E-Portfolios in der Lehre

Montag, 9. Dezember 2013 | Autor/in: und 

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Die Arbeit mit (E-)Portfolios hat in den letzten Jahren an deutschsprachigen Hochschulen stark zugenommen, teilweise ist sie sogar in Studien- und Prüfungsordnungen verankert. Die Einsatzszenarien von Portfolios sind dabei sehr vielseitig: Sie können z. B. als Instrument für wissenschaftliches Arbeit dienen, ein persönliches Reflexionsinstrument während des Studiums sein und als alternative Studien- oder Prüfungsleistung eingesetzt werden.

Gemeinsam ist den unterschiedlichen Portfolioarten, dass mit ihnen ein reflexives, individualisiertes und forschendes Lernen unterstützt und gefördert werden kann. Je nach Einsatzgebiet können der Portfolioarbeit allerdings sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen, Zielsetzungen und Anforderungen zugrunde liegen.

E-Portfolios bieten ergänzend noch die Möglichkeit, multimediale Artefakte einzubinden und das Portfolio ganz oder teilweise für andere Benutzer/innen freizugeben. Auf der Lernplattform ILIAS findet sich im Bereich „Persönlicher Schreibtisch“ der Eintrag Portfolio, unter dem man neue anlegen und vorhandene bearbeiten kann. Alleine die technische Verfügbarkeit reicht natürlich nicht aus für einen erfolgreichen und sinnvollen Einsatz von E-Portfolios in der Lehre. Vielmehr will dieser gut überlegt, geplant, vor- und nachbereitet werden.

Um auf diesem Gebiet für Lehrende mehr Sicherheit zu bieten, Anregungen zu geben und um den Dschungel der verschiedenen Portfolioarten etwas zu lichten, bietet die Servicestelle E-Learning am 13.1.2014 einen ganztägigen Workshop zu E-Portfolios in der Lehre an. Dabei wird u. a. folgenden Fragen nachgegangen:

Was genau versteht man unter einem Portfolio, was sind die Besonderheiten eines E-Portfolios? Wo liegen die Chancen und Herausforderungen? Unter welchen Fragestellungen ist der Einsatz in der Lehre didaktisch sinnvoll und welcher Vorbereitungs- und Betreuungsaufwand ist erforderlich? Wie führe ich die Portfolioarbeit bei den Studierenden ein und welche Bewertungskriterien lege ich zugrunde?

Für die Teilnehmer/innen besteht die Gelegenheit, an eigenen Konzepten für den Einsatz von Portfolios in ihrer Lehre zu arbeiten und ihre eigenen Fragestellungen mitzubringen. Natürlich wird es auch eine praktische Einführung in die Erstellung von E-Portfolios mit der Lernplattform ILIAS geben.

Durch den Workshop führen Marion Degenhardt vom Zentrum für Weiterbildung und Hochschuldidaktik der PH Freiburg und Claudia Gayer von der Servicestelle E-Learning. Marion Degenhardt beschäftigt sich seit Jahren mit Konzepten zur Individualisierung von Lehr- und Lernprozessen unter Einbeziehung der Lernenden. Erfahrungen in der Portfolioarbeit sammelte sie u.a. als Lehrende in eigenen Hochschulveranstaltungen und in der Beratung von Lehrenden und Funktionsträger/innen. Claudia Gayer übernimmt die praktische Einführung in die Erstellung von E-Portfolios mit der Lernplattform ILIAS. Sie betreut das E-Learning-Qualifizierungsprogramm für Lehrende der Uni Freiburg und hat bereits zahlreiche Schulungen zur Lernplattform ILIAS durchgeführt.

Der Workshop richtet sich ausschließlich an Lehrende der Universität Freiburg sowie der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Bei Interesse melden Sie sich gerne online an.

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Thema: News & Ausschreibungen

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3 Kommentare

  1. Update: Der Workshop ist bereits fast ausgebucht. Es gibt noch wenige Restplätze, dann eine Warteliste. Wir freuen uns über das große Interesse!!

  2. 2
    Thorsten 

    Ich finde es eine hervorragende Idee, dass man den Studenten nicht nur die Möglichkeit des E-Portfolios bietet sondern auch gleich die Technik erklärt und die Einsatzmöglichkeiten aufzeigt.

  1. […] Die Arbeit mit (E-)Portfolios hat in den letzten Jahren an deutschsprachigen Hochschulen stark zugenommen, teilweise ist sie sogar in Studien- und Prüfungsordnungen verankert. Die Einsatzszenarien von Portfolios sind …  […]

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