworben. Insgesamt beteiligten sich 618 Angehörige der Universität Freiburg daran. Die größte Gruppe waren mit 79 % die Studierenden, 12% waren Lehrende mit eigenen Lehrveranstaltungen, 6% Mitarbeitende ohne eigene Lehrveranstaltung, die zur Unterstützung der Lehre tätig sind. Wissenschaftliche Hilfskräfte und Gasthörenden umfassten 3%  (s. Abb. 1). Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, geben allerdings ein Stimmungsbild der aktiven Nutzenden der Lernplattform ILIAS wieder.

Abb. 1: Sind Sie mit dem Ablauf der Lernplattformumstellung zufrieden?

Abb. 2: Zufriedenheit mit dem Ablauf der Lernplattformumstellung

Ein erfreuliches Ergebnis ist, dass der Großteil der Befragten mit 75 % im Großen und Ganzen zufrieden mit der Umstellung der Lernplattform ist (s. Abb. 2). Die neue Lernplattform ILIAS wird weitgehend positiv angenommen. 79% gaben an, dass ILIAS ihre Erwartungen, die sie an eine Lernplattform haben, erfüllt.

Nun zu einigen Ergebnissen im Einzelnen:

Informationsfluss

Abb. 2: Informationen zur Umstellung

Abb. 3: Informationen zur Umstellung

Wie erfuhren die Angehörigen der Universität Freiburg von der Lernplattformumstellung? Hier unterscheiden sich die befragten Gruppen: Studierende erhielten vorwiegend direkt von ihren Dozierenden (66%) Informationen, je 29% von ihren Kommiliton/-innen und über Nachrichten auf CampusOnline.
Lehrende wurden häufig von Kolleg/innen informiert (51%). Neben dem „Flurfunk“ spielte vor allem der Newsletter für Mitarbeitende der Universität eine große Rolle (40%). Weiterhin fanden Lehrende Informationen auf CampusOnline (26%) und im Rahmen von Infoveranstaltungen (26%). Während alle Lehrenden angaben, Informationen zur Umstellung der Lernplattform gefunden zu haben und sich zu Großteil ausreichend informiert fühlten, fanden 11% der Studierenden keine Informationen zur Umstellung. 71 % fühlten sich teils teils bis völlig informiert (s. Abb. 3). Für die Zielgruppe Studierende lässt sich zusammenfassend festhalten, dass der Informationsfluss zu den E-Learning Angeboten noch verbessert werden sollte.

Unterstützungsangebote

Abb: Inanspruchnahme der Unterstützungsangebote

Abb. 4: Inanspruchnahme der Unterstützungsangebote

Da die Servicestelle ein umfangreiches Unterstützungsangebot zur Verfügung gestellt hatte, interessierte uns, wie gut dieses angenommen wurde. Diese Frage richtete sich nur an Mitarbeitende der Universität, da für Studierende kein spezielles Angebot von seiten der SEL gemacht wurde. Dies liegt in der Ausrichtung der Servicestelle E-Learning auf die Zielgruppe „Mitarbeitende“ der Universität begründet.

Von den Lehrenden hatten 59 %, von den Mitarbeitenden 70 % eines oder mehrere Unterstützungsangebote der Servicestelle angenommen (s. Abb. 4), was dafür spricht, dass diese Zielgruppe doch recht gut erreicht werden konnte. Die Zufriedenheit mit dem bereitgestellten Angebot war groß. Positiv hervorgehoben wurden insbesondere die persönliche und telefonische Beratung sowie die Einführungsschulung in ILIAS, die lediglich 12 Befragte nicht besucht hatten. Ein kleiner Teil der Lehrenden arbeitete sich selbst in die Plattform ein oder ließ sie sich von Kolleg/innen erklären.

Nutzung von ILIAS

Neben Fragen zum Umstellungsprozess wurde ebenso abgefragt, wie die Lernplattform im Sommersemester 2014 genutzt wurde. Im Schnitt begleiteten Lehrende 2-3 Lehrveranstaltungen mit ILIAS, Studierenden nutzten ca. 4-5 Online-Kursräume. Sowohl Lehrende als auch Studierende verbrachten rund eine Stunde pro Woche auf der Lernplattform, um Materialien abzurufen bzw. die Kurse zu pflegen. Die Lernplattform wurde überwiegend dazu genutzt, Dateien bereit zu stellen und Fragen in einem Forum zu beantworten. Ein Drittel der befragten Lehrenden setzte das Übungsmodul ein, mit dem Einreichungsaufgaben zu einem bestimmten Termin abgegeben werden müssen. Es besteht aber auch ein großes Interesse seitens der Lehrenden, die interaktiven Funktionalitäten, die ILIAS bietet, wie Blogs, Wikis, Portfolios etc. zukünftig in der Lehre einzusetzen.

Zufriedenheit mit ILIAS

Abb. 3: Erwartungen an eine Lernplattform

Abb. 5: Erwartungen an ILIAS

Die Mitarbeitenden der Universität schätzen an ILIAS vor allem den einfachen Upload von (mehreren) Dateien, die Übersichtlichkeit und Anwenderfreundlichkeit der Plattform sowie die einfache Bedienung und Übersichtlichkeit der Funktionen, die über das Hochladen von Dateien hinausgehen (Wikis, Umfragen, Übungen, Tests, Forum etc.). Studierende profitieren davon indirekt insofern, als dass die Lehrenden durch die einfachere Handhabung motivierter sind, die Lernplattform auszuprobieren und neue Werkzeuge jenseits des reinen Dateiuploads auszuprobieren. 93% der Lehrenden gaben an, dass ILIAS die Erwartungen, die sie an eine Lernplattform haben, voll und ganz bzw. eher erfüllt (s. Abb. 5).

Fast 60 % der Studierenden bewerteten das Auffinden von Lehrveranstaltungen als (eher) intuitiv, wohingegen 39% dem (eher) nicht zustimmen konnten. Sobald der Kurs gefunden wurde, war das Abrufen von Lernmaterialien jedoch für die meisten (eher) einfach (81%). Zentrale Einführungsschulungen für Studierende gab es nicht, die Einführung in die Lernplattform lag in der Verantwortung der Dozierenden bzw. der Institute. Es zeigt sich, dass es auch bei den Studierenden durchaus Bedarf gibt, in die Anwendung der Lernplattform eingewiesen zu werden, gerade wenn es um komplexere Funktionalitäten geht, die über das Abrufen von Lernmaterialien hinausgehen. Die Studierenden stimmten der Aussage, dass ILIAS ihre Erwartungen an eine Lernplattform erfüllt, mit 75% zu (s. Abb. 5).

Kritikpunkte und Probleme

Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie ILIAS ohne technische Probleme nutzen konnten. 31% sahen sich mit technischen Problemen konfrontiert. Als häufigste Kritikpunkte wurden die Geschwindigkeit und Erreichbarkeit der Plattform genannt, was in der Tat vor allem zu Beginn der Umstellungsphase problematisch war.

Zum Abschluss der Umfrage wurden alle Teilnehmenden gefragt, ob sie den Einsatz einer Lernplattform zur Unterstützung der Lehre generell als sinnvoll erachten. Hier stimmten 97%  der Aussage voll und ganz bzw. eher  zu.

Abschließende Bemerkung

Die Umstellung der zentralen Lernplattform war kein triviales Unterfangen. Schließlich galt es, immerhin ca. 26.000 aktive Nutzer/innen, davon ca. 2.600 Mitarbeitende, auf die neue Plattform zu führen, Schulungen zu konzipieren und durchzuführen sowie entsprechende Informationsmaterialien zu erstellen.

Mit den Ergebnissen der Umfrage ist die Servicestelle E-Learning von daher sehr zufrieden, zeigen sie doch, dass der Umstellungsprozess gut vermittelt werden konnte, die Unterstützungsangebote gut angenommen wurden und die Nutzer/innen im Großen und Ganzen zufrieden mit ILIAS sind. Sie gibt uns aber auch Anregungen, was in Zukunft noch optimiert werden kann. Hierzu zählt an erster Stelle die Verbesserung des Informationsflusses zu den Studierenden. Deutlich wurde auch, dass einige der Studierenden mit ILIAS nicht so intuitiv zurechtkommen, wie wir das erwartet hatten. Hier arbeiten wir einerseits an einer Optimierung der Plattform, andererseits werden wir diesen Punkt verstärkt in unseren Schulungen und Beratungen aufgreifen und entsprechend an die Lehrenden weitergeben.

Thema: News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren

Ihre Meinung ist gefragt! – Umfrage zur Einführung der neuen Lernplattform ILIAS

Dienstag, 29. Juli 2014 | Autor/in: und 

In einem zweijährigen Umstellungsprozess hat die Servicestelle E-Learning ILIAS als neue zentrale Lernplattform der Universität eingeführt. Die bisherige Plattform CampusOnline wird zum Wintersemester 2014/15 endgültig abgestellt.

Zum Abschluss der Projektlaufzeit interessiert uns, wie sich der Umstellungsprozess für Sie, als Lehrende, Studierende und Mitarbeitende der Uni Freiburg gestaltet hat: Wie haben Sie von der Umstellung erfahren, wie hilfreich war für Sie das Schulungs- und Supportprogramm der Servicestelle E-Learning? Wie zufrieden sind Sie mit ILIAS als Lernplattform?

Um dies herauszufinden haben wir eine kleine Umfrage für alle Mitglieder und Angehörigen der Universität Freiburg erstellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Fragebogen zur Einführung der Lernplattform ILIAS auszufüllen, um uns im Bewertungsprozess der Umstellungsphase zu unterstützen.

Zugriff auf die Umfrage haben Sie hier:

https://ilias.uni-freiburg.de/goto.php?target=svy_248536

Hinweis:

Die Bearbeitung der Umfrage nimmt etwa 10-15 Minuten in Anspruch.
Es werden in der Umfrage keine Daten abgefragt, die Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen. Die Auswertung der Daten erfolgt ausschließlich in aggregierter Form.

Thema: News & Ausschreibungen | Beitrag kommentieren

Wissen im Prozess – Impressionen aus zwei Projektseminaren

Mittwoch, 9. April 2014 | Autor/in: , und 

Im Rahmen des IDA-Projekts „Wissen im Prozess – Kollaborativ erstellte Online-Publikationen von Studierenden“ führten Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét und Prof. Dr. Bent Gebert an den Universitäten Freiburg und Konstanz in ihren jeweiligen Fachgebieten Seminare durch, in denen Studierende mithilfe von Wikis und Etherpads gemeinsam Texte erstellen, diskutieren und weiterentwickeln.

Die Inhalte und Ziele des Projekts wurden bereits in der Impulswerkstatt Lehrqualität vorgestellt. In diesem Beitrag soll es darum gehen, Impressionen aus den Seminaren einzufangen. Hierzu wurden Studierenden vor Beginn des Sommersemesters 2013 zu ihren Vorerfahrungen und Erwartungen bezüglich der Seminarinhalte und -form befragt. In Feedbackrunden wurde zum Abschluss der Seminare evaluiert, was erreicht wurde, was gut gelungen ist, was eher ungewohnt und vielleicht auch schwierig war.

In der Kunstgeschichte erstellten Studierende gemeinsam ein Glossar zu den Schlüsselbegriffen der Kunstgeschichte, in der Germanistik wurde historisches, kulturelles und literaturwissenschaftliches Wissen zum „Ich-Erzählen“ im Mittelalter in Wiki-Artikeln abgebildet. Für beide Seminare gilt, es gibt nicht nur einen Autor je Artikel, sondern alle Teilnehmer/innen sind dafür verantwortlich, dass am Ende ein Gruppenergebnis vorliegt und erarbeitete Themen und Ergebnisse für weitere Studierendengenerationen verfügbar sind.

In den folgenden zwei Videobeiträgen erfahren Sie, mit welchen Vorerfahrungen und Erwartungen die Studierenden in Freiburg und in Konstanz in das Sommersemester 2013 starteten. (Die Zeichnungen wurden von Nora Bergner erstellt.)

[PLAYLIST not found]

Wie in den Interviews zu hören ist, wurden die Seminare mit viel Neugier begonnen, sowohl in Bezug auf inhaltliche Aspekte als auch in Hinblick auf die kollaborative Arbeitsform. weiter…

Thema: IDA-Projekte | Beitrag kommentieren

Gemeinsam öffentliche Ressourcen in und für die Geisteswissenschaften erstellen

Mittwoch, 18. Dezember 2013 | Autor/in: , , und 

Im Rahmen des IDA-Projekts „Wissen im Prozess – Kollaborativ erstellte Online-Publikationen von Studierenden“ führen Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét und Prof. Dr. Bent Gebert derzeit an den Universitäten Freiburg und Konstanz in ihren jeweiligen Fachgebieten Seminare durch, in denen Studierende mithilfe von Wikis und Etherpads gemeinsam Texte erstellen, diskutieren und weiterentwickeln.
Was genau im Rahmen dieses Projekts erarbeitet wird und welche Ziele dahinter stehen, wird in diesem Beitrag von den beteiligten Professoren vorgestellt.

Materialien zur Nachnutzung durch andere Studierende (Zeichnung Nora Bergner)

Materialien zur Nachnutzung durch andere Studierende (Zeichnung Nora Bergner)

In dem Projekt „Wissen im Prozess“ beschäftigen wir uns mit kollaborativ erstellten Artikeln von Studierenden, die in eine Online-Publikation münden sollen. Virtuelle Kollaborationswerkzeuge wie z.B. Wikis bieten neue Arbeitsformen auch für die Hochschullehre an, deren Fokus auf der gemeinsamen Leistung eines Personenkreises – in unserem Fall Studierenden – liegt. Diese Leistungen landen hierbei nach Abschluss des Seminars nicht irgendwo in einer Schublade, sondern sollen im Internet für definierte Personenkreise, unter Umständen auch für die gesamte Welt, zugänglich sein. Daraus ergibt sich ein ganz besonderer Anreiz für die Studierenden, sich aktiv an den Erarbeitungs- und Schreibprojekten zu beteiligen. Dies bedeutet aber auch, dass das  gemeinsam erarbeitete Wissen gesichert, bewertet und ggfs. weiterentwickelt werden muss, um den wissenschaftlichen Kriterien einer Online-Publikation zu genügen.

Projekt-Wiki der Germanistik (SoSe 2013)

Projekt-Wiki der Germanistik (SoSe 2013)

Wir verfolgen in unserem Projekt demnach mehrere Fragen. Zum einen interessiert uns, welche Auswirkungen der Einsatz von virtuellen Kollaborationswerkzeugen auf das didaktische Konzept einer Lehrveranstaltung hat. Wie binde ich beispielsweise die Arbeit in einem Wiki gewinnbringend in meine Seminarplanung ein? Werden kollaborative Arbeiten in der Leistungsbeurteilung berücksichtigt, wenn ja, wie? Zum anderen stellt sich die Frage, welche Kriterien ein Text bzw. ein Artikel erfüllen muss, um der Wissenschaftlichkeit gerecht zu werden, die sich je nach Fachkontext in verschiedenen Standards bzw. Gewichtungen ausprägt. weiter…

Thema: IDA-Projekte | Beitrag kommentieren

Kollaboratives Arbeiten auf der Lernplattform ILIAS: das Etherpad

Mittwoch, 20. März 2013 | Autor/in: und 

Eine Lernplattform wird häufig dafür genutzt, den Studierenden Lernmaterialen zur Verfügung zu stellen. Dafür ist sie auch da. Allerdings bieten Lernplattformen weit mehr – und es wäre schade, sie ausschließlich für die Bereitstellung von Dateien zu benutzen. Auf ILIAS, unserer neuen zentralen Plattform, gibt es eine ganze Reihe an Kollaborations- und Kommunikationstools, die man hervorragend in der Lehre einsetzen kann. Dr. Kristin Kupfer wird in ihrem ILIAS-Tagebuch in den nächsten Wochen Wikis und Foren vorstellen. Desweiteren gibt es Blogs und Arbeitsgruppen. Wir stellen Ihnen heute unser neuestes Werkzeug vor, das Etherpad, das ab sofort für alle neu angelegten Lehrveranstaltungen zur Verfügung steht*:

Das Etherpad – gemeinsames, synchrones Schreiben von Texten

Zeitgleich mit mehreren Personen ein Textdokument bearbeiten – mit dem Etherpad geht das ganz leicht!

Mehrere Personen können synchron an einem Text mitschreiben, jede Eingabe und Änderung ist sofort sichtbar. Damit nachvollziehbar bleibt, wer was geschrieben hat, ist jeder/m Nutzer/in eine Textfarbe zugewiesen. Die Autorenfarben kann man selbstverständlich auch ausblenden, sollten sie einen stören. In einem Chatfenster kann man parallel zur Texterstellung kommunizieren. Das sieht dann z. B. so aus:

Wir haben in einem Etherpad einen Entwurf für diesen Artikel angelegt.

Unser Beispiel-Etherpad mit geöffnetem Chatfenster

Oben rechts neben der Figur sieht man, wie viele Personen gerade online sind, hier am Beispiel zwei: meine Kollegin Barbara Müller und ich. Wir haben zur Demonstrationszwecken einen ersten Entwurf für diesen Blogartikel weiter…

Thema: News & Ausschreibungen | 4 Kommentare

Unser Mitbringsel von der LEARNTEC 2013

Mittwoch, 13. Februar 2013 | Autor/in: und 

Mitbringsel_V2

Ein vielseitiges Messe- und Kongressprogramm erwartete uns bei unserem Besuch der LEARNTEC am 29. Januar. Die jährlich in Karlsruhe stattfindende Fachmesse ist ein wichtiges Event für professionelle Bildungsanbieter und Mitarbeitende aus den Bereichen E-Learning, IT und Weiterbildung. Daher wollten wir, von der Servicestelle E-Learning, uns auch dieses Jahr das Event nicht entgehen lassen.

Schwerpunktthema: Virtuelle Klassenzimmer
Auf der Messe war ein bunter Mix von Themen von Social Learning bis E-Learning auf mobilen Endgeräten zu finden. Schwerpunktthema des diesjährigen Kongresses war der Einsatz von Virtuellen Klassenzimmern.
IMG_1567Referenten (u.a. aus dem Dienstleistungs- und Finanzsektor) stellten in Vorträgen Einsatzszenarien aus ihren Fachbereichen vor. Da auch die Servicestelle E-Learning ein Virtuelles Klassenzimmer für Lehre und Forschung anbietet, ergaben sich während der Kaffeepausen interessante Gespräche zu verschiedenen Meetingraum-Settings und Moderationstechniken. Für Daniel ein ganz besonderes Highlight, da der Umgang mit und die Betreuung von virtuellen Klassenzimmern für ihn im Rahmen der Unterstützung der Online-Master-Studiengänge zum Alltagsgeschäft gehören.

Unser Mitbringsel: Internationales Hochschulnetzwerk meets E-Learning
Neben diversen Ständen von Unternehmen, die uns – wie es sich weiter…

Thema: Mitbringsel, News & Ausschreibungen | 3 Kommentare

Auf geht’s! Vorsätze fürs Neue Jahr JETZT umsetzen!

Dienstag, 8. Januar 2013 | Autor/in: und 

Foto: Flickr; mygothlaundryWir hoffen, Sie sind gut ins Neue Jahr gestartet und konnten auf ein vergangenes erfolgreiches Jahr anstoßen! Falls Sie sich für das 2013 vorgenommen haben, mehr für die Lehre zu tun und sich im Bereich Hochschuldidaktik weiterbilden möchten, dann haben Sie jetzt die Möglichkeit, diesen Vorsatz direkt in die Tat umzusetzen!

***Am Montag, den 28.01.2013 bietet die Servicestelle E-Learning in Kooperation mit der Abteilung Lehrentwicklung einen ausgesprochen interessanten Workshop zum Thema Online-Evaluationen und webbasierte Prüfungsformen an.***

Es gibt noch freie Plätze und wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet neben einer anwendungsbezogenen Kurzeinführung in die lehrveranstaltungsspezifische Evaluation auch ein Einblick in die Umsetzung von Online-Fragebögen und webbasierten Tests auf der Lernplattform der Uni Freiburg. Die Frage, wie Sie Online-Evaluationen und webbasierte Prüfungsformen in Ihren eigenen Veranstaltungen adäquat einsetzen können, steht hierbei im Vordergrund.

Übrigens: der Workshop ist Teil des neuen und ebenfalls sehr empfehlenswerten E-Learning-Qualifizierungsprogrammes!

Thema: News & Ausschreibungen, Werkzeugkasten Lehrevaluation | Beitrag kommentieren

Lehren im digitalen Zeitalter, gewusst wie?! – Das neue E-Learning Qualifizierungsprogramm für Lehrende

Montag, 1. Oktober 2012 | Autor/in: , und 

Die Integration von E-Learning Elementen in die Lehre ist ein spannender und sich ständig weiter entwickelnder Bereich. Dabei soll das Online-Lernen die Präsenzlehre jedoch nicht ersetzen, sondern durch den Einsatz von z.B. kollaborativen Werkzeugen wertvoll ergänzen und unterstützen. Doch wie geht das?

Wie erstelle ich didaktisch sinnvolle interaktive Lehrmaterialien? Wie kann ich ein Learning Management System effizient in meinen Lehrveranstaltungen einsetzen? Wie kann ich die Interaktion zwischen den Studierenden durch den Einsatz eines Wikis fördern? Welche Unterstützung brauchen Studierende in weitestgehend auf selbstgesteuertes Lernen gestützten Blended-Learning Veranstaltungen?

Diesen und weiteren Fragen wird im neuen E-Learning Qualifizierungsprogramm nachgegangen, das im WS 2012/13 startet. Gemeinsam haben wir von der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik und der Servicestelle E-Learning das Programm entwickelt, mit dem Ziel die adäquate didaktische Anwendung von E-Learning und Neuen Medien in der Lehre zu stärken.

Aufbau des Programms

Das E-Learning Qualifizierungsprogramm, das sich an Lehrende der Universität Freiburg richtet, setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen. Zum einen aus dem Modul basics, dessen Fokus im Aufbau und der Weiterentwicklung grundlegender Kompetenzen im Bereich Präsenzlehre und der web-basierten Lehre liegt. Zum anderen aus dem Modul implementation, bei dem die Entwicklung und Umsetzung eigener Lehrprojekte im Zentrum steht.

Beide Elemente können unabhängig voneinander besucht weiter…

Thema: News & Ausschreibungen | 4 Kommentare