Flipped Classroom im MasterOnline „Technische Medizin“

Mittwoch, 23. Juli 2014 | Autor/in:

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MasterOnline – unter diesem Namen bietet die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg seit 2007 multimedial aufbereitete Online-Studiengänge an, die es berufstätigen Akademikerinnen und Akademikern ermöglichen, sich nebenberuflich in zukunftsweisenden Fachbereichen weiterzuqualifizieren und einen international anerkannten Masterabschluss zu erwerben. In dieser Beitragsreihe stellen sich die einzelnen Weiterbildungsangebote vor.

Für welche Zielgruppe ist der MasterOnline „Technische Medizin“ gedacht?
Der Weiterbildungsstudiengang Technische Medizin (M.Sc.) richtet sich an Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen sowie Absolventinnen und Absolventen von Natur- und Ingenieurswissenschaften, die sich im Rahmen eines hochqualifizierten Lehrangebots auf den Gebieten der Medizintechnik und Medizinphysik weiterbilden möchten.

Worum geht es in diesem Studiengang?
Unser Ziel ist es, den Absolventinnen und Absolventen umfassende Kompetenzen zu vermitteln, um mit den technischen Entwicklungen in der Medizin Schritt zu halten, die nicht nur den stationären, sondern auch den ambulanten Sektor betreffen. Dies dient der verbesserten Patientenversorgung ebenso wie der klinischen Betriebs- und Investitionssicherheit und gibt neue Impulse in den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Ausbildung und Mitarbeiterschulung.

Wo kommen die Studieninhalte her? Wurden sie speziell für diesen Studiengang entwickelt?
Der Weiterbildungsstudiengang Technische Medizin (M.Sc.) wird von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen angeboten. Das Studienfach Technische Medizin ist bislang einzigartig in Deutschland. Die Inhalte des interdisziplinären Studienprogramms wurden daher in der Tat speziell dafür entwickelt. Es konnte eine Vielzahl hoch qualifizierter Lehrender aus verschiedenen Fachgebieten gewonnen werden, die eigens für den Studiengang Online-Lehrmaterialien entwickelt und Projektpraktika konzipiert haben. Im Jahr 2011 wurde der Studiengang für sein innovatives Konzept mit dem Deutschen Weiterbildungspreis ausgezeichnet.

Welche besonderen didaktischen Methoden verwenden Sie?
Unser Studienprogramm wird im Blended Learning Modus angeboten. Durch seinen hohen Anteil an zeit- und ortsungebundener Lehre (ca. 80 % Onlinephasen, ca. 20 % Präsenzphasen) ist es speziell an den herausfordernden beruflichen Arbeitsalltag der Studierenden angepasst.
Eine Kombination aus unterschiedlichen Lehrmedien – Skripte, E-Lectures, E-Tests, benotete und unbenotete Übungsaufgaben sowie Vorlesungen im Virtuellen Klassenzimmer – gewährleisten zum einen die flexible Gestaltung von Lernzeit, -ort und -tempo und zum anderen regen sie die Studierenden zu einem kontinuierlichen Arbeiten an, um ihnen das Studieren neben der Berufstätigkeit zu ermöglichen.
Ein weiteres zentrales Element unseres Konzepts ist die engmaschige Betreuung unserer Studierenden. Neben individueller Beratung zur Studienorganisation und zum Studienverlauf, bieten wir unseren Studierenden während des gesamten Studiums eine zielgerichtete Lernbegleitung durch qualifizierte und zertifizierte Teletutoren – fachbezogen und fächerübergreifend.

Unser Tipp: Flipped Classroom

YouTube-Video: „Flipped Classroom – wie man Vorlesungen umdreht (Christian Spannagel)“ Quelle

Das in unserem Studiengang angewandte Konzept des „Flipped Classroom“ könnte beispielsweise auch in der Präsenzlehre eingesetzt werden. Die Inhaltsvermittlung findet dabei asynchron im Selbststudium statt. Die Studierenden können in ihrem persönlichen Lerntempo und zur gewünschten Zeit lernen. Die Präsenzzeiten werden dann zur Vertiefung, Reflexion oder zum Transfer genutzt. Dies wurde z.B. an der PH in Heidelberg von Prof. Spannagel in Mathematik-Vorlesungen erfolgreich eingesetzt (siehe Video).

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