Instructional Development Award Preisträger Prof. Dr. Albert Gollhofer

Montag, 17. Juni 2013 | Autor/in: und 

Prof. Gollhofer und seine KollegInnen möchten Sportstudierende für das spätere Berufsleben fit machen. Bevor sie „PREX-Lab“ am Mittwoch vorstellen, gibt uns Prof. Gollhofer einen kleinen Einblick in das IDA-Projekt und sein eigenes Arbeitsleben:

IDA-Projekt

prexlab_klein

Was hat Sie zu der Projektidee inspiriert?
Innovatives Konzept, welches die Praxisanforderungen mit den Theoriebereichen der Sportwissenschaft idealerweise verbindet. Man kann den Studierenden die praktischen Umsetzungen der theoretischen Konzeptionen im „hands-on“-Verfahren vermitteln.

Hochschullehre

Wodurch zeichnet sich für Sie gute Hochschullehre aus?
Gute Hochschullehre meint Integration der Forschungsaktivitäten in die Studiengänge, um damit die Studierenden für die Belange des Faches aber auch für die Forschung am Institut zu begeistern. Formen des Teachings sind nicht auf Vorlesungen und üblichen Seminarbetrieb zu beschränken. Gute Hochschullehre heißt auch: fit machen für das spätere berufliche Kompetenzfeld!

Warum setzen Sie sich für die Lehrentwicklung ein?
Konsequente Umsetzungen unserer Forschungsprojekte erfordert die Einbeziehung der Studierenden. Sportwissenschaft ist eine „life“-science und stark anwendungsorientiert. Diese Komponente hat in unserem Curriculum bislang etwas gelitten. 

Persönliches

Was begeistert Sie an Ihrem Fachbereich?
Enorme Breite des Fachgebiets und zunehmende Sozialbedeutung von Sport und Bewegung in unserer Gesellschaft

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung als Professor?
Junge Leute für die Forschung zu begeistern, Teamgeistbuilding

Was machen Sie morgens als erstes, wenn Sie zur Arbeit kommen?
Ich diskutiere mit meiner Assistentin die wichtigsten Punkte des Tages.

Was konnten Sie schon von Studierenden lernen?
Die Kreativität für neuartige Lehrveranstaltungen bzw. Wissensvermittlungsmöglichkeiten. Aber auch die Kreativität nach ökonomischen Gesichtspunkten die jeweiligen Pflichtveranstaltungen innerhalb der Studienordnungen abzuarbeiten.

Was mögen Sie an der Lehre?
Direkter, unmittelbarer Kontakt zu jungen interessierten Menschen.

Ist Ihnen schon einmal eine Sitzung einer Vorlesung oder eines Seminars komplett missglückt?
Ja, das kann schon vorkommen. Wir haben einen zentralen Server, auf den ich auch im Hörsaal zugreife. Hin- und wieder wird dieser Rechner ausgetauscht, manche Dienstprogramme fehlen (manche Demovideos können nicht gezeigt werden) oder ich vergesse die Vorlesung vorher hochzuladen und habe mein Laptop zuhause! Dann hilft nur noch das gute alte Tafelbild.

Welche Vorbilder haben Sie im Bereich der Lehre?
Einige: Auf großen Kongressen trifft man immer wieder in sogenannten keynote lectures die „Giants“ in unserem Forschungsgebiet. Die Souveränität, die Art und Weise der Wissensvermittlung ist immer beeindruckend und hilfreich.

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Thema: IDA-Projekte

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