„Dialogsprache Englisch?!“

Mittwoch, 23. Mai 2012 | Autor/in: und 

Von den über 600 Sprachen auf dieser Welt ist Englisch eine der wichtigsten Kommunikationssprachen. Beruflich und privat kommt man ohne diese Sprache kaum aus. Deshalb sieht die Universität als Bildungsinstitution ihre Aufgabe darin ihren StudentInnen durch qualifiziertes Personal die englische Sprache auch qualitativ exzellent weiterzuvermitteln – nicht nur in der Anglistik, sondern speziell auch im pädagogischen, technischen, sozialen, kulturwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fachbereich. Studierende benötigen die englische Sprache als eine essenzielle kommunikative Kompetenz vor, während und besonders nach ihrer Ausbildung.

Um in Zukunft auf Englisch kommunizieren zu können, muss man darauf sehr gut vorbereitet werden. Folgerichtig sollte deshalb ein Teil der Lehre an deutschen Universitäten auf Englisch angeboten werden.

Willkommen zur englischsprachigen Lehre an der Universität Freiburg!
Viele reden über englischsprachige Lehre an der Universität Freiburg (siehe SLI internationale Konferenz zur Mehrsprachigkeit und Podcast). Aber was passiert eigentlich an der Universität Freiburg? Lehre auf Englisch wird von Deutschen, internationalen Nicht-MuttersprachlerInnen und DozentInnen und ProfessorInnen durchgeführt, die Englisch als Muttersprache mitbringen und das seit mehreren Jahren: Beispielsweise das sozialwissenschaftliche Masterprogramm in Global Studies (GSP) existiert schon seit 2002 mit bereits mehr als 200 Studierenden aus über 60 Ländern. Das multikulturelle, interdisziplinäre Programm bietet Studierenden die Möglichkeit, flexibel in 3 Kontinenten zu studieren (mehr zu englischprachigen Master-Studiengängen).

Was ist English Medium Instruction (EMI)?
Im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ wurde im Dezember 2011 der EMI-Bereich (English Medium Instruction) am Sprachlehrinstitut gegründet. Das fünfjährige Projekt widmet sich der Unterstützung und Qualitätssicherung der englischsprachigen Lehre. Unter English Medium Instruction versteht man die Lehre für internationale Studienprogramme, die von nicht englischen Muttersprachlerinnen durchgeführt wird. Dadurch entsteht nicht nur die Herausforderung, Fachwissen optimal auf Englisch zu unterrichten, sondern auch die Herausforderungen, mit unterschiedlichen kulturellen Lernprozessen, die die internationale Studierenden mitbringen, erfolgreich umgehen zu können.

Wieso ein EMI Projekt an der Universität Freiburg?
Im Zuge der Bologna-Reform und der deutlich verstärkten Internationalisierungsbemühungen der deutschen Hochschulen sind im Laufe dieses Jahrzehnts zwölf englischsprachige Masterstudiengänge eingerichtet worden. Darüber hinaus beginnt ein vierjähriges, englischsprachiges Bachelor-Studienprogram am University College Freiburg im Oktober 2012. Angesichts dieser deutlichen Internationalisierungstendenz sind zwei Vollzeitstellen aus Mitteln des Qualitätspakt für Lehre geschaffen worden. Wir, La Kenya Houston und Gregg Dubow, stehen allen in englischer Sprache Lehrenden und (Konferenz)Vortragenden unserer Universität für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren als Qualitätssicherungs- und -Verbesserungsbegleiter zur Verfügung.

Welche Möglichkeiten bieten wir?
Lehrende mit aktuellen oder zukünftigen Veranstaltungen, die auf Englisch gehalten werden, haben eine Reihe von Unterstützungsoptionen. Dazu gehören:

  • Wöchentliche Kurse
  • Workshops zu Themen wie Signposting your lecture, Oral skills, Audience Management und Präsentationen
  • Maßgeschneiderte Kurse für Institute, Abteilungen, oder Fakultäten
  • Individuelles Coaching
  • Hospitation

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Thema: News & Ausschreibungen

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