Aus der Praxis des Historikers: Zeitzeugengespräch mit ehemaligen Gulag-Häftling

Donnerstag, 19. März 2015 | Autor/in:

Zeitzeugengespräch mit Dr. Martin Hoffmann (Foto: Dr. Julia Herzberg)

Zeitzeugengespräch mit Dr. Martin Hoffmann (Foto: Dr. Julia Herzberg)

Am 26. Januar 2015 besuchten Freiburger Studierende das Workuta-Zeitzeugenmuseum in Karlsruhe und sprachen mit Dr. Martin Hoffmann, dem Gründer des Museums. Für die Studierenden war es eine Erfahrung der besonderen Art, denn sie hatten die Möglichkeit ihre Theorie in die Praxis umzusetzten, indem sie Zeitzeugengespräche führten.  Hoffmann war 1951 als Student wegen seines Engagements für die Menschenrechte in der sowjetischen Besatzungszone verhaftet worden und musste vier Jahre lang Zwangsarbeit in den Kohleminen von Workuta in der Sowjetunion leisten.

Ein anschaulicher Bericht gibt kurze Einblicke zur Exkursion der Geschichtsstudierenden.

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: News & Ausschreibungen

Diesen Beitrag kommentieren.

Ein Kommentar

  1. 1
    Joshua 

    Einem Zeitzeugen zuzuhören ist immer eine tolle Erfahrung. Ich durfte vor zwei Jahren einem Zeitzeugen zuhören, der gerade in den 40er bis 50er Jahre ein junger Mann war und als „Außenseiter“ leben musste. Interessant war seine perspektive zu hören, die alles andere als negativ war. Er aht alles sehr neutral widerspiegelt, sodass man sich irgendwie einen eigenen Eindruck verschaffen konnte.

Kommentar abgeben