Instructional Development Award Preisträger Prof. Dr. Thomas Kenkmann

Mittwoch, 30. Mai 2012 | Autor/in: und 

Nächste Woche beleuchten die IDA-Preisträger Prof. Kenkmann, Prof. Müller und Prof. Friedrich einen besonderen Aspekt ihres Projekts „Interdisziplinäre Studiengangsentwicklung“: Die Zusammenlegung von Lehrveranstaltung verschiedener Studiengänge. Doch bevor wir erfahren, wie man dabei vorgehen kann und was man beachten sollte, erzählt Prof. Kenkmann, wie das Projekt entstanden ist, was er schon von Studierenden gelernt hat und einiges mehr:

IDA-Projekt

Herr Prof. Kenkmann, was hat Sie zu der Projektidee inspiriert?

Die Idee zu dem Projekt wurde in Gesprächen mit den Kollegen Müller (mitte) und Friedrich (links) geboren. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Studiengänge besser aufeinander abzustimmen, interdisziplinäre Schnittmengen zu identifizieren und den Studierenden dadurch ein größeres Spektrum an Veranstaltungen anzubieten.

Welches Team steht hinter Ihnen? 

  • Das Projekt wurde von den Studiendekanen der Fakultät Chemie, Pharmazie, Geowissenschaften, Prof. Dr. Michael Müller, Prof. Dr. Thorsten Friedrich und mir gemeinsam entwickelt. Die intensive Zusammenarbeit der Studiendekane ist die Grundlage für das Projekt.
  • Frau Petra Mußler ist die Koordinatorin des Projekts. Bei ihr werden die Informationen gebündelt und ausgewertet.
  • Frau Wibke Kowalski, die das Studiensekretariat der Geowissenschaften leitet, hält mir den Rücken frei und schafft eine weitere Brücke des Austauschs zwischen den Fächern Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften.
  • die Studienkommission und Fachschaft der Geowissenschaften gibt mir Anregungen, welche Veranstaltungen und Abläufe im Curriculum verbesserungswürdig sind.

Warum setzen Sie sich für die Lehrentwicklung ein?
Mir liegen die Zufriedenheit der Studierenden mit ihrem Studium und eine Identifizierung mit der Hochschule am Herzen. Das Hochschulstudium sollte natürlich optimal auf die sich verändernden Anforderungen im Berufsleben vorbereiten. Daher muss auch das Lehrangebot laufend optimiert werden.

Persönliches

Was konnten Sie schon von Studierenden lernen?
Es ist schon vorgekommen, dass mich Fragen, die in der Vorlesung gestellt wurden, noch tagelang beschäftigten und von mir erst in der nachfolgenden Stunde beantwortet wurden. Inspirationen für Forschungsvorhaben können aus solchen Fragen erwachsen. Eine solche hatte schließlich eine Expedition nach Peru zur Folge und führte zu einem erfolgreichen internationalen Forschungsprojekt.

Hochschullehre

Wodurch zeichnet sich für Sie gute Hochschullehre aus?
Hochschullehre sollte authentisch und praxisnah sein und dabei kompetent und lebhaft vermittelt werden. In den Geowissenschaften spielt die Ausbildung im Gelände eine besondere Rolle. Hier hat man die Möglichkeit, die Studierenden für ihr Studienfach in besonderem Maße zu begeistern.

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Thema: IDA-Projekte

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