IndiTrack: Öffnet neue Türen

Montag, 24. Juni 2013 | Autor/in:

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Studierte bisher: Germanistik und Geschichte

Studiert gerade: Kunstgeschichte, Ethnologie, Medien- und Kulturwissenschaft, Spanisch

Was ist für dich das Besondere an IndiTrack?
Neben meinem größten Steckenpferd, der Literatur, gab es immer auch kleinere Steckenpferde, etwa Bildende Kunst oder Medien. Und neben den Steckenpferden war da auch die Neugierde, herauszufinden, wo ich mich mit meinem eigenen Fach eigentlich befinde. Was passiert, wenn ich mit meinem Fachwissen andere Fächer studiere? Der IndiTrack ermöglicht mir diesen spannenden Schritt und gibt mir noch dazu die Möglichkeit, ihn zu reflektieren. Ich lerne nicht einfach nur neues Wissen kennen, sondern auch neue Blickwinkel auf das Wissen selbst kennen.

Konntest du alle Fächer belegen, die du wolltest?
Ja, es gab keine Schwierigkeiten.

Wie groß ist deiner Meinung nach die Fächerauswahl?
Sehr groß. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mir etwas fehlen würde. Im Gegenteil: Zunächst musste ich mich angesichts der Möglichkeiten für ein Semester erst einmal beschränken.

Was waren deine Erwartungen an den IndiTrack?
Neue Perspektiven & neues Wissen.

Wurden deine Erwartungen bisher erfüllt?
Ja. Als IndiTracker bin ich innerhalb der gewählten Veranstaltungen nicht auf eine Sonderrolle beschränkt, sondern studiere voll mit. Das gibt mir die Möglichkeit, die Fächer vollständig mitzuerleben. So habe ich in der Kunstgeschichte bereits drei Exkursionen miterlebt und so nicht nur den Anwendungsbezug kennengelernt, sondern auch neue Kontakte geknüpft.

IndiTrack12_FabianWem würdest du den IndiTrack empfehlen?
Wer gerne über den Tellerrand seines Faches sehen möchte, sollte das über den IndiTrack wagen. Wer gerne viel Wissen sammeln möchte, auch. Und wer gerne einen neuen Blick auf die Dinge entwickeln möchte, sowieso.

Warum hast du dich für IndiTrack und nicht für ein selbstorganisiertes Sabbatjahr entschieden?
Weil es mir wichtig ist, ein Modell zu fördern, das es möglich macht, eine solch fachübergreifende Erfahrung zu etablieren. Dass es so etwas nicht selbstverständlich an jeder Universität gibt, sehe ich als einen Mangel.

Welche Voraussetzungen sollte man für den IndiTrack mitbringen?
Man sollte so mutig sein, die eingetretenen Pfade zu verlassen, an diesen aber auch so interessiert sein, dass man sie darüber hinaus nicht vergisst. Gerade das macht den Reiz der interdisziplinären Erfahrung aus. Auseinandersetzung und nicht einfach ein Neuanfang.

Wie hat sich die Perspektive auf dein eigenes Fach verändert?
Einmal, dass es auch nur eines von vielen ist! Tatsächlich hatte ich das etwas aus den Augen verloren, als ich eben nur dieses studiert habe. Jetzt lerne ich auch andere Orte kennen. Zum anderen, dass viele wissenschaftliche Methoden meines Fachs auch in anderen Fächern vorzufinden sind, dann aber in ganz anderer Verwendung. Etwa in der Ethnologie, in der sich wie in der Germanistik ebenfalls eine Linguistik mitsamt typischen Denkmodellen findet, diese aber auf ganz andere Bereiche angewandt werden. Finde ich sehr spannend.

Der IndiTrack in drei Worten?
Öffnet neue Türen.

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Thema: IndiTrack

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