MasterOnline „Intelligente Eingebettete Mikrosysteme“: Vorteile des Online-Studiums nutzbar machen

Montag, 14. Juli 2014 | Autor/in:

Banner_MasterOnline1b

MasterOnline – unter diesem Namen bietet die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg seit 2007 multimedial aufbereitete Online-Studiengänge an, die es berufstätigen Akademikerinnen und Akademikern ermöglichen, sich nebenberuflich in zukunftsweisenden Fachbereichen weiterzuqualifizieren und einen international anerkannten Masterabschluss zu erwerben. In dieser Beitragsreihe stellen sich die einzelnen Weiterbildungsangebote vor.

Effizientes und flexibles Lernen neben dem Berufsalltag? Im Weiterbildungsprogramm „Intelligente Eingebettete Mikrosysteme“ (IEMS) an der Technischen Fakultät der Uni Freiburg ist das möglich. Dort können Absolventen von Informatik-, Mikrosystemtechnik- und verwandten Studiengängen mit mindestens einjähriger Berufserfahrung berufsbegleitend einen Master absolvieren oder einzelne Weiterbildungskurse im Bereich Embedded Systems belegen. Die Studierenden arbeiten meist als Entwickler oder Entscheidungsträger in mittelständischen oder großen Unternehmen in Branchen wie dem Automobilbau, der Automatisierungs- oder Medizintechnik und sehen sich täglich mit den neusten Herausforderungen und hochaktuellen Entwicklungen der Ingenieurswissenschaften konfrontiert. Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse lernen sie, innovative Lösungen aus leistungsfähigen Bauteilen und zuverlässiger Software zu entwickeln, um fit zu sein für die Industrie 4.0.

Individuelles Lernen bei freier Zeiteinteilung
arbeitsplatz1In einem interdisziplinären Team aus Fach- und Bildungsexperten werden für das Weiterbildungsprogramm IEMS Kurskonzepte entwickelt, die nicht nur den neuesten Stand der Forschung didaktisch aufbereiten sondern zugleich optimal an die Lernbedürfnisse ihrer berufstätigen Teilnehmer angepasst sind. Um Beruf und Studium in Einklang zu bringen, sind alle Module als Blended Learning-Module konzipiert, die intensive kurze Präsenzphasen mit praxisorientierten Selbstlernphasen kombinieren. Durch neueste Lehr- und Lernmethoden und innovative Bildungstechnologien wie zum Beispiel virtuelle Klassenzimmer, Lernforen, Chats oder mobile Hardwarepraktika lernen die Studierenden abwechslungsreich, erzielen einen hohen Lernerfolg und können ihren Lernplan flexibel und individuell einteilen. 

Online-Arbeitsgruppen als flexible Lösung für gemeinsames Lernen
In der Neukonzeption der Kurse wird der Fokus vermehrt auf gemeinsames virtuelles Lernen gesetzt. Alle Kurse bei IEMS bieten den Studierenden die Möglichkeit zur Kommunikation über Foren und Videokonferenzen – sowohl zwischen den Studierenden untereinander als auch zwischen Fachexperten und Studierenden. „Insbesondere in Online-Lernumgebungen ist die Anregung zum Austausch untereinander ein wichtiger Bestandteil, da dieser – im Gegensatz zu Präsenz-Lernumgebungen – nicht automatisch durch den regelmäßigen, gemeinsamen Veranstaltungsbesuch gegeben ist“, so Corinna Bertuzzi, zuständig für Kursentwicklung und E-Learning Koordination bei IEMS. Sie benennt zwei wichtige Voraussetzungen für funktionierende Online-Zusammenarbeit: „Zum einen kann Online-Zusammenarbeit nur funktionieren, wenn die Studierenden sich bereits persönlich kennengelernt haben. Nur so kann die notwendige Vertrauensbasis für die gemeinsame virtuelle Arbeit entstehen. Zum anderen ist es wichtig, dass die Unterstützung durch den Kursleiter oder die Kursleiterin gewährleistet ist. Vor allem in der Anfangsphase der Zusammenarbeit können gelegentliches Nachhaken, die Vorgabe von Meilensteinen und das Dabeisein bei virtuellen Treffen sinnvoll sein.“

Virtueller Gruppenraum in ILIAS (Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern)

Verschiedene Methoden der Online-Zusammenarbeit können mit der Lernplattform ILIAS der Uni Freiburg umgesetzt werden. In eigens eingerichteten virtuellen Gruppenräumen stehen den Studierenden verschiedenste asynchrone und synchrone Austauschmöglichkeiten wie Konferenzräume, Ether Pads zum gemeinsamen Erstellen von Texten sowie Foren und Chats zur Verfügung. Gemeinsame Projektarbeit kann so auch unabhängig vom Lernort durchgeführt werden. Auch die Methode „Peer Review“ lässt sich virtuell gut umsetzen: Hiermit ist die Beurteilung von angefertigten Aufgaben durch „Gleiche“ gemeint. Die Studierenden geben sich gegenseitig Feedback zu ihren wissenschaftlichen Ausarbeitungen und profitieren so gleich in mehrfacher Hinsicht: Sie lernen aus den Rückmeldungen der Anderen und erhalten durch die Beurteilung fremder Arbeiten Anregungen für den eigenen Schreibprozess.

Potentiale für die Präsenzlehre
Was im Master Online IEMS gute Lernerfolge erzielt, hat auch Potentiale für die Präsenzlehre der Universität: Virtuelle Projekttreffen können dabei teilweise oder komplett durch „echte“ Treffen ersetzt werden – zum gemeinsamen Erstellen von Dokumenten und als Datenaustauschplattform ist die Lernplattform ILIAS aber auch in der Präsenzlehre sinnvoll einsetzbar. Auch „Peer Review“ ist eine Methode, die mit Hilfe von ILIAS gut umgesetzt werden kann und Studierende bei der Anfertigung von Hausarbeiten, Portfolios etc. im Lernprozess unterstützt.

Alle bisherigen Beiträge der Reihe “MasterOnline” ansehen

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: News & Ausschreibungen

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben