Es geht um den Spaß am Wissen!

Montag, 15. April 2013 | Autor/in:

Studierte bisher: Biologie B.Sc.

Studiert gerade: Psychologie, Kognitionswissenschaften, Archäologie, medizinische Mikrobiologie

Was ist für dich das Besondere an IndiTrack?
Der IndiTrack zeichnet sich für mich dadurch aus, dass ich die Freiheit habe, zu studieren was ich möchte und was mir Spaß macht, die Leistungen aber auch gleichzeitig gewürdigt werden, was zum Beispiel bei einem Sabbatjahr bislang nicht der Fall war.

Konntest du alle Fächer belegen, die du wolltest?
Bis jetzt hat alles ganz gut geklappt, ja.

Wie groß ist deiner Meinung nach die Fächerauswahl?
Wenn ich es mit der Auswahl an z.B. Profilmodulen oder Wahlpflichtfächern vergleiche, ist die Menge an auswählbaren Fächern schon erstaunlich. Problematisch wird es nur, wenn man alle seine Interessen unter einen Hut bringen will, aber das hat auch kein Problem dargestellt.

Was waren deine Erwartungen an den IndiTrack?
Ich hatte einige: Entspannen, bevor die Bachelorarbeit losgeht, mich umschauen, was es noch für Möglichkeiten gibt, andere Perspektiven finden, mal etwas abseits der Pfade wandern. Wissenserwerb spielt natürlich eine Rolle, aber in erster Linie ging es mir, denke ich, auch um den Spaß am Wissen.

IndiTrack12_MariaWurden deine Erwartungen bisher erfüllt?
Was meine Neugierde betrifft: Oh ja! Ich habe viel gelernt, was ich später auch in meinem Hauptstudium anwenden kann. Entspannen war, wie sich herausgestellt hat, weniger leicht, man unterschätzt doch gern mal den Aufwand, der in den Fächern betrieben wird und nicht jeder ECTS entspricht in jedem Fach seiner tatsächlichen Definition von ca. 30h Arbeit.

Wem würdest du den IndiTrack empfehlen?
Jedem, der sich für mehr als nur einen Fachbereich interessiert, jedem, der sich Zeit für sein Studium nehmen möchte und vielleicht auch ein bisschen demjenigen, der nach 2 Jahren Studium immer noch nicht so genau weiß, ob ihn NUR sein Studium glücklich macht.

Welche Voraussetzungen sollte man für den IndiTrack mitbringen?
Ich denke, man braucht ein vielschichtiges Interesse, Neugier und auch eine ganze Menge Mut und auch ein wenig organisatorisches Talent. Vielleicht auch etwas Unabhängigkeit, schließlich lässt man sein Studium und alles, was dazu gehört hinter sich und macht ein Jahr später weiter.

Wie hat sich die Perspektive auf dein eigenes Fach verändert?
Bislang habe ich festgestellt, dass alle Module die ich bis jetzt belegt habe, irgendetwas mit meinem Hauptfach zu tun haben, was bei Archäologie zum Beispiel sehr erstaunlich ist. Der IndiTrack verändert hauptsächlich die Sicht auf die Möglichkeiten, die sich im eigenen Fach noch ergeben können.

Was konntest du aus deinen neuen Fächern mitnehmen?
In jedem Fall habe ich Zeitmanagement gelernt, Organisation ist das A und O. Ansonsten fand ich die unterschiedlichen Arbeitsmethoden und Denkweisen der Fächer spannend und die Ergänzenden Inhalte zu meinem Fachbereich. Um ein Beispiel zu nennen: Kognitionswissenschaft und Psychologie eignen sich super für mein Vertiefungsmodul Neurobiologie.

Der IndiTrack in drei Worten?
Spannend – Chaotisch – Individuell

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Thema: IndiTrack

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