IndiTrack: Mehr als Bachelor

Dienstag, 28. Mai 2013 | Autor/in:

Möchten Sie mehr über IndiTrack erfahren? Dann besuchen Sie unsere Info-Veranstaltungen am 18. und 19. Juni, oder informieren Sie sich auf www.inditrack.uni-freiburg.de

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Studierte bisher: Psychologie

Studiert gerade: Ethnologie, Geschichte und Erziehungswissenschaft

Was ist für dich das Besondere an IndiTrack?
Die Freiheit, mir mein Studienprogramm selbst zusammenzustellen. Diese Freiheit hatte ich in meinem Fachstudium bisher überhaupt nicht, und das hat mir sehr gefehlt.

Konntest du alle Fächer belegen, die du wolltest?
Leider nicht. Ich wollte gerne ein Romanistikseminar belegen, wurde aber nicht angenommen. Ich hoffe aber, dass sich das bald ändern wird und sich alle Fächer trauen, ein paar IndiTracker in ihren Seminaren aufzunehmen!

Wie groß ist deiner Meinung nach die Fächerauswahl?
Kommt darauf an. In einigen Bereichen sehr groß, in den kleineren, vor allem geisteswissenschaftlichen Fächern. Was mir etwas fehlt, sind gute Angebote aus den Naturwissenschaften und zulassungsbeschränkten Fächern. Die meisten Vorlesungen in Mathe oder Physik sind so zeitaufwändig, dass sie sich schwer mit anderen Fächern kombinieren lassen, und in den stark zulassungsbeschränkten Studiengängen wie Medizin oder Psychologie wird oft nur eine einzige Vorlesung für eine begrenzte Anzahl an Studenten geöffnet. Aber in jedem Fall reichen zwei Semester nicht, um die Fächerauswahl voll auszuschöpfen! 

IndiTrack12_ClaraWas waren deine Erwartungen an den IndiTrack?
Neue Perspektiven auf das, was ich schon gelernt habe, und neues Wissen allgemein. Austausch mit anderen interessierten Leuten, mehr Zeit und Freude am Studieren.

Wurden deine Erwartungen bisher erfüllt?
Ja, auf jeden Fall. Vor allem durch die Rahmenveranstaltungen habe ich viel Neues gelernt: neue Arbeitsmethoden, neue Sichtweisen, und natürlich ganz viel Reflexionskompetenz 😉

Wem würdest du den IndiTrack empfehlen?
Jedem, der noch mehr aus seinem Studium machen will, als der Studienverlaufsplan für ihn vorsieht. Der genießen möchte, dass er an einer traditionsreichen Volluniversität mit einem riesigen Fächerangebot studiert und sich schon jedes Semester vorgenommen hatte, mal in andere Fächer reinzuschnuppern und es doch zu selten gemacht hat.

Warum hast du dich für IndiTrack und nicht für ein selbstorganisiertes Sabbatjahr entschieden?
Weil ich es wichtig und gut finde, nicht nur „vor sich hin“ zu studieren, sondern aus diesem Jahr möglichst viel mitzunehmen. Hierfür finde ich die Rahmenveranstaltungen wirklich sehr gut, da kann man sich austauschen, und reflektiert über die Veranstaltungen die man belegt und die Uni im Allgemeinen.

Welche Voraussetzungen sollte man für den IndiTrack mitbringen?
Neugier, Selbstvertrauen (die anderen Fächer kochen auch nur mit Wasser, da kommt man schon mit), Spaß am Studieren, Spontaneität und die Fähigkeit, sich selbst zu organisieren.

Wie hat sich die Perspektive auf dein eigenes Fach verändert?
Mir fällt jetzt erst auf, wie viel ich in den vier Semestern schon gelernt habe. Wenn man immer nur mit Leuten aus dem eigenen Fach redet, denkt man irgendwann, alle hätten dasselbe Wissen und man glaubt, an der Uni eigentlich gar nicht viel gelernt zu haben. Sobald man aber mal in einem anderen Fach sitzt, fällt einem schnell auf, dass dem doch nicht so ist. Und zu sehen, wie andere Fächer mit psychologischen Inhalten umgehen, finde ich sehr spannend.

Was konntest du aus deinen neuen Fächern mitnehmen?
Ich habe neue Unterrichtsformate kennengelernt, und neue Arten, Wissen zu prüfen. Außerdem habe ich gelernt, mit Texten zu arbeiten, was ich sicher noch sehr oft brauchen werde.

Der IndiTrack in drei Worten?
Mehr als Bachelor.

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Thema: IndiTrack

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