Daumen hoch für den Antrag aus Freiburg!

Freitag, 6. März 2015 | Autor/in:

FACE 3Beim Kick-Off Meeting des Freiburger Advanced Center of Education Ende Januar hieß es noch Daumen drücken für den gemeinsamen Antrag der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Nun ist das Ergebnis da und es ist positiv ausgefallen für die Freiburger!

 

Die Initiative Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Bund und Länder hatten gemeinsam die Initiative ‚Qualitätsoffensive Lehrerbildung‘ beschlossen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung schrieb Mitte 2014 für dieses Förderprogramm insgesamt 500 Millionen Euro auf 10 Jahre aus. Deutsche Hochschulen, die Lehramtsstudierende ausbilden konnten sich mit Projektanträgen im Rahmen eines zweistufigen wettbewerbsorientierten Verfahrens um Fördermittel bewerben.

Das Freiburger Modell

In Freiburg ist die Freude groß. Lange hatte man nach der ersten Ankündigung der Qualitätsoffensive auf den konkreten Startschuss gewartet. Als dann im Sommer 2014 die Bewerbungsmodalitäten veröffentlicht wurden, hieß es schreiben, schreiben, redigieren, schreiben, kürzen usw. schließlich war bereits im Herbst die Einreichungsfrist. Dabei hatten es die Freiburger nicht gerade leicht. Denn Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, welches die Lehrerbildung für viele Schulformen an den Pädagogischen Hochschulen ansiedelt. Den Universitäten in Baden-Württemberg obliegt hingegen derzeit primär die Ausbildung der Studierenden im Bereich Gymnasiallehramt. Um eine gute Lehrerbildung sowie hohe Bildungsstandards zu gewährleisten, und ein erhebliches Maß an Attraktivität für die Lehramtsstudierenden auch zukünftig zu bieten, ist es mittlerweile für die verschiedenen Hochschultypen jedoch wichtig sich stärker zu vernetzen und die Schnittmenge der Lehramtsausbildung gemeinsam zu gestalten. Die Idee der Kooperation – auch im Bereich der Qualitätsoffensive war aber nicht nur naheliegend, sondern auch von Vertreter/innen beider Hochschulen gewünscht. Und so haben viele engagierte Personen aus den Fachbereichen und der Verwaltung beider Hochschulen an der Antragskonzeption und -gestaltung mitgewirkt. Entstanden sind hierbei Konzepte wie beispielsweise das Praxiskolleg und im Sinne des universitären Leitgedanken ein Ausbau der Forschung im Bereich der Lehrerbildung.

News

Auf der gestrigen Presskonferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka verkündet, dass 19 der insgesamt 80 eingereichten Vorhabenbeschreibungen als generell förderungswürdig eingestuft wurden. Der Freiburger Antrag mit dem Titel „Freiburger Lehramtskooperation in Forschung und Lehre – Kohärenz und Professionsorientierung“ erhielt positives Feed-back und somit gehören die Freiburger zu der Gruppe der glücklichen 19. Eine heterogen besetzte Expertenjury hatte zuvor die Anträge aus 16 Bundesländern genau unter die Lupe genommen. Detailliert wurde sich mit allen Aspekten und Teilvorhaben der einzelnen Förderanträge beschäftigt und so verwundert es auch nicht, dass auch der Freiburger Antrag an der ein oder anderen Stellen Korrekturanmerkungen erhielt. Die zu erwartenden Auflagen und die mögliche Gesamtfördersumme erfahren die Hochschulen jedoch erst im Laufe des März. Es bleibt also weiterhin spannend!

Fortsetzung folgt…

Die Pressemitteilungen zum Ergebnis finden Sie unter:

Uni: http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2015/pm.2015-03-04.28

BMBF: http://www.bmbf.de/de/26278.php

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Thema: News & Ausschreibungen

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