Unser Mitbringsel von der LEARNTEC 2013

Mittwoch, 13. Februar 2013 | Autor/in: und 

Mitbringsel_V2

Ein vielseitiges Messe- und Kongressprogramm erwartete uns bei unserem Besuch der LEARNTEC am 29. Januar. Die jährlich in Karlsruhe stattfindende Fachmesse ist ein wichtiges Event für professionelle Bildungsanbieter und Mitarbeitende aus den Bereichen E-Learning, IT und Weiterbildung. Daher wollten wir, von der Servicestelle E-Learning, uns auch dieses Jahr das Event nicht entgehen lassen.

Schwerpunktthema: Virtuelle Klassenzimmer
Auf der Messe war ein bunter Mix von Themen von Social Learning bis E-Learning auf mobilen Endgeräten zu finden. Schwerpunktthema des diesjährigen Kongresses war der Einsatz von Virtuellen Klassenzimmern.
IMG_1567Referenten (u.a. aus dem Dienstleistungs- und Finanzsektor) stellten in Vorträgen Einsatzszenarien aus ihren Fachbereichen vor. Da auch die Servicestelle E-Learning ein Virtuelles Klassenzimmer für Lehre und Forschung anbietet, ergaben sich während der Kaffeepausen interessante Gespräche zu verschiedenen Meetingraum-Settings und Moderationstechniken. Für Daniel ein ganz besonderes Highlight, da der Umgang mit und die Betreuung von virtuellen Klassenzimmern für ihn im Rahmen der Unterstützung der Online-Master-Studiengänge zum Alltagsgeschäft gehören.

Unser Mitbringsel: Internationales Hochschulnetzwerk meets E-Learning
Neben diversen Ständen von Unternehmen, die uns – wie es sich für eine Messe nun mal gehört – ihre Produkte und Services näher bringen wollten, fanden wir auch den Stand „Forschung für die Zukunft“ der Forschungseinrichtungen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.  Zwischen Vertreterinnen der verschiedenen Universitäten, wie z.B. der Technische Universität Dresden oder der Uni Jena, die ihre aktuellen E-Learning Projekte präsentierten, fühlten wir uns sehr zu Hause.

Hier packten wir auch unser „Mitbringsel“ für euch ein; ein Beispiel für ein sehr schönes Projekt, das zeigt, wie E-Learning internationale Netzwerke bereichern und auch stärken kann: Das Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftskommunikation der Uni Jena bietet im Rahmen eines Projekts die Lernplattform „Intercultural Campus“ als Mitmach-Netzwerk an. Dabei handelt es sich um eine virtuelle Plattform auf der sich derzeit 31 Hochschulen aus 17 Ländern zu interkulturellen Themenstellungen austauschen. Gemeinsame Online-Ringvorlesungen der beteiligten Universitäten und internationale Online-Planspiele stehen dabei für die Mitglieder des Netzwerks auf dem Programm. Über einen Gastlogin (Benutzername und Kennwort: campus) kann jeder, der sich das mal anschauen möchte, ein bisschen auf den für den Gastaccount freigeschalteten Bereichen der Plattform rumschnuppern.

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Thema: Mitbringsel, News & Ausschreibungen

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3 Kommentare

  1. 1
    Reiner Fuest 

    Wurde auch über die Grenzen virtueller Klassenzimmer gesprochen (z.B. in Bezug aufMOOCs)?

    Und wie schaffen es Verbünde, Partner auf die Verbujndplattformen zu locken (da jeder neben seinen eigenen ja sicher auch viele solcher Angebote wahrnehmen könnte)?

    Danke auf jeden Fall für den Messeeinblick! Mehr davon!

  2. Gespräche über Grenzen virtueller Klassenzimmer sind uns leider nicht begegnet, wir waren allerdings auch nur an einem der drei Tage dort.

    Die Frage wie es Verbünde schaffen, Partner auf die Plattform zu locken ist sehr spannend. Ich würde dies um die Frage erweitern, wie sie es schaffen, dass die Partner auch aktiv dabei bleiben und die Plattform sich ständig weiterentwickelt. Das Angebot muss, denke ich, auf jeden Fall einen Mehrwert im Vergleich zu eigenen Angeboten darstellen ..was noch?

  3. 3
    Reiner Fuest 

    Mehrwert ohne Mehrarbeit ist ja eine beliebte Formel, der sich schwer gerecht werden lässt.

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