Studierende fördern Impulse für innovative, kompetenzorientierte Lehre

Montag, 9. Mai 2016 | Autor/in:

StuRa Innovatives Studium 2016Die Abteilung Hochschuldidaktik bewarb sich im vergangenen Jahr mit zwei Teilmaßnahmen um die Förderung durch den Innovationsfonds, die beide vom Gremium der Studierendenvertretung positiv beurteilt wurden.
Durch eine der beiden Maßnahme („Innovative Lernformate durch alternative Lehrkonzepte“) soll mit drei Schwerpunktthemen ein spezieller Fokus gelegt und damit dem Desiderat nach einem Höchstmaß der Aktivierung und der Beteiligung von Studierenden sowie dem Kompetenzerwerb in Lehrveranstaltungen Raum gegeben werden.

Problem-Based Learning – A Key to Facilitate Students‘ Learning
Den Auftakt der drei geförderten Veranstaltungen bildet der Workshop zum Konzept des Problembasierten Lernens am 08.05.2016. Mit Prof. Dr. Wim Gijselaers (Universität Maastricht)  konnte ein ausgewiesener Experte als Referent gewonnen werden, der bereits vor zwei Jahren in einem Vortrag an der Universität Freiburg Prinzipien und Chancen problembasierten Lernens diskutierte. Im Workshop wird nun erarbeitet, wie Wissen nicht mehr nur vermittelt, sondern von Studierenden durch authentische und realistischer Problem- und Fragestellungen eigenständig erarbeitet werden kann. Dabei stehen u.a. die Gestaltung einer entsprechenden Lernumgebung, die Entwicklung von angemessenen Lernmaterialien und wie man mit Herausforderungen oder Schwierigkeiten bei der Realisierung umgehen kann.

Alternative Prüfungsformen entwickeln
Nachdem die Kompetenzorientierung in der Lehre an Bedeutung gewonnen hat, richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Prüfungspraxis und konkretisiert sich in der Frage, ob tatsächlich das geprüft wird, was als Lernziele in Modulhandbüchern festgelegt und durch entsprechende Lernaktivitäten in Lehrveranstaltungen angeregt wurde. Beim Workshop am 09./10.06.2016 werden Prüfungsformen erarbeitet, die über das Messen von reinem Wissen hinausgehen und sich an den erworbenen Fähigkeiten ausrichten. Ziel der Veranstaltung ist, Sie darin zu unterstützen, Prüfungsaufgaben lernziel-, lernenden- und kompetenzorientiert zu entwickeln und zu gestalten.

Durch reale Projekte Fachinhalte anwenden und Kompetenzen aufbauen
Der Anspruch an ein zeitgemäßes Studium ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Kompetenzen zu fördern (s.o.), so dass Studierende in der Lage sind, auf der Basis des erworbenen Fachwissens in realen Situationen verantwortungsvoll zu agieren. Das didaktische Konzept des „Service Learning“ verbindet zwei Basisbausteine: Wissenserwerb und gemeinnütziges Engagement. In dem Workshop „Durch reale Projekte Fachinhalte anwenden und Kompetenzen aufbauen“ am 07.07.2016 lernen Sie das Konzept „Service Learning“ kennen, das gesellschaftliches Engagement von Studierenden in die universitäre Lehre einbindet, um neue Erfahrungsräume zu ermöglichen. Durch das projekt- und praxisorientierte Format haben Studierende Gelegenheit, Fachwissen im realen Kontexte in der Gesellschaft anzuwenden.

Wenn Sie Fragen zu diesen Veranstaltungen oder zum hochschuldidaktischen Angebot haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: News & Ausschreibungen

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben