Lehren, Lernen, Lesen: Die neue Ausgabe des Magazins uni’lernen ist erschienen

Freitag, 12. Juli 2013 | Autor/in:

image_previewDas Magazin uni’lernen zu produzieren ist wie ein Kind großzuziehen: aufregend, aber anstrengend. Fairerweise muss ich gleich einräumen, dass dieser Vergleich hinken mag. Schließlich habe ich noch nie ein Kind erzogen. Die Kolleginnen und Kollegen aus der uni’lernen-Redaktion auch nicht. Meine Erfahrungen mit Rund-um-die-Uhr-Babybetreuung stammen aus zweiter Hand: Freunde, die mich zum Abendessen einladen und mich dann an den Kindertisch setzen, während sie in der Küche das zweite Glas Rotwein kippen; Brüder, die ihre Töchter bei mir zum Babysitten abliefern und sie erst wieder um 17 Uhr einsammeln, obwohl das Abholen vier Stunden früher ausgemacht war. Ich registriere den Wunsch, sich für eine gewisse Zeit vom Nachwuchs zu distanzieren. Ich registriere aber auch, dass die Augen glücklich-stolz blicken, wenn die Eltern ihre Kinder nach ein paar Stunden wieder in die Arme nehmen. Das ist der große gemeinsame Nenner: Wir pflegen und hegen das Magazin in seinen Kinderschuhen, recherchieren Themen, suchen Ansprechpartnerinnen und -partner, beauftragen Autorinnen und Autoren mit dem Schreiben, texten eigene Artikel, schicken unsere Fotografen auf Bildersuche, redigieren die Interviews, Reportagen und Berichte, liefern die Daten an unser Grafikerteam, arrangieren, überprüfen, feilen und justieren. Wie froh und erleichtert ist man, das Heft zum Drucken wegzugeben, die Füße auf den Tisch zu legen (nicht im Büro) und ein Glas Wein zu trinken (definitiv nicht im Büro). Ein paar Wochen vergehen, wir werden ein bisschen unruhig. Dann kommt der Anruf: Die vollgepackten Kisten mit 15.000 uni’lernen-Exemplaren werden vor das Rektorat gekarrt – und wir sind glücklich und stolz, das Heft in die Hand zu nehmen, durchzublättern, am druckfrischen Papier zu riechen. Keine Sorge, wir stehen nicht allzu lange vor Magazinglück benebelt am Fahnenbergplatz und streicheln über die Seiten. Denn die Produktion für die nächsten Ausgaben unserer Publikationen steht schon längst an. Anstrengend, aber aufregend.

Während wir an den nächsten Ausgaben weiterarbeiten, hoffe ich, dass Sie sich ein bisschen Zeit für das aktuelle uni’lernen nehmen. Hier sind einige der Themen, die Sie im Magazin erwarten:

Digitale Schatzsuche
Wie sieht ein Haselstrauch aus? Um zu lernen, müssen Biologiestudierende regelmäßig durchs Gelände streifen. Mit Geocaching erklärt die Abteilung Geobotanik der Universität Freiburg Studierenden die Pflanzenwelt. So können sie Exkursionen auch im Alleingang unternehmen. (Blogbeitrag zum gleichen Thema)

Im Qualitätszirkel
Knapp 24.000 Studierende und etwa 2.500 Dozierende sind an den elf Fakultäten der Universität Freiburg. Ihre Aufgabe: lernen und lehren. Die Aufgabe der Universität: Ideen und Impulse umzusetzen, um Studium und Lehre ständig weiterzuentwickeln.

Mit Haut und Knochen
Leichen sezieren und medizinische Atlanten wälzen genügt nicht: Zwei Mediziner der Universität Freiburg erarbeiten ein Computerprogramm, mit dem Studierende der Human- und Zahnmedizin virtuelle Körperrundfahrten unternehmen können.

Scheuklappen im Studium ablegen
Veranstaltungen aus dem gesamten Fächerangebot wählen, einen individuellen Stundenplan zusammenstellen und ein Jahr lang den eigenen Interessen nachgehen: Die Universität Freiburg ermöglicht es ihren Studierenden, fächerübergreifend zu arbeiten. (Blogbeiträge zu IndiTrack)

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uni’lernen, das Lehr- und Lernbuch der Universität Freiburg, richtet sich an Lehrende und Lernende. Es informiert über neue Bildungsangebote an der Universität, stellt herausragende Beispiele für gute Lehre vor und gibt Studierenden praktische Lerntipps. Die Artikel berücksichtigen die Sichtweisen beider Zielgruppen und fördern damit den Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden Das Magazin erscheint einmal im Jahr.

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe online!

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Thema: News & Ausschreibungen

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