Gruppen lieber heterogen oder homogen zusammensetzen?

Mittwoch, 12. Februar 2014 | Autor/in:

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Heute interessiert mich Ihre Meinung zum Thema Gruppenzusammensetzung. Egal, ob es sich um Arbeitskreise, Teilnehmende eines Lehrangebots oder um Mentoringgruppen handelt, sobald mehrere Menschen zusammenkommen, bringen diese auch ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit.

Häufig gibt es die Möglichkeit, durch gezielte Ansprache, Teilnahmebeschränkungen oder auch Einteilung nach bestimmten Kriterien Gruppen zu bilden, die recht einheitlich sind, manchmal auch nicht. Und – unabhängig von der Möglichkeit: ist es überhaupt immer sinnvoll, eine homogene Gruppe zusammenzustellen? Oder bietet nicht sogar die Vielfalt unserer potentiellen Teilnehmenden eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur von einer lehrenden Person, sondern auch von einander zu lernen?

Welche Erfahrungen haben Sie als Lehrende bzw. Lernende gemacht?

Abstimmungsergebnisse

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Bilder-20647-19383-800_Sebastian_Bender_300Vor einigen Wochen bin ich erstaunt gewesen, wie befruchtend eine sehr gemischte Gruppe sein kann. Zum Angebot des Kompetenznetzwerk Studierendenmentoring gehören Schulungen – nicht nur für potentielle (studentische) Mentorinnen und Mentoren, sondern auch für diejenigen, die an der Basis die Mentoringaktivitäten koordinieren und früher habe ich stark auf möglichst homogene Gruppen geachtet.
Häufig „doodle“ ich die Wunschtermine, häufig wünschen sich aber Fakultäten mit einigen potentiellen Teilnehmenden eine „eigene“ Schulung. Diesen Wunsch erfülle ich immer gern, wenn es möglich ist, weil ich dann besonders individuell auf die Hintergründe und Bedürfnisse eingehen kann. Aber in letzter Zeit hatte ich mehrere ganz kunterbunt gemischte Schulungen, an denen so unterschiedliche Menschen teilnahmen wie studentische Hilfskräfte aus technischen Studiengängen oder promovierte GeisteswissenschaftlerInnen. Und meine Erfahrung: Bei genügend Raum für Gemeinsamkeiten und durch Eingehen auf die Situation entstanden so die konstruktivsten Diskussionen und vor allem das tolle Gefühl “Mentoring kann ja so viele Facetten haben“.

Je nach Gruppendynamik kann es meines Erachtens sinnvoll sein, entweder bewusst Gruppenarbeiten mit etwas mehr Gemeinsamkeiten anzuleiten oder im Plenum die ganz unterschiedlichen Sichtweisen herauszukitzeln.

Ihre Meinung

Wenn Sie es aussuchen bzw. gestalten können, bevorzugen Sie dann eher homogene oder heterogene Gruppen? Gibt es Tipps und Tricks, wie Sie in Ihren eigenen Veranstaltungen mit dem Thema Vielfalt umgehen?

Ich bin sehr neugierig auf Ihre Meinung!

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Thema: News & Ausschreibungen

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Ein Kommentar

  1. 1
    Judy 

    Nach dem Artikel kommt man in einer starke Überlegung für welche Gruppe man sich entscheidet, aber heterogene Gruppen sind fpr deutlich interessanter 🙂

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